EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked mit ACX-Kühler im Test

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evga-gtx780ti-logoMit der GeForce GTX 780 Ti erreichte NVIDIA die Krönung der eigenen GPU-Entwicklung, lässt sich dies in Sachen Preis aber auch ordentlich bezahlen. AMDs Radeon R9 290X ist in weiten Teilen geschlagen und anders als bei der Konkurrenz dürfen die Partner von NVIDIA ihre Modelle auch in Sachen Kühlung anpassen. Die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra konnte bereits beweisen, welches Potenzial eine Custom-Kühlung bereitstellen kann. Diesen Anspruch hat auch EVGA mit der GeForce GTX 780 Ti Superclocked mit ACX-Kühler. Die Kühlung konnte bereits in Vergangenheit überzeugen. Umso gespannter waren wir auf die Ergebnisse auf Basis der GeForce GTX 780 Ti.

Gleich vier unterschiedliche Versionen der GeForce GTX 780 Ti hat EVGA bereits vorgestellt. Zwei Karten basieren allerdings komplett auf dem Referenzdesign. Erst bei den Modellen mit ACX-Kühler dürfte es für die meisten potenziellen Käufer interessant werden. Dies wären zum einen die von uns getestete GeForce GTX 780 Ti Superclocked und eine komplett mit Referenztakt betriebene Version. Den modifizierten Kühler lässt sich EVGA mit einem Aufpreis von etwa 60 Euro bezahlen.

Architektonische Eckdaten

Die werksseitige Übertaktung lässt einen Blick auf die technischen Daten mehr als sinnvoll erscheinen. Im Folgenden die dazugehörige Tabelle:

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
Straßenpreis ab 690 Euro
Homepage eu.evga.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.072 MHz
Speichertakt 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 336 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2.880
Textur Units 240
ROPs 48 
Pixelfüllrate 48,3 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Die Basis bildet also die GeForce GTX 780 Ti, folglich unterscheidet sich die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX architektonisch nicht von dieser. Den Basis-Takt hebt EVGA von 876 auf 1.006 MHz an. Per GPU-Boost geht es von 928 auf mindestens 1.072 MHz rauf. In diesen beiden Punkten unterscheidet sich die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX auch nicht von der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra. Der Speicher-Takt macht dann aber den Unterschied, denn während EVGA sich an die Referenzvorgaben von 1.750 MHz hält, ließ Inno3D seinen Speicher mit 1.800 MHz arbeiten.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 480 Euro ab 690 Euro ab 580 Euro
Homepage www.amd.de eu.evga.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT GK110 (GK110-425-B1) GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 1.006 MHz 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.072 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.750 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 336 GB/Sek. 336 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.880 2880
Texture Units 176 240 240
ROPs 64 48 48
TDP > 250 Watt > 250 Watt 250 Watt

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die bisher in der Theorie behandelten technischen Daten. Den Mindest-Boost-Takt von 1.072 MHz sollte das Modell von EVGA aber auch unter Last halten können. In den durchlaufenden Benchmarks haben wir daher Werte wie Takt und Temperatur festgehalten, um einen Praxiseindruck von Leistung und Kühlung zu kommen.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
Unigine Valley 69 °C 1.137 MHz
Crysis Warhead 69 °C 1.150 MHz
Hitman: Absolution 65 °C 1.150 MHz
Bioshock 67 °C 1.137 MHz
The Elder Scrolls V Skyrim 68 °C 1.150 MHz
Call of Duty: Black Ops 2 65 °C 1.150 MHz
Anno 2070 68 °C 1.110 MHz
Battlefield 3 69 °C 1.137 MHz
Far Cry 3 68 °C 1.124 MHz
Crysis 3 68 °C 1.137 MHz
Battlefield 4 69 °C 1.150 MHz

Zwischen 1.110 MHz im Minimum und 1.150 MHz im Maximum bewegen wir uns also bei der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX und das bei Temperaturen zwischen 65 und 69 °C. Somit arbeitet die GPU also immer noch unterhalb des Temperaturlimits und kann die anhand des BIOS festgemachten maximalen Boost-Taktraten hin und wieder voll ausnutzen. Die Referenzversion erreichte in der Praxis meist einen Takt von 1.019 MHz - EVGA legt also noch einmal gut 100 MHz drauf.

Auf der nun folgenden Seite schauen wir uns die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX bzw. den verwendeten Kühler einmal etwas genauer an.


EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

EVGA setzt auch auf der GeForce GTX 780 Ti Superclocked mit Custom-Kühler auf das ACX-Modell, das wir bereits von zahlreichen weiteren Modellen in unterschiedlichen Ausführungen kennen. EVGA spricht von einer 40 Prozent größeren Kühler-Oberfläche (im Vergleich zur Referenzkühlung) und von um 7 Prozent (MOSFET) bzw. 15 Prozent (GPU und Speicher) niedrigeren Temperaturen. Die beiden Lüfter sind mit speziellen Lagern ausgestattet, die eine Lebensdauer der Lüfter von durchschnittlich zwölf Jahren erlauben sollen.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Auch EVGA setzt zunächst einmal auf das Referenz-PCB von NVIDIA, was sich vermutlich erst mit dem Erscheinen der Classified-Version ändern wird. Der Kühler ragt dabei nicht über das PCB hinaus, sodass es bei einer Länge von 26,5 cm bleibt.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Neben den besonders leisen Lüftern und Kugellagern soll sich die ACX-Kühlung durch eine besonders große Fläche der Aluminium-Finnen auszeichnen. Um dies zu unterstützen, verlaufen insgesamt fünf Heatpipes von der Bodenplatte auf der GPU in die beiden Kühler, die wiederum von den 90-mm-Lüftern mit kühler Luft durchströmt werden. Bei den Messungen werden wir sehen, wie sich dies in der Lautstärke und den Temperaturen niederschlägt.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Noch einmal ein Bildausschnitt auf die beiden Lüfter und den darunterliegenden Kühlkörper. Der Schriftzug in der Mitte identifiziert die Karte eindeutig als GeForce GTX 780 Ti. Auf Gimmicks wie einen beleuchteten Schriftzug verzichtet EVGA an dieser Stelle.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Über die beiden SLI-Anschlüsse lassen sich bis zu drei dieser Karten in einem SLI-Verband betreiben. Da der Kühler nur eine Höhe von zwei Slots hat, stellt dies auch kein größeres Problem dar. Die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra besitzt eine Höhe von drei Slots, was je nach eingesetztem Mainboard den Aufbau eines SLI-Systems zumindest erschwert, wenn nicht gar unmöglich macht.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Aufgrund des Referenzdesigns beim PCB bleibt es auch bei jeweils einem 6-Pin- und einem 8-Pin-Anschluss zur zusätzlichen Stromversorgung. Erst bei Erscheinen erster Karten mit stärker ausgeführter Strom- und Spannungsversorgung werden wir sehen, wie limitierend das aktuelle Design wirklich ist. Links ist der Anschluss zu sehen, der im Normalfall für die Beleuchtung des GeForce-Logos verwendet wird.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Ein Blick seitlich auf die Karte zeigt sowohl das Kühler-Gehäuse wie auch den darunterliegenden Kühlkörper und die Metallplatte, die abgesehen von der GPU alle weiteren Bauteile (vor allem aber die Speicherchips) abdeckt. Wer sich den Kühler etwas genauer anschauen möchte, dem empfehlen wir unseren Artikel zur EVGA GeForce GTX 780 Superclocked mit eben diesem Kühler.

EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX

Auf der Slotblende befinden sich die üblichen Anschlüsse in Form von jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 sowie zweimal Dual-Link-DVI.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.65
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX.

Messungen: Leistungsaufnahme

Alle drei bisher von uns getesteten Modelle der GeForce GTX 780 Ti, also sowohl die Referenzversion wie auch die Modelle von EVGA und Inno3D bewegen sich beim Idle-Verbrauch in etwa auf einem Niveau. 105,6 Watt sind also weder im positiven wie auch im negativen Sinne ein Ausreißer.

Messungen: Leistungsaufnahme

Unter Last-Bedingungen messen wir für die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX einen im Vergleich zur Referenzversion 40 Watt höheren Verbrauch. Noch etwas mehr verbrauchte das Modell von Inno3D, wenngleich hier nur ein zusätzlicher Mehrverbrauch von etwa fünf Watt gemessen wurde. Sollte die Leistung sich entsprechend des höheren Verbrauchs verhalten, spricht nichts gegen den Stromhunger. Im Vergleich zur GeForce GTX 780 Classified legt der Verbrauch der Superclocked-Ti-Variante um etwa 20 Watt zu. In den Benchmarks werden wir sehen, wie groß der Abstand an dieser Stelle wirklich ist.

Messungen: Temperatur

35 °C GPU-Temperatur im Idle-Betrieb sind ein guter Wert. Mit den nur wenigen Watt Abwärme von GPU und den restlichen Komponenten hat der ACX-Kühler offenbar keine größeren Probleme. Gespannt sind wir nun, wie sich das Zusammenspiel mit der Lautstärke darstellt.

Messungen: Temperatur

Mit 69 °C bleibt die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX gute fünf Grad Celsius kühler als das Modell von Inno3D. Gegenüber der Referenzversion sind es sogar 14 Grad Celsius. Damit bewegt sich die Karte weit unterhalb des Temperaturlimits und dürfte größtenteils durch das Power-Target limitiert werden.

Messungen: Lautstärke

Ausgezeichnete 34,2 dB(A) messen wir im Idle-Betrieb. Zusammen mit den guten 35 °C hat EVGA es offenbar nicht nur geschafft die GPU kühl, sondern die beiden Lüfter auch noch leise zu halten. Damit setzt sich die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX auch hier vor die Konkurrenz von Inno3D.

Messungen: Lautstärke

Unter Last kann der ACX-Kühler sein Potenzial am besten zeigen. Nicht nur schafft er es die GPU-Temperatur bei 69 °C zu halten, mit 48,9 dB(A) messen wir auch noch den bisher geringsten Wert für die Last-Lautstärke einer GeForce GTX 780 / GTX 780 Ti. Gerade im Vergleich zur Referenzversion bestehend aus der GeForce GTX 780 Ti und AMD Radeon R9 290X (im Uber- und Quiet-Mode) ist die geringere Lautstärke sicher ein großer Pluspunkt für ein solches Custom-Modell.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

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Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Battlefield 4 Screenshot zu Battlefield 4
Screenshot zu Battlefield 4 Screenshot zu Battlefield 4

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 4

Benchmarks: Battlefield 4

Benchmarks: Battlefield 4


Auch die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX haben wir auf ihr Overclocking-Potenzial hin getestet. Dazu setzten wir die Lüfterdrehzahl auf 80 Prozent und wählten ein Powerlimit von +106 Prozent. Mit diesen Vorgaben und ohne weitere BIOS-Anpassungen versuchten wir den maximalen GPU- und Speichertakt zu erreichen. Letztendlich schafften wir einen stabilen GPU-Takt von 1.254 MHz und ließen den Speicher gleichzeitig bei 1.850 MHz arbeiten.

Diese Taktsteigerungen hatten auch Auswirkungen auf die Performance:

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Die Steigerung von Takt und Spannung hat natürlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Temperatur und die Lautstärke.

Benchmarks: Messungen

Benchmarks: Messungen

Benchmarks: Messungen


Wir kennen von EVGA die GeForce GTX 780 Superclocked mit ACX-Kühler und die GeForce GTX 780 Classified, die ebenfalls eine etwas abgewandelte Version des ACX-Kühlers verwendet, der den Bedürfnissen einer solchen Karte auch gerecht wird. Wir wussten also in etwa, was uns mit der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX erwarten wird und dennoch waren wir gespannt darauf, wie sich das aktuelle Modell gegen die Konkurrenz aus eigenem Hause bestehend aus der GeForce GTX 780 Classified sowie der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra stellt.

Bereits der Vergleich auf dem Papier fällt ganz leicht zu Gunsten der Karte von Inno3D aus, weil EVGA auf eine Übertaktung des Grafikspeichers verzichtet. Diese 50 MHz (1.750 vs. 1.800 MHz) sind im Vergleich der technischen Daten der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Konkurrenten. In den Benchmarks sollte sich dies dann auch in den Messungen so darstellen, wenngleich der Unterschied zwischen den beiden Karten denkbar gering ist. Es dürfte also auf die Messwerte bei der Temperatur und der Lautstärke hinauslaufen, um die beiden Konkurrenten voneinander unterscheiden zu können.

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In der Praxis gilt: Die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX kann den versprechenden Boost-Takt von 1.072 MHz immer halten. Es geht sogar noch ein paar Megahertz nach oben, denn in den meisten Anwendungen bewegen wir uns zwischen 1.110 und 1.150 MHz. Die Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti schaffte es im Maximum nur auf 1.072 MHz. Ebenso ordentlich stellt sich auch das Performance-Plus gegenüber der Referenzversion dar. Allerdings ist auch ein gehöriger Aufpreis für diese Mehrleistung nötig. Kostet eine Standard-Version der GeForce GTX 780 Ti derzeit etwa 580 Euro, werden für die EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX 690 Euro fällig. Hier wird dann auch deutlich, warum der Mehrverbrauch von 40 Watt kaum eine Rolle spielt, denn die 110 Euro Aufpreis auf den Kaufpreis sind viel entscheidender.

Sehr gut gefallen hat uns der Kühler der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX. Er hält die GPU auf niedrigen Temperaturen und das, ohne die beiden Lüfter zu laut werden zu lassen. Ohne große Eingriffe lässt er sogar ein weiteres Overclocking zu - ohne dass gleich die Lüfterdrehzahl weiter nach oben gedreht werden muss. Auch wenn EVGA im Vergleich zur Karte von Inno3D etwas bei der Performance hinten ansteht, bei der Kühlung muss man sich nicht verstecken.

NVIDIA hat mit der GeForce GTX 780 Ti aber auch einige Trümpfe in der Hand, die bei Bedarf auf Seiten AMDs nicht gedeckt werden können. Dazu gehört z.B. GameStream, das ein Streaming des Spiels über die Shield an den heimischen Fernseher möglich macht, auch wenn sich dieser nicht in direkter Nähe zum Gaming-PC befindet. Natürlich ist es auch möglich die Spiele direkt auf der Shield zu spielen und anzuzeigen. Zukünftig aber den größten Ausschlag könnte G-SYNC für sich verbuchen. Erste eigene Erfahrungen mit der direkten Synchronisation zwischen GPU und Display zeigten mehre als gute Resultate. Jetzt fehlen nur noch die Monitore im Handel. Auf der anderen Seite könnte sich Mantle zu einem echten Vorteil für AMD entwickeln - wenn die Spielestudios ihre versprochene Unterstützung beibehalten und das gebotene Potenzial auch ausschöpfen.

Alternativen? Derzeit bietet sich nur die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra als Alternative an, da wir nur diese bereits im Test hatten. Interessant dürften auch die ersten Custom-Modelle der AMD Radeon R9 290X werden. Denkbar ist auch ein eigenhändiger Umbau dieser Karte auf einen Kühler eines Drittherstellers. Das gesparte Geld bei der Anschaffung lässt sich sicherlich an anderer Stelle ebenso gut verwenden und das geringe Leistungs-Defizit dürften die meisten Nutzer verkraften können.

 

Persönliche Meinung

EVGA liefert einmal mehr ein rundes Produkt ab. Mit der gebotenen werksseitigen Übertaktung bewegt man sich auf Niveau der Konkurrenz. Die fehlenden 50 MHz Speichertakt kann ich verschmerzen bzw. einfach per Software selbst nachregeln. Gar nicht eingreifen würde ich bei der Lüftersteuerung, denn hier hat EVGA einen guten Kompromiss aus niedrigen Temperaturen und einer dennoch geringen Lautstärke gefunden. Dennoch bin ich eher darauf gespannt was EVGA bei der GeForce GTX 780 Ti Classified bieten wird. Das ab Werk eingestellte Overclocking ist dabei weniger interessant. Wichtig ist, welche Änderungen EVGA am PCB vorgenommen hat und welche Möglichkeiten an dieser Front dann geboten werden. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX:

Negative Aspekte der EVGA GeForce GTX 780 Ti Superclocked ACX: