EVGA GeForce GTX 1070 und 1060 FTW Gaming im Doppeltest

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evga gtx1060 1070ftw teaserVon der NVIDIA GeForce GTX 1070 und GTX 1060 hatte EVGA nicht nur die Founders Edition ins Programm genommen, sondern natürlich auch Modelle mit eigenem Kühlsystem und höheren Taktraten. Ein eigenes Platinenlayout mit einer aufgemöbelten Strom- und Spannungsversorgung gibt es bei den bislang von uns getesteten SC- und Gaming-Karten allerdings nicht – dies ist ausschließlich der FTW- oder gar Classified-Version vorbehalten. Das holen wir nun mit der EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 und der EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ ACX 3.0 nach.

Mit der EVGA GeForce GTX 1070 SC GAMING ACX 3.0 und der EVGA GeForce GTX 1060 GAMING ACX 3.0 hatten wir bereits die ersten Eigenlösungen der Grafikschmiede auf dem Prüfstand. Beide konnten sich dank der werksseitigen Übertaktung leistungsmäßig ein paar Prozentpunkte vor die Founders Edition setzen und blieben obendrein dank eines eigenen Kühlsystems ein gutes Stück leiser. Ein eigenes Platinenlayout mit mehr Phasen und einer aufgemöbelten Stromversorgung gab es bei ihnen jedoch nicht. Hier setzte man weiterhin auf das PCB der NVIDIA-Vorlage. Eine Überarbeitung ist von EVGA ausschließlich für die teureren FTW- und Classified-Versionen angedacht. Letztere gibt es allerdings nur für das amtierende Flaggschiff unter den Pascal-Grafikkarten. Die Überarbeitung des Layouts ermöglicht einen abermals verbesserten Kühler und natürlich weiter gesteigerte Taktraten. Insgesamt sollen die Modelle die höchsten Geschwindigkeiten erreichen und dabei stets leise ihre Dienste verrichten. Ob EVGA das Versprechen bei seiner GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 und der GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 einhalten kann, klären wir in diesem Artikel.

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Die Pascal-Architektur

Beide 3D-Beschleuniger setzen auf die aktuelle Pascal-Architektur, welche NVIDIA im zweiten Quartal in die Läden schickte. Während die EVGA GeForce GTX 1070 FTW Gaming ACX 3.0 auf der GP104-GPU aufbaut, greift man auf der kleineren GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 auf den beschnittenen GP106-Chip zurück. Damit muss Letztere nur rund 4,4 Milliarden Transistoren unterhalten, während auf dem größeren Schwestermodell etwa 7,7 Milliarden Schalteinheiten vorhanden sind. Diese Unterschiede sind überwiegend auf die Anzahl an Recheneinheiten zurückzuführen. Das schnellere Modell von beiden verfügt über drei Graphics Processing Cluster. Jeder dieser GPCs setzt sich wie gewohnt aus fünf Streaming-Multiprozessoren mit je zwei SM-Blöcken mit jeweils 64 Shadereinheiten zusammen, womit in der Summe 1.920 Rechenwerke bereitstehen (3 x 5 x 2 x 64). Beim kleineren Modell hat NVIDIA einen GPC gestrichen, womit die Zahl der Shadereinheiten weiter auf 1.280 ALUs sinkt. Bei beiden Karten sind an jeden SM-Cluster jeweils acht TMUs gekloppelt, womit den 3D-Beschleunigern 120 bzw. 80 Rasterendstufen zur Seite stehen.

Unterschiede gibt zudem bei Speicherausbau: Hier setzen NVIDIA und EVGA auf ein 256 Bit bzw. 192 Bit breites Interface; je nach Modell kommen entweder schnelle GDDR5X- oder ältere GDDR5-Chips zum Einsatz. Das krumme Speicherinterface bei der GeForce GTX 1060 hat außerdem zur Folge, dass die Kapazität des Videospeichers von 8 auf 6 GB sinkt. Für alle aktuellen Spieletitel dürfte das aber noch mehr als genug sein. Immerhin beim Takt gibt es zwischen den beiden Schwestern keinerlei Unterschiede. Hier laufen beide Modelle mit jeweils 2.002 MHz. Deutlich erhöht gegenüber der Founders Edition werden die Geschwindigkeiten für den Basis- und Boost-Takt. Im Falle der GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 steigen diese von 1.506/1.683 MHz auf 1.607/1.797 MHz und bei der GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 von 1.506/1.708 MHz auf 1.620/1.860 MHz. Beide Taktsteigerungen entsprechen in etwa einem Plus von rund 100 MHz. 

Wer alle Details zur neuen Pascal-Architektur von NVIDIA in Erfahrung bringen möchte, der kann dies in unserem ausführlichen Launch-Artikel zur Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1080 nachlesen. In diesem XXL-Artikel sind wir auf alle Details näher eingegangen und zeigen die Unterschiede zum Maxwell-Vorgänger ausführlich auf.

Die technischen Daten der Modelle in der Übersicht
Modell EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 NVIDIA GeForce GTX 1070 Founders Edition EVGA GeForce GTX1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
Straßenpreis etwa 459 Euro etwa 449 Euro etwa 319 Euro ab 319 Euro
Homepage www.evga.com www.nvidia.de www.evga.com www.nvidia.de 
Technische Daten
GPU GP104 GP104 GP106 GP106
Fertigung 16 nm 16 nm 16 nm 16 nm 
Transistoren 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden 4,4 Milliarden 4,4 Milliarden 
GPU-Takt (Base Clock) 1.607 MHz 1.506 MHz 1.620 MHz  1.506 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock) 1.797 MHz  1.683 MHz 1.860 MHz  1.708 MHz 
Speichertakt 2.002 MHz  2.002 MHz 2.002 MHz  2.002 MHz 
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5  GDDR5 
Speichergröße 8 GB 8 GB 6 GB  6 GB 
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 192 Bit  192 Bit 
Speicherbandbreite 256,3 GB/s 256,3 GB/s 192,2 GB/s  192,2 GB/s 
DirectX-Version 12 12 12  12 
Shadereinheiten 1.920 1.920 1.280  1.280 
Textureinheiten 120 120 80  80 
ROPs 64 64 48  48 
SLI/CrossFire SLI SLI

Gegenüber den bisher von uns getesteten GAMING- und SC-Versionen legen die FTW-Modelle beim Takt und damit auch bei der Performance ein gutes Stück zu. Wie sich die weiter verbesserten Kühlsysteme der beiden Grafikkarten schlagen werden und welche Taktsteigerungen im OC-Potential aufgrund der überarbeiteten Spannung- und Stromversorgung zu erwarten sind, das zeigen wir auf den nachfolgenden Seiten auf.


Wie schon bei den Vorgänger-Generationen gibt es auch bei der Pascal-Familie wieder die üblichen Serienableger. Neben der Referenzversion mit Standard-Kühler und -Frequenzen stehen auch die SC- und SSC-Modelle mit eigenem Kühlsystem und höheren Tatkraten bereit. Ein eigenes Platinenlayout ist allerdings ausschließlich den FTW- und Classified-Modellen vorbehalten, wobei es die Classified nur für die GeForce GTX 1080 gibt. Eine Hybrid-Version mit All-In-Wasserkühler und zusätzlichem Luftkühler hält EVGA ebenfalls bereit. Höhere Tkatraten gegenüber der FTW gibt es allerdings nicht mehr. 

evga gtx1070ftw gpuz
GPU-Z-Screenshot zur EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0

Für unseren heutigen Test versorgte uns EVGA mit der FTW-Version. Sie kann gegenüber der von uns getesteten SC-Version nun auch mit einem eigenen Kühlsystem auf sich aufmerksam machen. Die Zahl der Spannungsphasen steigt gehörig nach oben: Statt eines einzigen 8-Pin-PCI-Express-Stromsteckers müssen zwei 8-Pin-Modelle an die Grafikkarte angeschlossen werden. Vorbildlich: Die hohen Taktraten sind fest im BIOS/UEFI hinterlegt und müssen nicht erst wie bei ASUS oder MSI über ein eigenes Tool freigeschaltet werden.

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Gegenüber der Founders Edition liegt die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 gut 7 % im Basistakt vorne. In der Praxis erreicht sie noch höhere Frequenzen – bis zu 1.987 MHz sind bei unserem Testmodell möglich, mindestens lagen im Boost 1.911 MHz an. Tatsächlich zählt das EVGA-Modell zu den schnellsten seiner Art.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 69 °C 1.987 MHz
Rise of the Tomb Raider 68 °C 1.961 MHz
Hitman 67 °C 1.961 MHz
Far Cry Primal 67 °C 1.961 MHz
DiRT Rally 68 °C 1.961 MHz
Anno 2205 67 °C 1.911 MHz
The Division 67 °C 1.987 MHz
Fallout 4 67 °C 1.987 MHz
DOOM 68 °C 1.987 MHz

Je nach Spiel werden nicht nur unterschiedliche Taktraten erreicht, sondern auch andere Temperatur-Werte. Der Kühler der FTW-Version von EVGA erreicht hier Werte von 67 bis maximal 69 °C, womit er zumindest auf den ersten Blick eine gute Figur macht. 

Bevor wir uns die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0
Länge des PCBs 266 mm
Länge mit Kühler 268 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 95 mm
Display-Anschlüsse

2x HDMI 2.0b
2x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 46 °C)

Mit einer Gesamtlänge von 268 mm entspricht die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 den üblichen GP104-Karten. Der Kühler selbst bringt es weiterhin auf eine Bauhöhe von 2,0 Slots und stellt sechs vernickelte Kupferheatpipes mit zahlreichen Aluminiumfinnen bereit. Die beiden Lüfter, welche natürlich im Leerlauf ihre Arbeit zu Gunsten einer geringen Geräuschkulisse abschalten, bringen es hingegen auf Durchmesser von jeweils 95 mm und fallen damit deutlich größer aus als noch bei der SC-Version. 

In unserem Preisvergleich wird EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 derzeit zu einem Preis ab 459 Euro angeboten kostet damit gerade einmal 10 Euro mehr als teuerste Founders Edition. Das günstigste Modell ist hingegen schon ab 360 Euro zu haben.


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Optisch ist die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 nicht von der kleineren SC-Version aus unserem letzten Roundup zu unterscheiden – die größten Änderungen gibt es unter der Haube.

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Das Kühlsystem ist zumindest auf den ersten Blick identisch zum kleinen Bruder. Statt einer weißen Beleuchtung setzt man nun auf RGB-LEDs, deren Farbe über das Precision-XOC-Tool angepasst werden kann. Um die Kühlung kümmern sich sechs vernickelte Kupfer-Heatpipes, zwei riesige Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 95 mm und natürlich etliche Aluminiumlamellen.

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Anders als vielleicht bei den vergangenen Generationen macht der Kühler bei den Pascal-Grafikkarten einen sehr hochwertigen Eindruck. EVGA setzt hier auf einen Dual-Slot-Kühler, dessen Plastikabdeckung von zahlreichen Aluminium-Streben mit schicken Nieten versehen ist.

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Eine der wichtigsten Änderungen zum kleinen Familienmitglied ist bei der Stromversorgung zu finden. Statt eines einzigen 8-Pin-PCI-Express-Stromsteckers müssen an die FTW-Version zwei dieser Stecker an den 3D-Beschleuniger angeschlossen werden – die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 könne somit theoretisch bis zu 375 W aus dem Netzteil saugen. Die maximale Leistungsaufnahme gibt NVIDIA allerdings nur mit 150 W an. EVGA erhöhte das Powertarget auf 215 W.

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Keine Änderungen zur Founders Edition gibt es auf der Dual-Slot-Blende. Hier stehen wie gewohnt drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Anschluss bereit. 

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Zur besseren Stabilität aber auch zur Unterstützung der Kühlung hat EVGA auf der Rückseite der Grafikkarte eine Backplate angebracht. Größere Bauteile werden ausgespart, genau wie ein Hersteller-Logo zur Zierde.

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Nicht mehr alle aktuellen NVIDIA-Grafikkarten können im Multi-GPU-Betrieb betrieben werden. Das gilt jedoch nicht für die beiden GP104-Ableger und damit auch für die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0. Zwei Anschlüsse für SLI stehen ihr zur Verfügung.


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Die Vorderseite ist direkt unterhalb des Kühlers mit einer Aluminiumplatte überzogen. Einzig die Phasen für den Grafikprozessor und den Videospeicher sowie natürlich die GPU selbst sind freigelassen worden. 

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Die GP104-GPU ist NVIDIAs zweitgrößer Pascal-Chip für den Consumer-Markt. Einzig die GPU der Titan X ist noch einmal eine Nummer größer. Trotzdem sind 7,7 Milliarden nicht gerade wenig. All das bringt man auf rund 400 Quadratmillimetern unter.

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Die Spannungsversorgung hat EVGA gehörig aufgewertet. Kommen auf den normalen Modellen mit ACX-3.0-Kühler 4+1 Phasen zum Einsatz, kann die FTW-Variante mit gleich 10+2 Phasen aufwarten. Das dürfte das Overclocking-Potential der Karte weiter verbessern.

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Im Gegensatz zu ASUS oder Gigabyte liegen die Heatpipes nicht direkt auf dem Grafikprozessor auf – EVGA hat eine dicke Kupferplatte direkt dazwischengeschaltet. Insgesamt aber stehen sechs vernickelte Kupfer-Kapillare bereit, die von zahlreichen Aluminiumlamellen und zwei riesigen 95-mm-Lüftern auf der Rückseite unterstützt werden.

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Durchschnittlich fällt der Lieferumfang aus. EVGA gibt seiner GeForce GTX 1070 FTW Gaming ACX 3.0 zwei Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte, ein Handbuch samt Treiber-CD, einen Quickstart-Guide und ein Gehäuse-Badge sowie ein Poster für das Gamer-Zimmer mit auf den Weg.


Bei der kleineren GeForce GTX 1060 gibt es von EVGA neben der normalen GAMING-Version ohne Übertaktung ebenfalls eine leicht beschleunigte SC-Version mit eigenem Kühlsystem. Die Founders Edition wird hingegen nicht mehr angeboten – sie ist exklusiv über NVIDIA erhältlich. Eine Classified-Variante gibt es ebenfalls nicht, sie ist dem Flaggschiff-Modell in Form der GeForce GTX 1080 vorenthalten. Die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACx 3.0 ist also der schnellste Ableger des Hauses.

evga gtx1060 ftw gpuz
GPU-Z-Screenshot zur EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0

Die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 ist nicht nur der schnellste GP106-Ableger des Hauses, sondern auch der einzige, der mit einem eigenen Platinenlayout ausgerüstet ist. Alle anderen Modelle der Grafikschmiede müssen mit dem Standard-Layout der Founders Edition auskommen. Dafür hat man kräftig an der Taktschraube gedreht. Während sich die NVIDIA-Vorlage mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.506/1.708 MHZ ans Werk macht, arbeitet die FTW+-Version mit 1.633/1.860 MHz ein gutes Stück schneller. Den 6 GB großen GDDR5-Videospeicher lässt man weiterhin mit 2.002 MHz arbeiten.

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In der Praxis erreicht die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 noch höhere Boost-Frequenzen als angegeben. In all unseren Becnhmarks erreicht die Karte eine Geschwindigkeit von 2.003 MHz und ist damit wie die kleineren Schwestermodelle sehr taktstabil. 

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 66 °C 2.003 MHz
Rise of the Tomb Raider 65 °C 2.003 MHz
Hitman 66 °C 2.003 MHz
Far Cry Primal 65 °C 2.003 MHz
DiRT Rallye 65 °C 2.003 MHz
Anno 2205 65 °C 2.003 MHz
The Division 66 °C 2.003 MHz
Fallout 4 66 °C 2.003 MHz
DOOM 65 °C 2.003 MHz

Unterschiede gibt es lediglich bei den Temperaturen. Der Dual-Slot-Kühler erreicht hier zwischen 65 und 66 °C und bleibt damit deutlich kühler als die Fouders Edition von NVIDIA, die noch Werte von rund 78 °C erreicht. Im Vergleich zur größeren GeForce GTX 1070 FTW aus diesem Artikel behält sie einen minimal kühleren Kopf.

Bevor wir uns nun die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0
Länge des PCBs 266 mm
Länge mit Kühler 266 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 51 °C)

Äußerlich sind zwischen den beiden Testprobanden außer den farblichen Unterschieden kaum Veränderungen zu finden. Auch die EVGA Geforce GTX 1060 FTW+ ACX 3.0 bringt es auf eine Gesamtlänge von 266 mm, der Dual-Slot-Kühler aber ragt darüber nicht mehr hinaus. Die Stromversorgung fällt mit nur noch einem 8-Pin-Stecker kleiner aus, die beiden Lüfter mit jeweils 85 mm ebenfalls.

In unserem Preisvergleich wird die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 ab rund 319 Euro geführt, was sie auf das Niveau der Founders Edition direkt von NVIDA katapultiert aber auch rund 30 Euro teurer macht als der günstigste Ableger in unserem Preisvergleich.


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Statt der schwarz-beige-weißen Optik der großen GTX 1070 FTW ist die kleinere Schwester deutlich schlichter gehalten. Sie erstrahlt komplett in Schwarz – die Nieten-Verschläge gibt es aber auch hier.

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Zwei riesige 85-mm-Lüfter und zahlreiche Aluminiumfinnen gibt es auch hier – aufgrund des kleineren GP106-Chips aber stehen nur noch die Hälfte an Speichereinheiten zur Verfügung. Der GP106-Chip ist mit seinen 4,4 Milliarden nicht mehr ganz so komplex und damit deutlich einfacher zu kühlen.

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Die Stromversorgung fällt kleiner aus. Für die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 muss nur noch ein einziger 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden. Im Vergleich zur Founders Edition ist die sonst übliche 6-Pin-Buchse ausgetauscht worden. Theoretisch könnte der 3D-Beschleuniger bis zu 225 W aus dem Netzteil saugen. Das Power-Target hat EVGA von 120 auf 150 W erhöht.

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Standardkost gibt es auch hier auf der Dual-Slot-Blende. Hier stehen drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Anschluss und eine DVI-Schnittstelle zur Verfügung. Die obere Hälfte ist zur besseren Durchlüftung der Grafikkarte von einigen Lufteinlässen durchzogen. 

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Bei seiner GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 hat EVGA auf eine Backplate verzichtet. Hier bleibt es beim nackten PCB. 

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Ebenfalls ausgespart wurden die SLI-Anschlüsse. Multi-GPU-Support bietet die GeForce GTX 1060 von NVIDIA nicht.

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Auch wenn nur ein einziger 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden muss, sind auf der Platine Lötstellen für eine weitere 8-Pin-Buchse vorhanden – das liegt hauptsächlich daran, dass EVGA hier auf ein ähnliches Layout der größeren Familienmitglieder setzt.


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Was es auf der Rückseite nicht gibt, gibt es immerhin zwischen Kühler und PCB: Einen großen Aluminiumkühler, der die Kühlung und gleichzeitig die Stabilität des 3D-Beschleunigers verbessern soll. 

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Ausgespart wurden außerdem Bauteile, die GPU selbst und die Phasen für Chip und Speicher.

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Kommen die Founders Edition, aber auch die kleineren Modelle mit einer 3+1-phasigen Spannungsversorgung aus, stellt EVGA seiner FTW+-Version 6+1 Phasen zur Seite –das dürfte dem Overclocking-Potential der Grafikkarte zugutekommen.

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Etwas abgespeckt wurde der Kühler: Statt der sechs Heatpipes, stehen dem kleinen Schwestermodell mit drei Heatpipes nur noch die Hälfte der Kapillare zur Seite. Außerdem wurden sie nicht vernickelt. Direkt auf dem Grafikprozessor liegen sie ebenfalls nicht auf.

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Spartanischer fallen die Dreingaben aus. Hier gibt es neben einer Treiber-CD und einem Handbuch nur noch ein Gehäuse-Badge. Das Poster und einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte liefert man weiterhin mit. 


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

  • alle NVIDIA-Grafikkarten: GeForce 369.39
  • alle AMD-Grafikkarten: Radeon Software 16.1.1

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:

  • Futuremark 3DMark
  • Luxmark 3.0
  • GPUPI 2.2
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • Rise of the Tomb Raider
  • Hitman
  • Far Cry Primal
  • DiRT Ralley
  • Anno 2205
  • The Division
  • Fallout 4
  • The Talos Principle
  • DOOM

Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Was unsere ersten Testkarten auf Basis der GeForce GTX 1060 bis zum ersten BIOS-Update noch nicht machten, ist bei der EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 schon von Anfang an Standard: Im Leerlauf stellen die beiden Lüfter ihren Betrieb komplett ein, kühlen den 3D-Beschleuniger damit passiv und völlig lautlos. Gleiches gilt für das größere Schwestermodell auf Basis der GP104-GPU. Der Radiallüfter der Founders Edition erreicht hier noch 38,5 bzw. 39,2 dB(A).

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last muss die Kühlung bei einer Verlustleistung von bis zu 150 und 215 W einspringen. Dann machen sich die beiden Testkarten mit einer Geräuschkulisse von jeweils knapp über 40 dB(A) ans Werk und zählen auch hier zu den leisesten Boardpartner-Karten überhaupt. Einzig AMDs Radeon R9 390X und RX 480 bleibt laufruhiger, leistet je nach Karte aber auch ein gutes Stück weniger als die beiden EVGA-Vertreter.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Probleme bei den Temperaturen gibt es keine. Aufgrund des Abschaltens der Lüfter im 2D-Betrieb werden die EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 und die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 mit 46 und 52 °C wärmer als die Founders Editions bzw. die anderen Referenzkarten unseres Vergleichstests.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Ganz anders im Spielebetrieb: Hier rutschen die beiden EVGA-Modelle mit Werten von 69 und 74 °C wieder auf die vordersten Ränge. Die NVIDIA-Vorlagen erreichen hier teilweise über 80 °C.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Trotz der höheren Taktraten ab Werk und des erhöhten Power-Targets zeigen sich beide Testkarten im Windows-Betrieb sparsamer als die jeweilige Founders Edition direkt von NVIDIA. Wirklich groß sind die Unterschiede jedoch nicht.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Im Spielebetrieb machen sich die höheren Frequenzen bei der Leistungsaufnahme bemerkbar. Zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testrechners genehmigt sich die EVGA GeForce GTX 1060 FTW+ GAMING ACX 3.0 mit 278,5 W knapp über 16 W mehr als das gleiche System mit Founders Edition. Bei der größeren GeForce GTX 1070 FTW Gaming ACX 3.0 fällt der Unterschied mit 26,7 W sogar etwas größer aus. Bei ihr haben wir 332,3 W gemessen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Wer zwei Moniotre betreibt, braucht sich bei beiden Testkarten keine Sorgen zu machen, dass die Leistungsaufnahme des Gesamtrechners sprunghaft nach oben steigt. Gerade einmal hinter dem Komma ergeben sich kleinere Unterschiede. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
Weniger ist besser

GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
Weniger ist besser


The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

The Witcher 3

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The Witcher 3

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Rise of the Tomb Raider

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Hitman

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Far Cry: Primal

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DiRt Rally

Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

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DiRt Rally

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