Drei Modelle der GeForce GTX 1060 von ASUS, EVGA und Inno3D im Test

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gtx1060 roundup2 teaserNach einer kurzen Unterbrechung durch die AMD Radeon RX 470 und Radeon RX 460 machen wir weiter mit dem nächsten Schwung verschiedener Custom-Modelle zur NVIDIA GeForce GTX 1060. Während die Eigenlösungen der AMD-Partner teilweise noch immer auf sich warten lassen, ist man bei der Konkurrenz deutlich weiter. Hier gibt es schon seit dem Start neben der Founders Edition als Referenzversion zahlreiche Modelle mit eigenem Kühlsystem, höheren Taktraten und einem überarbeiteten Platinen-Layout. Nach unserem Test zur Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming, Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 und zur ZOTAC GeForce GTX 1060 Edition, haben uns nun weitere Modelle aus dem Hause ASUS und EVGA erreicht – auch Inno3D schickte uns ein zusätzliches Modell.

Update: Wie uns EVGA mitteilte, hat man für seine GeForce GTX 1060 SC Gaming ein neues BIOS zur Verfügung gestellt, das die Lüfter im Leerlauf ebenfalls abschaltet und die Karte somit lautlos kühlt. Wir haben den Artikel entsprechend überarbeitet. Das Update soll bereits auf allen Verkaufskarten aufgespielt sein.

Mit der Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming, der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 und der ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition haben wir uns bereits wenige Tage nach dem Verkaufsstart der NVIDIA GeForce GTX 1060 die ersten Modelle abseits der Founders Edition angesehen. In der Zwischenzeit erreichten uns drei weitere Vertreter von ASUS, EVGA und Inno3D. Auch sie können teilweise mit einem überarbeiteten PCB aufwarten, sind höher als die NVIDIA-Vorlage getaktet und besitzen obendrein ein eigenes Kühlsystem, welches im Vergleich zur Founders Edition deutlich leiser arbeiten und die GP106-GPU kühler halten soll. In diesem Artikel widmen wir uns der ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC, der Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC und der EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming.

Die drei Testkarten:

Alle drei Modelle liegen im Preisbereich von rund 290 bis 350 Euro und sind damit teilweise günstiger als die Founders Edition von NVIDIA, welche im Gegensatz zu den größeren Schwestermodellen nur noch direkt über die Grafikschmiede und nicht mehr über die Partner vertrieben wird. Dafür sind die Custom-Modelle schon direkt zum Markstart der Mittelklasse-Grafikkarte erhältlich und nicht erst ein paar Tage danach.

Die Pascal-Architektur

Wie gewohnt setzt NVIDIA für seine gehobene Mittelklasse auf einen leicht abgespeckten Grafikprozessor gegeüber der GeForce GTX 1070 oder gar GTX 1080. Das spart Kosten, aber auch Abwärme und Leistungsaufnahme ein. Der Chip ist mit einer Fläche von rund 200 mm² deutlich kleiner als die beiden Topmodelle und mit rund 4,4 Milliarden Schalteinheiten nicht ganz so komplex. Trotzdem können sich die Leistungsdaten sehen lassen – vor allem wenn man sie mit denen der Vorgänger-Generation vergleicht. Statt den 1.024 Shadereinheiten gibt es nun 1.280 Rechenwerke. Sie verteilen sie architekturtypisch auf zwei Graphics Processing Cluster mit zehn Streaming Multiprozessoren. Jeder dieser SMM zählt 128 ALUs sowie jeweils acht Textureinheiten. In der Summe stehen der NVIDIA GeForce GTX 1060 so 1.280 Shader- und 80 Textureinheiten bereit. Beim Speicherinterface hat NVIDIA im Vergleich zur größeren GP104-GPU ebenfalls zum Rotstift gegriffen und einen 64-Bit-Controller gestrichen. Zur Verfügung stehen nur noch drei Speichercontroller und damit ein 192 Bit breites Interface. Daran angeschlossen sind insgesamt 48 Rasterendstufen sowie schnelle GDDR5-Chips, die zumindest zum Start der GTX 1060 üppige 6 GB fassen. Beim Vorgänger-Modell war bereits bei 4 GB Schluss. 

Alle Details zur neuen Pascal-Architektur haben wir bereits in unserem Launch-Artikel zur NVIDIA GeForce GTX 1080 in einem großen XXL-Artikel aufgezeigt. Die wichtigsten Änderungen zwischen der GP106- und GP104-GPU kann man zudem im Artikel der Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1060 nachlesen.

Die technischen Daten im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC EVGA GeForcce GTX 1060 SC Gaming Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC
Straßenpreis 319 Euro ab 349 Euro ab 289 Euro  ab 319 Euro
Homepage www.nvidia.de www.asus.com www.evga.com  www.inno3d.com
Technische Daten
GPU Pascal (GP106) Pascal (GP106) Pascal (GP106) Pascal (GP106)
Fertigung 16 nm 16 nm 16 nm  16 nm 
Transistoren 4,4 Milliarden 4,4 Milliarden 4,4 Milliarden  4,4 Milliarden 
GPU-Takt (Base Clock) 1.506 MHz 1.646 MHz 1.607 MHz 1.569 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock) 1.708 MHz 1.874 MHz 1.835 MHz  1.785 MHz 
Speichertakt 2.002 MHz 2.052 MHz 2.002 MHz  2.052 MHz 
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5  GDDR5 
Speichergröße 6 GB 6 GB 6 GB  6 GB 
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 192 Bit  192 Bit 
Speicherbandbreite 192,2 GB/s 197,0 GB/s 192,2 GB/s  197,0 GB/s 
DirectX-Version 12 12 12  12 
Shadereinheiten 1.280 1.280 1.280  1.280 
Textureinheiten 80 80 80  80 
ROPs 48 48 48  48 
SLI/CrossFire - -

Im Gegensatz zur Founders Edition machen alle drei Testkarten mit höheren Taktraten auf sich aufmerksam. Während sich die NVIDIA-Vorlage mit einer Geschwindigkeit von 1.506/1.708/2.002 MHz ans Werk macht, arbeitet die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC mit 1.646/1.874/2.052 MHz am schnellsten. Die langsamste Version ist mit 1.569/1.785/2.052 MHz unterwegs. Das muss jedoch nicht zwangsläufig auch für die Praxis gelten. Wie unsere bisherigen Artikel gezeigt haben, hängen die tatsächlich anliegenden Taktraten von der Kühlung der Grafikkarte ab. Selbst ein eigentlich niedriger getaktetes Modell kann theoretisch schneller sein. 


Während die Boardpartner von der NVIDIA GeForce GTX 1080 und GTX 1070 neben ihren Eigenlösungen auch die Founders Edition verkaufen durften, ist dies im Falle der GeForce GTX 1060 nicht mehr so – sie wird ausschließlich direkt über die kalifornische Grafikschmiede vertrieben. Damit gibt es von den Herstellern lediglich Modelle mit eigenem Kühlsystem, vielleicht auch einem aufgemöbelten Platinen-Layout und natürlich etwas höheren Taktraten – und das zu günstigeren Preisen. ASUS bietet hier aktuell fünf verschiedene Varianten an. Neben einem Einstiegs-Modell mit simplem Radiallüfter und nur leicht höheren Taktraten, gibt es auch die üblichen Strix-Modelle mit riesigem Triple-Fan-Kühler. Dazwischen reiht sich ein Modell mit etwas abgespecktem Kühlsystem ein. Für unseren Test versorgte uns ASUS natürlich mit seinem Topmodell der GeForce GTX 1060. 

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GPU-Z-Screenshot zur ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC hat mit der Founders Edition von NVIDIA nicht mehr viel gemein. Vielmehr erinnert sie an die Strix-Karten der eigentlich größeren Schwestermodelle. In der Tat hat ASUS einiges von ihnen übernommen und lediglich den abgespeckten Grafikprozessor auf das PCB geschnallt. Dieses ist damit deutlich länger als das der Referenz, der Kühler mit seinen zahlreichen Aluminiumfinnen, dicken Kupfer-Heatpipes und den drei riesigen Axiallüftern deutlich mächtiger. Obendrein ist das PCB deutlich verbreitert worden, was auf die aufgemöbelte Strom- und Spannungsversorgung zurückzuführen ist.

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Unter der Haube gibt es mit 1.646/1.874/2.052 MHz die höchsten Taktraten unseres heutigen Testfeldes. Das entspricht einem Overclocking gegenüber der Founders Edition von fast 10 %. 

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 60 °C 1.999 MHz
Rise of the Tomb Raider 61 °C 1.999 MHz
Hitman 61 °C 2.012 MHz
Far Cry Primal 61 °C 1.999 MHz
DiRT Rally 62 °C 1.999 MHz
Anno 2205 64 °C 1.999 MHz
The Division 61 °C 1.999 MHz
Fallout 4 60 °C 2.012 MHz
DOOM 60 °C 2.012 MHz

Während unserer Tests erreichte die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC noch höhere Taktraten als angegeben. Je nach Benchmark waren bis zu 2.012 MHz möglich, meist verpasste das Testmuster mit 1.999 MHz nur knapp die magische 2,0-GHz-Marke. 

Bevor wir uns die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC
Länge des PCBs 286 mm
Länge mit Kühler 300 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 3x 90 mm
Display-Anschlüsse

2x HDMI 2.0b
2x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 57 °C)

Mit einer Länge von knapp 300 mm ist die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC genauso lang wie die gleichen Ableger auf Basis der schnelleren GP104-GPU. Dafür kommen gleich drei 90-mm-Lüfter zum Einsatz, die die Karte deutlich kühler halten dürften als der Kühler der Founders Edition. Das dürfte noch ein wenig Luft für weitere Overclocking-Gehversuche schaffen. 

In unserem Preisvergleich wechselt die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC derzeit ab etwa 349 Euro ihren Besitzer. Damit ist das Modell nicht nur deutlich teurer als die Founders Edition von NVIDIA, sondern auch das teuerste Modell unseres Testfeldes.


Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC:

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Gleiche Optik, anderer Chip. Größen- und Feature-technisch erinnert die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC an ihre großen Schwestermodelle, welche wir bereits ausführlich auf den Prüfstand gestellt haben. Die größten Änderungen gibt es unter der Haube.

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Wie bei den großen Schwestermodellen setzt auch das Kühlsystem der kleineren GTX 1060 auf eine Vielzahl an Aluminiumlamellen, dicke Kuper-Heatpipies und drei riesige Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 90 mm. 

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Das PCB, welches rückseitig durch eine zusätzliche Backplate verstärkt wurde, besitzt Überlänge- und Überbreite. Das der Founders Edition ist deutlich kompakter. Besonders hohe Bauteile werden ausgespart, das Layout ist ebenfalls von den schnelleren Modellen übernommen worden, denn theoretisch könnte auf der Platine auch ein weiterer Stromstecker angeschlossen werden. Lötpunkte wären jedenfalls vorhanden.

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Im Gegensatz zur NVIDIA-Vorlage verlangt die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 nicht nach einem zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker, sondern nach einem dickeren 8-Pin-Stecker. Damit könnte der 3D-Beschleuniger theoretisch bis zu 225 W aus dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme für die GeForce GTX 1060 gibt NVIDIA allerdings mit nur 120 W an. Damit ist trotz werksseitiger Übertaktung noch genügend Luft nach oben. 

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Für ein Topmodell gibt ASUS eher weniger Dreingaben mit auf dem Weg. Im Lieferumfang unseres Testmusters befinden sich lediglich eine Schnellstartanleitung, mehrere Kabelbinder, eine Treiber-CD und ein Gutscheincode für eigentlich kostenpflichtige Spielinhalte für Warships. 


Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Neben der größeren 8-Pin-Buchse hat ASUS auch die Spannungsversorgung überarbeitet. Während die Founders Edition hier mit gerade einmal vier Phasen auskommen muss, besitzt die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC derer sieben.

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Die GDDR5-Speicherchips, welche eine Gesamtkapazität von 6 GB aufweisen, werden von einer Aluminiumplatte gekühlt, auf die das Kühlsystem direkt aufgeschnallt wird.

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Ebenfalls von den größeren Schwestermodellen übernommen hat ASUS das Aurora-Beleuchtungssystem. Hier kann das ROG-Logo an der Stirnseite der Grafikkarte, aber auch das Logo auf der Backplate in beliebiger Farbe beleuchtet werden. Die Einstellungen hierfür können bequem per Software getätigt werden. Für die Versorgung der LEDs sind auf der Platine zusätzliche Stecker angebracht worden.

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ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC

Direkt auf dem GP106-Chip liegen insgesamt fünf Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm auf. Sie leiten die Abwärme an die zahlreichen Aluminiumfinnen weiter, wo sie abschließend von den drei Axiallüftern an das Gehäuse-Innere abgegeben wird. Den endgültigen Abtransport nach Außen muss die Gehäuse-Belüftung übernehmen. 


EVGA bietet ebenfalls vier verschiedene Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1060 an. Wie schon bei den Vorgänger-Generationen gibt es hier mit SC, SSC, FTW und einer Gaming-Karte die üblichen Verdächtigen, die sich größtenteils jedoch innerhalb der Taktraten unterscheiden. Für unser Roundup ließ uns EVGA seine SuperClocked-Version zukommen. Sie setzt auf einen eigenen Dual-Slot-Kühler und bekam obendrein leicht höhere Taktraten spendiert. Noch mehr Taktbonus gibt es bei der SSC- und FTW-Version. Mit einem Basis- und Boostakt von 1.607 respektive 1.835 MHz arbeitet die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming leicht schneller als die NVIDIA-Vorlage. Den 6 GB großen GDDR5-Videospeicher beließ man jedoch mit 2.002 MHz unberührt – wie die meisten anderen Hersteller eigentlich auch. Das macht die Karte auf dem Papier zum immerhin zweitschnellsten Modell unseres heutigen Vergleichs.

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GPU-Z-Screenshot zur EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Aufgrund der höheren Taktraten steigt die Pixelfüllrate leicht an, während die Speicherbandbreite sich weiterhin auf 192,2 GB/s beläuft. 

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Dank ihres leistungsfähigen Kühlers ist die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming sehr taktstabil. Egal in welchem Benchmark, der Grafikprozessor erreicht stets eine Taktfrequenz von 2.003 MHz und überholt damit sogar das ASUS-Modell, welches eigentlich höher getaktet ist. Das beweist einmal mehr, wie abhängig die Leistung einer Pascal-GPU von der Kühlung abhängig ist.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 64 °C 2.003 MHz
Rise of the Tomb Raider 62 °C 2.003 MHz
Hitman 66 °C 2.003 MHz
Far Cry Primal 64 °C 2.003 MHz
DiRT Rally 66 °C 2.003 MHz
Anno 2205 62 °C 2.003 MHz
The Division 65 °C 2.003 MHz
Fallout 4 65 °C 2.003 MHz
DOOM 60 °C 2.003 MHz

Das Einzige, das sich in unseren Benchmarks ändert, ist die Temperatur. Während die Karte in Rise of the Tomb Raider gerade einmal einen Wert von 62 °C erreicht, wird sie mit 66 °C in Hitman etwas wärmer. Trotzdem liegt auch hier ein Takt von 2.003 MHz an.

Bevor wir uns die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming
Länge des PCBs 174 mm
Länge mit Kühler 180 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 1x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (nach BIOS-Update)

Die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming ist die optisch kleinste Karte unseres heutigen Testfeldes und erinnert eher an eine Einsteiger-Grafikkarte als an ein Modell der gehobenen Mittelklasse. Das PCB ist mit 174 mm fast genauso lang wie das der Founders Edition, das Kühlsystem ragt darüber allerdings noch ein paar Millimeter darüber hinaus, sodass es der 3D-Beschleuniger auf eine Gesamtlänge von runden 180 mm bringt. Aufgeschnallt hat EVGA einen Dual-Slot-Kühler mit nur einem einzigen Axiallüfter, der es dafür auf einen Durchmesser von immer 85 mm bringt. Während die meisten Lüfter im Leerlauf bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels ihre Arbeit einstellen und den Chip damit passiv und völlig lautlos kühlen, tut dies das Kühlsystem der SC Gaming von EVGA nicht. Inzwischen hat EVGA hier ein BIOS-Update veröffentlicht, welches das 0dB-Feature nachliefert. Trotzdem bleibt die Karte – wie wir später sehen werden – selbst unter Volllast angenehm laufruhig.

In unserem Preisvergleich kostet die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming derzeit rund 289 Euro. Gegenüber dem derzeit günstigsten Ableger ist das ein Aufpreis von 10 Euro, verglichen mit der Founders Edition spart man jedoch 30 Euro. EVGA liefert damit das günstigste Testmuster für unseren heutigen Vergleichs-Artikel und das trotz der vielen Serviceleistung wie das Stepup-Programm oder die erweiterbare Garantie.


Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming:

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EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Mit einer Gesamtlänge von 180 mm ist die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming eine vor allem im Hinblick auf ihre Leistung sehr kompakte Grafikkarte. Abstriche braucht man bei ihr nicht zu machen, im Gegenteil: Sie verfügt über höhere Taktraten.

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EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Obwohl das Kühlsystem mit seinem einzigen Axiallüfter und der gerade einmal zwei Heatpipes deutlich kompakter ausfällt, ist die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming das taktstabilste Testmuster unseres Artikels. Sie erreicht durchgehend 2.003 MHz und überholt damit eigentlich höher getaktete Modelle spielend.

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EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Aufgrund des leichten Kühlsystems und der sehr geringen Abmessungen verzichtet EVGA im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern auf eine Backplate. 

evga gtx1060 sc test 06
EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Keine Änderungen gibt es bei der Stromversorgung der Grafikkarte. Wie bei der Founders Edition muss ein 6-Pin-PCI-Express-Stecker angeschlossen werden, womit die Karte theoretisch bis zu 150 W aus dem Netzteil ziehen könnte. 

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EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Ebenfalls keine Abweichungen gibt es auf der Dual-Slot-Blende. Hier warten insgesamt drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Ausgang auf ihre Verwendung. 

evga gtx1060 sc test 08
EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Noch spartanischer beim Lieferumfang als ASUS ist EVGA. Die US-Amerikaner liefern gerade einmal einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte, eine Schnellstartanleitung und ein Poster zum Aufhängen im Gamer-Zimmer mit. Dafür ist die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming aber auch eine der günstigeren GeForce-GTX-1060-Grafikkarten.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

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EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Wie bei den kleinsten Ablegern der GeForce GTX 1070 und GeForce GTX 1080 setzt man auch bei der SC-Version der GeForce GTX 1060 auf die Standard-Platine von NVIDIA.

evga gtx1060 sc test 10
EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Kein Wunder also, dass die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming über eine 3+1-Phasige Spannungsversorgung verfügt.

evga gtx1060 sc test 11
EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Der GP106-Chip ist mit einer Fläche von rund 200 mm² deutlich kleiner als noch der GP104-Chip der GeForce GTX 1070 und GTX 1080, aber auch der ersten Polaris-Grafikkarten von AMD. Trotzdem kommen noch immer rund 4,4 Milliarden Schalteinheiten zum Einsatz.

evga gtx1060 sc test 12
EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming

Die beiden Kupfer-Heatpipes wurden von EVGA U-förmig angebracht, liegen allerdings anders als noch bei ASUS nicht direkt auf der GPU auf, sondern sind über eine Kupferplatte mit dem Grafikprozessor verbunden. Ebenfalls deutlich kleiner fällt die Anzahl der zur Verfügung stehenden Aluminiumlamellen aus.


Drittes und letztes Modell unseres Vergleichs ist die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC. Im Vergleich zum Modell aus unserem letzten großen Vergleichs-Test fällt ihr Kühlsystem nicht mehr ganz so mächtig und die Gesamtlänge deutlich kürzer aus. Trotzdem gibt es zwischen beiden Modellen keinerlei Unterschiede bei den Taktraten. Die Gaming-Version macht sich ebenfalls mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.569 respektive 1.785 MHz ans Werk und erreicht beim 6 GB großen GDDR5-Videospeicher einen Takt von 2.052 MHz, womit Inno3D auch hier leicht an der Taktschraube gedreht hat – das machen leider nicht alle Hersteller. 

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GPU-Z-Screenshot zur Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

In der Praxis erreicht die Karte je nach Benchmark eine Geschwindigkeit von 1.961 bis 1.974 MHz und bleibt somit leicht hinter dem größeren iChill-Schwestermodell zurück. Dies ist dem Kühlsystem zuzuschreiben, denn statt drei großen Axiallüftern gibt es derer nur noch zwei. Die Zahl der Heatpipes sinkt auf vier.

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Das abgespeckte Kühlsystem sorgt zudem für leicht höhere Temperaturen, die je nach Benchmark und Spiel zwischen 60 und 64 °C liegen. Gegenüber der Founders Edition von NVIDIA sorgt das Kühlsystem von Inno3D aber noch immer für deutlich kühlere Werte.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 61 °C 1.974 MHz
Rise of the Tomb Raider 64 °C 1.974 MHz
Hitman 63 °C 1.974 MHz
Far Cry Primal 61 °C 1.961 MHz
DiRT Rally 62 °C 1.961 MHz
Anno 2205 62 °C 1.974 MHz
The Division 62 °C 1.961 MHz
Fallout 4 62 °C 1.961 MHz
DOOM 60 °C 1.974 MHz

Bevor wir uns nun die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC
Länge des PCBs 268 mm
Länge mit Kühler 277 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 95 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 53 °C)

Trotz des geringfügig abgespeckten Kühlers gegenüber der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 ist die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC deutlich größer als die Founders Edition von NVIDIA. Schon das PCB ist mit knapp 286 mm deutlich länger, der Kühler ragt darüber sogar noch ein paar Millimeter hinaus, was zu einer Gesamtlänge von 277 mm führt. Dafür genügen zwei Slots in der Höhe, vier Kupfer-Heatpipes und zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 95 mm. Für die Stromversorgung der Grafikkarte sieht Inno3D statt eines 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckers ein Modell mit sechs Pins vor. 

In unserem Preisvergleich wird die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC zu einem Preis ab 319 Euro angeboten, was sie genau so teuer wie die Founders Edition von NVIDIA macht. Dafür gibt es aber etwas mehr Leistung und bessere Temperaturen, wie wir bereits den obenstehenden Tabellen entnehmen konnten.


Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC:

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC fällt deutlich schlichter aus als ihr großes Schwestermodell. Inno3D setzt hier auf eine schwarze Kühlerabdeckung mit vernickelten Kupfer-Heatpipes und Aluminiumfinnen sowie ein paar kleineren roten Farbakzenten zwischen den beiden Lüftern und der Rückseite des 3D-Beschleunigers.

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Zwar gibt es im Gegensatz zu den anderen Modellen kein Beleuchtungssystem mehr, ein Hersteller-Logo thront aber natürlich trotzdem auf dem Kühlkörper.

inno3d gtx1060 gaming oc test 06
Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Zur besseren Kühlung und Stabilität der Grafikkarte hat Inno3D eine Backplate auf der Rückseite angebracht, welche wohl ebenfalls von den größeren NVIDIA-Karten übernommen wurde. Ausgespart wurde nämlich auch hier der Bereich für die SLI-Steckplätze. 

inno3d gtx1060 gaming oc test 08
Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Trotz der Aussparungen für die SLI-Stecker wird Multi-GPU von der Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC nicht unterstützt.

inno3d gtx1060 gaming oc test 09
Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Keine Änderungen gegenüber dem Referenzlayout gibt es auf der Dual-Slot-Blende. Hier stehen drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Ausgang und eine DVI-Buchse zur Verfügung. Letztere kann auch in Verbindung mit einem Adapter nicht mehr an einem älteren VGA-Monitor eingesetzt werden. Lobenswert: Passend zum Farbkonzept der Grafikkarte hat Inno3D die Slotblende schwarz eloxiert.

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Die Stromversorgung hat der Hersteller bei seinem kleineren Ableger der GeForce GTX 1060 ebenfalls aufgewertet. Statt des sonst üblichen 6-Pin-Anschlusses, muss an die Gaming OC ein 8-Pin-Stecker angeschlossen werden.

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Beim Lieferumfang zeigt sich Inno3D abermals großzügig und liefert neben einer Schnellstart-Anleitung auch zwei Keys für die Vollversion von Futuremarks 3DMark und VRMark mit. Einzig einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte hätte man noch beilegen sollen. 


Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Während die Platine am hinteren Teil enger bestückt ist, hinterlässt das PCB auf dem vorderen Teil und natürlich um den Grafikprozessor herum einen deutlich aufgeräumteren Eindruck.

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Dafür gibt es für den GP106-Chip, aber auch für die GDDR5-Speicherchips insgesamt sechs statt vier Phasen. Inno3D hat damit nicht nur die Stromversorgung der Grafikkarte aufgerüstet, sondern auch die Spannungsversorgung.

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Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC

Der Dual-Slot-Kühler verfügt über insgesamt vier, bis zu sechs Millimeter dicke Kupfer Heatpipes, die die Abwärme des Grafikprozessors über eine dicke Kupferplatte aufnehmen und an die zahlreichen Aluminiumfinnen weiterleitet. Rückseitig sind über die Plastikabdeckung zwei 95-mm-Lüfter angebracht. 


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

  • alle NVIDIA-Grafikkarten: GeForce 369.39
  • alle AMD-Grafikkarten: Radeon Software 16.1.1

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:

  • Futuremark 3DMark
  • Luxmark 3.0
  • GPUPI 2.2
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • Rise of the Tomb Raider
  • Hitman
  • Far Cry Primal
  • DiRT Ralley
  • Anno 2205
  • The Division
  • Fallout 4
  • The Talos Principle
  • DOOM

Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstärke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Die Lüfter der EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming sind schon eine kleine Seltenheit: Während alle anderen Modelle abseits des Referenzlayouts bzw. der Founders Edition im Leerlauf ihre Lüfter abstellen und damit den Grafikprozessor völlig lautlos kühlen, ist dies beim EVGA-Ableger nicht der Fall. Der Lüfter dreht auch hier im normalen Windows-Betrieb und das obwohl die GPU-Temperatur unterhalb der 40-°C-Marke liegt. Inzwischen hat EVGA ein BIOS-Update nachgeliefert, welches das 0db-Feature nachliefert. Die beiden anderen Modelle von ASUS und Inno3D schalten ihre Lüfter hingegen ab und sind damit in dieser Disziplin völlig lautlos.

Lautstärke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Dafür wird die EVGA-Karte unter Volllast nicht lauter und bleibt mit einer Geräuschkulisse von knapp unter 40 dB(A) angenehm laufruhig. Dies gilt jedoch auch für die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC und die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC. Auch sie sind mit jeweils 39,1 dB(A) flüsterleise.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Keine Überraschung: Da die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming im normalen Windows-Betrieb nicht semi-passiv gekühlt wird, behält sie von allen drei Testkandidaten den kühlsten Kopf und erreicht eine Temperatur von gerade einmal 34 °C. Da uns die Karte leider nicht mehr vorliegt, konnten wir die Temperaturen mit neuem BIOS nicht mehr nachmessen, holen das aber zeitnah nach. Über die 42 °C der beiden anderen Testkarten aber braucht man sich ebenfalls keine Gedanken zu machen. 

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Im Spielebetrieb liegen alle drei Testkarten mit 64 bis 66 °C dicht beieinander und bleiben damit kühler als die Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1060, die in unserem Launchtest noch 78 °C erreichte. 

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC und die Inno3D GeForce GTX 1060 Gaming OC gehören zu den stromsparendsten Ablegern der NVIDIA GeForce GTX 1060 im Leerlauf. Zusammen mit den restlichen Komponenten des Testsystems ziehen sie gerade einmal rund 124 bis 125 W aus der Steckdose. Die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming fällt hier mit 127 W etwas zurück. Noch mehr genehmigt sich allerdings die ZOTAC-Karte aus unserem letzten Test.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Größer werden die Unterschiede, wenn man die Karten unter Last setzt. Dann ist die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 OC aufgrund ihrer starken Übertaktung die Karte mit dem höchsten Energiehunger. Gemessen am Gesamtsystem genehmigt sie sich über 285 W – der höchste Wert, den wir bislang für einen GP106-Ableger gemessen haben. Die beiden anderen Modelle von Inno3D und EVGA begnügen sich mit 273,5 bzw. 277,7 W, was natürlich ebenfalls für den gesamten Testrechner gilt. 

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Keinen Ausrutscher leisten sich alle Testkarten bei der Leistungsaufnahme, wenn man einen zweiten Monitoren über DVI an den Rechner anschließt. Dann steigt der Energiehunger nur unwesentlich an – das war bei älteren GPU-Generationen nicht immer der Fall.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
Weniger ist besser

GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
Weniger ist besser


The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

The Witcher 3

1.920 x 1.080

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The Witcher 3

2.560 x 1.440

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The Witcher 3

3.840 x 2.160

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Rise of the Tomb Raider

Rise of the Tomb Raider

1.920 x 1.080 1xFXAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

1.920 x 1.080 2xSSAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

2.560 x 1.440 1xFXAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

2.560 x 1.440 2xSSAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

3.840 x 2.160 1xFXAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

3.840 x 2.160 2xSSAA 16xAF

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Hitman

Hitman

1.920 x 1.080 SMAA 16xAF

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Hitman

2.560 x 1.440 SMAA 16xAF

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Hitman

3.860 x 2.160 SMAA 16xAF

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Far Cry: Primal

Far Cry Primal

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

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Far Cry Primal

2.560 x 1.440 4xMSAA 16xAF

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Far Cry Primal

3.840 x 2.160 4xMSAA 16xAF

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DiRt Rally

Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

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DiRt Rally

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

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DiRt Rally

2.560 x 1.440 1xAA 1xAF

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DiRt Rally

2.560 x 1.440 4xMSAA 16xAF