Drei Custom-Modelle der GeForce GTX 1060 im Test

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gtx1060 roundup test teaserAnders als bei der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 trudelten wenige Stunden nach unserem Test zur Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1060 schon die ersten Boardpartner-Karten mit teils höheren Taktraten, eigenem Kühlsystem und überarbeitetem Platinenlayout ein. Sie dürften leistungsmäßig nicht nur die ältere GeForce GTX 980 endgültig in die Flucht schlagen, sondern auch die Radeon RX 480 als erbittertsten Gegner vollends überholen – das gelang der Founders Edition nicht in jedem unserer Benchmarks. Gleichzeitig dürften die Partner-Modelle noch einmal leiser und vor allem kühler zu Werke gehen. Wie sich die ersten Custom-Karten der NVIDIA GeForce GTX 1060 von Gigabyte, Inno3D und ZOTAC schlagen, klärt unser Test.

Als NVIDIA seine GeForce GTX 1080 in die Läden schickte und mit der GeForce GTX 1070 wenige Tage später das kleine Schwestermodell folgen ließ, waren die ersten beiden Pascal-Grafikkarten ausschließlich in der Founders Edition und damit nur mit NVIDIAs eigenem Referenzkühler zu haben. Die Custom-Modelle der einzelnen Boardpartner folgten erst einige Tage später. Anders ist das beim bislang kleinsten und jüngsten Familienmitglied auf Basis der Pascal-Architektur. Hier gibt es die Boardpartner-Modelle schon mit dem Marktstart der Founders Edition. Der Grund: Letztere wird dieses Mal exklusiv durch NVIDIA vertrieben und ist nicht mehr über die Boardpartner erhältlich. Dafür schnallen die ihre eigenen Kühlsysteme auf, drehen teils kräftig an der Taktschraube und nehmen Änderungen am Platinen-Layout vor. Trotzdem sind sie zu einem deutlich günstigeren Preis erhältlich: Während NVIDIA für seine Founders Edition 319 Euro haben möchte, starten die Ableger der Partner schon ab 279 Euro, wobei die Topmodelle gerne auch teurer als die Founders Edition sind. Mit der Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming, der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 und der ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition stellen wir nun den ersten Schwung an GeForce-GTX-1060-Karten ausführlich auf den Prüfstand.

Die drei Testkarten:

Alle drei Modelle könnten nicht unterschiedlicher sein: Während die ZOTAC-Karte dank ihres kürzeren PCBs und des kompakten Kühlsystems eher an eine Einsteiger-Grafikkarte erinnert, fährt Inno3D bei seiner iChill GeForce GTX 1060 X3 richtig dick auf. Die Platine ist deutlich länger und üppiger ausgestattet als die der Founders Edition und aufgrund des mächtigen 2,5-Slot-Kühlers künstlich verlängert. Ein gutes Mittelding aus beiden Welten ist der Gigabyte-Ableger. Im Vergleich zur NVIDIA-Vorlage sind alle Versionen taktmäßig beschleunigt worden.

Die Pascal-Architektur

Wie üblich setzt NVIDIA im Gegensatz zu den High-End-Modellen in der Mittelklasse auf einen kleineren, abgespeckten Chip. Der GP106 wird weiterhin bei TSMC in 16 nm gefertigt, zählt auf einer Fläche von rund 200 mm² aber nur noch rund 4,4 Milliarden Transistoren und ist damit weitaus weniger komplex als noch der GP104 oder AMDs neuester Polaris-10-Chip. Zur Verfügung stehen insgesamt 1.280 Shadereinheiten, die sich auf zwei Graphics Processing Cluster mit zehn Streaming Multiprozessoren verteilen. Jeder der SMM hält 128 ALUs und acht Textureinheiten bereit. Beim Speicher hat NVIDIA ebenfalls zum Rotstift gegriffen und den einen oder anderen Speichercontroller gestrichen. Statt eines 256 Bit breiten Interfaces gibt es immerhin noch 192 Bit, an die insgesamt 48 Rasterendstufen angeschlossen sind. Den ehemals 8 GB fassenden GDDR5X- oder GDDR5-Speicher haben die Kalifornier auf 6 GB reduziert, setzen aber wie noch bei der GeForce GTX 1070 auf GDDR5-Chips. Im Gegenzug sinkt der 2 MB große L2-Cache bei der GP106-GPU auf nur 1,5 MB. 

Wer alle Details zur neuen Pascal-Architektur von NVIDIA in Erfahrung bringen möchte, der kann dies in unserem ausführlichen Launch-Artikel zur Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1080 nachlesen. In diesem XXL-Artikel sind wir auf alle Details näher eingegangen und zeigen die Unterschiede zum Maxwell-Vorgänger auf. Gleichzeitig legen wir unseren Lesern an dieser Stelle unseren Test zur Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1060 ans Herz.

Die technischen Daten im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition
Straßenpreis 319 Euro 319 Euro 309 Euro 319 Euro
Homepage www.nvidia.de www.gigabyte.de www.inno3d.com www.zotac.com
Technische Daten
GPU Pascal (GP106) Pascal (GP106) Pascal (GP106) Pascal (GP106)
Fertigung 16 nm 16 nm  16 nm  16 nm
Transistoren 4,4 Milliarden 4,4 Milliarden  4,4 Milliarden  4,4 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.506 MHz 1.621 MHz 1.569 MHz  1.556 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.708 MHz 1.836 MHz  1.784 MHz  1.771 MHz
Speichertakt 2.002 MHz 2.002 MHz  2.052 MHz  2.002 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5  GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6 GB 6 GB  6 GB  6 GB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit  192 Bit  192 Bit
Speicherbandbreite 192,2 GB/s 192,2 GB/s  192,2 GB/s  196,9 GB/s
DirectX-Version 12 12 12  12
Shadereinheiten 1.280 1.280  1.280  1.280
Textureinheiten 80 80  80  80
ROPs 48 48  48  48
SLI/CrossFire - - -

In der obenstehenden Tabelle haben wir die wichtigsten Kennzahlen unserer drei Testkandidaten übersichtlich zusammengefasst – zumindest auf dem Papier halten sich die Unterschiede in Grenzen. Während die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming im Hinblick auf ihre Abmessungen das perfekte Mittelding zwischen dem ZOTAC-Modell und der Karte von Inno3D darstellt, ist sie mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.621 bzw. 1.836 MHz im OC-Modus die schnellste Karte des Testfeldes. Danach folgt die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 mit 1.569 respektive 1.784 MHz, während der ZOTAC-Ableger mit 1.556/1771 MHz ganz knapp das Schlusslicht bildet.

Da die Karten in der Praxis aufgrund ihrer Kühlung und ihres individuellen Boosttaktes unterschiedlich schnell arbeiten, muss dies jedoch nicht zwangsläufig auch für die Benchmarks gelten. Immerhin hat sich zumindest Inno3D auch an die Erhöhung des Speichertakts gewagt, wenn auch mit 2.052 MHz nur sehr zaghaft.


Zum Start der NVIDIA GeForce GTX 1060 gibt es von Gigabyte für den deutschen Markt insgesamt drei Modelle. Während die Gigabyte GeForce GTX 1060 WindForce OC mit dem Standard-PCB und dem WindForce-eigenen Kühlsystem sowie natürlich leicht höheren Taktraten auskommen muss, ist die G1 Gaming das neue Topmodell der Mittelklasse. Sie besitzt ein eigenes Platinen-Layout und noch einmal weiter gesteigerte Taktraten. Zudem fallen die Abmessungen deutlich größer aus. Wer es lieber klein möchte, für den wird es von Gigabyte die GeForce GTX 1060 Mini ITX OC geben. Sie muss im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen mit nur einem Lüfter auskommen, ist dafür aber perfekt für den Aufbau eines kompakten Mini-ITX-Systems geeignet.

gigabyte gtx1060
GPU-Z-Screenshot zur Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Für unseren Test versorgte uns Gigabyte natürlich mit seinem Topmodell auf GP106-Basis. Die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming bringt es auf einen Basis- und Boost-Takt von 1.621 bzw. 1.836 MHz und ist damit zumindest auf dem Papier die schnellste Karte des Testfeldes. Während unserer Tests erreicht sie einen Boost-Takt von bis zu 2.012 MHz und übertrumpft damit die Founders Edition mit Leichtigkeit. Der 6 GB große GDDR5-Videospeicher bleibt mit seinen 2.002 MHz aber unangetastet. Die Taktraten werden allerdings nur im OC-Modus erreicht, der sich über die hauseigene Xtreme-Gaming-Engine-App freischalten lässt. Ohne dieses Tool arbeitet die Karte mit Taktraten von 1.595/1.810/2.002 MHz im Gaming-Modus etwas langsamer. Schade, dass Gigabyte die eigentlich garantierten Taktraten nicht einfach fest im BIOS hinterlegt.

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Gegenüber unserer Founders Edition entspricht dieser einer realen Übertaktung von etwa 7 %. 

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 62 °C 2.012 MHz
Rise of the Tomb Raider 68 °C 2.012 MHz
Hitman 67 °C 1.974 MHz
Far Cry Primal 67 °C 1.987 MHz
DiRT Rally 66 °C 1.961 MHz
Anno 2205 69 °C 2.012 MHz
The Division 68 °C 1.974 MHz
Fallout 4 64 °C 1.987 MHz
DOOM 65 °C 1.987 MHz

Den höchsten Boost-Takt erreicht die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming aber nicht in jedem Benchmark. In Hitman, DiRt Rally, DOOM und The Division ist sie etwas langsamer, mit 1.961 MHz aber noch immer schneller als die Founders Edition. Vorne weg: Trotz der auf dem Papier höchsten Taktraten, liefert sich die Karte ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Testmuster von Inno3D.

Bevor wir uns die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming
Länge des PCBs 268 mm
Länge mit Kühler 286 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 53 °C)

Im Vergleich zum größeren Schwestermodell aus unserem letzten Test, hat Gigabyte einen der drei Axiallüfter gestrichen. Die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming muss mit zwei 90-mm-Rotoren auskommen, ist dafür aber natürlich schon von Haus aus ein gutes Stück sparsamer als noch die GeForce GTX 1070, was vor allem der Abwärme zugutekommen dürfte. 

In unserem Preisvergleich wird die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming derzeit zu einem Preis ab 319 Euro angeboten und kostet damit genauso viel wie die Founders Edition von NVIDIA.


Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming:

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Auch bei der GeForce GTX 1060 G1 Gaming bleibt Gigabyte seiner bisherigen Designsprache unter den Pascal-Grafikkarten treu und setzt weiterhin auf einen schwarzen Kühler mit dezenten, orangfarbenen Streifen rings um die Lüfter herum. 

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Im Gegensatz zur Gigabyte GeForce GTX 1070 G1 Gaming aus unserem letzten großen Vergleichstest, muss das kleinere Schwestermodell mit einem Lüfter weniger auskommen. Der GTX-1060-Ableger besitzt noch zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 90 mm. Im Hinblick auf die TDP von gerade einmal rund 120 W ist das ein verständlicher Schritt und dürfte das Kühlergebnis am Ende nicht negativ belasten. Wie nahezu jede aktuelle Grafikkarte wird auch die GTX 1060 G1 Gaming im Temperaturbereich bis 53 °C passiv gekühlt. Dann gibt die Karte keinen einzigen Mucks von sich.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Den 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker hat Gigabyte aber belassen. Damit kann der 3D-Beschleuniger zusammen mit den 75 W, die über das PCIe-Interface bereitgestellt werden, theoretisch bis zu 175 W aus dem Netzteil saugen – das schafft Luft nach oben für weitere Overclocking-Ergebnisse.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Die rückseitige Backplate zur besseren Kühlung und Stabilität ist auch bei der Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming wieder mit von der Partie. 

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Auf der Dual-Slot-Blende stehen wie schon bei der Founders Edition drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Ausgang zur Verfügung.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Im Gegensatz zur Founders Edition hat Gigabyte das PCB deutlich überarbeitet. Dieses ist mit einer Gesamtlänge von 268 mm deutlich länger als die rund 170 mm der NVIDIA-Vorlage.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Nicht nur die Stromversorgung hat Gigabyte aufgewertet, auch die Spannungsversorgung. Statt der vier Phasen der Founders Edition gibt es bei der G1 Gaming derer sechs. Zum Layout des größeren Schwestermodells gibt es viele Gemeinsamkeiten.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Insgesamt ist das PCB trotz seiner Überlänge im Vergleich zur NVIDIA-Vorlage sehr eng bestückt. Das liegt auch an den Anschlüssen für die RGB-Beleuchtung des Kühlers. Die hat NVIDIA nämlich auch dem bislang kleinsten Pascal-Ableger spendiert. Hierbei lässt sich das Gigabyte-Logo und der "Fan Stop"-Schriftzug in jeder beliebigen Farbe beleuchten und mit unterschiedlichen Effekten versehen. Das kann über die hauseigene Xtreme-Gaming-Engine-App eingestellt werden. Unterschiede zu den größeren Modellen gibt es hier keine. Wie die Beleuchtung aussieht, veranschaulicht dieses Video aus unserem YouTube-Kanal.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Der Kühler selbst kümmert sich nicht nur um die Kühlung der GP106-GPU, sondern auch um die Speicherchips und die hitzigen Spannungswandler der GeForce GTX 1060. Die Heatpipes liegen dank DirectTouch direkt auf dem Grafikprozessor auf und leiten die Abwärme U-förmig an die zahlreichen Aluminiumfinnen weiter. Auch das ist identisch zu den bisherigen G1-Gaming-Karten der Pascal-Generation.

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Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Beim Lieferumfang zeigt sich Gigabyte gewohnt zurückhaltend und gibt seiner GeForce GTX 1060 G1 Gaming gerade einmal eine Schnellstart-Anleitung samt Treiber-CD mit auf den Weg. Zumindest einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte hätte der Hersteller unserer Meinung nach noch mitliefern können.


Von Inno3D wird es vier verschiedene Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1060 geben. Neben der Inno3D GeForce GTX 1060 Compact als ITX-Version listet man zwei größere Modelle der Twin-X2- und Gaming-OC-Reihe. Beide werden von einem eigenen Kühlsystem mit jeweils zwei Lüftern gekühlt, deren Kühler die Abmessungen der kleineren ITX-Version aber deutlich übersteigt und eher an die Founders Edition von NVIDA herankommt. Die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 ist das Topmodell mit Triple-Fan-Kühler, stark überarbeitetem PCB und aggressiven Taktraten.

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GPU-Z-Screenshot zur Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Unser Testmuster macht sich mit einem Chiptakt von 1.569 MHz ans Werk und soll laut der Vorgaben einen Boost-Takt von 1.785 MHz erreichen. In der Praxis sind bei unserem Testmuster sogar bis zu 2.052 MHz möglich und damit noch einmal ein paar Megahertz mehr als beim eigentlich höher getaktetem Gigabyte-Modell.

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Gegenüber der Founders Edition entspricht diese Übertaktung einer realen Takt-Steigerung von etwa 10 %.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 59 °C 1.974 MHz
Rise of the Tomb Raider 59 °C 2.052 MHz
Hitman 60 °C 1.974 MHz
Far Cry Primal 57 °C 1.974 MHz
DiRT Rally 59 °C 2.052 MHz
Anno 2205 63 °C 1.961 MHz
The Division 58 °C 1.974 MHz
Fallout 4 57 °C 1.974 MHz
DOOM 58 °C 1.974 MHz

Unser Testmodell durchlief einzelne Benchmarks wie Rise of the Tomb Raider oder DiRt Rally auch mit einer Geschwindigkeit von 2.052 MHz, konnte diese Taktraten aber nicht in jedem Spiel durchgängig halten – mindestens waren immerhin 1.961 MHz drin, in der Regel etwa 1.974 MHz. Das Power-Limit der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 liegt bei 150 W und damit 30 W über dem der Founders Edition. Wer selbst noch Hand anlegen und die Karte weiter übertakten möchte, kann dieses um weitere 11 % erhöhen.

Bevor wir uns nun die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3
Länge des PCBs 269 mm
Länge mit Kühler 302 mm
Slothöhe 2,5 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 3x 92 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 55 °C)

Die Bauhöhe der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 ist minimal höher als es die Dual-Slot-Spezifikation eigentlich vorsehen. Damit muss auch der dritte Slot unterhalb des PCI-Express-x16-Steckplatzes freibleiben. Dafür gibt es einen mächtigen Kühlkörper mit dicken Kupfer-Heatpipes, zahlreichen Aluminiumfinnen und drei 92-mm-Lüftern, die die Karte auf einem deutlich niedrigeren Temperatur-Level halten sollten, als es der Kühler der Founders Edition tut. Auch die Gesamtlänge ist mit über 300 mm deutlich größer. Vor High-End-Karten braucht sich der Inno3D-Ableger damit zumindest optisch schon einmal nicht zu verstecken.

In unserem Preisvergleich wird die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 derzeit schon zu einem Preis ab 309 Euro angeboten. Damit ist sie nicht nur günstiger als die Founders Edition, sondern auch als die beiden anderen Vertreter unseres heutigen Roudups. Eingespart werden allerdings gerade einmal 10 Euro.


Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3:

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Gegenüber der Gigabyte-Karte fällt das Modell von Inno3D noch einmal ein gutes Stück mächtiger aus. Die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 ist nicht nur länger als die beiden anderen Testkandidaten, sondern belegt mit 2,5 Slots in der Höhe auch etwas mehr Platz.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Dafür stehen gleich drei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 92 mm bereit, die sich laut Hersteller besonders einfach austauschen und reinigen lassen sollen. Alle drei Lüfter beginnen mit ihrer Arbeit erst ab einer Chiptemperatur von 55 °C und kühlen die Karte damit bis dahin semi-passiv und völlig lautlos.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Ein Beleuchtungssystem gibt es immerhin für das iChill-Logo an der Stirnseite der Grafikkarte. Dieses pulsiert im Betrieb und ändert je nach Lüfterdrehzahl seine Farbe. Das hat Inno3D von den größeren Modellen übernommen. Das Video aus unserem YouTube-Kanal zum größeren GTX-1080-Ableger veranschaulicht das Beleuchtungssystem der Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3. Weitere Besonderheit: Der Kühler lässt sich nicht nur vom PCB abnehmen, sondern auch in seine Einzelteile zerlegen. Das soll eine einfache Reinigung ermöglichen.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Wie Gigabyte hat auch Inno3D den sonst üblichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker gegen ein 8-Pin-Modell ausgetauscht, womit sich die Karte theoretisch bis zu 225 W genehmigen könnte. Das Power-Target hat Inno3D von 120 auf 150 W erhöht. Beides sollte dem Overclocking-Potential zugutekommen.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Keine Unterschiede zur Founders Edition oder der Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming gibt es auf der Dual-Slot-Blende. Hier warten drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Ausgang auf ihre Verwendung. Passend zur Gesamt-Optik hat Inno3D die Slotblende schwarz eloxiert.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

SLI-Support gibt es bei der NVIDIA GeForce GTX 1060 nicht mehr. Trotzdem spart die rückseitige Backplate die eigentliche Stelle für die SLI-Anschlüsse aus. Das rührt wohl daher, weil sie von den größeren GeForce-GTX-1070- bzw. -1080-Modellen abstammt.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Um den mächtigen Kühlkörper aufzuschnallen, musste Inno3D das PCB des GP106-Ablegers künstlich verlängern. Die Platine ist mit 269 mm aber ohnehin schon länger als die der Founders Edition.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Die Speicherchips kühlt Inno3D ebenfalls mit und hat sie mit einer Aluminium-Platte, auf der der Kühlkörper aufliegt, versehen. 

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Statt der vier Phasen stehen derer gleich fünf für die Spannungsversorgung des Pascal-Chips zur Verfügung. Die GDDR5-Chips werden hingegen über eine separate Phase versorgt. Das PCB zählt insgesamt zehn Layer.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Wie schon die Platine von Gigabyte ist auch die von Inno3D trotz ihrer Länge eng bestückt, hinterlässt allerdings einen deutlich aufgeräumteren Eindruck. Interessant: Auch Aussparungen für einen zweiten 8-Pin-Stecker sind auf der Platine vorhanden. 

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Der Kühler ist laut Inno3D für eine Verlustleistung von über 200 W geschaffen. Hierfür stehen dem 2,5-Zoll-Modell insgesamt fünf vernickelte Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm zur Verfügung, die die Abwärme von GPU und VRAM sowie der PLLs direkt an die insgesamt 123 Aluminiumfinnen weiterleiten, wo sie abschließend von den drei 92-mm-Lüftern an das Gehäuse-Innere abgegeben wird.

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Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3

Großzügig zeigt sich Inno3D auch beim Lieferumfang. Neben eines QuickStart-Guides, gibt es auch ein Gehäuse-Badge mit iChill-Logo und Mauspad. Sogar die Vollversionen des aktuellen 3DMarks und von VRMark liefert der Hersteller mit. Dieser üppige Lieferumfang gilt allerdings nur für die iChill-Modelle. Im Hinblick auf den attraktiven Preispunkt der Karte gibt es im Gegensatz zur Konkurrenz vielerlei Dreingaben.


Gab es von der GeForce GTX 1070 und GeForce GTX 1080 von ZOTAC noch drei Modelle, gibt es von der kleineren GeForce GTX 1060 nur noch zwei. Neben der von uns getesteten AMP! Edition mit überarbeitetem PCB, eigenem Kühlkörper und höheren Taktraten gibt es auch von ZOTAC eine spezielle ITX-Version, die sich leistungsmäßig zwar nicht zu verstecken braucht, dafür aber in kleinen ITX-Rechnern zum Einsatz kommen kann und deutlich kompakter ausfällt.

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GPU-Z-Screenshot zur ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Für unseren Test versorgte uns ZOTAC mit seiner GeForce GTX 1060 AMP! Edition. Im Gegensatz zur NVIDIA-Vorlage beläuft sich der Basis- und Boost-Takt nicht mehr auf 1.506 bzw. mindestens 1.708 MHz, sondern auf 1.557 respektive 1.772 MHz. In der Praxis erreicht das Modell 1.949 MHz. Der 6 GB große GDDR5-Videospeicher bleibt mit einer Geschwindigkeit von 2.002 MHz unberührt.

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Gegenüber der Founders Edition entspricht diese Übertaktung einer realen Steigerung um etwa 5 %. 

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 71 °C 1.949 MHz
Rise of the Tomb Raider 74 °C 1.911 MHz
Hitman 73 °C 1.911 MHz
Far Cry Primal 72 °C 1.923 MHz
DiRT Rally 72 °C 1.936 MHz
Anno 2205 72 °C 1.898 MHz
The Division 73 °C 1.936 MHz
Fallout 4 71 °C 1.949 MHz
DOOM 73 °C 1.911 MHz

Einzelne Benchmarks durchläuft die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition wie bereits erwähnt mit einem Takt von bis zu 1.949 MHz. Dieser Boost kann jedoch nicht in allen Benchmarks gehalten werden. In Titeln wie Hitman oder Doom ist schon bei 1.911 MHz Schluss; bei Anno 2205 sogar schon bei 1.898 MHz. Trotzdem ist die ZOTAC-Karte noch immer ein gutes Stück schneller als unsere Founders Edition. 

Bevor wir uns nun die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition
Länge des PCBs 173 mm
Länge mit Kühler 210 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab  °C)

Die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition ist die kleinste GeForce-GTX-1060-Grafikkarte, welche wir bislang auf den Prüfstand stellen konnten. Das PCB ist minimal kürzer als das der Founders Edition, der Dual-Slot-Kühler ragt darüber allerdings knapp 3 cm hinaus. Insgesamt ist der 3D-Beschleuniger mit einer Länge von 210 mm noch immer sehr kurz. Trotzdem konnte ZOTAC zwei 90-mm-Lüfter auf ihr unterbringen und die Spannungsversorgung etwas aufwerten. 

In unserem Preisvergleich wird die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition derzeit zu einem Preis ab 319 Euro angeboten und kostet damit genauso viel wie die NVIDIA-Vorlage oder die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming, ist aber leicht teurer als die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3.


Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition:

zotac gtx1060 amp test 03
ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Mit einer Gesamtlänge von gerade einmal 210 mm ist die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition die kleinste Karte des Testfeldes und ist eher so groß wie eine gehobene Einsteiger-Grafikkarte. Trotzdem braucht sich die Karte dank einiger Raffinessen nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. 

zotac gtx1060 amp test 04
ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Trotz der schlanken Abmessungen hat es ZOTAC geschafft, einen Dual-Slot-Kühler mit zwei riesigen 90-mm-Lüftern aufzuschnallen. Andere Karten mit dieser Länge müssen meist mit nur einem einzigen Rotor auskommen. Mit dabei sind natürlich zahlreiche Aluminiumfinnen und zwei dicke Kupfer-Heatpipes.

zotac gtx1060 amp test 05
ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Für die Stromversorgung sieht ZOTAC einen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker vor, womit es zumindest in diesem Hinblick keine Unterschiede zur Founders Edition von NVIDIA gibt. Ein aufwendiges Beleuchtungssystem mit RGB-LEDs gibt es nicht mehr. Immerhin wird das Hersteller-Logo an der Stirnseite der Grafikkarte beleuchtet.

zotac gtx1060 amp test 06
ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Keine Änderungen wurden an der Dual-Slot-Blende vorgenommen. Hier stehen drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Ausgang zur Verfügung. Die obere Hälfte der Slotblende ist zudem von einigen Lüftungsschlitzen durchzogen, was die Durchlüftung des 3D-Beschleunigers verbessert.

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ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Eine Backplate gibt es auf der Rückseite nicht, die Karte ist hier nackig. Schön zu sehen ist das kurze PCB über das das Kühlsystem leicht hinausragt.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

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ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Das PCB der ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition hinterlässt einen sehr aufgeräumten Eindruck und ist mit etwa 170 mm sogar etwas kürzer als das der Founders Edition.

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ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Trotzdem gibt es mit fünf Phasen eine Phase mehr als noch bei der NVIDIA-Vorlage. Die sind allerdings nicht am hinteren Teil der Grafikkarte untergebracht, sondern fast bis an die Anschlüsse vorgerutscht.

zotac gtx1060 amp test 11
ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Direkt auf dem Grafikprozessor liegt eine dicke Kupferplatte auf, von wo aus zwei U-förmig angebrachte Kupfer-Heapiptes die Abwärme an die zahlreichen Aluminiumfinnen weiterleiten. Auf der Oberseite kümmern sich dann zwei große 90-mm-Lüfter um den Rest. Wie üblich stellen diese im Leerlauf bis zum Erreichen einer bestimmten Temperatur ihren Betrieb ein. Während unserer Tests war dies im Bereich von 47 bis 58 °C der Fall.

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ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition

Als einziger Hersteller unseres Testfeldes liefert ZOTAC seine GeForce GTX 1060 AMP! Edition mit einem Adapter-Kabel für die Stromversorgung der Grafikkarte aus. Ansonsten gibt es lediglich noch eine Schnellstart-Anleitung. Treiber und Software muss man sich selbstständig aus dem Internet herunterladen. Dank Windows 10 ist das aber kein Hexenwerk.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Hardwareluxx-Testsystem für die Grafikkarten aus dem September 2015
Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

  • alle NVIDIA-Grafikkarten: GeForce 369.39
  • alle AMD-Grafikkarten: Radeon Software 16.1.1

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:

  • Futuremark 3DMark
  • Luxmark 3.0
  • GPUPI 2.2
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • Rise of the Tomb Raider
  • Hitman
  • Far Cry Primal
  • DiRT Ralley
  • Anno 2205
  • The Division
  • Fallout 4
  • The Talos Principle
  • DOOM

Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstärke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Nahezu jede moderne Grafikkarte abseits der Referenz-Karten schaltet ihre Lüfter im Leerlauf ab und kühlt den Grafikprozessor somit passiv und völlig lautlos. Auch unsere drei Testkarten von ZOTAC, Gigabyte und Inno3D machen das – je nach Karte bis zu einer Chip-Temperatur von 58, 55 oder 53 °C.

Lautstärke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter lasst müssen sich die Lüfter dann aber natürlich hinzuschalten. Trotzdem sind unsere drei Testprobanden auch in dieser Disziplin erfreulich laufruhig und allesamt für Silent-Freaks zu empfehlen. Während die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition mit 39,2 dB(A) der 40-dB(A)-Marke fern bleibt, ist die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming mit 40,9 dB(A) etwas lauter. Direkt dazwischen positioniert sich die Inno3D iChill GeForce GTX 1060 X3 mit 40,3 dB(A). Zum Vergleich: Die Founders Edition direkt von NVIDIA erreicht Werte von bis zu 42,2 dB(A). Einzig die Radeon R9 390X und die Radeon RX 480 mit 4 GB Speicher sind laufruhiger, bieten teils aber auch etwas weniger Performance.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Aufgrund der semi-passiven Kühlung im normalen 2D-Betrieb, fallen die Temperaturen natürlich etwas höher aus als bei Grafikkarten, die ständig aktiv gekühlt werden. Mit Temperaturen von 39, 41 bis hin zu 44 °C aber haben keine der Testkarten Probleme. Im Gegenteil: Sie liegen damit in etwa auf dem Niveau aller Founders Editions von NVIDIA.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Wie schon die Founders Edition arbeiten auch unsere drei Testprobanden nicht am Temperatur-Limit, erreichen aufgrund ihrer unterschiedlichen Kühlungs-Ansätze aber auch sehr verschiedene Ergebnisse. Während die ZOTAC GeForce GTX 1060 AMP! Edition aufgrund ihres vergleichsweise schlanken Kühlsystems Temperaturen von bis zu 78 °C erreicht, bleibt die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming mit maximal 68 °C deutlich kühler. Mit 63 °C noch einmal ein gutes Stück kühler ist der Ableger von Inno3D – kein Wunder, schließlich hat sie auch die dickste Kühlung. 

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Um im Leerlauf Strom zu sparen, reduzieren alle drei Testkarten Takt und Spannung automatisch und liegen mit 125,8 bis 128,3 W gemessen am Gesamtsystem dicht beieinander auf den obersten Plätzen. Die Effizienz der GP106 ist sehr gut.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Unter Last sind die Testkarten ebenfalls an der Spitze des Testfeldes angesiedelt und zählen damit zu den effizientesten Modellen ihrer Preis- und Leistungsklasse. Aufgrund der werksseitig höheren Taktraten aber fällt der Stromhunger im Vergleich zur Founders Edition bei allen Karten etwas höher aus. Wir haben für unser Testsystem Werte von bis zu 276,1 W gemessen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Keine Ausrutscher bei der Leistungsaufnahme gibt es auch dann, wenn man einen zweiten Monitor anschließt. Der Energiehunger bleibt bei allen Modellen in etwa auf dem Niveau mit nur einem angeschlossenen Display.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
Weniger ist besser

GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
Weniger ist besser


The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

The Witcher 3

1.920 x 1.080

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The Witcher 3

2.560 x 1.440

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The Witcher 3

3.840 x 2.160

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Rise of the Tomb Raider

Rise of the Tomb Raider

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Rise of the Tomb Raider

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Rise of the Tomb Raider

2.560 x 1.440 1xFXAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

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Rise of the Tomb Raider

3.840 x 2.160 1xFXAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

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Hitman

Hitman

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Hitman

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Hitman

3.860 x 2.160 SMAA 16xAF

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Far Cry: Primal

Far Cry Primal

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Far Cry Primal

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Far Cry Primal

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DiRt Rally

Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

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DiRt Rally

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DiRt Rally

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DiRt Rally

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DiRt Rally

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DiRt Rally

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Anno 2205

Anno 2205

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Anno 2205

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Anno 2205

2.560 x 1.440 1xAA 1xAF