Drei (semi)passive GeForce GTX 750 (Ti) im Test

Veröffentlicht am: von

gtx750-semipassiv-logoBereits mit dem Launch der GeForce GTX 750 und GTX 750 Ti sprach NVIDIA von der Möglichkeit, diese beiden Modelle auch passiv kühlen zu können. Konkrete Umsetzungen blieben die Hersteller aber lange schuldig und auch wenn einige von der Entwicklung solcher Karten sprachen, sollte es nun doch bis in den August dauern, bis entsprechende Modelle verfügbar sind. Heute nun können wir zwei komplett passive und einer semi-passiven Lösung auf den Zahn fühlen und schauen uns einmal an, was in diesem Grenzbereich der unteren Mittelklasse so alles mit einer passiven Karte möglich ist.

NVIDIAs Ausblick in die vermutlich bald auch in den leistungsstärkeren Karten eingesetzte "Maxwell"-Architektur aus dem Frühjahr zeigte vor allem eines: NVIDIA hatte es geschafft bei gleicher Leistungsaufnahme die Leistung deutlich zu verbessern. Auf der anderen Seite sind so bei gleicher Leistung natürlich auch Karten möglich, die deutlich weniger verbrauchen. Im Low-End-Bereich sind passive Kühlungen meist kein Problem. Anders sieht dies in Bereichen aus, in denen sich die GeForce GTX 750 (Ti) bewegt. Mit 55 bzw. 60 Watt liegen diese Karten in einem Grenzbereich, der sich meist noch gerade so durch eine passive Kühlung nebst guter Belüftung des Gehäuses bewerkstelligen lassen. Palit hat jeweils ein KalmX-Modell vorgestellt, bei Zotac konzentriert man sich auf die GeForce GTX 750.

Bei ASUS wagt man einen anderen Ansatz und will eine leise bzw. lautlose Kühlung miteinander kombinieren. Dazu hat man die Strix-Serie ins Leben gerufen, von der wir uns mit der GeForce GTX 780 Strix OC Edition auch schon ein erstes Modell angeschaut haben. Nicht mehr nur langsam drehende Lüfter im Idle-Betrieb sind hier die Maßgabe, sondern ASUS schaltet die Lüfter ab einer gewissen Temperatur einfach komplett ab. Aufgrund der passiven Kühlung im Idle-Betrieb bzw. unter geringer Last haben wir auch die ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix OC Edition mit in diesen Vergleich aufgenommen.

Übersicht der (semi)passiv gekühlten Karten
Übersicht der (semi)passiv gekühlten Karten

Architektonische Eckdaten

Alle drei Hersteller verwenden den neuesten Chip von NVIDIA für ihre Karten. Bisher sind aber nur eben diese zwei Modelle auf die "Maxwell"-Architektur der ersten Generation umgezogen. Noch im Herbst wird der Release der zweiten Generation erwartet, welche die Effizienz der "Maxwell"-Architektur auch in leistungsstärkere Bereiche führen soll. Ob auch eine ähnliche Leistungssteigerung bei gleicher Leistungsaufnahme wie bei den kleineren Karten zu erwarten ist, bleibt dabei die entscheidende Frage, die allerdings noch offen ist.

Die (semi)passiven Modelle im Vergleich
Modell ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix Palit GeForce GTX 750 KalmX Zotac GeForce GTX 750 Zone
Straßenpreis ab 150 Euro ab 113 Euro -
Homepage www.asus.de www.palit.biz www.zotac.com
Technische Daten
GPU GM107 "Maxwell" GM107 "Maxwell" GM107 "Maxwell"
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 1,87 Milliarden 1,87 Milliarden 1,87 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.124 MHz 1.020 MHz 1.033 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.202 MHz 1.085 MHz 1.111 MHz
Speichertakt 1.350 MHz 1.250 MHz 1.250 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2.048 MB 2.048 MB 1.024 MB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 86,4 GB/Sek. 80,0 GB/Sek. 80,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 640 512 512
Texture Units 40 32 32
ROPs 16 16 16
TDP 60 Watt 55 Watt 55 Watt

In den Referenzvorgaben für die GeForce GTX 750 und GTX 750 Ti sieht NVIDIA jeweils einen identischen GPU-Takt vor. Daran halten sich auch die beiden Hersteller Palit und Zotac. Einzige Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind somit der Ausbau der GPU (512 vs. 640 Shadereinheiten) und der Speichertakt von 1.250 bzw. 1.350 MHz. Die beiden komplett passiven Karten sind somit in technischer Hinsicht identisch und unterscheiden sich minimal nur im Takt. ASUS kann dank aktiver Kühlung etwas anders an dieses Thema herangehen. Zum einen wählt man mit der GeForce GTX 750 Ti den etwas stärkeren "Maxwell"-Ausbau und erhöht zudem auch noch die Taktraten. Auf die Details der einzelnen Modelle gehen wir auf der folgenden Seite noch etwas genauer ein.


Sapphire war der erste Hersteller, der wieder etwas Schwung in die Entwicklung andere Kühlsysteme brachte. Der Ansatz im Idle-Betrieb nur noch einen der drei Lüfter arbeiten zu lassen war ebenso simple wie revolutionär. ASUS wählte mit seinen Strix-Modellen einen noch weitreichenderen Ansatz und schaltet die Lüfter ab Unterschreitung einer gewissen Temperatur komplett ab. Eben dies ist auch das herausragende Merkmal der ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix. Sie ist ab etwa 150 Euro erhältlich.

ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix
ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix

Auf den ersten Blick ist natürlich kein Unterschied zu anderen aktiven Modellen der GeForce GTX 750 Ti zu erkennen. NVIDIA und seine Partner positionieren die Karte für Gelegenheitsspieler, die möglichst viel Leistung zu einem fairen Preis möchten. Zwei 70-mm-Lüfter passen auf den ersten Blick natürlich gar nicht in einen Vergleich passiver Karten, allerdings werden diesen ab Unterschreitung einer GPU-Temperatur von 50 °C komplett abgeschaltet.

Aufgrund der aktiven Kühlung kann ASUS auch eine werksseitige Übertaktung anlegen. Diese beläuft sich auf einen Basis-Takt von 1.124 MHz, via GPU-Boost sind unter Last mindestens 1.202 MHz möglich. In unseren Tests wurde dieser Takt immer erreicht bzw. teilweise auch deutlich übertroffen. Den Speicher belässt ASUS bei den vorgesehenen 1.350 MHz.

ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix
ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix

Eigentlich wäre es den Herstellern ein Leichtes Karte wie die GeForce GTX 750 und GTX 750 Ti als Mini-ITX-Variante auszulegen - entsprechende Modelle sind auch bereits am Markt. Auch ASUS wählt ein derart kompaktes PCB-Design, allerdings ist auf dem obigen Bild auch zu erkennen, dass der Kühler deutlich über die Maße des PCBs hinaussteht.

ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix
ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix

Ab einer GPU-Temperatur von 50 °C und mehr helfen die beiden Lüfter die anfallende Abwärme abzuführen. Dabei gehen sie mit einer üblichen Geräuschkulisse ans Werk, wie wir sie von solchen Modellen kennen. Um einen ständigen Wechsel zwischen anlaufenden und stoppenden Lüftern zu verhindern, schaltet ASUS die Lüfter nur direkt bei Unterschreitung der 50 °C ab, sondern kühlt die GPU ein paar weitere Grad Celsius ab, bevor die Lüfter dann wirklich stoppen. So lange nicht wieder die 50 °C erreicht werden, bleibt sie dann aber komplett passiv gekühlt.

ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix
ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix

ASUS setzt für die GeForce GTX 750 Ti Strix OC Edition wieder den bekannten DirectCU-II-Kühler für die kleineren Modelle ein. Daher sind auch zwei Heatpipes zu sehen, die direkt auf der GPU aufliegen und die Abwärme in den Kühlkörper transportieren.

ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix
ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix

Auf der Slotblende zu finden sind jeweils einmal DisplayPort 1.2, HDMI 1.4a und Dual-Link-DVI. Damit dürften die gängigen Display-Anschlüsse auch abgedeckt sein. Die zweite Hälfte der Slotblende ist mit Öffnungen versehen, allerdings richtet ASUS den Luftstrom der beiden Lüfter nicht explizit in diese Richtung.


Zweiter Vertreter in diesem Vergleich ist die Palit GeForce GTX 750 KalmX. Palit bietet sowohl die GTX 750 Ti als auch die GTX 750 in der passiv gekühlten KalmX-Variante an. Ab 113 Euro ist das kleinere der beiden Modelle erhältlich, während die GTX-750-Ti-Variante ab 130 Euro zu haben ist.

Palit GeForce GTX 750 KalmX
Palit GeForce GTX 750 KalmX

Um die Abwärme an die Umgebungsluft abgeben zu können, sind passive Kühler meist relativ groß. Dies ist auch bei der Palit GeForce GTX 750 KalmX der Fall, sodass in der Frontansicht von der eigentlichen Karte nicht mehr viel zu sehen ist. Palit lässt sein Modell mit den Referenzvorgaben von NVIDIA arbeiten. Somit liegt der Basis-Takt bei 1.020 MHz, via GPU-Boost sollen aber mindestens 1.080 MHz möglich sein. Den 2 GB großen Speicher hat Palit bei 1.250 MHz belassen. In der Praxis arbeitete die Palit GeForce GTX 750 KalmX aber teilweise etwas schneller als es die Mindestvorgaben vorsehen. Zwischen 1.124 und 1.150 MHz lagen in den meisten Fällen an.

Palit GeForce GTX 750 KalmX
Palit GeForce GTX 750 KalmX

Bei einem Blick auf die Rückseite wird auch schnell deutlich, wie groß der Kühlkörper eigentlich ist. Sowohl in Höhe wie auch Länge ragt er deutlich über das PCB hinaus. Für eine zusätzliche Verlängerung sorgen auch die beiden Heatpipes, die noch einmal etwas überstehen.

Palit GeForce GTX 750 KalmX
Palit GeForce GTX 750 KalmX

Eine Kupferplatte liegt direkt auf der GPU auf. In diese sind auch die beiden Heatpipes eingelassen. Die Abwärme wird in der Folge von den beiden Heatpipes in den Kühlkörper transportiert. An dieser Stelle ist auch sehr schön zu sehen, dass die Abstände der Kühllamellen deutlich größer sind, als bei aktiv gekühlten Karten. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass kein direkter Luftstrom durch den Kühlkörper geblasen wird und ein eventuell schwacher Luftstrom zwischen die Lamellen kommen muss.

Palit GeForce GTX 750 KalmX
Palit GeForce GTX 750 KalmX

Trotz des großen Kühlkörpers schafft es Palit im Dual-Slot-Design zu bleiben. In der Höhe muss bei der Wahl des Gehäuses allerdings darauf geachtet werden, dass die Karte auch noch den nötigen Platz hat. Auf der Slotblende zu finden sind zweimal Dual-Link-DVI (DVI-I und DVI-D) sowie einmal Mini-HDMI.


Anders als ASUS und Palit, die ihre Modelle bereits vor einigen Wochen präsentierten, ist die Zotac GeForce GTX 750 Zone eine Neuheit und Grund dafür, dass wir diesen Artikel zu genau diesem Zeitpunkt veröffentlichen. Es fehlen uns daher allerdings auch noch Angaben zum Preis und der Verfügbarkeit. Diese reichen wir allerdings schnellstmöglich nach und ergänzen die fehlenden Informationen.

Zotac GeForce GTX 750 Zone
Zotac GeForce GTX 750 Zone

Zotac verwendet ebenfalls die GeForce GTX 750 als Basis für sein passives Modell, allerdings wirkt die Kühlung bereits auf den ersten Blick weit weniger aufwendig. Bei Zotac hält man sich nicht an die Referenzvorgaben von NVIDIA sondern erhöht den Basis-Takt auf 1.033 MHz und kommt via GPU-Boost auf mindestens 1.111 MHz. Wie auch schon bei der Palit GeForce GTX 750 KalmX liegt der Takt in der Praxis bei 1.124 und 1.150 MHz. Den allerdings nur 1 GB großen Speicher lässt Zotac mit 1.250 MHz arbeiten.

Zotac GeForce GTX 750 Zone
Zotac GeForce GTX 750 Zone

Der Blick auf die Rückseite zeigt ein ähnliches Bild, wie bei den beiden Konkurrenten. Der passive Kühler steht in Länge und Höhe über das PCB hinaus. Ansonsten sind an dieser Stelle keinerlei Besonderheiten erkennbar.

Zotac GeForce GTX 750 Zone
Zotac GeForce GTX 750 Zone

Auch Zotac setzt die beiden Heatpipes direkt auf die GPU auf und führt die Abwärme dann in den Kühlkörper. Wie auch schon beim Modell von Palit sind an dieser Stelle die größeren Abstände zwischen den Lamellen des Kühlkörpers zu erkennen.

Zotac GeForce GTX 750 Zone
Zotac GeForce GTX 750 Zone

Auf der Slotblende zu finden sind jeweils einmal DVI, HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der drei (semi)passiven Grafikkarten. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Zugegeben, eine Angabe von 0 dB(A) ist nicht zu 100 Prozent zutreffend, allerdings trifft genau dies zumindest für die drei getesteten Grafikkarten zu. Die restlichen Komponenten des Systems lassen wir an dieser Stelle einmal außen vor.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Sowohl die Palit GeForce GTX 750 KalmX als auch die Zotac GeForce GTX 750 Zone sind auch unter Last lautlos. Anders als die ASUS GeForce GTX 750 Ti Strix OC Edition besitzen sie noch nicht einmal einen Lüfter, der mit der Arbeit beginnen könnte. Dafür gehört letztgenannte auch unter Last zu den leiseren Vertretern der aktiv gekühlten Zunft.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Auch wenn der Idle-Betrieb keine allzu große Herausforderung für die Kühlung einer Grafikkarte ist, so hat es doch einige Zeit gedauert, bis sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass keine aktive Kühlung notwendig ist. Die Temperaturen zeigen dies in der Praxis ganz deutlich. Nicht wärmer als 36 °C wurde die wärmste der drei GPUs.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Erst der Last-Betrieb ist eine echte Herausforderung für eine passive Kühlung. Entsprechend sind die Unterschiede zwischen dem aktiven Modell von ASUS und den beiden passiven Karten von Palit und Zotac deutlicher. Aber auch für diese beiden Modellen gilt, dass die gemessene 64 bzw. 65 °C weit im problemlosen Bereich liegen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Bei der Messung der Idle-Leistungsaufnahme zeigen sich vor allem die beiden passiven Modelle der GeForce GTX 750 sparsam. In dieser Hinsicht nicht mithalten kann die GeForce GTX 750 Ti Strix von ASUS.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Ebenso deutlich wie im Idle-Betrieb stellt sich das Bild auch unter Last dar. Dennoch gilt sowohl für Modelle mit GTX-750-Ti- als auch GTX-750-GPU, dass sie in Sachen Effizienz derzeit keine Konkurrenz haben - diese steht in Form der "Tonga"-GPU auf Seiten von AMD allerdings bereits in den Startlöchern.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.680 x 1.050 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.680 x 1.050 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

1.680 x 1.050 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.680 x 1.050 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.680 x 1.050 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.680 x 1.050 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

1.680 x 1.050 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

1.680 x 1.050 4xMSAA 16xAF