ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP im Test

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asus-r9-280x-dc2-top-teaserWirklich viel Neues brachte AMD mit seinen ersten Ablegern der "Volcanic Islands"-Generation nicht gerade hervor, basieren die Chips der Radeon R9 280X, Radeon R9 270X und Radeon R7 260X doch auf bereits bekannten Vertretern, die taktmäßig lediglich ein wenig beschleunigt wurden. Etwas Abwechslung bringen hier die Boardpartner hinein. ASUS versorgte uns für diesen Test mit seiner Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Unter der Haube besitzt die neue ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP einen Grafikprozessor, den wir so noch von der älteren Radeon-HD-7000-Reihe her kennen. Die 2.048 Rechenwerke und der 3 GB große Videospeicher wurden im Vergleich zur Radeon HD 7970 lediglich im Takt etwas beschleunigt. ASUS drehte hier nochmal ein an den Taktreglern, schnallte ein eigenes Kühlsystem auf und verpasste der Platine ein eigenes Layout, was die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP schneller, leiser und taktfreudiger im Vergleich zum üblichen Einheitsbrei machen soll. Ob das den Taiwanern gelungen ist, klären wir auf den nachfolgenden Seiten.

Die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP basiert auf einem Ableger der "Tahiti"-Reihe und legt so insgesamt 2.048 Streamprozessoren, 32 Textureinheiten und 32 Rasterendstufen in die Waagschale. Beim Speicherausbau vertraut man hingegen auf schnelle GDDR5-Chips, die über ein 384 Bit breites Dateninterface kommunizieren dürfen. Während AMD Taktraten von mindestens 1.000 bzw. 1.500 MHz für Chip und Speicher vorsieht, arbeitet die DirectCU II TOP mit 1.070 bzw. 1.600 MHz deutlich schneller als die AMD-Vorlage. 

Architektonische Eckdaten

ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP
Straßenpreis ca. 329 Euro
Homepage www.asus.com
Technische Daten
GPU Tahiti XTL
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 970 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.070 MHz
Speichertakt 1.600 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 307,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2
Shadereinheiten 2.048
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 34,2 Gigapixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire

Dank dieser Takterhöhung fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate höher aus, als wir es bislang von einer AMD Radeon R9 280X gewohnt waren. Der Speicher schaufelt nun pro Sekunde bis zu 307,2 GB an Daten heran, während sich die Pixelfüllrate auf 34,2 Gigapixel in der Sekunde beläuft.

Volcanic Islands im Überblick
Modell AMD Radeon R9 280X ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP
Straßenpreis ab 240 Euro ca. 329 Euro
Homepage www.amd.com/de www.asus.com
Technische Daten
GPU Tahiti XTL Tahiti XTL
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden 4,3 Milliarden
GPU-Takt 1.000 MHz (1.050 MHz) 970 MHz (1.070 MHz)
Speichertakt 1.500 MHz 1.600 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 288,0 GB/Sek. 307,2  GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2
Shadereinheiten 2.048 2.048
Textur Units 128 128
ROPs 32 32
Pixelfüllrate 33,6 Gpixel/Sek. 34,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFireX CrossFireX
Maximale Leistungsaufnahme 250 Watt >250 Watt

Für alle weiteren Daten und Features rund um das zweitschnellste AMD-Modell empfehlen wir unseren Launch-Artikel zur AMD Radeon R9 280X.

Noch ein schneller Blick auf den Screenshot von GPU-Z:

asus-280
Screenshot der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Auf der nun folgenden Seite schauen wir uns die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP bzw. den verwendeten Kühler einmal etwas genauer an.


asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Wie schon die ASUS Radeon R9 290X DirectCU II OC oder die ASUS Radeon R9 290 DirectCU II OC ist auch die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP mit dem schicken Dual-Slot-Kühler der DirectCU-II-Reihe ausgestattet. 

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Dieser besitzt nicht nur eine Vielzahl von Aluminiumfinnen und dicken Heatpipes, sondern stellt auch zwei riesige Lüfter bereit, die mit einem Durchmesser von jeweils 100 mm aufwarten können. Das linke Modell ist wie gewohnt ein sogenannter "Cooltech Fan", ein Hybride aus Axial- und Radiallüfter, der direkt über dem Grafikprozessor sitzt und so seine Vorteile voll ausspielen soll. Insgesamt belegt das Kühlsystems allerdings etwas mehr Platz, als es das Dual-Slot-Design vorsieht.  

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Die Platine selbst misst in ihrer Länge knapp 27 cm. Insgesamt bringt es die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP auf eine Gesamtlänge 28,7 cm, da der Kühler über das PCB noch ein bisschen hinausragt.

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

An die Grafikkarte müssen gleich zwei zusätzliche Stromstecker angeschlossen werden. Hier werden ein 8- und ein 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker fällig. Damit könnte unser heutiger Testkandidat theoretisch bis zu 300 Watt aus der Steckdose ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme dürfte allerdings nur knapp über 250 Watt TDP betragen. 


asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Die Dual-Slot-Blende ist mit drei verschiedenen Anschlüssen bestückt. Hier stehen zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DisplayPort-Anschluss zur Verfügung. 

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Während die größeren "Hawaii"-Ableger keine CrossFire-Brücke für den Multi-GPU-Betrieb mehr benötigen, ist dies bei der Radeon R9 280X noch immer der Fall. Die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP besitzt hier zwei CrossFire-Ports.

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Der Lieferumfang der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP ist nicht gerade reichlich bestückt. Unserem Testmuster liegen gerade einmal eine Schnellstart-Anleitung, eine Treiber-CD, ein Adapter für die Stromversorgung und eine CrossFire-Brücke bei.


asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Befreit man die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP von ihrem Kühler, kommt ein eigenes Platinenlayout zum Vorschein, das nicht nur mit hochwertigen Bauteilen bestückt wurde. 

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Wie gewohnt sind die insgesamt 16 Speicherchips um den "Tahiti"-Chip angebracht. Letzterer wurde wie gewohnt um 45 Grad gedreht, was die Temperatur verbessern soll.

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Die Spannungsversorgung wird über insgesamt zehn Phasen realisiert, wobei diese der GPU zur Verfügung stehen. Zwei weitere Phasen am anderen Ende der Grafikkarte gibt es für den Speicher.

asus radeon r9 280x dc2 top-02
ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Direkt auf der GPU liegt eine dicke Kupferplatte auf. Von dort aus wird die Abwärme des Grafikprozessors über insgesamt fünf vernickelte Kupfer-Heatpipes an die zahlreichen Aluminiumfinnen weitergeleitet. Die Kapillare haben dabei einen Durchmesser von sechs bis zehn Millimetern.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8.1 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP.

Lautstärke - Idle

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in dB(A)

Lautstärke - Last

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in dB(A)

Bei der Lautstärke gibt sich die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP keine Blöße. Zwar fällt die Geräuschkulisse im normalen Windows-Betrieb mit 36,9 dB(A) etwas lauter aus als bei der Referenz, ist dabei aber noch immer etwas leiser als die vor wenigen Wochen getestete Sapphire Radeon R9 280X Toxic. Unter Last kann sich die neue ASUS-Grafikkarte jedoch an die Spitze unseres Testfeldes setzen. Mit einem Schallpegel von 37,7 dB(A) bleibt keine andere Grafikkarte laufruhiger. 

Temperatur - Idle

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in °C

Temperatur - Last

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in °C

Trotz der geringen Lautstärke können sich die Temperaturen sehen lassen. Selbst unter Volllast bleibt die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP der 70-°C-Marke fern, wenngleich mit 69 °C nur sehr knapp. Im 2D-Modus arbeitet unser Testmuster hingegen bei 37 °C.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

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in Watt

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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in Watt

Die hochwertigen Bauteile bescheren der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP eine bessere Effizienz, denn trotz der höheren Taktraten unter Last zeigt sich unser Testmuster mit einem Gesamtverbrauch für das Testsystem von knapp unter 360 Watt etwas genügsamer als die AMD-Vorlage. Im 2D-Betrieb sieht es allerdings anders aus. Hier genehmigt sich der ASUS-Vertreter etwas mehr. 


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

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Punkte

Futuremark 3DMark - Cloud Gate

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Punkte

Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Punkte

Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

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Punkte

Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

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Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

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Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

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ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

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Punkte

Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 1xAA 1xAF

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Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 8xAA+FXAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 2560x1600 1xAA 1xAF

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Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 2560x1600 8xAA+FXAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1920x1080 1xAA 1xAF

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Bilder pro Sekunde

Crysis 3 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Crysis 3 - 2560x1600 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 2560x1600 4xMSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 10 Hoch

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Bilder pro Sekunde

BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 11 Ultra

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Bilder pro Sekunde

BioShock Infinite - 2560x1600 DirectX 10 Hoch

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Bilder pro Sekunde

BioShock Infinite - 2560x1600 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4 - 1920x1080 1xAA 1xAF

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Bilder pro Sekunde

Battlefield 4 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4 - 2560x1600 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 2560x1600 4xMSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

Company of Heroes 2 - 1920x1080 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 1920x1080 8xAA 16xAF

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Company of Heroes 2 - 2560x1600 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 2560x1600 8xAA 16xAF

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light - 1920x1080 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 1920x1080 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 2560x1600 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 2560x1600 1xSSAA 16xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Tomb Raider - 1920x1080 1xAA 1xAF

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Tomb Raider - 1920x1080 2xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 2560x1600 1xAA 1xAF

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Tomb Raider - 2560x1600 2xSSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Grid 2 - 2560x1600 4xMSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP ist eine sehr leise und kühle Grafikkarte. Dies schafft Platz für noch höhere Taktraten. In unseren Tests konnten wir Chip und Speicher nach zahlreichen Stabilitäts- und Leistungstests noch mit 1.180 bzw. 1.830 MHz fehlerfrei durch unseren Benchmark-Parcours jagen. Vor allem der Speicher erwies sich als sehr taktfreudig. Insgesamt konnten wir so die Leistung noch einmal weiter steigern. Verglichen mit der Sapphire Radeon R9 280X Toxic ist das Ergebnis allerdings nicht ganz so überzeugend. Die Sapphire-Karte erlaubte noch höhere Frequenzen.

Letztendlich wirkte sich dies bei der Performance wie folgt aus:

Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Punkte

Crysis 3 - 1920x1080 - 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Punkte

Tomb Raider - 1920x1080 2xSSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 8xAA+FXAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Battlefield 4 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

strom-idle
in Watt

Temperatur - Last

strom-idle
in °C

Lautstärke

strom-idle
in dB(A)

Der DirectCU-II-Kühler wusste schon auf den höherklassigen Grafikkarten der "Hawaii"-Reihe zu gefallen. Trotz einer sehr geringen Geräuschkulisse hielt er die hitzigen Grafikchips stets auf einem niedrigen Temperatur-Level. Gleiches gilt für die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP. Zwar drehen die beiden 100-mm-Lüfter im Leerlauf etwas lauter auf, als es noch das Referenzmodell von AMD tut, dafür gesellt sich unser Testmuster unter Volllast zu den leisesten Grafikkarten, die es aktuell in dieser Preis- und Leistungsklasse zu kaufen gibt. Trotzdem bleiben die Temperaturen durchgehend unterhalb der 70-°C-Marke. 

Das schafft eigentlich Raum für noch höhere Taktraten. In unseren Tests konnten wir der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP noch höhere Taktraten entlocken und so die Leistung weiter nach oben treiben. Verglichen mit der Sapphire Radeon R9 280X Toxic, die wir vor wenigen Tagen ebenfalls auf den Prüfstand stellen konnten, ist das Ergebnis aber nicht ganz so gut. Gleiches gilt für den Lieferumfang. Hier hätten wir gerne noch die eine oder andere Dreingabe gesehen. Userem Testmuster lagen hier gerade einmal eine CrossFire-Brücke und ein Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte bei - neben dem üblichen Quick-Start-Guide und der Treiber-CD. 

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Die ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP ist eine schnelle, vor allem aber leise und kühlungsstarke Grafikkarte - wir zücken unseren Excellent-Hardware-Award. Der Aufpreis von knapp 20 Euro geht für das Gebotene vollends in Ordnung.

asus r9 280x dx2 top award 

 

Alternativen? ... Wer noch eine günstige Radeon HD 7970 findet, sollte zuschlagen. Diese sind auf dem Papier zwar etwas niedriger getaktet, aber fast genau so schnell. Ansonsten bleibt nur noch der Griff zur Sapphire Radeon R9 280X Toxic, die allerdings etwas lauter ist. Wer sich mit etwas weniger Takt und Leistung zufriedengibt, greift zur normalen ASUS Radeon R9 280X DirectCU II. 

 

Persönliche Meinung

Die letzten Grafikkarten, die wir von ASUS auf den Prüfstand stellen konnten, haben mich vollends überzeugt. Die neuste Generation des DirectCU-II-Kühlers liefert durchgehend eine gute Figur ab. Vor allem unter Last gefällt mir dessen Lautstärke sehr gut. Alternativ-Kühler für ein Referenzmodell in dieser Leistungsklasse finden sich selten oder sind unterm Strich deutlich teurer. Wer eine schnelle und leise Grafikkarte sucht, ist mit der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP bestens bedient. Vielleicht genügt dann auch die Version mit Standard-Taktraten.  (Andreas Stegmüller)

Positive Aspekte der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP:

Negative Aspekte der ASUS Radeon R9 280X DirectCU II TOP: