Die GeForce RTX 2080 Ti und RTX 2080 Founders Edition im Test

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geforcertx2080Heute nun ist es endlich soweit und wir präsentieren die vollständigen Leistungsdaten und Messwerte zu den beiden ersten Karten der GeForce-RTX-20-Serie von NVIDIA. Nach der Vorstellung der Pascal-Architektur im Mai 2016 sind die neuen Karten für NVIDIA in vielerlei Hinsicht ein Neuanfang. Wie leistungsfähig die beiden Modelle GeForce RTX 2080 Ti und GeForce RTX 2080 sind, wo die Stärken und wo eventuell die Schwächen liegen, schauen wir uns nun an.

Bereits in der vergangenen Woche haben wir in einem ausführlichen Artikel über die Turing-Architektur sowie die neuen RT und Tensor Cores berichtet. NVIDIA hat mit der Turing-Architektur zahlreiche Änderungen im Aufbau der Streaming Multiprocessor vorgenommen und kombiniert dies mit einem schnelleren GDDR6-Speicher. Neuerungen wie das Mesh Shading und Variable Rate Shading sollen den bekannten Rasterization-Prozess beschleunigen und bevor man sich mit der neuen Hybrid Rendering Pipeline der GeForce-RTX-Karten beschäftigt, sollte das Funktionsprinzip der verschiedenen Ray-Tracing-Techniken verstanden sein.

Eine GeForce-RTX-Grafikkarte also ohne den Bezug auf RTX-, Tensor- und RT-Cores sowie die weiteren Neuerungen zu betrachten, ist nicht möglich bzw. wird der Sache auch nicht gerecht. Im Rahmen dieses Artikels gehen wir neben den reinen Leistungsdaten auch noch auf das Deep Learning Super Sampling (DLSS) und den NV Scanner als neue Möglichkeit des Overclockings ein.

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Kommen wir aber zunächst noch einmal zu den beiden neuen Karten und deren technischen Daten. Dabei schauen wir uns zunächst die drei neuen Modelle an, von denen wir heute zwei im Test haben:

Die technischen Daten der GeForce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 in der Übersicht
Modell GeForce RTX 2080 Ti GeForce RTX 2080 GeForce RTX 2070
Preis 1.259 Euro 849 Euro 639 Euro
Technische Daten
Architektur Turing Turing Turing
GPU TU102 TU104 TU106
Fertigung TSMC 12 nm TSMC 12 nm TSMC 12 nm
Transistoren 18,6 Milliarden 13,6 Milliarden 10,8 Milliarden
Diegröße 754 mm² 545 mm² 445 mm²
Shadereinheiten 4.352 2.944 2.304
Tensor Cores 544 368 288
RT Cores 68 46 36
Textureinheiten 272 184 144
Geometrieeinheiten 34 23 18
ROPs 88 64 64
GPU-Takt (Basis) 1.350 MHz 1.515 MHz 1.410 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.635 MHz 1.800 MHz 1.710 MHz
RTX-OPS 78 TRTX-OPS 60 TRTX-OPS 45 TRTX-OPS
Gigarays/s 10 GRays/s 8 GRays/s 6 GRays/s

Speichertakt

1.750 MHz 1.750 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR6 GDDR6 GDDR6
Speichergröße 11 GB 8 GB 8 GB
Speicherinterface 352 Bit 256 Bit 256 Bit
Bandbreite 616 GB/s 448 GB/s 448 GB/s
TDP 260 W 225 W 185 W
Versorgung  2x 8-Pin 1x 8-Pin + 1x 6-Pin 1x 8-Pin
SLI/NVLink 2x NVLink 1x NVLink -

Allesamt basieren die neuen Grafikkarten natürlich auf den neuen Turing-GPUs. Deren Fertigung findet in 12 nm bei TSMC statt. Mit einer Fläche von bis zu 754 mm² und bis zu 18,6 Milliarden Transistoren gehören die Chips zu den größten die jemals gefertigt wurden und sind auch mit Abstand in ihrer Leistungsklasse die größten, die jemals auf einer Endkunden-Grafikkarte zum Einsatz gekommen sind. Eine genauere Analyse der Fertigung der GPUs haben wir ebenfalls bereits in der vergangenen Woche angestellt.

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Die GeForce RTX 2080 Ti bietet 4.352 Shadereinheiten, die GeForce RTX 2080 und GeForce RTX 2070 kommen mit 2.944, bzw. 2.302 auf entsprechend weniger. Ein RT Core pro SM-Cluster bedeutet für die drei Modelle eine Anzahl von 68, 46 und 36. An Tensor Cores sind jeweils acht pro SM-Cluster vorhanden, sodass wir hier auf 544, 368 und 288 kommen. Die Anzahl der Geometrie- und Textureinheiten richtet sich ebenfalls nach der jeweiligen Ausbaustufe. Die einzelnen Taktraten werden noch eine Rolle spielen, wenn wir uns die beiden Karten etwas genauer anschauen. Mit den Turing-GPUs und der neuen Kühlung ändert sich das Verhalten des GPU-Boost-Mechanismus.

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Der Wechsel auf den schnelleren GDDR6-Speicher bei einem gleich großen Speicherinterface von 352 bzw. 256 Bit zahlt sich für NVIDIA in Form einer höheren Speicherbandbreite aus.

Auf die Unterschiede zwischen der GeForce RTX 2080 Ti zur GeForce GTX 1080 Ti und analog der GeForce RTX 2080 und GeForce GTX 1080 gehen wir auf den folgenden Seiten noch genauer ein.


Die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition ist das Flaggschiff von NVIDIA, wildert aber dort, wo zuvor die Titan-Karten positioniert wurden. Dementsprechend vergleichen wir das neue Modell natürlich mit der GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition, müssen die neue Positionierung aber immer im Hinterkopf behalten.

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Die technischen Daten der GeForce RTX 2080 Ti
Modell GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
Preis 1.259 Euro 639 Euro
Technische Daten
Architektur Turing Pascal
GPU TU102 GP102
Fertigung TSMC 12 nm TSMC 16 nm
Transistoren 18,6 Milliarden 12 Milliarden
Shadereinheiten 4.352 3.584
Tensor Cores 544 -
RT Cores 68 -
Textureinheiten 272 224
ROPs 88 88
GPU-Takt (Basis) 1.350 MHz 1.480 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.635 MHz 1.582 MHz
RTX-OPS 78 TRTX-OPS -
Gigarays/s 10 GRays/s -

Speichertakt

1.750 MHz 1.375 MHz
Speichertyp GDDR6 GDDR5X
Speichergröße 11 GB 11 GB
Speicherinterface 352 Bit 352 Bit
Bandbreite 616 GB/s 484 GB/s
TDP 260 W 250 W
Versorgung  2x 8-Pin 1x 8-Pin + 1x 6-Pin
SLI/NVLink 2x NVLink SLI

Neben den neuen Hardware-Funktionen der Turing-Architektur bietet die GeForce RTX 2080 Ti auch noch 4.352 Shadereinheiten und damit 21 % mehr, als der Vorgänger, die GeForce GTX 1080 Ti. Die Speicherbandbreite wächst Aufgrund der Verwendung von GDDR6-Speicher auf 616 GB/s und damit um 27 %. Der Speicherausbau bleibt mit 11 GB identisch.

Die Taktraten der GPU sind auf dem Papier gar nicht so viel höher, die Frage ist, ob die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition aufgrund des neuen Kühlers in der Lage ist, diesen Boost-Takt auch zu halten oder ob wir wie bei der GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition aufgrund eines Temperaturlimits und einer unterdimensionierten Kühlung häufig eine Drosselung sehen werden. Auf die Details der Strom- und Spannungsversorgung der neuen Karten gehen wir im Detail noch etwas genauer ein. Nun aber wollen wir uns die neuen Modelle etwas genauer anschauen.

GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition
Länge des PCBs 264 mm
Länge mit Kühler 268 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x VirtualLink

Lüfter aus im Idle Nein

Auch wenn sich NVIDIA für ein komplett neues Kühlerdesign entschieden hat, so bleiben die Grundzüge einer Grafikkarte natürlich enthalten. Mit einer Länge von 268 mm bleibt NVIDIA innerhalb der ATX-Spezifikationen und auch die Höhe von zwei Slots stellt selbst in kompakteren Gehäusen kein Problem dar. Die beiden Lüfter haben einen Durchmesser von 85 mm und schalten sich im Idle-Betrieb nicht ab – aber dazu später mehr.

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Erstmals seit Jahren ändert NVIDIA etwas am Grundprinzip der Kühlung der eigenen Karten. Anstatt eines Radiallüfters, der die Luft durch ein geschlossenes Kühlergehäuse bläst, kommt bei den neuen Modellen ein Dual-Axiallüfter-Design zum Einsatz. Zwei Lüfter drücken die Luft also von oben in Richtung des PCBs und damit auf den Kühler. Was die Partner von NVIDIA bereits seit Jahren praktizieren, kommt nun also auch bei den Founders Editions zum Einsatz.

Neben der neuen Anordnung und Verwendung von zwei Lüftern ändert sich aber auch die Optik leicht. Es bliebt bei viel Aluminium, welches nun aber an der Front mit einer schwarzen Abdeckung zwischen den beiden Lüftern ergänzt wird. Die neuen Karten sind noch einmal hochwertiger als die vorherigen Modelle und auch deutlich schwerer.

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Zwischen den beiden Axiallüftern befindet sich eine schwarze Abdeckung und nachdem unterhalb der Slotblende kein Platz mehr für die Modellbezeichnung der Karte ist, hat NVIDIA diese zwischen die beiden Lüfter platziert.

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Die beiden Axiallüfter haben jeweils einen Durchmesser von 85 mm und besitzen 13 Lüfterblätter. Diese schließen die Öffnung des Lüfters nahezu komplett ab und entsprechen damit nicht einem eher offenen Design mit schmalen Lüfterblättern. Ein Stillstehen der Lüfter im Idle-Betrieb sieht NVIDIA nach wie vor nicht vor, allerdings will man sowohl im Idle-Betrieb, als auch unter Last, deutlicher leise sein, als dies mit den vorherigen Founders Editions der Fall war.

Die Drehzahlen des Lüfters bewegen sich zwischen 1.500 Umdrehungen pro Minute im Idle-Betrieb und 2.000 Umdrehungen pro Minute unter Last.

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An der Stirnseite der Karte kommt das obligatorische GeForce-Logo zum Einsatz, welches nun aber den Zusatz RTX anstatt GTX trägt. Eine LED beleuchtet den Schriftzug zudem. Allem Anschein nach hat NVIDIA hier eine RGB-Beleuchtung verbaut, die sich theoretisch auch in anderen Farben ansteuern lässt. Bisher aber leuchtet der Schriftzug im bekannten Grün.

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Die beiden Axiallüfter sind von einem überstehenden Rahmen umgeben. Dies hebt die Optik der beiden vorhandenen "Schächte" für die Lüfter noch einmal hervor. An den Seiten befinden sich einige weitere Aluminiumblenden, deren Kanten noch einmal angeschrägt wurden, was diese glänzen lässt. Man kann NVIDIA bei der Preisgestaltung sicherlich vieles vorwerfen, der Kühler allerdings macht einen sehr hochwertigen Eindruck und kann sich mit allem messen, was wir bisher von den Partnern gesehen haben.

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Die zusätzliche Stromversorgung der Karte erfolgt über zwei 8-Pin-Anschlüsse. Diese liefern laut PCI-Express-Spezifikation jeweils 150 W. Zusammen mit den 75 W des PCI-Express-Steckplatzes kommen wir also auf eine Versorgung von 375 W. NVIDIA sieht eine Thermal Design Power von 260 W vor, gibt sich selbst aber noch etwas Luft nach oben, um dem Nutzer ein Overclocking zu ermöglichen.

Auf die Details der Strom- und Spannungsversorgung gehen wir noch einmal genauer ein, denn hier sind die Änderungen ebenfalls weitreichend.

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Ein Dual-Axial-Design bei der Kühlung ändert natürlich das Funktionsprinzip der Luftführung. Diese wird nun nicht mehr in Richtung der Slotblende und dort aus dem Gehäuse geblasen, sondern verbleibt weitestgehend darin. Die beiden Lüfter drücken die Luft auf den Kühlkörper und dieser leitet sie nach oben und unten hin seitlich aus dem Kühler heraus. Aus diesem Grund hat NVIDIA rings um die Karte mal mehr und mal weniger große Öffnungen gelassen.

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Die Rückseite der Karte ist mit einer hellen Backplate aus Aluminium ausgestattet. Aufgrund des Radiallüfters konnte diese zu einem Teil entfernt werden, wenn zwei oder mehr Karten in einem System zum Einsatz gekommen sind. Dies ist bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition nicht mehr möglich. Die Backplatze sorgt für eine mechanische Stabilität der Karte und schützt diese vor Schäden.

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Auch auf der Rückseite ist NVIDIA um eine hochwertige Optik bemüht und ziert die Karte auch hier mit dem Modellnamen. Dieser wird von in Längsrichtung verlaufenden Rillen in der Backplate ummantelt.

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Zum Start der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition können wir leider noch nicht mit SLI-Tests aufwarten. Die Karte sieht einen NVLink-Anschluss auf der Stirnseite der Karte vor. Dieser wird zur Kommunikation eines SLI-Systems verwendet. Eine Abdeckung schützt ihn und wenn dieser nicht zur Verwendung kommt, sorgt die Abdeckung für eine einheitliche Optik.

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Die Slotblende der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition sieht nur noch wenige Öffnungen vor. Da der Lüfter die Luft nicht mehr gerichtet hierher bläst, sind wohl auch nicht mehr Öffnungen notwendig.

An Display-Ausgängen vorhanden sind einmal HDMI 2.0b und dreimal DisplayPort 1.4. Zudem ist NVIDIA der erste Grafikkarten-Hersteller, der einen VirtualLink in Form eines Typ-C-Anschlusses verbaut. Weitere Details zur neuen Video und Display Engine sowie VisualLink gibt es im dazugehörigen Artikel.

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Das andere Ende der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition hat NVIDIA komplett verschlossen. Die beiden Axiallüfter sollen die warme Abluft zu einem Großteil auf der Stirnseite der Karte hinausblasen, da hier auch eine Belüftung im Gehäuse gewährleistet werden kann.


Auf der folgenden Seite haben wir die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition von ihrem Kühler getrennt und schauen uns diesen sowie das PCB der Karte an.

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Auf den ersten Blick bietet das PCB der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition keinerlei Besonderheiten. Da kein High Bandwidth Memory zum Einsatz kommen, kennen wir auch den groben Aufbau des PCBs bereits. In der Mitte ist die GPU zu erkennen. In einem möglichst gleichen Abstand gesellen sich darum die 11 GDDR6-Speicherchips. Links und rechts davon sind die Strom- und Spannungsversorgung von GPU und Speicher zu erkennen.

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Die bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition verwendete TU102-GPU kommt auf eine Chipfläche von 754 mm² und diese ist auf dem Bild auch im Vergleich zu den übrigen Komponenten sehr gut zu erkennen. Ebenfalls erkennbar sind die Leiterbahnen, die vom GPU-Package zu den einzelnen Chips verlaufen. Diese sind mit jeweils 32 Bit an die GPU angebunden.

Bei einem 352 Bit breiten Speicherinterface und 32 Bit pro Chip kommen wir auf 11 GDDR6-Chips. Ein Platz bleibt also frei und kommt zum Beispiel bei der Quadro RTX 6000 und Quadro RTX 8000 zum Einsatz. Die GDDR6-Speicherchips auf den GeForce-RTX-Karten stammen derzeit allesamt von Micron und hören auf die Modellbezeichnung MT61K256M32JE-14:A. Diese bieten 8 GBit/1 GB pro Chip und arbeiten mit einer Spannung von 1,35 V.

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Das hintere Drittel des PCBs gehört dem Controlling und der Steuerung der Strom- und Spannungsversorgung. Hier sehen wir beispielsweise die beiden 8-Pin-Anschlüsse. Links sind bereits einige der 13+3 Spannungsphasen zu sehen, die bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition zum Einsatz kommen.

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Zehn der insgesamt 16 Spannungsphasen sind auf der rechten Seite der GPU und hier mittig im Bild zu sehen. Auf eine Phase-Doubling verzichtet NVIDIA und spricht die 16 Phasen allesamt einzeln an. Ein Phase-Doubling habe laut NVIDIA zu viele Nachteile und macht das Design auch weniger flexibel, daher habe man sich für die aufwändigere Lösung entschieden, die zudem aber auch Platz auf dem PCB einspare.

Ein 13+3 Phasen-Design beschreibt die Versorgung der GPU mittels 13 Phasen und die drei weiteren kümmern sich um den Speicher. Um die Effizienz zu erhöhen, kann NVIDIA die Spannungsphasen je nach Last hinzu- oder abschalten. Warum man dies tut, klären wir auf einer gesonderten Seite zur Strom- und Spannungsversorgung.

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Die auf der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition verbaute GPU hört auf den Namen TU102-300A-K1-A1. Das TU102-300 beschreibt die Ausbaustufe. Die Endung "A" deutet bisherigen Meldungen zufolge daraufhin, dass hier eine GPU zum Einsatz kommt, die selektiert wurde. Modelle der GeForce RTX 2080 Ti ohne Overclocking sollen die GPU mit der Bezeichnung TU102-300-K1-A1 und damit ohne "A" verwenden.

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Noch einmal ein Blick auf das hintere Ende des PCBs. NVIDIA hat neben der Ansteuerung der 13+3 Spannungsphase der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition auch noch solche beim Balancing der Versorgung über die zusätzlichen beiden Stromanschlüsse vorgenommen. Auch dies soll dazu führen, dass die neuen Turing-Karten deutlich effizienter als ihre Vorgänger sind und sich zudem auch noch etwas höher übertakten lassen.

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Die gut sichtbaren Leiterbahnen von und zu den elf GDDR6-Speicherchips haben wir bereits angesprochen. Auf obigem Bild sehr schön zu erkennen sind die Leiterbahnen des PCI-Express-Interface, welche um die GDDR6-Chips herumgeführt werden. Oben sind die weiteren sechs der 16 Spannungsphasen der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition zu sehen.

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Der Blick auf die Rückseite des PCBs ist weit weniger spektakulär. Sehr schön sind dir rückseitigen Bereiche der GPU und der Spannungsphasen zu erkennen. Die Rückseite deckt NVIDIA mit einer sehr dünnen Backplate aus Aluminium ab, die ihren Zweck als Schutz aber ausreichend erfüllen dürfte.

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Während die Vorderseite des PCBs auch mit größeren Bauteilen bestückt ist, befinden sich auf der Rückseite fast nur kleine SMD-Komponenten. Diese kommen aber tausendfach zum Einsatz. Das Bild macht die Komplexität des PCBs einer modernen Grafikkarte sicherlich besonders gut deutlich.

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Gekühlt wird die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition über eine große Frontplate, auf der sämtliche Komponenten außer der GPU aufliegen. Wärmeleitpads sollen den Kontakt zwischen den Bauteilen und der Frontplate verbessern. Hinter dieser Frontplate befindet sich der eigentliche Kühlkörper. Dieser verwendet zahlreiche Heatpipes, um die Abwärme besser verteilen zu können.

Die GPU selbst sitzt auf einer Bodenplatte, die wiederum direkt mit einer Vapor-Chamber verbunden ist. Laut NVIDIA kommt auf der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition die größte jemals auf einer Grafikkarte eingesetzte Vapor-Chamber zum Einsatz.

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Anstatt mehrere 4-Pin-Anschlüsse verwendet NVIDIA bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition ein Flachbandkabel, um die beiden Lüfter und die LEDs zu versorgen und ein Lüftersignal auszulesen. Um den Kühler zu entfernen sind fast zwei Dutzend Schrauben notwendig. Eine Demontage des Kühlers selbst bringt es auf 70 Schrauben und alleine vier davon sind dafür zuständig das Flachbandkabel zu führen.


Nun wollen wir uns die GeForce RTX 2080 ebenfalls noch genauer anschauen, verzichten dabei allerdings auf eine ausführliche Beschreibung der Karte selbst, da diese rein äußerlich identisch mit der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition ist.

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Die technischen Daten der GeForce RTX 2080 in der Übersicht
Modell GeForce RTX 2080 Founders Edition GeForce GTX 1080 Founders Edition
Preis 849 Euro 470 Euro
Technische Daten
Architektur Turing Pascal
GPU TU104 GP104
Fertigung TSMC 12 nm TSMC 16 nm
Transistoren 13,6 Milliarden 7,2 Milliarden
Shadereinheiten 2.944 2.560
Tensor Cores 368 -
RT Cores 46 -
Textureinheiten 184 160
ROPs 64 64
GPU-Takt (Basis) 1.515 MHz 1.506 MHz
GPU-Takt (Boost) 1.800 MHz 1.683 MHz
RTX-OPS 60 TRTX-OPS -
Gigarays/s 8 GRays/s -

Speichertakt

1.750 MHz 2.500 MHz
Speichertyp GDDR6 GDDR5X
Speichergröße 8 GB 8 GB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Bandbreite 448 GB/s 320 GB/s
TDP 225 W 180 W
Versorgung  1x 8-Pin + 1x 6-Pin 1x 8-Pin
SLI/NVLink 1x NVLink SLI

Auch die GeForce RTX 2080 stellt gegenüber der GeForce GTX 1080 ein signifikantes Update hinsichtlich des Architekturausbaus dar. 15 % mehr Shader und eine um 40 % höhere Speicherbandbreite stehen auf der Habenseite. Die Tensor und RT Cores machen die GPU aber auch deutlich komplexer, doch davon profitiert nur, wer die neuen Funktionen auch wirklich nutzt.

Der Boost-Takt wird moderat erhöht, die Thermal Design Power steigt allerdings stark an und macht noch einmal deutlich, dass eine GeForce RTX 2080 eigentlich ein "Ti-Modell" hätte sein können. Da NVIDIA die gesamte Produktpalette aber noch oben schiebt, bleiben wir bei obigem Vergleich.

Da wir uns die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition bereits in allen Details angeschaut haben, bleiben für die GeForce RTX 2080 Founders Edition noch die Unterschiede zum größeren Modell.

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Rein äußerlich unterscheiden sich die GeForce RTX 2080 Founders Edition und GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition nicht. Der Kühler ist identisch, allerdings gibt es Unterschiede bei der Strom- und Spannungsversorgung und Bestückung des PCBs und eben darauf wollen wir uns nun konzentrieren.

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Neben dem banalen Umstand, dass die "GeForce RTX 2080"-Schriftzüge anders als bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition sind, reduziert NVIDIA die zusätzliche Stromversorgung der GeForce RTX 2080 Founders Edition auf jeweils einmal 6- und einmal 8-Pin. Damit reduziert sich auch die Leistung, die theoretisch und nach Spezifikation an die Karten herangeführt werden kann. 300 W sind es hier zusammengenommen. NVIDIA sieht eine Thermal Design Power von 225 W vor.

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NVIDIA verwendet für die GeForce RTX 2080 Founders Edition ein komplett anderes PCB als bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition, auch wenn der Aufbau in den Grundzügen identisch ist. Auf den ersten Blick wird aber bereits deutlich, dass das PCB der GeForce RTX 2080 Founders Edition weniger komplex als das der größeren Karte ist.

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Die auf der GeForce RTX 2080 Founders Edition verbaute GPU hört auf den Namen TU104-400A-A1. Auch hier kommt also der Zusatz "A" zum Einsatz, der ein Hinweis auf die Selektion der GPUs seitens NVIDIA sein soll. Bei der TU104-GPU verzichtet NVIDIA auf einen Metallrahmen um das GPU-Package. Stattdessen ist der eigentliche Chip sehr exponiert und man sollte bei der Montage des Kühles darauf achten, diesen sehr plan aufzusetzen, um Beschädigungen zu vermeiden.

Acht GDDR6-Speicherchips von Micron sind auf drei Seiten um die GPU gruppiert. Es kommen die gleichen Speicherchips wie bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition zum Einsatz. Auch hier sind die Leiterbahnen zu den einzelnen Chip, dem PCI-Express-Steckplatz und in Richtung der Display-Ausgänge sehr schön zu sehen.

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Anstatt 13+3 Phasen wie bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition kommen auf der GeForce RTX 2080 Founders Edition "nur" 8+2 Phasen zum Einsatz. Diese finden allesamt auf der rechten Seite neben dem GPU-Package ihren Platz. Auch bei der GeForce RTX 2080 Founders Edition setzt NVIDIA auf eine dynamische Regelung der Spannungsphasen – je nach Last auf der Karte sind verschieden viele Phasen aktiv.

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Das letzte Drittel des PCBs wirkt auf der GeForce RTX 2080 Founders Edition deutlich weniger komplex und beinhaltet auch weniger Bauteile. NVIDIA verwendet aber auch hier bereits bekannte VRM-Controller und Komponenten zur Messung des Stroms etc. Auch Shunt-Widerstände kommen zum Einsatz und gelten schon jetzt als Kandidat für eventuelle Modifikationen, um die maximale Stromversorgung der Karte auszutricksen.

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Was sich auf der Vorderseite des PCBs bereits angedeutet hat, setzt sich auf der Rückseite fort. Zwar sprechen wir hier noch immer von einem aufwendigen Design, im Vergleich zur GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition ist die GeForce RTX 2080 Founders Edition aber schon deutlich simpler aufgebaut. Man muss sich hier aber noch immer vor Augen führen, dass wir von einer Karte zu einem Preis von 850 Euro sprechen.


Die Kühler der neuen Founders Editions unterscheiden sich nicht nur durch die Tatsache, dass nun zwei Axiallüfter zum Einsatz kommen, sondern auch daran geknüpft im internen Aufbau. 

Wir haben darauf verzichtet den kompletten Kühler zu zerlegen. Die Kollegen von GamersNexus haben aber auch die verklebten Bauteile mittels Heißluft entfernt und konnten daher einen Blick in den eigentlichen Kühler werfen.

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Um den eigentlichen Kühler zu öffnen, muss die Abdeckung zwischen den beiden Axiallüftern entfernt werden. Diese ist verklebt und der Kleber muss mit Heißluft gelöst werden. Danach kann der Kühler in Frontplate, Kühlkörper und die Abdeckung zerlegt werden. Die Vapor-Chamber ist offenbar fest mit dem Kühlkörper verlötet.

Die Vapor-Chamber bedeckt die komplette Unterseite des Kühlers. Um etwas Luft durch die beiden Axiallüfter in Richtung des PCBs zu bekommen, sieht NVIDIA einige Öffnungen im Vapor-Chamber-Kreislauf vor.

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Für alle die planen einen Wasserkühler auf der Founders Editions einzusetzen, kann man aber Entwarnung geben. Den Kühler zu entfernen bleibt relativ leicht, nur wer auch den Kühler öffnen möchte, zum Beispiel um diesen zu reinigen, wird allerdings vor einige Hürden gestellt.

Warum NVIDIA den Kühler derart aufwendig konstruiert, ist uns nicht schlüssig. Es dürfte nur wenige Nutzer geben, die ein Interesse daran haben, den Kühler zu öffnen. Eine Reinigung ist im jedem Fall deutlich schwerer als bei anderen Grafikkarten.

Messungen mit der Wärmebildkamera

Wir haben einige Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera gemacht, um die Kühlung der Founders Editions der GeForceGTX-Serie gegen die der GeForce-RTX-Serie stellen zu können. Mit aufgenommen haben wir auch ein Custom-Design der GeForce GTX 1080 Ti.

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Die Wärmebildaufnahmen zeigen sehr schön, welche Auswirkungen der Wechsel vom Radiallüfter hin zu zwei Axiallüftern hat. Dies führt aber auch dazu, dass von der Front gesehen kaum noch warme Flächen zu sehen sind. Die Messungen der Temperaturen werden zeigen, wie es unter dem Gehäuse des Kühlers ausschaut.


NVIDIA hat nach eigenen Angaben sehr viel in die Strom- und Spannungsversorgung der neuen Karten investiert. Dies soll dazu führen, dass diese höher takten, effizienter arbeiten, aber auch mehr Spielraum beim Overclocking bieten. Im Vergleich zur GeForce GTX 1080 will NVIDIA den OC-Spielraum der GeForce RTX 2080 Founders Edition hinsichtlich der Versorgung von fast 40 W auf etwa 55 W angehoben haben. Analog gilt dies für die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition. Zudem soll die Spannungsversorgung eine saubere Ausgangsspannung liefern.

Noch einmal wiederholen aufgreifen wir die Anzahl der Spannungsphasen auf den einzelnen Karten. Bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition sind nun 13+3 Phasen vorhanden, die GeForce RTX 2080 Founders Edition kommt auf 8+2 Phasen und die GeForce RTX 2070 Founders Edition wird mit einem 6+2-Design ausgestattet sein. Zum Vergleich: Die GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition musste mit insgesamt sieben Phasen und 14 Dual-FETs auskommen. NVIDIA dimensioniert die Spannungsphasen zu jeweils etwa 30 Watt. Im Falle der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition entspräche dies 480 W, bei der GeForce RTX 2080 Founders Edition sprechen wir von 300 W. Die Auslegung ist das eine, wie viel am Ende davon auch an Leistung ankommt, das andere.

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Doch die größte Neuerung ist die Ansteuerung der Phasen selbst, denn diese können nun dynamisch ab- und zugeschaltet werden.

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Grundsätzlich gilt: Je mehr Phasen verbaut sind, desto besser ist die Versorgung bei höheren Strömen. Allerdings zeigt sich auch, dass eine Mehrzahl an benötigen Phasen den Bereich der höchsten Effizienz immer weiter nach oben schiebt. Viele Phasen haben während des Switchings hohe Verluste. Je mehr Phasen, desto höher sind also die ungewollten Verluste.

NVIDIA hat für die GeForce RTX 2080 und GeForce RTX 2080 Ti daher eine Spannungsversorgung entwickelt, die dynamisch Phasen zu- und abschalten kann – je nachdem wie viel gerade von der Karte gefordert wird. Damit soll sich die Spannungsversorgung immer in einem idealen Bereich bewegen. Die GeForce RTX 2080 verfügt über eine 8-Phasen-Spannungsversorgung, die dynamisch hinzu- oder abgeschaltet werden können. Bei der GeForce RTX 2080 Ti sind es 13 Phasen. Wie gut dies funktioniert und wie viel Strom die neuen Karten verbrauchen, schauen wir uns dann in den dazugehörigen Tests an.

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Einige unserer Leser werden sich sicherlich noch an die Diskussion zur Versorgung der Radeon R9 Fury X erinnern, die teilweise deutlich mehr Strom von einem der beiden zusätzlichen 8-Pin-Anschlüsse zog, als dies üblicherweise der Fall ist. Damals hatte AMD offenbar Probleme das Balancing in der Versorgung über die zwei Anschlüsse plus den PCI-Express-Steckplatz korrekt durchzuführen. NVIDIA spricht bei der GeForce RTX 2080 Founders Edition und GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition ebenfalls von Verbesserungen in diesem Bereich. Dies gilt vor allem für die beiden zusätzlichen 8-Pin- oder 6-Pin-Anschlüsse, die nun besser bzw. gleichmäßiger den jeweils benötigten Strom liefern sollen. Eine Schaltung auf dem PCB der Karten sorgt dafür und unter anderem hat NVIDIA dazu neue Powercontroller entwickelt.


Die verbesserte Strom- und Spannungsversorgung soll natürlich positive Auswirkungen auf das Overclocking haben. Das manuelle Overclocking bleibt bestehen, die Spannung limitiert NVIDIA aber weiterhin nach oben, da eine zu hohe Spannung der Hauptgrund für Schäden an einer GPU sind.

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Das manuelle Overclocking, beispielsweise mittels des Precision X1 von EVGA, hat allerdings ein paar Einschränkungen. Der Schieberegler für die Spannung ist nicht mehr mit einem fixen Wert verbunden. Stattdessen wird der zur Verfügung stehende Spannungsbereich prozentual abgebildet.

GPU-Boost 4.0 bringt ein paar Änderungen im Taktverhalten in Abhängigkeit mit der Temperatur mit sich. Grafikkarten mit Pascal-GPU reduzierten bei erreichen des Temperaturlimits sehr schnell sehr stark den Takt. GPU-Boost 4.0 bzw. die Turing-GPUs hingegen reduzieren den Takt zunächst auf das Boost-Limit und reduzieren falls nötig dann weiter.

Aber das manuelle Overclocking der beiden Karten schauen wir uns noch gesondert an. Hier soll es nun um den neuen NV Scanner gehen, der das Overclocking vereinfachen soll. Zusammen mit den neuen Karten der GeForce-RTX-20-Serie führt NVIDIA eine neue Komponente der NV API ein, die von Programmen wie EVGA Precision und MSI Afterburner genutzt wird, um eine Kontrolle und ein Overclocking der Karten zu ermöglichen.

Der NV Scanner soll vor allem die Zeit für das Overclocking verkürzen. Der NV Scanner ist dabei dem OC Scanner der Pascal-Generation recht ähnlich. Schon für Pascal baute NVIDIA in die API zu GPU Boost eine Methodik ein, bei der eine Takt/Spannungskurve automatisch abgelaufen und der höchste Takt für ein bestimmtes Spannungslevel ermittelt wurde.

Die neue NV Scanner API besitzt allerdings einen eigenen Belastungstest, der ein Overclocking deutlich vereinfachen soll. Anstatt die Stabilität mittels eines oder mehrerer Spiele zu testen, was dazu führen kann, dass das Overclocking unter Spiel A stabil läuft, mit Spiel B aber nicht mehr, wird ein sogenannter NV Workload verwendet. Dieser Workload besteht aus mathematischen Berechnungen und keiner 3D-Darstellung. Er läuft als abgeschlossenes System und führt nicht dazu, dass der komplette Rechner oder auch nur der Treiber abstürzt. Dies verkürzt natürlich die Zeit für das Testen eines bestimmten OC-Wertes.

Der NV Scanner verwendet fünf Spannungspunkte, läuft darauf die Taktung der GPU ab und interpoliert zwischen diesen Punkten die weiteren Werte der Spannungs/Frequenzkurve.

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Für die GeForce RTX 2080 Founders Edition ermittelte der NV Scanner ein GPU-Offset von +112 MHz auf etwas über 2.000 MHz GPU-Takt. Bei der GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition sind laut NV Scanner ebenfalls knapp 2.000 MHz GPU-Takt bei einem Offset von +186 MHz möglich.

Der NV Scanner funktionierte in unseren Tests auch mit Karten auf Basis der Volta- und Pascal-Architektur. Die aktuellen Versionen des EVGA Precision X1 sowie des MSI Afterburner liegen uns vor und mit beiden konnten wir dies testen.


In nahezu allen Spielen erfolgt die Ausgabe des gerenderten Frames nicht sofort, sondern häufig gibt es noch einige Post-Processing-Operationen wie zum Beispiel ein Temporal Anti-Aliasing (TAA). Dabei handelt es sich um einen Shader-basierenden Algorithmus, der zwei aufeinander folgende Frames mithilfe von Bewegungsvektoren miteinander vergleicht. Nicht immer aber funktioniert das TAA perfekt und erzeugt damit wieder Störungen bzw. falsche Darstellungen im Frame, die aus dem Rendering-Prozess heraus besser ausgesehen hätten, aber ohne Anti-Aliasing hätten auskommen müssen. Hier kommt nun das Deep Learning Super Sampling ins Spiel.

Wir wollen aber noch einmal versuchen das DLSS zu erklären: Man kann sich das dazugehörige Deep-Learning-Netzwerk als Black Box vorstellen. Eingangsdaten sind zum einen das von der eigenen Grafikkarte gerenderte Bild (in einer niedrigeren Auflösung als die Zielauflösung) sowie vordefinierte Idealzustände eines gerenderten Bildes. Diese liegen in einem 64x Supersampling (64xAA) vor und wurden auf einem SATURN V getauften Supercomputer bei NVIDIA berechnet. Aus der Differenz des durch die eigene Grafikkarten gerenderten Bildes und dem Idealzustand für die Ausgabe erstellt. Dieses Inferencing findet auf den Tensor Cores statt.

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Im Endeffekt ist der DLSS-Algorithmus ein hochspezialisierter (und temporaler) Upsampling-Filter. Das Resultat kann nicht mit einem direkten Rendering auf der nativen Auflösung gleichgesetzt werden, nähert sich diesem abhängig von den Trainingsdaten und den Optimierungen aber stark an. Um auf ein gleiches Ergebnis zu kommen, müssten die Trainingsdaten unendlich groß sein und das Deep-Learning-Netzwerk ebenso unendlich lange trainiert werden. Man wird also im Vergleich zu den Trainingsdaten immer irgendwelche Artefakte und Ungenauigkeiten haben, die Frage ist, ob diese auch sichtbar sind.

Da die Trainingsdaten aber in diesem Falle als 64x Supersampling vorliegen, kann der 2K-Frame mit Upscaling auf 4K besser aussehen, als das nativ berechnete 4K-Frame. Das Training ist ein entscheidender Faktor, der am Ende zu einem möglichst guten Ergebnis beiträgt. Je mehr trainiert wird, desto besser wird der Algorithmus.

In den Benchmarks haben wir einige Messungen zu DLSS gemacht und zeigen im Falle der GeForce-RTX-Karten den Unterschied zwischen TAA und DLSS auf. Einige älteren Karten haben wir nur mit TAA aufgenommen, um den Leistungsunterschied aufzuzeigen. DLSS 2x wird im zweiten Schritt als Eingangswert einen gerenderten Frame aus der Grafikkarte in der geplanten Ausgabeauflösung hernehmen und über das Inferencing mit den Trainingsdaten abgleichen. Im ersten Schritt und in den aktuellen Tests findet aber immer ein Upscaling statt.

Die Frage nach der Bildqualität ist zur Beurteilung von DLSS entscheidend. Der Leistungsgewinn ergibt sich zum einen anhand der Tatsache, dass in einer ersten Stufe in einer niedrigeren Auflösung gerechnet wird. Im Vergleich mit TAA aber auch aufgrund des nicht notwendigen Anti Aliasing. Somit können die neue Karten Spiele, die zuvor mit allen Details kaum in 4K flüssig waren, nun ohne nervige Ruckler bzw. in höheren FPS darstellen.

Folgende Spiele sollen das DLSS in Kürze bzw. zum Start unterstützen:

Videovergleiche

Für einen möglichen Vergleich der Bildqualität haben wir zwei der Tech-Demos mit Hilfe einer GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition gegenübergestellt. Jeweils war einmal TAA (links) und einmal DLSS (rechts) aktiv.

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Ein Vergleich ist natürlich dennoch nur schwer möglich. Wir haben die Bitrate für die Aufnahme auf das Maximum gestellt, allerdings versieht YouTube die Videos mit einer geringeren Bitrate. Aus den persönlichen Erfahrungen können wir aber sagen, dass sich die Darstellung zwischen TAA und DLSS kaum unterscheidet. In Final Fantasy XV ist ein Flackern des Grases bei aktivem DLSS zu erkennen, dafür verwischt der TAA-Filter oftmals einige Details. Leider läuft der Benchmark von FFXV nicht immer gleich ab und daher driftet der Timecode auch immer weiter auseinander.

Noch einmal betonen möchten wir, dass nur DLSS 1x derzeit aktiv ist. Dabei handelt es sich um die Variante, die mit einer geringeren Auflösung rendert und dann ein Upscaling vornimmt.


Hinsichtlich sämtlicher RTX-Technologien muss NVIDIA nun liefern. DLSS funktioniert Stand heute nur in zwei Demos, aber keinem relevanten Spiel. Zumindest haben wir die Möglichkeit, uns auch eine Ray-Tracing-Demo einmal anzuschauen. Dabei handelt es such um die Star Wars Elevator Demo, die bereits einige Ray-Tracing-Effekte verwendet. In der von uns getesteten Fassung kommt auch DLSS zum Einsatz.

Wir haben die Demo auf einer NVIDIA Titan V sowie auf den beiden neuen Karten laufen lassen. Mit der GeForce RTX 2080 gab es in 2160p aber ein Problem, so dass wir hier keine Ergebnisse vorliegen haben.

Star Wars Elevator Demo

Ray Tracing + DLSS

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Die Star Wars "Reflections"-Demo zeigt zwei Stormtrooper und Captain Phasma, die einen Aufzug betreten. Besonders imposant sind dabei die Reflektion auf der Rüstung Captain Phasma. Um in Echtzeit berechnet zu werden, waren im Frühjahr noch eine Workstation wie die NVIDIAs DGX-1 mit vier GPUs notwendig. Ziel ist es aber solche Effekte auf einer einzelnen Grafikkarte auszuführen. Eine NVIDIA Titan V mit Volta-Architektur erreichte 9 bzw. fast 13 Bilder pro Sekunde. Die GeForce RTX 2080 Founders Edition konnten wir nur in 1440p testen und erreichten hier 34,6 FPS. Eine GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition schaffte bei 1.440p immerhin schon flüssige 55 FPS, bei 2.160p waren es immerhin fast 44 FPS.

Wir haben die Durchläufe mit einer GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition bei 2160p und einer GeForce RTX 2080 Founders Edition bei 1440p auch einmal auf Video gebannt.

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Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist ebenfalls aufgefrischt worden. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der PCI-Express-SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

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Das Testsystem
Prozessor AMD Ryzen Threadripper 1950X, 16x 3,4 GHz
Kühlung Noctua NH-U14S TR4-SP3
Mainboard ASUS ROG Strix X399-E Gaming
Arbeitsspeicher G.Skill Flare X F4-3200C14Q-32GFX, 4x 8GB DDR4-3200
SSD Samsung SSD 960 Pro 512GB
HDD Seagate FireCuda 2TB
Netzteil Seasonic Prime Titanium Series 850W
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define XL R2

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:


Lautstärke

Last / Idle

37.5 XX


0.0 XX
38.5 XX


0.0 XX
39.0 XX


38.8 XX
40.1 XX


0.0 XX
40.6 XX


35.4 XX
42.2 XX


35.4 XX
43.3 XX


37.3 XX
43.8 XX


37.2 XX
45.4 XX


35.5 XX
45.8 XX


37.5 XX
46.2 XX


37.5 XX
49.9 XX


32.5 XX
52.1 XX


32.5 XX
in dB(A)
Weniger ist besser

Mit dem neuen Dual-Axial-Design will NVIDIA einen großen Sprung hinsichtlich der Lautstärke unter Last gemacht haben. Tatsächlich können wir den Founders Editionen von GeForce RTX 2080 Ti und GeForce RTX 2080 eine deutlich geringere Lautstärke attestieren als den Vorgängern. Mit 40,6 bzw. 41,1 dB(A) liegen wir deutlich unter dem, was mit den vorherigen Founders Editionen ertragen werden musste. Einige Custom-Modelle werden aber sicherlich noch etwas leiser sein – dies zumindest legt der Wert für eine GeForce GTX 1080 Ti im Custom-Design nahe. Ein Abschalten der Lüfter im Idle-Betrieb sieht NVIDIA nicht vor.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last / Idle

180.4 XX


61.5 XX
214.9 XX


76.5 XX
219.6 XX


62.8 XX
240.5 XX


77.1 XX
247.8 XX


73.1 XX
263.8 XX


72.0 XX
276.5 XX


72.5 XX
278.7 XX


72.6 XX
306.2 XX


73.1 XX
311.6 XX


77.9 XX
329.4 XX


76.4 XX
345.5 XX


79.2 XX
348.5 XX


81.2 XX
348.9 XX


77.2 XX
372.8 XX


74.0 XX
in W
Weniger ist besser

Wir haben die Leistungsaufnahme auf zwei Wegen gemessen. Einmal im Gesamtsystem und einmal nur die Karten selbst. Das Gesamtsystem hat bei den ersten Messungen also einen nicht zu verachtenden Anteil und dementsprechend sehen auch die Ergebnisse aus.

Leistungsaufnahme (nur Grafikkarte)

Last

in W
Weniger ist besser

Schon etwas besser lassen sich die Werte beurteilen, wenn nur der Verbrauch der Karte gemessen wird. Hier kommt die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition auf knapp über 260 W. Damit verbraucht sie 15 W mehr, als die GeForce GTX 1080 Ti in der Founders Edition. Das Spitzenmodell ist aber noch immer sparsamer als die schnellste Vega-Variante.

GeForce RTX 2080 Founders Edition hat einen Mehrverbrauch gegenüber dem nominellen Vorgänger vorzuweisen. Hier sprechen wir aber von einem Plus von 55 W. Ob und in welchem Rahmen die neuen Karten effizienter sind, lässt sich aber erst abschätzen, wenn wir auch die Leistung kennen.

Temperatur

Last / Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Bei den Messungen der Temperatur zeigt sich, dass beiden Karten weit entfernt vom Temperatur-Limit arbeiten. Die GeForce RTX 2080 Founders Edition wird nicht wärmer als 73 °C und die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition erreicht gerade einmal 77 °C. Damit kann NVIDIA neben der Lautstärke ein weiteres Versprechen bezüglich der Kühlung einhalten.

Ein paar Worte noch zum Spulenfiepen: Wir konnten keines feststellen. NVIDIA hat nach eigener Aussage bei der Strom- und Spannungsversorgung auch weitestgehend versucht auf Spulen zu verzichten. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn sich die jeweiligen Schaltung auch ohne Spulen umsetzen lässt. Ob sich das Fehlen eines Spulenfiepens auch auf die anderen Karten übertragen lässt, wird man sehen müssen.


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Futuremark 3DMark

Fire Strike (Graphics/Overall)

30665 XX


24569 XX
29573 XX


23929 XX
28168 XX


22907 XX
26758 XX


22349 XX
26315 XX


21989 XX
22122 XX


18934 XX
20256 XX


18551 XX
19708 XX


17448 XX
18755 XX


17349 XX
17303 XX


15940 XX
16941 XX


15395 XX
16037 XX


15137 XX
14017 XX


12447 XX
12715 XX


11805 XX
12605 XX


11211 XX
12303 XX


11273 XX
11056 XX


10290 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme (Graphics/Overall)

16270 XX


15702 XX
15514 XX


15064 XX
14144 XX


13653 XX
13071 XX


12716 XX
13002 XX


12565 XX
10420 XX


9831 XX
9884 XX


9645 XX
9186 XX


8752 XX
9122 XX


8878 XX
8222 XX


8030 XX
8007 XX


7780 XX
7699 XX


7630 XX
6315 XX


6132 XX
5940 XX


5917 XX
5876 XX


5800 XX
5582 XX


5427 XX
5212 XX


5190 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra (Overall/Graphics)

7871 XX


7626 XX
7172 XX


7024 XX
6581 XX


6368 XX
5317 XX


5310 XX
5122 XX


4968 XX
4807 XX


4663 XX
4724 XX


4692 XX
4261 XX


4127 XX
4206 XX


4134 XX
3858 XX


3660 XX
3177 XX


3114 XX
3111 XX


2976 XX
3046 XX


2920 XX
2852 XX


2799 XX
2673 XX


2554 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy (Graphics/Overall)

13239 XX


12745 XX
12123 XX


11836 XX
10546 XX


10520 XX
9728 XX


9799 XX
6916 XX


7261 XX
6899 XX


7265 XX
6660 XX


7033 XX
6142 XX


6544 XX
5700 XX


6112 XX
5140 XX


5555 XX
4941 XX


5365 XX
4190 XX


4595 XX
4029 XX


4432 XX
3975 XX


4377 XX
3561 XX


3948 XX
3541 XX


3929 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy Extreme (Graphics/Overall)

6053 XX


6082 XX
4864 XX


5024 XX
4538 XX


4728 XX
3311 XX


3561 XX
3178 XX


3427 XX
3090 XX


3338 XX
2998 XX


3250 XX
2628 XX


2871 XX
2390 XX


2634 XX
2363 XX


2604 XX
1901 XX


2121 XX
1863 XX


2080 XX
1836 XX


2052 XX
1652 XX


1856 XX
1645 XX


1847 XX
Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Hotel Lobby

Punkte
Mehr ist besser


GPUPI 3.2

1000M

In Sekunden
Weniger ist besser


Blender Benchmark

BMW27

in Sekunden
Weniger ist besser

Blender Benchmark

Classroom

in Sekunden
Weniger ist besser


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