Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream im Test

Veröffentlicht am: von

palit-gtx980-logoDer nächste Vertreter eines Custom-Modells der GeForce GTX 980 ist bei uns eingetroffen. Dieses Mal wollen wir uns die Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream etwas genauer anschauen. In unserem größeren Roundup einiger Modelle der GeForce GTX 970 konnte Palit durch ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis überzeugen. Ein ähnliches Ergebnis strebt der Hersteller natürlich auch für das größere Modell an. In Sachen Overclocking bewegt man sich im oberen Mittefeld, doch auch hier muss sich erst noch zeigen, ob die Leistung auch in der Praxis gehalten werden kann. Interessant dürfte auch einmal mehr der Blick auf die Kühlung werden. All das und noch vieles mehr zeigen wir auf den nun folgenden Seiten zur Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream.

Palit bietet aktuell drei unterschiedliche Modelle der GeForce GTX 980 an. Dies wären zum einen ein Referenzmodell und zwei Jetstream-Varianten. Während sich die "einfache" GeForce GTX 980 Jetstream beim Takt noch etwas zurückhält, will Palit mit der GeForce GTX 980 Super Jetstream zu den schnellsten Modellen dazugehören. Mit einem Preis von etwa 550 Euro ist man dabei auch noch relativ günstig unterwegs. Der Aufpreis zur günstigsten Variante der GeForce GTX 980 beträgt nur 35 Euro.

Nach einem ersten groben Überblick wollen wir uns nun den technischen Details der Karte widmen.

Architektonische Eckdaten

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Straßenpreis ab 550 Euro
Homepage www.palit.biz
Technische Daten
GPU Maxwell (GM204)
Fertigung 28 nm
Transistoren 5,2 Milliarden 
GPU-Takt (Base Clock) 1.203 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.304 MHz
Speichertakt 1.800 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 4.096 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 230,4 GB/s
DirectX-Version 12
Shadereinheiten 2.048
Textur Units 128
ROPs 64
Pixelfüllrate 77,0 GPixel/s
SLI/CrossFire SLI

Natürlich basiert auch die GeForce GTX 980 Super Jetstream von Palit auf der neuen GM204-GPU mit Maxwell-Architektur der 2. Generation. Gefertigt wird die GPU in 28 nm und bringt es auch 5,2 Milliarden Transistoren. Natürlich hat Palit etwas an der Taktschraube gedreht. So liegt der Basis-Takt nicht mehr bei 1.126 sondern nun bei 1.203 MHz. Dementsprechend geht es auch mit dem Boost-Takt nach oben. Diesen gibt Palit mit 1.304 anstatt 1.216 MHz an. Dies entspricht einer Übertaktung von etwa 7 Prozent. Als einer der wenigen Hersteller wagt sich Palit auch an eine Übertaktung der Speichers, der nun mit 1.800 anstatt 1.750 MHz arbeitet. Alles in allem bewegt man sich damit im oberen Bereich der werksseitig übertakteten Karten, kann aber nicht an Modelle wie die Inno3D iChill GeForce GTX 980 X4 Air Boss Ultra oder Zotac GeForce GTX 980 AMP! Extreme Edition heranreichen.

GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Ein Blick auf den GPU-Z-Screenshot bestätigt die Herstellerangaben. Außerdem bekommen wir darin einen Einblick in einige weitere technische Daten, wie etwas die Pixel- und Texturfüllrate sowie die verwendete BIOS-Version.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Sykrim 68 °C 1.342 MHz
Company of Hereos 69 °C 1.342 MHz
Grid 2 69 °C 1.342 MHz
Metro: Last Light 69 °C 1.342 MHz
Crysis 3 69 °C 1.342 MHz
Battlefield 4 69 °C 1.342 MHz
Bioshock: Infinite 69 °C 1.342 MHz
Tomb Raider 69 °C 1.342 MHz

Einen Boost-Takt von 1.304 MHz gibt Palit für die GeForce GTX 980 Super Jetstream an. Dies ist allerdings nur ein Mindestwert, der bei guten Bedingungen für das Temperatur- und Power-Target meist noch übertroffen wird. In unseren Benchmarks stellten wir eine maximale GPU-Temperatur von 69 °C fest. NVIDIA versuchte die Referenzversion der GeForce GTX 980 bei 80 °C einzupegeln, sodass sich Palit hier aufgrund der Kühlung noch etwas Luft lässt. Einher ging dies in den Benchmarks mit einem Boost-Takt von 1.342 MHz, der damit über den Mindestangaben liegt.


Nun wollen wir uns die Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream einmal in allen Bereichen etwas genauer anschauen.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Abgesehen von der roten Blende tritt die GeForce GTX 980 Super Jetstream nicht sonderlich auffällig auf. Dominiert wird die Frontansicht natürlich von den beiden Axiallüftern. Die Karte als solches misst 28,5 cm in der Länge, wobei der Kühler um 1,5 cm über das PCB hinaussteht. Auf diesem Bild noch nicht zu erkennen ist die Tatsache, dass Palit die Karte in einem 2,5-Slot-Design in der Höhe ausgelegt hat.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Bei einem Blick auf die Rückseite fällt gleich die verbaute Backplate auf. Diese soll mechanische Stabilität in die Karte bringen und dient sicherlich teilweise auch der Kühlung. Der Bereich hinter der GPU sowie einige Durchkontaktierungen hat Palit mit Öffnungen versehen.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Die beiden SLI-Anschlüsse sind für eine GeForce GTX 980 obligatorisch. Mithilfe dieser beiden Anschlüsse können zwei, drei oder gar vier Karten in einem SLI, 3-Way-SLI oder 4-Way-SLI zusammengefasst und die Leistung theoretisch verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht werden. In der Praxis dürfte aber nur ein SLI-System bestehend aus zwei Kartem eine Rolle spielen.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Neben dem PCI-Express-Steckplatz wird die Karte noch über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss versorgt. Insgesamt können damit 300 Watt an die Karte herangeführt werden. Angesichts der 165 Watt, die NVIDIA als TDP für die GeForce GTX 980 vorsieht, dürfte Palit damit etwas Spielraum für die werksseitige Übertaktung haben. Welches Power-Limit Palit bei dieser Karte vorsieht, ist uns aktuell nicht bekannt.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Zwei große 95-mm-Axiallüfter sollen für ausreichend Frischluft sorgen. Sie pusten die kühle Luft im 90°-Winkel direkt durch den Kühlkörper in Richtung PCB. Palit verwendet dabei eine Lüftersteuerung, die ein Abschalten der Lüfter im Idle-Betrieb erlaubt. Ab einer GPU-Temperatur von 66 ° beginnen die beiden Lüfter mit ihrer Arbeit. Fällt die Temperatur unter 50 °C, bleiben sie wieder stehen.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Bei einem Blick seitlich zwischen PCB und Kühler erkannt man bereits einige der Komponenten der Kühlung. Dazu gehören auch mehrere Heatpipes aus Kupfer, welche die Wärmetransport von der GPU bzw. der Basisplatte auf der GPU in den Kühlkörper unterstützen sollen.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Als kleines Gimmick verbaut Palit auf dem PCB einige Messpunkte, an denen sich per Multimeter die Spannungen von GPU, Speicher und PCI-Express-Interface abgreifen lassen. Rechts davon sind unter der Backplate auch zwei Kontakte zu sehen, die sich überbrücken lassen. Über diese könnte es möglich sein, einige Sicherheitsmechanismen außer Kraft zu setzen, welche die Karte bzw. GPU vor Beschädigungen schützen sollen.


Nach einem Blick auf die Slotblende demontieren wir auch den Kühler der Karte, so dass wir die Kühlkonstruktion besser beurteilen und auch die Bestückung des PCBs einschätzen können.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Eine kleine Besonderheit bietet Palit immer bei den Monitor-Anschlüssen an. Verbaut sind jeweils einmal Dual-Link-DVI und Mini-HDMI in der 2.0-Version sowie dreimal Mini-DisplayPort 1.2. Abgesehen vom DVI-Anschluss ist also immer ein Adapter notwendig, um einen Monitor an die Karte anzuschließen.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Ohne Kühler wird der Blick auf das PCB frei. Wie üblich verwendet auch Palit ein Grundgerüst für das Design. In der Mitte sind die GPU und die darum platzierten Speicherchips zu sehen. Links davon sind einige Komponenten für die Display-Anschlüsse untergebracht. Das rechte Drittel wird von der Strom- und Spannungsversorgung dominiert.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Wie alle bisherigen Hersteller auch, verwendet Palit acht Speicherchips aus dem Hause Samsung, die bis 1.750 MHz spezifiziert sind. Mit der leichten Übertaktung auf 1.800 MHz haben die Speicherchips aber keinerlei Probleme. Die meisten lassen sich mit 2.000 MHz und mehr betreiben. Als Hersteller, der auch eine Gewährleistung anbieten muss, hält sich Palit an dieser Hinsicht natürlich etwas zurück. Nach Inno3D und Zotac ist man aber immerhin schon der dritte Hersteller, der sich zumindest auf dem Papier einer Übertaktung des Speichers widmet.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Eine 10-phasige Spannungsversorgung findet ihren Platz im hinteren Bereich des PCBs. Acht Phasen sind dabei für die GPU verantwortlich, während jeweils eine für den Speicher und das PCI-Express-Interface vorgesehen ist.

Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream

Direkt durch den Kühler abgedeckt sind die GPU, die acht Speicherchips sowie einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung. Während die GPU allerdings auf einer Metallplatte aus Kupfer liegt, müssen die Speicherchips mit der Aluminium-Platte auskommen. Fünf Heatpipes helfen dabei die Abwärme aus der Basisplatte in den eigentlichen Kühlkörper zu transportieren. Direkt mit dem hinteren Bereich des Kühlkörpers verbunden ist der kleine Kühler, der sich um die Spannungswandler kümmert.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 980 (1.126/1.216/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 970 (1.050/1.178/1.750 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 344.07
AMD Catalyst 14.7 Beta

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream.

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Stillstehende Lüfter sind ein neues Feature, welches seit einigen Monaten Einzug gehalten hat. Allerdings wird dieser Mechanismus erst mit der neuen GTX-970- und GTX-980-Generation auch in den High-End-Modellen angewendet. Auch Palit versucht sich bei der GeForce GTX 980 Super Jetstream daran und ab einer Temperatur von 50 °C stehen die beiden Lüfter auch still, was sich positiv auf die Idle-Lautstärke auswirkt.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Ab einer Temperatur von 66 °C beginnen die beiden Lüfter dann mit ihrer Arbeit. Dennoch bleiben sie unter Last erstaunlich ruhig, denn mit 46 dB(A) ist sie sogar noch leiser als die bisher leiseste Karte, die ASUS GeForce GTX 980 Strix OC Edition. In Sachen Lüftersteuerung kann Palit bei der GeForce GTX 980 Super Jetstream also mehr als überzeugen.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Keine große Herausforderung für eine moderne Grafikkarte ist die Idle-Temperatur. Der Verbrauch ist derart gering, das selbst eine passive Kühlung keinerlei Problem darstellt. Mit 32 °C bewegen wir uns in einem mehr als unproblematischen Bereich.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Während NVIDIA ein Temperatur-Target von 80 °C für die GeForce GTX 980 vorsieht, versuchen es viele Hersteller mit einem viel niedrigerem Ziel. Damit in Kauf genommen wird auch meist eine zu aggressive Lüftersteuerung, was in zu schnell drehenden Lüftern resultiert. Palit schafft bei der GeForce GTX 980 Super Jetstream einen guten Mittelweg, denn mit 69 °C wird die GPU weder zu warm noch ist sie unnötig kühl.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

In Sachen Idle-Stromverbrauch sind die Unterschiede bei den Karten sehr gering. Eine Kaufentscheidung sollte und kann aufgrund dieser Messwerte nicht gefällt werden. Die übrigen Komponenten des Systems sind an dieser Stelle maßgeblich. Interessant wird es wieder im Last-Betrieb werden.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung steigt auch der Stromverbrauch der Palit GeForce GTX 980 Super Jetstream im Vergleich zur Referenzversion an. Ebenso verhielt es sich auch schon bei den anderen übertakteten Modellen. Von der wirklich guten Energieeffizienz der GeForce GTX 980 bleibt somit vermeintlich nicht mehr viel übrig. Gespannt sind wir nun auf die Benchmarks, die erst noch beweisen müssen, ob der höhere Takt sich auch in einer höheren Performance niederschlägt.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

3.840 x 2.160 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

3.840 x 2.160 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

´

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

3.840 x 2.160 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

3.840 x 2.160 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF