Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition im Test

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zotac-780ti-amp-logoNachdem wir uns bereits einige Modelle der GeForce GTX 780 Ti im Custom-Design (bei denen sowohl die Kühlung als auch das PCB angepasst wurden) angeschaut haben, folgt mit der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition ein Modell, bei dem sich der Hersteller nur für einen Austausch der Kühlung entschieden hat. Wie bei jeder AMP! Edition hat Zotac natürlich auch an der Taktschraube gedreht und dabei nicht nur die GPU, sondern auch gleich den Speicher übertaktet. Dennoch ist es keine allzu schwierige Prognose zu sagen, dass es Zotac schwer gegen die Konkurrenz haben wird. Wie sich die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition positioniert, klären wir auf den kommenden Seiten.

Wie auch schon bei der GeForce GTX 780 versucht sich Zotac auch bei der GeForce GTX 780 Ti wieder mit einer AMP! Edition. Dabei macht es NVIDIA den Herstellern recht einfach, denn große Änderungen am Design der Karte müssen nicht vorgenommen werden. Dennoch wollen wir nicht darauf verzichten, die Karte ausführlich vorzustellen.

Derzeit ist die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition im Hardwareluxx-Preisvergleich ab 625 Euro zu finden. Die günstigste GeForce GTX 780 Ti ohne jegliche Modifikation kostet derzeit ab 575 Euro. Insofern verlangt Zotac nur einen Aufpreis von 50 Euro für das werksseitige Overclocking sowie die alternative Kühlung.

Architektonische Eckdaten

Bevor wir uns genauer mit der Karte und den Details beschäftigen, werfen wir einen ersten Blick auf die technischen Daten:

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Straßenpreis ab 625 Euro
Modellnummer ZT-70203-10P
Homepage www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.072 MHz
Speichertakt 1.800 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 345,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2.880
Textur Units 240
ROPs 48
Pixelfüllrate 48,3 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Nun sind diese nackten Zahlen ohne Vergleichswerte und eine weitergehende Einschätzung recht wenig wert. Daher nehmen wir uns die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition und vergleichen sie in der folgenden Tabelle gegen das Referenzmodell der GeForce GTX 780 Ti sowie die AMD Radeon R9 290X:

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 450 Euro ab 625 Euro ab 575 Euro
Homepage www.amd.de www.zotac.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT GK110 (GK110-425-B1) GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 1.006 MHz 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.072 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.800 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 345,6 GB/Sek. 336,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.880 2880
Texture Units 176 240 240
ROPs 64 48 48
TDP 250 Watt > 250 Watt 250 Watt

Gegenüber der Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti hat Zotac den Basis-Takt bei der AMP! Edition von 876 auf 1.006 MHz angehoben. Der minimale Boost-Takt steigt von 928 auf 1.072 MHz. Damit gehört die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition zwar zu den schnelleren Modellen, kann aber nicht ganz mit der High-End-Riege mithalten. Karten wie die Gigabyte GeForce GTX 780 Ti GHz Edition besitzen bereits einen Basis-Takt von 1.072 MHz und kommen im Minimum auf einen Boost-Takt von 1.150 MHz.

Anders als viele andere Hersteller aber wagt sich Zotac an ein Overclocking des Speichers. Die Taktsteigerung von 1.750 auf 1.800 MHz mag auf den ersten Blick nicht wahnsinnig hoch sein, doch es hat einen Grund, warum viele andere Hersteller darauf verzichten. Immerhin kann das Plus von 50 MHz für einen kleinen Vorsprung verantwortlich sein, wenn sich zwei oder mehr Karten beim Boost-Takt recht nahe kommen. Alle weiteren technischen Daten entsprechen den üblichen Vorgabe von NVIDIA für die GK110-GPU im Vollausbau.

GPU-Z-Screenshot der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die eben bereits beschriebenen technischen Daten. In der nun folgenden Tabelle betrachten wir das Verhalten von Temperatur und Takt unter Last in verschiedenen Anwendungen. Bereits dieser erste Test gibt Auskunft darüber, ob der Kühler die von NVIDIA gemachten Vorgaben einhalten kann und die Karte damit an ihrem Limit arbeitet oder gedrosselt wird.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Sykrim 64 °C 1.110 MHz
Company of Hereos 63 °C 1.032 MHz
Grid 2 68 °C 1.071 MHz
Metro: Last Light 65 °C 1.110 MHz
Crysis 3 69 °C 1.084 MHz
Battlefield 4 68 °C 1.110 MHz
Assassin's Creed IV: Black Flag 67 °C 1.110 MHz
Bioshock: Infinite 69 °C 1.084 MHz
Tomb Raider 68 °C 1.084 MHz

Offenbar hat Zotac bei der GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition den gleichen Fehler gemacht wie beim Vorgängermodell. Zwar wäre die Karte auf dem Papier in der Lage mit den schnellsten Karten mitzuhalten, allerdings hat man im BIOS eine kleine Handbremse eingebaut. Dort gespeichert sind unter anderem Angaben zum Basis- und Boost-Takt. In diesem Fall aber noch wichtiger ist das Boost-Limit und hier wählt Zotac einen deutlich niedrigeren Wert als es bei vielen Konkurrenzkarten der Fall ist. Die können entsprechend an dieser Stelle teilweise deutlich höher gehen. Der aggressivere Boost der Konkurrenz verhilft ihr hier also zu höheren Taktraten.


Kommen wir nun wie immer zur äußeren Betrachtung der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Keine große Überraschung ist die Optik der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition. Schwarzer Kühler, schwarzes PCB - dazwischen stechen die drei Lüfter mit orangefarbenen Lüfterschaufeln hervor. Der mittlere Lüfter unterscheidet sich in Größe von den beiden äußeren und verwendet darüber hinaus anders geformte Lüfterblätter.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Der Blick auf die Rückseite der Karte zeigt: Zotac verwendet für die GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition das Standard-Layout des PCBs. Es wurden also auch keinerlei Änderungen an der Strom- und Spannungsversorgung vorgenommen. Wir machen uns daher keine allzu großen Hoffnungen auf ein gutes OC-Ergebnis. Bei den "normalen" Benchmarks aber dürfte die Karte weitestgehend gleichauf mit der Konkurrenz sein.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Der direkte Vergleich zwischen den beiden verwendeten Lüftern zeigt den Größenunterschied. Während die beiden äußeren Lüfter einen Durchmesser von 80 mm aufweisen, kommt der mittlere auf einen Durchmesser von 90 mm. Hier ebenfalls gut zu erkennen sind die unterschiedlichen geformte Lüfterblätter. Zotac verspricht sich davon einen besser gerichteten Luftstrom direkt über der GPU, während die beiden äußeren Lüfter die Luft großzügig verteilen sollen.

 

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Obligatorisch bei jeder GeForce GTX 780 Ti sind die beiden SLI-Anschlüsse. Über diese lassen sich theoretisch bis zu vier der Karten in einem SLI betreiben. Da Zotac einen Kühler im Dual-Slot-Design verwendet, stellt der Aufbau eines solchen Systems aus Platzgründen kein großes Problem dar.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Da Zotac das Referenzlayout für das PCB verwendet, bleibt es auch bei jeweils einem 6-Pin- und einem 8-Pin-Anschluss zur Stromversorgung. Theoretisch können somit 300 Watt an die Karte gebracht werden. NVIDIA gibt eine TDP von 250 Watt vor - ohne werksseitige Übertaktung. Es bliebt der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition also nicht mehr allzu viel Luft für weitere Performance-Steigerungen.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Der Kühler der AMP! Edition kühlt nur die GPU direkt. Allerdings sorgen die drei Lüfter für ausreichend Frischluft für die weiteren Komponenten, die teilweise mit kleinen Kühlern versehen worden sind. Dies betrifft vor allem die Speicherchips sowie einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Fünf Heatpipes kümmern sich darum die Abwärme schnellstmöglich abzuführen. Zwei der Heatpipes verbleiben im vorderen Bereich des Kühlkörpers (der Slotblende zugewandt). Die drei weiteren transportieren die Abwärme in den zweiten, hinteren Bereich. Durch die feinen Kühllamellen sind die zwei der drei Lüfter ebenfalls zu erkennen. Sie müssen auch etwas frische Luft an das darunterliegende PCB befördern können.

Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition

Der direkte Kontakt zwischen GPU und Kühler wird über eine Metallplatte aus Kupfer hergestellt. Darunter liegen die fünf Heatpipes und nehmen die Abwärme auf. Wie effektiv diese Kühlung ist, werden wir bei den Messungen genauer beurteilen können.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 3,9 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 3,9 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition.

Lautstärke - Idle

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in dB(A)

Teilweise große Unterschiede gibt es bei der Idle-Lautstärke unter den Modellen der GeForce GTX 780 Ti. Die AMP! Edition von Zotac platziert sich mit 36,3 dB(A) im Mittelfeld. Allerdings heißt das auch, dass viele Konkurrenten deutlich leiser sind. Aufgrund der geringen Abwärme einer modernen High-End-GPU sind laute Idle-Lautstärke ungern gesehen und auch unnötig. Bei vielen Karten bietet es sich daher an manuell in die Lüftersteuerung einzugreifen. Dies empfehlen wir auch bei der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition.

Lautstärke - Last

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in dB(A)

Unter Last zeigt sich dann, wie effektiv eine Kühlung wirklich ist, denn hier müssen 250 Watt und mehr möglichst leise abgeführt werden. Der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition wird zusätzlich die Bürde einer werksseitigen Übertaktung aufgetragen - allerdings zeigten die Konkurrenten, dass auch dann eine leise Kühlung möglich ist. 51,9 dB(A) sind in unseren Augen etwas zu laut, dabei hat man in Sachen Temperatur noch etwas Luft und könnte 1-2 Grad Celsius hinnehmen, um die Lüfter dafür etwas langsamer arbeiten zu lassen. 

Temperatur - Idle

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in °C

Die geringe Abwärme einer modernen High-End-GPU im Idle-Betrieb haben wir bereits angesprochen und von daher sind die gemessenen 33 °C für die AMP! Edition von Zotac nicht weiter verwunderlich. Es zeigt sich an dieser Stelle aber auch, dass man die Drehzahl der Lüfter gerne auch etwas zurücknehmen und dafür eine geringere Idle-Lautstärke hätte erreichen können.

Temperatur - Last

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in °C

NVIDIA hat für die GeForce GTX 780 Ti ein Temperaturziel von 83 °C ausgerufen. Die meisten Hersteller versuchen unter 80 °C zu bleiben und richten ihre Kühlung dementsprechend aus. So erreicht die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition unter Last eine maximale Temperatur von 77 °C und bliebt somit deutlich unter dem Temperaturziel. Die Limitierung der Performance innerhalb des GPU-Boost-Mechanismus ist also nicht auf die Temperatur zurückzuführen, sondern auf ein zu geringes Boost-Target im BIOS sowie das Power-Limit.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

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in Watt

In Sachen Idle-Stromverbrauch sind sich alle Modelle der GeForce GTX 780 Ti sehr ähnlich. Große Unterschiede sind hier nicht auszumachen. Zumal einige Karten das gleiche PCB und damit die gleichen Komponenten wie die Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti verwenden. Eine Kaufentscheidung sollte also nicht aufgrund der obigen Messung erfolgen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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in Watt

Die werksseitige Übertaktung und damit der höhere Stromverbrauch hievt die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition deutlich über das Referenzmodell. Der Mehrverbrauch von etwa 15 Watt hält sich aber noch in Grenzen. Die von den Konkurrenten mit höherem Takt ausgelieferten Karten übertreffen diesen Verbrauch aber noch einmal. Letztendlich kommt es auf das Verhältnis zwischen Performance und Verbrauch an. Stromsparwunder waren auch von den aktuellen High-End-Karten unter Last nicht zu erwarten.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

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Futuremark 3DMark - Cloud Gate

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Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

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Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

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ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 1.920x1.080 8xAA+FXAA 16xAF

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

Bioshock Infinite - 1.920x1.080 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 1.920x1.080 DirectX 11 Ultra

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Bioshock Infinite - 3.840x2.160 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Engine verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light - 1.920x1.080 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 3.840x2.160 1xSSAA 16xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

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Tomb Raider - 3.840x.2160 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 3.840x.2160 2xSSAA 16xAF

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Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Assassin's Creed 4 Black Flag ist der vierte Nachfolger der Assassin's Creed Reihe und baut auf der AnvilNext-Image. Tag- und Nachtzyklen, Vegetation, ein verbessertes Rendering sowie eine ebenfalls optimierte Beleuchtung und Reflexionen sind die Hauptmerkmale der aktuellen Generation.

Assassins Creed IV: Black Flag - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Selbstverständlich haben wir auch versucht aus der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition das Maximum herauszuquetschen. Dazu haben wir das Power-Target auf +105 Prozent und die Priorität auf das Temperatur-Target gesetzt. Das Temperatur-Ziel wählten wir mit 95 °C.

Letztendlich erreichten wir einen Basis-Takt von 1.090 MHz, was einem Plus von rund acht Prozent entspricht. Der minimale Boost-Takt lag demnach bei 1.162 MHz. Letztendlich erreichte die Karte via GPU-Boost einen maximalen Takt von 1.201 MHz. Gegenüber den zuvor maximalen 1.110 MHz entspricht dies abermals einem Plus von acht Prozent. Zusätzlich haben wir auch noch den Speichertakt angehoben. Von 1.800 MHz ging es auf 1.920 MHz rauf. In Anbetracht des Referenzdesigns für das PCB sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden.

Das Overclocking hat folgende Auswirkungen auf die Performance:

Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Punkte

Battlefield 4 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Punkte

Crysis 3 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 2.560x1.600 1xSSAA 16xAF

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Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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Watt

Temperatur - Last

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in °C

Lautstärke - Last

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in dB(A)

Die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition hat es schwer. Die ab Werk guten Vorgaben für den Takt kann die Karte in der Praxis nicht immer halten. Daher spielt sie nicht ganz in der oberen Liga mit. Schaut man sich die Benchmarks etwas genauer an, bietet sie einen ausreichenden Vorsprung gegenüber der Referenzversion - gerade im Hinblick auf den geringen Aufpreis. Karten wie die EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified oder die Gigabyte GeForce GTX 780 Ti GHz Edition bieten höhere Voreinstellungen und stehen daher in den Benchmarks auch vor dem Modell von Zotac. Etwas schwer tut sich die AMP! Edition ihren maximalen Boost-Takt zu halten. Theoretisch wären 1.110 MHz das Maximum, erreicht wird dieses aber nur in wenigen Benchmarks.

Es fällt immer recht schwer eine übertaktete Karte in Sachen Performance richtig einzuordnen. Die Karten liegen allesamt sehr dicht zusammen und die geringen Performance-Unterschiede lassen sich durch Eingriff des Nutzers ausgleichen. Es kommt vieles darauf an, wie hoch der Aufpreis ist. Zotac hat hier einen guten Mittelweg gefunden. Man verzichtet auf aufwendige Änderungen am PCB und konzentriert sich stattdessen auf die alternative Kühlung.

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Die Kühlung ist auch gleich das Stichwort für die Einschätzung für deren Leistung. Mit 33 °C im Idle-Betrieb und 77 °C unter Last kommt der Kühler mit der erhöhten Abwärme durchaus zurecht. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings die in beiden Bereichen zu hohe Lautstärke. Hier hätte Zotac gerne noch einige Optimierungen an der Lüftersteuerung vornehmen können. Es bietet sich aber einmal mehr an manuell Hand daran anzulegen. Entsprechende Software ist ebenso leicht zu finden wie auch zu bedienen.

Das bisher gewonnene Gesamtbild ist weniger negativ, als dies den Eindruck macht. Die Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition ist eine verbesserte Version der GeForce GTX 780 Ti - dazu reicht der Performance-Vorsprung durch die werksseitige Übertaktung allemal aus. Über die etwas zu hohe Lautstärke lässt sich vielleicht hinwegsehen, wir empfehlen allerdings sich das Verhalten der Lüfter noch einmal selbst anzuschauen. Mit einem Preis von 625 Euro ist man günstiger als beispielsweise die schnellere EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified oder die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3. Der Aufpreis gegenüber einer Referenzversion beträgt nur 50 Euro. Eine Überlegung wert ist sie daher allemal.

Alternativen? Alternativen zur Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition sind zahlreich vorhanden. Dafür fehlt es der Karte an gewissen Alleinstellungsmerkmalen. Weder in Sachen Performance noch bei der Kühlung gibt sie Bestwerte vor. Je nachdem welche Ansprüche der Käufer an eine Karte hat, sei es eine möglichst geringe Lautstärke oder ein hohes Overclocking-Potenzial, kann er sich die dazugehörige Karte heraussuchen. Ein Blick in unsere Grafikkarten-Artikel gibt ausreichend Auskunft darüber, da wir uns schon zahlreiche Modelle der GeForce GTX 780 Ti angeschaut haben.

Positive Aspekte der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition:

Negative Aspekte der Zotac GeForce GTX 780 Ti AMP! Edition:

 

Persönliche Meinung

Ich freue mich zwar immer wieder eigenen Interpretationen eines GPU-Modells zu sehen, allerdings stellt sich Zotac in diesem Fall vielleicht selbst ein Bein. Grund hierfür ist die Verwendung des Referenzlayouts für das PCB. Zu stark rührt daher die Limitierung innerhalb des GPU-Boost-Spielraums. Vielleicht sollte Zotac darüber nachdenken bei nachfolgenden Grafikkarten-Generationen wieder ein eigenes PCB zu entwickeln. Es muss ja nicht gleich eine derartig aufwendige Lösung wie bei den Classified-Karten von EVGA sein. (Andreas Schilling)