ASUS Radeon R7 250 und R7 240 im Test

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asus-r7-250-240-teaserIn den letzten Wochen haben wir etliche Grafikkarten aus dem Hause ASUS auf den Prüfstand gestellt. Diese gesellten sich aber allesamt ausschließlich in die teure High-End-Klasse und schlugen meist mit Preisen von mehreren einhundert Euro zu Buche. In diesem Artikel werfen wir einen näheren Blick auf deutlich günstigere Modelle, die dafür aber auch weniger leisten als ihre großen Brüder. Wir fühlen der ASUS Radeon R7 250 und Radeon R7 240 auf den Zahn. 

Mit der ASUS Radeon R9 290X DirectCU II OC oder der ASUS Radeon R9 290 DirectCU II OC hatten wir in den letzten Tagen bereits zwei Vertreter aus dem Hause ASUS zu Gast. Diese kosten aber deutlich mehr als 350 Euro und sind damit nicht für jedermann interessant. Wer nur gelegentlich mal ein Spiel anwirft oder sich mit geringen Details und kleinen Auflösungen zufriedengibt, bezahlt gerne etwas weniger. Die ASUS Radeon R7 250 und Radeon R7 240 sind hier mit 65 bis 80 Euro deutlich günstiger. Was sie leisten und wie sich die beiden kleinen Modelle in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz schlagen, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

An die 2.816 Streamprozessoren oder das 512 Bit dicke Speicherinterface einer Radeon R9 290X kommen die Radeon R7 250 und Radeon R7 240 natürlich nicht heran. Sie bringen es nur noch auf 384 bzw. 320 Shadereinheiten und auf einen 128 Bit breiten Datenbus. Dafür ist der "Oland"-Chip deutlich sparsamer unterwegs. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert AMD je nach Ausführung auf 30 bis 50 Watt, was auch den sonst üblichen Zusatzstecker bei der Stromversorgung überflüssig macht. Die größten Unterschiede zwischen unseren beiden heutigen Testkandidaten sind beim Speicherausbau ausfindig zu machen. Während das größere Modell hier mit schnellen GDDR5-Chips auf sich aufmerksam machen kann, muss die kleinere Radeon R7 240 mit deutlich langsameren DDR3-Bausteinen auskommen, deren Taktrate somit von ehemals 1.150 auf nur 900 MHz sinkt. 

Architektonische Eckdaten

ASUS Radeon R7 250 und R7 240
Modell ASUS Radeon R7 250 ASUS Radeon R7 240
Straßenpreis ca. 80 Euro ca. 65 Euro
Homepage www.asus.com www.asus.com
Technische Daten
GPU Oland Oland
Fertigung 28 nm 28 nm 
Transistoren 1,0 Milliarden 1,0 Mlliarden 
GPU-Takt (Base Clock) 1.050 MHz 780 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock)

-

Speichertakt 1.150 MHz 900 MHz 
Speichertyp GDDR5 DDR3 
Speichergröße 1.024 MB 2.048 MB 
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 
Speicherbandbreite 73,6 GBit/Sek. 28,8 GB/Sek. 
DirectX-Version 11.2 11.2 
Shadereinheiten 384 320 
Textur Units 24 20 
ROPs 8
Pixelfüllrate 8,4 GPixel/Sek. 6,2 GPixel/Sek. 
SLI/CrossFire -

Aufgrund dieses Unterschieds im Speicherausbau reduziert sich die Speicherbandbreite der ASUS Radeon R7 240 von 73,6 GB/Sek. des größeren Bruders auf nur noch 28,8 GB/Sek. Die Taktrate des Grafikchips fällt von ehemals 1.050 auf nur 780 MHz ab. Beide Modelle halten sich damit an die Maximal-Vorgaben, die AMD für seine Radeon R7 250 bzw. R7 240 getroffen hat. Niedrigere Taktraten wären ebenfalls noch denkbar gewesen, da AMD seinen Partnern hier nur einen Maximal-Takt vorschreibt, was natürlich aber nicht heißen soll, dass es keine übertakteten Modelle der beiden 3D-Beschleuniger geben darf.

Für alle weiteren Daten und Features rund um die neue Radeon-Serie empfehlen wir unseren Launch-Artikel zur Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X, R7 250 und R7 240.

Noch ein schneller Blick auf die Screenshots von GPU-Z, die die oben genannten Eckdaten noch einmal bestätigen:

asus 250asus-240

Soweit die trockene Theorie. Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der ASUS Radeon R7 250 und R7 240. Beginnen werden wir mit dem größeren Modell.


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ASUS Radeon R7 250.

Optisch geht ASUS bei seiner Radeon R7 250 ganz andere Wege als bisher. Statt eines schwarzen PCBs kommt nun ein rotes zum Einsatz. Aufgrund der geringen Leistungsaufnahme wird auch ein aufwendiges Kühlsystem überflüssig. 

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ASUS Radeon R7 250.

Dieses verzichtet auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion und setzt lediglich auf einen dicken Aluminiumblock, auf dem ein einziger Lüfter sitzt. Dieser ist mit einem Durchmesser von 80 mm aber für diese Preis- und Leistungsklasse vergleichsweise riesig.

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ASUS Radeon R7 250.

Die Platine misst knapp 15,5 cm in ihrer Länge. Auffälligkeiten gibt es auf der Rückseite nicht. Die Speicherbausteine des 1.024 MB großen Videospeichers wurden allesamt auf der Vorderseite des PCBs angebracht.

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ASUS Radeon R7 250.

Die Single-Slot-Blende ist mit drei verschiedenen Anschlüssen voll bestückt. Hier stehen nicht nur ein moderner DVI- und HDMI-Ausgang zur Verfügung, sondern auch ein älterer D-Sub-Port. 

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ASUS Radeon R7 250.

Bei einem Preis von knapp 80 Euro kann man nicht auf hochwertige und vor allem üppige Dreingaben pochen. Unserem Testmuster lag neben der Treiber-CD nur noch eine Schnellstart-Anleitung bei. 


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ASUS Radeon R7 250.

Ein festes Referenzdesign seitens AMD gibt es bei der Radeon R7 250 nicht. 

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ASUS Radeon R7 250.

ASUS spendiert seinem Ableger eine vierphasige Spannungs-Versorgung. Zwei Phasen für den Speicher und zwei für den Grafikprozessor.

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ASUS Radeon R7 250.

Ein simpler Kühlerblock und ein 80-mm-Lüfter müssen für die Kühlung der ASUS Radeon R7 250 ausreichen. 


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ASUS Radeon R7 240.

Setzte die HIS Radeon R7 240 aus unserem letzten Test noch auf PCB in Normalgröße, kommt der ASUS-Ableger im schlankeren Low-Profile-Format daher.

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ASUS Radeon R7 240.

Dieser Umstand raubt dem Hersteller aber auch den Platz für ein großes Kühlsystem. Die ASUS Radeon R7 240 muss hier mit einem 45-mm-Lüfter vorliebnehmen. Die waren in der Vergangenheit alles andere als leise. 

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ASUS Radeon R7 240.

Im Vergleich zur ASUS Radeon R7 250 spart der kleine Bruder noch einmal einen Zentimeter an Länge ein. Die ASUS Radeon R7 240 bringt es auf eine Gesamtlänge von knapp 14,5 cm.

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ASUS Radeon R7 240.

Keine Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt es bei der Anschluss-Vielfalt. Hier stehen ebenfalls ein HDMI-Port, ein DVI-Ausgang und ein D-Sub-Anschluss zur Verfügung. Wer auf letzteren verzichten kann, kann alternativ eine Low-Profile-Blende anbringen. 

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ASUS Radeon R7 240.

Die Blenden hierfür befinden sich mit im Lieferumfang - neben der Treiber-CD und dem Quick-Start-Guide.


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ASUS Radeon R7 240.

Den "Oland"-Chip hat ASUS um 45 Grad gedreht, was der Temperatur zugute kommen soll. Sowohl auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite befinden sich jeweils vier Speicherbausteine. Jeder davon stellt 256 MB zur Verfügung.

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ASUS Radeon R7 240.

Zwei Phasen müssen für GPU und Speicher ausreichen.

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ASUS Radeon R7 240.

Genau wie ein noch einfacherer Aluminiumblock und ein winziger 45-mm-Lüfter.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8.1 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der ASUS Radeon R7 250 und R7 240.

Lautstärke - Idle

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in dB(A)

Lautstärke - Last

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in dB(A)

Selbst die ASUS Radeon R7 240 bleibt mit ihrem kleinen 45-mm-Lüfter unter Volllast angenehm laufruhig. Beide Modelle bleiben mit 37,6 bzw. 36,6 dB(A) deutlich unter der 40-dB(A)-Marke zurück und fallen selbst hinter eine NVIDIA GeForce GT 640, die in manchen Benchmarks etwas weniger leistet, zurück. Nennenswerte Unterschiede zwischen 2D- und 3D-Modus gibt es nicht. 

Temperatur - Idle

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in °C

Temperatur - Last

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in °C

Trotzdem muss man sich um die Temperaturen keine Sorgen machen. Mit 55 bzw. 57 °C liegen beide Modelle im tiefgrünen Bereich. 

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

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in Watt

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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in Watt

Da beide ASUS-Modelle unserer jeweiligen Referenzkarte entsprechen, fällt die Leistungsaufnahme zwischen den Modellen nicht wirklich unterschiedlich aus. Mal liegt der ASUS-Ableger in Führung und mal unsere Vergleichskarte. Ausreißer nach oben oder unten gibt es keine. 


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

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Futuremark 3DMark - Cloud Gate

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Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

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Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

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ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1680x1050 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 1680x1050 8xAA+FXAA 16xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 8xAA+FXAA 16xAF

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1680x1050 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite - 1680x1050 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite - 1680x1050 DirectX 11 Ultra

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BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4 - 1680x1050 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 1680x1050 4xMSAA 16xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light - 1680x1050 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 1680x1050 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 1920x1080 1xAA 4xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

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Tomb Raider - 1920x1080 2xSSAA 16xAF

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Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1680x1050 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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Ambitionierte Spieler sollten vor allem um die Radeon R7 240 einen großen Bogen machen. Sie ist mit ihren 320 Streamprozessoren nicht in der Lage, aktuelle Spiele ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Da kann auch der 2.048 MB große Videospeicher nichts ausrichten, zumal er sich noch aus langsamen DDR3-Speicherchips zusammensetzt. Wer aber einen potenten Videobeschleuniger für hochauflösendes Videomaterial sucht, ist mit der Karte bestens bedient, denn sowohl Temperatur-Verhalten wie auch die Lautstärke und Leistungsaufnahme stimmen. ASUS hat hier alles richtig gemacht, für die schlechte Leistung des kleinen "Oland"-Chips kann der Hersteller bekanntlich wenig.

Etwas besser sieht es für die größere Radeon R7 250 aus. Auch sie ist eine leise Grafikkarte mit gutem Temperatur-Verhalten. Quantensprünge in Sachen Rechenleistung sind allerdings nicht zu erwarten. Mit geringen Qualitäts-Ansprüchen und vielleicht auch niedrigeren Auflösungen kann man aktuelle - vor allem aber ältere - Titel genießen. 

Das Problem der beiden Karten ist aber noch immer ihr Preis. Zwar ist dieser seit unserem Test zur HIS Radeon R7 250 und Radeon R7 240 etwas gefallen, doch sind die Radeon R7 250 und Radeon R7 240 noch immer deutlich zu teuer. Für fast den gleichen Preis im Falle der ASUS Radeon R7 250 gibt es schon eine deutlich schnellere Radeon HD 7750 und auch die gibt es mit sehr guten Kühlsystemen. Schade!

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Persönliche Meinung

Wer bereit ist, 80 Euro für eine Grafikkarte auszugeben, der sollte sich noch immer lieber nach einer Radeon HD 7750 umsehen. Mit ihr gibt es deutlich höhere Bildwiederholraten! Die Preise sollten für die Radeon R7 250 und Radeon R7 240 endlich nach unten korrigiert werden. Für mich sind die beiden Karten so überhaupt keine Alternative. (Andreas Stegmüller)