Drei Modelle der GeForce GTX 980 Ti im Test

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zotac gtx980ti arcticstorm logoHeute wollen wir uns einmal drei unterschiedliche Modelle der GeForce GTX 980 Ti anschauen, von denen zumindest eines durch ein interessantes Konzept mit einer zusätzlichen Wasserkühlung auf sich aufmerksam machen kann. Es geht darum, die gute Basis der GeForce GTX 980 Ti weiter zu verbessern und daran versuchen sich alle namhaften Hersteller und Partner von NVIDIA. Einige Modelle hatten wir uns bereits angeschaut, heute nun sollen drei weitere folgen und natürlich liegt der Fokus einmal mehr nicht nur auf der Leistung, sondern auch auf den weiteren wichtigen Eigenschaften einer Grafikkarte wie der Lautstärke und Effektivität der Kühlung.

Die drei Testkandidaten stammen aus dem Hause MSI, Palit und Zotac. Alle drei sind langjährige Partner von NVIDIA und sind demzufolge auch bei der GeForce GTX 980 Ti mit vertreten. Der erste Schwung verschiedener Varianten der GeForce GTX 980 Ti ist bereits durch. Gleich in der Startwoche konnten wir uns die EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 sowie die Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB Ultra anschauen. Diese basieren allesamt noch auf einem PCB-Design von NVIDIA. Die Hersteller hatten noch keine Gelegenheit ein eigenes Design zu entwickeln. Dies könnte bei den folgenden drei Testkandidaten schon etwas anders aussehen. Diese wären namentlich die MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G, die Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream und die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm.

Unterschiedliche Konzepte zur GeForce GTX 980 Ti
Unterschiedliche Konzepte zur GeForce GTX 980 Ti

Die GeForce GTX 980 Ti (Hardwareluxx-Launch-Artikel) erschien gut drei Wochen vor der Radeon R9 Fury X (Hardwareluxx-Artikel) und beide liegen in Sachen Leistung erstaunlich dicht zusammen. So kurz nach der GeForce GTX Titan X (Hardwareluxx-Artikel) konnte der Schritt von NVIDIA nur als Vorbereitung verstanden werden und als ein Weg, den Preisbereich zwischen der GeForce GTX 980 und GeForce GTX Titan X abschöpfen zu können. Für viele ist die GeForce GTX 980 Ti damit preislich unerreichbar, für viele andere aber scheinbar genau die richtige Grafikkarte, die selbst bei hohen Auflösungen und Qualitätseinstellungen noch ausreichend Leistung bietet. Eben diese Basis nutzen nun MSI, Palit und Zotac.

Architektonische Eckdaten

NVIDIA verwendet wie bei der GeForce GTX Titan X auch bei der GeForce GTX 980 Ti die GM200-GPU. Hier allerdings trägt sie die Bezeichnung GM200-310-A1 und weist sich damit klar als geringere Ausbaustufe innerhalb der GM200-Serie aus. NVIDIA lässt die GPU weiterhin in 28 nm bei TSMC fertigen, was in Anbetracht der 8 Milliarden Transistoren noch immer beeindruckend ist. Nicht 3.072 wie bei der GeForce GTX Titan X, sondern 2.816 Shadereinheiten arbeiten auf der GeForce GTX 980 Ti. Diese ergeben sich aus 6 Graphics Processing Cluster (GPC) sowie 22 Maxwell Streaming Multiprozessoren. 4 SMM-Blöcke x 22 SMM x 32 ALUs ergeben die 2.816 Shadereinheiten. Jeder SMM besitzt zusätzlich jeweils acht Textureinheiten, womit wir auf insgesamt 176 dieser Einheiten kommen. Jeweils 16 ROPs zu jedem 64-Bit-Block des insgesamt 384 Bit breiten Speicherinterfaces ergeben eine Gesamtzahl von 96 ROPs.

Die Modelle der GeForce GTX 980 Ti im Vergleich
Modell MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Straßenpreis ab 750 Euro ab 715 Euro ab 850 Euro
Homepage www.msi-computer.de www.palit.biz www.zotac.com
Technische Daten
GPU GM200 (GM200-310-A1) GM200 (GM200-310-A1) GM200 (GM200-310-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 8 Milliarden 8 Milliarden 8 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.178 MHz 1.152 MHz 1.025 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.279 MHz 1.241 MHz 1.114 MHz
Speichertakt 1.775 MHz 1.750 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6 GB 6 GB 6 GB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 340,8 GB/Sek. 336,6 GB/s 336,6 GB/s
DirectX-Version 12 12 12
Shadereinheiten 2.816 2.816 2.816
Textureinheiten 176 176 176
ROPs 96 96 96
Typische Boardpower - Watt 250 Watt - Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI

NVIDIA sieht für die Referenzversion der GeForce GTX 980 Ti einen Basis-Takt von 1.000 MHz vor. Per GPU-Boost sollen unter Last mindestens 1.075 MHz möglich sein. MSI, Palit und Zotac versuchen sich nicht nur durch eine andere Kühlung, sondern auch durch eine werksseitige Übertaktung voneinander zu unterscheiden. Am wenigsten mutig geht Zotac mit der GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm ans Werk, denn hier setzt man den Basis-Takt auf 1.025 MHz, während per GPU-Boost bis zu 1.114 MHz möglich sein sollen. Den Speicher belässt Zotac auf 1.750 MHz.

Schon deutlich forscher geht MSI mit der GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G zu Werke, denn der Basis-Takt liegt bei 1.178 MHz, während der Boost-Takt mit 1.279 MHz angegeben wird. Hier hat man sich auch an ein Overclocking des GDDR5-Speichers herangewagt und lässt diesen mit 25 MHz mehr arbeiten - zumindest im OC-Modus. Allerdings bietet MSI auch einen Gaming-Modus an, bei dem die GPU auf einen Takt von 1.140/1.228 MHz kommt. Im Gaming-Mode arbeitet die Karte mit den Referenzvorgaben von 1.000/1.075 MHz. In der Mitte dieser beiden Karten positioniert sich Palit mit der GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream. Hier liegt der Basis-Takt bei 1.152 MHz und der Boost-Takt soll bei mindestens 1.241 MHz liegen. Welche Karte nun schlussendlich die schnellere ist, diese Frage lassen wir an dieser Stelle noch offen.


Erster Vertreter in diesem Vergleich ist die MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G, die aktuell ab etwa 735 Euro zu haben ist. MSI bietet aber unterschiedliche Modi zur Lüftersteuerung und des Taktes an, so dass wir hier genauer hinschauen wollen.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
Länge des PCBs 290,5 mm
Länge mit Kühler 290,5 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 100 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1x HDMI 1.4a
3x DisplayPort 1.2

Lüfter aus im Idle Ja (ab 54 °C)

Die kurzen technischen Fakten zur Karte zeigen, dass sich MSI mit 190,5 mm an die Länge der Referenzversion hält. Auch steht der Kühler in der Länge nicht über. Zwei Lüfter kümmern sich um die Kühlung und die Stromversorgung erfolgt über zwei 8-Pin-Anschlüsse. Die Display-Ausgänge stehen in der Standard-Konfiguration zur Verfügung und ein Abschalten der Lüfter sieht MSI natürlich ebenfalls vor.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 65 °C 1.380 MHz
Company of Heroes 66 °C 1.380 MHz
Grid 2 66 °C 1.380 MHz
Metro: Last Light 66 °C 1.380 MHz
Crysis 3 66 °C 1.380 MHz
Battlefield 4 66 °C 1.380 MHz
Bioshock: Infinite 66 °C 1.380 MHz
Tomb Raider 66 °C 1.380 MHz

Doch zunächst einmal werfen wir einen Blick darauf, wie hoch die MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G unter Last ihren Boost-Takt anhebt. Bei einer GPU-Temperatur von 66 °C liegt der maximale Takt bei 1.380 MHz, der auch über den kompletten Testzeitraum eingehalten werden kann.

GPU-Z-Screenshot der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
GPU-Z-Screenshot der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die technischen Daten der Karte.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Die zwei großen Lüfter mit einem Durchmesser von 100 mm dominieren die Frontansicht auf die MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G. An dieser Stelle wollen wir auch auf den Wechsel zwischen den verschiedenen Modi hinweisen. Ab Werk arbeitet die Karte mit 1.178/1.279 MHz, nur wer die Gaming-App installiert, kann auch auf die weiteren Profile zurückgreifen. Da es hier auch gewisse Abhängigkeiten zur Lüftersteuerung gibt, haben wir eine kleine Übersichtstabelle erstellt.

Betriebsmodi der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
Modus Basis-Takt Boost-Takt Speicher-Takt Lüfter aus
Silent-Mode 1.000 MHz 1.075 MHz 1.750 MHz Ja (ab 54 °C)
Gaming-Mode 1.140 MHz 1.228 MHz 1.775 MHz Nein
OC-Mode 1.178 Mhz 1.279 MHz 1.775 MHz Nein

Ein Abschalten der Lüfter erfolgt also nur, wenn die Karte im Silent-Mode betrieben wird. Die Taktung ist ebenfalls abhängig vom gewählten Modus. Der Nutzer kann also selbst entscheiden, ob er ein Plus an Leistung oder einen leisen Betrieb bevorzugt.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Die Rückseite der Karte und damit des PCBs versieht MSI komplett mit einer Backplate. Daher ist vom der dahinterliegenden Platine auch recht wenig zu sehen. Einige Öffnungen sind dennoch vorhanden, um zumindest eine gewisse Kühlung der rückseitigen Komponenten zuzulassen. Als Design-Element darf sicherlich der Drache bezeichnet werden, der auf der Backplate aufgebracht ist.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

MSI verwendet zwei große Lüfter mit einem Durchmesser von 100 mm. Durch ein spezielles Design der Lüfterblätter will MSI die Geräuschentwicklung reduziert und den geförderten Luftstrom erhöht haben. Abgeschaltet werden die Lüfter nur im Silent-Mode. Ab 62 °C schalten sie sich dann zu und bei 54 °C wieder ab. Im Gaming- und OC-Mode drehen die Lüfter im Idle-Betrieb mit 520 RPM, unter Last sind es in allen Modi 1.675 RPM, was 50 Prozent der Maximaldrehzahl entspricht.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Die Stromversorgung hat MSI gegenüber der Referenzversion deutlich aufgebohrt. Statt jeweils einmal 6-Pin und 8-Pin ist die Karte mit zweimal 8-Pin bestückt. Damit steigt die theoretische Leistungsaufnahme auf Basis der Versorgung auf 375 Watt, wovon die Karte aber im Werkszustand wohl kaum Gebrauch machen kann. Vor den Anschlüssen ist eine der dicken Heatpipes zu sehen, welche die Abwärme von der GPU in den Kühlkörper abführt.


Weiter geht es mit den Details der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G:

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Hier zu nennen wären die beiden SLI-Anschlüsse auf dem PCB in direkter Nähe zur Slotblende. Damit ermöglicht NVIDIA einen Multi-GPU-Betrieb der GeForce GTX 980 Ti. Theoretisch möglich ist der Einsatz von bis zu vier Karten in einem 4-Way-SLI, der Praxis dürfte man aber selten Systeme mit mehr als zwei Karten finden. Hier reicht dann auch eine SLI-Brücke aus, da die finalen Frames nur zwischen zwei Karten ausgetauscht werden müssen.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Insgesamt verwendet das Twin-Frozr-Kühlsystem auf der Karte vier Heatpipes. Diese nehmen die Abwärme direkt über der GPU auf und führen sie in den Kühlkörper ab. Zwei Heatpipes kommen dabei auf einen Durchmesser von 6 mm und zwei weitere auf 8 mm.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Am hinteren Ende der Karte ist zu erkennen, dass weder der Kühler noch die Backplate über das PCB hinausstehen. Hier ebenfalls erkennbar sind die zahlreichen weiteren Kühler, die sich auf der Frontplate befinden und die einige weitere wichtige Komponenten der Karte abdecken. Dazu gehören neben den Speicherchips auch einige Bauteile der Strom- und Spannungsversorgung.

MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G
MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G

Auf der Slotblende finden wir die aktuelle Standard-Konfiguration für NVIDIA-Grafikkarten. Dies wären jeweils einmal HDMI 2.0 und Dual-Link-DVI sowie drei DisplayPort 1.2. Damit dürften abhängig von der Zielauflösung und dem jeweiligen Monitor alle Nutzer den richtigen Ausgang finden.

Die MSI Gaming App haben wir im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Leistungs-Profilen bereits angesprochen. Über das Programm lässt sich aber auch das beleuchtete MSI-Logo auf der Stirnseite der Karte steuern. Neben der Wahl der Farbe können hier auch Animationen für die Beleuchtung ausgewählt werden.


Mit der Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream schauen wir uns nun den zweiten Vertreter in diesem Vergleich an. Wer sich für dieses Modell entscheidet, muss gut 710 Euro auf den Tisch legen. Damit bewegen wir uns innerhalb der unterschiedlichen Modelle der GeForce GTX 980 Ti aber noch immer im unteren Preisbereich.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Länge des PCBs 290,5 mm
Länge mit Kühler 300,5 mm
Slothöhe 2,5 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 100 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1x HDMI 1.4a
3x DisplayPort 1.2

Lüfter aus im Idle Ja (ab 54 °C)

Mit einer maximalen Länge von 200,5 mm ist die Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream nicht übermäßig lang und somit dürften auch beim Einbau keinerlei Probleme auftauchen. Schon eher schwierig wird es bei der Dicke des Kühlers, denn dieser belegt 2,5 Slots und somit kann es beim Einsatz von Erweiterungskarten auf bestimmten Mainboards schon eng werden. Zwei Lüfter mit einem Durchmesser von 100 mm sorgen für ausreichende Frischluft. Ansonsten sehen wir in der Tabelle nur Daten, die wir so auch erwarten würden.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 62 °C 1.354 MHz
Company of Heroes 62 °C 1.354 MHz
Grid 2 62 °C 1.354 MHz
Metro: Last Light 62 °C 1.354 MHz
Crysis 3 62 °C 1.354 MHz
Battlefield 4 62 °C 1.354 MHz
Bioshock: Infinite 62 °C 1.354 MHz
Tomb Raider 62 °C 1.354 MHz

Spannend ist einmal mehr der Blick auf die Tabelle, die GPU-Temperatur und Takt gegenüberstellt. Hier erkennen wir recht schnell, dass das Modell von Palit mit einem maximalen Boost-Takt von 1.354 MHz ein paar Megahertz unterhalb der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G im OC-Modus liegt. Diese 1.354 MHz können aber über alle Benchmarks bei einer maximalen GPU-Temperatur von 62 °C gehalten werden.

GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die technischen Daten der Karte.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Die silberne Abdeckung im Aluminium-Look ist sicherlich der Blickfang der Karte. Sie bettet die beiden Axiallüfter mit einem Durchmesser von 100 mm ein. Durch die halbtransparenten Lüfterschaufeln sind auch schon vereinzelte Strukturen des Kühlers zu sehen. Ansonsten wird bereits auf diesem ersten Bild eutlich, dass die Karte etwas höher ist, als dies üblicherweise der Fall ist. Auch das Modell von MSI stand in der Höhe schon etwas über das PCB hinaus, im Falle der Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream liegen wir aber bei gut 2 cm.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Auf der Rückseite verwendet Palit eine Backplate, die weite Teile des PCBs verdeckt. Einzig ein paar Bauteile mit zu großer Höhe musste man aussparen und auch den Bereich um die Rückseite der GPU belässt man aufgrund der Klammer, die den Kühler auf die GPU presst, offen. Die Backplate besteht aus schwarzem, gebürsteten Aluminium und weiß durchaus zu gefallen.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Noch einmal ein Blick auf einen der beiden Lüfter. Diese haben einen Durchmesser von 100 mm und sollen durch die spezielle Form der Lüfterschaufeln die Verwirbelungen reduzieren und das geförderte Luftvolumen steigern. Ab einer GPU-Temperatur von 62 °C schalten sich die Lüfter erst zu, davor arbeitet die Karte komplett passiv. Wird die Last wieder reduziert, schalten sich die Lüfter bei 54 °C und weniger wieder ab. Bei Volllast drehen die beiden Lüfter mit 55 Prozent ihrer Maximaldrehzahl, was 1.200 RPM entspricht.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Palit spielt mit dem Namen Jetstream natürlich auf das Naturphänomen der Winde in großen Höhen an und verwendet dazu auch das japanische Zeichen für den Wind. Ob dies der Karte auch zu Rückenwind verhelfen wird oder sie gegen Gegenwind ankämpfen muss, wird sich noch zeigen müssen.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Die Strom- und Spannungsversorgung erfolgt über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss, was die Karte in die Lage versetzt, theoretisch bis zu 300 Watt aufzunehmen. Damit zeigt sich Palit in dieser Hinsicht recht genügsam und baut trotz relativ hoher werksseitiger Übertaktung nicht auf eine überdimensionierte Versorgung.


Weiter geht es mit den Details zur Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Obligatorisch sind die beiden SLI-Anschlüsse, über die eine jede GeForce GTX 980 Ti in die Lage versetzt wird in einem Multi-GPU-System betrieben zu werden. Der Nutzer hat dabei die Wahl zwischen zwei bis vier Karten, wobei ein 2-Way-SLI bestehend aus zwei Karten die wahrscheinlichste Konfiguration ist, die man in der Praxis antreffen wird.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Hier noch einmal ein Blick von oben auf die Karte, wo auch der Überstand des Kühlers am deutlichsten zu erkennen ist. Die Abdeckung des Kühlers schützt dabei die darunterliegenden feinen Finnen des Aluminium-Kühlers, der durch Heatpipes in seiner Kühlleistung unterstützt wird.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Ebenfalls zu sehen ist der Überstand in der Höhe bei einem Blick auf das hintere Ende der Karte. Auch an dieser Stelle ist der Kühler etwas größer als das PCB. An dieser Stelle schließen auch drei der fünf verbauten Heatpipes ab.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Aufgrund einiger Lötpunkte sowie Bauteile mit zu großer Bauhöhe für die Backplate, lässt Palit einige Öffnungen in der Backplate. Ebenfalls von Palit vorgesehen sind einige Spannungsmesspunkte für die Spannung von GPU, Speicher und PCI-Express-Interface. Einige Sicherheitsmechanismen lassen sich durch zwei weitere Kontakte auf der linken Bildhälfte ausschalten.

Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream

Die Slotblende zeigt sich im Hinblick auf die Öffnungen recht großzügig, auch wenn nur ein sehr kleiner Teil der warmen Abluft hier überhaupt durchgeleitet wird. Die Display-Anschlüsse bestehen aus der Standard-Konfiguration mit jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI 2.0 sowie dreimal DisplayPort 1.2.


Letzter und zugleich womöglich sogar interessantester Vertreter in diesem Vergleich ist die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm. Mit einem Preis von 850 Euro spiegelt sich aber auch wider, dass Zotac hier nicht nur eine einfache Luftkühlung verbaut, sondern theoretisch auch eine reine Wasserkühlung möglich macht. Ein ähnliches Konzept kennen wir bereits von den Poseidon-Modellen von ASUS, von denen wir uns die GeForce GTX 780 Poseidon schon genauer angeschaut haben.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Länge des PCBs 290,5 mm
Länge mit Kühler 320,5 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 3x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1x HDMI 1.4a
3x DisplayPort 1.2

Lüfter aus im Idle Ja (ab 52 °C)

Zunächst einmal zeigt sich die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm als Standard-Kost, da es keinerlei Auffälligkeiten in den technischen Daten gibt. Trotz oder geraden wegen der optionalen Wasserkühlung schalten die Lüfter auch bei reiner Luftkühlung ab. Auch in Sachen Länge gibt es keinerlei Schwierigkeiten - aber schon eher beim Gewicht, denn durch den massiven Wasserkühler ist die Karte deutlich schwerer als eine übliche High-End-Grafikkarte. Daher legt Zotac dem Lieferumfang auch eine Stütze bei, womit sich die Karte am Boden des Gehäuses abstützen lässt.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 74 °C 1.240 MHz
Company of Heroes 74 °C 1.240 MHz
Grid 2 74 °C 1.240 MHz
Metro: Last Light 74 °C 1.240 MHz
Crysis 3 74 °C 1.240 MHz
Battlefield 4 74 °C 1.240 MHz
Bioshock: Infinite 74 °C 1.240 MHz
Tomb Raider 74 °C 1.240 MHz

An dieser Stelle wollen wir uns die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm einmal ohne die Wasserkühlungs-Komponente anschauen. In den späteren Messungen und Benchmarks haben wir die Karte auch mit Wasserkühlung getestet. Nun aber geht es erst einmal um den Betrieb in reiner Luftkühlung. Bei einer GPU-Temperatur von 74 °C erreicht die Karte einen maximalen Boost-Takt von 1.240 MHz. Damit liegt man nur minimal über den eigenen Vorgaben.

GPU-Z-Screenshot der Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
GPU-Z-Screenshot der Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die technischen Daten der Karte.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Zotac verzichtet in optischer Hinsicht auf Farbakzente jeglicher Art. Mattes Schwarz dominiert den Anblick, wenngleich die Karbon-Optik nur eine Täuschung ist. Oberhalb der Lüfter sind bereits die Anschlüsse für die Wasserkühlung zu sehen.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Die Rückseite hingegen zeigt sich deutlich farbenfroher. Zotac versieht seine ArcticStorm bzw. die Backplate mit einer vollständigen Bemalung und dem Schriftzug "Push the Limit". Einige Öffnungen in der Backplate sollen für etwas Luftzirkulation sorgen.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Die drei Lüfter haben einen Durchmesser von 90 mm. Dahinter ist bereits der großflächige Kühlkörper zu sehen. Im Idle-Betrieb schalten sich die Lüfter komplett ab und erst ab einer GPU-Temperatur von 60 °C zu. Wird die Last wieder reduziert, stehen sie ab einer Temperatur von 52 °C wieder still. Bei einer reinen Luftkühlung erreichen die Lüfter eine maximale Drehzahl von 76 Prozent bei 2.650 RPM.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Da auch Zotac das Standard-Layout für das PCB verwendet, sehen wir bei den zusätzlichen Stromanschlüssen jeweils einmal 6-Pin und 8-Pin. Damit erreicht die Karte eine theoretische Versorgung von 300 Watt. In Sachen Overclocking machen wir uns aufgrund des Standard-PCBs und der nicht ausgebauten Versorgung keine allzu große Hoffnungen.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Wie bei einer jeden aktuellen High-End-Grafikkarte von NVIDIA sind auch auf der Zotac GeForce GTX 980 Ti ArciticStorm zwei SLI-Anschlüsse verbaut. Damit ließen sich zwei, drei oder vier Karten in einem 2-Way-, 3-Way- oder 4-Way-SLI zusammenschalten.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm noch genauer an.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Noch einmal ein genauer Blick auf die bunte Backplate, die optisch in jedem System sicherlich ein Highlight sein dürfte, denn meist legen die Hersteller keinen großen Wert auf die Gestaltung der Backplate. Allerdings muss das von Zotac gewählte Design dann auch gefallen, was sicherlich nicht immer der Fall ist.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Über den Anschluss-Block auf Oberseite der Karte lässt sie sich in eine Wasserkühlung einbinden. Für unseren Test verwenden wir eine aquaduct 240 eco Mark II. Angeschlossen werden kann die Wasserkühlung in beide Ausrichtungen, dazu müssen einfach nur die Anschlussstücke getauscht werden.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Hier zu sehen ist der Überstand des Kühlers über dem PCB. Zotac verwendet das 290,5 mm lange Referenz-PCB, die Karte kommt samt Kühler aber auf eine Länge von 320,5 mm. Zotac verzichtet aber nicht auf eine gesonderte Kühlung einiger strom- und spannungsversorgender Komponenten, deckt mit dem Hybrid-Kühler aber nur die GPU ab.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Die restlichen Komponenten, die sicherlich gerade beim Overclocking einer gewissen Kühlung bedürfen, sind mit einer kleinen Frontplate versehen. Davon abgedeckt werden die Speicherchips sowie einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm
Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm

Die Slotblende zeigt wiederum keinerlei Überraschungen und präsentiert daher jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI 2.0 sowie drei DisplayPort 1.2 - deckt somit alle wichtigen Anschlusstypen ab und dürfte es jedem Nutzer ermöglichen, seinen Wunsch-Monitor an der Karte zu betreiben.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan X (1.000/1.075/1.750 MHz, 12.288 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 Ti (1.000/1.075/1.750 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 (1.126/1.216/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 970 (1.050/1.178/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 Fury X (1.050/1.050/500 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 390X (1.050/1.050/1.500 MHz, 8.192 MB)
  AMD Radeon R9 390 (1.000/1.000/1.250 MHz, 8.192 MB)
  AMD Radeon R9 380 (970/970/1.425 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R7 370 (975/975/1.400 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R7 360 (1.050/1.050/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 352.90
AMD Catalyst 15.15

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der drei Testkandidaten. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Die Beurteilung der Idle-Lautstärke gestaltet sich recht einfach, da alle Karten im Idle-Betrieb ihren Lüfter abschalten. Im Falle der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G unterscheiden wir noch einmal zwischen dem Modus ab Werk und dem Silent-Mode, in dem die Karte ebenfalls ihre Lüfter abschaltet. Im Falle des OC-Mode messen wir eine Lautstärke von 34,2 dB(A), womit die Karte aber immer noch sehr leise ist.

Die mit einer Hybridkühlung versehene Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm bleibt natürlich auch bei einer reinen Wasserkühlung flüsterleise, da die GPU-Temperatur unterhalb der Abschalttemperatur für die Lüfter liegt.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last machen sich dann schon deutlichere Unterschiede bemerkbar. Wir unterschieden auch hier zwischen dem Einsatz der Wasserkühlung auf der Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm und dem Betrieb ohne flüssiges Kühlmittel. Die Karte bleibt dann unter Last ebenfalls völlig lautlos, zumindest wenn man die Grafikkarte isoliert betrachtet, da die Wasserpumpe an anderer Stelle natürlich weiterhin ein Geräusch von sich gibt.

Mit 43,6 dB(A) ist die Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream unter Last am leisesten. Nur unwesentlich lauter ist die MSI GeForce GTX 980 Gaming 6G mit 44,8 dB(A). Aufgrund der hohen Drehzahl der drei Lüfter am lautesten ist die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm im reinen luftgekühlten Betrieb. Hier kommt die Karte auf einen Messwert von 47,6 dB(A). Alle drei Testkandidaten sind aber natürlich noch immer weitaus leiser, als die meisten Referenzkarten.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Die Idle-Temperaturen spielen inzwischen kaum noch eine Rolle, da moderne GPUs in diesem Betriebsmodi nur noch wenige Watt verbrauchen. Ein Abschalten der Lüfter spielt aber natürlich selbst dann noch eine entscheidende Rolle. Aufgrund der Wasserkühlung bietet die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm mit 28 °C die niedrigste Temperatur. Da bei der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G auch im Idle-Betrieb die Lüfter weiterdrehen, sehen wir hier eine GPU-Temperatur von 33 °C.

Die Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream ist die erste Karte, die rein mit Luft gekühlt wird und ihre Lüfter auch abschaltet. Hier haben wir eine Idle-Temperatur von 39 °C gemessen. Noch ein paar Grad wärmer, genauer gesagt 41 °C, wird die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm. Aber selbst bei dieser Temperatur sehen wir noch keinerlei Probleme im Hinblick auf die Kühlung.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Die Last-Temperaturen sind hier schon wieder deutlich interessanter. Hier hat die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm bei verwendeter Wasserkühlung natürlich einen deutlichen Vorteil und kommt auf eine Temperatur von 48 °C. Für eine Wasserkühlung mag dieser Wert nicht sonderlich gut sein, allerdings sprechen wir auch von einem Hybrid-Kühler, der nicht unbedingt auf den reinen Wasserkühlungs-Einsatz ausgelegt ist. Ebenfalls zu beachten ist, dass wir die Karte übertaktet haben, um das Potenzial darstellen zu können.

Mit 66 °C ebenfalls eine recht niedrige Temperatur präsentiert die MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G. Zieht man noch die Last-Lautstärke mit in Betracht, ein respektables Ergebnis. Auf 72 bzw. 74 °C kommen die Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream und die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm. Auch wenn dies nach recht hohen Temperaturen klingt, so muss man dennoch festhalten, dass NVIDIA erst ab einer Temperatur von 85 °C damit beginnt die Spannung und den Takt zu reduzieren. An diese Vorgabe halten sich auch die meisten Hersteller.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Die Leistungsaufnahme spielt im Idle-Betrieb kaum noch eine Rolle, da die weiteren Komponenten in einem System maßgeblich für einen Unterschied an dieser Stelle sind. Egal ob AMD oder NVIDIA, moderne GPUs liege fast immer auf einem ähnlichen Level und daher kann der Idle-Verbrauch nicht zur Kaufentscheidung herangezogen werden. Spannend wird es noch einmal, wenn die Hersteller dazu kommen den Verbrauch noch einmal deutlich zu reduzieren oder die GPU sogar ganz abschalten können.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Unter Last werden die Unterschiede dann deutlicher und lassen sich auch anhand der werksseitigen Übertaktung und im Falle der Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm durch das manuelle Overclocking einordnen. Mit 391,7 Watt liegt diese Karte ohne manuelles Overclocking und mit nur recht moderaten Werkseinstellungen nur wenige Watt über der Referenzversion der GeForce GTX 980 Ti.

Schon deutlicher steigt der Verbrauch bei der Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream und MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming 6G an. Hier kommen wir für das Gesamtsystem auf 441,5 bzw. 453,2 Watt. Damit verbrauchen diese beiden Modelle rund 50 Watt mehr. Zugegeben auf die Spitze getrieben haben wir es mit der Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm und dem manuellen Overclocking. Auch hier sehen wir zusätzliche 50 Watt im Verbrauch.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
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Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
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ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
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ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
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ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
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ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra