EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 im Test

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evga gtx980ti sc test teaserNach dem Start der NVIDIA GeForce GTX 980 Ti vor knapp einer Woche erreichte die Hardwareluxx-Redaktion nun die erste Boardpartner-Karte mit eigenem Kühlsystem und höheren Frequenzen. Die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 ist das erste Modell seiner Art, welches wir in diesem Artikel ausführlich testen. Sie besitzt den eigenen ACX-Kühler des Herstellers und unter der Haube höhere Frequenzen als diese eigentlich von NVIDIA vorgesehen sind. 

Mit der NVIDIA GeForce GTX 980 Ti präsentierte NVIDIA vor rund einer Woche eine neue High-End-Grafikkarte, die sich exakt zwischen der GeForce GTX Titan X und GeForce GTX 980 ansiedeln konnte. In unserem Launch-Test konnten wir allerdings nur die Referenzkarte von NVIDIA auf den Prüfstand stellen. Nach und nach aber trudeln in der Redaktion auch die ersten Karten mit eigenem Kühlsystem, höheren Taktraten und auch überarbeitetem PCB ein. Die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 ist das erste Modell dieser Art, welches uns erreichte.

Sie macht serientypisch mit höheren Taktraten auf sich aufmerksam und wird obendrein von einem eigenen Kühlsystem auf Temperatur gehalten. Zum Einsatz kommt der altbekannte ACX-Kühler in zweiter Generation, der mit fünf dicken Kupfer-Heatpipes, zahlreichen Aluminiumfinnen und zwei 90-mm-Lüftern ausgestattet ist. Während das Referenz-Modell auch im Leerlauf aktiv gekühlt wird, schalten sich die beiden Rotoren der EVGA-Karte im normalen 2D-Betrieb ab und kühlen die Karte bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels damit völlig lautlos.

Architektonische Eckdaten

Unter der Haube der EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 werkelt NVIDIAs aktuelle Flaggschiff-GPU, welche auch schon bei der GeForce GTX Titan X zum Einsatz kommt. Im Vergleich dazu aber deaktivierte die kalifornische Grafikschmiede zwei Maxwell-Streaming-Multiprozessoren, die sich weiterhin auf insgesamt sechs Graphics Processing Cluster (GPC) verteilen. 4 SMM-Blöcke x 22 SMM x 32 ALUs ergeben so 2.816 Shadereinheiten – an der grundlegenden Architektur von Maxwell hat sich beim GM200 nichts weiter getan. Bei der GeForce GTX Titan X waren es noch 3.072 ALUs, bei der GeForce GTX 980 sind es derer 2.048. Weiterhin erhalten bleiben jedem SMM jeweils acht Textureinheiten, womit der GeForce GTX 980 Ti in der Summe 176 TMUs zur Verfügung stehen.

Beim Speicherinterface hat NVIDIA im Vergleich zur GeForce GTX Titan X nicht Hand angelegt und dieses im Vergleich zum bisherigen Topmodell der GeForce-GTX-900-Familie leicht ausgebaut. Verbaut werden insgesamt sechs 64-Bit-Controller und damit ein 384 Bit breites Interface. Daran angebunden werden insgesamt 6.144 MB GDDR5-Speicherchips sowie insgesamt 96 Rasterendstufen, von denen jeweils 16 an einen Controller angeschlossen sind. Mit einer Geschwindigkeit von 1.753 MHz erreicht der Speicher der GeForce GTX Titan X samt der Komprimierung von Maxwell eine Bandbreite von 336,6 GB/Sek., womit die GeForce GTX 980 Ti auch hier auf Augenhöhe mit der GeForce GTX Titan X liegt.

Bei den Taktraten für den Grafikprozessor hat NVIDIA hingegen einen Basis- und Boost-Takt von 1.000 bzw. mindestens 1.075 MHz vorgesehen. Bei seiner GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 drehte EVGA allerdings leicht an der Taktschraube und garantiert im Boost mindestens eine Geschwindigkeit von 1.190 MHz, wohingegen der Basistakt mit 1.102 MHz gut 100 MHz über den NVIDIA-Vorgaben liegt. In der Praxis werden noch höhere Frequenzen erreicht.

Die technischen Daten der EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 980 Ti EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0
Straßenpreis ab 739 Euro ab 779 Euro
Homepage www.nvidia.de www.evga.com
Technische Daten
GPU Maxwell (GM200-310-A1) Maxwell (GM200-310-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 8,0 Milliarden 8,0 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.000 MHz 1.102 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.075 MHz 1.190 MHz
Speichertakt 1.753 MHz 1.753 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6.144 MB 6.144 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 336,6 GB/s 336,62 GB/s
DirectX-Version 12 12
Shadereinheiten 2.816 2.816
Textur Units 176 176
ROPs 96 96
SLI/CrossFire SLI SLI

Für sein eigenes Kühlsystem, die höheren Taktraten und seine gewohnten Service-Leistungen verlangt EVGA für seine GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 einen Aufpreis gegenüber dem günstigsten Ableger aus unserem Preisvergleich, welcher derzeit ab 739 Euro zu haben ist, in Höhe von 40 Euro. Ob sich dieser rentiert, klären wir auf den nachfolgenden Seiten.


Während NVIDIA für seine GeForce GTX 980 Ti Taktraten von mindestens 1.000/1.075/1.753 MHz vorsieht, lässt EVGA seine GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 mit 1.102/1.190/1.753 MHz arbeiten. In der Praxis erreicht die Karte in unseren Tests aber sogar Frequenzen von mehr als 1.300 MHz.

evga gtx980tisc
GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0

Dank der höheren Taktraten erreicht die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 eine Pixel- und Textur-Füllrate von 105,8 GPixel/Sek. bzw. 194 GTexel/Sek.. Da sich der 6 GB große Speicher aber weiterhin an seine gewohnte Geschwindigkeit hält, gibt es bei der Speicherbandbreite mit 336,6 GB/Sek. keine Verbesserung gegenüber der Referenz.

EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0
Länge des PCBs 266 mm
Länge mit Kühler 266 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1 HDMI 2.0
3x DisplayPort 1.2a

Lüfter aus im Idle (ab 50 °C) Ja

Als einer der ersten NVIDIA-Partner mit eigenem Kühlsystem hatte EVGA noch nicht ausreichend Zeit, um ein eigenes PCB zu entwickeln – entsprechende Karten aber wird man mit Sicherheit in den nächsten Wochen und Monaten präsentieren. Unter der Haube kommt deswegen noch ein Standard-PCB zum Einsatz, welches nach einem 6- und einem zusätzlichen 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker verlangt. Auch die Kartenlänge ist mit rund 266 mm nahezu identisch, genau wie die Anschlussvielfalt mit einem DVI-, HDMI-, und drei DisplayPort-Anschlüssen.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Skyrim 71 °C 1.303 MHz
Company of Heroes 73 °C 1.303 MHz
Grid 2 72 °C 1.303 MHz
Metro: Last Light 74 °C 1.303 MHz
Crysis 3 74 °C 1.303 MHz
Battlefield 4 73 °C 1.303 MHz
Bioshock: Infinite 73 °C 1.303 MHz
Tomb Raider 71 °C 1.303 MHz

Die Referenzversion aus unserem Launch-Test konnte ihre höchsten Boost-Taktraten nicht in all unseren Benchmarks durchgehend halten. Obwohl die EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 über noch höhere Frequenzen verfügt, gelingt ihr dieses Kunststück. In all unseren Benchmarks lagen durchgehend 1.303 MHz an. Bei der Referenzversion waren das meist zwischen 1.151 und 1.177 MHz. Die Temperaturen bewegen sich ebenfalls auf deutlich niedrigerem Level und bleiben unterhalb der 75-°C-Marke. Die NVIDIA-Vorlage erreichte hier noch bis zu 84 °C.

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Eine neue Optik hat EVGA seinen ACX-Modellen der "Maxwell"-Generation nicht verpasst. Auch hier setzt man auf ein schwarzes PCB und einen schwarzen Kühler mit silber/weißen Farbakzenten.

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Gekühlt wird die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 von einem Dual-Slot-Kühler, welcher mit zwei riesigen 90-mm-Axiallüftern ausgerüstet ist. Im Vergleich zur Referenz-Version mit Radiallüfter verleibt die Abwärme der Grafikkarte aber im Gehäuse.

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Rückseitig hat EVGA wie gewohnt eine Backplate angebracht. Die dient nicht nur einer schickeren Optik, sondern soll auch die Kühlleistung und Stabilität der Grafikkarte verbessern. 

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Wie schon das Referenzlayout wird auch die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 über einen 8- und einen zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stecker mit Strom versorgt. Damit könnte sie theoretisch bis zu 300 Watt aus der Steckdose bzw. dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert NVIDIA allerdings auf 250 Watt TDP – die EVGA-Karte dürfte aufgrund der höheren Frequenzen nur unwesentlich darüber liegen.


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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Keine Änderungen im Vergleich zur NVIDIA-Vorlage gibt es auch bei den Anschlüssen. Hier stehen ein Dual-Link-DVI-Ausgang, ein HDMI-2.0-Port und zwei DisplayPort-1.2a-Anschlüsse zur Verfügung, womit 4K/UHD problemlos mit 60 Hz übertragen werden kann – ein entsprechendes Display natürlich vorausgesetzt.

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Schon die Referenzkarte war mit einer zusätzlichen Aluminiumplatte auf der Vorderseite des PCBs ausgestattet – dies ist auch bei der SuperClocked+-Version von EVGA der Fall.

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Keine Änderungen gibt es auch bei der Spannungsversorgung. Hier vertraut man für Chip und Speicher auf insgesamt acht Phasen. Schön zu erkennen ist zudem das Modul, welches sich um das GPU-Boost-Feature kümmert. 

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Direkt auf dem Grafikprozessor liegt eine dicke Kupfer-Platte auf, die von EVGA vernickelt wurde. Von dort aus wird die Abwärme von insgesamt fünf Heatpipes aufgenommen und über die zahlreichen Aluminiumfinnen an die beiden Lüfter abgegeben.

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EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0

Im Lieferumfang sind zwei Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte, ein Adapter von DVI auf VGA, zahlreiche Aufkleber, ein Gehäuse-Badge und ein riesiges Poster sowie eine Schnellstartanleitung enthalten. Über das NVIDIA-Gameworks-Paket erhalten Käufer derzeit außerdem die Vollversion von The Witcher 3: Wild Hunt bei ausgewählten Online-Shops kostenlos mit dazu.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan X (1.000/1.075/1.750 MHz, 12.288 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 Ti (1.000/1.075/1.750 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 980 (1.126/1.216/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 970 (1.050/1.178/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 352.90
AMD Catalyst 14.12

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Da sich die beiden 90-mm-Lüfter erst bei einer Temperatur von etwa 50 °C hinzuschalten, arbeitet die EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0 im Leerlauf komplett lautlos.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last jedoch sind die Lüfter deutlich zu hören und erreichen einen Schalldruck von 44,7 dB(A). Für eine High-End-Grafikkarte ist dieser Wert sehr ordentlich, bleibt man doch deutlich hinter der Referenz-Version mit 48,3 dB(A) zurück und liegt eher auf dem Niveau einer GeForce GTX 970 oder gar Radeon R9 280.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Dank der ausgeklügelten Stromsparmachanismen bleibt das EVGA-Modell trotz abgestellter Lüfter auch im Leerlauf angenehm kühl. Wir haben in dieser Disziplin etwa 34 °C gemessen. Aktiv gekühlte Grafikkarten bleiben teilweise aber kühler.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Unter Volllast aber müssen sich die beiden Lüfter dann schon hinzuschalten, um die GPU vor dem Hitzetod zu bewaren, dann heizt sich der Grafikprozessor auf etwa 74 °C auf, was deutlich unter der NVIDIA-Vorlage liegt. Der ACX-2.0-Kühler leistet also ganze Arbeit, kühlt besser und bleibt laufruhiger.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Trotz der höheren Taktraten aber fällt der Stromhunger zumindest im normalen Windows-Betrieb nicht höher aus. Im Gegenteill: Mit knapp über 115 Watt zieht unser Testsystem mit der EVGA-Karte am wenigsten Strom aus der Steckdose. Die NVIDIA-Vorlage genehmigt sich hier etwa vier Watt mehr – groß sind die Unterschiede also nicht.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Unter Last aber ist ein größerer Stromhunger festzustellen. Die Leistungsaufnahme der EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 liegt gut 10 % über der der Referenz. Insgesamt haben wir für das Gesamtsystem einen Wert von etwa über 410 Watt gemessen. Damit aber bleibt unser Testkandidat noch immer etwas sparsamer als eine Radeon R9 290 oder Radeon R9 290X – von der Dual-GPU-Grafikkarte AMD Radeon R9 295X2 ganz zu schweigen.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

189.2 XX


127 XX
188.5 XX


130 XX
185.4 XX


126 XX
170.5 XX


119 XX
167.3 XX


113 XX
163.2 XX


107 XX
160.0 XX


113 XX
149.6 XX


110 XX
147.6 XX


114 XX
146.8 XX


108 XX
132.1 XX


112 XX
126.4 XX


109 XX
119.3 XX


108 XX
115.8 XX


102 XX
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The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

164.3 XX


116 XX
163.4 XX


130 XX
161.4 XX


115 XX
156.3 XX


103 XX
122.6 XX


109 XX
121.9 XX


112 XX
117.5 XX


108 XX
113.6 XX


100 XX
108.1 XX


98 XX
99.4 XX


91 XX
86.6 XX


78 XX
82.2 XX


74 XX
81.5 XX


74 XX
79.5 XX


45 XX
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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

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Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

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Battlefield 4

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

 

Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 kein AA 1xAF

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Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 AA hoch 16xAF

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light

2.560 x 1.600 kein AA 1xAF

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Metro: Last Light

2.560 x 1.600 1xSSAA 16xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Tomb Raider

2.560 x 1.600 FXAA 1xAF

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Tomb Raider

2.560 x 1.600 2xSSAA 16xAF

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Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

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Aufgrund des leistungsstarken Kühlers waren wir natürlich ganz gespannt darauf, wie sich die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 im Overclocking-Test schlagen würde. Wir setzten das Temperatur- und Power-Target auf das Maximum, drehten den Spannungsregler ganz nach rechts und erhöhten behutsam die Taktraten für Chip und Speicher. Am Ende konnten wir den Grafikprozessor auf einen Basis- und Boost-Takt von 1.283 respektive 1.371 MHz beschleunigen. In der Praxis durchbrach unser Testkandidat sogar die 1,5-GHz-Schallmauer und machte sich in den einigen Benchmarks mit bis zu 1.522 MHz ans Werk. Neuer Rekord – wenn auch der erste. Die Referenzversion begnügte sich im Overclocking-Test noch mit etwas mehr als 1.400 MHz. 

Nicht ganz so taktfreudig wie der der NVIDIA-Vorlage zeigte sich der verbaute Videospeicher, wenngleich wir auch hier dicht an die OC-Ergebnisse aus unserem ersten Test herankamen. Bei 2.016 MHz war Schluss.

Ebenfalls erstaunlich: Da wird die beiden Lüfter mit ihrer maximalen Leistung arbeiten ließen, bleib der Grafikprozessor sogar kühler als mit Standardeinstellungen, dafür aber war die Karte mit über 58 dB(A) auch alles andere als ein Leisetreter. Dennoch steckt im ACX-Kühler noch einiges an Potential.

gtx980ti oc
GPU-Z-Screenshot der übertakteten EVGA GeForce GTX 980 Ti SC+ ACX 2.0

Das Overclocking hat folgende Auswirkungen auf die Performance:

Overclocking - Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
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Overclocking - Battlefield 4

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

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Overclocking - The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

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Overclocking - Tom Raider

1.920 x 1.080 2xSSAA 16xAF

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Overclocking - Leistungsaufnahme

Last

in Watt
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Overclocking - Temperatur

Last

in Grad Celsius
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Overclocking - Lautstaerke

Last

dB(A)
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Keine Frage: Die NVIDIA GeForce GTX 980 Ti ist derzeit eine der schnellsten Grafikkarten am Markt und vor allem in Hinblick auf die GeForce GTX Titan X die für Spieler bessere Wahl. Ein günstiges Unterfangen ist sie mit einem Preis von derzeit etwa 739 Euro aber nicht. Die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 ist sogar noch einmal knapp 40 Euro teurer. Dafür aber bekommt man nicht nur höhere Taktraten, die die Leistung ein gutes Stück im Vergleich zur NVIDIA-Vorlage erhöhen, sondern vor allem eine angenehmere Geräuschkulisse. Denn während sich die beiden 90-mm-Lüfter im Leerlauf komplett abschalten und die Karte damit passiv und lautlos kühlen, bleiben sie auch unter Volllast deutlich laufruhiger als die Referenz oder so manch andere High-End-Grafikkarte. Wir haben unter Volllast knapp unter 45 dB(A) gemessen, was für eine High-End-Grafikkarte dieser Art sehr ordentlich ist.

Trotzdem können sich auch die Temperaturen sehen lassen. Sowohl im 2D- wie auch im 3D-Betrieb bleibt die Karte deutlich kühler als die Referenz, Unterschiede von über 10 °C sind hier möglich. Seine volle Leistung aber spielt das ACX-2.0-Kühlsystem im Overclocking-Test aus. Mit voller Leistung arbeitet es zwar unerträglich laut, schafft es aber die Karte trotz deutlich gesteigerter Frequenzen ausgesprochen kühl zu halten. Das System hat noch einiges an Reserven in sich. Ein kleines Rekordergebnis gab es auch im Overclocking-Test. Hier rechnete unser Testmuster selbst mit Taktraten von über 1,5 GHz noch stabil, während sich der Speicher mit etwa 2,0 GHz nicht ganz so taktfreudig zeigte. 

Beim Lieferumfang gibt EVGA seiner GeFore GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 einige Dreingaben mit. Mit inbegriffen sind zudem die bekannten Service-Leistungen, wie das Step-Up-Programm oder die Garantieverlängerung gegen Aufpreis. Wer das Geld für eine solch teure Grafikkarte wie die NVIDIA GeForce GTX 980 Ti hat, sollte auch den Aufpreis zur EVGA-Karte wagen und die rund 40 Euro mehr bezahlen. Er ist in unseren Augen sein Geld wert.

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Die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperCocked+ ACX 2.0 ist eine in Hinblick auf ihre brachiale Rechenpower sehr leise Grafikkarte mit leistungsstarkem Kühlsystem. Vor allem im Overclocking aber kann sie überzeugen. Wir zücken unseren Excellent-Hardware-Award:

award

 

Persönliche Meinung

Die EVGA GeForce GTX 980 Ti SuperClocked+ ACX 2.0 ist schon ein mächtiges Stück Hardware. Leise und zugleich ordentlich schnell, um alle aktuellen, aber auch kommenden Grafikkracher mühelos spielen zu können. Wäre da nicht der Preis. 780 Euro würde ich für eine Grafikkarte nie ausgeben und das obwohl ich seit neustem wieder ein bisschen mehr zocke und mich in den Spielwelten rund um Los Santos und The Witcher 3: Wild Hunt austobe. Aber dafür reicht auch meine betagte Radeon HD 7970 noch aus, wobei ich schon ein bisschen neidisch auf die eine oder andere Redaktionskarte blicke. (Andreas Stegmüller)