AMD Radeon R9 285 mit Tonga-GPU im Test

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saphire-285-10-950x633Die Einführung der Radeon R9 285 könnte für AMD und die zukünftige Produktpolitik weitaus weitreichender sein, als man zunächst annehmen möchte. Zunächst einmal ist die Karte das 8. Modell der Radeon-R9-Serie, die schon vorher recht vollgepackt war und bis auf absehbare Zeit auch recht unübersichtlich bleiben wird. Mit der Radeon R9 285 führt man aber auch das erste Modell mit neuer "Tonga"-GPU ein. Auf architektonischer Ebene hat AMD weitreichende Änderungen durchgeführt, um bei gleicher Anzahl an Shadereinheiten, weniger Grafikspeicher und geringeren Anbindung desselbigen auf eine, wenn auch nur leicht höhere Leistung zu kommen. Wo genau diese Änderungen zu suchen sind und was eine Radeon R9 285 besser macht als die anderen Modelle der Serie, klären wir im nun folgenden Artikel.

NVIDIA hat es mit der "Maxwell"-GPU der GeForce GTX 750 und GTX 750 Ti vorgemacht - die bestehende Architektur kann, mit kleinen Änderungen, bei gleicher Fertigung eine deutlich höhere Effizienz erreichen. Die GeForce GTX 750 (Ti) ist nicht im High-End-Bereich angesiedelt, dennoch erreichte sie ihr Ziel und kommt teilweise sogar ohne zusätzliche Stromversorgung aus. Durch den geringen Verbrauch ebenfalls möglich gemacht werden (semi)passive Karten, die wir ebenfalls bereits unter die Lupe genommen haben. Ob sich die Strategie auch auf die im Herbst zu erwartenden "Maxwell"-Karten der 2. Generation hochrechnen lassen, bleibt aktuell noch im Dunkeln. NVIDIA hat sich mit technischen Details zu den Änderungen zurückgehalten und nicht wirklich verraten, welche Änderungen an den "Maxwell Streaming Multiprozessoren" vorgenommen wurden. Einzige Erklärung zur höheren Effizienz und damit Performance sind wohl der L2-Cache, der von 256 KB der "Kepler"-Architektur auf 2.048 KB bei "Maxwell" aufgebohrt wurde. Es bleibt weiterhin bei einer Bandbreite von 512 Byte pro Takt. Ebenfalls verbessert wurde die Zuarbeit zu den Shadereinheiten (Scheduling, Balancing etc.), sodass auch jeder einzelne Shader etwas schneller arbeiten soll. Damit einher geht auch eine höhere Anzahl an Instruktionen, die pro Takt abgearbeitet werden können.

Ähnliche Maßnahmen wird wohl auch AMD vorgenommen haben, denn es bleibt bei der GCN-Architektur mit leichten Verbesserungen im 28-nm-Fertigungsprozess. Die "Graphics Core Next"-Architektur hat ohnehin inzwischen mehrere Iterationen erreicht, die nicht immer leicht zu durchblicken sind. "Tahiti", "Hawaii", "Bonaire" und nun auch "Tonga" unterscheiden sich in einigen wichtigen Bereichen entscheidend. Auf die Details gehen wir später noch genauer ein.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Kommen wir nun aber zur Radeon R9 285. Seitens AMD wird es kein echtes Referenzmodell geben, sodass die Redaktionen mit Retail-Karten versorgt wurden, die ab heute auch im Handel erhältlich sein sollen. In unserem Falle ist dies die Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC, die, wie der Name schon verrät, allerdings mit etwas höheren Taktraten von GPU und Speicher arbeitet. Daher mussten wir die Taktung bei der Komponenten etwas reduzieren, um auf die Referenzvorgaben von AMD zu kommen. Mehr dazu aber im nächsten Abschnitt.

Architektonische Eckdaten

Auch bei der neuen "Tonga"-GPU bleibt AMD der Fertigung von 28 nm bei TSMC treu. Für die höhere Effizienz des Chips ist also kein Wechsel bei der Fertigungstechnologie verantwortlich, sondern eine überarbeitete Architektur. AMD gibt eine Chipgröße von 359 mm2 für "Tonga" an. Zum Vergleich: Die "Hawaii"-GPU der Radeon R9 290 und 290X kommt auf 438 mm2 und die alte "Tahiti"-GPU-Generation auf 352 mm2. Die Anzahl der Transistoren gibt AMD mit 5 Milliarden an.

AMD-Radeon-R9-280-Serie in der Übersicht
Modell AMD Radeon R9 280 AMD Radeon R9 280X AMD Radeon R9 285
Straßenpreis ab 165 Euro ab 210 Euro -
Homepage www.amd.de www.amd.de www.amd.de
Technische Daten
GPU Tahiti Pro Tahiti XT Tonga Pro
Fertigung 28 nm 28 nm  28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden 4,3 Milliarden  5,0 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 1.000 MHz  -
GPU-Takt (Boost Clock) 933 MHz 1.050 MHz  918 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.500 MHz  1.375 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 3.072 MB 2.048 / 4.096 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 240,0 GB/Sek. 288,0 GB/Sek. 176,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 12
Shadereinheiten 1.792 2.048 1.792
Texture Units 112 128 112
ROPs 32 32 32
TDP 250 Watt 250 Watt 190 Watt

Wie bei "Tahiti" in den beiden Varianten wird auch von "Tonga" erwartet, dass wir hier noch eine zweite Konfiguration sehen werden, die dann als Radeon R9 285X erscheinen könnte. Bleiben wir aber zunächst einmal bei dem, was wir aktuell wissen. Demnach verfügt die "Tonga"-GPU über 28 Compute Units, die jeweils vier SIMDs (Single Instruction Multiple Data) zu nochmals 16 ALUs (Arithmetic Logic Unit) enthalten, sodass wir auf 64 Shadereinheiten pro Compute Unit kommen. Insgesamt ergeben sich somit 28 x 4 x 16, also 1.792 Shadereinheiten der Radeon R9 285. Keinerlei Änderungen sind auch bei der restlichen Konfiguration vorhanden. Gleich bleibt auch die Konfiguration der Textureinheiten und Render Backends. Wir sprechen also von 112 Textureinheiten und 32 ROPs.

GPU-Z-Screenshot der Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
GPU-Z-Screenshot der Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Die GPU lässt AMD mit einem maximalen Boost von 918 MHz arbeiten. Damit arbeitet die GPU nur geringfügig langsamer als bei der Radeon R9 280 mit "Tahiti"-GPU. Auffällig sind die Änderungen beim Speicher, denn dieser arbeitet nun mit 1.375 MHz bei einer Speicheranbindung von 256 Bit. Dies führt dennoch "nur" zu einer Speicherbandbreite von 176 GB pro Sekunde. Im Vergleich zu den 240 GB pro Sekunde bei der Radeon R9 280 sprechen wir hier also von einer signifikanten Reduzierung in diesem Bereich. Beim Speicherausbau lässt AMD seinen Partnern die Wahl zwischen 2 und 4 GB - jeweils GDDR5-Speicher. Dennoch will AMD mit der Radeon R9 285 in Sachen Leistung leicht über der Radeon R9 280 liegen und dies bei einer geringeren Leistungsaufnahme von nur noch 190 anstatt 250 Watt. Wie dies möglich sein soll, klären wir im folgenden Abschnitt, denn natürlich musste AMD dazu Änderungen an der Architektur durchführen.

Änderungen in der GCN-Architektur
Änderungen in der GCN-Architektur

Eine Möglichkeit, die Performance eines Chips bei gleichem Takt zu steigern, ist die Anzahl der Berechnungen pro Takt zu erhöhen. Im Vergleich zu "Tahiti" kann die "Tonga"-GPU vier sogenannte "Primitives", also einfache Additionen pro Takt berechnen. Dies entspricht einer Verdopplung gegenüber "Tahiti" und sorgt schon einmal für einen deutlichen Schub bei der Gesamtperformance. Damit liegt "Tonga" auf Niveau der "Hawaii"-GPU in dieser Hinsicht. Auch bei der Tesselation-Performance macht "Tonga" einen Sprung nach vorne und soll im Vergleich zu "Tahiti" um den Faktor 2-4 schneller sein. Um die geringere Speicherbandbreite zu kompensieren, hat AMD eine verlustlose Delta-Farbkorrektur entwickelt, welche in etwa 40 Prozent Speicherbandbreite einspart, da nicht mehr derart viele Informationen übertragen werden müssen wie ohne dieses Kompressionsverfahren. Letztendlich soll der Speicherdurchsatz der Radeon R9 285 höher sein, als bei der deutlich breiter versorgten Radeon R9 280. Diese beiden Maßnahmen dürften hauptverantwortlich für den Performance-Gewinn sein.

Änderungen in der GCN-Architektur
Änderungen in der GCN-Architektur

Stark verbessert will AMD auch aber auch das Verhalten beim GPU-Computing haben, was auch erklärt, warum die "Tonga"-GPU auf der FirePro W7100 ihre Premieren feierte. Instruktionen für die parallele Bearbeitung können nun zwischen SIMD-Lanes ausgetauscht werden. Ebenfalls verbessert wurde das Task Scheduling, also die Methode zur Aufteilung von Rechenoperationen zwischen den Shadereinheiten. Neue 16-Bit-Fließkommainstruktionen sorgen ebenfalls für eine effizientere Arbeitsweise im GPU-Computing und Media Processing. All dies ist Teil eines aktualisierten ISA (Instruction Set Architecture) Instruction Sets.

Blockdiagramm der Tonga-GPU
Blockdiagramm der Tonga-GPU

Für das Media Processing hat AMD aber auch den Fixed Function Encoder innerhalb der VCE (Video Coding Engine) überarbeitet. Damit unterstützt die VCE sowie die Baseline- als auch die Main-Profiles für das Encoding von H.264 Inhalten.

Mantle, TrueAudio und XDMA-Engine

Natürlich werden von der "Tonga"-GPU auf der Radeon R9 285 auch die Features wie Mantle, TrueAudio und eine XDMA-Engine (welche die CrossFire-Bridge überflüssig macht) unterstützt. Auf Mantle und TrueAudio sind wir bereits in mehrfacher Hinsicht eingegangen. So haben wir Battlefield mit Mantle getestet und außerdem Thief mit Mantle und TrueAudio ausprobiert. Erst vor kurzem haben wir die bisherige Entwicklung und Zukunftsaussichten von Mantle beleuchtet. Mit Titeln wie Star Citizen, Civilization: Beyond Earth und einigen weiteren wird uns Mantle auch noch einige Zeit begleiten.


Auf der nun folgenden Seite schauen wir uns die heutige Aktualisierung des "Never Settle Forever"-Programms an.

Update zum
Update zum "Never Settle Forever"-Programm

Zusammen mit dem Release der Radeon R9 285 aktualisiert AMD auch sein "Never Settle Forever"-Programm.  So wird es eine "Never Settle: Space Edition" geben, die, wie sollte es anders sein, ein Spiel mit Weltraum-Szenario hinzufügt.

Update zum
Update zum "Never Settle Forever"-Programm

Star Citizen wird Bestandteil des Gold- und Silver-Rewards werden. Wer also eine Grafikkarte mit einem dieser beiden Reward-Stufen kauft, bekommt das Spiel bei Erscheinen bzw. eventuell ab dem 1. Oktober den entsprechenden Zugang dazu. Ebenfalls enthalten sein soll der "Star Citizen Mustang Omega Variant Racer", mit dem der Spieler auch Zugang zum Multiplayer-Modul "Arena Commander" und der "Murray Cup Race Series" enthält.

Update zum
Update zum "Never Settle Forever"-Programm

Eine weitere Neuankündigung im "Never Settle Forever"-Programm ist Alien: Isolation. Käufer einer Grafikkarten mit Gold-Reward erhalten ab dem 7. Oktober Zugang zum Horror-Survival-Adventure. Ein besonderes Erlebnis wird Alien: Isolation mit einer Oculus Rift sein, wie wir selbst bereits am eigenen Körper erfahren durften.

Update zum
Update zum "Never Settle Forever"-Programm

Nach der heutigen Neuankündigung kann der Käufer einer AMD-Grafikkarte mit Gold-Reward, hierzu zählen alle Karten der Radeon-R9-Serie, zwischen 29 Spielen entscheiden. Im Silver-Reward (alle Karten ab der Radeon R7 260 und höher) sind es immerhin 28 Spiele - einzig Alien: Isolation fehlt in dieser Stufe. Käufer einer Radeon R7 240 oder 250 erhalten mit dem Bronze-Reward Zugang zu 18 Spielen.


Wie auch NVIDIA mit der GeForce Experience hat auch AMD inzwischen Zusatz-Software im Angebot, die zuvor unter dem Namen Raptr entwickelt wurde und erschienen ist, sich heute aber AMD Gaming Evolved Client nennt. Auch diese haben wir uns im Rahmen des Reviews einmal angeschaut, denn vielleicht kennen viele Leser das Tool noch gar nicht, obwohl es inzwischen Teil des Treiber-Paketes ist.

Raptr - AMD Gaming Evolved Client
Raptr - AMD Gaming Evolved Client

Nach dem ersten Start der Tools wird eine Startscreen angezeigt, auf dem die wichtigsten Informationen und Features aufgeführt sind. So wird angezeigt, ob der installierte Treiber aktuell ist und ob die Software eventuelle Möglichkeiten der Optimierung für die installierten Spiele sieht - dazu aber später mehr. Außerdem können die aktuellen Grafikkarten aus dem Hause AMD über den Hardware-H.264-Decoder direkt Aufnahmen des ausgegebenen Bildes verarbeiten und auf die Festplatte schreiben. Diese Aufnahmen können entweder manuell gestartet werden oder es läuft eine dauerhafte Aufnahme, die auf Wunsch des Nutzers abgespeichert wird. Möglich ist natürlich auch die Übertragung direkt auf Twitch.tv und hier in den eigenen Channel.

Raptr - AMD Gaming Evolved Client
Raptr - AMD Gaming Evolved Client

Auf Basis der verbauten Hardware ermittelt die Gaming-Evolved-App die optimalen Settings für die installierten Spiele. Dies ist das Hauptmerkmal der Software, ebenso wie bei der GeForce Experience von NVIDIA. AMD will eigene Erfahrungen darin einfließen lassen, aber auch auf die Custom-Einstellungen der Nutzer zurückgreifen. Grundsätzlich funktionieren die von der Software gewählten Einstellungen auch, allerdings gibt es hin und wieder Optimierungspotenzial und nicht jeder Spieler lässt sich gerne die Kontrolle über die Einstellungen nehmen. Unbedarften Nutzern, die sich auch ungern mit den Einstellungen beschäftigen wollen, kann die Gaming Evolved App aber sinnvoll unter die Arme greifen.

Raptr - AMD Gaming Evolved Client
Raptr - AMD Gaming Evolved Client

Neben gewissen Social-Media-Features und dem Angebot die installierten Spiele zu optimieren, will AMD bei der Gaming Evolved App auch mit einem Belohnungssystem auftrumpfen. Natürlich ist das Belohnungssystem nur in bestimmten Spielen möglich. Über die erhaltenen Punkte sollen die Spieler auch wiederum andere Spiele kaufen können.

Raptr - AMD Gaming Evolved Client
Raptr - AMD Gaming Evolved Client

Noch ein Blick in die Einstellungen der Gaming Evolved App: Hier lässt sich der Account für Twitch.tv hinterlegen, die Benachrichtungen einstellen, Hotkeys festlegen und so weiter. Für die Aufnahme der Videos lassen sich bestimmte Qualitätseinstellungen bestimmen.


Kommen wir nun aber zur detaillierten Betrachtung der Radeon R9 285 bzw. besser gesagt des Modells von Sapphire.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Sapphire stellt am heutigen Tage vier Modelle der Radeon R9 285 vor. Mit der Radeon R9 285 Dual-X OC halten wir das aktuell schnellste Modell in Händen. Dazu hat Sapphire den GPU-Takt von 918 auf 965 MHz angehoben. Auch den Speicher hat man leicht übertaktet - von 1.375 geht es auf 1.400 MHz. Während das GPU-Overclocking sicherlich Auswirkungen haben wird, sind die mageren 25 MHz an Plus beim Speicher aber sicherlich kaum zu spüren.

Für diesen Artikel haben wir den Takt von GPU und Speicher reduziert, um auf Niveau der Referenzversion zu kommen. In einem zukünftigen Roundup mit mehreren Modellen der Radeon R9 285 werden wir die Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC sicher wiedersehen.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Das PCB der Karte von Sapphire kommt auf eine Länge von 26 cm und liegt damit auf üblichen Niveau für eine Karte der oberen Mittelklasse. Da AMD kein echtes Referenzdesign anbietet, werden wir sicherlich unterschiedliche Designs sehen. Ebenfalls geplant sind Mini-ITX-Varianten, die immer wieder eine besondere Aufmerksamkeit genießen.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von 80 mm arbeiten auf der Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC. Besondere Eigenschaften sind der Lüfterschaufeln nicht nachzusagen - das gekrümmte Design haben wir schon auf einigen Karten gesehen und offenbar konzentriert man sich lieber auf eine ausgereifte Lüftersteuerung. Hinter dem Lüfter ist der großflächige Kühlkörper bereits zu erkennen, der die Abwärme an die Umgebungsluft abgibt.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Mit einer Thermal Design Power von 190 Watt zeigt sich die Radeon R9 285 sehr sparsam im Vergleich zu den beiden Modellen Radeon R9 280 und Radeon R9 280X. Daher reichen zu den 75 Watt, die über den PCI-Express-Steckplatz kommen können, auch zwei 6-Pin-Anschlüsse, die noch einmal jeweils 75 Watt bereitstellen. Das Potenzial von 225 Watt dürfte die Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC wohl nicht komplett ausschöpfen. Aber dies werden wir in den Verbrauchsmessungen genauer beleuchten.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Da die "Tonga"-GPU wie die "Hawaii"-GPU über eine XDMA-Engine verfügt, kann die Karte auf die CrossFire-Anschlüsse verzichten. Die notwendige Kommunikation wird über das PCI-Express-Interface abgewickelt. In der Bildmitte ist ein Taster zu sehen, der zwischen dem normalen BIOS und einem UEFI-kompatiblen BIOS wechseln lässt.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Auf der Slotblende untergebracht hat Sapphire zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2. Damit dürften die wichtigsten Anschlüsse vorhanden sein. Durch die Öffnungen an der Slotblende kann nur begrenzt warme Luft entweichen, die von den beiden Lüftern durch den Kühlkörper geschickt wurde.


In der Folge haben wir den Kühler entfernt und schauen uns die Karte bzw. das PCB und die Bestückung etwas genauer an.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Bereits angesprochen haben wir die Länge der Karte, deren PCB mit 26 cm keine unüblichen Abmessungen besitzt. In der Bildmitte ist die GPU zu sehen. Rechts und darüber sind die acht Speicherchips untergebracht. Das rechte Drittel der Karte ist der Strom- und Spannungsversorgung vorbehalten, wobei sich aufgrund der Ausrichtung der Karte an dieser Stelle auch keine Besonderheiten ergeben.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Fünf Spannungsphasen zeichnen sich für die Versorgung von GPU und Speicher verantwortlich. Die Zuspeisung erfolgt über den PCI-Express-Steckplatz und die in der rechten unteren Ecke zu sehenden 6-Pin-Anschlüsse nach PCI-Express-Standard.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Auf der GPU selbst finden sich keinerlei Bezeichnungen und Beschriftungen. Einzig der Rahmen des Package kann zumindest mit der GPU-ID "1427" aufwarten. Bei einigen Modellen ist die GPU im Package um 45 ° gedreht untergebracht - so auch hier.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Sapphire verbaut auf der Radeon R9 285 Dual-X OC acht Speicherchips mit einer Kapazität von jeweils 256 MB. Der Speicher stammt aus dem Hause Elpida und hört auf die Bezeichnung W2032BBBG-6A-F. Dieser ist spezifiziert für eine Betriebsspannung von 1,5 Volt bei einem maximalen Takt von 1.500 MHz.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Der Kühlkörper der Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC besteht aus einer Bodenplatte aus Aluminium, in die ein Einsatz aus Kupfer eingebracht ist. Während die Speicherchips und einige weitere Komponenten mit Hilfe von Wärmeleitpads ihre Abwärme in das Aluminium abgeben, sorgt Wärmeleitpaste für den Wärmeübergang zwischen GPU und Kupferplatte. Durch die Kupferplatte verlaufen insgesamt vier Heatpipes. Jeweils zwei haben einen Durchmesser von 6 bzw. 8 mm. Sie führen die Abwärme in den eigentlichen Kühlkörper.

Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

Noch einmal ein genauer Blick auf den Bereich, der die Bodenplatte aus Kupfer sowie die darin eingelassenen Heatpipes zeigt. Innen verbaut sind die beiden dickeren Heatpipes, eingerahmt von den beiden Varianten mit etwas geringeren Durchmessern.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 285 (918/1.375 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R9 280 (933/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 340.43
AMD Catalyst 14.10 Beta

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Im Vergleich zu den Referenzmodellen fällt es der Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC relativ leicht, sich mit 34,5 dB(A) weit vorne im Testfeld zu etablieren. Eine echte Referenzversion wurde uns nicht angeboten, insofern gewinnt dieser Messwert erst an Bedeutung, wenn wir mehrere Modelle der Radeon R9 285 gegeneinander vergleichen. Die beiden Lüfter arbeiten in Idle-Betrieb mit 1.350 Umdrehungen pro Minute.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Gleiches gilt natürlich auch für den Messwert der Last-Lautstärke. Nahezu alle Karten des Testfeldes sind Referenzversionen und meist schaffen es die Hersteller ihre Kühler etwas leiser zu machen, was aber auch nicht immer gelingt. Die Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC kann mit 41,8 dB(A) an dieser Stelle allerdings überzeugen und das obwohl die beiden Lüfter mit 3.000 Umdrehungen pro Minute nicht gerade langsam drehten.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Ob die "Tonga"-GPU auf der Radeon R9 285 auch im Idle-Betrieb deutlich sparsamer ist, wissen wir nicht. Da die GPUs aber bereits in der letzten Generation allesamt sehr sparsam waren und sicherlich auch passiv gekühlt werden könnten, verwundern uns die 35 °C Idle-Temperatur nicht. Der Kühler hat offensichtlich keinerlei Schwierigkeiten damit, die geringe Abwärme abzuführen.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Unter Last sollte sich der geringere Verbrauch in einer niedrigeren Temperatur ausdrücken. Natürlich aber kann der Hersteller der Grafikkarte an dieser Stelle auch einfach eine höhere Temperatur zulassen und den oder die Lüfter etwas langsamer arbeiten lassen. Unsere Radeon R9 285 von Sapphire arbeitete sich auf eine maximale GPU-Temperatur von 77 °C herauf und reduzierte den Takt dann um wenige Megahertz - ab hier war dann aber ein stabiler Takt angelegt.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Keine größere Überraschung sehen wir bei der Idle-Leistungsaufnahme. Hier liegen alle Karte sehr dicht beisammen und einen größeren Unterschied machen die einzelnen Modelle noch nicht aus. Da wir das Gesamtsystem messen, spielen die weiteren Komponenten wie CPU, Mainboard, etc. pp. die weitaus gewichtigere Rolle.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Spannend wird es hingegen bei der Last-Leistungsaufnahme. Wir messen einen rund 40 Watt geringeren Verbrauch im Vergleich zur Radeon R9 280 und das bei einer etwas höheren Leistung - dazu aber in den folgenden Benchmarks mehr. Offenbar hat es AMD tatsächlich geschafft bei gleicher bzw. leicht besserer Performance die Leistungsaufnahme signifikant zu reduzieren. Allerdings ist der Sprung nicht ganz so groß, wie bei NVIDIAs "Maxwell"-GPUs.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

168.8 XX


114 XX
159.7 XX


113 XX
158.0 XX


106 XX
156.7 XX


116 XX
151.5 XX


109 XX
148.2 XX


105 XX
147.9 XX


114 XX
143.4 XX


108 XX
142.3 XX


108 XX
141.9 XX


112 XX
138.7 XX


109 XX
137.1 XX


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126.4 XX


92 XX
119.6 XX


106 XX
80.6 XX


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Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

145.7 XX


113 XX
144.1 XX


106 XX
120.7 XX


111 XX
119.9 XX


105 XX
116.1 XX


103 XX
115.8 XX


106 XX
110.6 XX


102 XX
110.4 XX


95 XX
108.3 XX


95 XX
107.8 XX


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104.5 XX


95 XX
103.6 XX


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98.3 XX


90 XX
85.3 XX


78 XX
52.4 XX


38 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

147.6 XX


114 XX
146.8 XX


108 XX
132.1 XX


112 XX
127.1 XX


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126.4 XX


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119.3 XX


108 XX
118.1 XX


106 XX
116.2 XX


105 XX
115.8 XX


102 XX
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98 XX
111.6 XX


93 XX
109.7 XX


100 XX
108.7 XX


98 XX
57.4 XX


52 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

113.6 XX


100 XX
108.1 XX


98 XX
86.6 XX


78 XX
82.2 XX


74 XX
81.5 XX


74 XX
79.8 XX


71 XX
79.5 XX


45 XX
77.9 XX


70 XX
77.2 XX


70 XX
75.1 XX


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73.7 XX


67 XX
70.6 XX


64 XX
65.5 XX


51 XX
29.6 XX


10 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

84.5 XX


77 XX
84.2 XX


61 XX
74.0 XX


65 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

3.840 x 2.160 8xAA+FXAA 16xAF

61.7 XX


52 XX
54.8 XX


49 XX
48.1 XX


17 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

63.4 XX


56 XX
62.9 XX


58 XX
58.1 XX


49 XX
55.7 XX


44 XX
54.2 XX


46 XX
50.9 XX


41 XX
50.6 XX


36 XX
49.5 XX


42 XX
47.7 XX


41 XX
47.3 XX


38 XX
46.7 XX


37 XX
42.6 XX


34 XX
39.4 XX


32 XX
39.1 XX


32 XX
24.2 XX


19 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

47.0 XX


38 XX
44.7 XX


37 XX
39.3 XX


33 XX
37.5 XX


30 XX
35.4 XX


30 XX
34.3 XX


27 XX
33.7 XX


28 XX
31.4 XX


26 XX
31.1 XX


25 XX
30.9 XX


26 XX
30.3 XX


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28.3 XX


24 XX
27.3 XX


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25.0 XX


20 XX
14.7 XX


12 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

42.6 XX


37 XX
35.8 XX


31 XX
33.5 XX


28 XX
31.9 XX


28 XX
31.3 XX


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30.5 XX


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30.5 XX


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27.9 XX


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22.5 XX


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12.7 XX


11 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

28.2 XX


24 XX
24.9 XX


22 XX
21.9 XX


18 XX
21.3 XX


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19.9 XX


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19.8 XX


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18.6 XX


16 XX
18.3 XX


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18.1 XX


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17.5 XX


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17.2 XX


14 XX
15.9 XX


13 XX
14.5 XX


12 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

22.7 XX


20 XX
17.4 XX


15 XX
15.1 XX


13 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

3.840 x 2.160 4xMSAA 16xAF

15.1 XX


13 XX
11.3 XX


10 XX
9.9 XX


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Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

146.7 XX


19 XX
140.2 XX


30 XX
127.1 XX


18 XX
120.4 XX


19 XX
115.5 XX


30 XX
112.1 XX


18 XX
107.8 XX


30 XX
106.9 XX


20 XX
106.7 XX


30 XX
101.7 XX


30 XX
100.1 XX


30 XX
87.8 XX


30 XX
87.8 XX


17 XX
80.8 XX


30 XX
61.8 XX


16 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra

86.3 XX


22 XX
79.4 XX


30 XX
73.4 XX


20 XX
71.8 XX


27 XX
69.3 XX


28 XX
69.1 XX


21 XX
65.2 XX


25 XX
62.8 XX


30 XX
62.6 XX


26 XX
61.1 XX


24 XX
59.6 XX


30 XX
51.6 XX


29 XX
51.6 XX


18 XX
47.6 XX


27 XX
38.9 XX


14 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

93.6 XX


18 XX
90.9 XX


30 XX
80.0 XX


18 XX
74.2 XX


20 XX
68.2 XX


20 XX
68.2 XX


30 XX
66.0 XX


30 XX
64.5 XX


30 XX
63.7 XX


30 XX
62.8 XX


15 XX
58.4 XX


30 XX
51.6 XX


28 XX
47.7 XX


26 XX
34.2 XX


15 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

55.1 XX


16 XX
52.4 XX


16 XX
47.6 XX


23 XX
44.2 XX


16 XX
41.2 XX


17 XX
40.7 XX


17 XX
37.7 XX


17 XX
37.7 XX


17 XX
36.9 XX


18 XX
36.6 XX


17 XX
34.9 XX


17 XX
30.0 XX


16 XX
27.8 XX


15 XX
20.4 XX


11 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

3.840 x 2.160 DirectX 10 Hoch

48.1 XX


26 XX
37.3 XX


20 XX
31.5 XX


16 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

3.840 x 2.160 DirectX 11 Ultra

28.4 XX


15 XX
22.2 XX


12 XX
19.3 XX


9 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

95.7 XX


75 XX
86.4 XX


60 XX
78.3 XX


60 XX
75.0 XX


55 XX
74.5 XX


55 XX
71.6 XX


53 XX
69.9 XX


54 XX
67.0 XX


53 XX
66.3 XX


53 XX
64.6 XX


49 XX
62.9 XX


50 XX
59.7 XX


48 XX
58.8 XX


44 XX
51.9 XX


39 XX
32.9 XX


24 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

62.1 XX


48 XX
61.2 XX


47 XX
53.8 XX


43 XX
52.9 XX


41 XX
50.7 XX


39 XX
48.8 XX


38 XX
46.3 XX


36 XX
45.6 XX


36 XX
44.2 XX


35 XX
44.1 XX


35 XX
42.6 XX


33 XX
41.2 XX


33 XX
39.6 XX


32 XX
35.7 XX


28 XX
22.9 XX


8 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

58.1 XX


38 XX
52.5 XX


33 XX
49.8 XX


39 XX
45.9 XX


35 XX
45.3 XX


33 XX
44.2 XX


35 XX
43.4 XX


31 XX
41.9 XX


33 XX
40.3 XX


32 XX
39.2 XX


28 XX
38.1 XX


30 XX
36.2 XX


30 XX
35.1 XX


26 XX
17.6 XX


3 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

40.9 XX


32 XX
37.4 XX


28 XX
33.2 XX


26 XX
31.5 XX


24 XX
30.1 XX


23 XX
30.0 XX


24 XX
27.8 XX


22 XX
27.6 XX


21 XX
26.7 XX


21 XX
26.6 XX


21 XX
25.1 XX


19 XX
24.5 XX


17 XX
21.6 XX


16 XX
12.0 XX


3 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

3.840 x 2.160 1xAA 1xAF

84.5 XX


77 XX
84.2 XX


61 XX
74.0 XX


65 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

3.840 x 2.160 4xMSAA 16xAF

61.7 XX


52 XX
54.8 XX


49 XX
48.1 XX


17 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

 

Company of Heroes 2

1.920 x 1.080 kein AA 1xAF

73.4 XX


49 XX
71.3 XX


40 XX
64.7 XX


38 XX
63.1 XX


40 XX
60.7 XX


35 XX
58.1 XX


32 XX
57.7 XX


31 XX
57.4 XX


32 XX
54.8 XX


31 XX
52.7 XX


26 XX
52.3 XX


29 XX
49.4 XX


26 XX
44.9 XX


25 XX
37.3 XX


20 XX
25.8 XX


15 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Company of Heroes 2

1.920 x 1.080 AA hoch 16xAF

42.8 XX


21 XX
38.5 XX


16 XX
33.5 XX


17 XX
31.7 XX


13 XX
31.2 XX


15 XX
29.5 XX


16 XX
28.4 XX


14 XX
27.9 XX


12 XX
26.4 XX


12 XX
26.3 XX


11 XX
25.5 XX


10 XX
23.7 XX


9 XX
23.4 XX


10 XX
19.6 XX


8 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 kein AA 1xAF

54.6 XX


32 XX
42.7 XX


23 XX
41.6 XX


25 XX
39.2 XX


25 XX
38.8 XX


23 XX
36.6 XX


22 XX
35.4 XX


20 XX
34.0 XX


18 XX
32.7 XX


18 XX
30.3 XX


17 XX
28.2 XX


14 XX
26.7 XX


8 XX
21.1 XX


3 XX
13.8 XX


8 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 AA hoch 16xAF

25.1 XX


12 XX
22.0 XX


9 XX
19.7 XX


10 XX
18.3 XX


9 XX
17.7 XX


7 XX
17.7 XX


8 XX
16.6 XX


8 XX
15.5 XX


6 XX
14.4 XX


5 XX
14.2 XX


5 XX
13.2 XX


4 XX
7.6 XX


2 XX
6.7 XX


1 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Company of Heroes 2

3.840 x 2.160 kein AA 1xAF

33.9 XX


19 XX
27.0 XX


12 XX
22.1 XX


9 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Company of Heroes 2

3.840 x 2.160 AA hoch 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light

1.920 x 1.080 kein AA 1xAF

64.3 XX


49 XX
53.7 XX


38 XX
49.5 XX


38 XX
48.0 XX


34 XX
45.1 XX


31 XX
44.0 XX


31 XX
42.9 XX


30 XX
42.5 XX


30 XX
40.3 XX


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