Super-Ausbau: GeForce RTX 2060 Super und GeForce RTX 2070 Super im Test

Veröffentlicht am: von

geforce-rtx-super

Das Versteckspiel hat nun endlich ein Ende. NVIDIA lässt die Katze aus dem Sack und schlägt AMD damit ein Schnippchen, denn der Konkurrent wird erst am kommenden Sonntag, den 7. Juli, seine neuen Radeon-RX-5700-Karten offiziell auf den Markt bringen. NVIDIA legt mit seinen neuen Super-Modellen also vor. Anders als vor Monaten vermutet, sind diese aber mehr als nur reine Taktsteigerungen. Die genaue Details und alles zur Leistung klärt Hardwareluxx im folgenden Artikel.

Stimmen die Meldungen, so hat NVIDIA die Super-Serie schon seit geraumer Zeit in der Schublade. Man wartete nur, bis AMD seine Radeon-RX-5700-Karten auf Basis der RDNA-Architektur vorstellt und die dazugehörigen Preise nennt. Allerdings konnte NVIDIA auch nicht allzu flexibel hinsichtlich der technischen Daten sein, denn bereits seit Wochen werden die GPUs an die Boardpartner geliefert. Also ging es vermutlich nur noch um den Preis und den letzten Feinschliff.

» zur Galerie

Dennoch zeichnete sich ein kleines hin und her ab. So erwartete NVIDIA die vollständigen technischen Details und auch Preise der Radeon-Konkurrenz bereits zur Computex Ende Mai. AMD aber macht nur eine Vorankündigung und präsentierte erst zur E3 fast zwei Wochen später alle Details. Also ließ NVIDIA seinen Super-Konter in der Schublade. Zur E3 dann aber ließ AMD die Katze aus dem Sack, was NVIDIA veranlasste, einigen Pressevertretern ebenfalls etwas mehr über die Super-Serie zu verraten. Nachdem der 7. Juli als Startdatum für AMDs Ryzen-Prozessoren und Navi-Grafikkarten bekannt war, sah sich NVIDIA wohl in der vorteilhaften Situation zumindest zwei der drei neuen Karten bereits vor AMD durch die unabhängigen Testparcours zu schicken.

NVIDIA nimmt mit den Super-Varianten einen Wechsel in der Positionierung vor. Die Founders Editions sind nicht mehr mit speziellen A-GPU ausgestattet, die man auch seinen Partner anbietet. Diese Unterscheidung wird nicht mehr gemacht. Stattdessen sind die FE-Karten nun die Basis eines jeden Modells. Wir werden also noch schnellere Partnerkarten sehen, aber wohl keine langsameren.

Eben dies ist heute der Fall und wir können uns die GeForce RTX 2060 Super sowie GeForce RTX 2070 Super, jeweils in der Founders Edition, anschauen. Zunächst einmal werfen wir einen Blick auf die technischen Daten, bevor wir uns den Karten im Details widmen. Für alle Details zur Turing-Architektur verweisen wir auf den ausführlichen Artikel, der sich mit RTX, Ray Tracing und den neuen Shader-Funktionen beschäftigt.

» zur Galerie
Die technischen Daten der GeForce RTX 2060 (Super) in der Übersicht
Modell GeForce RTX 2060 FEGeForce RTX 2060 Super FE
Preis 369 Euro419 Euro
Technische Daten
Architektur TuringTuring
GPU TU106-200TU106-410
Fertigung TSMC 12 nmTSMC 12 nm
Transistoren 10,8 Milliarden10,8 Milliarden
Diegröße 445 mm²445 mm²
Shadereinheiten 1.9202.176
Tensor Cores 240272
RT Cores 3034
Textureinheiten 120136
Geometrieeinheiten 1517
ROPs 4264
GPU-Takt (Basis) 1.365 MHz1.470 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.680 MHz1.650 MHz
Gigarays/s 5 GRays/s6 GRays/s

Speichertakt

1.750 MHz1.750 MHz
Speichertyp GDDR6GDDR6
Speichergröße 6 GB8 GB
Speicherinterface 192 Bit256 Bit
Bandbreite 336 GB/s448 GB/s
TGP 160 W175 W
Versorgung  1x 8-Pin1x 8-Pin

Die GeForce RTX 2060 Super ist die erste der neuen Super-Karten und sie besitzt auch die auffälligsten Verbesserungen. So kommt nicht mehr die TU106-200- sondern die TU106-410-GPU zum Einsatz. Dieser verwendet 3 Graphics Processing Cluster (GPC) und 17 Texture Processing Cluster (TPC). Daraus ergeben sich 34 Streaming Multiprozessoren (SM), was wiederum bei 64 Shaderenheiten pro SM eine Gesamtanzahl von 2.176 Shadereinheiten ergibt. Zudem bietet die GPU in dieser Ausbaustufe 272 Tensor Core (acht pro SM) und 34 RT Cores (einer pro SM). Weiterhin vorhanden sind 136 Textureinheiten. Der L2-Cache ist 4 MB groß.

NVIDIA verwendet für die GeForce RTX 2060 Super also eine andere Ausbaustufe und bietet mehr Shadereinheiten sowie sonstige GPU-Hardwareeinheiten. Änderungen gibt es aber auch beim Speicher. Anstatt wie bisher nur 6 GB GDDR6 über ein 192 Bit breites Speicherinterface sind bei der Super-Variante 8 GB vorhanden. Diese sind, wie in der Turing-Architektur üblich, über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden. Bei einem Takt von 1.750 MHz ergibt sich eine Speicherbandbreite von 448 GB/s.

Auch beim Takt gibt es ein Plus: Der Speichertakt steigt von 1.365 auf 1.470 MHz. Der garantierte Boost-Takt allerdings sinkt leicht von 1.680 auf 1.650 MHz. Durch die größer ausgebaute GPU und den zusätzlichen Speicher erhöht NVIDIA die TGP von 160 auf 175 W. Noch immer reicht ein 8-Pin-Anschluss zur zusätzlichen Versorgung der Founders Edition aus.

» zur Galerie


Die technischen Daten der GeForce RTX 2070 (Super) in der Übersicht
Modell GeForce RTX 2070 FEGeForce RTX 2070 Super FE
Preis 639 Euro529 Euro
Technische Daten
Architektur TuringTuring
GPU TU106-400TU104-410
Fertigung TSMC 12 nmTSMC 12 nm
Transistoren 10,8 Milliarden13,6 Milliarden
Diegröße 445 mm²545 mm²
Shadereinheiten 2.3042.560
Tensor Cores 288320
RT Cores 3640
Textureinheiten 144160
ROPs 6464
GPU-Takt (Basis) 1.410 MHz1.605 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.710 MHz1.770 MHz
Gigarays/s 6 GRays/s7 GRays/s

Speichertakt

1.750 MHz1.750 MHz
Speichertyp GDDR6GDDR6
Speichergröße 8 GB8 GB
Speicherinterface 256 Bit256 Bit
Bandbreite 448 GB/s448 GB/s
TGP 185 W215 W
Versorgung  1x 8-Pin1x 8-Pin
1x 6-Pin

Für die GeForce RTX 2070 Super wechselt NVIDIA gar die GPU-Typenbezeichnung. Anstatt des TU106-400 kommt der TU104-410 zum Einsatz, der in dieser Form bisher bei der GeForce RTX 2080 verwendet wurde. Verwendet werden fünf oder sechs Graphics Processing Cluster (GPC). Insgesamt verwendet werden 20 Texture Processing Cluster (TPC), also 40 Streaming Multiprozessoren (SM). Daraus resultieren 2.560 Shadereinheiten. (40 x 64 = 2.560). Auch hier kommen die Tensor und RT Cores zum Einsatz – 320 Tensor Cores und 40 RT Cores. Hinzu kommen 184 Textureinheiten. Auch hier ist der L2-Cache 4 MB groß.

Für den Speicher bleibt es bei 8 GB GDDR6 über ein 256 Bit breites Speicherinterface, was in einer Speicherbandbreite von 448 GB/s resultiert – hier gibt es also keinerlei Änderungen. Der Basis-Takt steigt von 1.410 auf 1.605 MHz, der Boost-Takt von 1.710 auf 1.770 MHz. Unter normalen Bedingungen sollte der Boost-Takt in der Praxis aber höher sein. Die Total Graphics Power steigt von 185 auf 215 W.

» zur Galerie

Auf der E3 konnten wir auch einen ersten Blick auf die GeForce RTX 2080 Super Founders Edition werfen. Sie wird ebenfalls heute angekündigt und auch die technischen Daten werden genannt. NVIDIA gibt als Datum für die Verfügbarkeit den 23. Juli an.

Die technischen Daten der GeForce RTX 2080 (Super) in der Übersicht
Modell GeForce RTX 2080 FEGeForce RTX 2080 Super FE
Preis 849 Euro739 Euro
Technische Daten
Architektur TuringTuring
GPU TU104-400TU104-450
Fertigung TSMC 12 nmTSMC 12 nm
Transistoren 13,6 Milliarden13,6 Milliarden
Diegröße 545 mm²
545 mm²
Shadereinheiten 2.9443.072
Tensor Cores 368384
RT Cores 4648
Textureinheiten 184192
ROPs 6464
GPU-Takt (Basis) 1.515 MHz1.650 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.800 MHz1.815 MHz

Speichertakt

1.750 MHz1.938 MHz
Speichertyp GDDR6GDDR6
Speichergröße 8 GB8 GB
Speicherinterface 256 Bit256 Bit
Bandbreite 448 GB/s496,1 GB/s
TGP 225 W250 W

Für die GeForce RTX 2060 Super verwendet sechs Graphics Processing Cluster (GPCs), 24 Texture Processing Cluster (TPCs) und damit 48 Streaming Multiprozessoren (SMs). Daraus ergibt sich eine Gesamtanzahl von 3.072 Shadereinheiten, 384 Tensor Cores und 48 RT Cores sowie 192 Textureinheiten. Der L2-Cache ist 4 MB groß. Soweit der Aufbau der GPU.

Auch die GeForce RTX 2080 Super verfügt über 8 GB GDDR6-Speicher. Dieser taktet mit 1.938 MHz (15,5 GBit/s pro Pin) und kommt damit auf eine Speicherbandbreite von 496,1 GB/s. Aus dem 256 Bit breiten Speicherinterface ergeben sich die 64 ROPs.

Sowohl Basis- als auch Boost-Takt steigen mit der Super-Variante an. Für den Basistakt geht es von 1.515 auf 1.650 MHz, der Boosttakt steigt von 1.800 auf 1.815 MHz. Der größere GPU-Ausbau sowie die höheren Taktraten ergeben auch eine höhere Total Graphics Power von 250 W. Für die Founders Edition entscheidet sich NVIDIA für eine Stromversorgung über jeweils einen 6-Pin- und 8-Pin-Anschluss.

» zur Galerie

Die GeForce RTX 2080 Super konnten wir auch schon in einem Demosystem bewundern. Leistungsdaten gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht.


» zur Galerie

Inzwischen sieben GeForce-Karten mit Turing-GPU gibt es. Dabei verwendet NVIDIA in den seltensten Fällen den jeweiligen Vollausbau, sondern sieht diesen Meist für die Quadro-Modelle vor. Mit den Super-Varianten der GeForce-RTX-Super-Karten führt NVIDIA weitere Turing-Ausbaustufen ein. Um hier etwas den Überblick zu behalten, haben wir eine kleine Tabelle erstellt:

Gegenüberstellung der Turing-GPUs
KarteGPU Die-GrößeShader Tensor / RT CoresL2-CacheRegister
GeForce RTX 2080 TiTU102-300 754 mm²4.352 544 / 686 MB18 MB
GeForce RTX 2080 SuperTU104-??? 754 mm²3.072 384 / 486 MB18 MB
GeForce RTX 2080TU104-400 545 mm²2.944
368 / 464 MB12 MB
GeForce RTX 2070 SuperTU104-410 545 mm²2.560 320 /404 MB12 MB
GeForce RTX 2070TU106-400 445 mm²2.304 288 / 364 MB9 MB
GeForce RTX 2060 SuperTU106-410 445 mm²2.176 272 / 344 MB9 MB
GeForce RTX 2060TU106-200 445 mm²1.920 240 / 304 MB9 MB
GeForce GTX 1660 TiTU116-400 284 mm²1.536 -1,5 MB6 MB
GeForce GTX 1660TU116-300 284 mm²1.408 -1,5 MB6 MB
GeForce GTX 1650TU117-300 200 mm²896 -1 MB4 MB

Die genaue Bezeichnung der GPU auf der GeForce RTX 2080 Super kennen wir noch nicht. Da NVIDIA 13,6 Milliarden Transistoren zur Größe angibt, kommt hier die TU104-GPU zum Einsatz. Die TU102-GPU bleibt damit der GeForce RTX 2080 Ti vorbehalten, zu der es zunächst einmal auch keinen Super-Refresh geben wird. Möglich wäre dies jedoch, denn die Quadro RTX 8000 und 6000 bieten beide die volle Ausbaustufe der GPU mit 4.608 Shadereinheiten. Allerdings gibt es hier auch noch die Titan RTX in der vollen Ausbaustufe.

» zur Galerie

NVIDIA hat die Turing-Architektur von Anfang an auf diese Flexibilität ausgelegt. Sie reicht von der TU117-GPU mit 200 mm² bis hin zur TU102-GPU mit 754 mm². Wie auch schon bei der Pascal-Generation kann NVIDIA so vorgehen, weil die Architektur explizit darauf ausgelegt wurde.


Den Anfgang macht die GeForce RTX 2060 Super Founders Edition:

Die GeForce RTX 2060 Super Founders Edition
Länge des PCBs 187 mm
Länge mit Kühler 230 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
2x Displayport 1.4
1x VirtualLink
1x DVI

Lüfter aus im Idle Nein

Wie wir später noch sehen werden, ist das PCB der GeForce RTX 2060 Super in der Founders Edition etwas kürzer als die Karte selbst. Das kennen wir auch schon vom Vorgänger-Modell. Die Karte selbst kommt auf eine Länge von 230 mm und ist damit als kompakt zu bezeichnen. Die Bauhöhe beträgt zwei Slots, einzig einige Partnerdesigns trauen sich über dieses Maß hinaus. Auf die weiteren Details gehen wir noch genauer ein, wenn wir uns das dazugehörige Bild anschauen.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
Kingdom Come Deliverance 75 °C 1.815 MHz
Shadow of the Tomb Raider 75 °C 1.815 MHz
Call of Duty: WWII 75 °C 1.830 MHz
Assassins Creed: Origins 75 °C 1.830 MHz
Star Wars: Battlefront II75 °C 1.815 MHz
Wolfenstein 2: The new Collosus 75 °C 1.830 MHz
Destiny 2 75 °C 1.815 MHz
Far Cry 5 75 °C 1.815 MHz
Final Fantasy XV 75 °C 1.815 MHz

NVIDIA macht eine Boost-Takt-Vorgabe von 1.650 MHz für die GeForce RTX 2060 Super. Die Founders Edition erreicht in der Praxis einen Takt von 1.815, in der Spitze einen Wert von 1.830 MHz und ist damit schneller als die eigene Vorgabe. Bei einer GPU-Temperatur von 75 °C ist das Maximum erreicht. Limitiert wird die Karte durch das Power-Limit, welches bei 175 W liegt. Einstellbar ist es im Bereich von 125 bis 215 W. Das Temperaturziel beträgt 83 °C, erst wenn die Temperatur darüber liegt, würde die Lüftersteuerung weiter nachregeln. Ab 88 °C erfolgt eine Drosselung von Spannung und Takt.

» zur Galerie

Die GeForce RTX 2060 Super Founders Edition unterscheidet sich äußerlich vom Vorgänger in zwei Punkten: Hinter der Produktbezeichnung findet sich der grüne Super-Schriftzug und der Bereich zwischen den beiden Axiallüftern ist komplett verspiegelt.

» zur Galerie

Die Rückseite der Karte ist mit einer Backplate versehen. Das Design kennen wir ebenfalls schon. Wieder findet sich hinter dem Modellnamen der Super-Schriftzug – dieses mal auf grünem Grund.

» zur Galerie

Nach dem Auspacken der Karte ist die verspiegelte Fläche mit einer Schutzfolie versehen. In den ersten Sekunden sind noch keinerlei Fingerabdrücke oder Staubkörner auf der Oberfläche zu finden, nach der Foto- und Testsession ist von der cleanen Optik nur noch wenig übrig – überall sind Fingerabdrücke zu sehen.

» zur Galerie

Die beiden Axiallüfter der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition haben einen Durchmesser von 90 mm. Sie drehen sich im Idle-Betrieb mit 1.500 Umdrehungen pro Minute. Ein Stillstehen der Lüfter sieht NVIDIA nicht vor. Unter Last drehen sich die Lüfter mit 1.975 Umdrehungen pro Minute.

» zur Galerie

Auf der Stirnseite der Karte befindet sich der beleuchtete GeForce-RTX-Schriftzug. Dieser leuchtet im Betrieb der Karte grün auf. Auf fast der kompletten Fläche der Stirnseite sind die längst ausgeführten Kühllamellen des Kühlkörpers zu sehen. Diese leiten die warme Luft auf voller Breite ins Innere des Gehäuses. Über die Slotblende entweicht keinerlei oder kaum warme Luft.

» zur Galerie

Am hinteren Ende der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition verbaut NVIDIA den zusätzlichen 8-Pin-Anschluss. Alleine über diesen kann die Karte mindestens 150 W aufnehmen, zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz sind es laut Spezifikation 225 W. NVIDIA sieht eine Total Graphics Power von 175 W vor, maximal sind 215 W möglich. Somit sehen wir eine ausreichende Versorgung.

» zur Galerie

Auf der Slotblende bietet die GeForce RTX 2060 Super Founders Edition gleich vier unterschiedliche Anschlüsse. Neben zweimal DisplayPort 1.2 auch noch jeweils einmal HDMI 2.0, VirtualLink und Dual-Link-DVI.


» zur Galerie

Wird die Backplate entfernt, wird der Überstand des Kühlers sichtbar. Das PCB ist nur 187 mm lang, die gesamte Karte aber 230 mm. Auch diesen Aspekt kennen wir schon von der GeForce RTX 2060 Founders Edition.

» zur Galerie

Nach etwas Mühe mit dem Kühlkörper bzw. dem durchgeschleiften Anschlusskabel für die Lüfter und die Beleuchtung (mehr dazu später), können wir aber einen Blick auf das PCB der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition werfen. Das Layout des PCBs ist identisch zur GeForce RTX 2060 Founders Edition, denn auch hier waren schon zwei freie Lötpads für zusätzlichen Speicher vorhanden.

» zur Galerie

Die GPU hört auf den Namen TU106-410-A1 und damit ist die jeweils verwendete Ausbaustufe der Turing-GPU klar identifiziert. Sehr schön sind hier die Leitungen zu erkennen, die zum PCI-Express-Steckplatz und zu den einzelnen Speicherchips führen.

» zur Galerie

Nicht wie bisher nur sechs, sondern nun acht GDDR6-Speicherchips sind rings um die TU106-GPU platziert. Diese stammen aus dem Hause Micron und arbeiten mit 14 GBit/s pro Pin – bieten also einen Takt von 1.750 MHz und kommen damit an einem 256 Bit breiten Speicherinterface auf 448 GB/s.

» zur Galerie

Die Spannungsversorgung der GPU erfolgt über sechs Spannungsphasen, die des Speichers und des Interfaces über jeweils eine Lane. Dies wurde auch schon bei der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition derart umgesetzt.

Der 8-Pin-Anschluss zur zusätzlichen Stromversorgung befindet sich nicht auf dem PCB selbst, sondern wird über ein kurzes Kabel mit dem PCB verlötet und an das hintere Ende der Karte geführt.

» zur Galerie

Zur Kühlung der GPU verwendet NVIDIA eine Basisplatte aus Kupfer, durch die zwei Heatpipes geführt werden. Dieser wiederum verteilen die Abwärme über den Kühlkörper. Die Speicherchips sowie einige weitere Komponenten werden über Wärmeleitpads mit dem Rahmen des Kühlkörpers verbunden und ermöglichen somit einen Übergang der Wärme.

» zur Galerie

Die Frontplate nimmt wie gesagt ebenfalls etwas Abwärme auf und gibt sie wiederum an den Kühlkörper ab. Einige Finnen sollen auch hier dabei helfen die Abwärme an die Abluft abgeben zu können. Das zentral zwischen den beiden Lüftern angebrachte Kabel muss auf das PCB geführt werden. Dies führt zu Problemen in der Demontage, wie wir nun sehen werden.

» zur Galerie

Über eine verschraubte Klemme wird die Abdeckung des zusätzlichen Stromanschlusses gehalten. Eine zweite hält das Flachbandkabel der Lüfter und Beleuchtung fest. Allerdings muss dieses Kabel auch durch eine Öffnung in der Mitte des Kühlkörpers geführt werden und ist recht kurz. Bei der Demontage sollte man also darauf achten hier keine Beschädigung zu verursachen.


Auch bei der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition werfen wir zunächst einen Blick auf die technischen Daten, bevor wir uns das Design genauer anschauen.

Die GeForce RTX 2070 Super Founders Edition
Länge des PCBs 260 mm
Länge mit Kühler 265 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.4
1x VirtualLink

Lüfter aus im Idle Nein

Bei der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition sind PCB und Karte fast gleich lang. Wie üblich werden zwei Slots belegt. Zur Versorgung sind zwei zusätzliche Anschlüsse notwendig. Mit 85 mm haben die beiden Axiallüfter einen etwas kleineren Durchmesser als bei der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition. Wie sich dies auf die Kühlung und Lautstärke auswirkt, werden wir uns genauer anschauen müssen.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
Kingdom Come Deliverance 72 °C 1.860 MHz
Shadow of the Tomb Raider 72 °C 1.860 MHz
Call of Duty: WWII 72 °C 1.860 MHz
Assassins Creed: Origins 72 °C 1.875 MHz
Star Wars: Battlefront II72 °C 1.860 MHz
Wolfenstein 2: The new Collosus 72 °C 1.875 MHz
Destiny 2 72 °C 1.860 MHz
Far Cry 5 72 °C 1.860 MHz
Final Fantasy XV 72 °C 1.860 MHz

Während der Benchmarks haben wir eine maximale GPU-Temperatur von 72 °C gemessen. Zugleich lag der Boost-Takt mit 1.860 bis 1.875 MHz über den eigenen Vorgaben von NVIDIA. Auch hier liegt die Ziel-Temperatur der Steuerung bei 83 °C, ab 88 °C würden Spannung und Takt reduziert werden. Limitiert wird die Karte durch das voreingestellten Power-Limit von 215 W.

» zur Galerie

Auch bei der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition gibt es als äußeres Unterscheidungsmerkmal den Super-Zusatz sowie den spiegelnden Bereich zwischen den beiden Axiallüftern. NVIDIA bleibt seinem neuen grundsätzlichen FE-Design aber treu. Die leicht erhöhte Total Graphics Power der beiden Karten spielt für die Kühlung offenbar kaum eine Rolle. NVIDIA kann die Kühler beibehalten und ebenso soll es auch den Boardpartnern ergehen, die dann ab kommender Woche ihre Custom-Designs anbieten wollen.

» zur Galerie

Wie schon beim Vorgänger verbaut NVIDIA bei der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition eine Backplate und versieht diese mit dem Modell-Schriftzug. Unten links zu sehen ist die Abdeckung des NVLink-Anschlusses. Dieser ermöglicht es zwei dieser Karten in einem Multi-GPU-System zu betreiben und die Leistung theoretisch zu verdoppeln. In der Praxis spielen solche Systeme aber eine immer weniger wichtige Rolle.

» zur Galerie

Rund um die Buchstaben und Zahlen ist sehr gut zu erkennen, dass diese in die spiegelnde Oberfläche gestanzt wurden. Wessen Grafikkarte in einem geschlossenen Gehäuse verschwindet, den wird die Optik wohl weniger interessieren – zumal die Oberseite der Karte normalerweise nach unten gerichtet im System verbaut ist.

» zur Galerie

Die beiden Axiallüfter haben eine Durchmesser von 85 mm. Im Idle-Betrieb drehen sie sich mit 1.500 Umdrehungen pro Minute. Ein Stillstehen der Lüfter sieht NVIDIA nicht vor. Unter Last drehen sie sich mit etwa 1.850 Umdrehungen pro Minute und sind damit sogar etwas langsamer als auf der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition.

» zur Galerie

Auf der Stirnseite der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition sieht NVIDIA einen beleuchteten GeForce-RTX"-Schriftzug vor. Auch hier sind stirnseitig die Kühllamellen zu sehen, welche die warme Luft nicht längsseitig der Karte führen, sondern eben in Querrichtung. Damit verbleibt ein Großteil der warmen Luft im PC-Gehäuse und wird nicht wie bei einem Blower-Design zur Slotblende geblasen.

» zur Galerie

Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt über jeweils einem 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss. Zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz sprechen wir also über eine theoretische Maximalversorgung von 300 W. NVIDIA sieht eine Total Graphics Power von 215 W vor, die sich auf 260 W anheben lässt. Damit ist die Karte hinsichtlich der Anschlüsse ausreichend versorgt.

» zur Galerie

Am hinteren Ende der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition sehen wir ein komplett geschlossenes Gehäuse. Die zusätzlichen Stromanschlüsse befinden sich bei diesem Modell wieder an üblicher Ort und Stelle.

» zur Galerie

Auf der Slotblende der Karten finden wie die Display-Anschlüsse. Bei der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition verzichtet NVIDIA auf den DVI-Ausgang und verbaut stattdessen dreimal DisplayPort 1.2, einmal HDMI 2.0a und einmal VirtualLink.


» zur Galerie
» zur Galerie

Wird die Backplate entfernt, offenbart auch die Rückseite des PCBs ihren Charm. Besonders gut zu erkennen ist der rückseitige Bereich der GPU sowie der VRMs. Außerdem verbaut NVIDIA auf der Rückseite einige Controller-Chips, die mittels Wärmeleitpads mit der Backplate verbunden werden und damit besser gekühlt werden sollen.

» zur Galerie

Auf der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition verbaut NVIDIA die TU104-410-GPU. Von einer TU106-400-GPU geht es also eine Turing-Ausbaustufe höher auf die TU104-GPU, die bisher im Consumer-Bereich nur auf der GeForce RTX 2080 zum Einsatz gekommen ist. Auf drei von vier Seiten rund um das GPU-Package sind die acht GDDR6-Speicherchips zu sehen.

» zur Galerie

Auch der Speicher auf der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition stammt von Micron und so haben unsere beiden Samples Speicher dieses Herstellers im Einsatz. Ob es auch wieder Karten mit Samsung-Speicher geben wird, werden die Tests der weiteren Super-Varianten verraten.

» zur Galerie

Das von NVIDIA auf der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition eingesetzte PCB ist mit dem der GeForce RTX 2080 Founders Edition identisch. Insgesamt kommen 8+2 Phasen zum Einsatz. Diese finden allesamt auf der rechten Seite neben dem GPU-Package ihren Platz. Wie bei allen neuen Turing-Karten von NVIDIA wird auch auch bei der GeForce RTX 2070 Super Founders Edition eine dynamische Regelung der Spannungsphasen verwendet – je nach Last auf der Karte sind somit verschieden viele Phasen aktiv.

» zur Galerie

Auf dem hinteren Ende des PCBs befinden sich alle Bauteile und Schaltungen zur Spannungs- und Lüftersteuerung. Unter anderem sind hier die fünf Shunt-Widerstände zusehen, die über die drei Eingänge (PCI-Express-Steckplatz sowie jeweils 6-Pin- und 8-Pin-Anschluss) die Messung des Stroms ermöglichen. Über eine entsprechende Modifikation lässt sich der Spannungscontroller der Karte sicherlich wieder austricksen und ermöglicht damit eine verbesserte Versorgung für das High-End-Overclcocking.

» zur Galerie

Die TU104-GPU der Karte sitzt direkt auf der Basisplatte des Kühlers auf, über der eine Vapor-Chamber verbaut ist. Die übrigen Komponenten, darunter der Speicher, sitzen auf der Frontplate auf und geben die Abwärme an diese ab. Die Frontplate wiederum wird über Wärmeleitpads mit dem Kühlkörper verbunden. Wie auf den Bildern zu erkennen ist, verwendet NVIDIA unterschiedliche Wärmeleitpads – je nachdem welche Komponente hier abgedeckt werden sollen.

» zur Galerie

Über ein flaches Kabel nebst dazugehörigem Stecker werden die beiden Lüfter und die Beleuchtung des Kühlers mit dem PCB verbunden. Bei der Demontage des Kühlers ist eigentlich nur darauf zu achten, dass das Kabel nicht versehentlich angezogen wird. Ansonsten verwendet NVIDIA wie üblich einen bunten Zoo an Schrauben in unterschiedlichen Größen und auch die Fünfkant-Köpfe sind wieder mit von der Partie.

» zur Galerie

Neben einigen Controller-Chips verbindet NVIDIA auch den rückseitigen Bereich der GPU, der Speicherchips und der VRMs über Wärmeleitpads mit der Backplate. Auch hier und damit nicht nur auf der Vorderseite legt man also Wert auf eine möglichst gute Kühlung aller Komponenten.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist ebenfalls aufgefrischt worden. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der PCI-Express-SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

» zur Galerie

Das Testsystem
Prozessor AMD Ryzen Threadripper 1950X, 16x 3,4 GHz
Kühlung Noctua NH-U14S TR4-SP3
Mainboard ASUS ROG Strix X399-E Gaming
Arbeitsspeicher G.Skill Flare X F4-3200C14Q-32GFX, 4x 8GB DDR4-3200
SSD Samsung SSD 960 Pro 512GB
HDD Seagate FireCuda 2TB
Netzteil Seasonic Prime Titanium Series 850W
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define XL R2

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:


Lautstaerke

Last / Idle

36.2 XX


0.0 XX
36.8 XX


35.1 XX
37.5 XX


0.0 XX
38.3 XX


37.1 XX
38.5 XX


0.0 XX
39.0 XX


38.8 XX
39.6 XX


32.6 XX
39.9 XX


32.0 XX
40.1 XX


0.0 XX
40.6 XX


35.4 XX
40.9 XX


32.0 XX
41.7 XX


32.0 XX
42.2 XX


35.4 XX
43.3 XX


37.3 XX
43.8 XX


37.2 XX
45.4 XX


35.5 XX
45.8 XX


37.5 XX
46.2 XX


37.5 XX
49.9 XX


32.5 XX
51.6 XX


40.1 XX
52.0 XX


32.2 XX
52.1 XX


32.5 XX
in dB(A)
Weniger ist besser

Hinsichtlich der Lautstärke kann bei den neuen Founders Edition von NVIDIA keinen großen Vorwurf machen – im Gegenteil sogar. Die GeForce RTX 2060 Super Founders Edition ist zwar etwas lauter als ihr Vorgänger. Die GeForce RTX 2070 Super Founders Edition hingegen leiser als die Custom-Modelle der GeForce RTX 2070 – eine Founders Edition hatten wir nicht im Test.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last / Idle

130.8 XX


60.9 XX
180.4 XX


61.5 XX
214.9 XX


76.5 XX
219.6 XX


62.8 XX
240.5 XX


77.1 XX
247.8 XX


73.1 XX
255.7 XX


78.7 XX
263.8 XX


72.0 XX
266.8 XX


76.1 XX
276.5 XX


72.5 XX
278.7 XX


72.6 XX
302.8 XX


71.8 XX
303.3 XX


73.6 XX
305.2 XX


74.2 XX
306.2 XX


73.1 XX
311.6 XX


77.9 XX
329.4 XX


76.4 XX
337.0 XX


85.3 XX
345.5 XX


79.2 XX
348.5 XX


81.2 XX
348.9 XX


77.2 XX
357.8 XX


74.8 XX
372.8 XX


74.0 XX
390.2 XX


84.4 XX
in W
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme (nur Grafikkarte)

Last

in W
Weniger ist besser

Für die Leistungsaufnahme messen wir bei der GeForce RTX 2060 Super Founders Edition einen Wert von 177,9 W, also 19,7 W mehr als bei der GeForce RTX 2060 Founders Edition. Die GeForce RTX 2070 Super Founders Edition kommt auf 214,8 W, was ein Plus von 7,4 W gegenüber dem Vorgänger im Custom-Design bedeutet.

Temperatur

Last / Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Bei den Temperaturen konnten wir für die beiden Modelle mit 72 °C und 75 °C keinerlei Probleme feststellen. NVIDIA regelt die Karten unterhalb ihres Temperatur-Ziels.


Futuremark 3DMark

Fire Strike (Graphics/Overall)

30665 XX


24569 XX
29573 XX


23929 XX
29408 XX


22807 XX
28168 XX


22907 XX
26758 XX


22349 XX
26315 XX


21989 XX
25281 XX


20566 XX
25050 XX


21183 XX
22536 XX


19635 XX
21967 XX


18788 XX
20256 XX


18551 XX
19924 XX


17506 XX
19089 XX


17560 XX
18755 XX


17349 XX
18520 XX


17113 XX
17303 XX


15940 XX
16941 XX


15395 XX
16319 XX


14105 XX
16037 XX


15137 XX
14017 XX


12447 XX
13734 XX


12075 XX
12715 XX


11805 XX
12605 XX


11211 XX
12303 XX


11273 XX
11056 XX


10290 XX
7467 XX


6957 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme (Graphics/Overall)

16557 XX


15937 XX
16270 XX


15702 XX
15514 XX


15064 XX
14144 XX


13653 XX
13253 XX


12167 XX
13071 XX


12716 XX
13002 XX


12565 XX
12950 XX


12618 XX
10875 XX


10676 XX
10367 XX


9764 XX
9884 XX


9645 XX
9181 XX


8725 XX
9122 XX


8878 XX
9116 XX


9018 XX
8685 XX


8602 XX
8222 XX


8030 XX
8007 XX


7780 XX
7699 XX


7630 XX
7145 XX


6868 XX
6315 XX


6132 XX
6151 XX


5938 XX
5940 XX


5917 XX
5876 XX


5800 XX
5582 XX


5427 XX
5212 XX


5190 XX
3548 XX


3529 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra (Overall/Graphics)

8507 XX


8324 XX
7871 XX


7626 XX
7172 XX


7024 XX
6709 XX


6504 XX
6693 XX


6801 XX
6581 XX


6368 XX
5670 XX


5478 XX
5312 XX


5315 XX
5122 XX


4968 XX
4807 XX


4663 XX
4715 XX


4686 XX
4614 XX


4377 XX
4342 XX


4117 XX
4261 XX


4127 XX
4206 XX


4134 XX
3858 XX


3660 XX
3675 XX


3642 XX
3177 XX


3114 XX
3111 XX


2976 XX
3092 XX


3045 XX
3046 XX


2920 XX
2852 XX


2799 XX
2673 XX


2554 XX
1792 XX


1702 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy (Graphics/Overall)

13871 XX


12842 XX
13239 XX


12745 XX
12123 XX


11836 XX
10888 XX


10559 XX
10546 XX


10520 XX
9728 XX


9799 XX
9152 XX


9135 XX
8676 XX


8736 XX
7818 XX


7987 XX
7295 XX


7526 XX
6923 XX


7198 XX
6916 XX


7261 XX
6660 XX


7033 XX
6116 XX


6437 XX
5700 XX


6112 XX
5140 XX


5555 XX
4941 XX


5365 XX
4728 XX


5089 XX
4190 XX


4595 XX
4029 XX


4432 XX
4002 XX


4364 XX
3975 XX


4377 XX
3561 XX


3948 XX
3541 XX


3929 XX
2349 XX


2656 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy Extreme (Graphics/Overall)

6650 XX


6579 XX
6053 XX


6082 XX
5014 XX


5160 XX
4864 XX


5024 XX
4538 XX


4728 XX
4251 XX


4456 XX
4210 XX


4427 XX
3579 XX


3824 XX
3343 XX


3592 XX
3339 XX


3589 XX
3178 XX


3427 XX
3090 XX


3338 XX
2983 XX


3226 XX
2628 XX


2871 XX
2390 XX


2634 XX
2363 XX


2604 XX
2079 XX


2310 XX
1901 XX


2121 XX
1863 XX


2080 XX
1836 XX


2052 XX
1810 XX


2025 XX
1652 XX


1856 XX
1645 XX


1847 XX
1099 XX


1253 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Hotel Lobby

Punkte
Mehr ist besser


GPUPI 3.2

1000M

in Sekunden
Weniger ist besser


Blender Benchmark

BMW27

in Sekunden
Weniger ist besser

Blender Benchmark

Classroom

in Sekunden
Weniger ist besser


Call of Duty: WWII (DX11)

1.920 x 1.080 - Extra (Avg/Min)

108.1 XX


59 XX
98.9 XX


65 XX
97.8 XX


63 XX
93.2 XX


64 XX
81.3 XX


64 XX
75.7 XX


45 XX
71.2 XX


56 XX
68.2 XX


54 XX
67.9 XX


31 XX
64.5 XX


49 XX
64.2 XX


48 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII (DX11)

2.560 x 1.440 - Extra (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII (DX11)

3.840 x 2.160 - Extra (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII (DX11)

2.560 x 1.440 - Extra HDR (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII (DX11)

3.840 x 2.160 - Extra HDR (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Project Cars 2 (DX11)

1.920 x 1.080 - Ultra (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2 (DX11)

2.560 x 1.440 - Ultra (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2 (DX11)

3.840 x 2.160 - Ultra (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Assassin's Creed: Origins (DX11)

1.920 x 1.080 - Sehr Hoch (Avg/Min)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Assassin's Creed: Origins (DX11)

2.560 x 1.440 - Sehr Hoch (Avg/Min)