Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra im Test

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inno3d 980ti x3ultra logoAls schnellste "echte" Gamer-Karte stellte NVIDIA die GeForce GTX 980 Ti pünktlich zur Computex Anfang Juni vor. Auf den Test der Referenzversion folgte dann auch recht schnell der erste Blick auf die EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 als erster Vertreter mit Custom-Kühlung. Heute geht es nun im schnellen Schritt weiter und wir schauen uns das vorläufige Highlight aus dem Hause Inno3D an. Die iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra baut dabei auch auf das Referenzdesign auf, allerdings verbaut Inno3D natürlich den eigenen HerculeZ-Kühler. Was dieser zu leisten im Stande ist, wo sich die Karte in der Performance einordnet und wie es um die Kühlung bestellt ist - all das schauen wir uns auf den nächsten Seiten genauer an.

Mit der GeForce GTX 980 Ti kam NVIDIA offenbar AMD zuvor, die in den kommenden Wochen mit der Radeon Fury X wieder auf sich aufmerksam machen wollen. Natürlich kann NVIDIA nicht genau wissen, was AMD im Schilde führt, doch eine knappe Positionierung unterhalb der GeForce GTX Titan X im Preisbereich von 740 Euro dürfte ein deutliches Signal in Richtung des roten Lagers sein. Doch nun wollen wir uns erst einmal auf die GeForce GTX 980 Ti von Inno3D konzentrieren.

In der kommenden Woche ist der Kampf also eröffnet. Diverse Modelle der GeForce GTX 980 Ti werden in den kommenden Tagen und Wochen auf den Markt kommen. Zunächst einmal bleibt der Markt dabei den Karten vorbehalten, die auf das Referenzdesign beim PCB, aber auf eine alternative Kühlung setzen. Gegen Ende Juni erwarten die Hersteller dann auch die Auslieferung kompletter Eigenkreationen - heißt sowohl PCB als auch Kühlung werden noch einmal deutlich ausgebaut sein.

Architektonische Eckdaten

Mit der GeForce GTX 980 Ti brachte NVIDIA kürzlich den zweiten Ableger mit GM200-GPU auf den Markt. Dabei handelt es sich um eine abgespeckte Variante, die im Vergleich zur GeForce GTX Titan X auf ein paar Funktionseinheiten, vor allem aber auf die Hälfte des GDDR5-Speichers verzichten muss. Unser Review zeigte die beiden Referenzversionen nahezu gleichauf. Auf der GeForce GTX 980 Ti arbeiten demnach 4 SMM-Blöcke x 22 SMM x 32 ALUs und somit kommt die Karte auf 2.816 Shadereinheiten. Hinzu kommen 176 Textureinheiten und 96 Render-Backends.

Der Speicherausbau beträgt wie auf jeder anderen GeForce GTX 980 Ti 6 GB. Angebunden ist dieser über ein 384 Bit breites Speicherinterface. Bei NVIDIA kommt in der aktuellen "Maxwell"-Generation noch der klassische GDDR5-Speicher zum Einsatz, während AMD in Kürze für die High-End-Karten auf den deutlich schnelleren High Bandwidth Memory wechseln wird.

Die technischen Daten der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 980 Ti Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra
Straßenpreis ab 739 Euro ab 750 Euro
Homepage www.nvidia.de www.inno3d.com
Technische Daten
GPU Maxwell (GM200-310-A1) Maxwell (GM200-310-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 8,0 Milliarden 8,0 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.000 MHz 1.152 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.075 MHz 1.241 MHz
Speichertakt 1.753 MHz 1.800 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6.144 MB 6.144 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 336,6 GB/s 345,6 GB/s
DirectX-Version 12 12
Shadereinheiten 2.816 2.816
Textur Units 176 176
ROPs 96 96
SLI/CrossFire SLI SLI

Im Vergleich zur Referenzversion lässt Inno3D den Basis-Takt der iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra von 1.000 auf 1.152 MHz anheben. Während NVIDIA für die Referenzversion einen Boost-Takt von 1.075 MHz verspricht, sind es beim Modell von Inno3D satte 1.241 MHz. Laut Inno3D ist diese Konfiguration das aktuell schnellste, was auf einem Referenzlayout für das PCB bisher ausgeliefert werden kann. Das soll auch für Konkurrenzprodukte gelten. Den Speicher übertaktet Inno3D von 1.750 auf 1.800 MHz und steigert damit die Speicherbandbreite von 336,6 auf 345,6 GB pro Sekunde. Alle weiteren technischen Daten sind identisch.

Während NVIDIA für die GeForce GTX 980 Ti eine unverbindliche Preisempfehlung von 739 Euro ausruft und die Karte zu diesem Preis auch zu haben ist, geht Inno3D sehr aggressiv in die preisliche Gestaltung und verlangt mit 749,90 Euro nur einen geringfügigen Aufpreis.

GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die eben gemachten Angaben zu den technischen Daten noch einmal.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 70 °C 1.342 MHz
Company of Heroes 71 °C 1.342 MHz
Grid 2 70 °C 1.342 MHz
Metro: Last Light 71 °C 1.342 MHz
Crysis 3 71 °C 1.342 MHz
Battlefield 4 71 °C 1.342 MHz
Bioshock: Infinite 71 °C 1.342 MHz
Tomb Raider 71 °C 1.342 MHz

In der Folge kommen wir auch gleich zu den ersten Messungen, denn GPU-Boost auf Seiten von NVIDIA und Powertune auf Seiten von AMD haben dazu geführt, dass die Hersteller nur noch Mindestangaben zum Takt machen. Abhängig von der jeweiligen Lastsituation, dem Verhalten von Temperatur und Spannung, ergeben sich unterschiedliche Werte in der Praxis. Dabei hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass sowohl NVIDIA als auch AMD ihre Referenzkarten in ein recht enges Korsett packen. Die High-End-Modelle arbeiten schnell in einem der vorgegebenen Limits, dies gilt auch für die GeForce GTX 980 Ti. Anders aber bei der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra, die unter Dauerlast eine maximale Temperatur von 71 °C erreicht. Da das Temperaturtarget bei über 80 °C liegt, hält die Karte über alle Benchmarks ihren maximalen Takt von 1.342 MHz. Das Powerlimit ist also ohne Eingriff des Nutzers an dieser Stelle der limitierende Faktor.


Auf den folgenden beiden Seiten schauen wir uns die Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra etwas genauer an und versuchen jedes Detail zu beleuchten. Dabei weisen wir bereits an dieser Stelle darauf hin, dass wir den Kühler nicht entfernen konnten, da die Karte auch noch in weiteren Redaktionen getestet werden soll. Daher ist es notwendig, dass sie im Auslieferungszustand verbleibt.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra
Länge des PCBs 265 mm
Länge mit Kühler 295 mm
Slothöhe 2,5 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 3x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1 HDMI 2.0
3x DisplayPort 1.2a

Lüfter aus im Idle (ab 54 °C) Ja

Auf die Zusammenfassung der technischen Daten schauen wir uns die Karte nun etwas genauer an und gehen auch auf einige Details ein, die in obiger Tabelle erwähnt werden.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Ein wuchtiger Auftritt ist der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra sicher. Dies liegt zum einen der der schieren Größe der Karte bzw. des Kühlers und zum anderen an der Optik. Die aggressive Linienführung der Verkleidung gefällt dabei sicherlich nicht jedem. Ebenso wie die farbliche Gestaltung, die einem metallischen Braunton gehalten ist. Für die Ende Juni geplanten schnelleren Modelle sieht Inno3D auch einige Veränderungen am Kühler vor, wie auf der Computex 2015 bereits zu sehen war.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Die Rückseite der Karte versieht Inno3D mit einer Backplate. Diese ist in weiten Teilen geschlossen und lässt nur einige Öffnungen für zwei Bauteile mit größerer Bauhöhe sowie zahlreiche kreisrunde Öffnungen in der Mitte, die zumindest eine gewisse Luftzirkulation zulassen sollen. Weiterhin wird hier ersichtlich, dass Inno3D ein PCB mit einer Länge von 265 mm einsetzt, der Kühler aber etwas darüber hinaus reicht. Genauer gesagt ist der Kühler 30 mm länger, verbleibt aber immer noch innerhalb der ATX-Spezifikationen.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Drei Lüfter sollen für ausreichende Frischluft sorgen, um GPU und weitere Komponenten in einem angenehmen Temperaturbereich zu halten. Alle drei Lüfter kommen auf einen Durchmesser von 90 mm. Wie inzwischen bei den meisten Grafikkarten schalten sich die Lüfter im Idle-Betrieb ab. Ab einer Temperatur von 54 °C beginnen sie mit der Arbeit und drehen abhängig von der Last und steigenden Temperatur schneller auf. Lässt die Last wieder nach und die Temperatur fällt unter 50 °C, schalten sich alle drei Lüfter erneut ab.

Dabei sei angemerkt, dass wir auf der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra zwei BIOS-Versionen ausprobieren konnten. Einmal mit Abschaltung der Lüfter im Idle-Betrieb und einmal ohne. Dabei konnten wir feststellen, dass auch die Last-Temperatur in gewisser Weise davon abhängig ist, ob die Lüfter im Idle-Betrieb vollständig stillstehen oder nicht. In den Messungen werden wir später sehen, dass die Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra auf eine maximale Last-Temperatur von 71 °C kommt, wenn die Lüfter vorher nicht arbeiteten. Drehten sie sich im Idle-Betrieb zuvor, liegt die Last-Temperatur selbst noch 15 Minuten noch bei nur 63 °C und nähert sich nur langsam der 70-°C-Grenze.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Da Inno3D das Standard-Design des PCBs einsetzt, sind auch keinerlei Unterschiede bei der Stromversorgung zu erkennen. Jeweils einmal 6-Pin und einmal 8-Pin bringen zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz theoretisch 300 Watt an die Karte. NVIDIA gibt für die Referenzversion eine TDP von 250 Watt an. Somit sollte selbst die iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra mit der werksseitigen Übertaktung auf der sicheren Seite sein.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Obligatorisch sind auch die beiden SLI-Anschlüsse, über die sich zwei, drei oder gar vier Karten in einem 2-Way-, 3-Way- oder gar 4-Way-SLI zusammen betreiben lassen. Wir sind gespannt wann NVIDIA auf die Verbindung via SLI-Brücke verzichten wird, denn theoretisch ist die Übertragung der einzelnen Frames an die primäre Karte über das PCI-Express-Interface möglich - so macht es AMD bei den "Hawaii"-Grafikkarten bereits seit Jahren vor.


Weiter geht es mit einigen Details zur Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

iChill steht bei Inno3D für alle Karten, die sich in Kühlung und Taktung im ambitionierten Bereich bewegen. Der dazugehörige Markenname findet sich auf der Backplate sowie als Logo auf den Naben der Lüfter wieder.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Natürlich steht nicht nur die Backplate etwas über das PCB hinaus, sondern auch weitere Bereiche des Kühlers. Dazu gehört der Kühlkörper selbst, an dessen hinteren Ende drei oder fünf Heatpipes ihren Abschluss finden. Die Kühlerabdeckung besitzt ebenfalls noch etwas Überstand, insgesamt kommt die Karte aber nicht über 305 mm hinaus und verbleibt daher innerhalb der ATX-Norm.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Der Kühler mit einer Bauhöhe von 2,5 Slots kümmert sich nur um die Kühlung der GPU, wie im obigen Bild gut zu erkennen ist. Inno3D verwendet eine Basisplatte aus Kupfer, die in eine Metallplatte aus Aluminium eingelassen ist. Fünf Heatpipes sollen helfen die Abwärme besser in den Kühlkörper abzuführen. Inno3D teilt diesen in zwei Bereiche, die von zwei Heatpipes vorne und drei Heatpipes hinten versorgt werden. Die drei Lüfter blasen die kühlende Luft dann durch den Kühlkörper mit seinen feinen Aluminiumlamellen.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Für den Speicher sowie einige Bauteile der Strom- und Spannungsversorgung setzt Inno3D eine Frontplate ein. Diese deckt alle 12 Speicherchips ab, die theoretisch auch mit einer kühlen Brise durch die Lüfter ausreichend gekühlt werden können. Auf den Spannungswandlern und einigen weiteren Bauteilen befindet sich ein weiterer Kühler, der auch über einige Kühlfinnen verfügt und schwarz lackiert wurde. Auch hier hilft natürlich die durch die drei Lüfter erzeugte kühle Luft.

Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra
Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra

Wenig Überraschendes gibt es auf der Slotblende zu finden. Bei den Display-Anschlüssen sehen wir eine für NVIDIA-Grafikkarten übliche Konfiguration bestehend aus jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI 2.0 sowie dreimal DisplayPort 1.2. Die Öffnungen in der Slotblende sind bei der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra fast nur von optischer Natur, da die Lüfter fast keinerlei gerichteten Luftstrom in Richtung dieser Öffnungen ermöglichen.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan X (1.000/1.075/1.750 MHz, 12.288 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 Ti (1.000/1.075/1.750 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 (1.126/1.216/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 970 (1.050/1.178/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 352.90
AMD Catalyst 14.12

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra 

Für das Abschalten der Lüfter nehmen wir im Idle-Betrieb eine Lautstärke der Karte von 0 dB(A) an. Dies entspricht natürlich nicht dem eigentlichen Messwert, da wir hier dann ein Grundrauschen und eventuelle Umgebungsgeräusche außen vor lassen. Um die Karten untereinander vergleichen zu können, ist eine Annahme von 0 dB(A) aber durchaus gerechtfertigt, da wir dies für alle passiven Karten in der folge so tun werden.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last messen wir eine Lautstärke von 45,8 dB(A) für die Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra. Damit ist sie 1,1 dB(A) lauter als die bisher einzige weitere alternativ gekühlte GeForce GTX 980 Ti aus dem Hause EVGA. Im Vergleich zu den Referenzversionen steht sie damit natürlich sehr gut da, auch wenn wir uns durchaus vorstellen können, dass die Karte unter Last noch etwas leiser zu kühlen wäre.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Selbst bei passiver Kühlung liegen wir im Idle-Betrieb mit einer GPU-Temperatur von 35 °C im positiven Bereich. An dieser Stelle wäre es natürlich auch hilfreich zu wissen, wie warm die weiteren Komponenten werden, bisher ist aber von keinen größeren Ausfällen für semi-passiv gekühlte die Rede und das über alle Hersteller hinweg. Mit dem BIOS für aktive Lüfter im Idle-Betrieb sank die GPU-Temperatur auf 31 °C, ausgeliefert wird die Karte aber mit einem BIOS, bei dem sich die Lüfter abschalten.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Selbst unter Volllast und bei einem Boost-Takt von 1.342 MHz erreicht die GPU-Temperatur nur einen Wert von 71 °C. Damit liegt die Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti 6GB X3 Ultra weit unter der Temperaturschwelle von 83 °C und drosselt den Takt nicht aufgrund von zu hoher Temperatur. Das Power-Limit greift also an dieser Stelle und für die gute GPU-Temperatur können wir der Karte ein positives Urteil aussprechen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Die Gesamtleistungsaufnahme liegt mit der Karte von Inno3D auf üblichem Niveau. Hier sehen wir keine größeren Unterschiede oder Schwankungen innerhalb der aktuellen Grafikkarten-Generation.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Unter Last macht sich die werksseitige Übertaktung deutlich bemerkbar. Mit 430,9 Watt liegt die Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti X3 Ultra noch einmal rund 20 Watt über dem Konkurrenzmodell von EVGA und gut 55 Watt über dem Referenzmodell der GeForce GTX 980 Ti.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
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ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

189.2 XX


127 XX
188.5 XX


130 XX
185.4 XX


126 XX
170.5 XX


119 XX
167.3 XX


113 XX
165.9 XX


110 XX
163.2 XX


107 XX
160.0 XX


113 XX
157.0 XX


105 XX
149.6 XX


110 XX
147.6 XX


114 XX
146.8 XX


108 XX
139.8 XX


114 XX
132.1 XX


112 XX
127.1 XX


115 XX
126.4 XX


109 XX
118.1 XX


106 XX
116.2 XX


105 XX
99.5 XX


89 XX
86.7 XX


77 XX
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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

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Crysis 3

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Crysis 3

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

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BioShock Infinite

3.840 x 2.160 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite

3.840 x 2.160 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

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Battlefield 4

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 kein AA 1xAF