Kleinster Pascal: NVIDIA GeForce GTX 1060 im Test

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nvidia geforce gtx1060fe logoNVIDIA bietet die neue Pascal-Architektur samt neuer Fertigung in 16 nm bis heute nur im High-End-Segment an, will die lukrative Mittelklasse nun aber auch bedienen und kündigte daher bereits vor zwei Wochen die GeForce GTX 1060 an. Diese schauen wir uns heute in Form der Founders Edition, dies es auch bei der GeForce GTX 1060 gibt, in einem ausführlichen Test genauer an.

Neben der Founders Edition wird es auch Custom-Modelle der Boardpartner geben. Diese wurden teilweisen schon vorgestellt, einige Modelle werden aber sicherlich noch folgen. Wir haben auch schon einige dieser Custom-Modelle bei uns und werden uns diese in den kommenden Tagen anschauen – ein Roundup wie für die GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 wird also folgen. An dieser Stelle wollen wir noch einmal auf den Launch-Artikel zur GeForce GTX 1080 Founders Edition und GeForce GTX 1070 Founders Edition verweisen.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Da NVIDIA sich dazu entschieden hat, die GeForce GTX 1060 bereits vor einigen Tagen vorzustellen und auch schon die Preise zu nennen, gibt es zunächst einmal keine größeren Überraschungen. 319 Euro soll die Founders Edition der GeForce GTX 1060 kosten. Custom-Modelle sollen schon ab 279 Euro verfügbar sein. Ein Blick in den Preisvergleich sollte sich ab heute also lohnen. Ob sich dies auch bei den genannten Preisen lohnt, schauen wir uns auf den kommenden Seiten an. Doch zunächst einmal ein Blick die technischen Daten:

Die technischen Daten der NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition in der Übersicht
Modell NVIDIA GeForce GTX 960 NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition AMD Radeon RX 480
Straßenpreis ab 160 Euro 319 Euro ab 270 Euro
Homepage www.nvidia.de www.nvidia.de www.amd.de
Technische Daten
GPU Maxwell (GM206) Pascal (GP106) Polaris 10 XT
Fertigung 28 nm 16 nm 14 nm
Transistoren 2,94 Milliarden 4,4 Milliarden 5,7 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.126 MHz 1.506 MHz 1.120 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.178 MHz 1.708 MHz 1.266 MHz
Speichertakt 1.750 MHz 2.000 MHz 2.000 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2 GB 6 GB 4/8 GB
Speicherinterface 128 Bit 192 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 112,2 GB/s 192 GB/s 256 GB/s
DirectX-Version 12 12 12
Shadereinheiten 1.024 1.280 2.304
Textureinheiten 64 80 144
ROPs 32 48 32
Typische Boardpower 120 W 120 W 150 W (*1)
SLI/CrossFire SLI - CrossFire

(*1) - Die 150 W hält die Radeon RX 480 nur im Compatibility Mode

Die GP106-GPU wird in 16 nm bei TSMC gefertigt – so wie alle neuen GPUs bei NVIDIA. Die Anzahl der Transistoren beläuft sich auf 4,4 Milliarden und damit ist die GPU schon einmal weniger komplex als die Polaris-10-XT-GPU der Radeon RX 480. Die Größe des Chips gibt NVIDIA mit 200 mm² an. Eine echte Aussagekraft hat dies natürlich noch nicht. Organisiert sind die 1.280 Shadereinheiten in 10 Streaming Multiprozessoren (10 x 128) und dieser wiederum in zwei Graphics Processing Cluster. Hinzu kommen acht Textureinheiten pro Streaming Multiprozessor – demnach also 80 insgesamt. Die 48 ROPs sind direkt mit den Speichercontrollern verbunden, die aus Blöcken zu jeweils 32 Bit bestehen. Bei einem 192 Bit breiten Speicherinterface sind dies sechs Blöcke mit jeweils acht ROPs – 48 ROPs insgesamt. Die GP104-GPU der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 besitzt einen 2.048 kB großen L2-Cache. Bei der GP106-GPU bzw. der GeForce GTX 1060 ist dieser nur noch 1.536 kB groß.

Blockdiagramm der GP106-GPU
Blockdiagramm der GP106-GPU

NVIDIA betreibt die GPU der GeForce GTX 1060 mit einem Basis-Takt von 1.506 MHz und diese kommt per GPU-Boost auf mindestens 1.708 MHz. Die 6 GB GDDR5-Speicher werden mit 2.000 MHz betrieben. Bei einem 192 Bit breiten Speicherinterface beläuft sich die Speicherbandbreite auf 192 GB/s. Die Leistungsaufnahme soll laut NVIDIA nur 120 W betragen und liegt damit auf Niveau der GeForce GTX 960. Allerdings soll die GeForce GTX 1060 Founders Edition so schnell wie eine GeForce GTX 980 sein. An dieser Stelle sei auf den Test der Radeon RX 480 verwiesen, die nur 150 W verbrauchen sollte, dies aber erst tut, nachdem AMD nachgesessen und einen neuen Treiber entwickelt hat.

Hinsichtlich der Pascal-Architektur empfehlen wir einen Blick auf den Launch-Artikel der GeForce GTX 1080, in dem wir die Pascal-Architektur, Fertigung in 16 nm FinFET sowie die neuen Funktionen genauer betrachtet und erläutert haben.

GPU-Z-Screenshot zur NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
GPU-Z-Screenshot zur NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die eben gemachten Angaben zur Ausstattung der NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition noch einmal.

Wie bisher schon viele Tests mit den neuen GPUs, egal ob von AMD oder NVIDIA, im Zusammenspiel mit den Custom-Kühlungen gezeigt haben, ist das Zusammenspiel von Temperatur und Takt entscheidend für die Leistung der Karte.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 78 °C 1.860 MHz
Rise of the Tomb Raider 78 °C 1.860 MHz
Hitman 77 °C 1.860 MHz
Far Cry Primal 78 °C 1.860 MHz
DiRT Rallye 77 °C 1.860 MHz
Anno 2205 77 °C 1.860 MHz
The Division 78 °C 1.860 MHz
Fallout 4 78 °C 1.860 MHz
DOOM 78 °C 1.860 MHz

Anders als die GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 in der Founders Edition arbeitet die GeForce GTX 1060 Founders Edition nicht am Temperatur-Limit, sondern wird auch unter Last bei 77-78 °C gehalten. Damit ist die Temperatur kein limitierender Faktor, sondern vielmehr die Spannung. Dies drückt sich auch in einem Boost-Takt von 1.860 MHz aus, der deutlich über der eigenen Vorgabe von NVIDIA mit 1.708 MHz liegt. Auf die Leistung schauen wir dann in den Benchmarks genauer.


Bevor wir uns nun die GeForce GTX 1060 Founders Edition etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
Länge des PCBs 174 mm
Länge mit Kühler 250 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 1x 65 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Nein

Das PCB der GeForce GTX 1060 Founders Edition kommt auf eine Länge von 174 mm, die gesamte Karte ist aber 250 mm lang. Dies kommt durch einen Überstand des Kühlers zustande, was wir in den Bildern aber noch einmal genauer behandeln wollen. Ansonsten sehen wir für eine Founders Edition Standardwerte wie eine Bauhöhe von zwei Slots sowie einen Radiallüfter mit einem Durchmesser von 65 mm. Gleiches gilt auch für die Displayanschlüsse.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Auch bei der GeForce GTX 1060 Founders Edition bleibt sich NVIDIA der eigens auferlegten Designsprache treu. Allerdings ist der Kühler auf der GeForce GTX 1060 an einigen Stellen abgeändert worden, was vor allem der geringeren Leistungsaufnahme sowie dem Preis geschuldet ist. Die Karte misst insgesamt 250 mm, das PCB ist aber nur 174 mm lang (wie wir gleich noch sehen werden).

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Ein Blick auf die Rückseite der Karte zeigt das deutlich kürzere PCB. Dies erlaubt bereits einen Vorgeschmack auf mögliche kompakte Varianten der GeForce GTX 1060. Gigabyte hat bereits gezeigt, dass selbst eine GeForce GTX 1070 auf 170 mm verkürzt werden kann. Der Lochabstand des GPU-Kühlers beträgt 60 mm bzw. 83 mm in der Diagonalen.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Auch bei der Founders Edition der GeForce GTX 1060 verwendet NVIDIA einen Radiallüfter. Dieser kommt auf einen Durchmesser von 65 mm. Rund um den Lüfter und auch auf dem Lüfter selbst sind die verchromten Blenden zu erkennen. Der Kühler selbst besteht größtenteils aus Aluminium- und Plastikabdeckungen.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Wie bei NVIDIA üblich markiert ein großer Schriftzug bei der Slotblende die Karte als das entsprechende Modell – in diesem Fall als GeForce GTX 1060. Unter dem Schriftzug befindet sich üblicherweise eine Abdeckung aus Plexiglas, auf die NVIDIA bei der GeForce GTX 1060 allerdings verzichtet.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Nicht verzichtet wird auf den "GeForce GTX"-Schriftzug, der auch bei der GeForce GTX 1060 auf der Stirnseite der Karte vorhanden und beleuchtet ist.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Ebenfalls auf der Stirnseite der Karte, allerdings im hinteren Bereich zu finden, ist die zusätzliche Stromversorgung. Aufgrund der niedrigen typischen Boardpower von 120 W reicht hier ein 6-Pin-Anschluss aus. Dieser liefert laut Spezifikation eine Leistung von 75 W. Hinzu kommen noch einmal theoretisch 75 W über den PCI-Express-Steckplatz. Der 6-Pin-Anschluss kann aber durchaus mehr als die besagten 75 W zur Verfügung stellen.

Interessant ist an dieser Stelle, dass NVIDIA den zusätzlichen Stromanschluss im überstehenden Bereich des Kühlers vorsieht. Damit dürfte sich unter bzw. im Kühler eine entsprechende Verbindung befinden. 


Weiter geht es mit der Betrachtung der GeForce GTX 1060 Founders Edition von NVIDIA.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

NVIDIA unterstützt bei der GeForce GTX 1060 kein SLI. Daher sind bei der Slotblende auch keine dazugehörigen Anschlüsse zu finden. Laut NVIDIA ist eine GeForce GTX 1060 nicht prädestiniert, in einem Multi-GPU-System zu funktionieren – dazu haben wir aber eine ganz andere Meinung. Mehr dazu im Fazit.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Noch einmal ein genauer Blick auf den überstehenden Kühler im hinteren Bereich der Karte: Dahinter verbirgt sich in Teilen der Radiallüfter, was aber sicherlich nicht der alleinige Grund für das Design der Karte sein dürfte. NVIDIA wird sicherlich versucht haben, die Founders Edition entsprechend leise zu konzipieren und dazu ist eben Platz für Kühler und Kühlkörper notwendig. Die Boardpartner werden sicherlich recht schnell mit kompakten Karten aufwarten können.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders EditionNVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

In einigen weiteren Details sind die Ähnlichen zur den anderen beiden Founder Editions ebenfalls zu erkennen – beispielsweise an den kleinen Öffnungen an der Front oder aber dem hinteren Bereich der Karte.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Auf der Slotblende sieht NVIDIA die besagte Standardkonfiguration vor. Dies wären dreimal DisplayPort 1.3/1.4 und jeweils einmal HDMI 2.0b und Dual-Link-DVI.

Aufgrund zweier festsitzender Schrauben, die sich auch mit dem passenden Werkzeug nicht gewaltfrei lösen lassen wollten, konnten wir unser Sample der GeForce GTX 1060 Founders Edition nicht öffnen. Wir müssen daher auf die Bilder zurückgreifen, die uns NVIDIA zur Verfügung gestellt hat.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Ohne die Haube des Kühlers wird der Blick auf den Kühlkörper der Karte frei. Dieser besteht aus einer Frontplate, welche auf der GPU und den Speicherchips sitzt. Darüber bauen sich die Kühlfinnen aus Aluminium auf, die durch den Radiallüfter mit Frischluft versorgt werden. Im hinteren Bereich der Karte sitzt der besagte Radiallüfter mit einem Durchmesser von 65 mm. Dieser steht auch bei der Founders Edition der GeForce GTX 1060 im Idle-Betrieb nicht still.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Ohne Kühler zeigt sich das kompakte PCB der GeForce GTX 1060. Dieses kommt auf eine Länge von 174 mm und bringt Strom- und Spannungsversorgung sowie GPU und Speicher auf engstem Raum zusammen. Im vorderen Bereich sind die Spannungsphasen zu sehen. Deren Anzahl beläuft sich auf vier, dabei hat NVIDIA sogar noch die Möglichkeit, eine weitere zu verbauen.

Die GDDR5-Speicherchips sind auf zwei von vier Seiten der GPU platziert. Für die Variante mit 6 GB setzt NVIDIA sechs Speicherchips mit einer Kapazität von jeweils 1 GB ein. Betrieben wird dieser Speicher mit einem Takt von 2.000 MHz.

NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1060 Founders Edition

Da NVIDIA ein PCB mit einer Länge von 174 mm einsetzt, die Karte selbst aber deutlich länger ist und auch der zusätzliche Stromanschluss sich am hinteren Ende der Karte befindet, muss NVIDIA diesen verlängern. Dies ist auf obigen Bild schön zu sehen, denn über einen zusätzlichen Stecker mit fünf Anschlüssen und dazugehörigen Drähten wird der 6-Pin-Anschluss einfach verlängert.


Die Software in Form der Spiele und Benchmarks haben wir umgestellt, die Hardware ist aber weitestgehend identisch geblieben. Um möglichst praxisnah zu testen, befindet sich das Testsystem in einem geschlossenen Gehäuse. Zudem befindet sich zwar das Windows 10 auf der SSD, die Spiele mussten wir aber auf eine Festplatte auslagern. Den Tests tut dies aber keinen Abbruch.

Das Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 @ 3,9 GHz
Kühlung Corsair H110i GT All-in-One-Wasserkühlung
Mainboard ASUS P9X97 Deluxe
Arbeitsspeicher G.Skill
SSD OCZ Arc 100 240 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1.000 Watt
Betriebssystem Windows 10 64 Bit
Gehäuse Fractal Design Define R5

Folgende Treiber kamen für die Tests zum Einsatz:

Folgende Spiele und Benchmarks haben wir verwendet:


Die Messungen beginnen wir wie immer mit der Lautstärke, schauen uns dann aber auch die Leistungsaufnahme und GPU-Temperaturen an.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Offensichtlich einen Schritt nach vorne hat NVIDIA bei der Idle-Lautstärke gemacht, denn mit einem Wert von 38,5 dB(A) ist die GeForce GTX 1060 Founders Edition sehr leise und gehört zu den aktuell leisesten Karten, die direkt vom GPU-Hersteller stammen. Wie es um die Custom-Modelle bestellt ist, schauen wir uns in den kommenden Tagen an.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Auch unter Last bleibt die GeForce GTX 1060 Founders Edition womöglich aufgrund der niedrigen Leistungsaufnahme recht entspannt und arbeitet mit 42,2 dB(A). Damit ist sie allerdings auch nur geringfügig leiser als die GeForce GTX 1070 Founders Edition. Letztendlich findet sich die Karte im Mittelfeld des Testfeldes wieder.

Temperatur

Idle

in Grad C
Weniger ist besser

Die Idle-Temperatur spielt keine allzu große Rolle, lässt sich bei der GeForce GTX 1060 Founders Edition mit 42 °C festhalten. Da der Lüfter auch im Idle-Betrieb weiterdreht, sehen wir hier auch keine Probleme auf die Karte zukommen.

Temperatur

Last

in Grad C
Weniger ist besser

Bereits die Betrachtung des GPU-Boost-Mechanismus hat gezeigt, dass die GeForce GTX 1060 Founders Edition unter Last unterhalb des Temperatur-Limits von 83 °C verbleibt und daher bei 78 °C auch den maximalen Boost-Takt halten kann. Die Custom-Modelle werden hier sicherlich teilweise versuchen die GPU-Temperatur weiter nach unten zu drücken, was allerdings nicht sonderlich sinnvoll ist, denn die Founders Edition wird beispielsweise durch die maximale Spannung limitiert.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in W
Weniger ist besser

Die Messung zur Leistungsaufnahme der Grafikkarten spielt ebenfalls kaum noch eine Rolle, es sei denn eine Karte fällt durch einen fehlerhaft umgesetzten Stromsparmechanismus auf. Bei der GeForce GTX 1060 Founders Edition ist dies nicht der Fall.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in W
Weniger ist besser

Erstmals spannend wird es bei der Leistungsaufnahme unter Last, denn NVIDIA gibt die GeForce GTX 1060 mit einer Thermal Design Power von 120 W an. Das Gesamtsystem kommt auf 262,4 W und damit ist die Founders Edition etwa 40 W sparsamer als eine Radeon RX 480 oder GeForce GTX 1070 und verbraucht auch 85 W weniger, als die GeForce GTX 980, die ja auf einem ähnlichen Leistungsniveau liegen soll.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle - 2 Monitore

in W
Weniger ist besser

Der Multi-Monitor-Verbrauch ist wiederum weniger spannend, denn auch hier gibt sich die GeForce GTX 1060 Founders Edition keinerlei Blöße und verbraucht nur unwesentlich mehr, wenn ein zweiter Monitor angeschlossen wird.


Futuremark 3DMark

Der 3DMark von Futuremark gehört zu den beliebtesten synthetischen Benchmarks und bietet damit eine breite Basis für den Vergleich unterschiedlicher Systeme oder einzelner Komponenten. Dabei bieten die unterschiedlichen Presets die Möglichkeit das System auf unterschiedliche Herausforderungen zu testen - bis hin zu UltraHD/4K-Auflösungen. Ursprünglich als reiner DirectX-11-Benchmark entwickelt bietet der 3DMark inzwischen auch die Möglichkeit sich eine Leistungs-Domäne von DirektX 12 genauer anzuschauen, die sogenannten Draw Calls.

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Luxmark 3.0

Der Luxmark 3.0 ist ein Render-Benchmarks, der auf die OpenCL-Schnittstelle zurückgreift und damit eine breite Hardware-Basis adressiert. Der Luxmark wurde als Programm zur Leistungsbestimmung für den LuxRender entwickelt. Die LuxRender-2.x-API wird verwendet um eine Szene zu berechnen. Die Ausgabe erfolgt in Samples pro Sekunde.

Luxmark 3.0

Sala

Punkte
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GPUPI 2.2

Mit Hilfe von GPUPI wird Pi auf Basis unterschiedlicher Schnittstellen berechnet. Möglich ist die Berechnung auf Prozessoren sowie Grafikkarten und Programme wie SuperPi und ähnliche dienen schon lange als Möglichkeit die Rechenleistung von Hardware zu bestimmen. GPUPI verwendet, wie der Name schon sagt, die GPU der Grafikkarte zu Berechnung. Wir verwenden dazu die OpenCL-API und lassen Pi auf 500 Millionen oder 1 Milliarde Stellen berechnen. GPUPI beschreibt besonders gut die 64 Bit Integer Performance der Hardware.

GPUPI 2.0

500M

Sekunden
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GPUPI 2.0

1000M

Sekunden
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The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt ist ein Rollenspiel und basiert auf der Hintergrundgeschichte und Spielwelt der Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Als Geralt von Riva gilt es sich durch eine mittelalterliche Fantasiewelt zu schlagen und sich dabei zahlreichen Aufgaben zu stellen. Als Spieleengine kommt die von CD Project Red eigens entwickelte Red Engine in der Version 3 zum Einsatz. Für ein Open-World-Rollenspiel setzt sie neue Maßstäbe bei der grafischen Darstellung.

The Witcher 3

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Mit Dirt Rally legte Codemasters den Fokus im Gegensatz zu seinen Vorgängern wieder mehr auf Simulation. Im Spiel enthalten sind 17 Autos, u. a. Audi S1 quattro, Lancia Delta und Ford Fiesta RS WRC, sowie 36 Etappen in drei Gebieten: Wales, Griechenland und Monte Carlo. Im Laufe des Jahres sollen weitere Inhalte in Form von Updates über Steam in das Spiel gebracht werden, dazu gehören Pikes Peak, Rally Deutschland sowie Inhalte der FIA Rallycross Championship.

DiRt Rally

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143.8 XX


119 XX
134.2 XX


112 XX
127.9 XX


112 XX
123.1 XX


115 XX
120.7 XX


107 XX
117.9 XX


103 XX
115.5 XX


105 XX
107.2 XX


98 XX
105.3 XX


92 XX
104.3 XX


92 XX
101.5 XX


90 XX
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73 XX
77.9 XX


68 XX
74.1 XX


65 XX
71.3 XX


63 XX
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52 XX
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DiRt Rally

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Anno 2205