MSI Radeon R9 290X Gaming im Test

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msi r9 290x gaming test-teaserSeit dem Start der Radeon R9 290X Ende Oktober haben wir bereits so einige Modelle des aktuellen AMD-Flaggschiffs auf den Prüfstand stellen können. Doch ein Modell fehlte bislang in unserer Test-Datenbank: Die MSI Radeon R9 290X Gaming. Mit dem Erhalt des MSI Nightblades, dem ersten Barebone-System der Taiwaner, konnten wir den 3D-Beschleuniger nun endlich auch in unsere Finger bekommen. Wir fühlen der MSI Radeon R9 290X Gaming in diesem Artikel kräftig auf den Zahn.

Zum Start der Radeon R9 290X Ende Oktober 2013 hatte das noch immer amtierende Flaggschiff unter den Single-GPU-Grafikkarten der US-amerikanischen Grafikschmiede ein Problem: Aufgrund der hohen Temperaturen unter Last von weit über 90 Grad Celsius konnte der 3D-Beschleuniger seine Taktraten nicht durchgehend halten und korrigierte diese im Laufe der Zeit immer weiter nach unten, um nicht zu überhitzen oder um keine Bildfehler zu verursachen. Die Folge war während der Drosselung eine reduzierte Geschwindigkeit. Mit den Boardpartnerkarten und den damit verbundenen leistungsstärkeren Kühlsystemen ist dieses Problem allerdings aus der Welt geschafft worden. Modelle wie die ASUS Radeon R9 290X DirectCU II OC, die Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC oder die PowerColor Radeon R9 290X PCS+ konnten allesamt ihre Taktraten auch unter Volllast durchgehend halten und das sogar bei höheren Frequenzen, als sie AMD eigentlich vorsieht. Sie konnten teils auch mit einer kleinen Übertaktung aufwarten. 

Auch die MSI Radeon R9 290X Gaming ist mit einem eigenen Hersteller-Kühler bestückt. Dieser entstammt der TwinFrozr-IV-Generation und wirft dicke Kupfer-Heatpipes, zahlreiche Aluminiumfinnen und zwei Axiallüfter in die Waagschale. Unter der Haube gibt es eine kleine Takterhöhung von ehemals runden 1.000 MHz auf nun 1.030 MHz. Der 4.096 MB große GDDR5-Videospeicher muss sich allerdings an seine gewohnten Frequenzen von 1.250 MHz halten und rechnet nicht etwa beschleunigt. 

Architektonische Eckdaten

Ansonsten hat sich nicht viel getan. Auch die MSI Radeon R9 290X Gaming vertraut auf die "Hawaii"-GPU in der XT-Ausbaustufe und muss auf einer Fläche von 438 Quadratmillimetern rund 6,2 Milliarden Transistoren unterhalten. Gefertigt wird der Chip wie alle anderen aktuellen Grafikprozessoren im 28-nm-Verfahren. Die insgesamt 2.816 Streamprozessoren unterteilen sich in 44 Compute-Units (CU) mit jeweils vier SIMDs (Single Instruction Multiple Data) mit jeweils nochmals 16 ALUs (Arithmetic Logic Unit). An jede CU sind zusätzlich vier Textureinheiten angeschlossen, von denen es 176 in der Summe gibt. Nicht mehr direkt an eine CU gekoppelt sind die Rasterendstufen, von denen es 64 Stück gibt. Jeweils 16 dieser ROPs sind jetzt in eine Shader-Engine gepackt worden. Damit steht jeder CU nicht mehr eine ROP wie noch bei "Tahiti" zur Verfügung, vielmehr müssen sich insgesamt elf Compute-Units 16 ROPs teilen, die in Vierer-Paket zusammengeschnürt wurden. Je nach Auslastung stehen jeder CU damit zwischen einer und vier Render-Back-Ends zur Seite. Beim Speicherinterface setzt AMD auf insgesamt acht 64-Bit-Controller, womit der 4.096 MB große GDDR5-Videospeicher über einen 512 Bit breiten Datenbus angeschlossen ist.

MSI Radeon R9 290X Gaming
Straßenpreis ab 465 Euro
Homepage www.msi-computer.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) -
GPU-Takt (Boost Clock) 1.030 MHz
Speichertakt 1.250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 4.096 MB
Speicherinterface 512 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2
Shadereinheiten 2.816
Textur Units 176
ROPs 64
Pixelfüllrate 65,9 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire

Aufgrund des leicht höheren Chiptaktes von 1.030 MHz, fällt die Pixelfüllrate der MSI Radeon R9 290X Gaming etwas höher aus, als wir es bislang von einer normalen Radeon R9 290X gewohnt sind. Sie beläuft sich jetzt auf 65,9 Gigapixel in der Sekunde. Da sich der Videospeicher, der wie gewohnt über einen 512 Bit breiten Datenbus angeschlossen ist, strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede halten muss, schaufelt er weiterhin bis zu 320 GB in der Sekunde an Daten heran.

MSI Radeon R9 290X Gaming gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X MSI Radeon R9 290X Gaming NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 435 Euro ab 465 Euro ab 560 Euro
Homepage www.amd.de www.msi-computer.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT Hawaii XT GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - - 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.030 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.250 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 4.096 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 512 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 320,0 GB/Sek. 336,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.816 2880
Texture Units 176 176 240
ROPs 64 64 48
TDP 250 Watt >250 Watt 250 Watt

Ansonsten hat sich nicht viel getan. Die maximale Leistungsaufnahme liegt aufgrund der geringfügigen Übertaktung etwas über dem Niveau der Referenz, dessen TDP AMD noch auf 250 Watt beziffert. Folglich reichen ein zusätzlicher 8-Pin- und ein weiterer 6-Pin-Anschluss.

msi r9-290x
Screenshot der MSI Radeon R9 290X Gaming.

Der GPUz-Screen bestätigt noch einmal die oben genannten Eckdaten der MSI Radeon R9 290X Gaming. Wie eingangs bereits vermutet, schafft es auch die heute getestete MSI-Karte, ihr Taktniveau in allen Benchmarks durchgehend zu halten. Die angepriesenen 1.030 MHz liegen stets auf dem Grafikprozessor an. Die Temperaturen bewegen sich dabei auf zwischen 73 und 75 Grad Celsius.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Sykrim 73 °C 1.030 MHz
Company of Hereos 75 °C 1.030 MHz
Grid 2 74 °C 1.030 MHz
Metro: Last Light 74 °C 1.030 MHz
Crysis 3 74 °C 1.030 MHz
Battlefield 4 74 °C 1.030 MHz
Assassin's Creed IV: Black Flag 73 °C 1.030 MHz
Bioshock: Infinite 75 °C 1.030 MHz
Tomb Raider 74 °C 1.030 MHz

Bevor wir die MSI Radeon R9 290X Gaming durch unseren gewohnten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Grafikkarte selbst. 


msi r9 290x gaming test-02
MSI Radeon R9 290X Gaming.

Schon seit ein paar Generationen fährt MSI bei seinen Mainboards und Grafikkarten eine einheitliche Design-Struktur, färbt PCB, Kühlung und andere Bauteile in Schwarz und Rot und klebt sein Dragon-Emblem auf. Die MSI Radeon R9 290X Gaming macht hier nicht viel anders.

msi r9 290x gaming test-02
MSI Radeon R9 290X Gaming.

Um die Kühlung der Grafikkarte kümmert sich ein TwinFrozr-Kühler der vierten Generation, der mit zwei 92-mm-Lüftern und fünf 6-mm-Heatpipes bestückt ist. 

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MSI Radeon R9 290X Gaming.

Zur besseren Kühlung und Stabilität der Grafikkarte haben die Taiwaner auf der Rückseite ihrer Radeon R9 290X Gaming eine Backplate angebracht. Die Platine selbst misst ihre gewohnten, knapp 27 cm in der Länge. CrossFire-Unterstützung gibt es trotz der fehlenden Ports ebenfalls. Im Multi-GPU-Betrieb wird nun direkt über das PCIe-Interface kommuniziert. 

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MSI Radeon R9 290X Gaming.

Für den Betrieb der MSI Radeon R9 290X Gaming müssen zwei zusätzliche Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Hier werden ein 6- und ein weiterer 8-Pin-Stecker fällig, womit unser heutiger Testkandidat theoretisch bis zu 300 Watt aus dem Netzteil saugen könnte. Die maximale Leistungsaufnahme dürfte jedoch nur knapp über den von AMD spezifizierten 250 Watt TDP liegen.

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MSI Radeon R9 290X Gaming.

Anschlussseitig hat die MSI Radeon R9 290X Gaming zwei DVI-Ausgänge, einen HDMI-Port und einen Display-Port-Anschluss zu bieten - wie eben alle anderen Modelle der Radeon R9 290X auch.


msi r9 290x gaming test-02
MSI Radeon R9 290X Gaming.

Die Speicherchips werden allesamt von einer kleinen Aluminium-Platte auf Temperatur gehalten. 

msi r9 290x gaming test-02
MSI Radeon R9 290X Gaming.

Große Änderungen am Platinen-Layout hat MSI jedoch nicht vorgenommen. Das macht man erst bei seiner Radeon R9 290X Lightning.

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MSI Radeon R9 290X Gaming.

Die Spannungsversorgung der MSI Radeon R9 290X Gaming wird weiterhin über 6+2-Phasen realisiert. 

msi r9 290x gaming test-02
MSI Radeon R9 290X Gaming.

Direkt auf dem Grafikprozessor auf liegt eine dicke Kupferplatte, von wo aus insgesamt fünf Kupfer-Heatpipes die Abwärme an die zahlreichen Aluminiumfinnen weiterleiten. Um den endgültigen Abtransport der Abwärme kümmern sich rückseitig zwei 92-mm-Lüfter. Die Abwärme wird dabei aber nicht aus dem Gehäuse geschafft, sondern verleibt im Inneren des PC-Gehäuses und muss von der Gehäuse-Belüftung abgeführt werden.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8.1 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 250 (1.050/1.150 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon R7 240 /780/900 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der MSI Radeon R9 290X Gaming. 

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

In Sachen Lautstärke fällt der TwinFrozr-IV-Kühler etwas hinter die Konkurrenz zurück, bleibt jedoch trotzdem deutlich laufruhiger als die Referenz und ist angenehm leise. Im 2D- und 3D-Betrieb haben wir 35,3 bzw. 42,1 dB(A) gemessen.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Gleiches gilt für die Temperaturen. Auch hier bleibt die MSI Radeon R9 290X Gaming hinter der Konkurrenz zurück. Einzig die Gigabyte Radeon R9 290X WindForce 3X und die Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC kann man mit 74 Grad Celsius noch unterbieten. Von den 94 Grad Celsius der AMD-Vorlage bleibt man jedoch weit entfernt. Im normalen Windows-Betrieb liegt die Temperatur bei 37 Grad Celsius.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung fällt die Leistungsaufnahme der MSI Radeon R9 290X Gaming etwas höher aus als noch bei unserer Referenz-Version. Da das Overclocking aber nicht ganz so stark ist wie bei den Modellen von PowerColor, Gigabyte oder ASUS, ist sie im direkten Vergleich etwas sparsamer. Unter Volllast haben wir 425,8 Watt gemessen. Im 2D-Betrieb genehmigt sich die MSI-Karte mit 124,9 Watt jedoch am meisten. 


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark

Ice Storm

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0

Sala

Punkte
Mehr ist besser


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark

Fluid 2D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Fluid 3D

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Vektor

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Mandel Skalar

Punkte
Mehr ist besser

ComputeMark

Ray Tracing

Punkte
Mehr ist besser


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

172.4 XX


113 XX
169.6 XX


113 XX
168.8 XX


114 XX
166.4 XX


109 XX
159.7 XX


113 XX
158.0 XX


106 XX
151.5 XX


109 XX
142.3 XX


108 XX
141.9 XX


112 XX
137.1 XX


105 XX
126.4 XX


92 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

1.920 x 1.080 8xAA+FXAA 16xAF

156.4 XX


113 XX
153.7 XX


114 XX
145.7 XX


113 XX
144.1 XX


106 XX
120.7 XX


111 XX
119.9 XX


105 XX
108.3 XX


95 XX
107.8 XX


94 XX
104.5 XX


95 XX
98.3 XX


90 XX
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Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

163.2 XX


107 XX
160.0 XX


113 XX
154.2 XX


109 XX
147.6 XX


114 XX
146.8 XX


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109 XX
115.8 XX


102 XX
113.5 XX


98 XX
111.6 XX


93 XX
108.7 XX


98 XX
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Mehr ist besser

The Elder Scrolls V: Skyrim

2.560 x 1.600 8xAA+FXAA 16xAF

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

1.920 x 1.080 4xMSAA 16xAF

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Mehr ist besser

Crysis 3

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

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Crysis 3

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite

1.920 x 1.080 DirectX 11 Ultra

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BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite

2.560 x 1.600 DirectX 11 Ultra

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Mehr ist besser


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4

1.920 x 1.080 1xAA 1xAF

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Battlefield 4

1.920 x 1.850 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4

2.560 x 1.600 1xAA 1xAF

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Battlefield 4

2.560 x 1.600 4xMSAA 16xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

 

Company of Heroes 2

1.920 x 1.080 kein AA 1xAF

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Company of Heroes 2

1.920 x 1.080 AA hoch 16xAF

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Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 kein AA 1xAF

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Company of Heroes 2

2.560 x 1.600 AA hoch 16xAF

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light

1.920 x 1.080 kein AA 1xAF

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Metro: Last Light

1.920 x 1.080 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light

2.560 x 1.600 kein AA 1xAF