Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC im Test

Veröffentlicht am: von

sapphire r9 290 trix oc-teaserDa ist sie nun endlich! Die erste Radeon R9 290 im Custom-Design bei uns im Testlabor. Nachdem wir uns in den vergangenen Wochen fast ausschließlich der GeForce GTX 780 Ti und der AMD Radeon R9 290X widmeten und hier und dort auch kleinere Mittelklasse-Modelle auf den Prüfstand stellten, wollen wir uns nun der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC annehmen. Statt des langweiligen und nicht ganz so leistungsfähigen Referenzkühlers setzt sie auf einen Triple-Fan-Kühler mit dicken Kupfer-Heatpipes und einer Vielzahl von Aluminiumfinnen. Abgerundet wird dies durch höhere Taktraten. 

Kurz vor dem Jahreswechsel erreichte die Hardwareluxx-Redaktion eine Vielzahl von neuen Grafikkarten. Darunter waren jedoch hauptsächlich neue Vertreter der GeForce GTX 780 Ti oder Radeon R9 290X zu finden. Die ZOTAC GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition, die ASUS GeForce GTX 780 Ti DirectCU II, die MSI GeForce GTX 780 Ti Gaming, die Gainward GeForce GTX 780 Ti Phantom oder die ASUS Radeon R9 290X DirectCU II OC sind da nur wenige Beispiele. Hier und da schlichen sich in unseren Artikeln auch kleinere Modelle wie die HIS Radeon R9 270X IceQ X2 Turbo oder die PowerColor Radeon R9 270X PCS+ ein.

Nach der Consumer Electronics Show in Las Vegas, die von vielen Herstellern genutzt wurde, um noch einmal die neusten Custom-Designs aufzuzeigen oder diese gar zu enthüllen, versorgte uns Sapphire als einer der ersten Hersteller mit einer Eigenlösung der Radeon R9 290. Die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC bekam dabei ein ähnliches Kühlsystem aufgeschnallt wie die Sapphire Radeon R9 280X Toxic. Dort konnte uns die Leistung des Dreier-Gespanns aber nicht wirklich überzeugen. Wie ihr großer Bruder hat auch die Radeon R9 290 ein Problem: Aufgrund der gewaltigen Abwärme des "Hawaii"-Chips konnten die Taktraten unter Volllast meist nicht immer gehalten werden. Die Karte fing an, ihre Taktraten zu drosseln und wurde so langsamer. Gleichzeitig ist der Referenzkühler von AMD kein Leisetreter. All dies macht es für den Sapphire-Kühler nicht gerade einfacher. Wie sich der 3D-Beschleuniger schlägt, klären wir auf den nachfolgenden Seiten.

Die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC basiert wie ihr großer Bruder auf der neuen "Hawaii"-GPU, muss allerdings auf die eine oder andere Hardware-Einheit verzichten. Kommen auf der Radeon R9 290X noch insgesamt 44 Compute-Units zum Einsatz, sind es bei der Radeon R9 290 nur noch 40 solcher Shadercluster. Die Zahl der Streamprozessoren sinkt so von ehemals 2.880 auf 2.560 ALUs. Da an einer Compute-Unit jeweils eine Quad-TMU angeschlossen ist, reduziert sich auch die Anzahl der Textureinheiten. 160 TMUs sind es im Falle der Radeon R9 290 aber noch geworden. Beim Speicherausbau griff AMD aber nicht weiter zum Rotstift und lässt auch den kleineren "Hawaii Pro"-Ableger mit einem 512 Bit breiten Datenbus sowie mit schnellen GDDR5-Speicherchips arbeiten. Im Vergleich zur R9 290X hat man allerdings auch ein wenig die Taktraten nach unten korrigiert. Chip und Speicher rechnen ab Werk mit maximal 947 bzw. 1.250 MHz. Sapphire drehte hier ein klein wenig an der Taktschraube. Grafikprozessor und Speicherchips machen sich bei der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC mit 1.000 bzw. 1.300 MHz ans Werk. Ob die Taktraten auch nach längerer Zeit unter Last noch gehalten werden können? Das Referenzmodell tat sich hier jedenfalls schwer.

Architektonische Eckdaten

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Straßenpreis ca. 414,90 Euro
Homepage www.sapphiretech.com
Technische Daten
GPU Hawaii PRO
Fertigung 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) -
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz
Speichertakt 1.300 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 4.096 MB
Speicherinterface 512 Bit
Speicherbandbreite 332,8 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2
Shadereinheiten 2.560
Textur Units 160
ROPs 64
Pixelfüllrate 64,0 Gigapixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire

Dank der höheren Taktraten für Chip und Speicher fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate etwas höher aus als bei der Referenz. Der 4.096 MB große GDDR5-Videospeicher schaufelt jetzt pro Sekunde bis zu 332,8 GB an Daten heran. Die Pixellfüllrate beläuft sich hingegen auf 64,0 Gigapixel in der Sekunde.

Volcanic Islands gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC AMD Radeon R9 290 NVIDIA GeForce GTX 780
Straßenpreis ab 455 Euro ca. 414,90 Euro ab 345 Euro ab 410 Euro
Homepage www.amd.de www.sapphiretech.com www.amd.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT Hawai PRO Hawaii PRO GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 6,2 Milliarden 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - - - 864 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.000 MHz 947 MHz 902 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.300 MHz 1.250 MHz 1.502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 4.096 MB  4.096 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 512 Bit 512 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 332,8 GB/Sek. 320,0 GB/Sek. 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 11.2 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.560 2.560 2.304 (1D)
Texture Units 176 160 160 192
ROPs 64 64 64 48
TDP > 250 Watt > 250 watt 250 Watt 250 Watt

Für alle weiteren Daten und Features rund um das zweitschnellste Modell aus dem Hause AMD empfehlen wir unseren Launch-Artikel zur AMD Radeon R9 290.

sap-290 trix
GPUz-Screenshot der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Der GPUz-Screenshot belegt noch einmal alle oben genannten Daten. Auf den ersten Blick stellen wir fest, dass die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC durchaus in der Lage ist, die Taktraten auch unter Volllast zu halten. Während unserer Tests arbeitet der Grafikprozessor stets mit seinen gewünschten 1.000 MHz. Die Temperatur beträgt dabei je nach Benchmark zwischen 70 und 73 °C:

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Sykrim 70 °C 1.000 MHz
Company of Hereos 70 °C 1.000 MHz
Grid 2 71 °C 1.000 MHz
Metro: Last Light 73 °C 1.000 MHz
Crysis 3 72 °C 1.000 MHz
Battlefield 4 71 °C 1.000 MHz
Bioshock: Infinite 71 °C 1.000 MHz
Tomb Raider 72 °C 1.000 MHz

Auf den nun folgenden Seiten schauen wir uns die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC bzw. den verwendeten Kühler einmal etwas genauer an.


Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Mit der neuen "Volcanic Islands"-Generation beschreitet Sapphire in Sachen Design ganz neue Wege. Während bisherige Grafikkarten meist einen blau-schwarzen Kühler aufgeschnallt bekamen, bestechen die neueren Versionen mit orangefarbenen Akzenten. 

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Um mit der gewaltigen Abwärme der "Hawaii"-GPU Herr zu werden, verpasste Sapphire seiner Radeon R9 290 Tri-X OC ein mächtiges Kühlsystem. Gleich drei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 85 mm und fünf dicke Kupfer-Heatpipes sowie eine Vielzahl von Aluminiumfinnen und ein dicker Kupfer-Block direkt auf dem Grafikprozessor sollen sich um an Abtransport der Abwärme kümmern. 

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Zwar misst die Platine des neusten Sapphire-Ablegers unter den Radeon-R9-290-Modellen ihre gewohnten 28,5 cm, doch ragt das Kühlsystem darüber noch ein gutes Stück weit hinaus. Insgesamt misst das Testmuster knapp 30,5 cm in seiner Länge. 

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Um die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC mit ausreichend Strom zu versorgen, müssen ein zusätzlicher 6- und ein weiterer 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Damit könnte der 3D-Beschleuniger theoretisch bis zu 300 Watt aus dem Netzteil saugen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert AMD jedoch auf nur knapp über 250 Watt.


Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Wo früher CrossFire-Brücken angebracht werden konnten, sind heute nur noch ein paar Lötstellen übrig. Trotzdem beherrscht die Sapphire Radeon R9 290 den Multi-GPU-Betrieb. Eine Steckverbindung ist bei der Radeon R9 290(X) nicht mehr notwendig. 

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Auf der Slotblende warten zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DisplayPort-Anschluss auf ihre Verwendung. Zur besseren Durchlüftung der Grafikkarte finden sich dort zudem einige Lüftungsschlitze. 

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Sapphire gibt seiner Radeon R9 290 Tri-X OC zwei Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte, ein HDMI-Kabel, eine Treiber-CD und eine Schnellstart-Anleitung mit auf den Weg.


Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Unter der Haube kommt jedoch nur ein Referenzdesign zum Vorschein.

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Alle 16 Speicherchips sind um den Grafikchip angebracht.

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Die Spannungsversorgung wird über sechs Phasen für den Grafikchip realisiert.

Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC
Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Der Kühler besitzt insgesamt fünf Kupfer-Heatpipes - eine davon hat sogar einen Durchmesser von zehn Millimetern, die restlichen sind mit sechs Millimetern etwas dünner. Rückseitig kümmern sich drei 85-mm-Axiallüfter um den Abtransport der Abwärme von Chip und Speicher. 


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8.1 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC.

Lautstärke - Idle

strom-idle
in dB(A)

Lautstärke - Last

strom-idle
in dB(A)

Die Sapphire Radeon R9 280X Toxic war in dieser Disziplin noch unser Sorgenkind. Die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC ist das bei weitem nicht mehr. Mit einer Geräuschkulisse von gerade einmal 40,1 dB(A) unter Volllast ist sie alles andere als laut. Sie führt damit das Testfeld der leisesten Grafikkarten an und bleibt in Sachen Lautstärke so hinter manch deutlich langsamerem Mittelklasse-Modell zurück. Im Leerlauf sind es 37,5 dB(A). Keine Frage: Die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC ist eine der leisesten High-End-Grafikkarten auf dem Markt, wenn nicht eine der leisesten Grafikkarten überhaupt.

Temperatur - Idle

strom-idle
in °C

Temperatur - Last

strom-idle
in °C

Trotz der geringen Geräuschkulisse können sich auch die Temperaturen sehen lassen. Während unserer Battlefield-4-Durchläufe wurde die kleine 28-nm-GPU nicht wärmer als 71 °C und gesellte sich damit abermals auf das Niveau einer Mittelklasse-Karte. Die Referenz war hier schon mit Temperaturen von 94 °C unterwegs - ein Differenz von mehr als 20 °C! 

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

strom-idle
in Watt

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

strom-idle
in Watt

Und auch bei der Leistungsaufnahme macht es die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC ihrer Konkurrenz schwer. Trotz der höheren Taktraten von immerhin fast 50 MHz zeigt sich unser Testmuster unter Last leicht sparsamer als die AMD-Vorlage. Während letztere zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems bis zu 410,6 Watt aus der Steckdose zieht, sind es bei der neue Sapphire-Karte lediglich 398,4 Watt. Im normalen Windows-Betrieb ist unser Testmuster mit einer Leistungsaufnahme für das Gesamtsystem mit 118,3 Watt ebenfalls etwas sparsamer.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

strom-idle
Punkte

Futuremark 3DMark - Cloud Gate

strom-idle
Punkte

Futuremark 3DMark - Fire Strike

strom-idle
Punkte

Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

strom-idle
Punkte

Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

strom-idle
Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

strom-idle
Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

strom-idle
Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

strom-idle
Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

strom-idle
Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

strom-idle
Punkte

Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 8xAA+FXAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 2560x1600 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 2560x1600 8xAA+FXAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1920x1080 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Crysis 3 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Crysis 3 - 2560x1600 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Crysis 3 - 2560x1600 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 10 Hoch

strom-idle
Bilder pro Sekunde

BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 11 Ultra

strom-idle
Bilder pro Sekunde

BioShock Infinite - 2560x1600 DirectX 10 Hoch

strom-idle
Bilder pro Sekunde

BioShock Infinite - 2560x1600 DirectX 11 Ultra

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4 - 1920x1080 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Battlefield 4 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Battlefield 4 - 2560x1600 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Battlefield 4 - 2560x1600 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

Company of Heroes 2 - 1920x1080 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Company of Heroes 2 - 1920x1080 8xAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Company of Heroes 2 - 2560x1600 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Company of Heroes 2 - 2560x1600 8xAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light - 1920x1080 1xAA 4xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Metro: Last Light - 1920x1080 1xSSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Metro: Last Light - 2560x1600 1xAA 4xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Metro: Last Light - 2560x1600 1xSSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Tomb Raider - 1920x1080 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Tomb Raider - 1920x1080 2xSSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Tomb Raider - 2560x1600 1xAA 1xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Tomb Raider - 2560x1600 2xSSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Grid 2 - 2560x1600 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Der Sapphire-Kühler schont im Vergleich zur AMD-Vorlage nicht nur die Ohren, sondern lässt die Grafikkarte auch nicht ganz so schwitzen. Mit einem Temperatur-Unterschied von über 20 °C im Vergleich zur Referenz bietet die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC beste Voraussetzungen für noch höhere Taktraten. Und abermals wurden wir nicht enttäuscht. Nach zahlreichen Leistungs- und Stabilitätstests konnten wir bei unserem Testmuster die magische 1,1-GHz-Marke knacken und den Grafikprozessor selbst mit 1.108 MHz noch fehlerfrei durch unseren Benchmark-Parcours schicken. Auch der 4.096 MB große GDDR5-Videospeicher ließ mit 1.440 MHz weitere 140 MHz mehr über sich ergehen. Insgesamt ein sehr respektables Ergebnis.

Letztendlich wirkte sich dies bei der Performance wie folgt aus:

Futuremark 3DMark - Fire Strike

strom-idle
Punkte

Crysis 3 - 1920x1080 - 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Punkte

Tomb Raider - 1920x1080 2xSSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 8xAA+FXAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Battlefield 4 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

strom-idle
Bilder pro Sekunde

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

strom-idle
in Watt

Temperatur - Last

strom-idle
in °C

Lautstärke

strom-idle
in dB(A)

Mit der Radeon R9 290X und Radeon R9 290 gelang es AMD nicht nur zwei pfeilschnelle High-End-Grafikkarten auf den Markt zu werfen, sondern vor allem auch die Konkurrenz nachlegen zu lassen. Etwas ernüchternd war allerdings das Kühlsystem. Die Geräuschkulisse des Kühlers war einfach zu laut, die Temperaturen viel zu hoch. Letztere waren sogar dafür verantwortlich, dass die beiden Grafikkarten unter Volllast nicht immer ihre höchsten Taktraten erreichten, sondern lieber die Geschwindigkeit drosselten und somit etwas an Leistung verloren. Auch wenn die Custom-Designs leider etwas lange auf sich warten ließen, blickten wir ihnen mit großer Spannung entgegen, schließlich waren wir der Meinung, dass in beiden "Hawaii"-Ablegern noch einiges an Leistung schlummern dürfte.

Als einer der ersten Hersteller versorgte uns Sapphire in diesen Tagen mit einer Radeon R9 290 im Eigendesign und was sollen wir sagen? Wir wurden von der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC nicht enttäuscht. Das leistungsstarke Triple-Fan-Gespann schafft es selbst unter Volllast die Karte auf einem vergleichsweise niedrigen Temperatur-Niveau zu halten und lässt Chip und Speicher so durchgehend mit den höchsten Taktraten arbeiten. Trotzdem werden die drei 85-mm-Lüfter nicht wirklich laut. Eine Geräuschkulisse von etwas über 40 dB(A) kann sich durchaus sehen bzw. hören lassen. Kaum eine High-End-Karte ist so leise wie die Tri-X OC der Radeon R9 290 von Sapphire. 

Die werkseitige Übertaktung katapultiert die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC auf das Niveau einer teureren Radeon R9 290X - zumindest im Quiet-Modus. Gegen den Uber-Mode des größeren "Hawaii"-Bruders hat sie dann aber doch keine Chance. Vielleicht aber mit noch höheren Taktraten, denn auch hier können sich das Potential und die Leistung unseres Testmusters sehen lassen. Selbst mit über 1.100 bzw. 1440 MHz durchlief das Sample stabil unseren Benchmark-Parcours und konnte so in Sachen Leistung noch einmal eine ordentliche Schippe drauflegen. 

Die Leistungsaufnahme bewegt sich mit knapp 400 Watt für das Gesamtsystem zwar auf einem nicht wirklich geringen Niveau, doch für eine High-End-Grafikkarte dieser Art durchaus üblichen. Im Vergleich zur Referenz zeigt sich die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC trotz der höheren Taktraten sogar ein klein wenig sparsamer.

{jphoto image=49799}

Dank der sehr geringen Geräuschkulisse, der insgesamt sehr starken Leistung des Kühlsystems und der hohen Leistung bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren Excellent-Hardware-Award zu zücken! Wir gratulieren!

vorlage eh

 

 

Positive Aspekte der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC:

Negative Aspekte der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC:

Alternativen? ... Da die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC der bislang einzige Ableger der Radeon R9 290 ist, den wir im Eigendesign auf den Prüfstand stellen konnten, gibt es fast keine Alternativen. Wer etwas mehr Geld auf den Tisch legen kann, könnte sich noch die ASUS Radeon R9 290X DirectCU II OC oder die EVGA GeForce GTX 780 Ti SuperClocked aus dem NVIDIA-Lager anschauen. Beides leise und vor allem pfeilschnelle Grafikkarten. 

 

 

Persönliche Meinung

Hut ab, liebe Sapphire-Ingenieure! So etwas wie die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC sieht man als Grafikkarten-Redakteur selten, schließlich hat man doch immer irgendwo etwas zu meckern - auch wenn es manchmal vielleicht nur eine Kleinigkeit ist! Bei der Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC konnte ich nicht einmal einen kleinen Schönheitsfehler ausfindig machen. Leistungsmäßig liegt sie dank der höheren Taktraten gerne mal auf dem Niveau einer deutlich teureren Radeon R9 290X im Quiet-Mode. Temperatur-Verhalten und Leistungsaufnahme stimmen ebenfalls und über das Geräuschniveau gibt es überhaupt nichts zu klagen.

Die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC ist eine der leisesten Grafikkarten und jeden Euro ihrer 415 Euro wert! Absolute Kaufempfehlung, liebe AMD-Freunde - jetzt können wir endlich die Ruhe auf Hawaii genießen!  ;-)  (Andreas Stegmüller)

 

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar