Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming im Test

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gigabyte 980ti logoEs gibt sicherlich nur noch wenige Modelle der GeForce GTX 980 Ti, die wir uns nicht angeschaut haben. Zu den interessanteren gehört sicherlich die Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming, denn Gigabyte gehört zu den Premium-Partnern bei den NVIDIA-Grafikkarten und spielt in Sachen Stückzahlen für Deutschland auch keine zu vernachlässigende Rolle. Auch für die aktuelle NVIDIA-Generation (und sicherlich auch für alles Neue, was von AMD kommen wird) setzt Gigabyte das "G1 Gaming"-Branding fort. Als Kühler kommt eine überarbeitete Version des "Windforce"-Kühlers zum Einsatz, den wir uns im Verlauf dieses Artikels genauer anschauen wollen. Kann Gigabyte mit der GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming mit der starken Konkurrenz aus dem Hause ASUS, MSI und Co. mithalten?

Zwei Varianten der GeForce GTX 980 Ti bietet Gigabyte an. Das weniger interessante Referenzmodell wollen wir dabei etwas außer Acht lassen, denn mit der GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming bietet Gigabyte ein komplettes Custom-Design an, das in allen Bereichen, bis hin zur Kühlung abgeändert wurde. Dabei will Gigabyte seinen potenziellen Kunden aber keinesfalls einen Aufpreis von 50 oder 75 Eure zumuten und setzt sein High-End-Modell ab 725 Euro preislich niedrig an.

Architektonische Eckdaten

NVIDIA setzt bei der GeForce GTX 980 Ti auf den aktuell zweitgrößten "Maxwell"-Ausbau. Dieser verwendet die GM200-GPU mit der genauen Bezeichnung GM200-310-A1. Dort kommen 2.816 Shader-, 176 Textureinheiten und 96 ROPs zum Einsatz. Die Shadereinheiten setzen sich aus 6 Graphics Processing Cluster (GPC) sowie 22 Maxwell Streaming Multiprozessoren zusammen. 4 SMM-Blöcke x 22 SMM x 32 ALUs ergeben die 2.816 Shadereinheiten der GeForce GTX 980 Ti. Gefertigt wird die GPU in 28 nm bei TSMC und kommt auf 8 Milliarden Transistoren - damit ist nur die "Fiji"-GPU von AMD mit 8,9 Milliarden Transistoren komplexer. Das 384 Bit breite Speicherinteface befindet insgesamt 6 GB an GDDR5-Speicher an. Dieser wird mit einem Takt von 1.750 MHz betrieben.

Die technischen Daten der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming im Überblick
Modell Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming NVIDIA GeForce GTX 980 Ti
Straßenpreis ab 725 Euro ab 675 Euro
Homepage www.gigabyte.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GM200 (GM200-310-A1) GM200 (GM200-310-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 8 Milliarden 8 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.190 MHz 1.000 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.291 MHz 1.075 MHz
Speichertakt 1.750 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6 GB 6 GB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 336,6 GB/s 336,6 GB/s
DirectX-Version 12 12
Shadereinheiten 2.816 2.816
Textureinheiten 176 176
ROPs 96 96
Typische Boardpower 250 Watt 250 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI

NVIDIA sieht für die GeForce GTX 980 Ti einen Basis-Takt von 1.000 MHz vor. Per GPU-Boost soll der Takt auf mindestens 1.075 MHz gesteigert werden können. Gigabyte aber will es nicht bei diesen Werten belassen. Mit einem Basis-Takt von 1.190 MHz und einem Boost-Takt von 1.291 MHz betreibt der Hersteller seine Karte mit einem gut 20 Prozent höheren Takt. Allerdings steht Gigabyte damit auch nicht ganz alleine da, denn ähnliche Werksübertaktungen haben wir bereits zahlreiche gesehen. Bisher konnten alle Karten ihren maximalen Takt auch halten - somit erwarten wir auch hier keinerlei Überraschungen. Aber warten wir einmal die dazugehörigen Messungen und Benchmarks ab.

Unangetastet belassen hat Gigabyte den Speicher, der weiterhin mit 1.750 MHz betrieben wird. Zusammen mit dem 384 Bit breiten Speicherinterface kommt die GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming wie die Referenzversion auf eine Speicherbandbreite von 336,6 GB pro Sekunde. Abgesehen vom GPU-Takt sind die technischen Daten zur Referenzversion aber ohnehin identisch.

GPU-Z-Screenshot der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
GPU-Z-Screenshot der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die eben genannten technischen Daten noch einmal.


Auf den folgenden Seiten schauen wir und die genauen technischen Daten, das Verhalten unter Last und auch die dazugehörigen Fotos der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming genauer an.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Länge des PCBs 280,5 mm
Länge mit Kühler 305 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 3x 90 mm
Display-Anschlüsse

2x Dual-Link-DVI
1x HDMI 2.0
3x Displayport 1.2

Lüfter aus im Idle Ja (ab 50 °C)

Das PCB der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming kommt auf eine Länge von 280,5 mm, die Karte insgesamt aber auf 305 mm. Schuld daran ist der Kühler, der länger als das PCB ist. Mit den 305 mm hält sich Gigabyte aber an die ATX-Spezifikationen, insofern stellt dies kein Problem dar. Kleinere Gaming-Gehäuse oder solche mit vielen Laufwerkskäfigen können aber schon einmal Probleme machen. In der Höhe kommt die Karte auf zwei Slots und ist damit unproblematisch.

Zwei 8-Pin-Anschlüsse zur Stromversorgung, drei 90 mm Lüfter und eine etwas andere Konfiguration bei den Display-Anschlüssen sind nur einige der Details, die wir in der Folge genauer unter die Lupe nehmen werden.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 73 °C 1.354 MHz
Company of Heroes 73 °C 1.354 MHz
Grid 2 73 °C 1.354 MHz
Metro: Last Light 73 °C 1.354 MHz
Crysis 3 73 °C 1.354 MHz
Battlefield 4 73 °C 1.354 MHz
Bioshock: Infinite 73 °C 1.354 MHz
Tomb Raider 73 °C 1.354 MHz

Zunächst einmal aber schauen wir uns das Verhalten der Karte unter Last an. Hier kann sich die Spreu vom Weizen trennen, zumindest wenn der Hersteller in den Boost-Vergaben im BIOS einen Fehler gemacht hat, die Strom- und Spannungsversorgung falsch ausgelegt wurde, oder aber der Kühler schlichtweg nicht mit der Abwärme zurecht kommt. Gigabyte aber scheint seine Hausaufgaben auf Basis der eigenen Vorgaben gemacht zu haben. Während Gigabyte einen Mindest-Boost von 1.291 MHz vorsieht, schafft die Karte in der Praxis immer 1.354 MHz. Die GPU-Temperatur überschreitet einen Wert von 73 °C nicht.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Highlight der Karte ist dabei der leicht überarbeitete WindForce-Kühler, welcher mit einer Abwärme von bis zu 600 Watt zurechtkommen soll. Hier kümmern sich gleich drei große Axiallüfter, zahlreiche Aluminiumfinnen und dicke Kupfer-Heatpipes um die Kühlung. Optisch wurde das Kühlsystem im Vergleich zur Vorgänger-Generation etwas überarbeitet. Gigabyte setzt nun auf eine schwarze Plastik-Abdeckung mit weißen Farbakzenten in Klavierlack-Optik.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Die Rückseite der Karte ist komplett von einer Backplate verdeckt. Gigabyte verwendet hier ein Design, das wir schon von früheren Karten kennen. Einige Öffnungen zur Kühlung sind vorhanden und besitzen auch den entsprechenden Kiemen-Look. Alleine schon aufgrund des Gewichtes des Kühlers lässt sich die Entscheidung eine Backplate zu verbauen, seitens Gigabyte begründen.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Drei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 90 mm sollen für eine ausreichende Versorgung mit Frischluft sorgen. Durch ein spezielles Design der Lüfterblätter und deren Profil will Gigabyte den Luftstrom besser leiten können, damit dieser auch größere Bereich unterhalb der Nabe erreichen kann. Geringere Verwirbelungen sollen für eine geringere Laustärke sorgen.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Dass auch das PCB überarbeitet wurde, zeigt sich an der Stromversorgung, denn während die Referenzversion über einen 6- und 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker versorgt wird, müssen an die Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming zwei 8-Pin-Stecker angeschlossen werden. Damit kommt die Karte zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatzes auf eine theoretische Leistungsaufnahme von 375 Watt. Allerdings sind diese 8-Pin-Anschlüsse durchaus in der Lage mehr als die 150 Watt der PCI-Express-Spezifikation zu übertragen - die Leistungsaufnahme kann bei Bedarf also noch deutlich höher sein und hängt zusätzlich maßgeblich vom Ausbau der Strom- und Spannungsversorgung auf dem PCB ab.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Bei High-End-Karten aus dem Hause NVIDIA noch immer obligatorisch sind die beiden SLI-Anschlüsse. Über diese lassen sich zwei, drei oder gar vier dieser Karten in einem Mutli-GPU-System betreiben.


Weiter geht es mit den Details der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Auf obigen Bild sehr schön zu sehen ist der Überstand des Kühlers. Das PCB endet auf Höhe der Stromanschlüsse, der Kühler ist 20 mm länger. Sehr gut zu sehen sind auch die feinen Lamellen im Aluminium-Kühler, welche für eine möglichst große Kontaktfläche zwischen dem Kühler und der Luft ergeben sollen.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

G1 Gaming ist das aktuelle High-End-Branding bei Gigabyte. Entsprechende Hinweise darauf finden sich zahlreich auf der Karte.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Nun werfen wir einen Blick auf den Kühler. Hier sehr schön zu sehen sind die große Basisplatte aus Kupfer, die sowohl auf der GPU als auch auf dem Speicher sitzt. Darüber befinden sich sechs Heatpipes, welche die Abwärme aufnehmen und in den Kühlkörper überführen. Diese kommen bei fünf Heatpipes auf einen Durchmesser von 8 mm und eine weitere auf 6 mm.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Der neue Windforce-Kühler ist laut Gigabyte in der Lage eine Abwärme von 600 Watt abzuführen. Eine solche wird im Standard-Betrieb der GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming sicherlich nicht auftreten und selbst hohes Overclocking kommt bei einer Luftkühlung nicht an solche Werte heran, Gigabyte möchte aber sicherlich auch das Potenzial der Karte damit unterstreichen.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Auf der Slotblende bietet Gigabyte eine etwas andere Konfiguration, als dies üblicherweise bei NVIDIA der Fall ist. Zur Verfügung stehen zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D), einmal HDMI 2.0 und dreimal DisplayPort 1.2. Theoretisch kann die aktuelle NVIDIA-GPU sechs Displays ansteuern, allerdings nur wenn der DisplayPort samt MST verwendet wird. Gigabyte markiert die Slotblende hinsichtlich der gleichzeitigen Verwendung der entsprechenden Anschlüsse, sodass hier keine Missverständnisse entstehen sollten.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Über das Logo auf der Seite der Karte zeigt Gigabyte auch an, in welchem Zustand sich die Karte aktuell befindet. So beginnen die Lüfter erst ab einer GPU-Temperatur von 62 °C mit ihrer Arbeit und drehen dann bis auf 58 Prozent ihrer Maximaldrehzahl auf, was 2.100 RPM entspricht. Fällt die GPU-Temperatur wieder unter 50 °C, schalten sich die Lüfter wieder ab. Befindet sich die Karte in diesem passiven Zustand, leuchten die Wörter "Silent" und "Stop" auf.

Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming

Unter Last leuchtet dann nur noch der "Windforce"-Schriftzug und somit ist für den Nutzer bei offenem Aufbau oder einem Gehäuse mit Fenster immer ersichtlich, ob sich die Lüfter auf der Karte gerade drehen oder nicht. Zudem lässt sich die Farbe des Schriftzuges über die "OC Guru II"-Software noch anpassen.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan X (1.000/1.075/1.750 MHz, 12.288 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 Ti (1.000/1.075/1.750 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 (1.126/1.216/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 970 (1.050/1.178/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 Fury X (1.050/1.050/500 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 390X (1.050/1.050/1.500 MHz, 8.192 MB)
  AMD Radeon R9 390 (1.000/1.000/1.250 MHz, 8.192 MB)
  AMD Radeon R9 380 (970/970/1.425 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R7 370 (975/975/1.400 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R7 360 (1.050/1.050/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 352.90
AMD Catalyst 15.7

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Gigabyte lässt die Lüfter der GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming im Idle-Betrieb stillstehen. Daher nehmen wir die Laustärke der Karte in diesem Zustand als nicht existent an. Allerdings ist Gigabyte längst nicht der einzige Hersteller, der diese Option wählt.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Eine wirklich gute Leistung präsentiert der Kühler unter Last, denn mit einer Lautstärke von gerade einmal 42,4 dB(A) ist nur die ASUS GeForce GTX 980 Ti Strix leiser. Viel besser geht es aktuell unter Last für eine GeForce GTX 980 Ti nicht mehr. Ein Spulenfiepen konnten wir nicht feststellen.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Aufgrund des Stillstands des Lüfters erwärmt sich die GPU im Idle-Betrieb etwas mehr, als dies eigentlich der Fall ist. 38 °C spielen aber sicherlich kaum eine Rolle und die Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming bewegt sich hier auch in einem üblichen Bereich für eine passiv gekühlte GeForce GTX 980 Ti.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Interessanter wird es dann schon unter Last, doch mit 73 °C hält die Karte in allen Benchmarks ihren maximalen Boost. Erst bei über 80 °C ist für eine GeForce GTX 980 Ti der kritische Bereich erreicht. Zieht man zudem auch noch die Last-Lautstärke mit in Betracht, krönt dies eigentlich die Leistung der Karte und des Kühlers, denn Gigabyte schafft es die GPU kühl zu halten und dabei die Lautstärke in Grenzen zu halten.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Recht wenig zu besprechen gibt es bei der Idle-Leistungsaufnahme. Hier spielen die übrigen Komponenten des Systems eine wesentlich wichtigere Rolle. Ein kaufentscheidendes Kriterium können wir jedenfalls nicht feststellen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Unter Last zeigt sich bei der Gigabyte GeForce GTX 980 Ti G1 Gaming dann doch etwas das werksseitige Overclocking, wenngleich wir mit 438,7 Watt für das Gesamtsystem auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass je höher das Overclocking, umso schlechte liegt die jeweilige Karte hier. Auch wenn eine vom Hersteller übertaktete GeForce GTX 980 Ti sich aus dem von NVIDIA festgelegten Effizienzfenster heraus bewegt, so schaffen es die Karten dennoch meist in einem guten Performance/Watt-Verhältnis zu bleiben.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
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Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

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The Elder Scrolls V: Skyrim

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The Elder Scrolls V: Skyrim

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch