HIS Radeon R7 250 und R7 240 iCooler im Test

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his radeon r7 250 240 teaserAnfang Oktober schickte AMD die ersten Grafikkarten der neuen "Volcanic Islands"-Generation ins Rennen. Neben der Radeon R9 280X, R9 270X und der Radeon R7 260X, die die Ober- bzw. Mittelklasse bedienen, rundete man sein Produktportfolio auch nach unten hin ab und präsentierte mit der Radeon R7 250 und R7 240 zwei neue Einstiegs-Modelle. Allerhöchste Zeit für einen Hardwareluxx-Test! Wir fühlen der HIS Radeon R7 250 iCooler und HIS Radeon R7 240 iCooler in diesem Artikel kräftig auf den Zahn. 

In den vergangenen Wochen widmeten wir uns fast ausschließlich den neuen High-End-Grafikkarten von AMD und NVIDIA. Zahlreiche Modelle der GeForce GTX 780 Ti oder Radeon R9 290X haben wir inzwischen schon auf den Prüfstand gestellt. Hin und wieder warfen wir auch einen näheren Blick auf verschiedene Mittelklasse-Modelle wie die GeForce GTX 760 oder Radeon R7 260X. Doch auch in den unteren Preis- und Leistungs-Regionen hat sich in den letzten Wochen einiges getan, denn während bei der Radeon-HD-7000-Familie schon bei der Radeon HD 7730 Schluss war, gibt es nun auch wieder Modelle für deutlich unter 100 Euro. Der Gegenspieler für die beiden Modelle heißt deswegen: AMD Radeon HD 6670. Wir haben uns zwei Vertreter der Radeon R7 250 und R7 240 ins Haus geholt.

Mit der "Oland"-GPU bringt AMD seine GCN-Architektur erstmals auch für die Einstiegsklasse, wenngleich sich die Neuerungen im Vergleich zu "Cape Verde", dem bislang kleinsten GCN-Chip, eher in Grenzen halten und AMD lediglich den Rotstift ansetzte und weitere Einheiten deaktivierte. Im Vergleich zu "Cape Verde LE", der auf der Radeon HD 7730 zum Einsatz kam, sind zumindest auf dem Papier keinerlei Unterschiede festzustellen. Während der Radeon R7 250 insgesamt sechs Compute-Units zur Verfügung stehen, sind es bei der kleineren Radeon R7 240 nur noch fünf solcher Shadercluster. Die Anzahl der Streamprozessoren sinkt so von 384 auf 320 ALUs. Da an jede CU eine Quad-TMU, bestehend aus vier Textureinheiten, gekoppelt ist, reduziert sich auch die Zahl der Shadereinheiten. Sind es bei der Radeon R7 250 noch 24, bleiben dem kleinen Bruder nur noch 20 TMUs erhalten. Beim Speicherausbau lässt AMD seinen Boardpartnern die Wahl, entweder schnelle GDDR5-Chips zu verbauen oder aber auf langsame DDR3-Bausteine zurückzugreifen. In der Regel kommt bei einem 1.024 MB großen Videospeicher GDDR5 zum Einsatz, bei der doppelten Speichermenge ist es hingegen DDR3. Das Speicherinterface setzt sich aber bei beiden Modellen aus zwei 64-Bit-Controllern zusammen, zu denen sich jeweils vier Rasterendstufen gesellen. 

Architektonische Eckdaten

HIS Radeon R7 250 und R7 240 iCooler
Modell HIS Radeon R7 250 iCooler HIS Radeon R7 240 iCooler
Straßenpreis ca. 85 Euro ca. 70 Euro
Homepage www.hisdigital.com www.hisdigital.com
Technische Daten
GPU Oland Oland
Fertigung 28 nm 28 nm 
Transistoren 1,0 Milliarden 1,0 Mlliarden 
GPU-Takt (Base Clock) 1.050 MHz 780 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock)

-

Speichertakt 1.150 MHz 900 MHz 
Speichertyp GDDR5 DDR3 
Speichergröße 1.024 MB 2.048 MB 
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 
Speicherbandbreite 73,6 GBit/Sek. 28,8 GB/Sek. 
DirectX-Version 11.2 11.2 
Shadereinheiten 384 320 
Textur Units 24 20 
ROPs 8
Pixelfüllrate 8,4 GPixel/Sek. 6,2 GPixel/Sek. 
SLI/CrossFire -

Bei seiner Radeon R7 250 iCooler und Radeon R7 240 iCooler hält sich HIS strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede und lässt seine beiden Einstiegs-Modelle mit 1.050 bzw. 780 MHz arbeiten - den höchst möglichen Frequenzen, die AMD vorschreibt. Während das schnellere Modell von beiden mit 1.024 MB GDDR5-Speicher bestückt ist, ist unser zweites Testmuster mit der doppelten Menge, dafür aber mit langsamen DDR3-Speicher ausgestattet. Die Speicherbandbreite sinkt so von 73,6 GB/Sek. auf 28,8 GB/Sek.

Für alle weiteren Daten und Features rund um die neue Radeon-Serie empfehlen wir unseren Launch-Artikel zur Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X, R7 250 und R7 240.

Noch ein schneller Blick auf die Screenshots von GPU-Z, die die oben genannten Eckdaten noch einmal bestätigen:

r7 250r7 240

Soweit die trockene Theorie. Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der HIS Radeon R7 250 und R7 240 iCooler. Beginnen werden wir mit dem größeren Modell.


HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

Ein Referenzlayout für die Radeon R7 250 hat AMD nicht vorgesehen. Die Hersteller sind deshalb angehalten,  eigene Kühlsysteme aufzuschnallen.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

HIS entschied sich hier für einen simplen Aluminium-Kühlkörper, auf dem ein 75-mm-Lüfter sitzt. 

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

Große Auffälligkeiten oder gar Unterschiede im Vergleich zur Radeon HD 7730 gibt es auf der Rückseite der HIS Radeon R7 250 iCooler nicht. Die Platine misst in ihrer Länge knapp 16 cm.

his radeon r7 250 240-07
HIS Radeon R7 250 iCooler

Die Single-Slot-Blende ist mit drei Anschlüssen voll bestückt. Hier warten jeweils ein DVI-Ausgang, ein HDMI-Port und ein älterer D-Sub-Anschluss auf ihre Verwendung.


his radeon r7 250 240-08
HIS Radeon R7 250 iCooler

Auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion können die Hersteller bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 50 Watt getrost verzichten - genau wie auf einen zusätzlichen Stromanschluss.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

Die Spannungsversorgung wird über insgesamt fünf Phasen realisiert. Davon dürften zwei den Speicherchips und die verbleibenden drei Phasen der GPU zur Verfügung stehen.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

Alle vier Speicherchips sind bei der Radeon R7 250 auf der Vorderseite angebracht. Jeder Baustein entstammt dabei dem Hause Elpida und stellt 256 MB zur Seite.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

Zahlreiche Aluminiumfinnen und ein simpler Kühlblock müssen ausreichen, um die HIS Radeon R7 250 iCooler zu kühlen.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

Bei einem Preis von 85 Euro darf man nicht viel beim Lieferumfang erwarten. Tatsächlich liegen der HIS Radeon R7 250 iCooler nur ein Quickstart-Guide und ein kleines Übersichtsblatt zum Einbau der Grafikkarte bei.


HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Mit Ausnahme des kleinen Aufklebers ist die HIS Radeon R7 240 iCooler nicht von ihrem großen Bruder zu unterscheiden. Auch hier setzt man auf ein blaues PCB mit einer Länge von knapp 16 cm.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Auch der Axiallüfter besitzt mit 75 mm den gleichen Durchmesser wie der des größeren Bruders.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Einen kleinen Unterschied gibt es dann aber doch: Aufgrund der doppelten Speichermenge besitzt die HIS Radeon R7 240 iCooler rückseitig vier zusätzliche Speicherchips, die die restlichen 1.024 MB zur Verfügung stellen.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Auf der Slotblende sind ebenfalls ein HDMI-Port, ein VGA-Ausgang und ein HDMI-Port untergebracht.


HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Statt schneller GDDR5-Chips sind es bei unserem Testmuster der Radeon R7 240 nur langsame DDR3-Chips, womit die Speicherbandbreite deutlich in den Keller auf 28,8 GB/Sek. fällt. 

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Auch die eine oder andere Phase ist dem Rotstift zum Opfer gefallen, liegt die maximale Leistungsaufnahme laut AMD mit knapp 30 Watt doch noch einmal deutlich unter der einer Radeon R7 250.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Einen zusätzlichen Stromstecker sucht man hier ebenfalls vergebens. Die Versorgung über das PCIe-Interface reicht aus.

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 240 iCooler

Das Kühlsystem ist ebenfalls das gleiche wie bei der HIS Radeon R7 250 iCooler... 

HIS Radeon R7 250 iCooler
HIS Radeon R7 250 iCooler

... Unterschiede macht man auch beim Lieferumfang nicht. 


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8.1 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der HIS Radeon R7 250 und R7 240 iCooler.

Lautstärke - Idle

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in dB(A)

Lautstärke - Last

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in dB(A)

Vor wenigen Jahren noch waren die kleinen Lüfter günstiger 3D-Beschleuniger wahre Radaumacher. Inzwischen haben die Hersteller aber auch ihren kleineren Modellen meist angenehm ruhige Kühlsysteme spendiert. Während die HIS Radeon R7 250 und R7 240 iCooler im Leerlauf einen Schallpegel von knapp über 35 dB(A) erreichen, drehen die beiden Lüfter unter Last nur unwesentlich mehr auf. Die Geräuschkulisse liegt unter Volllast bei beiden Modellen etwas über 41 dB(A) und damit auf dem Niveau einer Radeon R7 260X. Die NVIDIA-Konkurrenz in Form der GeForce GT 640 bleibt mit 38,2 dB(A) aber doch deutlich leiser.

Temperatur - Idle

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in °C

Temperatur - Last

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in °C

Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von gerade einmal 30 bzw. 50 Watt werden keine großen Ansprüche an das Kühlsystem gestellt. Beide Chips werden während unserer Tests nicht wärmer als 58 bzw. 59 °C. Im normalen Windows-Betrieb liegt die Temperatur hingegen bei 28 respektive 29 °C. 

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

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in Watt

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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in Watt

Im Vergleich zu den deutlich teureren Modellen der Mittel-, Ober- und High-End-Klasse wurden die beiden Einstiegs-Modelle deutlich in ihren Einheiten beschnitten. Das kommt natürlich der Leistungsaufnahme zugute. Unter Volllast genehmigt sich unter Testsystem bestückt mit der HIS Radeon R7 250 iCooler minimal mehr als 200 Watt. Die kleinere Radeon R7 240 begnügt sich sogar mit acht Watt weniger. Nur die NVIDIA GeForce GT 640 zeigt sich in dieser Disziplin sparsamer.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

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Futuremark 3DMark - Cloud Gate

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Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

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Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

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ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1680x1050 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 1680x1050 8xAA+FXAA 16xAF

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1680x1050 1xAA 1xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

BioShock Infinite - 1680x1050 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite - 1680x1050 DirectX 11 Ultra

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BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 10 Hoch

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BioShock Infinite - 1920x1080 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

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Metro: Last Light - 1680x1050 1xSSAA 16xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

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Tomb Raider - 1680x1050 2xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 1920x1080 2xSSAA 16xAF

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Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1680x1050 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 1920x1080 4xMSAA 16xAF

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HIS Radeon R7 250 iCooler

Leistungsmäßig sind von der Radeon R7 250 natürlich keine großen Sprünge zu erwarten, siedelt sie sich mit ihren 384 Streamprozessoren und ihrem kleinen 1.024 MB Speicher doch klar in der unteren Region der Grafikcharts ein. Ihren Konkurrenten, die NVIDIA GeForce GT 640, hat sie doch klar im Griff. Je nach Benchmark nimmt man es sogar mit einer GeForce GT 550 Ti auf oder kommt einer Radeon HD 7750 gefährlich nahe. Insgesamt reicht es nur in den unteren Auflösungen für halbwegs flüssige Bildwiederholraten - je nach Benchmark lässt es sich aber auch schon bei einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkten spielen. Wer die Details ein klein wenig reduziert und eine Vorliebe für ältere Spieletitel hat, der könnte sich mit dem neuen Einstiegsmodell von AMD anfreunden.

Die HIS Radeon R7 250 iCooler bleibt zudem selbst unter Volllast angenehm laufruhig und erlaubt auch im 2D-Modus ein angenehmes Arbeiten. Die Leistungsaufnahme stimmt ebenso wie das Temperatur-Verhalten. Doch der kleine 3D-Beschleuniger hat ein Problem: Der Preis. Mit knapp 85 Euro kostet er fast genauso viel wie einer Radeon HD 7750, die unterm Strich doch deutlich mehr Power besitzt. Sollte der Preis nicht angepasst werden, fällt es schwer, eine Kaufempfehlung auszusprechen.

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HIS Radeon R7 240 iCooler

Noch schwerer hat es die HIS Radeon R7 240 iCooler. Zwar bietet sie mit 2.048 MB Speicher die doppelte Speichermenge, doch entstammt dieser nur der DDR3-Klasse und ist damit merklich langsamer als der des großen Bruders. In unseren Benchmarks positioniert sich der kleine 3D-Beschleuniger meist auf den letzten Platz - da können auch ein angenehm ruhiges Betriebsgeräusch, niedrige Temperaturen und eine sehr gute Leistungsaufnahme nicht mehr viel ausrichten. Hinzu kommt, dass man im Vergleich zum großen Bruder gerade einmal etwas mehr als zehn Euro spart. Dieser 10-Euro-Schein ist hier ebenfalls in eine klar schnellere Radeon HD 7750 zu investieren. 

Persönliche Meinung

Zumindest die HIS Radeon R7 250 iCooler könnte Gelegenheitsspielern und Freunden alter Spieletitel noch gefallen. Doch der Preis ist hier eindeutig ein Problem. Wer 85 Euro in eine Grafikkarte investieren möchte, der sollte sich ohne groß zu zögern, nach einer Radeon HD 7750 Ausschau umsehen. Schade eigentlich, schließlich ist das Kühlsystem der iCooler-Reihe nicht von schlechten Eltern! Vielleicht sieht es in ein paar Wochen preislich etwas anders aus. Die kleinen Modelle der GeForce-700-Familie dürften hier noch ein bisschen Bewegung in den Markt bringen. (Andreas Stegmüller)