NVIDIA GeForce GTX 950 gegen AMD Radeon R7 370

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gtx950 radeon370 logoDas Geld wird bei den Grafikkarten nicht im High-End-Markt gemacht. Die Mittelklasse und der Bereich darunter sind für die Hersteller interessant, da hier hohe Stückzahlen verkauft werden. Umso weniger verwunderlich ist es nun, dass NVIDIA und AMD nahezu gleichzeitig entsprechende Modelle neu auflegen. Zugegeben, die Radeon R7 370 wurde bereits Mitte Juni vorgestellt, doch offenbar hat man gerade sie als Konter zur GeForce GTX 950 ernannt – auch wenn lange eine R7 370X in den Gerüchten vermutet wurde. Heute nun schauen wir uns drei Modelle der GeForce GTX 950 aus dem Hause ASUS, EVGA und Inno3D sowie eine Radeon R7 370 von MSI an.

Wie bereits erwähnt, das große Geld wird in der Mittelklasse gemacht und darauf haben sich auch die Hersteller natürlich bereits eingestellt. Dazu gehört auch, dass nahezu alle Partner von NVIDIA und AMD mindestens ein Modell der GeForce GTX 950 und Radeon R7 370 im Programm haben oder haben werden.

2x GeForce GTX 950 gegen 1x Radeon R7 370
GeForce GTX 950 gegen Radeon R7 370

Doch bevor wir uns die drei Retail-Modelle anschauen werden, werfen wir einen Blick auf die architektonischen Details beider GPUs. Diese präsentieren sich in weiten Teilen höchst unterschiedlich und haben doch mehr gemein als man glauben mag.

Architektonische Eckdaten

Beginnen wollen wir dabei mit der GeForce GTX 950. Diese basiert natürlich auf der Maxwell-Architektur und ähnelt in der Ausbaustufe der GeForce GTX 960. Genauer gesagt kommt eine GPU namens GM206-250 zum Einsatz. Diese wird in 28 nm gefertigt und besitzt 2,94 Milliarden Transistoren. Insofern ist dies aber noch keine Überraschung. 768 Shadereinheiten sind in dieser Ausbaustufe vorhanden. Diese sind in zwei Graphics Processor Clustern und sechs Streaming Multiprozessoren organisiert. Darin enthalten sind auch 48 Textureinheiten und 32 ROPs. Der Speicherausbau ist mit 2 GB in dieser Preisklasse nicht unüblich. Angebunden ist dieser über ein 128 Bit breites Speicherinterface. NVIDIA sieht einen Basis-Takt von 1.024 MHz und einen Boost-Takt von 1.188 MHz vor. Der GDDR5-Speicher soll auf 1.650 MHz kommen. Weiterhin gibt NVIDIA eine Thermal Design Power von 90 W an.

Ebenfalls genauer anschauen wollen wir uns die Radeon R7 370. Neben der R7 360 ist sie das zweite Modell der R7-Serie. Sie erinnert stark an eine Radeon R7 265 und wurde um 50 MHz beim Chiptakt beschleunigt. Er steigt von 925 auf 975 MHz. Die Geschwindigkeit des 2 oder 4 GB großen GDDR5-Videospeichers sowie das 256 Bit breite Interface bleiben unberührt. Die Chips machen sich mit 1.400 MHz ans Werk und erreichen so eine Bandbreite von 179,2 GB/s. Ansonsten stehen 1.024 Streamprozessoren, 64 TMUs und 32 ROPs zur Verfügung. Dank einer typischen Boardpower von 110 W genügt ein einzelner 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker.

Die technischen Daten der GeForce GTX 950 gegen die Radeon R7 370
Modell ASUS GeForce GTX 950 Strix EVGA GeForce GTX 950 FTW

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
Straßenpreis

199 Euro (UVP)

189,90 Euro (UVP) 185 Euro (UVP) ab 155 Euro
Homepage

www.asus.de

de.evga.com www.inno3d.com www.msi-computer.de
Technische Daten
GPU GM206-250 GM206-250 GM206-250 Trinidad PRO
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 2,94 Milliarden 2,94 Milliarden 2,94 Milliarden 2,8 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.140 MHz 1.203 MHz 1.178 MHz -
GPU-Takt (Boost Clock) 1.329 MHz 1.405 MHz 1.367 MHz 1.050 MHz
Speichertakt 1.650 MHz 1.650 MHz 1.700 MHz 1.425 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 128 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 105,8 GB/s 105,8 GB/s 108.9 GB/s 182,4 GB/s
DirectX-Version 12 12 12 12
Shadereinheiten 768 768 768 1.024
Textureinheiten 48 48 48 64
ROPs 32 32 32 32
Typische Boardpower 90 W 90 W 90 W 110 W
SLI/CrossFire SLI SLI SLI CrossFire

Alle bisher angesprochenen Details und vor allem die Taktraten sind nur die Vorgaben von AMD bzw. NVIDIA. ASUS, EVGA und MSI haben ihre Karten ab Werk teilweise deutlich übertaktet. So erreicht die ASUS GeForce GTX 950 Strix einen Basis-Takt von 1.140 MHz und erreicht per GPU-Boost mindestens 1.329 MHz. Den Speicher lässt ASUS mit 1.650 MHz unangetastet. Dies ist auch bei der EVGA GeForce GTX 950 FTW der Fall, allerdings ist der GPU-Takt hier noch etwas höher. EVGA gibt einen Basis-Takt von 1.203 MHz an, während per GPU-Boost sogar 1.405 MHz möglich sein sollen. Die Übertaktung im Boost-Takt beträgt bei ASUS damit 11,8 %, bei EVGA sind es 18,3 %. Die Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra kommt auf einen Basis-Takt von 1.178 MHz und der Boost-Takt liegt bei 1.367 MHz. Damit liegt diese Karte zwischen den Modellen von ASUS und EVGA.

Auch MSI verlangt der Radeon R7 370 Gaming 2G etwas mehr ab als dies AMD vorgesehen hat. So kann der GPU-Takt von 975 auf 1.050 MHz angehoben werden. Für den GDDR5-Speicher gibt es ein leichtes Plus von 25 MHz. Hier entspricht das Overclocking einer Steigerung von 7,7 %. Ob sich das deutlich breitere Speicherinterface und die höhere Speicherbandbreite für die MSI Radeon R7 370 Gaming 2G auszahlen wird, werden wir später sehen.


Den Anfang in diesem Vergleich macht die ASUS GeForce GTX 950 Strix. Sie wird vermutlich nicht das einzige Modell einer GeForce GTX 950 von ASUS sein, die neben einer normalen Strix-Variante oftmals auch eine übertaktete Version anbieten.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
Länge des PCBs 210 mm
Länge mit Kühler 220 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 75 mm
Display-Anschlüsse

2x Dual-Link-DVI
1x HDMI 2.0
1x Displayport 1.2a

Lüfter aus im Idle Ja (ab 50 °C)

Die ASUS GeForce GTX 950 Strix entspricht eigentlich genau dem, was man von einer solchen Karte erwartet. Mit einer Länge von 220 mm bewegt sie sich zwischen Mini-ITX und- ATX-Spezifikation, kann also durchaus als kompakt bezeichnet werden. Eine Höhe von zwei Slots ist üblich und auf die meisten anderen Details gehen wir im Zusammenhang mit den dazugehörigen Fotos dann noch etwas genauer ein.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 68 °C 1.418 MHz
Company of Heroes 67 °C 1.418 MHz
Grid 2 68 °C 1.418 MHz
Metro: Last Light 67 °C 1.418 MHz
Crysis 3 68 °C 1.418 MHz
Battlefield 4 68 °C 1.418 MHz
Bioshock: Infinite 68 °C 1.418 MHz
Tomb Raider 68 °C 1.418 MHz

Wie bei jeder modernen Grafikarte ist das Zusammenspiel zwischen Temperatur, Spannung und Takt entscheidend für die Leistung. Hier bestehen auch gewisse Abhängigkeiten, die bei NVIDIA per GPU-Boost abgebildet werden. Die ASUS GeForce GTX 950 Strix hat eine Boost-Vorgabe von 1.329 MHz und erfüllt diese mit 1.418 MHz mit Leichtigkeit. Die GPU-Temperatur war dabei nie höher als 68 °C und damit weit unter dem Limit von 84 °C.

GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 950 Strix
GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 950 Strix

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die technischen Daten für die meisten Bereiche.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

ASUS verwendet für alle Strix-Karten eine ähnliche Optik. Dabei ist es egal, ob es sich um eine GeForce GTX 950 oder eine Radeon R9 Fury handelt. Kleine rote Akzente auf Kühlergehäuse und Nabe der Lüfter sorgen für etwas farbliche Abwechslung in der ansonsten schwarz gehaltenen Optik. Die Karte selbst kommt auf eine Länge von 220 mm, während das PCB eigentlich nur 210 mm lang ist. Der Kühler steht beim Modell von ASUS also 10 mm über.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

Die Rückseite des PCBs präsentiert sich ohne Backplate. Ansonsten sind hier keine speziellen Kontaktflächen oder andere Funktionen zu erkennen. Um dennoch etwas mechanische Stabilität in die Karte samt Kühler zu bekommen, verwendet ASUS einen Metallrahmen, der oben über das PCB greift.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

Die beiden Lüfter auf der ASUS GeForce GTX 950 Strix kommen auf einen Durchmesser von 75 mm und sind damit verhältnismäßig klein. Ob sie das mit einer erhöhten Drehzahl kompensieren müssen, schauen wir uns unter Last an. Bei 68 °C konnten wir eine maximale Drehzahl von 1.330 RPM messen. Im Idle-Betrieb stehen beide Lüfter still und beginnen erst ab 64 °C mit ihrer Arbeit. Nach Beendigung des Spiels oder einer anderen Last auf der Karte, schalten sich die Lüfter ab einer Temperatur von 50 °C wieder ab. Der späte Einschaltzeitpunkt sorgt auch dafür, dass sich die Karte bei geringer Last über lange Zeit wie eine komplett passive Karte verhält.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

NVIDIA gibt eine Thermal Design Power von 90 W für die Referenzversion der GeForce GTX 950 an. Mit der von ASUS gewählten Übertaktung dürften es ein paar W mehr sein, so dass zusätzlich zu den 75 W, die über den PCI-Express-Steckplatz geliefert werden können, noch ein 6-Pin-Anschluss verwendet werden muss.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

Auch in der unteren Mittelklasse verbaut NVIDIA auf seinen Karten den SLI-Anschluss bzw. bietet die Möglichkeit, bis zu zwei dieser Karten in einem Multi-GPU-System zu betreiben. Ob es nicht mehr Sinn macht direkt auf eine entsprechend schnellere Karte zu greifen, sei einmal dahingestellt. Für ein späteres Update ist der Aufbau eines SLI-Systems zumindest eine denkbare Alternative.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

Die 2 GB GDDR5-Speicher teilen sich auf sechs Speicherchips auf. Drei davon befinden sich auf der Vorderseite des PCBs, die übrigen drei auf der Rückseite. So müssen diese ohne jegliche Kühlung auskommen, was bei einem Takt von 1.650 MHz aber kein Problem darstellt. Sehr schön zu erkennen ist auch, dass ASUS noch weitere Kontaktierungen für Speicherchips eingeplant hat. Diese waren so bei ASUS auch schon auf der GeForce GTX 960 vorhanden, wurden aber auch dort nicht für einen größeren Speicherausbau genutzt.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

Zwei dicke Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils 8 mm führt ASUS direkt durch die Basisplatte des Kühlers. Dort nehmen sie die Abwärme der GPU direkt auf und führen diese in den Kühlkörper. Mit der Abwärme der Karte dürfte die Kühlung der Karte keinerlei Probleme haben.

ASUS GeForce GTX 950 Strix
ASUS GeForce GTX 950 Strix

Auf der Slotblende hat sich ASUS für eine andere Anschluss-Konfiguration entschieden als dies üblicherweise bei der Grafikkarte mit NVIDIA-GPU der Fall ist. Konkret verbaut sind zweimal Dual-Link-DVI (einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2a. Mit den Dual-Link-Anschlüssen richtet sich ASUS sicherlich auch hinsichtlich des verwendeten Displays an die Zielkäuferschaft der GeForce GTX 950.


Zweiter Vertreter in diesem Vergleich ist die EVGA GeForce GTX 950 FTW. Auch EVGA ist ein starker Partner von NVIDIA und präsentiert gleich ein halbes Dutzend verschiedener Modelle einer GeForce-Variante.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
Länge des PCBs 255 mm
Länge mit Kühler 255 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 85 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1x HDMI 2.0
3x Displayport 1.2a

Lüfter aus im Idle Ja (ab 50 °C)

Mit einer Länge von 225 kommt die EVGA GeForce GTX 950 FTW schon eher auf Größen, wie wir sie von Grafikkarten kennen. Nun hat die Größe auch bei Grafikkarten wenig zu sagen, insofern müssen wir erst noch die Benchmarks abwarten, können uns aber bereits in etwa vorstellen, wo die Karte dort zu finden sein wird. Auf die meisten anderen Details der Tabelle gehen wir später bei den dazugehörigen Bildern genauer ein.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 69 °C 1.455 MHz
Company of Heroes 69 °C 1.455 MHz
Grid 2 69 °C 1.455 MHz
Metro: Last Light 69 °C 1.455 MHz
Crysis 3 69 °C 1.455 MHz
Battlefield 4 69 °C 1.455 MHz
Bioshock: Infinite 69 °C 1.455 MHz
Tomb Raider 69 °C 1.455 MHz

Auch bei der EVGA GeForce GTX 950 FTW schauen wir uns die Taktung unter Last an, die je nach Umständen anders ausfallen kann, als sich das der Hersteller vorgestellt hat. Mit einer maximalen GPU-Temperatur von 69 °C sind wir aber noch weit von einer Schwelle entfernt, die zur Drosselung führen würde. Die Boost-Vorgabe von EVGA sieht einen Takt von 1.405 MHz vor. In unserem Test konnte die Karte ihren maximalen Takt von 1.455 MHz erreichen und damit liegt sie vor den eigenen Vorgaben.

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 950 FTW
GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 950 FTW

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die technischen Daten für die meisten Bereiche.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

EVGA verwendet seit einiger Zeit die eigene ACX-2.0-Kühlung, die bei den kleineren Karten bis hin zu den High-End-Modellen zum Einsatz kommt. Das komplett geschlossene Gehäuse soll einen möglichst definierten Luftstrom gewährleisten, der durch die beiden Lüfter erzeugt wird.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Anders als ASUS versieht EVGA seine Variante der GeForce GTX 950 mit einer Backplate. Diese besitzt zahlreiche Öffnungen, um zum einen die Kühlung der dahinterliegenden Komponenten zu ermöglichen und zum anderen Platz zu schaffen für Bauteile, die etwas höher in ihrer Bauhöhe sind. Eine Backplate kann die mechanische Stabilität einer Karte unterstützen, wird von vielen Herstellern aber auch dazu verwendet, die Karte höherwertig erscheinen zu lassen.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Die beiden Lüfter auf der EVGA GeForce GTX 950 FTW kommen auf einen Durchmesser von jeweils 85 mm. Im Idle-Betrieb stehen sie still, womit die Karte in diesem Zustand komplett passiv arbeitet. Erst ab einer GPU-Temperatur von 64 °C beginnen die beiden Lüfter sich zu drehen. Bei einer maximalen GPU-Temperatur von 69 °C drehen sich die Lüfter mit 820 RPM. Wird die Last auf der Grafikkarte wieder reduziert, schalten sich die Lüfter ab einer Temperatur von 50 °C wieder ab. Auch hier liegen die Einschaltschwelle und die maximale GPU-Temperatur derart dicht zusammen, dass auch bei der EVGA GeForce GTX 950 FTW in weiten Teilen von einer passiven Karten gesprochen werden kann – zumindest so lange keine Volllast anliegt.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Keine Überraschung ist das Angebot eines SLI-Anschlusses auf der Karte, der es ermöglicht, zwei dieser Karten in einem System zu betreiben und damit die Leistung zumindest theoretisch zu verdoppeln.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Ob nun die höhere werksseitige Übertaktung oder zumindest das Angebot eines höheren Overclocking-Potentials: EVGA verwendet einen 8-Pin-Anschluss zur zusätzlichen Stromversorgung und kommt damit zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz auf 225 W. Im Hinblick auf die von NVIDIA vorgesehenen 90 W kann man hier sicherlich von einem Überangebot sprechen. Gerade viele ältere Rechner verfügen teilweise noch über Netzteile, die nicht über einen solchen 8-Pin-Stecker verfügen. Ein Update in solchen Systemen auf eine EVGA GeForce GTX 950 FTW könnte dann kompliziert werden.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Ebenfalls von EVGA verbaut ist ein BIOS-Switch. Dieser zeigte in unseren Tests aber zwei identische BIOS-Versionen und somit auch keinen Unterschied bei der Leistung oder Lüftersteuerung. Bei einem eventuellen BIOS-Update ein Backup zu haben, ist aber sicherlich nicht die schlechteste Idee.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Ein Blick zwischen PCB und Kühler verrät, dass EVGA eine Kupferplatte verwendet, die direkt auf der GPU aufsitzt. Über dieser Kupferplatte verlaufen drei Heatpipes, die in Längsrichtung über die Karte und durch den Kühler verlaufen. Sie verteilen die Abwärme im Kühlkörper, der sie wiederum mithilfe der Lüfter an die Umgebungsluft abgibt.

EVGA GeForce GTX 950 FTW
EVGA GeForce GTX 950 FTW

Auf der Slotblende finden wir bei der EVGA GeForce GTX 950 FTW die Standard-Konfiguration für eine NVIDIA-Grafikkarte vor. Damit wären dies jeweils einmal HDMI 2.0 und Dual-Link-DVI sowie dreimal DisplayPort 1.2a.


Dritte und vorerst letzte Variante der GeForce GTX 950 in diesem Vergleich ist die Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra. Auch Inno3D gehört zu den größeren Partnern NVIDIAs, der mit gleich drei Modellen der GeForce GTX 950 aufwarten kann. Wir haben das High-End-Modell mit der Air Boss-Kühlung und höchsten Übertaktung vorliegen.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Länge des PCBs 190 mm
Länge mit Kühler 195 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 80 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1x HDMI 2.0
1x Displayport 1.2a

Lüfter aus im Idle Ja (ab 31 °C)

Mit gerade einmal 195 mm ist die Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra noch einmal kompakter als die Karte von ASUS. Auch hier haben wir einen leichten Überstand des Kühlers, denn das PCB ist nur 190 mm lang. Für kleine kompakte Gaming-Systeme könnte diese Karte vielleicht genau das richtige sein. Eine Höhe von zwei Slots, ein einzelner 6-Pin-Anschluss sowie die beiden Lüfter gehören zur üblichen Ausstattung einer GeForce GTX 950 und auf diese sowie weitere Details gehen wir auf der nun folgenden Seite etwas genauer ein.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 67 °C 1.431 MHz
Company of Heroes 67 °C 1.431 MHz
Grid 2 67 °C 1.431 MHz
Metro: Last Light 67 °C 1.431 MHz
Crysis 3 67 °C 1.431 MHz
Battlefield 4 67 °C 1.431 MHz
Bioshock: Infinite 67 °C 1.431 MHz
Tomb Raider 67 °C 1.431 MHz

Auch bei der Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra haben wir das Verhalten der Karte unter Last untersucht und die maximalen GPU-Temperaturen und Taktraten aufgezeichnet. Bei einer Temperatur von 67 °C konnte die Karte ihren maximalen Boost-Takt anlegen, der mit 1.431 MHz genau zwischen der ASUS mit 1.418 MHz und der EVGA mit 1.455 MHz liegt.

GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die technischen Daten für die meisten Bereiche.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Bereits auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass es sich bei der Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra um eine äußert kompakte Karte handelt. Die Größenverhältnisse zwischen Slotblende und Länge der Karte dürften die meisten intuitiv einschätzen können. Ebenfalls direkt ersichtlich ist das Design des Air Boss-Kühlers, das wir beispielsweise schon von der Inno3D iChill GeForce GTX 980 X4 Air Boss Ultra (Hardwareluxx-Artikel) kennen. Ein recht offenes Kühlergehäuse schützt die zwei Lüfter.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Auf der Rückseite der Karte erkennen wir eine Backplate, die weite Teile der Karte verdeckt. Gerade bei solch kleinen Karten der Mittelklasse sind Backplates noch ein seltener Anblick, dürfen aber gerne öfter verbaut werden, da sie die Handhabung der Karte vereinfachen und diese auch höherwertig erscheinen lassen. Inno3D lässt einige längliche Öffnungen, um etwas Luft zirkulieren zu lassen oder Bauteile mit hoher Bauhöhe unterzubringen.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Zwei Lüfter mit einem Durchmesser von 80 mm kümmern sich um die Frischluft, die auf den Kühlkörper geblasen wird. Im Idle-Betrieb schaltet Inno3D die Lüfter ab. Ab einer Temperatur von 44 °C beginnen sie mit ihrer Arbeit. Die Temperaturschwelle ist hier also deutlich niedriger als bei ASUS und EVGA und die Lüfter beginnen früher zu arbeiten. Nach Beendigung eines Spiels oder einer anderen Last auf der Grafikkarte schalten die Lüfter ab einer Temperatur von 31 °C ab. Auch diese Grenze ist deutlich niedriger und sorgt dafür, dass es extrem lange dauert, bis die Karte wieder in den passiven Betrieb übergeht. Inno3D will damit sicherlich höhere Idle-Temperaturen verhindern, die auch dafür sorgen, dass bei zunehmender Last die GPU-Temperatur bereits auf einem höheren Niveau startet und der Kühler gegen dieses höhere Niveau arbeiten muss.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Obligatorisch ist der SLI-Anschluss in direkter Nähe zur Slotblende, der einen SLI-Betrieb aus zwei Karten erlaubt. Es dürften sich dabei beliebige Modelle der GeForce GTX 950 kombinieren lassen, wobei diese in Sachen Taktung nicht allzu weit auseinander liegen sollten. Ob eine zweite GeForce GTX 950 eine mögliche Update-Option ist, wird die Zeit zeigen müssen.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt bei der Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra über einen 6-Pin-Anschluss. Bei einer Thermal Design Power von 90 W als Vorgabe von NVIDIA dürfte dies auch ausreichend dimensioniert sein. Über den PCI-Express-Steckplatz können bis zu 75 W geliefert werden und der 6-Pin-Anschluss liefert laut Spezifikation ebenfalls 75 W, was in der Summe 150 W ergibt.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Am hinteren Ende der Karte ist der leichte Überstand des Kühlers zu sehen. Ebenfalls deutlich erkennbar ist die Konstruktion aus Backplate, PCB und Kühlkörper samt Heatpipe sowie der oberen Abdeckung. Inno3D stützt den Kühlkörper über die Heatpipes auf der Backplate ab. Um die Übertragung von Schwingungen zu eliminieren, verwendet Inno3D ein Polster aus Schaumstoff.

Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra

Etwas eigenartig wirkt die Slotblende mit der Bestückung an Display-Ausgängen. Etwas untypisch für eine NVIDIA-Grafikkarte sehen wir hier nur jeweils einmal Dual-Link-DVI, HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2a. Was Inno3D dazu bewogen hat eine solche Konfiguration zu wählen, erschließt sich uns nicht. Für die meisten Anwender dürfte aber der richtige Port vorhanden sein.


Sicherlich etwas überraschend für viele Leser wird sein, dass wir an einem Launch einer GeForce GTX 950 gleich einen Vergleich zur Konkurrenz aus dem Hause AMD anführen. Dazu auserkoren haben wir die MSI Radeon R7 370 Gaming 2G. Sie ist bereits seit einigen Wochen im Handel erhältlich.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
Länge des PCBs 230 mm
Länge mit Kühler 260 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 95 mm
Display-Anschlüsse

2x Dual-Link-DVI
1x HDMI 1.4
1x Displayport 1.2a

Lüfter aus im Idle Ja (ab 58 °C)

Auch MSI hat sich mit 230 mm für ein vergleichsweise kompaktes PCB entschieden, wohingegen die Karte selbst auf eine Länge von 260 mm kommt. Wir sehen also wieder einen mehr oder weniger kleinen Überstand des Kühlers. Bei einer Länge von 260 mm sehen wir hier aber noch keinerlei Probleme für den Einbau, da selbst in den kompaktesten Gehäusen noch Platz für eine solche Karte sein sollte. Auf die weiteren Details gehen wir auf der folgenden Seite noch etwas genauer ein.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 66 °C 1.050 MHz
Company of Heroes 66 °C 1.050 MHz
Grid 2 66 °C 1.050 MHz
Metro: Last Light 66 °C 1.050 MHz
Crysis 3 66 °C 1.050 MHz
Battlefield 4 66 °C 1.050 MHz
Bioshock: Infinite 66 °C 1.050 MHz
Tomb Raider 66 °C 1.050 MHz

Was für NVIDIA und GPU-Boost gilt, gilt bei AMD natürlich auch im Hinblick auf das PowerTune. Auch hier wird bei Erreichen einer bestimmten Temperatur eine Drosselung der GPU-Spannung bzw. des Taktes vorgenommen. Oftmals aber laufen die Karten in andere Grenzen, wie z.B. die eigenen Vorgaben des maximalen Taktes oder der höchsten Spannung – eine Limitierung durch die Temperatur sehen wir meist nur in den Referenzversionen der High-End-Modelle. Die MSI Radeon R7 370 Gaming 2G arbeitet mit einer GPU-Temperatur von 66 °C mit ihrem vorgegebenen Takt von 1.050 MHz.

GPU-Z-Screenshot der MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
GPU-Z-Screenshot der MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die technischen Daten für die meisten Bereiche.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Das aktuelle Gaming- oder TwinFrozr-Design ist natürlich auch bei der Radeon R7 370 Gaming 2G bestimmend für die Optik der Karte. Die beiden großen Lüfter dominieren den ersten Anblick der Karte und wirken zugleich etwas überdimensioniert. Eine besondere Oberflächenstruktur an den Enden der Lüfterschaufeln sollen Verwirbelungen minimieren, was die Lautstärke der Karte reduzieren soll.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

MSI verzichtet bei der Radeon R7 370 Gaming 2G auf eine Backplate. Hinsichtlich der Kühlung und mechanischen Stabilität der Karte ist dieser Schritt sicherlich nachvollziehbar. Auch sehen wir auf dem PCB keinerlei Besonderheiten. Allerdings lässt sich schnell erkennen, dass sowohl eine der Heatpipes oben und der Kühler selbst am hinteren Ende der Karte überstehen.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Die beiden Lüfter des Kühlers kommen auf einen Durchmesser von jeweils 95 mm. Auch bei MSI hat sich inzwischen das Abschalten der Lüfter im Idle-Betrieb durchgesetzt. Im Falle der Radeon R7 370 Gaming 2G geschieht dies ab einer GPU-Temperatur von 58 °C, während sich die Lüfter erst ab einer Temperatur von 60 °C einschalten. Die Übergangsphase von gerade einmal 2 °C wird dazu genutzt, im Falle wechselnder oder nicht so starker Last nicht ständig zwischen einem Ein- und Ausschalten der Lüfter zu wechseln.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Die zusätzliche Stromversorgung geschieht über einen weiteren 6-Pin-Anschluss, so dass die Karte zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz theoretisch 150 W aufnehmen kann. AMD sieht für die Radeon R7 370 eine Thermal Design Power von 110 W vor, so dass MSI hier trotz werksseitiger Übertaktung noch etwas Luft haben sollte.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Anders als bei den High-End-GPUs auf Basis von Hawaii/Grenada und Fiji kann AMD bei den kleineren GPUs noch nicht auf den CrossFire-Anschluss verzichten. Der für den Multi-GPU notwendigen Austausch von Daten erfolgt hier also wieder über die CrossFire-Brücke und nicht über das PCI-Express-Interface.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Noch einmal ein Blick auf den Überstand des Kühlers über dem PCB, der auch die feinen Aluminium-Finnen des Kühlkörpers sowie den dahinterliegenden Lüfter präsentiert.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Der Kühler auf der MSI Radeon R7 370 Gaming 2G deckt nur die GPU, nicht aber die Speicherchips mit ab. Dies ist bei Karten der Mittelklasse aber keine Besonderheit, da der Speicher hier meist nicht an seinen Grenzen arbeitet und durch die kühle Luft der Lüfter meist ausreichend gekühlt wird. Durch die Basisplatte führt MSI zwei Heatpipes, welche die Abwärme in den Kühlkörper überführen.

MSI Radeon R7 370 Gaming 2G
MSI Radeon R7 370 Gaming 2G

Auf der Slotblende sehen wir noch die übliche Display-Konfiguration für ältere AMD-Grafikkarten – denn um nichts anderes handelt es sich im Grunde bei der Radeon R7 370. Namentlich wären dies zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2a.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 W
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan X (1.000/1.075/1.750 MHz, 12.288 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 Ti (1.000/1.075/1.750 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 (1.126/1.216/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 970 (1.050/1.178/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 Fury X (1.050/1.050/500 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 390X (1.050/1.050/1.500 MHz, 8.192 MB)
  AMD Radeon R9 390 (1.000/1.000/1.250 MHz, 8.192 MB)
  AMD Radeon R9 380 (970/970/1.425 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R7 370 (975/975/1.400 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R7 360 (1.050/1.050/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 352.90
AMD Catalyst 15.7

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der vierTestkandidaten. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Zur Lautstärke im Idle-Betrieb gibt es eigentlich recht wenig zu sagen, da alle vier Karten ihren Lüfter im Idle-Betrieb komplett abschalten. Inzwischen hat sich dieser Trend bei fast allen Herstellern und Karten durchgesetzt. Die einzigen Ausnahmen sind meist noch die Referenzkarten von AMD und NVIDIA. Unterscheidungsmerkmal könnte allenfalls noch die jeweilige Lüftersteuerung sein, also ab welcher Temperatur sich die Lüfter zuschalten. ASUS und EVGA wählen hier recht hohe Temperaturen, was auch dazu führt, dass die jeweiligen Karten in weiteren Bereichen als passiv gekühlt anzustehen sind. Bei längerer Last schalten sich die Lüfter dann aber überall zu und erbringen ihre Kühlleistung. Ein Gegenbeispiel ist Inno3D, bei denen die Lüfter schon ab 44 °C arbeiten und erst ab 31 °C wieder abschalten.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Entscheidend dürfte einmal mehr die Messung der Lautstärke unter Last sein. Hier messen wir 41,7 dB(A) für die ASUS GeForce GTX 950 Strix und 41,8 dB(A) für die MSI Radeon R7 370 Gaming 2G – beides sehr gute Werte für eine Mitteklasse-Grafikkarte. Im Diagramm wirkt die EVGA GeForce GTX 950 FTW abgeschlagen, allerdings ist der Messwert mit 42,1 dB(A) recht dicht bei den übrigen beiden Karten. Allesamt dürfen sich diese auch unter last als sehr leise bezeichnen. Genau in der Mitte ist die Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra mit 41,9 dB(A) zu finden.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Durch das Abschalten der Lüfter bleiben die GPUs auf den Karten relativ warm und kühlen nicht so weit ab, wie dies bei drehenden Lüftern der Fall ist. Dies sehen wir auch bei den heutigen Testkandidaten. Diese bewegen sich meist zwischen 44 und 47 °C – allesamt Zahlen, die aus technischer Sicht keinerlei Probleme darstellen. Da Inno3D für die GeForce GTX 950 Ultra eine recht niedrige Abschalttemperatur wählt, wird die GPU weiter heruntergekühlt.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Bereits bei der Betrachtung des Verhaltens von Takt und Temperatur bei der jeweiligen Grafikkarte haben wir gesehen, dass alle drei GPUs auch unter Last nicht sonderlich warm werden. Dies kann entweder mit der geringen Leistungsaufnahme der GPUs geschuldet sein, könnte aber auch die gute Kühlung der Hersteller unterstreichen. Die drei Testkandidaten liegen zwischen 66 und 69 °C.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems spielt aktuell kaum eine Rolle, da sowohl AMD wie auch NVIDIA inzwischen gute Stromsparmechanismen entwickelt haben. Die übrigen Komponenten des Systems spielen meist eine wesentlich größere Rolle.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Schon interessanter ist da der Blick auf die Leistungsaufnahme unter Last. Die beiden GeForce GTX 950 von ASUS und EVGA liegen dabei recht dicht zusammen. 231,4 und 236,8 W messen wir für die beiden Karten. Hinzu kommen 235,5 W für die Inno3D iChill GeForce GTX 950 Ultra. Die MSI Radeon R7 370 Gaming 2G liegt mit 271,8 W mit deutlichem Abstand dahinter und verbraucht demnach etwa 40 W mehr.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

168.8 XX


114 XX
162.8 XX


110 XX
159.7 XX


113 XX
148.2 XX


105 XX
147.9 XX


114 XX
144.7 XX


100 XX
142.3 XX


108 XX
141.9 XX


112 XX
138.7 XX


109 XX
137.1 XX


105 XX
130.6 XX


98 XX
126.4 XX


92 XX
124.6 XX


108 XX
119.6 XX


106 XX
117.5 XX


107 XX
94.3 XX


85 XX
91.9 XX


71 XX
80.6 XX


73 XX
55.5 XX


50 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

145.7 XX


113 XX
135.1 XX


112 XX
120.7 XX


111 XX
118.7 XX


99 XX
116.1 XX


103 XX
110.6 XX


102 XX
108.3 XX


95 XX
107.8 XX


94 XX
104.5 XX


95 XX
103.6 XX


90 XX
98.3 XX


90 XX
90.5 XX


83 XX
88.8 XX


79 XX
85.3 XX


78 XX
82.7 XX


76 XX
72.5 XX


62 XX
64.5 XX


58 XX
52.4 XX


38 XX
40.0 XX


32 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

149.6 XX


110 XX
147.6 XX


114 XX
132.1 XX


112 XX
121.7 XX


100 XX
119.3 XX


108 XX
116.2 XX


105 XX
115.8 XX


102 XX
113.5 XX


98 XX
111.6 XX


93 XX
109.7 XX


100 XX
108.7 XX


98 XX
103.8 XX


95 XX
86.7 XX


77 XX
75.7 XX


67 XX
57.4 XX


52 XX
Bilder pro Sekunde
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The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
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Crysis 3

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
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Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

158.6 XX


20 XX
146.7 XX


19 XX
127.1 XX


18 XX
112.1 XX


18 XX
107.8 XX


30 XX
107.4 XX


13 XX
106.9 XX


20 XX
104.4 XX


31 XX
101.7 XX


30 XX
100.1 XX


30 XX
87.8 XX


17 XX
87.8 XX


30 XX
83.0 XX


19 XX
80.8 XX


30 XX
76.5 XX


30 XX
70.9 XX


30 XX
61.8 XX


16 XX
58.1 XX


30 XX
42.8 XX


11 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra