Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ mit 4 GB im Test

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sapphire rx480 4gb logoLangsam aber sicher erreichen uns mehr und mehr Custom-Modelle der Radeon RX 480, auf die viele potenzielle Käufer dieser Karte sicherlich schon gewartet haben. Auf ein Overclocking-Wunder darf bei der Radeon RX 480 nicht mehr gehofft werden, allerdings versprechen alle Hersteller eine effektivere Kühlung. Sapphire bietet für die Varianten der Radeon RX 480 die Nitro-Serie an. Wir haben uns das Modell mit 4 GB Grafikspeicher angeschaut.

Sollten die ersten Custom-Modelle eigentlich kurz nach dem Start der Radeon RX 480 in der Referenzversion folgen, hat es nun doch vier Wochen gedauert, bis wir die erste Karte in den Händen halten konnten. Offizielle Begründung für diesen Umstand sollen die guten Verkäufe der Referenzversion sein. Was nun genau hinter den Verzögerungen steckt und wann genau die ersten Partner erste Samples der GPU erhalten haben, werden wir vermutlich nicht erfahren. Dies spielt ab jetzt auch keine Rolle mehr, denn in den kommenden Tagen sollten mehr und mehr Karten am Markt verfügbar sein und damit bekommt der Käufer auch eine Chance die Wahl zu treffen.

Aufgrund der umfangreichen Berichterstattung zur Radeon RX 480 wollen wir die bereits erstellten Tests und Meldungen einmal zusammenstellen:

Ebenfalls bereits an dieser Stelle wollen wir auf die Tests mit anderen Grafik-APIs verweisen:

Aufgrund der Konkurrenzsituation zwischen der Radeon RX 480 und der GeForce GTX 1060 haben wir den Markt auf Basis dieser beiden Modelle bzw. die Verfügbarkeit der dazugehörigen Karten ebenfalls betrachtet. Dabei sei zur GeForce GTX 1060 gesagt, dass diese eine leicht bessere Leistung in DirectX-11-Spielen bietet, dafür aber auch einen kleinen Aufpreis verlangt wird. Der Radeon RX 480 anzurechnen ist die gute Leistung in DirectX 12 sowie mit Asynchronous Compute und Vulkan.

Wer sich genauer mit der Polaris-Architektur auseinandersetzen möchte, dem sein ein Blick in den Launch-Artikel zur Radeon RX 480 empfohlen. Zudem wechselt AMD in eine neue Fertigung in 14-nm-FinFET, was sich besonders auf die Effizienz positiv auswirken soll.

Die technischen Daten der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ im Vergleich
Modell Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ AMD Radeon RX480 4 GB AMD Radeon RX 480 8 GB
Homepage www.sapphiretech.de www.amd.de www.amd.de
Preis 249 Euro 249 Euro 269 Euro
Technische Daten
Fertigung 14 nm 14 nm 14 nm
GPU Polaris 10 XT Polaris 10 XT Polaris 10 XT
GPU-Takt (Base Clock) 1.120 MHz 1.120 MHz 1.120 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.266 MHz (Silent-Mode)
1.306 MHz (OC-Mode)
1.266 MHz 1.266 MHz
Speichertakt 1.750 MHz 1.750 MHz 2.000 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4 GB 4 GB 8 GB 
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 224 GB/s 224 GB/s 256 GB/s
DirectX-Version 12 12 12
Shadereinheiten 2.304 2.304 2.304
Textur Units 144 144 144
ROPs 32 32 32
Typische Boardpower 150 W 150 W 150 W
SLI/CrossFire CrossFire CrossFire CrossFire

Kommen wir zu den technischen Besonderheiten der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+. Zunächst sei noch einmal erwähnt, dass wir uns die Variante mit 4 GB Grafikspeicher angeschaut haben. Dies bedeutet neben einer Reduzierung der Speicherkapazität auch eine solche beim Speichertakt. Genauer gesagt wird dieser nicht mehr mit 2.000 MHz, sondern nur noch mit 1.750 MHz betrieben. Dies dürfte auch in niedrigen Auflösung maßgeblich für eine reduzierte Leistung verantwortlich sein, während in den höheren Auflösungen die geringere Speicherkapazität eine wichtige Rolle spielen sollte. Die Reduzierung des Speichertaktes schlägt natürlich auch bei der Speicherbandbreite zu Buche.

Bei den Taktraten gibt sich Sapphire etwas konservativer als beispielsweise PowerColor bei der Radeon RX 480 Red Devil. So lässt Sapphire den GPU-Takt im Silent-Modus auf dem Referenzwert von 1.266 MHz. Erst mit dem OC-BIOS steigt der GPU-Takt dann immerhin auf 1.306 MHz, was einer Steigerung von 3,2 % entspricht. PowerColor lässt die GPU immerhin mit 1.330 MHz laufen. Ansonsten gibt es bei der GPU keinerlei Unterschiede. 

GPU-Z-Screenshot zur Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ OC
GPU-Z-Screenshot zur Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die eben gemachten Angaben zur Ausstattung der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ noch einmal.

Wie bisher schon viele Tests mit den neuen GPUs, egal ob von AMD oder NVIDIA, im Zusammenspiel mit den Custom-Kühlungen gezeigt haben, ist das Zusammenspiel von Temperatur und Takt entscheidend für die Leistung der Karte. Bei der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ kommt durch die zwei vorhandenen BIOS-Versionen eine weitere Ebene hinzu, auf die wir noch genauer eingehen werden.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 83 °C 1.306 MHz
Rise of the Tomb Raider 83 °C 1.306 MHz
Hitman 83 °C 1.306 MHz
Far Cry Primal 82 °C 1.306 MHz
DiRT Rallye 83 °C 1.306 MHz
Anno 2205 83 °C 1.306 MHz
The Division 83 °C 1.306 MHz
Fallout 4 83 °C 1.306 MHz
DOOM 82 °C 1.306 MHz

Wir haben alle Benchmarks mit dem OC-BIOS gemacht, die Messungen für die Lautstärke, die Temperatur und die Leistungsaufnahme sind natürlich sowohl mit dem OC- wie auch mit dem Silent-BIOS entstanden. Für die OC-Einstellungen bleibt festzuhalten, dass die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ mit einer maximalen GPU-Temperatur von 83 °C arbeitete und dabei den maximalen Boost-Takt von 1.306 MHz halten konnte. Mit dem Silent-BIOS konnte ebenfalls immer der höchste Takt von 1.266 MHz gehalten werden. Die Messungen zur Temperatur etc. folgen wie gesagt später.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ - OC-BIOS (links) und Silent-BIOS (rechts)

Die Unterschiede in den BIOS-Versionen werden bei einem Blick in den WattMan deutlich. Während das OC-BIOS eine maximale Spannung von 1,118 V für die 1.306 MHz vorsieht, sind es beim Silent-BIOS 1,068 V für 1.266 MHz. Auch die Drehzahl der Lüfter ist auf 2.300 bzw. 2.000 rpm beschränkt bzw. festgeschrieben.


Bevor wir uns nun die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Länge des PCBs 240 mm
Länge mit Kühler 240 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 95 mm
Display-Anschlüsse

2x HDMI 2.0b
2x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (Silent-BIOS - ab 44 °C)

Mit einer Länge von 240 mm ist die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ genauso lang, wie die Referenzversion der Radeon RX 480, aber auch deutlich kürzer als die PowerColor Radeon RX 480 Red Devil, die auf 295 mm kommt. Dabei stimmen auch die Länge des PCBs und des Kühlers überein. Die Karte belegt dabei auf dem Mainboard zwei Slots. Die beiden Lüfter mit einem Durchmesser von 95 mm stehen ab einer Temperatur von 44 °C still.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ OC
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Die Radeon RX 480 hat durchaus das Potenzial eine besonders kompakte Karte zu sein. Das PCB der Referenzversion kommt auf eine Länge von gerade einmal 180 mm und ließe sich sicherlich auch auf Mini-ITX-Norm von 170 mm schrumpfen. Bisher hat sich aber kein Hersteller dazu durchringen können eine solche kompakte Variante vorzustellen. Die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ kommt auf 240 mm und ist damit für eine Mittelklasse-Grafikkarte weder besonders lang, noch besonders kurz. Probleme beim Einbau sollte es keinesfalls geben.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Die Rückseite der Karte hat mit einer Backplate versehen. Diese besitzt einige Öffnungen und ist zudem mit einigen Design-Elementen gekennzeichnet. Dazu gehört das Nitro-Logo und einige Linien, die für eine Auflockerung sorgen sollen.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Die beiden Lüfter auf der Grafikkarte kommen auf einen Durchmesser von 95 mm. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, ist die Oberfläche der Lüfterblätter so gestaltet, dass nur die Randbereiche glatt sind, während die Fläche größtenteils aufgeraut ist. Dies soll Verwirbelungen reduzieren und damit die Lautstärke der Karte in Grenzen halten. Sapphire wirbt natürlich auch mit besonders langlebigen und leisen Lagern. Eine weitere Besonderheit sollen die austauschbaren Lüfter sein. Dazu kommen wir aber später noch.

Erst ab einer Temperatur von 62 °C beginnen die beiden Lüfter auf der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ mit ihrer Arbeit. Unter Last erreicht er eine maximale Drehzahl von 2.300 rpm. Mit dem Silent-BIOS sind es immerhin noch 2.000 rpm. Hat die Grafikkarten keinerlei Arbeit zu erledigen, schalten sich die Lüfter ab einer Temperatur von 44 °C wieder ab.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Etwas versteckt unter dem roten Taster befindet sich der BIOS-Switch, der zwischen dem OC- und Silent-BIOS wechseln lässt. Die Eigenheiten hinsichtlich der Taktraten und der Lüftersteuerung haben wir bereits angesprochen. Zwei BIOS-Varianten auf einer Grafikkarte zu haben hat auch den Vorteil, dass bei einem fehlerhaften Flash-Vorgang noch immer ein zweites BIOS vorhanden ist.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt anders als bei der Referenzversion über einen 8-Pin-Anschluss. Damit umgeht Sapphire eine mögliche Limitierung durch einen 6-Pin-Anschluss, der zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz nur auf theoretische 150 W kommt. Die Leistungsaufnahme der Karte dürfte mit dem OC-BIOS bei etwa 160-170 W liegen. Im Silent-BIOS und mit den Standard-Taktraten liegen wir auf Niveau der Referenzversion. Der Hersteller hat den Anschluss nach hinten gerichtet ausgelegt. Bei einer Karte mit einer Länge von 240 mm eine durchaus gute Idee.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Über den hier abgebildeten Taster kann die LED-Beleuchtung der Karte angepasst werden. Dies ist zwar auch über die Software TriXX 3.0 möglich, allerdings verzichten viele Nutzer auf die Installation einer zusätzlichen Software, auch wenn diese weitere Vorteile bieten kann. Per Knopfdruck kann die LED-Beleuchtung in fünf Modi angepasst werden. Dabei passt sich die Farbe der LEDs an die Lüfterdrehzahl oder die GPU-Temperatur an. Natürlich ist es auch möglich die LEDs komplett abzuschalten.


Weiter geht es mit der Betrachtung der Karte:

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Auf der Slotblende sieht Sapphire folgende Konfiguration vor: einmal Dual-Link-DVI und jeweils zweimal DisplayPort 1.3/1.4 und HDMI 2.0b. Damit dürfte der Nutzer einer solchen Karte für die Zukunft gerüstet sein – sowohl hinsichtlich der Auflösung und Bildwiederholungsrate, wie auch für FreeSync per DisplayPort oder HDMI.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Die Abdeckung des Kühlers und der Kühler selbst können unabhängig voneinander demontiert werden. Wird diese Abdeckung abgenommen, wird der Blick auf den Kühlkörper aus Aluminium frei. Drei Heatpipes mit einem Durchmesser von 10 mm unterstützen die Kühlung der Karte.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Auf drei von vier Seiten der GPU sitzen die GDDR5-Speicherchips. Diese werden mit den besagten 1.750 MHz betrieben. Oftmals vertragen die Speicherchips aber einen deutlich höheren Takt, da die Hersteller oftmals den schnelleren Speicher verbauen, um ihn in höheren Stückzahlen für mehrere Modelle verwenden zu können – hier ist das nicht so. Im Falle der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ stammt er aus dem Hause SK Hynix und hört auf die Bezeichnung "H5GC4H24AJR". Dieser kommen demnach als 4-GBit-Chip, organisiert in 16 Banks, daher. Spezifiziert ist er mit einem Takt von 1.500 MHz, soll auf dieser Karte aber mit 1.750 MHz arbeiten.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ OC
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire hat sich bei der Konstruktion des PCBs für ein klassisches Layout entschieden. Das heißt direkt an der Slotblende befinden sich die wichtigsten Komponenten für die Display-Ausgabe. Allerdings hat Sapphire hier auch einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung platziert. Einige freie Lötstellen weisen auch auf einen größeren Ausbau dieser Komponenten hin.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sechs Spannungsphasen befinden sich im hinteren Bereich der Karte und kümmern sich um die Versorgung von GPU, Speicher und der Interfaces. Laut Sapphire werden Kondensatoren mit einer Betriebsdauer von 16.000 Stunden verwendet. Die "Black Diamond 4"-Spulen sollen 10 % kühler und dabei 25 % effizienter sein. Die auf den Spulen verbauten Kühlrippen sollen natürlich einen Beitrag zu Kühlung leisten.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire kühlt die GPU mittels Kühlblock aus Kupfer, der in den Kühler aus Aluminium eingelassen ist. Die Speicherchips sitzen auf diesem besagten Aluminium-Kühler auf. Gleiches gilt für einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Ein Highlight sollen die austauschbaren Lüfter sein. Diese können schnell und einfach entfernt werden, in dem die Abdeckung abgenommen und die Arretierung gelöst wird. Danach gleitet der Lüfter mit seinen Kontakten aus der Halterung. Zusätzlich ermöglicht Sapphire die Überwachung der Lüfter per TriXX-3.0-Software. Sollte ein Fehler auftreten, kann direkt aus der Software heraus ein Ersatz bestellt werden. Wie teuer dieser sein wird, hat Sapphire aber noch nicht verraten.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:


Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, später schauen wir uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Sowohl mit dem Silent- wie auch dem OC-BIOS schaltet die Karte ihre Lüfter im Idle-Betrieb. Daher ist die Karte in diesem Fall als lautlos anzunehmen, was sie allerdings mit nahezu allen aktuellen Grafikkarten, egal ob Radeon RX 480, GeForce GTX 1060, 1070 oder 1080 gemein hat. Diese Aussage gilt jedoch nur für die Custom-Modelle, da AMD und NVIDIA auf eine solche Funktion bei ihren Referenzkarten noch verzichten.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Schon interessanter ist hier der Blick auf die Lautstärker unter Last. Selbst mit dem Silent-BIOS erreicht die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ aber nicht die Warte der PowerColor Radeon RX 480 Red Devil. Die gemessenen 37,8 dB(A) liegen aber noch unter dem Wert, den die Referenzversion erreicht hat.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Wiederum keinen Unterschied zwischen dem Silent- und OC-BIOS können wir bei der Idle-Temperatur feststellen. Bei 40 °C stehen die Lüfter still und drehen sich nicht mehr.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Unter Last werden die Werte wieder etwas spannender, wenngleich sie aufgrund des Drehzahlunterschiedes von 2.300 und 2.000 rpm recht dicht zusammen liegen. 82 und 83 °C pendeln sich dabei auch nur knapp unter dem Temperatur-Limit ein. Festzuhalten bleibt aber, dass die Karte ihren maximalen Takt halten kann.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Wieder keinen Unterschied gibt es bei der Leistungsaufnahme und hier erlaubt sich die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ keinerlei Aussetzer, wenngleich der Verbrauch im oberen Testfeld liegt. Ein paar Watt Unterschied sollten aber selbst beim Blick auf den Jahresverbrauch keinerlei Unterschied für die Kaufentscheidung machen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Durch eine niedrigere Spannung und ebenso niedrige Taktvorgaben liegt der Verbrauch der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ mit dem OC- und dem Silent-BIOS etwas auseinander. Während es übertaktet 321,6 W sind, messen wir mit dem Silent-BIOS 308,4 W.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Keinerlei Schwierigkeiten sehen wir beim Multi-Monitor-Betrieb, denn der Verbrauch der Karte steigt nur unwesentlich an.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
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GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
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The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

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Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

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143 XX


117 XX
134.2 XX


112 XX
127.9 XX


112 XX
123.1 XX


115 XX
120.7 XX


107 XX
117.9 XX


103 XX
116.9 XX


104 XX
115.5 XX


105 XX
107.2 XX


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104.3 XX


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90 XX
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77.9 XX


68 XX
74.1 XX


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63 XX
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58.2 XX


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