Übersicht: Die aktuelle High-End-Klasse bei AMD und NVIDIA

Veröffentlicht am: von

midrange-comp-logoBis zum Start der neuen Grafikkarten-Generation von AMD und NVIDIA dürfte noch die eine oder andere Woche ins Land ziehen. Aktuellen Gerüchten zufolge könnte zumindest NVIDIA im September mit neuen Grafikkarten aufwarten. Bis dahin bleiben die GeForce GTX Titan, GeForce GTX 780 Ti oder die GeForce GTX 780 die schnellsten 3D-Beschleuniger aus dem grünen Lager. Bei AMD dürfte sich demnächst hingegen in der Mittelklasse wieder etwas tun. Hier könnte sich mit "Tonga" ein neuer Grafikprozessor in der 150- bis 200-Euro-Klasse einreihen. Die AMD Radeon R9 290X oder Radeon R9 290 dürften aber auch hier in den nächsten Woche der Speerspitze des Herstellers darstellen. In diesem Artikel werfen wir einen näheren Blick auf die aktuelle High-End-Klasse von AMD und NVIDIA. 

Schenkt man den jüngsten Gerüchten Glauben, so könnte NVIDIA schon im nächsten Monat mit einer GeForce GTX 880 nachlegen und die Karten im High-End-Segment damit neu mischen. Sie soll bereits auf der neuen "Maxwell"-Architektur basieren und somit vor allem in Sachen Energieeffizienz punkten können. Der Leistungszuwachs im Vergleich zum aktuellen Topmodell soll den Informationen zufolge hingegen nur sehr gering ausfallen.

Bei AMD werkelt man im Hintergrund derzeit ebenfalls an neuen Modellen. Die sollen allerdings vorrangig in der Mittelklasse zu finden sein. Mit "Tonga" soll es hier einen neuen Chip geben, der die betagte "Tahiti"-GPU, welche auf der Radeon R9 280X oder Radeon R9 280 zum Einsatz kommt, endlich ablösen und in die gleiche Kerbe einschlagen soll wie NVIDIAs "Maxwell"-Chip mit der GeForce GTX 750 Ti und GeForce GTX 750.

Bis es soweit sein wird - vermutlich dürfen wir in der nächsten Woche im Rahmen der Gamescom 2014 einen Blick hinter die verschlossenen Türen bei beiden Herstellern werfen - bleiben die aktuellen Grafikkarten die erste Wahl.

Nachdem wir uns bereits im April der Mittelklasse gewidmet haben, werfen wir nun einen Blick auf die schnelleren Modelle. Wir geben auf den nachfolgenden Seiten einen Überblick über die aktuellen High-End-Grafikkarten von NVIDIA und AMD.


Wir beginnen in alphabetischer Reihenfolge mit AMD. Hier ist die Radeon R9 295X2 die bislang schnellste Grafikkarte des Hauses. Sie basiert auf zwei vollwertigen High-End-Chips, die auch bei den Taktraten im Hinblick auf Leistungsaufnahme und Abwärme im Vergleich zum Single-GPU-Ableger nicht weiter reduziert wurde. Das Dual-GPU-Flaggschiff der US-Amerikaner hat allerdings einen stolzen Preis: Satte 1.170 Euro will AMD für seinen bislang schnellsten 3D-Beschleuniger haben. Nur ein gutes Drittel kostet die AMD Radeon R9 290X, die es in unserem Preisvergleich in diesen Tagen schon für rund 350 Euro gibt. Sie basiert ebenfalls auf "Hawaii XT", der allerdings nur noch in einfacher Ausführung zum Einsatz kommt.

Das nächst langsamere aber auch günstigere Modell ist die AMD Radeon R9 290. Die "Pro"-Ausführung ist bei der Einheiten-Anzahl leicht beschnitten worden und auch die Taktraten wurden leicht nach unten korrigiert. Bei der Speicherausstattung gibt es im Vergleich zum Single-GPU-Flaggschiff aber keinerlei Abstriche. Hier stehen 4 GB GDDR5-Videospeicher zur Verfügung, der über einen 512 Bit breiten Datenbus angeschlossen ist.

Die High-End-Klasse bei AMD
Modell AMD Radeon R9 295X2 AMD Radeon R9 290X AMD Radeon R9 290
Straßenpreis ab etwa 1.170 Euro ab 350 Euro ab etwa 270 Euro
Homepage www.amd.de www.amd.de www.amd.de
Testbericht Zum Test Zum Test Zum Test
Technische Daten
GPU 2x Hawaii XT Hawaii XT Hawaii Pro
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 2x 6,2 Milliarden 6,2 Milliarden 6,2 Milliarden
GPU-Takt (Basis) - - -
GPU-Takt (Boost) 1.018 MHz 1.000 MHz 947 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.250 MHz 1.250 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2x 4.096 MB 4.096 MB 4.096 MB
Speicherinterface 2x 512 Bit 512 Bit 512 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 320,0 GB/Sek. 320,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 11.2
Shadereinheiten 2x 2.816 2.816 2.560
Textur Units 2x 176 176 160
ROPs 2x 64 64 64
Pixelfüllrate 2x 65,2 GPixel/Sek. 64,0 GPixel/Sek. 60,6 GPixel/Sek.
Multi-GPU CrossFire CrossFire CrossFire
Maximale Leistungsaufnahme 500 Watt > 250 Watt 250 Watt

Während das Dual-GPU-Monster von AMD nach einem leistungsstarken Netzteil verlangt und fast 500 Watt aus dem Netzteil haben möchte, sind die beiden kleineren "Hawaii"-Vertreter mit rund 250 Watt TDP etwas sparsamer. Für aktuelle und kommende Spiele leisten sie allerdings noch mehr als genug, vor allem dann, wenn man sich mit FullHD begnügt.

uberblick highend gpus august2014-02 k
Die aktuellen AMD-Grafikkarten der High-End- und gehobenen Mittelklasse.

Eine Preisklasse weiter unten hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Hier kamen nicht nur zahlreiche neue Vertreter hinzu, auch an der Preisschraube hat man kräftig gedreht und Änderungen vorgenommen. Einige Modelle sind teils deutlich im Preis reduziert worden - vermutlich im Hinblick auf den kommenden "Tonga"-Nachfolger. Das betrifft vor allem die Radeon R9 280X und Radeon R9 280, die es in unserem Preisvergleich derzeit schon für unter 200 Euro gibt. Beide Modelle basieren noch auf der inzwischen betagten "Tahiti"-GPU, die AMD mit der Radeon HD 7970 im Dezember 2011 erstmals präsentierte. Sie stellen 2.048 bzw. 1.792 Streamprozessoren zur Verfügung und müssen im Vergleich zu den schnelleren Modellen auch bei der Speicherbestückung Abstriche hinnehmen. Beide Modelle können jeweils auf 3.072 MB GDDR5-Videospeicher samt eines 384 Bit breiten Speicherinterfaces zurückgreifen.

Die AMD Radeon R9 270X ist die kleinste AMD-Grafikkarte, die sich in unserem heutigen Überblicks-Artikel einnisten darf und die zur Vergleichbarkeit mit unserem Mittelklasse-Review dient. Sie setzt auf die "Curacao"-GPU, die noch einmal kräftig beschnitten wurde. Ihr zur Seite stehen 1.280 Streamprozessoren und ein meist 2 GB großer GDDR5-Videospeicher samt 256 bittigem Speicherdatenbus. Dafür ist die Karte bereits ab rund 160 Euro zu haben.

High-End- bis obere Mittelklasse bei AMD
Modell AMD Radeon R9 280X AMD Radeon R9 280 AMD Radeon R9 270X
Straßenpreis ab 190 Euro ab 170 Euro ab 160 Euro
Homepage www.amd.de www.amd.de www.amd.de
Testbericht Zum Test Zum Test Zum Test
Technische Daten
GPU Tahiti XTL Tahiti Pro Curacao XT
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden 4,3 Milliarden 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1.000 MHz (1.050 MHz) 933 MHz 1.000 MHz (1.050 MHz)
Speichertakt 1.500 MHz 1.250 MHz 1.400 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 3.072 MB 2.048 / 4.096 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 288,0 GB/Sek. 240,0 GB/Sek. 179,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 11.2
Shadereinheiten 2.048 1.792 1.280
Textur Units 128 112 80
ROPs 32 32 32
Pixelfüllrate 33,6 Gpixel/Sek. 29,9 GPixel/Sek. 33,6 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire CrossFire CrossFire
Maximale Leistungsaufnahme 250 Watt 250 Watt 180 Watt

Bevor wir unsere Benchmarks präsentieren, stellen wir auf der nächsten Seite noch alle NVIDIA-Vertreter vor.


Auch wenn NVIDIA inzwischen mit der GeForce GTX Titan Z einen Gegner für die Radeon R9 295X2 präsentiert hat, sparen wir diesen an dieser Stelle noch aus. Testmuster sind derzeit nur sehr rar gesät - vor allem im deutschsprachigen Raum. Wir können hier einfach noch keine Benchmarks liefern und hoffen, dass wir dies irgendwann einmal nachholen dürfen.

Die High-End-Klasse bei NVIDIA
Modell NVIDIA GeForce GTX Titan Black Edition NVIDIA GeForce GTX Titan NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 830 Euro ab 920 Euro ab 525 Euro
Homepage www.nvidia.de www.nvidia.de www.nvidia.de
Testbericht Zum Test Zum Test Zum Test
Technische Daten
GPU GK110 GK110 GK110
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 889 MHz 837 MHz 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 980 MHz 876 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.750 MHz 1.502 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6.144 MB 6.144 MB 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 336 GB/Sek. 288,4 GB/Sek. 336,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.880 2.688 2.880
Texture Units 240 224 240
ROPs 48 48 48
Pixelfüllrate 35,6 GPixel/Sek. 33,5 GPixel/Sek. 35,0 GPixel/Sek.
Multi-GPU SLI SLI SLI
TDP 250 Watt 250 Watt 250 Watt

Sieht man von der GeForce GTX Titan Z einmal ab, so muss man für eine High-End-Grafikkarte aus dem Hause NVIDIA deutlich höhere Preise bezahlen. Für den Gegner der Radeon R9 290X bezahlt man je nach Modell zwischen 525 und 920 Euro, wobei die GeForce GTX Titan ein Auslaufmodell ist und inzwischen von der Black Edition abgelöst wurde. Die Obergrenze liegt realistisch betrachtet also bei etwa 830 Euro. Dafür gibt es mit bis zu 6 GB einen deutlich größeren Speicher, der sich vor allem in hohen Auflösungen und Qualitätssettings bemerkbar macht. Die Titan-Modelle sind zudem nicht nur für Spiele gedacht, sondern vor allem auch für den professionellen Sektor, wurden sie im Vergleich zur GeForce GTX 780 (Ti) nicht in ihrer DP-Leistung beschnitten.

Das schnellste Modell wirft hier 2.880 CUDA-Cores, 240 Textureinheiten und 40 Rasterendstufen in die Waagschale. Die Taktraten liegen im Basistakt zwischen 837 und 889 MHz, der Boost-Takt bewegt sich irgendwo zwischen 876 und 980 MHz. In der Praxis erreichen alle Karten aber noch höhere Frequenzen. 

uberblick highend gpus august2014-03 k
Die aktuellen NVIDIA-Grafikkarten der High-End- und gehobenen Mittelklasse.
High-End bis obere Mittelklasse bei NVIDIA
Modell NVIDIA GeForce GTX 780 NVIDIA GeForce GTX 770 NVIDIA GeForce GTX 760
Straßenpreis ab 390 Euro ab 250 Euro ab 190 Euro
Homepage www.nvidia.de www.nvidia.de www.nvidia.de
Testbericht Zum Test Zum Test Zum Test
Technische Daten
GPU GK110 GK104 GK104
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 863 MHz 1.046 MHz 980 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 902 MHz 1.085 MHz 1.033 MHz
Speichertakt 1.502 MHz 1.753 MHz 1.502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 2.048 MB 2.048 MB
Speicherinterface 384 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek. 224,4 GB/Sek. 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.304 1.536 1.152
Texture Units 192 128 96
ROPs 48 32 32
Pixelfüllrate 34,5 GPixel/Sek. 33,5 GPixel/Sek. 31,4 GPixel
Multi-GPU SLI SLI SLI
TDP 250 Watt 230 Watt 170 Watt

Die Preisklasse darunter beginnt bei 190 Euro und endet bei 390 Euro. Dafür gibt es dann maximal eine GeForce GTX 780, die im Vergleich zur Ti-Version leicht beschnitten wurde. Die GeForce GTX 770 und GeForce GTX 760 basieren hingegen nicht mehr auf der GK110-GPU, sondern auf dem kleineren GK104-Ableger, der zu Zeiten der GeForce-GTX-600-Familie das Topmodell darstellte und bis zu 1.536 Shadereinheiten bereitstellt. Auch diese Modelle verfügen über einen Basis- und Boost-Takt und lassen sich über SLI zusammenschließen. Beim Speicher gibt es allerdings nur noch maximal 2 GB und einen 256 Bit breiten Datenbus. Die Speicherbandbreite sinkt hier von 288,4 auf wenigstens 192,3 GB in der Sekunde. 

Wir jagen die aktuelle High-End-Klasse von AMD und NVIDIA durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours und geben so einen Überblick über alle aktuellen Modelle.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 Ti (1.020/1.085/1.350 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 750 (1.020/1.085/1.250 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 265 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260 (1.000/1.500 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der einzelnen Modelle - jeweils natürlich im Referenzlayout.

Lautstärke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Im Vergleich zu den älteren Grafikkarten-Generationen der AMD-Radeon-HD-7000- und NVIDIA-GeForce-GTX-600-Familie hat sich in Sachen Lautstärke vor allem im normalen 2D-Betrieb einiges getan, denn hier bleiben nahezu alle Modelle laufruhiger als ihre jeweiligen Vorgänger. Zu gefallen weiß hier vor allem AMDs Radeon R9 290X, die in dieser Disziplin eher auf dem Niveau einer deutlich langsameren Radeon R9 270X und R9 280X liegt. Die GeForce GTX Titan oder GeForce GTX 780 und GeForce GTX 780 Ti werden hier aber auch nur unwesentlich lauter.

Lautstärke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Etwas anders sieht es unter Last aus. Hier fallen die Radeon R9 290X und Radeon R9 290 deutlich zurück und belegen mit bis zu 53,4 dB(A) die hinteren Ränge. NVIDIAs GeForce GTX 780 Ti oder GeForce GTX Titan Black Edition gefallen da mit 50,2 bzw. 48,2 dB(A) schon etwas besser, wenngleich auch sie keine Leisetreter sind. AMDs Radeon R9 280 ist mit Abstand die laufruhigste Grafikkarte unseres Testfeldes unter Volllast. Sie erzeugt einen Schallpegel von maximal 40,3 dB(A).

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Was den Stromhunger im Windows-Betrieb angeht, liegen alle Modelle mit etwa 120 bis 125 Watt für das Gesamtsystem dicht beieinander. Nur die Modelle der älteren Generationen durchbrechen die magische 130-Watt-Marke. Einzig die AMD Radeon R9 295X2 ist mit 141,6 Watt nicht ganz so sparsam, wird aber auch von zwei vollwertigen "Hawaii XT"-Chips angetrieben.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Mit einer Leistungsaufnahme von deutlich über 700 Watt für das Gesamtsystem bleibt die AMD Radeon R9 295X2 die stromhungrigste High-End-Grafikkarte. Ihr Vorgänger zieht hier mit fast 500 Watt schon deutlich weniger aus der Steckdose. Aber auch die Radeon R9 290X und Radeon R9 290 liegen deutlich über der Konkurrenz. Die schnellste Titan begnügt sich mit knapp unter 400 Watt. Eine sehr gute Figur liefern die GeForce GTX 770 und GeForce GTX 780, die mit 336,7 bzw. 355,4 Watt sogar weniger aus dem Netzteil saugen als eine langsamere Radeon R9 280X. In Sachen Energieeffizienz hat NVIDIA klar die Nase vorn.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Bei den Temperaturen beträgt die Spanne zwischen dem kühlsten und wärmsten Modell im Leerlauf gerade einmal zehn Grad. Auch hier kann der Kühler der GeForce GTX Titan und GeForce GTX 780 (Ti) gefallen, während die AMD-Konkurrenz schon ein gutes Stück wärmer wird.

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Gleiches gilt für die Last-Temperaturen. Die AMD Radeon R9 290 und Radeon R9 290X zählen mit Temperaturen von bis zu 94 °C zu den hitzigsten 3D-Beschleunigern am Markt. Dank der Wasserkühlung bleibt der Dual-GPU-Ableger mit 70 °C deutlich kühler. Die GeForce GTX Titan Black Edition mit 83 °C mehr als zehn Grad kühler als die vergleichbare AMD-Karte. In dieser Disziplin hat NVIDIA ebenfalls die Nase vorn.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

174.6 XX


122 XX
172.4 XX


113 XX
169.8 XX


107 XX
169.6 XX


113 XX
168.8 XX


114 XX
159.7 XX


113 XX
158.4 XX


105 XX
158.0 XX


106 XX
156.7 XX


116 XX
151.5 XX


109 XX
147.9 XX


114 XX
143.4 XX


108 XX
142.3 XX


108 XX
141.9 XX


112 XX
138.7 XX


109 XX
137.1 XX


105 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

160.7 XX


111 XX
160.0 XX


106 XX
156.4 XX


113 XX
153.7 XX


114 XX
150.8 XX


102 XX
145.7 XX


113 XX
144.1 XX


106 XX
120.7 XX


111 XX
119.9 XX


105 XX
115.8 XX


106 XX
110.6 XX


102 XX
110.4 XX


95 XX
108.3 XX


95 XX
107.8 XX


94 XX
104.5 XX


95 XX
103.6 XX


90 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

167.3 XX


113 XX
165.9 XX


110 XX
163.2 XX


107 XX
160.0 XX


113 XX
157.0 XX


105 XX
147.6 XX


114 XX
146.8 XX


108 XX
132.1 XX


112 XX
127.1 XX


115 XX
126.4 XX


109 XX
118.1 XX


106 XX
116.2 XX


105 XX
115.8 XX


102 XX
113.5 XX


98 XX
109.7 XX


100 XX
108.7 XX


98 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

156.3 XX


103 XX
142.9 XX


102 XX
140.8 XX


115 XX
122.6 XX


109 XX
117.5 XX


108 XX
113.6 XX


100 XX
108.1 XX


98 XX
86.6 XX


78 XX
82.2 XX


74 XX
79.8 XX


71 XX
79.5 XX


45 XX
77.9 XX


70 XX
77.2 XX


70 XX
75.1 XX


68 XX
73.7 XX


67 XX
70.6 XX


64 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser
 


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

200.1 XX


30 XX
155.1 XX


10 XX
154.7 XX


17 XX
152.8 XX


18 XX
151.9 XX


23 XX
146.7 XX


19 XX
140.2 XX


30 XX
127.1 XX


18 XX
120.4 XX


19 XX
115.5 XX


30 XX
112.1 XX


18 XX
107.8 XX


30 XX
106.9 XX


20 XX
106.7 XX


30 XX
100.1 XX


30 XX
87.8 XX


30 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

173.5 XX


30 XX
124.6 XX


12 XX
120.8 XX


18 XX
111.3 XX


17 XX
106.4 XX


18 XX
93.6 XX


18 XX
90.9 XX


30 XX
80.0 XX


18 XX
74.2 XX


20 XX
68.2 XX


30 XX
68.2 XX


20 XX
64.5 XX


30 XX
63.7 XX


30 XX
62.8 XX


15 XX
58.4 XX


30 XX
51.6 XX


28 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser
 


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

170.9 XX


141 XX
136.4 XX


111 XX
103.7 XX


69 XX
98.6 XX


65 XX
95.7 XX


75 XX
95.1 XX


72 XX
86.4 XX


60 XX
78.3 XX


60 XX
75.0 XX


55 XX
74.5 XX


55 XX
71.6 XX


53 XX
67.0 XX


53 XX
66.3 XX


53 XX
64.6 XX


49 XX
62.9 XX


50 XX
58.8 XX


44 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

Company of Heroes 2

1.920 x 1.080 kein AA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Company of Heroes 2

1.920 x 1.080 AA hoch 16xAF