Test: ASRock Vision X - Leistungsstarker Mini PC

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asrock vision x teaser kleinASRock bietet mit dem VisionX die aktualisierte Version seines kompakten und formschönen Komplettsystems von nun an in der dritten Auflage an und wechselt entsprechend von einer Sandy- auf eine Ivy-Bridge-Plattform und setzt von nun an eine AMD-GPU ein. Ob der kompakte Rechner darüber hinaus seine positiven Eigenschaften beibehalten hat, das klärt wie immer unser ausführliches Review.

ASRocks Vision-HTPC-Komplettsystem ist für uns kein Unbekannter, denn bereits in den letzten beiden Jahren haben wir ASRocks kleinen Rechner unter die Lupe genommen – und waren stets begeistert, die kleine Kiste tritt also ein schweres Erbe an.

2012 nennt sich das gute Stück nun nicht mehr Vision 3D, sondern VisionX, was einen Paradigmenwechsel des kleinen Komplettsystems erkennen lässt. Der 3D-Hype ist durch und wird von den meisten Nutzern nur noch als Nice-to-have ab einer bestimmten Preisklasse angesehen, wirkt sich aber keineswegs im großen Maße auf die Kaufentscheidung aus. Änderungen sind darüber hinaus auch bei der Hardwarezusammenstellung erkennbar. Dass ASRock der Intel-Plattform treu bleibt und entsprechend ein Upgrade auf einen Intel Core i5-3210M, also ein Ivy-Bridge-Modell durchführt, das war zu erwarten. Für Grafik zeichnet in unserem Testkandidaten nämlich eine AMD Radeon HD 7850M verantwortlich, ASRock kehrt also NVIDIA den Rücken.

Es zeigt sich also erneut: Durch immer leistungsfähigere mobile Hardware werden auch Kleinstrechner für die meisten Anwender immer interessanter – das zeigen unsere Notebook-Reviews immer wieder. Nutzer, die nicht auf der Suche nach dem letzten Quäntchen Leistung sind, fahren gerade aus Gesichtspunkten des Stromverbrauchs mit kleinen Systemen meist besser. Kein Wunder also, dass sich Mini-PCs einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Nicht zu vergessen ist neben der reinen Leistungsfähigkeit, die ein so kleines Gerät heutzutage an den Tag legen kann, seine Vielfältigkeit. Vom Schreitisch-Einsatz bis ins Wohnzimmer, einer solch kleinen Kiste stehen alle Wege offen.

ASRock Vision X
CPU: Intel Core i5-3210M
GPU: AMD Radeon HD 7850M
Arbeitsspeicher: 8 GB
HDD: 1x 750 GB - 5400 rpm
ODD: Blu-ray-Player
Abmessungen (BxTxH): 200 x 200 x 70
Preis: ab 870 Euro
Herstellerlink: Asrock

Seiner Preisgestaltung bleibt ASRock auch bei der dritten Vision-Version treu. Mit rund 870 Euro ist das Vision X sicherlich kein Schnäppchen und wird sich redlich bemühen müssen, seinen Preis zu rechtfertigen.


ASRock bleibt seiner grundlegenden Ausrichtung auch in der dritten Auflage seines kleinen PCs treu und setzt auf Mobile-Hardware, was sicherlich kein Nachteil sein muss, wie wir in der Einleitung bereits geklärt haben.

AsRock Vision X
Intel Core i5-3210M

ASRocks VisionX wird von einem Intel Core i5-3210M befeuert, bei dem es sich um ein Dual-Core-Modell der aktuellen Ivy-Bridge-Generation handelt. Gefertigt wird der 2-Kerner also bereits im fortschrittlichen 22-nm-Verfahren. Das hindert Intel aber auch im Dual-Core-Bereich nicht daran, an den gewohnten TDP-Grenzen festzuhalten – entsprechend besitzt das verbaute Modell also eine TDP von 35 Watt. Daraus holt Intel einen Grundtakt von 2,5 GHz, der sich in klassischer Turbo-Manier kurzzeitig auf bis zu 3,1 GHz steigern kann, wenn einmal nur einer der beiden Kerne genutzt wird. Natürlich ist auch Intels Hyper-Threading-Technik wieder einmal mit von der Partie, sodass der Prozessor trotz nur zweier Kerne vier Threads bearbeiten kann. Der L3-Cache liegt bei 3 MB. Darüber hinaus ist natürlich auch beim Intel Core i5-3210M Intels neue HD4000-Grafik integriert. Die besitzt einen Grundtakt von 650 MHz und läuft im Turbo mit bis zu 1200 MHz.

Auch bei der GPU greift man auf mobile Technik zurück, nutzt aber nicht länger eine NVIDIA-Grafikeinheit. Gerade mit Blick auf das gute Preis-Leistungsverhältnis, das aktuelle AMD GPUs momentan bieten, ist das wenig überraschend. Konkreter kommt eine AMD Radeon HD 7850M zum Einsatz, die als Gegenstück zur GeForce GTX 660M gedacht ist. Der im 28-nm-Verfahren gefertigte Grafikkern, der auf den Codenamen Heathrow Pro hört, besitzt 640 Shaderprozessoren und einen Kerntakt von 675 MHz.  Der GDDR5-Grafikspeicher beläuft sich auf 2 GB und wird über ein 128 Bit breites Interface angebunden. Die TDP gibt AMD übrigens mit 32 Watt an.

Interessant für den Einsatz im Media-PC ist der integrierte UVD3-Videodecoder, der eine Hardware-Decodierung von aktuell allen relevanten Video-Standards unterstützt und die CPU so entlastet. Mit von der Partie ist natürlich auch AMDs automatische Grafikumschaltung Enduro. Diese bereitete uns in der Vergangenheit allerdings nicht allzu viel Freude, denn die Zuweisung der korrekten Grafikeinheit erweist sich leider deutlich weniger treffsicher als NVIDIAs Optimus-Pendant.

Weniger getan gegenüber dem Vorgänger-Modell hat sich bei der übrigen Ausstattung. ASRock setzt erneut auf 8 GB an Arbeitsspeicher, was für den angedachten Einsatzbereich mehr als ausreichend erscheint und wohl niemandem das Gefühl vermittelt, dass an dieser Stelle gespart wurde. 16 GB bieten aktuell nur bei sehr wenigen Anwendungsbeispielen einen merklichen Mehrwert. ASRock verteilt die 8 GB auf zwei SO-Dimms mit je 4 GB. Auch beim Massenspeicher hat sich gegenüber dem Vorjahr nichts getan – ASRocks Vision X kommt mit einer 750 GB fassenden, mechanischen HDD. Anders als beim Vorgänger muss es aber nicht bei einer Ein-Laufwerk-Konfiguration bleiben – dazu aber auf den kommenden Seiten mehr.

Natürlich gibt es auch ein optisches Laufwerk – das in diesem Fall natürlich in der Lage ist Blu-rays abzuspielen. Zudem können auch DVDs beschrieben werden. Ob das Fehlen eines Blu-ray-Brenners nun ein wirklicher Nachteil ist, das muss wohl jeder Anwender für sich selbst entscheiden, feststeht aber, dass sich Blu-ray-Brenner bis heute nicht wirklich durchsetzen konnten.

Ein Blick auf die Ausstattung zeigt also, dass ASRock mit seinem kleinen Komplettsystem Anwender im Auge hat, die mehr als nur eine Blu-ray-Disc abspielen möchten. Um als reiner Mediaplayer fungieren zu können, würde in der heutigen Zeit bereits eine deutlich schwächere CPU reichen.

 


 

Beim Gehäuse bleibt alles beim Alten – was in diesem Fall aber positiv zu bewerten ist, konnte uns das kleine Case, das zugegebenermaßen stark an den alten Mac mini angelehnt ist, doch jedes Mal wieder überzeugen. Offenbar ist Apple bei der Optik des alten Mac mini aber weniger klagefreudig als bei so manchem Tablet, ansonsten hätte ASRock in den letzten zwei Jahren sicherlich schon das ein oder andere Problem bekommen.

AsRock Vision X
Schickes und hochwertig verarbeitetes Gehäuse.

Bei unserem Testmuster des Vision X handelt es sich um die schwarze Version des schick abgerundeten Aluminium-Gehäuses. Wer es lieber etwas heller mag, der kann auch zum Case in Silber greifen. Dank der gelungenen Optik muss sich der Vision X ohne Frage nicht unter einem Schreibtisch verstecken, sondern hinterlässt auch im Wohnzimmer eine gute Figur – und genau dort soll der Winzling möglichst häufig zum Einsatz kommen, wenn es nach dem Hersteller geht. Da ASRock am Äußeren nichts verändert hat, gilt auch 2012, dass der Vision X Mini PC enorm hochwertig daherkommt.

AsRock Vision X
Es gibt zahlreiche Anschlüsse auf der Front.

Die Front von ASRocks MiniPC zeigt sich erfreulich anschlussfreundlich – hier orientiert man sich also nicht am berühmten Vorbild. So stehen zentral zwei USB-Anschlüsse bereit, die den aktuellen USB-3.0-Standard vorweisen können. Links daneben kommen zwei Klinke-Buchsen zum Einsatz, während rechts der beiden Ports ein Card-Reader verbaut wurde.

Aus optischen Gründen und natürlich auch aus Platzmangel wird das Blu-ray-Laufwerk als Slot-in-Version ausgeführt. Nicht hundertprozentig überzeugen kann der Druckpunkt des Tasters – aber das ist in diesem Fall kein wirkliches Problem.

AsRock Vision X
ASRock sieht auch größere Soundsysteme vor.

Auch auf der Rückseite hat sich gegenüber dem Vorgänger-Modell nichts geändert. So sitzen auf der linken Seite des Anschluss-Panels der Strom-Anschluss sowie fünf Klinke-Buchsen und ein optischer Digitalausgang, um auch größere Soundsystem direkt an den kleinen PC anschließen zu können.

Neben den Audio-Buchsen sitzen ein RJ45-Port, der Gigabit-LAN unterstützt, und zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse.

AsRock Vision X
An USB-Anschlüssen mangelt es wahrlich nicht.

Auf der rechten Hälfte der kleinen schwarzen Box gibt es mit HDMI und DVI die zwei wichtigsten digitalen Schnittstellen zur Bildausgabe – auf einen VGA-Anschluss verzichtet ASRock indes. Aber auch der Datenaustausch kommt an dieser Stelle nicht zu kurz, denn es werden vier weitere USB-Schnittstellen geboten. Diese sind zwar nur noch als 2.0-Version ausgeführt, gemessen an der Zahl der ohnehin zur Verfügung stehenden USB-3.0-Schnittstellen, ist das aber kein Problem.

AsRock Vision X
Die Fernbedienung könnte etwas größer sein.

Wie es bei einem Media-PC zum guten Ton gehört, legt ASRock auch dem Vision X eine Fernbedienung bei. Es handelt sich um eines der aktuell beliebten Standard-Modelle, das unseres Erachtens zwar etwas klein ist, dafür aber dennoch gut in der Hand liegt. Für die Tasten gilt: Es sind zwar recht viele, dafür wurden diese aber gut gruppiert, sodass nach einer kurzen Eingewöhnungsphase einer flotten Bedienung nichts im Wege steht.

 


 

ASRock gewährt einen recht einfachen Zugang zum Innenleben seines Media-PCs – auch wenn dies auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussehen mag.

AsRock Vision X
Der Deckel lässt sich leicht abnehmen.

Wird ein Drucktaster auf der Rückseite entriegelt, kann der hochglänzende, schwarze Plastikdeckel recht einfach abgenommen werden. Das ist eine optisch ansprechende Lösung, erfordert aber im Optimalfall einen kleinen Schraubenzieher, um den Deckel aus dem Gehäuse herausheben zu können.

Wird der Deckel entfernt, gelangt man zu einer zweiten Kapselung, dieses Mal aus Metall, die abgenommen werden muss, um an das wirkliche Innenleben zu kommen. Da ASRock an dieser Stelle zehn Schrauben einsetzt, um den Deckel zu sichern, war es das leider mit der werkzeuglosen Montage.

AsRock Vision X
Die Laufwerke werden hängend montiert.

Am grundlegenden Aufbau hat sich auch an dieser Stelle 2012 nicht wirklich etwas geändert. Das Case ist gut durchdacht konzipiert, sowohl das optische Laufwerk als auch die 2,5-Zoll-Notebook-HDD werden hängend an eben erwähntem Deckel montiert. Das sollte auch die zehn Schrauben erklären, da so natürlich eine gewisse Stabilität vonnöten ist.

AsRock Vision X
Die Kühlung hat sich kaum verändert.
AsRock Vision X
Das Board bietet nun einen zusätzlichen mSATA-Slot.

Ein Blick auf das verbaute Mainboard fördert auf einen flüchtigen Blick den gleichen Aufbau wie beim Vorgänger zutage. In einem kleinen, aber entscheidenden Punkt gibt es dann aber doch einen Unterschied zu vermelden. ASRock geht mit der Zeit und spendiert seinem Winzling einen mSATA-Slot. Dieser ist ab Werk zwar nicht belegt, ermöglicht aber ein Upgrade auf ein zweites Laufwerk, in diesem Fall eine SSD. So kann der Mini-PC noch einmal deutlich an spürbarer Leistung zulegen, ohne dass es langfristig zu Problemen beim lieben Platz kommt, was für einen Media-PC natürlich genau so wichtig ist, wie die reine Leistungsfähigkeit für einen Office-Rechner.

 


 

Die Performance:

AsRock Vision X
In Punkte
AsRock Vision X
In Mips
AsRock Vision X
In Punkte
AsRock Vision X
In GB/sek.
AsRock Vision X
In MB/sek.

Gaming-Benchmarks:

AsRock Vision X
In Punkte
AsRock Vision X
In fps
AsRock Vision X
In fps
AsRock Vision X
In fps

Für sich betrachtet, zeigt sich, dass ASRocks kleiner PC eine vorzügliche Leistung an den Tag legen kann. Die eingesetzten Mobile-Komponenten bieten für den täglichen Einsatz mehr als genügend Wumms und langweilen sich bei der Medienwiedergabe schlichtweg. Dank der Radeon HD 7850M sind auch aktuelle Games in der FullHD-Auflösung spielbar – wenn auch gerade so. Wer mit etwas heruntergeschraubten Details oder einer reduzierten Auflösung gamen möchte, der kommt schnell in den Genuss von noch einmal deutlich gesteigerten Frameraten und damit einer gewissen Zukunftssicherheit.

Im Vergleich mit dem Vorjahresmodell zeigt sich aber wieder einmal, dass die Ivy-Bridge-Generation leistungstechnisch keinen gigantischen Sprung nach vorn darstellt. Vielmehr befindet sich unser Testkandidat, was die Systemleistung angeht, auf einem Level mit dem Vorjahresmodell. Gelohnt hat sich hingegen der Switch auf die Grafikkarte. Die Leistung im 3D Mark hat sich gegenüber dem Vision 3D nahezu verdoppelt.

Der Stromverbrauch:

AsRock Vision X
in Watt

Einen wirklichen Fortschritt können wir auch im Bereich des Stromverbrauchs nicht vermelden. Im Idle benötigt das System etwas weniger Strom, was vermutlich an der 22-nm-Fertigung des Ivy-Bridge-Prozessors liegt. Bereits im Media-Betrieb benötigt unser Vision X aber etwas mehr Leistung als das Vorgänger-Modell. Noch deutlicher fällt der Unterschied im 3D-Last-Betrieb aus. Hier benötigt unser Testkandidat rund 30 Watt mehr als das Vorgänger-Modell. Diese Entwicklung geht natürlich auf die Kappe der verbauten AMD-Grafikkarte, die dafür aber auch eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit an den Tag legen kann.

Die Lautstärke:

AsRock Vision X
in dB(A)

Keine wirklichen Veränderungen sind im Bereich der Lautstärke feststellbar. Während der Mini-PC im Idle noch als angenehm ruhig bezeichnet werden kann, macht er unter Volllast doch auf sich aufmerksam, bleibt aber zu jeder Zeit in einem noch akzeptablen Rahmen. Wer das ASRock-VisionX-System auf dem Schreibtisch stehen hat, wird auch beim Spielen keine allzu großen Einschränkungen feststellen.

Leider dreht das Blu-ray-Laufwerk bei der Medienwiedergabe noch immer recht lautstark. Steht der Mini-PC auf dem Schreibtisch in unmittelbarer Nähe, kann das durchaus störend sein. Für den Wohnzimmer-Einsatz sehen wir allerdings keine größeren Probleme, da das Drehgeräusch des optischen Mediums im normalen Sitzabstand zwischen Fernseher und Couch nicht mehr wahrnehmbar ist.


ASRock schickt seinen bewährten Mini PC in die dritte Runde, spendiert dem Vision X aber eine etwas andere Ausrichtung als noch den Vorgängern. Die reine Medien-Wiedergabe rückt etwas in den Hintergrund, dafür wird nun  eine merklich gesteigerte Gaming-Leistung geboten.

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Die Hardwarezusammenstellung wird auf den aktuellen Stand gebracht, entsprechend wird nun eine Ivy-Bridge-CPU genutzt und bei der GPU der aktuellen Generation gewechselt. Dank der neuen Radeon HD 7850M-GPU wird ein merklich gesteigerte Gaming-Leistung geboten, die unseren Testkandidaten zur kleinen Gaming-Konsole im Wohnzimmer, aber natürlich auch auf dem Schreibtisch werden lässt. Anders als im Bereich der GPU hat sich das Upgrade bei der CPU aber kaum gelohnt, denn die Leistung bleibt auf dem Level der Vorgänger-Generation. Der Blick auf das Mainboard offenbart darüber hinaus eine interessante Upgrade-Möglichkeit. Neben der nicht allzu schnellen mechanischen HDD kann künftig eine mSATA-SSD nachgerüstet werden, was gerade mit dem Blick auf die höhere Grundleistung ein lohnenswertes Upgrade darstellen kann.

Die neue Hardwarekonfiguration hat auch eine Auswirkung auf den Stromverbrauch. Während sich im Idle kaum etwas tut, steigt der Stromverbrauch bei der Medienwiedergabe moderat, bei der 3D-Volllast merklich gegenüber den Vorgängern an. Gemessen an der deutlich höheren Gaming-Leistung, die von der Radeon HD 7850M geboten wird, ist das jedoch verschmerzbar – vor allem vor dem Hintergrund, dass die insgesamt benötigten 92,3 Watt noch immer deutlich besser als bei den meisten ausgewachsenen Desktop-Systemen liegen.

Die Lautstärke liegt auf dem zu erwartenden Niveau. Im Idle hört man von ASRocks kleinem PC nicht allzu viel, während die kleinen Lüfter unter Volllast merklich aufdrehen, dabei aber noch auf einem akzeptablen Geräuschniveau bleiben. Bei der Medienwiedergabe sind weniger die genutzten Lüfter das Problem, sondern die Laufgeräusche des Blu-ray-Laufwerks. Auf dem Schreibtisch kann das störend sein, im Wohnzimmer steht der Mini PC meist weit genug entfernt.

Alles beim Alten geblieben ist beim Gehäuse – und das im positiven Sinne. Das Case sieht noch immer zeitlos modern aus und ist erstklassig verarbeitet. Da darüber hinaus mehr als genug Schnittstellen vorhanden sind, hat ASRock in diesem Bereich alles richtig gemacht, und tut gut daran, nicht zwangsweise eine Neuerung einführen wollen.

Alles in allem ist ASRocks Vision X ein gelungener Mini PC, der mit einer hohen Leistung und einem sehr gut verarbeiteten Gehäuse mit zahlreichen Schnittstellen daherkommt. Ein Schnäppchen ist unser Vision X mit seinen rund 870 Euro nicht, gemessen an Gehäuse und Leistung geht der Preis aber in Ordnung.

eh asrock vision x 2 s

Positive Aspekte des ASRock Vision X:

Negative Aspekte des ASRock Vision X: