EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified im Test

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evga-gtx780ti-classi-logoAuf Basis des alten Testsystems haben wir uns bereits einen Vertreter der GeForce GTX 780 Ti aus dem Hause EVGA angeschaut. Wer das Maximum aus seiner Karten herausholen will, ist sowohl auf eine gute Kühlung wie auch auf den entsprechenden Ausbau der Strom- und Spannungsversorgung angewiesen. Mit der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified mit ACX-Kühler soll zunächst einmal das Non-Plus-Ultra erreicht worden sein, über die handselektierte K|INGP|N Edition  müssen wir keine weiteren Worte mehr verlieren. Einen kleinen Dämpfer erhalten aber alle, die auf möglichst hohe voreingestellte Taktraten gehofft haben. Spätestens aber im Overclocking soll der Knoten platzen, weswegen wir uns diesem Punkt auch etwas ausführlicher widmen werden. 

Gleich fünf unterschiedliche Modelle der GeForce GTX 780 Ti bietet EVGA derzeit an. Zwei basieren auf dem Referenzdesign, eine dieser beiden Varianten ist bereits übertaktet. Etwas mehr traut man den GPUs zu, die vom eigenen ACX-Kühler gekühlt werden und unter dem "Superclocked"-Zusatz zu finden sind, allerdings bietet man auch eine solche Karte mit Referenz-Takt an. Bereits bei diesen Modellen reicht die Preisspanne von 600 bis 650 Euro, man muss sich hier aber auch mit Referenzlayout für das PCB zufrieden geben. Für alle mit höchsten Overclocking-Ambitionen geht es aber wohl erst mit der GeForce GTX 780 Ti Classified richtig los. Für 700 Euro soll auch einiges geboten werden. Ob dieser Preis gerechtfertigt ist und welches Potenzial aus der GPU geschöpft werden kann, schauen wir uns auf den folgenden Seiten an.

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Neben der eigentlichen Grafikkarte wollen wir noch auf ein paar Beigaben hinweisen, die EVGA zusammen mit NVIDIA und anderen Partnern aufgelegt hat. Da wäre zum einen das Spiele-Bundle zu nennen, das aus Batman Arkham Origins, Assassin's Creed IV: Black Flag und Splinter Cell: Blacklist besteht. EVGA legt noch Deadfall Adventures, Painkiller Hell und Damnation + Rise of the Triad dazu. Nun aber endlich zur Hardware und wir beginnen immer mit den Vergleichstabellen.

Architektonische Eckdaten

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
Straßenpreis ab 700 Euro
Homepage eu.evga.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.020 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.085 MHz
Speichertakt 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 336 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2.880
Textur Units 240
ROPs 48
Pixelfüllrate 49 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Wie immer entsprechen die grundsätzlichen technischen Daten denen einer jeden GeForce GTX 780 Ti. EVGA hat Veränderungen am PCB vorgenommen, denen wir uns später widmen wollen. Außerdem legt EVGA eine moderate werksseitige Übertaktung an, die gerne hätte etwas üppiger ausfallen dürfen. Konkret hat man den Basis-Takt von 876 auf 1.020 MHz angehoben. Für den Boost-Takt geht es von 928 auf 1.085 MHz. Dies entspricht einem Overclocking um fast 17 Prozent. Das klingt zunächst einmal nach recht viel und tatsächlich liegt man damit auch im oberen Drittel der bisher von uns getesteten Modelle der GeForce GTX 780 Ti, einer EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified hätte man aber durchaus ein Taktniveau einer Gigabyte GeForce GTX 780 Ti GHz Edition zugetraut, die mit 1.085 MHz für den Basis- und 1.150 MHz für den Boost-Takt daherkommt. Den Speicher lässt EVGA unangetastet und somit arbeitet dieser weiterhin mit 1.750 MHz.

Modell AMD Radeon R9 290X EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 450 Euro ab 700 Euro ab 575 Euro
Homepage www.amd.de eu.evga.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT GK110 (GK110-425-B1) GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 1.020 MHz 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.085 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.750 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 336 GB/Sek. 336 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.0 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.880 2.880
Texture Units 176 240 240
ROPs 64 48 48
TDP > 250 Watt > 250 Watt 250 Watt

Noch einmal der direkte Vergleich zwischen der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified und der Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti. Zusätzlich haben wir noch die AMD Radeon R9 290X mit in diesen Tabelle gepackt, um auch die aktuelle High-End-Version aus diesem Hause einmal auf dem Schirm zu haben.

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die technischen Daten. Weitere größere Besonderheiten sind an dieser Stelle aber nicht zu finden. Kommen wir nun also zur ersten Einschätzung der Kühlung, in dem wir uns das Verhalten von Temperatur und Takt einmal etwas genauer anschauen. Für alle aktuellen High-End-Karten mit NVIDIA-GPU ist es wichtig die Temperatur unterhalb von 85 °C zu halten. Dies gelang zwar auch der Referenzversion mit dem dazugehörigen Kühler, allerdings nur in einem gut belüfteten Gehäuse. Die ab Werk übertakteten Karten könnten mit dem Referenzkühler in dieser Hinsicht also in Schwierigkeiten kommen. Alle bisher von uns getesteten Custom-Modelle mit eigener Kühlung hielten ihre Temperaturen hingegen unter dieser Schwelle.

Auch die GeForce GTX 780 Ti Classified mit ACX-Kühler von EVGA schafft dies. Der minimale Boost-Takt von 1.085 MHz wird deutlich überboten und in den meisten Anwendungen schafft es die Karte auch auf das Boost-Limit. Bleibt noch die Frage offen, bei welcher Lautstärke dies der Fall ist. Dazu kommen wir aber erst etwas später bei den Messungen.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Sykrim 74 °C 1.176 MHz
Company of Hereos 74 °C 1.150 MHz
Grid 2 74 °C 1.162 MHz
Metro: Last Light 71 °C 1.162 MHz
Crysis 3 72 °C 1.176 MHz
Battlefield 4 73 °C 1.176MHz
Assassin's Creed IV: Black Flag 70 °C 1.176 MHz
Bioshock: Infinite 73 °C 1.176 MHz
Tomb Raider 73 °C 1.162 MHz

Nun gehört die EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified nicht zu den Karten, die man sich so einfach in das System einbaut und mit den Einstellungen des Herstellers arbeiten lässt. Daher widmen wir uns etwas ausführlicher dem Overclocking bzw. den gebotenen Funktionen.


EVGA bietet mit dem EVBot ein Stück Hardware, das beim Overclocking von Grafikkarten und Mainboards nicht nur unterstützen, sondern völlig neue Möglichkeiten offenbaren soll. Kompatibel ist dieses auch zur GeForce GTX 780 Ti Classified. Der EVBot ist dabei kein neues Feature und wird bereits von zahlreichen Mainboards und Grafikkarten unterstützt. Wir hatten bereits bei der GeForce GTX 680 Classified und GeForce GTX 780 Classified das Vergnügen damit einige OC-Versuche zu starten. Weitere Informationen zur unterstützten Hardware findet man bei EVGA selbst. Der EVBot ist für 89,90 Euro direkt bei EVGA im Shop zu bekommen. Während der EVBot bei den Mainboards Zugriff auf nahezu jede BIOS-Funktion zulässt, beschränkt sich dies bei den Grafikkarten auf die Steuerung der Spannungen. Es ist also weiterhin eine Software (beispielsweise EVGAs Tool Precision X) notwendig, um die Taktraten anzupassen.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann es losgehen. EVBot erlaubt den Zugriff auf folgende Spannungen: NVVDD (GPU-Spannung), FBVDD (Speicher-Spannung) und PEXVDD1 (PCI-Express-Spannung). Bis zu 1,5 Volt können so an die GPU gebracht werden, was dann aber nur noch mit einer Wasser- oder LN2-Kühlung vertretbar ist. Bei der Speicherspannung geht es auf bis zu 1,8 Volt und die PCI-Express-Spannung kann auf bis zu 1,242 Volt angehoben werden. Interessant ist dies vor allem, da der EVBot Zugriff auf Spannungsbereiche zulässt, die sonst nicht möglich wären. In diesem Beispiel haben wir die GPU-Spannung einmal auf 1,3125 Volt angehoben. Per offizieller Software wäre bereits bei 1,212 Volt das Ende der Fahnenstange erreicht.

OC per Drittanbieter-Software

EVGA verbaut als VRM-Controller den CHiL CHL8318. Dieser wird im Normalfall von Programmen wie dem "EVGA Precision X"-Tool oder dem MSI Afterburner angesprochen. NVIDIA erlaubt über diese Software-Hilfen eine maximale GPU-Spannung von 1,2 Volt. Speicher- und PCI-Express-Spannungen bleiben von diesen Programmen völlig unangetastet.

Wie wir bereits gesehen haben, kann der EVBot helfen hier weitaus höhere Werte zu erreichen. Doch erstens ist dazu der EVBot als solches vonnöten und zweitens wäre eine Software, die ähnliche Anpassungen erlaubt, weitaus bequemer.

"GTX Classified Controller" auf der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified

Der offene Standard, den VRM-Controller anzusteuern, hat dazu geführt, dass findige Entwickler ein Stück Software geschrieben haben. Der "GTX Classified Controller" erlaubt ohne weiteres Zutun die GPU-Spannung auf 1,5 Volt anzuheben - ohne zusätzliche Hardware oder Modifikationen am PCB. Das Plus von 0,3 Volt gegenüber dem Default-Wert macht sich beim Overclocking offenbar deutlich bemerkbar. Dazu notwendig ist aber auch ein entsprechend modifiziertes BIOS, beides haben wir uns im Forum bei Kingpin besorgt. Weiterhin lassen sich noch Speicher- und PCI-Express-Spannung in folgenden Bereichen anpassen:

Diese Möglichkeiten sorgen natürlich dafür, dass wir gerade beim Overclocking der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified auf Werte kommen, wie wir sie auf anderen Karten bisher nicht gesehen haben. Wir haben die GPU-Spannung auf 1,31875 Volt angehoben und auch bei den anderen beiden Spannungen etwas noch oben gedreht und letztendlich folgendes Ergebnis erreicht:

Die dazugehörigen Benchmarks findet ihr wie immer auf der vorletzten Seite dieses Artikels.


 

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Das wuchtige Auftreten der Karte verdankt die GeForce GTX 780 Ti Classified vor allem dem großen Kühlergehäuse, das die volle Höhe der Karte von 15 mm mitnimmt. Die beiden 85-mm-Lüfter wirken hier fast schon klein. Probleme mit einer um 3 cm über der Slotblende hinausstehenden Karten sollte es aber im Allgemeinen nicht geben.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Warum die Karte solche Dimensionen einnimmt, erklärt ein Blick auf die Rückseite des PCBs. Das Mehr an Platz verwendet EVGA vor allem für einen Ausbau der Strom- und Spannungsversorgung, doch dazu später etwas mehr.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Zwei große 85-mm-Axiallüfter kümmern sich um die nötige Frischluft. Den ACX-Kühler als solches haben wir bereits auf zahlreichen EVGA-Modellen (z.B. der EVGA GeForce GTX 780 Classified) gesehen. Im Falle der GeForce GTX 780 Ti Classified verspricht EVGA ein um 40 Prozent größeres Heatsink-Volumen, um 15 Prozent niedrigere GPU- und Speicher-Temperaturen sowie eine um den Faktor vier verlängerte Lebensdauer der Lager der beiden Lüfter. In den dazugehörigen Reviews konnten wir dem ACX-Kühler meist gute Werte bescheinigen, der Allheilsbringer ist aber auch er nicht. Wie sich dies nun bei der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified und hier vor allem beim Overclocking darstellt, sehen wir später bei den Messungen.

 

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Der Schriftzug auf einer Aluminium-Blende zwischen den beiden Lüftern macht klar, um welche Karte es sich hier handelt.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Über die beiden SLI-Anschlüsse können bis zu vier Karten in einem 4-Way-SLI zusammengefasst werden. Da die Karte mit ihrem Kühler in einem Dual-Slot-Design ausgelegt ist, stellt dies auch in der Praxis keinerlei Probleme dar.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Zwei zusätzliche Stromanschlüsse mit jeweils 8 Pins bzw. 150 Watt sorgen gemeinsam mit den 75 Watt, die über den PCI-Express-Steckplatz kommen können, für eine theoretische Gesamtleistungsaufnahme von 375 Watt. NVIDIA sieht für die Referenzversion eine Thermal Design Power von gerade einmal 250 Watt vor. Insofern bietet EVGA mit der GeForce GTX 780 Ti Classified zunächst einmal ausreichend Spielraum.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Links von den beiden Stromanschlüssen sind einige Besonderheiten der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified zu erkennen. Diese wären zum einen der EVBot-Anschluss mit fünf Pins, auf den wir später auf einer Sonderseite noch etwas genauer eingehen wollen.

Noch einmal etwas links davon befindet sich der BIOS-Switch. Mithilfe dieses Schalters kann zwischen zwei BIOS-Versionen gewechselt werden. EVGA hat einige Besonderheiten in das zweite BIOS eingebaut. So liegt das Power-Target dann bei 115 und nicht bei 106 Prozent. Dies hebt die maximale Leistungsaufnahme der Karte von 265 auf 290 Watt an. Weiterhin kann die Drehzahl des Lüfters im Default-BIOS nur von 30 bis 80 Prozent gewählt werden. Das zweite BIOS erlaubt eine Einstellung von 20 bis 100 Prozent.

Wiederum links vom BIOS-Switch sind die Spannungsmesspunkte zu finden. Diese sind nicht auf dem PCB beschriftet und so muss der Benutzer entweder im Handbuch nach den richtigen Pins suchen oder probiert sie einfach durch. Wichtig sind die Spannungsmesspunkte, sobald beim Overclocking Spannungen angelegt werden, die von den üblichen Software-Tools nicht mehr korrekt ausgelesen werden können.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Auf der Slotblende befinden sich die üblichen Display-Anschlüsse in Form von jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a sowie zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D).


 

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Nimmt man den ACX-Kühler von der Karte, wird der Blick frei auf die Vorderseite des PCBs - mehr oder weniger. EVGA verbaut hier eine Frontplate, welche wiederum einige wichtige Komponenten bedeckt und damit kühlen soll. Dazu gehören unter anderem die Speicherchips.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Wir haben an dieser Stelle darauf verzichtet die Frontplatte zu entfernen, da sich darunter keinerlei Besonderheiten verbergen. Wichtig ist an dieser Stelle, was nicht von der Metallplatte verdeckt ist. Dazu gehören einige entscheidende Komponenten der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified, welche den Reiz dieser Karte ausmachen sollen.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Insgesamt 14 Phasen kümmern sich um die Spannungsversorgung von GPU und Speicher. Damit hat EVGA diese Komponente im Vergleich zur Referenzversion mehr als verdoppelt. Das volle Potenzial einer solchen Versorgung werden wir mit dem ACX-Luftkühler kaum ausschöpfen können. Erst mithilfe von Wasser oder gar flüssigem Stickstoff kann die GPU auf Temperaturen gehalten werden, welche der über diese Phasen angelegten Spannung standhalten können.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Im hinteren Bereich des PCBs versteckt sich unter anderem das CHiL CHL8318 Voltage Regulation Module, das über die Dritthersteller-Software angesteuert werden kann.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Noch einmal ein Blick auf die Rückseite des PCBs. Hier genau hinter der GPU zu finden sind diese drei kleinen SMD-Bauteile. Bei diesen handelt es sich um POSCAPs. Dabei handelt es sich um Tantal-Elektrolytkondensatoren mit Polymer-Elektrolyten. Dies wird wohl nur den eingefleischten Elektrotechnikern etwas sagen. Auch sie sollen für eine möglichst gute Versorgung der GPU sorgen und damit das Overclocking-Potenzial optimieren.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Der ACX-Kühler auf der GeForce GTX 780 Classified ist natürlich etwas größer als auf den anderen Modellen mit gleicher Kühlung. EVGA nutzt den Platz unter der Abdeckung recht gut, um bis in jede Ecke Teile des Kühlkörpers unterzubringen.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified ACX

Die Basis des Kühlkörpers ist eine vernickelte Metallplatte, die auf die GPU gepresst wird. Sechs Heatpipes führen die Abwärme dann in den eigentlichen Kühlkörper. Insgesamt wirkt der ACX-Kühler weit weniger aufwendiger, als dies bei so manchem Konkurrenz-Produkt der Fall ist. Seinen Zweck erfüllt er aber allemal, wie wir bei der Abschätzung des Boost-Taktes bereits gesehen haben.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified.

Lautstärke - Idle

strom-idle
in dB(A)

Mit den nur wenigen Watt, die eine aktuelle High-End-GPU verbraucht, haben die wenigsten Kühler ein größeres Problem. Vielmehr sind die Hersteller meist dafür verantwortlich, dass sie ihre Lüfter in diesem Fall einfach zu schnell drehen lassen. Anders ist dies zum Glück bei der GeForce GTX 780 Ti Classified von EVGA. Mit 34,8 dB(A) sehen wir erst einmal keinen Grund für Klagen.

Lautstärke - Last

strom-idle
in dB(A)

Das fast schon als moderat zu bezeichnende Overclocking durch EVGA bringt den ACX-Kühler auch unter Last nicht ins Schwitzen. Zumindest aber schafft es der Kühler die Abwärme bei nur 46,6 dB(A) ausreichend leise abzuführen.

Temperatur - Idle

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in °C

Von keiner allzu großen Bedeutung ist die Idle-Temperatur. Sie kann allerhöchstens Aufschluss darauf geben, dass ein Hersteller eine zu hohe Drehzahl für seine Lüfter gewählt hat, obwohl die Temperatur ausreichend gering ist. Die 33 °C und dazu noch geringe Lautstärke der Karte sprechen hier aber für EVGA.

Temperatur - Last

strom-idle
in °C

Bereits bei der Betrachtung von Temperatur und Takt haben wir gesehen, dass der ACX-Kühler die GPU nicht wärmer als 74 °C werden lässt. Gerade im Hinblick auf die geringe Lautstärke sehen wir hier also ein hohes Potenzial für das Overclocking, da uns EVGA noch einiges an Luft in Sachen Temperatur und Drehzahl gelassen hat.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

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in Watt

Beim Idle-Verbrauch bewegt sich die EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified im üblichen Rahmen.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

strom-idle
in Watt

Aufgrund der moderaten Übertaktung hält sich der Stromverbrauch auch unter Last in Grenzen. Erst später, bei den Messwerten und Benchmarks zum Overclocking werden wir sehen, dass die GeForce GTX 780 Ti Classified auch anders kann - wenn man sie denn lässt.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

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Punkte

Futuremark 3DMark - Cloud Gate

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Punkte

Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Punkte

Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

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Punkte

Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

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Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

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Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

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Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

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Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

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Punkte

ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

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Punkte

Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1.920x1.080 8xAA+FXAA 16xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 2.560x1.600 8xAA+FXAA 16xAF

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Bilder pro Sekunde

The Elder Scrolls V: Skyrim - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 3.840x2.160 8xAA+FXAA 16xAF

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Crysis 3 - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Crysis 3 - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

Bioshock Infinite - 1.920x1.080 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 1.920x1.080 DirectX 11 Ultra

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Bioshock Infinite - 2.560x1.600 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 2.560x1.600 DirectX 11 Ultra

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Bioshock Infinite - 3.840x2.160 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 3.840x2.160 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4 - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4 - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

Company of Heroes 2 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 1.920x1.080 8xAA 16xAF

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Company of Heroes 2 - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 2.560x1.600 8xAA 16xAF

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Company of Heroes 2 - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 3.840x2.160 8xAA 16xAF

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light - 1.920x1.080 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 1.920x1.080 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 2.560x1.600 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 2.560x1.600 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 3.840x2.160 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 3.840x2.160 1xSSAA 16xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Tomb Raider - 1.920x1.080 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 1.920x1.080 2xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 2.560x1.600 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 2.560x1.600 2xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 3.840x2.160 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 3.840x2.160 2xSSAA 16xAF

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Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Assassin's Creed 4 Black Flag ist der vierte Nachfolger der Assassin's Creed Reihe und baut auf der AnvilNext-Image. Tag- und Nachtzyklen, Vegetation, ein verbessertes Rendering sowie eine ebenfalls optimierte Beleuchtung und Reflexionen sind die Hauptmerkmale der aktuellen Generation.

Assassins Creed IV: Black Flag - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Bereits zu Anfang dieses Artikels haben wir uns aufgrund der Auslegung der Karte etwas ausführlicher mit dem Thema Overclocking beschäftigt. Bei 1.31875 Volt erreichten wir einen GPU-Takt von 1.384 MHz, ein Plus von 17,6 Prozent gegenüber den Default-Werten. Für den Speicher ging es auf 1.950 MHz, ein Plus von 11,4 Prozent gegenüber den Default-Werten. Nun wollen wir uns noch die dazugehörigen Benchmarks und Messungen anschauen.

Das Overclocking hat folgende Auswirkungen auf die Performance:

Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Punkte

Battlefield 4 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Punkte

Crysis 3 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 2.560x1.600 1xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 2.560x1.600 2xSSAA 16xAF

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Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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Watt

Temperatur - Last

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in °C

Lautstärke - Last

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in dB(A)

Für die GeForce GTX 780 Ti Classified von EVGA gilt, was wir eigentlich für jedes Modell der Classified-Serie anmerken müssen: Die Modifizierungen am PCB und hier vor allen an der Strom- und Spannungsversorgung sind derart umfangreich und wirken positiv auf das Overclocking, dass eigentlich auch nur solche Anwender, die in dieser Hinsicht viel vor haben, zur Classified greifen müssen. Sie ist aktuell das teuerste Modell der GeForce GTX 780 Ti, bietet dafür aber auch so einiges mehr als die übrigen Vertreter.

Dafür muss man die EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified mit ihrem ACX-Kühler aber auch von der Leine lassen. EVGA ist mit einem Basis-Takt von 1.020 und einem Boost-Takt von 1.085 MHz einfach zu konservativ. Den Speicher lässt man ebenfalls mit den Vorgaben von 1.750 MHz arbeiten. Innerhalb der von NVIDIA angebotenen Taktstufen für den Vollausbau der GK110-GPU liegt man damit im mittleren Bereich und teilt sich die potenzielle Leistung mit Modellen von Gigabyte und MSI. An den Spitzenreiter mit 1.085 MHz Basis- und 1.150 Boost-Takt, die Gigabyte GeForce GTX 780 Ti GHz Edition, kommt sie ab Werk nicht heran.

Etwas Hintergrund zu diesem Thema: Bereits NVIDIA selektiert nach der Fertigung seine GPUs, nicht nur nach den Defekten, um sie in die verschiedenen Desktop-, Quadro- und Tesla-Karten einzuteilen, sondern auch nach Qualität, die Einfluss auf den Takt hat. Die Hersteller bestellen eine gewissen Anzahl an den Karten, die einen festen Wert erreichen. Allerdings verpflichten sie sich je nach Menge auch, entsprechend weniger "gute" Karten zu verkaufen. Einmal ein paar Zahlen, die uns zu Ohren gekommen sind: Wenn ein Hersteller beispielsweise Karten mit 1.020/1.085 MHz verkauft, dann müssen das in etwa 35 Prozent des Gesamtvolumens seins. Das heißt aber auch, dass 65 Prozent der abgenommenen Karten langsamer sein müssen. Das staffelt sich dann entsprechend höher, wenn man wie Gigabyte auch Karten mit 1.085/1.150 bestellt. Je besser selektiert NVIDIA bereits an die Hersteller liefert, umso mehr langsamere Karten müssen diese auch abnehmen. Damit will NVIDIA natürlich verhindern, dass man auf den "schlechteren" Karten sitzen bleibt. EVGA könnte aufgrund der Kühlungen und Änderungen am PCB seine Karten also leicht mit höheren Taktraten ausliefern, muss dabei aber auch im Hinterkopf behalten, welche Politik NVIDIA verfolgt. Dies als Hintergrund zur Einordnung, warum sich ein Hersteller für ein explizites Overclocking ab Werk entscheidet.

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Der ACX-Kühler hält die GPU der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified auf einer Temperatur, welche den höchsten Boost-Takt ermöglicht. 1.162 bzw. 1.176 MHz liegen durchgängig an. Das reicht, um vor den meisten Konkurrenten zu bleiben. Einzig der Gigabyte GeForce GTX 780 Ti GHz Edition muss man sich geschlagen geben. Nicht weiter erwähnen müssen wir eigentlich, dass EVGA die Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti weit hinter sich lässt. Die AMD Radeon R9 290X hat man ebenso im Griff. Aber es ist sicherlich nichts Neues - wer sich für eine GeForce GTX 780 Ti entscheidet (dabei spielt es keine Rolle für welches Modell), der muss sich bei aktuellen Spielen auch bei 2.560x1.600 keinerlei Sorgen machen. Durchweg sind die höchsten Qualitätseinstellungen, einschließlich der anisotropischen Filterung und den verschiedenen Anti-Aliasing-Modi möglich. Für UltraHD bzw. 4K müssen einige Einschränkungen gemacht werden.

Auf aktuellen High-End-Karten zum entscheidenden Faktor ist der Kühler geworden. NVIDIA hat mit der GeForce GTX 780 Ti dabei weniger Probleme als AMD mit der Radeon R9 290X und R9 290 - zumindest auf die Referenzkühlung bezogen. Mit den ersten Custom-Modellen der Radeon R9 290X ging es aber zunächst einmal darum, überhaupt den maximalen Takt zu erreichen. Vielleicht sind die Hersteller daher etwas vorsichtiger bei der werksseitigen Übertaktung der Radeon R9 290X. Die Partner von NVIDIA können da schon etwas aggressiver an das Thema herangehen, schließlich sind die eigenen Kühlungen in der Lage die GPU deutlich unter der Ziel-Temperatur zu halten. Oftmals schaffen das die Hersteller aber nur, indem sie die Lüfter (zu) schnell arbeiten lassen. Auch hier scheint EVGA den richtigen Mittelweg gefunden zu haben. Sowohl im Idle-Betrieb wie auch unter Last messen wir eine geringe Lautstärke, die im Vergleich zur Referenzversion eine deutliche Verbesserung darstellt. Die Leistungsaufnahme bleibt dabei im Rahmen, auch unter Last. Man merkt der GeForce GTX 780 Ti Classified förmlich an, dass sie mit angezogener Handbremse arbeitet.

Damit kommen wir auch schon zum Thema Overclocking, einer Paradedisziplin der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified. Die Verwendung eines alternativen Voltage Regulation Module macht sich aber erst bezahlt, wenn man das BIOS von seinen Fesseln befreit. Dazu haben wir einfach das modifiziertes BIOS von Kingpin verwendet, ein Wechsel auf das zweite angebotene BIOS der Karte ist aber ebenso möglich. Nun erlaubt der "GTX Classified Controller" die volle Kontrolle über die drei wichtigsten Spannungen. Bis zu 1,5 Volt sind zunächst möglich, für eine Karte mit Luftkühler ist dieses Maximum aber schnell tödlich. Wir versuchten es mit etwa 1,3 Volt und spielten mit Takt und Spannung so lange, bis wir einen stabilen Betrieb bei einem möglichst hohen Takt erreicht hatten. Letztendlich erreichten wir einen GPU-Takt von 1.384 MHz. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass noch keine andere GeForce GTX 780 Ti in unseren Händen dies schaffte. Aber wie auch mit den Werkseinstellungen bleibt auch bei einem derartigen Overclocking-Ergebnis das Gefühl, dass noch deutlich mehr Potenzial in der Karte steckt, als wir zu Tage fördern können. Mit einem Wasser- oder gar LN2-Kühler versehen, sind sicherlich auch 1,4 - 1,5 GHz problemlos machbar.

Für alle High-End-Freunde bietet EVGA die GeForce GTX 780 Ti Classified K|NGP|N Edition an. Dabei handelt es sich noch einmal um handselektierte Chips, denen zusätzlich noch ein großzügiger Unterbau aus Strom- und Spannungsversorgung gegeben wird. EVGA baut diese Karte allerdings nur auf Anfrage und auch wenn wir uns über ein solches Sample gefreut hätten, ist uns natürlich bewusst, dass wir das Potenzial erst recht nicht hätten ausschöpfen können.

Alternativen? Für wen es eine GeForce GTX 780 Ti sein soll und wer sich auf die ab Werk eingestellten Taktraten verlassen will, für den muss es nicht zwingend das Classified-Modell von EVGA sein. MSI und Gigabyte bieten gleich schnelle Karten, im Falle der GeForce GTX 780 Ti GHz Edition ist man sogar durchweg teurer. Der ACX-Kühler bietet allerdings ein ausreichendes Potenzial, um höhere Taktraten zu erreichen, die wir bisher noch mit keiner anderen Karte gesehen haben. Geht es dann sogar auf eine Wasser- oder LN2-Kühlung, sehen wir als einzige Konkurrenz die KFA2 GeForce GTX 780 Ti HOF, die wir allerdings noch nicht selbst in Händen halten konnten.

evga 780ti classi s

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified mit ACX-Kühler:

Negative Aspekte der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified mit ACX-Kühler:

Persönliche Meinung

Etwas schade finde ich, dass EVGA sich (aus welchem Grund auch immer) bei seinen High-End-Modellen nicht immer für den höchstmöglichen Takt entscheidet. Da wir die Karten zunächst einmal im Zustand testen, den die Hersteller ab Werk vorsehen, kann ein Classified-Modell nie das zeigen, was in ihm steckt. Wieder einmal aber war es eine Freude zu sehen, was mit einer GPU wie der GK110 möglich ist, selbst unter den wenig idealen Bedingungen einer Luftkühlung. Kingpin als Haus- und Hof-Overclocker hat bereits gezeigt, dass mit der EVGA GeForce GTX 780 Ti Classified 1.900 MHz und mehr machbar sind. Jetzt sind wir auf die ebenfalls in diese Richtung getrimmten Modelle von Galaxy (GeForce GTX 780 Ti HOF ) und MSI (GeForce GTX 780 Ti Lightning) gespannt. (Andreas Schilling)