PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC im Test

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pny gtx1080ti xlr8 oc teaserWirft man einen Blick in unseren Preisvergleich und sucht nach den derzeit beliebtesten GeForce-GTX-1080-Ti-Grafikkarten, so findet man in der Top 10 neben den Modellen von ASUS, Gigabyte, ZOTAC und Palit auch eine Variante von PNY. Wir haben die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC zu uns in die Redaktion beordert und der High-End-Karte mit ihrem eigenen Kühlsystem und natürlich den höheren Taktraten einmal kräftig auf den Zahn gefühlt. 

Ob die ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC, die Gigabyte GeForce GTX 1080 Ti Aorus, die ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme Edition oder die Caseking KingMod GeForce GTX 1080 Ti FE als kleiner Exot – von nahezu allen namhaften Herstellern hatten wir in den letzten Wochen verschiedene Ableger des aktuellen GeForce-Flaggschiffs von NVIDIA auf dem Prüfstand oder werden dies in Kürze noch tun. Geplant ist ein umfangreiches Roundup mit vielen unterschiedlichen Modellen zahlreicher Hersteller – egal ab mit Wasserkühler, Hybrid-Lösung oder herkömmlicher Luftkühlung. Ein Hersteller aber fehlte bislang: PNY.

Denn auch die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC ist in unserem Preisportal mit in der Top 10 der beliebtesten GP102-Ableger dabei. Tatsächlich ist sie mit ihrem eigenen Kühlsystem und den höheren Taktraten im Vergleich zur Founders Edition von NVIDIA nicht uninteressant. Wir haben uns das Modell von PNY in unsere Redaktionsräume schicken lassen und ihm einmal kräftig auf den Zahn gefühlt. Wie sich der 3D-Beschleuniger gegen die Konkurrenz von ASUS, Gigabyte, ZOTAC und Co. schlägt, zeigen wir auf den nächsten Seiten.

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Die Pascal-Architektur

Unter der Haube der PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC werkelt natürlich NVIDIAS GP102-Chip, welcher so auch schon auf der Titan X zum Einsatz kommt und das aktuelle Topmodell unter den Consumer-Grafikkarten bei NVIDIA darstellt. Dabei fährt der 12 Milliarden Transistoren starke Grafikchip, welcher wie die meisten NVIDIA-Grafikkarten im fortschrittlichen 16-nm-FinFET-Verfahren bei TSMC vom Band läuft, richtig dick auf. Zur Verfügung stehen dem Chip auf sechs Graphics Processing Clustern (GPC) mit 28 Streaming-Multiprozessoren (SMM) und jeweils 128 Shadereinheiten satte 3.584 Rechenwerke. Da an jeden Shadercluster jeweils acht Textureinheiten angeschlossen sind, stehen 224 TMUs zur Verfügung. Gegenüber der Titan X gibt es bis hierhin somit keine Änderungen. Im Vergleich zur Non-Ti-Version ist das aber eine ordentliche Steigerung von satten 1.024 ALUs bzw. 64 TMUs. 

Beim Speicherausbau hat NVIDIA im Vergleich zur Profi-Karte jedoch zum Rotstift gegriffen und einen 32-Bit-Controller sowie einen Speicherchip gestrichen. Die NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti muss somit mit einem 352 Bit breiten Speicherinterface sowie mit 11 GB Speicher auskommen. Auf schnelle GDDR5X-Chips setzt man aber weiterhin, die man standardmäßig mit einer Geschwindigkeit von 1.375 MHz befeuert und so eine Bandbreite von 484 GB/s erreicht. Auch hier legt die Ti-Variante gegenüber der regulären GeForce GTX 1080 kräftig zu. 

PNY dreht bei seiner XLR8 Gaming OC kräftig an der Taktschraube. Während sich die Founders Edition direkt von NVIDIA mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.480 bzw. mindestens 1.582 MHz arbeitet, macht sich die PNY-Karte zumindest auf dem Papier mit schnelleren 1.531 respektive 1.645 MHz ans Werk. In der Praxis erreicht unser Testmuster aufgrund der leistungsstarken Kühllösung sogar noch höhere Werte. 

Die technischen Daten der PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC in der Übersicht
Modell: PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC NVIDIA GeForce
GTX 1080 Ti Founders Edition
Straßenpreis: ab etwa 805 Euro ab etwa 670 Euro
Webseite: www.pny.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU: GP102 GP102
Fertigung: 16 nm 16 nm
Transistoren: 12 Milliarden 12 Milliarden
GPU-Takt (Basis): 1.531 MHz 1.480 MHz
GPU-Takt (Boost): 1.645 MHz 1.582 MHz

Speichertakt:

1.375 MHz 1.375 MHz
Speichertyp: GDDR5X GDDR5X
Speichergröße: 11 GB 11 GB
Speicherinterface: 352 Bit 352 Bit
Bandbreite: 484 GB/s 484 GB/s
DirectX-Version: 12 12
Shadereinheiten: 3.584 3.584
Textureinheiten: 224 224
ROPs: 88 88
Typische Boardpower: 250 W 250 W
SLI/CrossFire SLI SLI

Wie sich die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC in Sachen Performance, Lautstärke und Temperatur-Verhalten schlägt, das klären wir in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.


Neben der GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC gibt es die GeForce GTX 1080 Ti von PNY auch in zwei weiteren Varianten: Einmal als Founders Edition mit Referenz-Kühler und einmal als Blower-Variante, bei der zwar ein eigenes Kühlsystem zum Einsatz kommt, das Prinzip um den Radiallüfter aber identisch bleibt. Eine werksseitige Übertaktung und damit eine kleine Leistungssteigerung gegenüber der NVIDIA-Vorlage gibt es aber auch hier. Unser heutiger Testkandidat ist somit klar das Topmodell des NVIDIA-Exklusiv-Boardpartners. 

pnys gtx1080ti
GPU-Z-Screenshot zur PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC

Während sich die Founders Edition mit einem Takt von 1.480/1.582/1.375 MHz ans Werk macht, bringt es die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC auf 1.531/1.645/1.375 MHz. Anders als bei anderen Herstellern, wie beispielsweise ASUS oder MSI, muss das Werks-Overclocking nicht erst über ein zusätzliches Tool freigeschaltet werden – die Taktraten sind fest im BIOS bzw. UEFI hinterlegt. Das Taktplus entspricht damit einer Taktsteigerung um immerhin knapp 4 %, aufgrund des eigenen Kühlsystem dürften in der Praxis aber noch höhere Taktraten erreicht und der Vorsprung damit weiter ausgebaut werden. Das Power-Target hat PNY bei seinem Flaggschiff allerdings nicht weiter erhöht und belässt dieses bei 250 W.

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Wie vermutet, erreicht die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC noch höhere Taktraten als im Boost mindestens garantiert werden. Unser Testmuster macht sich mindestens mit 1.898 MHz ans Werk, erreicht je nach Benchmark vereinzelt aber auch Taktraten von 1.911 oder gar 1.923 MHz. Damit bewegt man sich in etwa auf dem Niveau der Gigabyte-Karte, die wir bislang auf den Prüfstand stellen konnten, muss gegenüber dem ZOTAC- und Casking-Modell aber klar zurückstecken.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 67 °C 1.898 MHz
Rise of the Tomb Raider 66 °C 1.898 MHz
Hitman 66 °C 1.911 MHz
Far Cry Primal 62 °C 1.923 MHz
DiRT Rallye 62 °C 1.911 MHz
Anno 2205 64 °C 1.898 MHz
The Division 63 °C 1.911 MHz
Fallout 4 65 °C 1.923 MHz
DOOM 64 °C 1.911 MHz

Das Temperatur-Target der PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC liegt bei 70 °C, womit die Karte versucht, nicht über diesesn Wert zu kommen. Das gelingt dem Dual-Slot-Kühler mit seinen drei Lüftern ganz gut. Je nach Spiel erreicht der Grafikprozessor Temperaturen von 62 bis 67 °C. Gegenüber der Founders Edition ist das eine klare Verbesserung, die teils 83 °C erreicht. 

Bevor wir uns die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC
Länge des PCBs 268 mm
Länge mit Kühler 304 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse

1x 8-Pin
1x 6-Pin

Lüfterdurchmesser 3x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4

Lüfter aus im Idle Nein

Mit einer Gesamtlänge von rund 304 mm fällt die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC ein gutes Stück länger aus als die Founders Edition von NVIDIA, überholt aber auch die Modelle von Inno3D und ASUS. Dafür belegt das Kühlsystem nur zwei Slots in der Höhe an Platz – bei anderen Karten sind es gut und gerne mal 2,5 Slots. Das PCB ist dagegen mit 268 mm etwas kürzer, das Kühlsystem ragt darüber jedoch einige Millimeter hinaus und wurde künstlich verlängert. Dafür gibt es gleich drei Axiallüfter, die es auf einen Druchmesser von jeweils 85 mm bringen. Während die meisten modernen Grafikkarten im Leerlauf bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels ihre Lüfter komplett abstellen und damit semi-passiv und völlig lautlos auf Temperatur gehalten werden, tut dies das Modell von PNY leider nicht. Die Lüfter kümmern sich auch bei Nichtgebrauch stets um die Kühlung der Karte. Änderungen an der Stromversorgung hat PNY nicht vorgenommen. Weiterhin müssen ein 6- und ein zusätzlicher 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. 

In unserem Preisvergleich wechselt die PNY GeForce GTX 1080 XLR8 Gaming OC derzeit für knapp 750 Euro ihren Besitzer. Gegenüber der günstigsten Variante aus unserem Preisvergleichs-Portal sind das nur rund 40 Euro mehr. Die günstigste Founders Edition gibt es schon ab etwa 710 Euro


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Optisch hat die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC trotz des Standard-PCBs unter der Haube nicht viel mit der Founders Edition direkt von NVIDA gemein. PNY setzt hier auf einen schicken Farbmix aus Rot, Schwarz und Grau. Die Plastik-Abdeckung auf dem Kühler wurden mit kleineren Aluminiumstreben verschönert, womit der zweistöckige Kühler einen sehr hochwertigen Eindruck hinterlässt.

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Gekühlt werden Grafikprozessor, Spannungswandler und Videospeicher von drei Axiallüftern mit einer Durchmesser von jeweils 85 mm. Leider stellen diese im Leerlauf ihre Arbeit jedoch nicht ein, womit die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC stets aktiv gekühlt wird.

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Um das mächtige Kühlsystem auf der Karte unterzubringen, hat PNY das PCB an der Rückseite der Grafikkarte künstlich über die Backplate verlängern müssen. Insgesamt muss man für den 3D-Beschleuniger rund 304 mm an Platz im Gehäuse einplanen.

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Zur besseren Stabilität aber auch Kühlung der Grafikkarte hat PNY seinem Flaggschiff rückseitig eine Backplate verpasst, die direkt über der GPU, aber auch an den Seiten jeweils mit kleineren Lüftungsschlitzen versehen wurde. 

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Mit Strom versorgt wird die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC über einen zusätzlichen 6- und einen weiteren 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Damit könnte die Karte theoretisch bis zu bis zu 300 W aus dem Netzteil ziehen. Das Power Target ist jedoch wie bei der Founders Edition auf 250 W begrenzt.

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Das Slotblech stellt auf seinen beiden Slots keinen einzigen DVI-Ausgang bereit. Dieser lässt sich nur per Adapter realisieren. Dafür gibt es drei DisplayPort-Ausgänge und einen HDMI-Port sowie auf der Oberseite zusätzliche Lüftungsschlitze zur Belüftung.

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Für eine High-End-Karte dieser Preis- und Leistungsklasse liefert PNY relativ wenig mit – kein Wunder, schließlich zählt die GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC auch mit zu den günstigeren GeForce-Ablegern auf GP102-Basis. Neben einer Schnellstart-Anleitung gibt es nur einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte sowie einen weiteren Adapter für die Videosausgänge von HDMI auf DVI. Ansonsten ist lediglich noch ein kleiner XLR8-Aufkleber für das PC-Gehäuse im Lieferumfang enthalten.


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Befreit man die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC von ihrem Dual-Slot-Kühler, so kommt eine Standard-Platine zum Vorschein, welche auf der Rückseite künstlich verlängert und somit für das schwere Kühlsystem fit gemacht wurde. 

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War vor einigen Jahren der Grafikchip selbst das temperatur-kritischste Bauteil, sind es heute die Spannungswandler, wie sich zu Beginn der ersten Pascal-Karten zeigte. Damit sich das nicht wiederholt, hat PNY ihnen bei seiner XLR8-Gaming-OC-Edition einen eigenen Passiv-Kühler aufgeschnallt.

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Wie die Founders Edition von NVIDIA verwendet auch unser heutiger Testkandidat deren Standard-PCB.

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Zur Verfügung stehen insgsamt sieben Phasen mit 14 Dual-FETs, die auf den verschiedenen Spannungsebenen gewohnt bis zu 250 A an GPU und Speicher liefern können. Das PCB ist sogar so bestückt wie das der NVIDIA Titan X.

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Rings um den Grafikprozessor herum sind die ganzen GDDR5X-Speicherchips verteilt, die in der Summe 11 GB an VRAM zur Verfügung stellen und in diesem Fall von Micron stammen. Zusammen mit den spezifizierten 1.375 MHz und dem 352 Bit breiten Interface bringen sie es auf eine Speicherbandbreite von satten 484 GB/s.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:


Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC stellt die Lüfterarbeiten im normalen Windows-Betrieb im Gegensatz zu vielen anderen High-End-Karten nicht ein. Die Lüfter arbeiten sowohl im 2D- wie auch 3D-Betrieb durchgängig. Wirklich laut sind sie drei 85-mm-Lüfter dabei nicht. Im Leerlauf säuseln sie mit angenehmen 36,7 dB(A) vor sich her. Die Founders Editions von NVIDIA sind hier deutlich lauter.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last drehen die Lüfter deutlich auf, machen die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC aber noch immer nicht zum Brüllmonster. Im Spielebetrieb attestieren wir ihr eine Geräuschkulisse von 42,8 dB(A), womit sie zwar zu den lauteren Hersteller-Karten auf GP102-Basis zählt, aber noch immer deutlich hinter der Founders Edition oder gar der Titan X und AMD Radeon R9 Fury X liegt.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Da die Lüfter auch im 2D-Betrieb arbeiten, bleibt der Grafikprozessor im 2D-Modus ausgesprochen kühl. Wir haben 29 °C gemessen, was für den Spitzenplatz in dieser Disziplin genügt. Eine Überraschung ist das mit Blick auf die drehenden Lüfter aber nicht.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Die leicht höhere Lautstärke als bei anderen Hersteller-Karten macht sich bei den Last-Temperaturen bezahlt. Hier setzt sich die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC vor alle anderen GeForce-GTX-1080-Ti-Karten, die wir bislang auf den Prüfstand stellen konnten. Einzige Ausnahme: Das KingMod-Modell von Caseking.de mit Wasserkühler.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Mit einer Leistungsaufnahme von 123,6 W gemessen am Gesamtsystem zählt die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC zu den eher sparsameren Modellen und führt das Feld auch in dieser Disziplin vorne an.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Die werksseitige Übertaktung zollt unter Last ihren Tribut. Hier genehmigt sich unser Testsystem mit der PNY-Karte bis zu 433,3 W und zieht damit ein paar Watt mehr aus der Steckdose als mit den Modellen von ASUS, Inno3D oder Gigabyte.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Wer einen zweiten Monitor an die PNY GeForce GTX 1080 Ti XLR8 Gaming OC anschließt, erhöht deren Stromhunger nur um 1,3 W auf 124,9 W. An der Führungsposition ändert sich dadurch nichts.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
Weniger ist besser

GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
Weniger ist besser


The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

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Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

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