ASUS ROG Poseidon GTX 780 im Test

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asus-poseidon780-logoASUS gehört zu den Komponenten-Herstellern, die immer wieder mit Überraschungen aufwarten können. Zuletzt konnten wir uns die Dual-GPU-Lösung ROG MARS 760 anschauen. Bereits auf der Computex zeigte ASUS ein erstes Konzept des Poseidon-Designs, damals aber noch auf Basis der damals nicht offiziellen GeForce GTX 760. Ob eine Hybrid-Lösung aus Luft- und Wasserkühlung überhaupt Sinn macht, darüber lässt sich sicher streiten. Wenig sinnvoll wäre es sicher bei einer Mittelklasse-Karte gewesen. Nun ist das Poseidon-Design nicht komplett in der Schublade verschwunden, sondern wurde auf Basis der GeForce GTX 780  weiterentwickelt. Etwas ungünstig ist der aktuelle Zeitraum für einen Release, da viele Interessenten sicher sicher auf die GeForce GTX 780 Ti schielen. Was eine solche Hybrid-Kühlung aus dem Hause ASUS zu leisten im Stande ist, schauen wir uns nun an.

Laut ASUS wird die ROG Poseidon GTX 780 ab Januar 2014 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 570 Euro. Zum Vergleich: Die günstigste GeForce GTX 780 kostet derzeit 425 Euro. Die GeForce GTX 780 DirectCU II OC ist mit alternativer Kühlung und moderater Übertaktung bereits ab 440 Euro zu haben.

Wie immer wollen wir uns nun erst den technischen Daten widmen, bevor wir uns die Karte im Details genauer anschauen.

Architektonische Eckdaten

ASUS ROG Poseidon GTX 780
Straßenpreis UVP 570 Euro
Homepage www.asus.de
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 954 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.006 MHz
Speichertakt 1.502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2.304
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 47 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Trotz einer Kombination aus Wasser- und Luftkühlung geht ASUS sehr konservativ an die werksseitige Übertaktung heran. So wurde der Basis-Takt von 863 auf 954 MHz angehoben. Für den Boost-Takt geht es von 902 auf 1.006 MHz. Dies entspricht einem Overclocking von 11,5 Prozent. Den Speicher hat ASUS bei 1.502 MHz belassen. ASUS bleibt seinem Motto also treu, denn auch bei den DirectCU-II-Versionen belässt man es meist bei einem recht niedrigen Overclocking und so kann die Konkurrenz meist in den Standard-Settings vorbeiziehen. Die 3.072 MB GDDR5-Grafikspeicher sind über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden und kommen so auf eine Speicherbandbreite von 288,4 GB pro Sekunde. Alle weiteren architektonischen Details sind mit der einer jeden GeForce GTX 780 identisch. Dazu gehören die 2.304 CUDA-Prozessoren sowie 192 Textureinheiten und 48 ROPs.

ASUS ROG Poseidon GTX 780 gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X ASUS ROG Poseidon GTX 780 NVIDIA GeForce GTX 780
Straßenpreis ab 450 Euro UVP 570 Euro ab 425 Euro
Homepage www.amd.de www.asus.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT GK110 (GK110-300-A1) GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 954 MHz 863 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.006 MHz 902 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.502 MHz 1.502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 288,4 GB/Sek. 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.0 11.0
Shadereinheiten 2.816 2.304 2.304
Texture Units 176 192 192
ROPs 64 48 48
TDP > 250 Watt 250 Watt 250 Watt

Noch einmal gegenübergestellt haben wir hier die technischen Daten der ASUS Radeon R9 290X, ASUS ROG Poseidon GTX 780 und der Referenzversion der GeForce GTX 780. In den Benchmarks werden wir sehen, wer der Gegenspieler auf Seiten AMDs für die ASUS ROG Poseidon GTX 780 nun wirklich ist. Gespannt sind wir auch darauf, wie sich Temperatur und demnach auch Takt unter Last verhalten.

GPU-Z-Screenshot der ASUS ROG Poseidon GTX 780
GPU-Z-Screenshot der ASUS ROG Poseidon GTX 780

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die bisher gewonnen technischen Daten und zeigt keinerlei Besonderheiten auf.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Elder Scrolls V Sykrim 66 °C 1.097 MHz
Company of Hereos 60 °C 1.058 MHz
Grid 2 69 °C 1.097 MHz
Metro: Last Light 65 °C 1.097 MHz
Crysis 3 71 °C 1.097 MHz
Battlefield 4 71 °C 1.097 MHz
Assassin's Creed IV: Black Flag 70 °C 1.097 MHz
Bioshock: Infinite 68 °C 1.097 MHz
Tomb Raider 68 °C 1.097 MHz

ASUS verspricht einen minimalen Boost-Takt von 1.006 MHz, den die Karte mit 1.097 MHz natürlich in den meisten Fällen auch einhalten kann. Die gewonnenen Werte wurden ausschließlich mit der Luftkühlung und ohne Zuhilfenahme einer Wasserkühlung erreicht. Ohne manuellen Eingriff durch den Nutzer wird sich daran auch nichts ändern, denn die Temperatur ist niedrig genug, um den maximalen Boost-Takt zu erreichen.

Genau dies haben wir dann auch getan, um die ASUS ROG Poseidon GTX 780 in der Kombination aus Wasser- und Luftkühlung zu testen. Wir haben den GPU-Takt auf 1.189 MHz angehoben und kamen über den Boost auf 1.280 MHz. Den Speicher ließen wir währenddessen mit 1.650 MHz arbeiten. Dies entspricht einem Overclocking von 16,6 Prozent und mit diesen Werten musste die Karte unseren kompletten Benchmark-Parcours bewältigen. Verwendet wurde dazu eine externe Komplettlösung aqua computer aquaduct 240.


 

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Nur die beiden Anschlüsse für die Wasserkühlung lassen eigentlich darauf hindeuten, dass es sich bei der ROG Poseidon GTX 780 um eine Grafikkarte mit Hybrid-Kühler handelt. Ansonsten könnte es sich beim dem Design auch um eine neue DirectCU-Generation handeln. Wie der Name bereits verrät, gehört diese Karte zur ROG-Serie, eine Abkürzung die für "Republic of Gamers" steht und deren Logo sich auch auf der Front der Karte wiederfindet. ASUS hat den verwendeten Kühler DirectH2O getauft.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Auf der Rückseite hat ASUS eine Backplate untergebracht, die einige Bereiche ausspart, auf die wir später noch etwas genauer eingehen wollen. Das große "ASUS Poseidon"-Logo ist anders als bei der Gigabyte GeForce GTX 780 Ti GHz Edition im eingebauten Zustand der Karte von außen lesbar.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Die beiden verbauten Lüfter haben einen Durchmesser von 90 mm und ASUS hat dieses Mal auf spezielle Designs, wie eine Hybrid-Lösung aus Radial- und Axiallüfter, verzichtet. Den Begriff "Hybrid" haben wir verwendet und werden wir aufgrund der Kühlung noch mehrfach verwenden, daher sind wir ASUS an dieser Stelle dankbar nicht noch eine zweite Baustelle in dieser Hinsicht zu eröffnen.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Auf der Backplate der Karte ist das bereits angesprochene "ASUS Poseidon"-Logo zu finden. Darunter sind bereits drei vernickelte Heatpipes und die beiden Anschlüsse für die Wasserkühlung sichtbar.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Über die beiden SLI-Anschlüssen lassen sich bis zu drei dieser Karten in einem SLI-Verbund betreiben. Natürlich können dies auch andere Modelle der GeForce GTX 780 sein und ohnehin wird es wohl nur wenige Systeme geben, in denen sich mehr als eine ROG Poseidon GTX 780 wiederfinden wird.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Wie auch beim Referenzmodell erfolgt die Versorgung der Karte über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss. Zusammen mit den 75 Watt die über den PCI-Express-Steckplatz an die Karte geführt werden können, kommt die ASUS ROG Poseidon auf eine theoretische Versorgung von 300 Watt. ASUS verwendet um 180 ° gedrehte Anschlüsse, damit sich die Arretierung nicht mit dem Kühler in die Quere kommt.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Das schwarz-rote Design kennen wir von zahlreichen ASUS-Grafikkarten bereits. Am Ende der Karte hat ASUS den entscheidenden Teil des Produktnames auf das Kühlergehäuse aus Aluminium drucken lassen.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

In einer der Aussparungen in der Backplate befinden sich einige Spannungsmesspunkte, an denen sich die GPU-, Speicher- und PLL-Spannung abgreifen lässt. Zwar ist ein Auslesen dieser Spannungs-Domains auch per Software möglich, sollte die ASUS ROG Poseidon GTX 780 allerdings einmal über den Spezifikationen betrieben werden, könnte es sein, dass die Software die Werte dann nicht mehr korrekt ausliest. Über einen externen Spannungsprüfer können dann immer noch die korrekten Werte ausgelesen werden.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

ASUS ermöglicht den Betrieb der ROG Poseidon GTX 780 entweder ausschließlich mithilfe der Luftkühlung oder in Kombination mit einer Wasserkühlung. Es besteht also nicht die Notwendigkeit einer Wasserkühlung, auch wenn eine Anschaffung der Karte voraussichtlich nur beim Einsatz einer solchen Kühlung wirklich Sinn macht.

An der Karte selbst befinden sich Anschlüsse mit einem Innenmaß von 1/4 Zoll. In diese können Adapter verschraubt werden, die auf 1/2 oder 3/8 Zoll konvertieren, um so die eventuell bereits verwendeten Schlauchsysteme und Installationen verwenden zu können.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Wenig zu besprechen gibt es beim Blick auf die Slotblende. Hier zu finden sind jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4 sowie zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D). Über die Öffnungen in der Slotblende entweicht nur wenig warme Luft, da ASUS den Luftstrom nicht explizit in diese Richtung lenkt.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Ein weiteres Merkmal der ASUS ROG Poseidon GTX 780 ist das beleuchtete "Reblublic of Gamers"-Logo. Unter Last wechselt es von einem stetigen Leuchten in ein pulsierendes.


 

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Ohne den Direct-H2O-Kühler wird der Blick auf das nackte PCB frei. Während im linken Bereich eigentlich keinerlei Besonderheiten zu erkennen sind, dürfte das geschulte Auge auf der rechten Seite bereits die ausgiebige Spannungsversorgung erblickt haben.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Insgesamt zehn Phasen kümmern sich um die Spannungsversorgung von GPU und Speicher. Acht Phasen entfallen dabei auf die GPU, zwei weitere sind dem Speicher zugeteilt. Neben der schieren Anzahl an Phasen setzt ASUS auch auf besonders hochwertige Komponenten. So sind im vorderen und hinteren Bereich einer jeden Phase die Kondensatoren zu sehen, die ASUS als "Japan-made 10K Black Metallic" bezeichnet. Sie sollen 20 Prozent weniger Abwärme erzeugen und fünfmal langlebiger sein als die Standard-Kondensatoren.

Bei den mit einem eigenen Logo versehen Spulen handelt es sich um sogenannte "Super Alloy Chokes". Sie sollen das nervige Fiepen reduzieren bzw. komplett verhindern. Während unserer Tests war zumindest nichts davon zu hören. Bei den flachen Bauteilen hinter den Spulen handelt es sich um Transistoren ("Super Alloy MOS), die um 30 Prozent höhere Spannungen aushalten sollen. ASUS hat also die komplette Spannungsversorgung mit hochwertigen Komponenten ausgestattet, welche die Lebensdauer, aber auch das OC-Potenzial erhöhen sollen. Zu einigen weiteren Komponenten kommen wir noch.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Denn ebenfalls eine wichtige Rolle spielt das VRM (Voltage Regulation Module). Es ist für die Ansteuerung der verschiedenen Spannungs-Domains verantwortlich. Für ein möglichst hohes Overclocking-Potenzial sind saubere Spannungen, ohne Rauschen, wichtig. Der Digi+ VRM soll diese mit einem Rauschabstand von 159 bis 239 mV gewährleisten. Durch diesen Baustein ebenfalls verbessert werden soll der Stromfluss durch die Spannungsphasen, die dadurch effektiver arbeiten können. ASUS spricht davon die typische Leistungsaufnahme von 34,4 auf 28,7 Watt reduzieren zu können.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Auf der Rückseite des PCBs, genau hinter der GPU befinden sich diese drei kleinen SMD-Bauteile. Bei diesen handelt es sich um POSCAPs. Dabei handelt es sich um Tantal-Elektrolytkondensatoren mit Polymer-Elektrolyten. Dies wird wohl nur den eingefleischten Elektrotechnikern etwas sagen. Auch sie sollen für eine möglichst gute Versorgung der GPU sorgen und damit das Overclocking-Potenzial optimieren.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Ein Blick auf den Kühler zeigt, ASUS kühlt mit dem Direct H2O neben der GPU auch viele weitere Komponenten auf der Karte. Dazu gehören die Speicherchips und die eben ausgiebig besprochenen Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

Ein paar Worte zum Aufbau des Kühlers: Innerhalb des Kupferblocks, der direkt auf der GPU aufliegt, befindet sich eine Vapor-Chamber. Durch Verdunsten und Kondensieren einer Flüssigkeit wird die Abwärme von der GPU abgeführt und an andere Stelle wieder abgegeben. Mithilfe von drei Heatpipes und einem großflächigen Kühlkörper aus Aluminium wird die Abwärme unter Verwendung der Luftkühlung abgeführt.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Anders als bei dedizierten Wasserkühlungen wird das Wasser nicht innerhalb des Kühlers durch feine Kanäle geführt, sondern in einem U-förmigen Rohr durch diese Vapor-Chamber geleitet. Da Kupfer im Zusammenspiel mit Wasser keine allzu positiven Eigenschaften für einen Wasserkreislauf entwickelt, hat ASUS die Innenseiten des Rohrs vernickelt.

ASUS ROG Poseidon GTX 780
ASUS ROG Poseidon GTX 780

Noch einmal ein genauer Blick auf die Oberfläche der Vapor-Chamber, die aus Kupfer besteht, die Abwärme daher besser aufnehmen soll, als dies einer Bodenplatte aus Aluminium möglich sein soll.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.82
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der ASUS ROG Poseidon GTX 780.

Lautstärke - Idle

strom-idle
in dB(A)


Bereits bei der Idle-Lautstärke sind wir positiv überrascht von der Leistung der ASUS ROG Poseidon GTX 780. Nur per Luft gekühlt erreicht die Karte einen Wert von 34,8 dB(A) und ist damit bereits deutlich leiser als die Referenzversion. Schließen wir die Karte in einen Wasserkühlungskreislauf mit ein, landen wir bei 33,7 dB(A), also einer weiteren Reduzierung der Geräuschkulisse.

Lautstärke - Last

strom-idle
in dB(A)

Entscheidend aber dürften die Messwerte unter Last sein. Hier erreicht die ASUS ROG Poseidon GTX 780 einen Wert von 45,3 dB(A) bei reiner Luftkühlung. Damit setzt sie sich bereits deutlich vom übrigen Testfeld ab. Noch besser gelingt dies, wenn auch Wasser den Kühler durchströmt. Hier messen wir dann eine Lautstärke von 39,6 dB(A), da die Lüfter mit weiter reduzierter Drehzahl arbeiten können.

Temperatur - Idle

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in °C


Die Idle-Temperatur spielt heutzutage kaum noch eine wichtige Rolle, da die meisten Kühler in der Lage sind ihre GPU zwischen 30 und 40 °C zu halten. Wichtig ist hier das Zusammenspiel zwischen Temperatur und Lautstärke geworden. Im Idle-Betrieb konnte die ROG Poseidon GTX 780 bereits zeigen, dass sie in der Lage ist, sowohl mit Luft- wie auch Zuhilfenahme der Wasserkühlung, leise zu arbeiten. Die Temperaturen von 31 bzw. 28 °C unterstreichen den bisher positiven Eindruck.

Temperatur - Last

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in °C

Besonders groß wird der Unterschied zwischen einer reinen Luftkühlung und dem Luft-Wasser-Kombibetrieb unter Last. Hier erreicht die ROG Poseidon GTX 780 einen Wert von 71 °C, was für eine luftgekühlte GeForce GTX 780 ein sehr guter Wert ist. Lassen wir noch Wasser durch den Kühler strömen, landen wir bei 53 °C. Dies mag den Wasserkühlungs-Enthusiasten vielleicht nicht begeistern, durch die wenig aufwendige Führung des Wassers durch den Kühler hatten wir aber schon mit einem weitaus schlechteren Ergebnis gerechnet.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Idle

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in Watt


Nicht ganz einhalten kann ASUS das Versprechen der geringeren Leistungsaufnahme durch die verbesserten Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung. Während die Referenzversion auf einen Idle-Verbrauch von 120,5 Watt kommt, liegt die ASUS ROG Poseidon GTX 780 bei knapp über 126 Watt. In der Praxis sind diese Unterschiede aber fast zu vernachlässigen, da das Gesamtsystem einen großen Einfluss hat und nicht nur die Grafikkarte isoliert von den restlichen Komponenten.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem) - Last

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in Watt

Durch das moderate Overclocking der ROG Poseidon GTX 780 durch ASUS liegt der Last-Verbrauch in den Standard-Settings fast 60 Watt über der langsameren Referenzversion. Durch unser manuelles Overclocking schnellt er noch einmal deutlich nach oben und lässt sogar noch etwas Abstand zwischen sich und der bisher schnellsten GeForce GTX 780 Ti. Ob mit diesem höheren Verbrauch auch die entsprechende Performance einhergeht, schauen wir uns auf den folgenden Seiten an.


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark - Ice Storm

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Futuremark 3DMark - Cloud Gate

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Futuremark 3DMark - Fire Strike

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Futuremark 3DMark - Fire Strike Extreme

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Luxmark 2.0 - Sala

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Samples pro Sekunde in tausend

Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid2D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Fluid3D

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Skalar

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ComputeMark - 1024x600 Complex - Mandel Vektor

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ComputeMark - 1024x600 Complex - RayTracing

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 1.920x1.080 8xAA+FXAA 16xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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The Elder Scrolls V: Skyrim - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Crysis 3 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Crysis 3 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Crysis 3 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Bioshock: Infinite gelangt man über diesen Link.

Bioshock Infinite - 1.920x1.080 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 1.920x1.080 DirectX 11 Ultra

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Bioshock Infinite - 2.560x1.600 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 2.560x1.600 DirectX 11 Ultra

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Bioshock Infinite - 3.840x2.160 DirectX 10 Hoch

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Bioshock Infinite - 3.840x2.160 DirectX 11 Ultra

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Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Battlefield 4 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4 - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Battlefield 4 - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Battlefield 4 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Um die Benchmarks in einem Echtzeit-Strategiespiel kümmert sich Company of Heroes 2. Das von Relic Entertainment entwickelte Spiel ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und basiert auf der einer eigenen Essence 3.0 getauften Spieleengine. Grafisch nicht sonderlich imposant schaffen es dennoch selbst die neuesten High-End-Karten nicht immer flüssige FPS darzustellen. Abhängig von den gewählten Auflösung und den Anti-Aliasing-Einstellungen sind selbst Multi-GPU-Systeme am Limit.

Company of Heroes 2 - 1.920x1.080 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 1.920x1.080 8xAA 16xAF

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Company of Heroes 2 - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 2.560x1.600 8xAA 16xAF

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Company of Heroes 2 - 3.840x2.160 1xAA 1xAF

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Company of Heroes 2 - 3.840x2.160 8xAA 16xAF

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Metro: Last Light ist der Nachfolger von Metro 2033 und basiert auf einem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Es wird eine eigens entwickelte A4 Enginge verwendet, welche auch die neusten DirectX-11-Features bietet. Tesselation, Partikel- und Beleuchtungseffekte sorgen für eine ganz eigene Stimmung und für ordentlich Last auf der GPU.

Metro: Last Light - 1.920x1.080 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 1.920x1.080 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 2.560x1.600 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 2.560x1.600 1xSSAA 16xAF

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Metro: Last Light - 3.840x2.160 1xAA 4xAF

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Metro: Last Light - 3.840x2.160 1xSSAA 16xAF

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Mit Tomb Raider wurde Lara Croft in diesem Jahr wiederbelebt. Doch anders als früher ist Lara Croft nicht mehr nur eine attraktive Abenteurerin, sondern eine junge Archöologin, die in einer Survival-Horror-Umgebung auf einer verlassenen Insel überlegen muss. Die von Square Enix entwickelte Crystal Engine beherrscht die neusten DirectX-11-Effekte und bringt damit auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Tomb Raider - 1.920x1.080 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 1.920x1.080 2xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 2.560x1.600 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 2.560x1.600 2xSSAA 16xAF

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Tomb Raider - 3.840x2.160 1xAA+FXAA 1xAF

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Tomb Raider - 3.840x2.160 2xSSAA 16xAF

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Grid 2 wurde in guter alter Racing-Tradition von Codemasters entwickelt. Der Cross-Plattform-Titel basiert auf der EGO-3.0-Engine. Diese ist eine Weiterentwicklung der Neon Game Engine, wie sie bei Colin McRae verwendet wurde. Für ein Rennspiel wichtig ist vor allem eine flüssige Darstellung mit möglichst hohen FPS.

Grid 2 - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Grid 2 - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Assassin's Creed 4 Black Flag ist der vierte Nachfolger der Assassin's Creed Reihe und baut auf der AnvilNext-Image. Tag- und Nachtzyklen, Vegetation, ein verbessertes Rendering sowie eine ebenfalls optimierte Beleuchtung und Reflexionen sind die Hauptmerkmale der aktuellen Generation.

Assassins Creed IV: Black Flag - 1.920x1.080 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 2.560x1.600 1xAA 1xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 2.560x1.600 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Assassins Creed IV: Black Flag - 3.840x2.160 4xMSAA 16xAF

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Nicht Fisch nicht Fleisch - so werden Kühler von Drittherstellern im Hybrid-Design bisweilen gerne bezeichnet. Auch ASUS weiß mit der ROG Poseidon GTX 780 nicht so wirklich, wohin man will. Einerseits scheint man mit dem Direct-H2O-Kühler einen guten Luftkühler entwickelt zu haben. Die Unterstützung durch das kühle Nass weiß er zu schätzen, allerdings scheint die Umsetzung der Kühlung nicht ideal zu sein. Die niedrigen Last-Temperaturen und die dadurch ebenfalls niedrigeren Drehzahlen der Lüfter zeigen viel Gutes, allerdings hätte ASUS sich gerne etwas bei den Wasserkühlerhersteller abschauen dürfen, denn es wäre deutlich mehr Potenzial in der Kühlung vorhanden, als wir offenlegen konnten. In einem kurzen Test haben wir die ROG Poseidon GTX 780 auch komplett ohne die Lüfter, also lautlos arbeiten lassen. Allerdings stieg die GPU-Temperatur dann immer weiter an und erreichte Werte (60 °C und mehr), die einer Wasserkühlung dann nicht mehr gerecht werden.

Ein weiteres Problem solcher Eigenentwicklungen zeigt die ASUS ROG Poseidon GTX 780 auch in anderer Hinsicht auf: Die enorm langen Entwicklungszyklen aktueller Hardware. NVIDIA brachte die GeForce GTX 780 am 23. Mai auf den Markt. Bereits zur Computex sahen wir erste Design-Studien zu Poseidon auf Basis der GeForce GTX 760. Vermutlich dachte ASUS zu diesem Zeitpunkt bereits über ein Modell mit der damals schnellsten NVIDIA-GPU nach. Erst jetzt, also sechs Monate später erblickt die ROG Poseidon GTX 780 das Licht der Welt. Ähnlich erging es ASUS mit der ROG MARS 760, die zwei GTX-760-GPUs in einem SLI verwendet. Sie sollte die GeForce GTX Titan schlagen, doch inzwischen ist die GeForce GTX 780 Ti erschienen - somit war der Titan-Killer ebenso schwierig zu vermarkten, wie nun die ROG Poseidon GTX 780.

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Nicht schmälern soll all dies aber die Leistung der Karte. Die GeForce GTX Titan wird in nahezu allen Benchmarks übertroffen und die GeForce GTX 780 Ti muss sich in Acht nehmen. Schon schwieriger wird es allerdings gegen die Custom-Modelle der GeForce GTX 780 Ti. Dies aber alles nur unter der Maßgabe: Wasserkühlung und manuelles Overclocking. In den Standard-Settings tut sich die ROG Poseidon GTX 780 schwerer - mal ist die GeForce GTX Titan vorne, mal das Hybridmodell aus dem Hause ASUS.

Wie alle Karten der ROG-Reihe legt ASUS auch die Poseidon GTX 780 ausdrücklich für ein hohes Overclocking aus. Immerhin erreichten wir ein Plus von mehr als 25 Prozent gegenüber den eigenen Vorgaben. Durch den Boost-Takt von 1.097 MHz relativiert sich das Ergebnis aber noch einmal etwas, aber insgesamt sind wir mit den erreichten 1.228 MHz sehr zufrieden. Wie hoch der Anteil der speziellen Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung daran ist, können wir nicht abschätzen - es hat zumindest nicht das Gegenteil bewirkt. Schön finden wir auch immer wieder solche Features wie die Messpunkte für die verschiedenen Spannungs-Domains. Ob sie nun genutzt werden oder nicht, der Platz und das Geld für ein paar Lötpunkte auf dem PCB sollten immer übrig sein.

Sehr gut gefallen hat uns die Leistung des Kühlers. Hier nehmen wir die Wasserkühlungs-Komponente zunächst einmal heraus. Leise in Idle- und Last-Betrieb und durchweg mit niedrigen Temperaturen empfehlen die Kühllösung für den breiteren Einsatz. Allerdings wird sich dies im Vergleich zu den Kosten einer DirectCU-II-Kühlung sicher nur schwerlich realisieren lassen. Gerne würden wir eine ähnliche Lösung auch auf Basis der GeForce GTX 780 Ti sehen.

Kurz vor der Veröffentlichung dieses Artikels nannt uns ASUS den Januar 2014 als Termin für die ROG Poseidon GTX 780. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 570 Euro. Damit lässt sich auch ASUS die Wasserkühlung gut bezahlen - der übliche Aufpreis von 100 - 150 Euro schlägt auch bei dieser Grafikkarte zu.

Alternativen? Aufgrund der vermeintlich relativ hohen Preises der ASUS ROG Poseidon GTX 780 empfehlen wir an dieser Stelle eine Referenzversion der GeForce GTX 780, die dann mit einem Wasserkühler eines Dritthersteller ausgestattet wird. Natürlich ist dies nun für Nutzer interessant, die bereits eine Wasserkühlung ihr Eigen nennen dürfen.

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Positive Aspekte der ASUS ROG Poseidon GTX 780:

Negative Aspekte der ASUS ROG Poseidon GTX 780:

Persönliche Meinung

Im Vergleich zur ROG MARS 760 gefällt mir die ROG Poseidon GTX 780 deutlich besser, weil sie einfach mehr Sinn macht. Warum auf eine Dual-GPU-Lösung mit all ihren Nachteilen zurückgreifen, wenn ich die gleiche Performance zu einem gleichwertigen Preis auch aus einer GPU schöpfen kann? Etwas schade ist, dass die ROG Poseidon GTX 780 nicht auf Basis der GeForce GTX 780 Ti erschienen ist - aber vielleicht hat ASUS ja bereits eine Umsetzung in der Schublade. Ansonsten ist die GeForce GTX 780 ja durch das Erscheinen der Ti-Variante nicht schlechter geworden. Ganz im Gegenteil, ASUS schöpft aus der Hardware mit einer wirklich guten Luftkühlung noch viel Leistung. (Andreas Schilling)