Buyer's Guide: Der Luxus-PC - eine Leidensgeschichte

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luxxlogoDrei Teile umfasst unser Buyer's Guide. Obendrauf sollte ein weiterer Artikel folgen, der - ähnlich dem in unserem Sommerheft 2011 veröffentlichten 10.000-Euro-PC - fernab von jeder Vernunft das Maximum zeigen sollte, was aktuell möglich ist. Nun, dies haben wir auch geschafft, aber zum einen sind auf dem Weg dorthin die Nerven oftmals auf der Strecke geblieben, zum anderen ist der Lohn für den ganzen Aufwand nicht vorhanden. Denn: Das Luxus-System ist zwar cool, sauteuer und technisch interessant, mit weniger finanziellem Aufwand und anderen Komponenten erreicht man aber mehr. 

Für das vierte System unserer Buyer's Guides gibt es keine Obergrenze für das Budget: Es darf alles rein, was cool und gerade "in" ist. In so ein System müssen natürlich ein gewaltiges SLI-Setup, viel Rechenpower, eine Menge RAM und viele SSDs. Ein teures Gehäuse und ein High-End-Netzteil dürfen natürlich ebenso nicht fehlen. In einem Anflug von Übermut machten wir uns das Leben aber besonders schwer: Es sollte ein Dual-CPU-Setup werden, obwohl für einen Gaming-PC aufgrund der Übertaktungsmöglichkeiten in jedem Fall ein Core i7-3970X sicherlich schneller wäre. Da wir schon Erfahrungen mit dem ASUS Z9PE-D8 WS gemacht haben, fiel unsere Wahl auf das EVGA-Pendant, das SR-X Classified.

Mit zwei Intel Xeon E5-2687W lässt sich das Board bestücken und durchbricht dann mit zwei CPUs und dem Board selber schon die 3000-Euro-Grenze. Aber mit einem SR-X Classified kommen weitere Kosten auf einen zu, denn das Board ist ein HPTX-Board - man braucht also ein passendes Gehäuse. Viele sind nicht am Markt verfügbar, wir haben uns aber auf das Lian Li Z70B versteift, das im Vergleich dann schon wieder preiswert wirkt.

Bei einem SR-X hat man mehrere Optionen, einen heißen PC zusammenzustellen: Quad-SLI wäre natürlich eine Option, oder man verwendet 3-Way-SLI und schreibt noch einen schönen RAID-Controller mit auf die Einkaufsliste, an dem man dann reichlich SSDs anklemmt. Beides geht leider nicht, denn durch die doppelte Bauhöhe der High-End-Grafikkarten werden von den vorhandenen sieben PCIe-x16-Slots drei komplett verdeckt. Zu den Erfahrungen mit diesen Setups haben wir auf den Folgeseiten einiges gesammelt. 

Wir komplettieren den Rechner also mit Grafikkarten - alternativ mit einem RAID-Controller - und SSDs. Zudem brauchen wir ein potentes High-End-Netzteil, denn die beiden CPUs können bis zu 150 Watt Leistungsabgabe erreichen, zudem setzen wir vier High-End-Grafikkarten ein. Die Leistung kommt von einem 1.500-Watt-Modell von Enermax, dem Platimax 1500W. Das sollte ausreichen, könnte man meinen, aber auch hier hat sich der Teufel im Detail eingeschlichen.

Auch bei den Kühlkörpern erschien die Wahl recht einfach, denn aus optischen Gründen wollten wir Dark Power Pro 2.0 von be quiet! zum Einsatz kommen lassen. Beim Einbau stellte sich jedoch heraus, dass auf dem SR-X Classified einfach zu wenig Platz war. Aus diesem Grund mussten wir auf die nicht weniger potenten Noctua NH-D14 zurückgreifen. Diese passten einwandfrei. Bei den Speichermodulen - das müssen wir zugeben - haben wir etwas gespart. Hier lagen uns zwei Kits F3-17000CL9Q-16GBZH von G.Skill vor. Die vier 4-GB-Module pro Kit liefern uns also nur 32 GB Kapazität. Allerdings wären mit 8-GB-Modulen schon 64 GB möglich gewesen und vier weitere Slots haben wir einfach freigelassen. Bitte sehr: Ein richtiger Enthusiast baut hier gleich 96 GB ein.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Buyer's Guide: Der Luxus-PC
Hersteller und Bezeichnung Der Luxus-PC Preis
CPU 2x Intel Xeon E5-2687W
8x 3,1 GHz, 20 MB L3-Cache
2x 1672 Euro
Mainboard EVGA SR-X Classified
C606 Mainboard, Dual-CPU
600 Euro
Speicher 2x G.Skill 16-GB-Kit DDR3-2133
F3-17000CL9Q-16GBZH
2x 110 Euro
Grafikkarte 4x EVGA GeForce GTX 680 Classified
4096 MB GDDR5, Quad-SLI
3x/4x 555 Euro
Festplatte/SSD
RAID-Controller
4x Silicon Power SSD V30, 240 GB
SandForce SF2281-Controller, oder andere
LSI 9265-8i PCIe-x8-Controller
4x 180 Euro

1x/0x 540 Euro
Optische Drives LG BH10LS38 16x DVD-/10x BD-Writer 65 Euro
Soundkarte onboard -
Netzteil Enermax Platimax 1500W 300 Euro
Gehäuse Lian Li PC-Z70B 280 Euro
Sonstiges 2x Noctua NH-D14 2x 70 Euro
Preis
Gesamt   ca. 8000 Euro

Die 10.000 Euro haben wir also so nicht geknackt, aber mit ein paar SSDs mehr, 96 GB RAM, ein paar Lüftern oder ähnlichem Zubehör wäre auch dies möglich. Bevor wir auf unsere Zusammenbau-Orgie zu sprechen kommen, werfen wir einen kurzen Blick auf die Komponenten selber.


Die Prozessoren:

Diese Prozessoren kamen schon im Performance-Check mit 16 Kernen zum Einsatz: Wir verwenden zwei Xeon-Modelle aus der E5-Serie, die auf Intels aktuellem Sandy Bridge E basiert. Die Kerne sind Intels Flaggschiffe im Xeon-Bereich, auch wenn im Desktop-Bereich die Ivy-Bridge-Modelle schon vorgestellt worden sind. Sie setzen auf den Sockel 2011, den man auch vom Core i7-3960X her kennt, allerdings lassen sich im C606-Chipsatz und bei den Xeon E5 gleich zwei Prozessoren miteinander verwenden. Insofern haben wir hier also zwei CPUs mit je acht Kernen, denn der Intel Xeon E5-2687W ist das Topmodell mit sogar acht statt sechs Kernen. Hinzu kommt Hyperthreading, somit kann das Betriebssystem auf 32 Threads zurückgreifen. Eine Onboard-Grafik gibt es bei diesen Prozessoren aber nicht. 

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Zwei dieser ultrateuren Monster-CPUs setzen wir ein.

Die nicht ganz so offensichtlichen Veränderungen zwischen dem Server-E5-Modell und dem Desktop-i7-Modell liegen in der Anzahl der QPI-Busse, denn die E5-Xeons besitzen zwei Anschlüsse, sodass sie im Dual-Betrieb arbeiten können. Der Core i7-3960X besitzt nur ein QPI-Interface und ist deshalb auf den Einzelbetrieb beschränkt. Neben diesem Unterschied setzt Intel bei der Xeon-Variante auch auf einen eigenen Chipsatz. Der X79 kommt hier nicht zum Einsatz, sondern die für den Serverbereich optimierte Variante C602. Der ebenso unter dem Codenamen Patsburg entwickelte Chipsatz besitzt fast dieselben Features. In einem direkten Vergleich kann man schön sehen, dass die Unterschiede im Detail liegen:

Vergleich X79 / C602
ChipsatzX79C602
Einführungsdatum Q4 2011 Q1 2012
Lithographie 65 nm 65 nm
Packaging 27 x 27 mm 27 x 27 mm
Max. TDP 7,8 Watt 8 Watt
PCI-Express-Konfigurationen 8x1, 4x1 & 1x4, 8 Ports 2x4, 4x2, 8x1, 8 Ports
Anzahl der SATA-Ports 6 (davon 2 SATA 6G) 10 (davon 2 SATA 6G)
Maximale CPU-Konfiguration 1 -
Intel Trusted-Execution-Technik nein ja
Intel vPro Technik nein ja
Intel Active-Management-Technik nein ja
Intel AMT-Version nein ja
Intel Rapid-Storage-Technik ja nein

Mit 2,27 Milliarden Transistoren und 435 mm² ist Sandy-Bridge-E ein richtiges Transistoren-Monster, wobei sehr viel Fläche durch den 20 MB großen Cache eingenommen wird. Hier besitzt der Xeon E5-2687W 5 MB mehr als der Core i7-3960X:

Core i7-3960X Die Shot
Core i7-3960X und Xeon E5-2687W ähneln sich:
Der Xeon hat zwei Kerne und 5 MB Cache mehr.

Unser Topmodell hat 3,1 GHz Standardtakt und bis zu 3,8 GHz Turbo-Takt, wobei er aufgrund der 32-nm-Herstellungstechnik und den acht Kernen eine TDP von 150 Watt besitzt.

16 Kerne mit CPU-Z
CPU-Z zeigt, dass sich die acht Kerne im Idle-Betrieb
auf 1,2 GHz herabtakten können.

Ist das Setup nun ideal? In der Tat, wenn man alle 32 Threads auch wirklich mit Arbeit füttern kann. In den meisten Fällen wird dies aber nicht der Fall sein. Zudem bietet der C606-Chipsatz wenig Overclocking-Möglichkeiten und die CPUs haben keinen offenen Multiplikator. Also wird der rationalere und in den meisten Fällen auch schnellere Weg der neue Core i7-3970X sein, der zwar auch fast einen Tausender kostet, aber dafür mit bis zu 4,0 GHz unterwegs ist. Hier benötigt man dann aber natürlich auch ein normales X79-Mainboard.

Mögliche Alternative:

Weitere CPU-Tests finden sich unter in unserer Prozessoren-Kategorie.

 

Der Kühlkörper:

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Zunächst haben wir auf zwei be quiet! Dark Power Pro 2 gesetzt. Aber leider konnten wir die dicken, schwarzen Kühlkörper nicht auf dem Mainboard unterbringen. Also haben wir mit Noctua gesprochen, die uns für ihre NH-D14 eine Erfolgsmeldung für das große SR-X Classified geben konnten - die Kühler passen nebeneinander, wenn man einen Lüfter auf die andere Kühlkörperseite verbannt:

evga sr-x d14v

Und tatsächlich: Wie man in der obigen Galerie sehen kann, passt alles. Der Lüfter der linken CPU muss umgedreht werden, aber dann steht die volle Power von zwei Noctua NH-D14 zur Verfügung. Praktisch ist dabei, dass die Kühler zunächst ohne Lüfter verschraubt werden können, denn so ist der Einbau mit den Speichermodulen deutlich einfacher zu handhaben. 

Sollte man die Core i7-3970X-Variante wählen, empfiehlt sich der Noctua NH-D14 natürlich ebenso. Alternativ gibt es natürlich auch den Phanteks PH-TC14PE, den wir in unserem 1500-Euro-PC empfohlen haben, oder die dortigen Alternativen.

Mögliche Alternativen:

Weitere Kühler-Tests finden sich in unserer Kühlungs-Kategorie.


Das Mainboard:

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Das Mainboard ist natürlich die Besonderheit bei diesem Setup. Nicht nur die Größe des EVGA SR-X Classified ist beachtlich - es benötigt ein HPTX-Gehäuse, die sich an einer Hand abzählen lassen. Auch technisch ist das Board für den Enthusiasten ein Tummelplatz von tollen Zusatzcontrollern, optischen Raffinessen und Besonderheiten.

Ins Auge fallen natürlich neben den beiden CPU-Slots gleich die sieben PCIe-x16-Slots. Hierbei ist aber anzumerken, dass kein PCIe-Switch vorhanden ist, insofern teilen sich die Slots die CPU-Lanes. Verwendet man mehrere Grafikkarten, so sollten diese in die Slots 1, 3 und 5 eingesetzt werden - dann laufen alle mit 16 Lanes und voller Anbindung. Werden vier Grafikkarten eingesetzt, so teilen sich der fünfte und siebte Slot 16 Lanes (je x8/x8). Bei Grafikkarten mit Zweislot-Kühlung werden die Slots 2, 4 und 6 aber sowieso belegt. Slot 6 ist dabei nur mit vier Lanes angebunden. Aufgrund der Aufteilung wäre als ideale Variante der Einsatz von zwei Dual-GPU-Karten in Slot 1 und 3 sowie von Erweiterungskarten in den Slots 5, 6 und 7 denkbar.

Das Board kann mit bis zu 96 GB RAM bestückt werden. CPU1 (links) hat dabei vier DDR3-Slots, die jeweils mit einem Kanal angebunden sind, CPU0 (rechts) kann je zwei DRAM-Slots pro Kanal ansteuern. Hier muss man allerdings einen Blick auf die Kompatibilitätsliste werfen, da für die Vollbestückung Single-Sided-DDR3-Module verwendet werden müssen. Keine Probleme hat man, wenn nur die roten Slots belegt werden und man sich auf einen Ausbau bis 64 GB beschränkt.

Eine weitere spannende Funktion bringt das Board gleich mit: Einen LSI SAS-Controller. Dieser besitzt acht Anschlüsse und erwies sich in unserem Test als durchaus performant. Nur wenn man SSDs anschließt und diese im RAID 0 betreibt, kommt er wie alle RAID-Controller, an sein Limit. Als weitere Onboard-Delikatessen besitzt das Board zwei Gigabit Ethernet NICs, zwei eSATA-Schnittstellen, vier USB-3.0-Ports, Bluetooth, einen Realtek-Onboard-Sound (ALC898) mit HDCP-Verschlüsselung und zusätzliche interne USB3.0-Header zum Betrieb von Front-USB-Schnittstellen. Es ist also wirklich alles da, was man sich wünschen kann.

Problematisch ist bei dem Board die Stromversorgung: Mindestens müssen ein ATX24- und zwei EPS12V-Stecker angeschossen werden, somit kommen nur hochwattige Netzteile infrage, die mindestens zwei EPS12V-Stecker besitzen. Wer das Board zudem auch noch mit allen weiteren Möglichkeiten versorgen möchte, benötigt drei freie PCIe-6-Pin-Stromanschlüsse. Wer allerdings vier Grafikkarten einsetzt, der wird diese Vielfalt nicht bereitstellen können, denn elf PCIe-Stromanschlüsse bieten die wenigsten Netzteile. Wir verzichteten deshalb trotz 1500-W-Modell von Enermax auf die zwei PCIe-Anschlüsse, die für die CPU zusätzlich bereit stehen, da wir diese sowieso nicht übertakten können.

Das BIOS des Boards haben wir in dieser BIOS-Galerie zum EVGA SR-X Classified abgebildet. Es handelt sich dabei um ein BIOS für Profis, was aber wohl auch der Käuferschicht gerecht wird. Entsprechend findet man keine "Ein-Button-Setups", sondern kompliziertere Menus, die aber alle Funktionen gut abbilden. Auch Stromsparfeatures und die Lüftersteuerung funktionierten in unserem Fall ohne Probleme, sodass das System mit nur einer Grafikkarte sogar relativ sparsam und mit geringer Lautstärke arbeiten konnte.

Wer auf unsere Alternative mit dem Core i7-3970X setzt, benötigt natürlich ein X79-Mainboard. Zwei Alternativen haben wir unter den folgenden Links aufgezählt, wobei es natürlich auch noch diverse andere Möglichkeiten im X79-Bereich gibt. Hier ist die Auswahl deutlich besser als für unser Dual-CPU-System.

Mögliche Alternativen:

Weitere Mainboard-Tests finden sich in unserer Mainboard-Kategorie.


Der Arbeitsspeicher:

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Hier könnte man bis 96 GB in den Rechner reinstecken - wir bleiben hier aber bescheiden, weil uns gerade acht DDR3-Module von G.Skill aus der Ripjaws-Z-Serie vorlagen. Insofern verwendeten wir diese 4-GB-Module in acht Slots, und das ist auch die wichtigste Sache: Da jede CPU ein Vierkanal-Speicherinterface mitbringt, erreicht man die beste Performance, wenn man mindestens acht Speichermodule einsetzt. In dieser Konfiguration kann dann pro CPU auf die maximale Kanal-Anzahl zugegriffen werden und man erreicht die beste Performance.

Leider gelang es uns nicht, den Speicher richtig zu übertakten, auch wenn das EVGA-Board diese Optionen mitbringt. Die CPUs besitzen also nicht nur eine Multiplikatorsperre, sondern auch beim RAM-Übertakten stellen sie sich quer. Es reicht also im Endeffekt auch DDR3-1600 vollkommen aus, wobei wir bei den Ripjaws-Z sogar auf DDR3-2133 setzten. Hier kann man also noch etwas Geld sparen, denn die schnellen G.Skill-Module sind nicht unbedingt notwendig. Stattdessen kann man auf neue 8-GB-Module bauen und gleich 64 GB einbauen.

Mögliche Alternativen:

Weitere RAM-Tests finden sich in unserer Arbeitsspeicher-Kategorie.

Die SSDs und der Raidcontroller:

Im obigen Bild sind bereits die SSDs und der RAID-Controller zu sehen. Hier haben wir quasi eine weitere Alternative zu bieten: Natürlich lassen sich die SSDs, die in einem derartigen High-End-Rechner natürlich auf jeden Fall verbaut werden müssen, auch an den internen LSI-Controller anschließen. Dann stehen einem alle Slots für Grafikkarten zur Verfügung. Allerdings gibt es auch neue RAID-Controller, wie den LSI 9265-8i, welche mit einem überarbeiteten RISC-Prozessor und entsprechend schnellem DDR3-Cache deutlich höhere Performancewerte mit SSDs erreichen können. Also haben wir als Alternativ-Konfiguration auch einen RAID-Controller vorgesehen, den man beispielsweise einsetzen könnte, wenn nur drei Grafikkarten zum Einsatz kommen - oder wenn man zwei Dual-GPU-Grafikkarten wählt.

Der MegaRAID SAS 9265-8i RAID-Controller, den wir eingesetzt haben, ist ein PCIe-2.0-Controller mit acht SAS-Ports, der über eine x8-Lane angebunden werden kann. Damit hat er genügend Bandbreite und nutzt diese auch über eine Dual-Core-Architektur aus. Verwendet wird auf der Low-Profile-Karte der LSISAS2208, ihm stehen auch noch 1 GB DDR3-1333 als Cache zur Verfügung. Er ist einer der schnellsten RAID-Controller, die momentan am Markt verfügbar sind. Acht SSDs haben wir bei unserem High-End-rechner zwar nicht eingesetzt, wir haben aber in vorherigen Tests bereits herausgefunden, dass der Controller bis zu 2,8 GB/s Übertragungsrate (Atto Read) schafft - das ist beachtlich.

Welche SSDs man letztendlich wählt, bleibt einem selber überlassen - uns lagen zum Testzeitpunkt gerade vier Silicon Power Velox V30 vor, die wir eingebaut haben. Allerdings gibt es auch diverse andere SandForce-SF-2281-Laufwerke, die man verwenden könnte. Alternativ kann man auch die schon im 1500-Euro-PC empfohlenen Modelle anschauen und einsetzen. 

Mögliche Alternativen:


Die Grafikkarten:

Wir haben bei den Grafikkarten auch auf die Luxusvariante gesetzt. Vier EVGA GeForce GTX 680 Classified kommen in unserem System zum Einsatz:

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Die schicken GeForce GTX 680-Karten zeichnen sich durch einen sehr hohen GPU-Takt von 1111 MHz (Boost: 1176 MHz) aus, der Speichertakt der 4-GB-Karte liegt bei 1502 MHz. Wir haben vier dieser Monster, die sich auch sehr gut zum Übertakten eignen, für den High-End-Rechner vorgesehen. In unserem Test zur EVGA GeForce GTX 680 Classified haben wir alle Overclocking-Funktionen der teuren Karten ausgiebig beleuchtet. Natürlich ist das Übertakten in einem High-End-System mit der Vollbestückung etwas schwieriger, trotzdem sollte man den Takt der Karten weiter anheben können.

Wer nicht vier Grafikkarten einsetzen möchte, kann natürlich auch auf die Dual-GPU-Variante GeForce GTX 690 setzen. Diese ist allerdings aufgrund der Bauform nicht ganz so hoch getaktet. Der Vorteil ist, dass einem weitere Slots zur Verfügung stehen - und dieser Nachteil ist bei einem voll ausgestatteten Quad-SLI-System nicht zu vernachlässigen. Zudem wird die Leistung bei unserem Setup klar von den CPUs limitiert, die wir nicht übertakten können. Insofern ist die Effizienz eines Quad-SLI-Systems sowieso nicht sehr hoch. Um die maximale Leistung zu erreichen, würden sicherlich auch drei Grafikkarten annähernd ausreichen.

Unsere Empfehlung lautet also (gerade in Verbindung mit dem Core i7-3970X und einem X79-Board) auf zwei GTX 690 oder nur drei GeForce GTX 680 Classifieds zu setzen.

Mögliche Alternativen:

Weitere GPU-Tests finden sich in unserer Grafikkarten-Kategorie.

Das Netzteil:

Das Netzteil muss in unserer Konfiguration einiges leisten: Vier Grafikkarten und zwei CPUs schreien nach einem Topmodell. Wir haben das Enermax Platimax 1500W herausgepickt, welches auch noch ein 80Plus-Platinum-Zertifikat vorweisen kann. Aber mal ganz ehrlich: Juckt es einem nach Stromsparen und Effizienz bei so einem PC? Sicherlich nicht.

Das Netzteil liefert also genügend Power, auch für höchste Belastungen, ist technisch einwandfrei gelungen und hat glücklicherweise auch fast alle benötigten Anschlusskabel. Zwei PCIe-6-Pin-Anschlüsse des Mainboards müssen frei bleiben, aber die beiden zwingend notwendigen 12V-EPS-Anschlüsse besitzt das Netzteil. Auch alle Grafikkarten können sinnvoll bestückt werden. Die Alternative für unser System wäre das EVGA-eigene Modell für das SR-X, was auch die CPU-Anschlüsse mit bereitstellen soll.

Setzt man auf unser Alternativsystem mit Core i7-3970X, empfiehlt sich ein kleineres Modell: Mit zwei GeForce GTX 690 und einer High-End-CPU muss es kein 1500-W-Modell sein, aber ein 1000-W-Modell ist schon empfehlenswert, um noch etwas Leistungsreserven zu besitzen. Ob es jetzt ein kleineres Platimax ist, das neue Corsair AX1200i oder ein Seasonic X-Series, bleibt jedem selber überlassen.

Mögliche Alternativen:

Weitere Netzteil-Tests finden sich in unserer Netzteil-Kategorie.

Das optische Laufwerk:

Kurz und knapp: Hier setzen wir auf dasselbe SATA-Laufwerk wie bei unserem 1500-Euro-PC. Das SATA-Laufwerk liest und beschreibt DVDs aber mit bis zu 16-facher Geschwindigkeit. Blu-rays werden hingegen mit 10-facher Geschwindigkeit (maximal) ausgelesen und beschrieben. Wer sparen möchte, kann natürlich auch hier nur einen DVD-Brenner einsetzen, wenn keine Blu-rays gebrannt werden sollen.

Das Gehäuse:

Natürlich haben wir zunächst einmal bei Lian Li nachgeschaut, ob ein HPTX-Case verfügbar ist. Und das ist es natürlich: Das Z70B sprang uns hier als schlichtes High-End-Gehäuse mit viel Platz sofort ins Auge. Keine großen Schnörkel, aber eine schicke und saubere Frontpartie sorgen dafür, dass man das Gehäuse auch nach zwei Jahren noch sehen mag. Die Verarbeitungsqualität des Vollaluminium-Gehäuses ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, auch wenn - aufgrund des Boards und der Grafikkarten - beim Zusammenbau einige Probleme entstanden sind.

Wenn man ein HTPX-Gehäuse verwenden will, gibt es wenige Alternativen. Von Lian Li wäre hier noch das PC-90 verfügbar, von Xilence das Interceptor Pro, von CoolerMaster soll das Cosmos II angeblich HTPX unterstützen, obwohl es offiziell nicht in der Liste steht.

Wenn die Alternative des Core-i7-3970X-Systems gewählt wird, ist man unabhängiger. Dann können es auch die Gehäuse aus unserem 1500-Euro-PC-Guide sein, beispielsweise das Bitfenix Shinobi XL oder das Lian Li PC-V700. Je nachdem, welches Mainboard gekauft wird, reicht dann nämlich ein normales, größeres ATX- oder E-ATX-Gehäuse.

Weitere Gehäuse-Artikel finden sich in unserer Gehäuse-Kategorie.


Der Zusammenbau ist bei so einem Monster-PC die größte Hürde - denn egal wie sehr man vorher über den PC nachgedacht hat, irgend etwas wird nicht passen. So auch bei uns: Die be-quiet!-Kühler passten beispielsweise nicht, auch mussten wir den PC noch einmal auseinander nehmen, da wir versucht hatten, ihn eingebaut im Gehäuse mit Komponenten zu bestücken. Im Nachhinein stellte sich aber heraus, dass es sinnvoller ist, die Noctua-Kühlkörper, die CPUs und die Speichermodule schon im Voraus zu installieren.

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Dieses Set aus Mainboard, CPUs, Kühlkörpern und Speichermodulen sieht auch am beeindruckendsten aus. Wir haben es nach dem Zusammenbau ins Gehäuse gesetzt. Hier passen allerdings einige Verschraubungen für das Mainboard nicht hundertprozentig. Wir konnten die meisten Mainboard-Verschraubungen zwar nutzen, einige mussten wir jedoch weglassen, weil die hochstehenden Muttern hinter dem Mainboard an nicht vorgesehenen Stellen saßen. Hundertprozentig passgenau sind die vorgesehenen Verschraubungen des Z70B also nicht mit dem HPTX-Mainboard. Letztendlich saß jedoch das Board fest auf dem Mainboard-Tray.

Zudem fällt hier trotz der Riesenhaftigkeit des Lian Li Z70B auf, dass es trotzdem knapp im Gehäuse wird. Die abgewinkelten SATA-Stecker an der Seite liegen direkt an den 3,5-Zoll-Käfigen des Gehäuses. Insofern ist es schwer, diese nachträglich mit Kabeln zu bestücken. Gerade die großen SFF-8087-Anschlüsse des Onboard-LSI-Raidcontrollers muss man stark abwinkeln, was für die Kabel alles andere als gut ist. Empfehlenswert wäre also ein Gehäuse, was etwas mehr Breite am Mainboard-Tray mitbringt.

Angeblich sollen laut EVGA folgende weitere in Deutschland verfügbare Gehäuse infrage kommen:

Zudem fanden wir Berichte, dass das Cooler Masters Cosmos II ebenso möglich sein sollte. Es gibt also einige Alternativen zum verwendeten Lian Li, die eventuell diese Kleinigkeiten besser bewerkstelligen können.

Als Nächstes verkabelten wir das Netzteil, allerdings ohne die 6-Pin-PCIe-Anschlüsse des Mainboards zu versorgen. Nur einen dieser Anschlüsse versorgten wir über einen Adapter, als wir die vier GeForce GTX 680 einsetzten. Danach bauen wir zunächst eine Radeon HD 7970 von Gigabyte ein, um ein paar Benchmarks mit dem LSI MegaRaid 9265-i8 durchzuführen. Als wir dann auf das GTX-680-Setup umbauen, kommt ein weiterer Punkt zum Tragen, der etwas ärgerlich ist: Die selbstschließenden PCIe-Arretierungen für die PCIe-Karten sind nicht kompatibel mit den GTX-680-Classified-Karten. Wir müssen die Schiene mit den Schnellverschlüssen also ausbauen und die Karten auf klassischem Wege verschrauben.

Und zuletzt kann auch das Enermax-Netzteil im vollen GTX680-Setup nicht mehr alle PCIe-Anschlüsse am Mainboard ausfüllen. Den Wichtigsten konnten wir mit einem Adapter bestücken, bei den anderen schaltete das Board und das Netzteil aufgrund der Rail-Aufteilung leider sofort ab. Eine Alternative mit ähnlicher Effizienz und besseren Kabelanschlussvarianten konnten wir (außer das NEX1500 Classified von EVGA) nicht feststellen.


Ein paar Benchmarks haben wir natürlich auch zu bieten. Zum einen haben wir Tests mit dem LSI-Controller gemacht, zum anderen mit dem Quad-SLI-Setup. Die CPU-Benchmarks lassen sich aufgrund der identischen Settings aus dem 16-Kerne-Performance-Check entnehmen. Exemplarisch haben wir den Cinebench-Benchmark übernommen:

Cinebench xCPU 11.5

bmcinebench
Performance in Cinebench-Punkten

Der LSI MegaRAID 9265-8i-Controller:

Den LSI-Controller haben wir mit acht SandForce 2281-SSDs mit je 240 GB Kapazität und synchronem Flashspeicher ins Rennen geschickt.

lsi9265-8i

Eine Transferleistung von 2,8 GB/s beim Lesen und 2,2 GB/s beim Schreiben sind beeindruckende Werte. Tools, wie zum Beispiel ASSSD, zeigten aber nicht nur sehr gute Werte für den sequenziellen Zugriff, sondern auch im 4K-Bereich:

lsi9265-8i-asssd-raid0

Bei weiteren Tests zeigte sich, dass die Performance der SSDs bei bis zu vier SSDs relativ linear abläuft, danach allerdings bei jeder weiteren SSD die Performance nicht mehr entsprechend ansteigt, sondern der Performancezuwachs immer schwächer ausfällt. Entsprechend ist es im RAID0 eine finanziell rationale Lösung mit vier SSDs als Maximum zu arbeiten.

Um die Datensicherheit zu erhöhen - die bei einem RAID 0 aus vier SSDs nicht mehr allzu günstig ist - bietet es sich auch an, mehrere SSDs in einem RAID 5, 6 oder 10 zu koppeln, oder die RAID-Level 50 oder 60 zu verwenden. Mit unseren acht SSDs erwies sich RAID 6 als sehr performant, wobei dann zwei Laufwerke ohne Datenverlust ausfallen könnten.

lsi9265-8i-atto-raid6

lsi9265-8i-asssd-raid6

 

3D-Performance:

Für die Grafikkarten-Performance haben wir das Quad-SLI-Setup durch die beiden Benchmarks 3DMark 2011 und Vantage gejagt. Heraus gekommen sind die folgenden Scores:

vga1s

vga2s

Sicherlich sind dies beeindruckende Scores, aber keine Unerreichbaren für ein normales Single-CPU-System mit Übertaktung und keinem Monster-Quad-SLI-Setup. Hier bremst die Systemarchitektur etwas, denn mit einer Übertaktung der CPU hätten wir mehr Last auf die Grafikkarten bekommen. Zudem nimmt bei jeder weiteren Grafikkarte die Effizienz etwas ab, sodass hier eher die Empfehlung ausgesprochen werden muss, auf ein Single-CPU-System mit einer GTX 690 oder drei GTX 680 zu setzen. Dann ließe sich eine höhere Performance erreichen.


Nicht zu vernachlässigen ist bei einem solchen System der Stromverbrauch. Das ist kein Wunder, letztendlich setzt man hier die doppelte Menge CPUs ein, einen nicht für Desktop-Stromsparmaßstäbe gemachten Server-Chipsatz und vier GPUs. Der Verbrauch, der dann heraus kommt, kann nicht überzeugend sein - das ist klar.

Im Idle-Betrieb mit vier Grafikkarten ist das System durchaus genügsam. Es zieht 156,5 Watt aus der Steckdose - dort hätte man mehr vermuten können. Allerdings haben sowohl die CPUs wie auch die Grafikkarten mittlerweile recht gute Funktionen, um ungenutzte Bereiche auszuschalten. Vergleicht man dies mit einem X79-System, das ca. 110 bis 125 Watt aus der Steckdose zieht, ist das Luxus-System in einem sehr guten Rahmen unterwegs.

Unter Last sieht dies natürlich anders aus:

strom1s

stromverbrauch

Damit ist natürlich kein Eco-Preis mehr zu gewinnen.

Letztendlich ist dies aber auch wohl bei einer Anschaffung von einem 8000-Euro-System kein großer Beinbruch. Interessant ist, dass das System bei Idle-Bedingungen noch halbwegs wenig verbraucht und deshalb auch die Lautstärke angenehm ist: Die vier Grafikkarten laufen dann im Stromsparbetrieb mit niedrigsten Lüftereinstellungen und sind leise, die großen Noctua-Brocken kühlen die Achtkern-CPUs ebenso mit niedriger Lüfterlautstärke. Damit könnte man das System schon fast als Silent-System betrachten - unter Last vergisst man diesen Begriff aber recht schnell. Das liegt nicht an den CPU-Kühlkörpern, deren Lüfter selbst bei mehrstündiger Prime-Belastung mit 32 Threads nicht hochdrehen müssen, sondern an den Terror-Lüftern der vier Grafikkarten, die aufgrund des Platzmangels richtig aufdrehen müssen. 


In unserem Artikel ist sicherlich nicht der Enthusiasmus rübergekommen, der einen jetzt veranlasst, 8000 Euro von der Bank direkt an den erstbesten Shop zu überweisen. Das hat zum einen planerische Gründe, die sich bei der Bestellung unserer Leser vermeiden lassen und somit sicherlich einen enthusiastischeren Zusammenbau ermöglichen würden. Aber einiges ist dann auch technischer Natur, und diese Probleme lassen sich momentan nicht abstellen.

Da wäre zunächst die Leistung auf Software-Seite: Wir haben zwar in unseren Benchmarks schon im 16-Kerne-Performance-Check gezeigt, was ein Gespann aus zwei 8-Kernern zu leisten im Stande ist. Letztendlich lässt sich diese Leistung aber nur in gewissen Anwendungen abrufen, die für 32 Threads geschrieben sind. Diese Anwendungen sind weiterhin an einer Hand abzuzählen, oftmals laufen selbst teure Programme nur auf 16 Threads und lasten somit nur eine CPU aus. Zudem sind Intels Desktop-Prozessoren oftmals schneller getaktet - oder lassen sich besser übertakten - und deshalb ist der Geschwindigkeitsvorteil in vielen Bereichen einfach nicht existent. So ergibt sich bei der Performance zusammengefasst: In einigen Benchmarks ist das System der totale Überflieger, in den meisten aber sogar langsamer als ein hochgezüchteter Desktop-High-End-PC.

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Diese Aussage ist zudem auch für den Grafikbereich gültig. Denn die High-End-Konfiguration aus vier Grafikkarten mag zwar cool aussehen, aber es fehlt effektiv an einem GPU-Bottleneck bei den meisten Benchmarks und Spielen. Insofern würde man mit einem X79-Chipsatz und einem schnellen Core i7-3970X und drei Grafikkarten dieselbe Performance erreichen und könnte hier die CPU auch noch übertakten. Aus diesem Grund findet sich auch kein Xeon-Dual-CPU-System in den Benchmark-Toplisten des 3DMark, sondern ausschließlich übertaktete Desktop-Single-CPU-Systeme. Das Quad-SLI-Setup würde also nur Sinn bei GPGPU-Anwendungen machen - aber die sind noch seltener zu finden als Anwendungen, die auf 32 Kernen sinnvoll laufen.

Somit kann man relativ nüchtern zusammenfassen: Natürlich ist ein solches Über-System cool anzuschauen - aber es ist wie ein hochgezüchteter Bus, mit dem man versucht, ein Formel-1-Rennen zu gewinnen: Es hätten auch alle Fahrer in ihm Platz, aber schneller wäre man nicht im Ziel. Für die meisten Leser, die den Drang zu einem luxuriösen High-End-System haben, würde sich also ein X79-Setup deutlich mehr lohnen - mit einer GeForce GTX 690 oder maximal drei GTX 680.

Schaut man noch einmal auf unsere Zusammenstellung, können wir auch Optimierungen bei den Komponenten feststellen:

 

Buyer's Guide: Der Luxus-PC
Hersteller und Bezeichnung Der Luxus-PC Preis
CPU 2x Intel Xeon E5-2687W
8x 3,1 GHz, 20 MB L3-Cache
2x 1672 Euro
Mainboard EVGA SR-X Classified
C606 Mainboard, Dual-CPU
600 Euro
Speicher 2x G.Skill 16-GB-Kit DDR3-2133
F3-17000CL9Q-16GBZH
2x 110 Euro
Grafikkarte 4x EVGA GeForce GTX 680 Classified
4096 MB GDDR5, Quad-SLI
3x/4x 555 Euro
Festplatte/SSD
RAID-Controller
4x Silicon Power SSD V30, 240 GB
SandForce SF2281-Controller, oder andere
LSI 9265-8i PCIe-x8-Controller
4x 180 Euro

1x/0x 540 Euro

Optische Drives LG BH10LS38 16x DVD-/10x BD-Writer 65 Euro
Soundkarte onboard -
Netzteil Enermax Platimax 1500W 300 Euro
Gehäuse Lian Li PC-Z70B 280 Euro
Sonstiges 2x Noctua NH-D14 2x 70 Euro
Preis
Gesamt   ca. 8000 Euro

Nach dem Zusammenbau und dem Test würden wir - sofern es dann doch ein Dual-CPU-System sein soll, ein noch üppigeres Gehäuse wählen und statt vier GeForce GTX 680 eher zwei GeForce GTX 690 einsetzen. Damit wären auch genügend PCIe-Anschlüsse vorhanden und der RAID-Controller könnte mit ins System wandern (oder es wäre Platz für eine luxuriöse PCIe-SSD). Wir wünschen viel Spaß beim Geld-aus-dem-Fenster-werfen. :)