Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition im Test

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inno3d geforce gtx 1080 ichill blackSpätestens seit die Hersteller die Lüfter ihrer Grafikkarten im Leerlauf abstellen, gilt einer der wichtigsten Vorteile einer Wasserkühlung auch für die Luftkühlung: Selbst aktuelle High-End-Karten lassen sich damit inzwischen flüsterleise auf Temperatur halten. Die besseren Kühleigenschaften besitzen Flüssigkeitskühler aber noch immer. Doch nicht jeder möchte gleich mehrere hundert Euro Aufpreis für die Kühlung in Kauf nehmen. Die Vorteile aus beiden Welten soll die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition vereinen. Sie setzt auf einen All-In-One-Wasserkühler gepaart mit zahlreichen Aluminiumfinnen und einem Zusatzlüfter für die hitzigen Spannungswandler. Wie sich der Hybrid-Kühler in Sachen Lautstärke und Kühlleistung schlägt und wie sich das auf die Leistung der GeForce GTX 1080 auswirkt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Wer seinen Spielerechner möglichst leise halten und trotzdem übertakten möchte, der kam in den letzten Jahren fast nicht um den Einbau einer teuren Wasserkühlung herum. Inzwischen aber lässt sich die geliebte Hardware auch unter Luft flüsterleise auf Temperatur halten – vor allem im Leerlauf. Hier schalten selbst aktuelle High-End-Grafikkarten wie die NVIDIA GeForce GTX 1080 oder die AMD Radeon RX 480 ihre Lüfter ab und werden somit passiv und völlig lautlos gekühlt. Der Vorteil des geringen Betriebsgeräusches gilt für die Wasserkühlung also nur noch bedingt. Im Hinblick auf die Kühlleistung aber haben Flüssigkeitskühler noch immer einen Vorsprung. Sie lassen sich allerdings nur mit viel Aufwand und meist mit Verzicht auf die Garantie beim Umbau einsetzen und reißen noch immer ein großes Loch in den Geldbeutel. Noch teurer sind die Boardpartner-Karten mit bereits vormontierten Flüssigkeitskühler. Die ZOTAC GeForce GTX 1080 ArcticStorm, welche wir erst vor kurzem testeten, kostet fast 850 Euro. Gegenüber dem günstigsten Serienableger aus unserem Preisvergleich sind das mal eben rund 300 Euro mehr. Die Vorteile aus beiden Welten soll die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition vereinen.

Sie setzt auf einen wartungsfreien All-In-One-Wasserkühler. Dieser muss nicht erst in einen schon bestehenden Kühlkreislauf integriert werden, sondern hält Radiator, Pumpe, Ausgleichsbehälter und Schläuche selbst schon parat. Dieses System kümmert sich allerdings nur um die Kühlung des Grafikprozessors. Die hitzigen Spannungswandler und ein Teil der Speicherchips werden weiterhin von einem Luftkühler auf Temperatur gebracht. Die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition setzt damit auf einen Hybrid-Kühler.

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Die Pascal-Architektur

Unter der Haube kommt natürlich NVIDIAs GP104-Chip zum Einsatz, welchen man gemeinsam mit der Pascal-Architektur im Mai erstmals präsentierte. Im Falle der GeForce GTX 1080 setzt man auf vier Graphics Processing Cluster mit 20 Streaming Multiprozessoren. Jeder dieser Cluster besitzt jeweils 64 und damit 128 ALUs in der Summe. Damit bringt es die NVIDIA GeForce GTX 1080 auf insgesamt 2.560 Shadereinheiten (10 x 128). Außerdem sind an jeden Shadercluster acht Textureinheiten gekoppelt, womit der GP104-GPU im Vollausbau 160 TMUs zur Seite stehen. Damit zählt der Grafikprozessor auf einer Fläche von rund 314 mm² etwa 7,1 Milliarden Transistoren. Gefertigt wird der Chip im 16-nm-FinFET-Verfahren bei TSMC. Beim Speicherausbau setzt man auf einen 256 Bit breiten Datenbus. Der Speichercontroller setzt sich aus acht Blöcken mit je 32 Bit zusammen. An jeden 32-Bit-Controller sind acht ROPs angeschlossen, womit die GeForce GTX 1080 und damit auch die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition auf 64 Rasterendstufen zurückgreifen kann. 

Bei den Taktraten fährt NVIDIA weiter ein gewohnt hohes Level. Während man für seine Founders Edition einen Basis- und Boost-Takt für den Grafikprozessor von 1.607 bzw. mindestens 1.733 MHz vorsieht, dreht Inno3D bei seiner Hybrid-Version kräftig an der Taktschraube. Die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition macht sich mit einem Grundtakt von 1.759 MHz ans Werk, soll je nach Temperatur und Power-Target aber auch mindestens 1.898 MHz erreichen können. In der Praxis sind bei unserem Testmuster sogar über 2,0 GHz möglich. Übertaktet wurden zudem die GDDR5-Speicherchips. Sie hat man von ehemals 2.500 auf 2.600 MHz aber nur sehr moderat erhöht. Immerhin: Andere Hersteller machen das gar nicht.

Wer alle Details zur neuen Pascal-Architektur von NVIDIA in Erfahrung bringen möchte, der kann dies in unserem ausführlichen Launch-Artikel zur Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1080 nachlesen. In diesem XXL-Artikel sind wir auf alle Details näher eingegangen und zeigen die Unterschiede zum Maxwell-Vorgänger ausführlich auf.

Die technischen Daten der Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition in der Übersicht
Modell NVIDIA GeForce GTX 1080 Founders Edition Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition
Straßenpreis ab 669 Euro ab 769 Euro
Homepage www.nvidia.de www.inno3d.com
Technische Daten
GPU GP104 GP104
Fertigung 16 nm 16 nm
Transistoren 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.607 MHz 1.759 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.733 MHz 1.898 MHz
Speichertakt 2.500 MHz 2.600 MHz
Speichertyp GDDR5X GDDR5X
Speichergröße 8 GB 8 GB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 320 GB/s 333,1 GB/s
DirectX-Version 12 12
Shadereinheiten 2.560 2.560
Textureinheiten 160 160
ROPs 64 64
Typische Boardpower 180 W 230 W
SLI/CrossFire SLI SLI

Auf dem Papier leistet die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition schon einmal ein gutes Stück mehr als die Founders Edition, zählt damit aber auch zu den am höchsten getakteten Modellen, welche wir auf GP104-Basis bislang bei uns in der Redaktion auf dem Prüfstand hatten. Ob der Hybrid-Kühler hält, was er verspricht, und wie schnell der 3D-Beschleuniger tatsächlich ist, zeigen wir in diesem Artikel auf.


Neben der GeForce GTX 1080 iChill Black Edition gibt es bei Inno3D noch viele weitere Ableger, die sich nicht nur innerhalb ihrer Kühlung unterscheiden, sondern auch bei den Taktraten. Unser heutiger Testkandidat stellt quasi das aktuelle Topmodell des Hauses auf Basis des GP104-Chips dar. Bereits von uns getestet wurde die GeForce GTX 1080 iChill X3. Sie hat einen Triple-Fan-Kühler aufgeschnallt bekommen und wurde ähnlich hoch übertaktet. Außerdem gibt es eine weiter abgespeckte Version mit niedrigeren Taktraten sowie natürlich die Founders Edition, das Referenzmodell von NVIDIA. 

inno3d gtx 1080 black
GPU-Z-Screenshot zur Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition

Im Gegensatz zur Founders Edition dreht Inno3D gehörig an der Taktscharaube, insgesamt zählt die Inno3D GeFore GTX 1080 iChill Black Edition zu den Modellen mit aggressiverer Übertaktung. Während die kalifornische Grafikschmiede Taktraten von mindestens 1.607 bzw. 1.733 MHz vorsieht, erhöht Inno3D diese auf 1.759 bzw. 1.898 MHz. Sogar den 8 GB großen GDDR5X-Videospeicher hat man übertaktet, wenn auch mit einem Plus von gerade einmal 100 MHz nur sehr moderat. Die Bandbreite steigt damit auf immerhin 333,1 GB/s. 

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In der Praxis erreicht die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition aufgrund der starken Kühlung höhere Boost-Frequenzen als angegeben. In all unseren Benchmarks erreicht die Karte eine Geschwindigkeit von 2.025 MHz. In Anno 2205 und Hitman sind sogar 2.037 MHz möglich. Insgesamt zeigt sich unser Testmuster sehr taktstabil. Bei den meisten anderen, luftgekühlten Karten schwanken die Taktraten deutlicher.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 54 °C 2.025 MHz
Rise of the Tomb Raider 54 °C 2.025 MHz
Hitman 55 °C 2.037 MHz
Far Cry Primal 54 °C 2.025 MHz
DiRT Rallye 54 °C 2.025 MHz
Anno 2205 54 °C 2.037 MHz
The Division 54 °C 2.025 MHz
Fallout 4 56 °C 2.025 MHz
DOOM 56 °C 2.025 MHz

Bei den Temperaturen kann der Hybrid-Kühler auf den ersten Blick schon einmal überzeugen. Während die Founders Edition weit über 78 °C erreicht, schafft es der Accelero Hybrid S, den Grafikprozessor im Spielebetrieb auf bis zu 54 °C herunterzukühlen. Wir haben je nach Titel zwischen 54 und 56 °C gemessen. Damit kommt man zwar nicht an eine voll flüssigkeitsgekühlte Grafikkarte wie die erst kürzlich von uns getestete ZOTAC GeForce GTX 1080 ArticStorm heran, überflügelt die meisten anderen Karten mit Luftkühler aber mit Leichtigkeit. 

Bevor wir uns nun die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition
Länge des PCBs 266 mm
Länge mit Kühler 266 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 1x 80 mm
1x 120mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle teilweise

Mit einer Gesamtlänge von 266 mm zählt die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black zu den eher kürzeren Modellen auf GP104-Basis. Ihr vermeintlich kleineres Schwestermodell, die iChill X3, ist mit ihrem Triple-Fan-Kühler etwas länger. Dafür aber muss man den 120-mm-Radiator im Gehäuse unterbringen können. Hier eignet sich der Lüfterplatz an der Gehäuse-Rückseite am besten, denn allzu lang sind die Schläuche der All-In-One-Lösung nicht. Die Kühlung der Grafikkarte wird von einem zusätzlichen 80-mm-Lüfter verstärkt, eine aufwendige Heatpipe-Kühlung gibt es allerdings nicht. Mit Strom versorgt wird das Modell über einen zusätzlichen 6- und 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker. 

In unserem Preisvergleich wird die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition derzeit zu einem Preis ab etwa 769 Euro geführt. Das sind noch einmal 100 Euro mehr als für das luftgekühlte Topmodell des Herstellers und gut 280 Euro mehr als für den günstigsten Ableger in unserem Preisvergleich.


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Die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition setzt auf eine Kombination aus Wasser- und Luftkühler. Während der Grafikprozessor per Flüssigkeitskühler auf Temperatur gehalten wird, verfügt die Karte am hinteren Ende über einen herkömmlichen Luftkühler, welcher sich außerdem um die Kühlung der übrigen Bauteile kümmert.

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Dieser Lüfter am hinteren Ende misst einen Durchmesser von 80 mm, unter der Plastikabdeckung ist der Kühlkörper für die Wasserkühlung versteckt.

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Inno3D setzt hier auf den Accelero Hybrid S aus dem Hause Arctic. Dieser wurde vom NVIDIA-Exklusiv-Partner optisch überarbeitet und macht nun mit einem schwarz-roten Design auf sich aufmerksam und bekam obendrein ein schickes Beleuchtungssystem spendiert.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Luftkühlern wird allerdings auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion verzichtet. Der Lüfter sowie einige Aluminiumfinnen müssen für die Spannungswandler genügen.

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Das iChill-Logo auf der Stirnseite der Grafikkarte kann beleuchtet werden. Je nach Auslastung der Grafikkarte färbt sich dieses in drei verschiedenen Farben ein.

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Auf dem Slotblech gibt es die üblichen Anschlüsse, welche es so auch bei der Founders Edition gibt. Das sind drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Anschluss.

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Mit Strom versorgt wird die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition über einen zusätzlichen 8- und 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Bei der Founders Edition wird die Versorgung ausschließlich über eine 8-Pin-Buchse sichergestellt. Unser heutiger Testkandidat könnte sich somit theoretisch bis zu 300 W genehmigen. Die maximale Boardpower aber hat Inno3D auf 230 W festgesetzt – 50 W über dem der Founders Edition.

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Auf der Rückseite hat Inno3D zur besseren Stabilität und Kühlung eine Backplate angebracht. Sie spart unter anderem die beiden SLI-Stecker aus, womit der Multi-GPU-Betrieb weiterhin unterstützt wird.

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Wer die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition verbauen möchte, der benötigt Platz. Nicht, weil die Abmessungen des 3D-Beschleunigers überdurchschnittlich sind, sondern weil das Kühlsystem untergebracht werden muss. Der 120-mm-Radiator findet inklusive seines Lüfters am besten an der Gehäuse-Rückseite seinen Platz. Viele andere Möglichkeiten hat man aufgrund der limitierenden Schlauchlänge aber ohnehin nicht.


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Beim PCB setzt Inno3D auf die gleiche Platine, wie sie schon auf der GeForce GTX 1080 iChill X3 ihre Verwendung findet. Diese hat man gegenüber der Referenzversion gehörig überarbeitet.

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Zwar ist rings um die GPU weiterhin viel Platz, dafür stehen ihr mit sieben Phasen deutlich mehr zur Verfügung.

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Diese werden von einem zusätzlichen 80-mm-Lüfter und einem riesigen Kühlerblock mit einigen Aluminiumfinnen extra gekühlt.

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Eine Aluminiumplatte ist auch auf der Oberseite des PCBs zu finden, welche die Kühlung der restlichen Komponenten wie beispielsweise der GDDR5X-Speicherchips, aber auch die Stabiiltät des 3D-Beschleunigeres verbessern soll.

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Nicht nur mehr Spannungen bietet die iChill Black Edition, auch eine aufgebohrte Stromversorgung. Sie hält neben der sonst üblichen 8-Pin-Buchse einen zusätzlichen 6-Pin-Stecker parat.

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Direkt auf dem Grafikprozessor liegt eine dicke Kupfer-Platte auf, die von der Kühlflüssigkeit durchströmt wird. Im Kühler integriert ist außerdem die Pumpe, die die Flüssigkeit über die Schläuche an den 120-mm-Radiator im Gehäuse weiterleitet, wo sie anschließend wieder heruntergekühlt und die Abwärme abgegeben wird.

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Unterstützt wird der Wasserkühler von einem zusätzlichen Lüfter auf der Rückseite der Grafikkarte – er kümmert sich überwiegend um die Kühlung der Strom- und Spannungsversorgung, soll aber auch den Luftstrom unterhalb der Plastikabdeckung sicherstellen.

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Beim Lieferumfang zeigt sich Inno3D gewohnt großzügig. Neben einer Schnellstart-Anleitung packt man auch die Vollversion von Futuremarks 3DMark und VRMark obendrauf. Damit kann man die Leistung seines neuen 3D-Beschleunigers gleich ausgiebig austesten. Ein Badge für das Gehäuse ist im Lieferumfang ebenfalls enthalten. Das nötige Montagematerial für den Radiator und dessen Lüfter ist natürlich im Lieferumfang weiterhin mit dabei. Einzig ein Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte mag man vielleicht vermissen.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

  • alle NVIDIA-Grafikkarten: GeForce 369.39
  • alle AMD-Grafikkarten: Radeon Software 16.1.1

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:

  • Futuremark 3DMark
  • Luxmark 3.0
  • GPUPI 2.2
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • Rise of the Tomb Raider
  • Hitman
  • Far Cry Primal
  • DiRT Ralley
  • Anno 2205
  • The Division
  • Fallout 4
  • The Talos Principle
  • DOOM

Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Anders als die meisten anderen unserer Vergleichskarten wird die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition im 2D-Modus nicht passiv und damit völlig lautlos gekühlt. Zwar schaltet sich der Zusatzlüfter direkt über den Spannungswandlern ab, jedoch arbeitet das 120-mm-Modell am Radiator kontinuierlich weiter. Immerhin macht er dies erfreulich leise. Wir haben gerade einmal 36,4 dB(A) gemessen, womit die Karte zu den leisesten, aktiv gekühlten Modellen zählt. Zum Vergleich: Die Founders Edition der GeForce GTX 1080 ist hier mit 39,2 dB(A) deutlich lauter unterwegs.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Im Spielebetrieb schaltet sich nicht nur der Lüfter an der Rückseite hinzu, auch die Kühlung des Radiators dreht stärker auf. Trotzdem bleibt die Karte mit einer einem Schallpegel von knapp über 40 dB(A) erfreulich laufruhig. Die meisten anderen Boardpartnerkarten wie beispielsweise die EVGA GeForce GTX 1080 Classified oder die ZOTAC GeForce GTX 1080 AMP! Extreme Edition arbeiten noch leiser.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Dafür können sich die Temperaturen sehen lassen. Aufgrund der aktiven Kühlung im normalen 2D-Betrieb bleibt die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition mit 37 °C sehr kühl und gesellt sich damit zu eigentlich langsameren Modellen.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Gleiches gilt für den 3D-Modus. Hier haben wir eine Chiptemperatur von gerade einmal 54 °C gemessen. Einzig die komplett wassergekühlte ZOTAC GeForce GTX 1080 ArcticStrom bleibt kühler.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Bei der Leistungsaufnahme erlaubt sich unser Testkandidat keinen Ausrutscher. Im normalen Windows-Betrieb haben wir zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testrechners knapp 128,1 W gemessen, was etwas unter dem Niveau vergleichbarer Karten liegt. Den strengen Stromspar-Techniken sei Dank.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Unter Last genehmigt sich die Inno3D-Karte dann aufgrund ihrer werksseitigen Übertaktung natürlich etwas mehr als die Founders Edition direkt von NVIDIA. Hier stehen sich 333,1 und 361,2 W gegenüber – eine Differenz von rund 30 W. Das ist bei den anderen Boardpartnermodellen nicht viel anders.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Wer einen zweiten Monitor an die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition anschließt, treibt die Leistungsaufnahme seines Spielerechners nicht weiter in die Höhe – der Unterschied schlägt sich nicht in der Jahresrechnung nieder.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
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Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
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Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
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Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
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GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
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The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

The Witcher 3

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