AMD Radeon R9 270 im Test

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r9-270-logoUm es gleich auf den Punkt zu bringen: Die heute präsentierte Radeon R9 270 von AMD ist keine völlige Neuerscheinung und teilt sich dieses Schicksal somit mit Karten wie der Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X. Die Radeon HD 7870 ist der direkte Vorgänger der Radeon R9 270, sowohl in technischer Hinsicht wie auch der Marktausrichtung. Für einige Verwirrung wird sicherlich der Umstand sorgen, dass AMD mit gewissen Referenzfeatures wirbt, die in den Retail-Modellen aber etwas anders ausgelegt sind. Uns stellte AMD die MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition zur Verfügung, auf die wir natürlich ebenfalls noch genauer eingehen werden. Wo sich die Radeon R9 270 nun platziert und für wen eine solche Mittelklasse-Karte das Richtige sein könnte, klären wir natürlich ebenfalls.

AMD könnte so langsam bei den Neuerscheinungen der "Volcanic Islands"-Generation auf die Bremse treten. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht in eine neue Karte vorgestellt wird. Nun wollen wir nicht meckern, schließlich hatten wir in den Monaten zuvor recht wenig zu tun. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 159 Euro könnte die Radeon R9 270 einen sehr attraktiven Preisbereich abdecken. 

Bevor wir die Radeon R9 270 bzw. MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst.

Architektonische Eckdaten

Noch einmal: AMD stellt die Radeon R92 70 natürlich in einer Referenzversion mit dazugehörigen Taktraten vor. Uns stellte man die MSI Radeon R9 270 Gaming in einer OC-Edition zur Verfügung. Da es eine echte Referenzversion wohl nicht im Handel geben wird, decken wir mit einer solchen Karten natürlich dennoch die Marktsituation ab, auch wenn es falsch wäre von "einer" Radeon R9 270 zu sprechen. Daher werden wir nach dem Überblick der technischen Daten nur noch von der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition sprechen.

AMD Radeon R9 270
Straßenpreis 159 Euro
Homepage www.amd.de
Technische Daten
GPU Curacao XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) -
GPU-Takt (Boost Clock) bis zu 925 MHz
Speichertakt 1.400 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2.048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 179,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2
Shadereinheiten 1.280
Textur Units 80
ROPs 32
Pixelfüllrate 29,7 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire

AMD nennt für die Radeon R9 270 eine Anzahl von 1.280 Stream-Prozessoren, nennt aber keinen Namen für diese GPU. Müssen sie auch nicht, denn wirft man einen Blick in den Artikel zur Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X wird man dort ebenso fündig, wie bei der Radeon HD 7870. Auch GPU-Z nennt eine "Pitcairn"-GPU mit 212 mm2 bei 2,8 Milliarden Transistoren. Der Takt wird mit bis zu 925 MHz angegeben. Die 2.048 MB GDDR5-Speicher sind mit 1.400 MHz getaktet und per 256 Bit breitem Speicherinterface angebunden. Auf 179.2 GBit pro Sekunden kommen wir somit. 80 Textureinheiten und 32 ROPs arbeiten weiterhin in der GPU.

Die Parallelen zur Radeon R9 270X sind erstaunlich. Einziges Unterscheidungsmerkmal sind offenbar der GPU-Takt, der bei der R9 270X auf bis zu 1.050 MHz reicht - bei der R9 270 soll bei 925 MHz Schluss sein. Der Speicherausbau von 2.048 MB ist ebenso gleich, wie der Takt, auch wenn die Radeon R9 270X mit bis zu 4.096 verfügbar ist. Der niedrigere GPU-Takt soll die TDP von 180 auf 150 Watt senken. An dieser Stelle sei aber auch angemerkt, dass uns AMD auch keine Radeon R9 270X in der Referenzversion zur Verfügung stellte, sondern ein Modell von HIS. Wir sind aber dennoch gespannt wie nahe sich die beiden Karten kommen.

GPU-Z-Screenshot der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition

Anstatt eines GPU-Taktes von bis zu 925 MHz arbeitet die MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition mit 975 MHz, also 50 MHz schneller. Ansonsten entsprechen die technischen Daten denen der Referenzversion der Radeon R9 270. Sogar der Speichertakt ist mit 1.400 MHz identisch. In der folgenden Tabelle bieten wir noch einmal einen Überblick über die Mittelklasse-Karten der "Volcanic Island"-Generation:

Volcanic Islands im Überblick
Modell AMD Radeon R9 280X AMD Radeon R9 270X AMD Radeon R9 270 AMD Radeon R7 260X
Straßenpreis ab 240 Euro ab 160 Euro 159 Euro ab 110 Euro
Homepage www.amd.de www.amd.de www.amd.de www.amd.de
Technische Daten
GPU Tahiti XTL Curacao XT Curacao XT Bonaire
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden 2,8 Milliarden 2,8 Milliarden 2,08 Milliarden
GPU-Takt 1.000 MHz (1.050 MHz) 1.000 MHz (1.050 MHz) bis zu 925 MHz 1.100 MHz
Speichertakt 1.500 MHz 1.400 MHz 1.400 MHz 1.625 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 2.048 / 4.096 MB 2.048 MB 2.048 MB
Speicherinterface 384 Bit 256 Bit 256 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 288,0 GB/Sek. 179,2 GB/Sek. 179,2 GB/Sek. 104,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 11.2 11.2
Shadereinheiten 2.048 1.280 1.280 896
Textur Units 128 80 80 56
ROPs 32 32 32 16
Pixelfüllrate 33,6 Gpixel/Sek. 33,6 GPixel/Sek. 31,2 GPixel/Sek. 17,6 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire CrossFire CrossFire CrossFire
Maximale Leistungsaufnahme 250 Watt 180 Watt 150 Watt 115 Watt

Direkter Gegenspieler der Radeon R9 270 dürfte die GeForce GTX 760 von NVIDIA sein. Wer möchte kann einen Blick in den dazugehörigen Artikel werfen, um direkte Vergleiche anzustellen. Natürlich haben wir diese Karte auch in den Vergleichsgrafiken bei den Benchmarks.


Da uns nicht ausreichend Zeit mit dem Sample zur Verfügung stand, stellen wir eine Bildergalerie der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition online. Darin zeigen wir einige Detailaufnahmen der Karten mit ihren wichtigsten Eigenschaften.

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Einige weitere Modelle der Radeon R9 270 nennt AMD noch in seinen Folien:

Modelle der Radeon R9 270
Modelle der Radeon R9 270


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R9 270 (925/1.400 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.65
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition.

Messungen: Leistungsaufnahme

Die MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition bewegt sich in der Idle-Leistungsaufnahme im zu erwartenden Bereich. Mit 106,3 Watt sehen wir hier weder einen Ausreißer nach oben, noch nach unten.

Messungen: Leistungsaufnahme

Unter Last ordnet sich die MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition dann ebenfalls dort ein, wo man sie anhand der technischen Daten und TDP erwarten würde. 322,8 Watt für das Gesamtsystem setzen sie genau zwischen die Radeon R7 260X und R9 270X.

Messungen: Temperatur

Der von MSI verbaute Kühler scheint im Idle-Betrieb keinerlei größere Probleme mit der Kühlung der Karte zu haben und hält die GPU konstant auf 33 °C. Erst das Zusammenspiel mit der Lautstärke wird aber zeigen können, was der Kühler wirklich leistet.

Messungen: Temperatur

Unter Last steigt die GPU-Temperatur der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition dann auf 65 °C an. Damit liegen wir weit unterhalb des Bereiches, die aktuelle High-End-GPUs derzeit verkraften müssen. Bei den Referenzversionen der Grafikkarten sind bei AMD 94 °C keine Seltenheit und sogar teilweise gewollt. Für NVIDIA sind bis zu 83 °C planmäßig im Turbo-Mechanismus vorgesehen.

Messungen: Lautstärke

36,5 dB(A) sind zwar ein guter, für eine Karte mit alternativem Kühler aber kein sehr guter Wert. Hier hätte wir uns etwas mehr erhofft und können nur auf eine manuelle Nachbesserung der Nutzers mittels entsprechender Tools verweisen.

Messungen: Lautstärke

Gleiches gilt auch für den Last-Wert von 51,6 dB(A). Auch dieser ist im direkten Vergleich mit den verschiedenen Referenzkarten einfach zu hoch. In Anbetracht der niedrigen Last-Temperaturen können die Lüfter aber auch einfach etwas heruntergeregelt werden. Wir hätten uns aber gewünscht, MSI hätte bereits in diese Richtung gedacht und das eigene Lüfterprofil entsprechend angepasst.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Luxmark


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

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Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Battlefield 4 Screenshot zu Battlefield 4
Screenshot zu Battlefield 4 Screenshot zu Battlefield 4

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 4

Benchmarks: Battlefield 4

Benchmarks: Battlefield 4


Die AMD Radeon R9 270 ist eine Karte, die es eigentlich nicht braucht. Ohnehin handelt es sich nur um ein Rebranding der Radeon HD 7870, deren GPU-Takt etwas gesenkt und deren Speicher-Takt etwas angehoben wurde. Allerdings konnte AMD den Verbrauch auf diesem Wege von 175 auf 150 Watt senken. Noch viel schwieriger aber wird die Sache durch die extreme Nähe in technischer Hinsicht zur Radeon R9 270X. Während die Radeon R9 290X und 290 noch größere Unterschiede aufweisen, sind diese bei der R9 270X und 270 nur in den Details zu finden. Es erschließt sich uns also nicht ganz, warum AMD eine solche Karte noch auf den Markt bringt. MSI hat es bei der Radeon R9 270 wenigstens geschafft sich mittels Übertaktung der GPU etwas zu differenzieren - womit man aber die genannten Karten eigentlich noch etwas näher bringt.

In Sachen Performance sehen wir die Radeon R9 270 knapp hinter der Konkurrenz aus eigenem Hause und diese heißt, welch eine Überraschung, Radeon R9 270X. Die technische Nähe zur Radeon HD 7870 führt auch dazu, dass sich diese beiden Karten in den Benchmarks sehr nahe kommen. Auf Seiten der Konkurrenz aus dem Hause NVIDIA kämpft man verbissen gegen die GeForce GTX 760. Eine Radeon R9 270 mit dem von AMD vorgesehen Takt dürfte nicht weit hinter der von uns getesteten Version von MSI liegen. Die 50 MHz GPU-Takt  sind dafür einfach ein zu geringer Unterschied bei ansonsten gleichen Vorgaben.

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Die Werte für die Leistungsaufnahme liegen auf erwartetem Niveau. Für die MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition hatten wir uns bessere Ergebnisse bei der Lautstärke erhofft. Die Lüfter drehen einfach zu schnell und halten die GPU auf einem Temperaturniveau, das gar nicht nötig ist. Hier darf MSI gerne mit einem BIOS-Update nachbessern. Das werksseitige Overclocking von 50 MHz wollen wir nicht weiter erwähnen und erst wenn wir die anderen Modelle der Radeon R9 270 kennen, wissen wir, ob sie der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition verhelfen, sich vom Rest des Feldes abzusetzen.

AMD gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 159 Euro an. Für 160 Euro ist die Radeon R9 270X bereits zu haben, in sofern stellen wir noch einmal die Frage nach der Daseinsberechtigung. Letztendlich dürfte der Marktpreis deutlich unter 160 fallen und ab 130 Euro sehen wir vielleicht eine Möglichkeit, dass Käufer zu einer dieser Karten greifen und nicht zur Radeon R9 270X. Da wir auch hier eine GPU auf Basis von GCN 1.0 vor uns haben, fehlen  Features wie TrueAudio, DirectX 11.2 Tier 2 und  CrossFire ohne Bridge.

Alternativen? Bereits mehrfach haben wir die technische Nähe der Radeon R9 270 zum größeren Modell 270X erwähnt und hier sehen wir auch die denkbarste Alternative. AMD könnte noch durch eine deutliche Preisreduzierung gegensteuern. Ob es diese geben wird und/oder der Marktpreis sich ohnehin deutlich niedriger einpendelt, werden die kommenden Tage zeigen. Auf Seiten der Karten von NVIDIA darf man sich gerne nach Modellen der GeForce GTX 760 umschauen und wird hier sicherlich ebenfalls fündig.

 

Persönliche Meinung

So richtig schlau werde ich aus der AMD Radeon R9 270 nicht - daran ändert auch das leicht übertaktete Modell von MSI nichts. Hat es diese Karte wirklich noch gebraucht darf man AMD fragen. Ich hätte sie nicht vermisst und so könnte es auch dem potenziellen Käufer ergehen. Etwas sparsamer ist die GPU geworden, dies trifft aber nur auf den Vergleich mit der Vorgängergeneration zu. Die Radeon R9 270X und 270 sitzen sich einfach zu dicht beisammen - mich verwirrt dies nur. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition:

Negative Aspekte der MSI Radeon R9 270 Gaming OC-Edition: