KFA2 GeForce GTX 1080 HOF im Test - Schneeweiß und schnell

Veröffentlicht am: von

kfa2 gtx1080hof logoProdukte aus dem Hause KFA2 bzw. Galax sind bereits seit einiger Zeit im deutschen Markt erhältlich, führen im Vergleich zu den großen Herstellern aber eher ein Schattendasein. Dies versucht KFA2 natürlich schon seit geraumer Zeit zu ändern und wagt mit den neuen Pascal-Grafikkarten von NVIDIA einen neuen Anlauf. Wir haben uns die KFA2 GeForce GTX 1080 Hall of Fame oder kurz HOF einmal etwas genauer angeschaut. Mit dieser Serie greift der Hersteller in die Vollen – sowohl beim Design wie auch bei der Leistung. Ob ihm dies gelungen ist, schauen wir uns auf den kommenden Seiten an.

KFA2 bzw. Galax bietet eine ähnlich breite Produktpalette wie andere Hersteller. Dies gilt für die Maxwell-Generation und nun auch die Pascal-Karten. Angeboten werden die Einsteiger-Modelle der GeForce GTX 1060 mit einfacher Kühlung bis hin zum High-End-Modell, der GeForce GTX 1080 HOF. Aber auch bei der GeForce GTX 1080 hat KFA2 günstige Modelle im Angebot. Da es einem Hersteller aber meist recht schwerfällt, sich über solche Produkte von der Konkurrenz abzusetzen, gibt es immer wieder Leuchtturmprodukte wie eben die GeForce GTX 1080 HOF.

Die ohnehin schon nicht ganz günstige GeForce GTX 1080 wird durch solche High-End-Varianten wie die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF preislich für eine Single-GPU-Karte in völlig neue Höhen getrieben. So findet sich die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF in unserem Preisvergleich ab 829 Euro, ist aktuell aber auch noch nicht verfügbar. Der Straßenpreis lag auch schon einmal deutlich höher und könnte sich bei Verfügbarkeit auch bei etwa 900 Euro einpendeln, bevor er dann wieder fällt.

Die technischen Daten der KFA2 GeForce GTX 1080 HOF in der Übersicht
Modell NVIDIA GeForce GTX 1080 KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
Straßenpreis 789 Euro ab 829 Euro
Homepage www.nvidia.de www.kfa2.com
Technische Daten
GPU GP104 GP104
Fertigung 16 nm 16 nm
Transistoren 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.607 MHz 1.734 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.733 MHz 1.873 MHz
Speichertakt 2.500 MHz 2.500 MHz
Speichertyp GDDR5X GDDR5X
Speichergröße 8 GB 8 GB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 320 GB/s 320 GB/s
DirectX-Version 12 12
Shadereinheiten 2.560 2.560
Textureinheiten 160 160
ROPs 64 64
Typische Boardpower 180 W 180 W
SLI/CrossFire SLI SLI

Natürlich setzt KFA2 beim Topmodell GeForce GTX 1080 HOF auf eine werksseitige Übertaktung. So steigt der Basis-Takt von 1.607 auf 1.734 MHz. Beim Boost-Takt geht es von 1.733 auf 1.873 MHz. Damit gehört die Karte auf dem Papier zu den schnellsten Modellen ihrer Art, allerdings wagen einige Hersteller noch höhere Taktraten. Die Frage ist dann aber meist, ob die Karten ihren maximalen Boost-Takt auch halten können und dieser sollte noch etwas über den Hersteller-Angaben liegen. Wo wir genau landen werden, schauen wir uns gleich noch etwas genauer an.

Die 8 GB GDDR5X-Speicher lässt KFA2 mit dem Standard-Takt von 2.500 MHz arbeiten. Auch hier waren einige Hersteller etwas mutiger und haben zumindest ein paar Megahertz an Plus beim Speicher erreicht. Bei den weiteren Angaben unterscheidet sich die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF nicht von den übrigen Karten.

Hinsichtlich der Architektur empfehlen wir einen Blick auf den Launch-Artikel der GeForce GTX 1080, in dem wir die Pascal-Architektur, die Fertigung in 16 nm FinFET sowie die neuen Funktionen genauer betrachtet und erläutert haben.

GPU-Z-Screenshot zur KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
GPU-Z-Screenshot zur KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die eben gemachten Angaben zur Ausstattung der KFA2 GeForce GTX 1080 HOF.

Wie bisher schon viele Tests mit den neuen GPUs – egal ob von AMD oder NVIDIA – im Zusammenspiel mit den Custom-Kühlungen gezeigt haben, ist das Zusammenspiel von Temperatur und Takt entscheidend für die Leistung der Karte. Dies hat sich auch im ersten Roundup zur GeForce GTX 1080 schon gezeigt.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 74 °C 1.974 MHz
Rise of the Tomb Raider 74 °C 1.997 MHz
Hitman 73 °C 1.999 MHz
Far Cry Primal 74 °C 1.999 MHz
DiRT Rallye 73 °C 1.974 MHz
Anno 2205 73 °C 1.974 MHz
The Division 73 °C 1.999 MHz
Fallout 4 74 °C 1.999 MHz
DOOM 74 °C 1.974 MHz

Anders als die Founders Edition der GeForce GTX 1080 hält die Variante von KFA2 die GPU-Temperatur bei maximal 74 °C und damit taktet die GPU deutlich höher als der Boost-Takt dies vorgibt. Dennoch sind durch die Spannung und das Power-Limit natürlich gewisse Grenzen vorhanden, die mit 1.974 bis 1.999 MHz aber im oberen Spektrum der bisher getesteten Karten liegen. Wir sehen an dieser Stelle also nicht die Gefahr wie bei vielen anderen Modellen der GeForce GTX 1080, die wir uns bereits angeschaut haben, dass die Karte durch eine zu hohe GPU-Temperatur in gewisser Weise limitiert wird.


Bevor wir uns nun die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
Länge des PCBs 285 mm
Länge mit Kühler 315 mm
Slothöhe 3 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 3x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Nein

Die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF ist mit einer Gesamtlänge von 315 mm ein echter Brummer. Mit dieser Länge überschreitet sie sogar die ATX-Norm und je nach Gehäuse kann es mit den Laufwerksschächten eng werden. Man sollte sich in jedem Fall die Gegebenheiten im eigenen Gehäuse genauer anschauen, bevor die Karte angeschafft wird. Das PCB der Karte ist mit 285 mm etwas kürzer, aber natürlich noch immer deutlich größer als bei der Founders Edition. KFA2 hat vor allem die Strom- und Spannungsversorgung deutlich ausgebaut, was zusätzlichen Platz in Anspruch nimmt. Auf die weiteren Details werden wir im Verlaufe der folgenden Seiten genauer eingehen.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Das optische Auftreten der Karte wird vor allem durch den massiven Kühler dominiert. Dieser ist nicht nur in der Länge beeindruckend, sondern auch in Höhe und Dicke. So belegt die Karte 2,5 Slots und je nach Gehäuse muss auch in dieser Hinsicht auf eine Kompatibilität geachtet werden. Den Reiz der Karte macht neben der Technik sicherlich auch die farbliche Gestaltung aus. Nahezu alle Komponenten der Kühlung und der Karte selbst sind in weiß gehalten. Einzig ein paar Schrauben sowie Logos und Beschriftungen sorgen letztendlich für ein schickes Schwarz/Weiß der Karte.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Da KFA2 auf der Rückseite eine Backplate aus gebürstetem Aluminium verwendet, glänzt die Karte hier etwas silbern. Es bleibt aber bei der grundsätzlichen Ausrichtung zu einer hellen Optik. Viele andere Hersteller setzen auf dunkle Farben. Der Kontrast der KFA2 GeForce GTX 1080 HOF fällt daher besonders stark ins Auge. Die Backplate aus Aluminium hat allerdings nicht nur optisch ihre Daseinsberechtigung, sondern soll einen möglichst hohen Gegendruck zum schweren Kühler auf der Vorderseite darstellen. Damit der Anpressdruck auf der GPU möglichst gleichmäßig verteilt werden kann, ist eine Backplate unerlässlich. Außerdem sorgt sie für mechanische Stabilität der Karte und schützt diese vor Beschädigungen.

Um das hohe Gewicht nicht nur am PCI-Express-Slot sowie der Slotblende tragen zu müssen, legt KFA2 dem Lieferumfang eine Stützstange bei. Diese kann ausgezogen und auf das jeweilige Maß angepasst werden. An die Karte geklemmt, kann sie einen Großteil des Gewichtes abfangen. Die Stützstange besteht aus Aluminium und macht einen hochwertigen Eindruck.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Zur Kühlung setzt KFA2 drei Radiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 85 mm ein. Diese blasen die Luft durch den Kühlkörper in Richtung des PCBs der Karte. Eine Vorgabe für den Luftstrom, zum Beispiel in Richtung der Slotblende, ist nicht vorgesehen. Als nahezu einziger Hersteller sieht KFA2 kein Abschalten der Lüfter im Idle-Betrieb vor. Selbst dann drehen sich die Lüfter mit 980 RPM, womit die Karte nicht lautlos ist. Unter Last beläuft sich die Drehzahl auf 1.560 RPM. Per BIOS-Switch kann auf eine andere Lüftersteuerung umgeschaltet werden. Dann drehen die Lüfter ständig mit 3.080 RPM, egal ob die GPU gerade belastet wird oder nicht. Damit trägt KFA2 dem Umstand Rechnung, dass die Karte als absolutes High-End-Produkt auf maximale Leistung ausgelegt ist. Wer sich für das alternative BIOS entscheidet, will die niedrigsten GPU-Temperaturen erreichen, um die Karte möglichst hoch takten zu können.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Natürlich verfügt auch die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF über die beiden SLI-Anschlüsse in direkter Nähe zur Slotblende. Darüber lässt sich die Karte in einem SLI, 3-Way-SLI oder gar 4-Way-SLI betreiben. Aufgrund der in DirectX 12 gemachten Einschränkungen für den Multi-GPU-Betrieb sowie der Tatsache, dass für Spiele eigentlich nur ein SLI aus zwei Karten sinnvoll zu betreiben ist, sehen wir die Einschränkungen auf zwei Karten bzw. zwei GPUs nicht wirklich als Hindernis.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Im Detail ist die gebürstete Oberfläche der Backplate auf der KFA2 GeForce GTX 1080 HOF noch einmal besonders gut zu sehen. Auf dem rückwertigen Bereich des PCBs, dort wo die Strom- und Spannungsversorgung untergebracht ist, wird die Backplate auch sehr warm. Daher hat KFA2 die Backplate hier mit einem entsprechenden Hinweis versehen.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Sieht NVIDIA für die GeForce GTX 1080 nur einen 8-Pin-Anschluss zur zusätzlichen Stromversorgung vor, sind es auf der KFA2 GeForce GTX 1080 HOF derer zwei. Damit kann die Karte laut PCI-Express-Spezifikation bis zu 375 W aufnehmen. Da die zusätzlichen PCI-Express-Anschlüsse aber eine deutlich höhere elektrische Leistung übertragen können, sind auch deutlich höhere Wattzahlen möglich. Gerade wenn eine solche Karte mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird, können auch gut und gerne 600 bis 700 W verbraucht werden. Aus technischer Sicht für die Anschlüsse zunächst einmal kein Problem.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Auf der Slotblende sieht KFA2 jeweils einmal Dual-Link-DVI sowie HDMI 2.0b vor. Hinzu kommen dreimal DisplayPort 1.3/1.4. Auf der Slotblende ebenfalls zu finden, ist ein Taster, der zwischen zwei BIOS-Versionen wechseln lässt. Hauptunterschied ist hier die Lüftersteuerung. Da der Taster mit einem Federmechanismus aber sehr weit heraussteht, ist beim Einbau der Karte darauf zu achten, diesen nicht zu beschädigen.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Mit 2,5 Slots in der Höhe belegt die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF mehr Platz als die meisten Konkurrenten. Der massive Kühlkörper aus Aluminium ist für diese Höhe mitverantwortlich. Aus Richtung des PCI-Express-Steckplatzes ist der HOF-Schriftzug zu sehen. Auf der Vorderseite des PCBs verwendet KFA2 ebenfalls eine Metallplatte zur Abdeckung.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Im hinteren Bereich der Karte ist der Überstand des Kühlers zum PCB zu sehen. Auch der letzte der drei Lüfter steht hier etwas über, so dass der Rahmen noch etwas weiter hinausragen muss. Auf dem Bild ebenfalls zu erkennen, sind zwei Metallarme mit Befestigungsöffnung. Über diese kann die Karte im hinteren Bereich im Gehäuse festgeschraubt werden. Üblicherweise kennen wir solche Befestigungen nur für spezielle Modelle für große Komplettsystemanbieter wie Dell.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF ohne Kühler etwas genauer an.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOFKFA2 GeForce GTX 1080 HOF

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Wird der Kühler der Karte entfernt, zeigt sich die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF in ihrer vollen Pracht. Dies bezieht sich natürlich auf das weiße PCB. Zunächst einmal wird unter dem Kühler aber die Abdeckung auf der Vorderseite des PCBs sichtbar. Auch hier verwendet KFA2 Aluminium und deckt neben den Speicherchips auch einige weitere wichtige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung ab. Dies wird vor allem im hinteren Bereich der Karte deutlich.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Wird zudem die Abdeckung auf der Front entfernt, zeigt sich das komplette PCB. Ein weißes PCB ist ein Alleinstellungsmerkmal der Karte und wird so von keinem Hersteller als dauerhaftes Feature angeboten. Nun lässt sich sicherlich darüber streiten, wie sinnvoll dies sein mag, denn eine höhere Leistung wird damit nicht erreicht, rein optisch macht ein weißes PCB aber einiges her und auch auf diesen Umstand legen viele Nutzer inzwischen großen Wert.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOFKFA2 GeForce GTX 1080 HOF

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Das längere und höhere PCB wird durch die ausgebaute Strom- und Spannungsversorgung notwendig. Andere Bereiche der Bestückung des PCBs profitieren davon nicht bzw. hier wäre dies nicht notwendig. Daher ergeben sich teilweise große Lücken zwischen den Komponenten und Bauteilen. Die Beschriftungen auf dem PCB sind nicht immer direkt in der Form lesbar, womit sie kaum Aufschluss über die besondere Funktion der dazugehörigen Komponenten geben.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Anstatt sechs Spannungsphasen wie auf der Founders Edition der GeForce GTX 1080 sieht KFA2 bei der GeForce GTX 1080 HOF derer 15 vor. Diese teilen sich zwölf zu drei auf die GPU sowie den Speicher auf (12+3). Neben der Anzahl der Spannungsphasen will KFA2 außerdem besonders hochwertige Komponenten verwenden, was die Leistung erhöhen, die Temperatur senken und die Schwingen von Spulen reduzieren soll.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Weitere wichtige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung befinden sich im hinteren Bereich des PCBs. Hier sind einige niederohmige Shunt-Widerstände vorhanden, die zur Messung des Stromflusses vorgesehen sind. Ansonsten befinden sich hier einige Anschlüsse für die Lüfter sowie die Beleuchtung der Karte.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF
KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Was bei einer solchen Karte natürlich nicht fehlen darf, sind OC-Funktionen wie Spannungsmesspunkte. An diese lässt sich Spannung von Speicher, GPU und PCI-Express-Interface ablesen. KFA2 hat die Spannungsmesspunkte durchkontaktiert, so dass sie sowohl von der Vorder- wie auch der Rückseite zugänglich sind.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOFKFA2 GeForce GTX 1080 HOF

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Um das zugegeben imposante PCB mit der weißen Farbgebung noch etwas besser in Szene zu rücken, haben wir noch ein paar weitere Aufnahmen gemacht. Darauf sind noch einmal die Spannungsphasen zu sehen. Die dazugehörigen VRMs sind mit dem Metallkühlkörper der Vorderseite abgedeckt und werden daher gesondert gekühlt. Dies gilt zudem für die Speicherchips.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOFKFA2 GeForce GTX 1080 HOF

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Auch bei einem Blick auf die Rückseite des PCBs sind die Bereiche wie die GPU, die Speicherchips und die Spannungsversorgung deutlich anhand der rückseitigen Bestückung zu erkennen. Neben zahlreichen weiteren Markierungen ist hier noch einmal das HOF-Logo zu finden.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOFKFA2 GeForce GTX 1080 HOF

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Die Kühlung erfolgt natürlich primär über den Kühlkörper, einen Beitrag leisten aber auch die Front- und Backplate, daher haben wir diese noch einmal gesondert abgelichtet. Die Kühlung der GPU erfolgt zunächst über eine eingelassene Kupferplatte. Über dieser verlaufen fünf Heatpipes. Diese führen die Abwärme in den Kühlkörper, wo sie dann an die Umgebungsluft abgegeben werden kann.

KFA2 GeForce GTX 1080 HOFKFA2 GeForce GTX 1080 HOF

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Anders als bei einigen anderen Karten setzt KFA2 auf das klassische Prinzip einer Kupferbasisplatte und die Heatpipes, die nicht direkt auf der GPU aufsitzen. Mit einer GPU-Temperatur von 74 °C und einem Boost-Takt von 1.999 MHz hat die Kühlung bereits beweisen können, dass sie recht effektiv arbeitet. Wie gut dies genau gelingt, schauen wir uns in den Messungen an.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:


Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Wie bereits mehrfach erwähnt, schaltet KFA2 bei der GeForce GTX 1080 HOF die Lüfter im Idle-Betrieb nicht ab und wählt zudem im OC-Mode eine Lüfterdrehzahl von über 3.000 RPM. Bei der Idle-Drehzahl liegt die Karte mit 37,7 dB(A) noch auf recht gutem Niveau, während der OC-Mode turbinenartig laut wird.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last präsentiert sich die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF mit gemessenen 39,7 dB(A) im Standard-Betrieb noch recht leise und liegt zwischen den übrigen Modellen der GeForce GTX 1080. Wer schon einmal in einem Serverraum war, kennt die Geräuschkulisse dort und kann in etwa nachempfinden, was die GeForce GTX 1080 HOF im OC-Mode veranstaltet.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Bei den Idle-Temperaturen sehen wir keinerlei Probleme, zumal die Lüfter selbst im in dieser Disziplin nicht stillstehen. Mit 39 °C im Standard-Mode und 35 °C im OC-Mode bleibt die Karte kühler als die semipassiven Modelle der GeForce GTX 1080.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Die Einschätzung des Boost-Taktes und den dazugehörigen Limitierungen hat bereits gezeigt, dass die KFA2 GeForce GTX 1080 durchaus in der Lage ist, ausreichend gut gekühlt zu werden. Bei 74 und 71 °C limitieren andere Punkte die Karte – zum Beispiel die maximale Spannung oder das Power-Limit.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Bei der Idle-Leistungsaufnahme liegen alle Karten recht dicht beisammen – auch wenn die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF hier etwas mehr verbraucht, wird sich dieser Mehrverbrauch nicht auf der Stromrechnung zeigen. Bei einer Karte für 800 Euro sollten ein paar Watt Mehrverbrauch keine große Rolle spielen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Unter Last verbraucht die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF entsprechend ihrer potenziellen Leistung etwas mehr. Auch hier gilt, dass eine Karte für 800 Euro sicherlich nicht wegen wenigen Watt Mehrverbrauch aus der Wunschliste verschwinden wird.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Wiederum keinerlei Probleme sehen wir für den Betrieb mit mehreren Monitoren. Die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems steigt nur unwesentlich an und stellt damit in diesem Bereich keine Hürde dar.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
Weniger ist besser

GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
Weniger ist besser


The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

The Witcher 3

1.920 x 1.080

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

2.560 x 1.440

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

3.840 x 2.160

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Rise of the Tomb Raider

Rise of the Tomb Raider

1.920 x 1.080 1xFXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Rise of the Tomb Raider

1.920 x 1.080 2xSSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Rise of the Tomb Raider

2.560 x 1.440 1xFXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Rise of the Tomb Raider

2.560 x 1.440 2xSSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Rise of the Tomb Raider

3.840 x 2.160 1xFXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Rise of the Tomb Raider

3.840 x 2.160 2xSSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Hitman

Hitman

1.920 x 1.080 SMAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Hitman

2.560 x 1.440 SMAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Hitman

3.860 x 2.160 SMAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Far Cry: Primal

Far Cry Primal

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Far Cry Primal

2.560 x 1.440 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Far Cry Primal

3.840 x 2.160 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


DiRt Rally

Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

2.560 x 1.440 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

2.560 x 1.440 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

3.840 x 2.160 4xMSAA 16xAF