Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra im Test

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inno3d-gtx780ti-logoErst letzte Woche präsentierte NVIDIA die GeForce GTX 780 Ti und bereits heute dürfen wir den ersten ausführlichen Artikel zu einer in der Kühlung und Taktung modifizierten Karten präsentieren. Inno3D ist kein neuer Hersteller am Markt, drängt mit seinen hoch übertakteten Modellen aber immer stärker in das High-End-Segment. Wir haben uns angeschaut, was eine solche werksseitige Übertaktung wert ist und welche Vorteile ein Kühler wie der HerculeZ X3 dabei mit sich bringt.

Bereits dreimal durften wir iChill-Karten aus dem Hause Inno3D testen und daher ist für uns auch der HerculeZ-X3-Kühler kein Unbekannter. Fast ausnahmslos immer präsentierten sich diese Karten als die schnellsten oder unter den schnellsten Karten ihrer Klasse. Mit von der Partie waren die iChill GeForce GTX 770iChill GeForce GTX 780 und als vermutlich engster Vertreter die King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC mit eben dem erwähnten HerculeZ 3X. Ganz billig ist der Spaß einer solchen Karte nicht und so kostet auch die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra satte 700 Euro.

Bevor wir die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst.

Architektonische Eckdaten

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra
Straßenpreis ab 700 Euro
Homepage www.inno3.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.072 MHz
Speichertakt 1.800 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 345,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2880
Textur Units 240
ROPs 48
Pixelfüllrate 48,3 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Festzuhalten bleibt: Rein von der Architektur unterscheidet sich die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra nicht von einer jeden anderen Karte dieses Modells. Am auffälligsten ist sicherlich die Übertaktung. Anstatt 876 MHz lässt Inno3D die GPU im Basis-Takt mit 1.006 MHz arbeiten. In der Praxis hat dieser Wert allerdings kaum Auswirkungen und so schauen wir auf den Boost-Takt, der von 928 auf 1.072 MHz angehoben wurde. Schlussendlich gibt Inno3D auch dem Speicher ein paar Megahertz mehr und lässt diesen anstatt mit 1.750 nun mit 1.800 MHz arbeiten.

Aufgrund des höheren Taktes steigen auch die Werte für die Pixelfüllrate und die Speicherbandbreite. Doch auch dies sind zunächst einmal nur theoretische Werte, die ihre Aussagekraft in der Praxis noch unter Beweis stellen müssen. Wir haben die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra der Referenzversion der 780 Ti und der Radeon R9 290X aus dem Hause AMD gegenübergestellt, um die technischen Daten besser in Relation setzen zu können.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 480 Euro ab 700 Euro ab 600 Euro
Homepage www.amd.de www.inno3.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT GK110 (GK110-425-B1) GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 1.006 MHz 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.072 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.800 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 345,6 GB/Sek. 336 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.880 2880
Texture Units 176 240 240
ROPs 64 48 48
TDP > 250 Watt > 250 Watt 250 Watt

GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Schlussendlich bestätigt ein Blick in GPU-Z die bisherigen Erkenntnisse. Bevor wir uns nun aber mit der Karte genauer beschäftigen, werfen wir noch einen Blick auf die in der Praxis erreichten Boost-Taktraten. Die Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti verspricht einen Mindest-Boost von 928 MHz. In unserem Launch-Artikel erwähnten wir Taktraten zwischen 992 und 1.019 MHz. Für die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra sollte es da schon etwas mehr sein.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
Unigine Valley 60 °C 1.137 MHz
Crysis Warhead 58 °C 1.137 MHz
Hitman: Absolution 57 °C 1.150 MHz
Bioshock 58 °C 1.150 MHz
The Elder Scrolls V Skyrim 58 °C 1.150 MHz
Call of Duty: Black Ops 2 58 °C 1.150 MHz
Anno 2070 59 °C 1.137 MHz
Battlefield 3 59 °C 1.124 MHz
Far Cry 3 58 °C 1.124 MHz
Crysis 3 59 °C 1.124 MHz
Battlefield 4 60 °C 1.137 MHz

Nicht mehr die Temperatur ist der limitierende Faktor bei der Taktung der Karte, sondern nun der maximale Verbrauch. Aufgrund des deutlich höheren Maximaltaktes von 1.150 im Vergleich zu 1.019 MHz dürfte sich dies auch in einem ebenso deutlichen Performance-Plus für die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra darstellen.

Auf der nun folgenden Seite schauen wir uns das äußere Erscheinungsbild der Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra an.


Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Da wir schon einige Karten der iChill-Serie von Inno3D im Test hatten, ist auch der HerculeZ-X3-Kühler kein Unbekannter. Er verdeckt nahezu die komplette Karte und lässt kaum noch einen Blick auf die eigentliche Hardware zu. Drei 90-mm-Lüfter dominieren diese Ansicht und sollen für ausreichend Frischluft sorgen.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Die Rückseite des PCBs wird teilweise von einer Backplate verdeckt. Die wenigen offenen Stellen zeigen aber sehr deutlich, dass Inno3D noch keinerlei Veränderungen am PCB vorgenommen hat und es sich dabei um das Referenzdesign handelt. Erst Ende November bzw. Anfang Dezember werden wir erste Ankündigungen zu entsprechend modifizierten Karten sehen - erhältlich sollen diese aber auch erst ab Mitte Dezember sein.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Noch einmal ein detaillierter Blick auf einen der drei Lüfter mit einem Durchmesser von 90 mm. Links oben und rechts unten sind auch zwei der acht großen Schrauben mit Imbus-Kopf zu sehen, welche den Kühler zusammenhalten. Mit dem mitgelieferten Werkzeug kann der Kühler demontiert und in seine Einzelteile zerlegt werden. Anschließend ist eine einfache Reinigung möglich.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Inno3D legt großen Wert auf den iChill-Markenname und lässt diesen daher auch gerne und großflächig auf der Rückseite erstrahlen. An dieser Stelle ein paar Hintergrundinformationen, wie Hersteller zu solch übertakteten Karten kommen und unter welchen Bedingungen diese angeboten werden: Ein Hersteller der ein gewisses Kontingent bei NVIDIA verkauft, kann 35 Prozent dieser GPUs bzw. Boards übertaktet anbieten, muss aber die restlichen 65 Prozent im Referenztakt ausliefern. Damit möchte sich NVIDIA eine gewisse Anzahl an Stückzahlen garantieren und beide, also sowohl NVIDIA wie auch der Hersteller, haben eine relative Sicherheit, dass nur die besten Chips übertaktet ausgeliefert werden.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Über die beiden SLI-Anschlüsse können bis zu vier dieser Karten in einem 4-Way-SLI betrieben werden. In der Praxis dürfte dies aber nicht nur aus Kostengründen schwierig werden. Der Triple-Slot-Kühler nimmt eine Menge Platz auf dem Mainboard ein, sodass in den meisten Fällen nur ein einfaches SLI bestehend aus zwei Karten möglich sein wird.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Da es sich beim PCB um das Referenzdesign handelt, sind die zusätzlichen Stromanschlüsse auch als 6-Pin- und 8-Pin-Version ausgeführt. Dies stellt eine theoretische Versorgung von bis zu 300 Watt sicher. NVIDIA gibt für die GeForce GTX 780 Ti eine TDP von 250 Watt vor. Nimmt man die +106 Prozent des Power-Targets hinzu, kommt man auf 265 Watt. Die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra dürfte also ausreichend versorgt sein.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Die Plexiglasabdeckung auf der oberen Seite der Karte kennen wir ebenfalls schon. Sie wird im Betrieb mittels einer weißen LED beleuchtet und trägt den "iChill" und "HerculeZ"-Schriftzug. Im Lieferumfang der Karte befindet sich eine bereits zurechtgeschnittene Blanko-Scheibe, die auf Wunsch mit einem eigenen Design versehen werden kann.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Den zur Demontage des Kühlers notwendigen Inbus-Schlüssel versteckt Inno3D unter der Plexiglas-Abdeckung. Alles notwenige Werkzeug ist also sofort griffbereit. Den ebenfalls in diesem Bild zu sehenden Anschluss auf dem PCB nutzt NVIDIA zur Beleuchtung des "GeForce GTX"-Schriftzuges. Bei der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra bleibt er ungenutzt.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti
Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Auf der Slotblende befinden sich die üblichen Anschlüsse für die Verbindung mit einem Monitor. Dies wären jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 sowie zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D). In diesem Bild ebenfalls sehr schön zu sehen ist die Tatsache, dass es sich beim HerculeZ-X3-Kühler um ein Triple-Slot-Design handelt, das deutlich über die Slotblende hinausragt.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 780 Ti (876/928/1.750 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 290 (947/1.500 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.65
AMD Catalyst 13.11 Beta 9

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra.

Messungen: Leistungsaufnahme

Mit einem Verbrauch von 104,8 Watt für das Komplettsystem liegt die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra im üblichen Rahmen. Die weiteren Komponenten des Systems geben hier ohnehin den weitaus größeren Ausschlag als jede moderne Grafikkarte.

Messungen: Leistungsaufnahme

Die gemessenen 446,7 Watt unter Last katapultieren die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra über die Radeon R9 290X im Quiet- und Uber-Mode. Hier muss man sicherlich auch der hohen Übertaktung ihren Tribut zollen. Schlussendlich muss dieser höhere Verbrauch dann auch noch mit einer im fast gleichen Maße gesteigerten Performance einhergehen. Doch dazu kommen wir später.

Messungen: Temperatur

Mit 35 °C zeigt der HerculeZ-X3-Kühler bereits sein Potenzial, lässt aber auch noch etwas Luft nach oben. Die Idle-Temperatur ist aber eigentlich nur im Zusammenspiel mit der Lautstärke final zu beurteilen. In dieser Hinsicht kann der Wert also nur eine grobe Orientierung sein.

Messungen: Temperatur

Mit der Angst am Temperatur-Target zu scheitern, muss man bei der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra nicht leben. Maximal 74 °C messen wir unter Volllast - in den meisten Anwendungen kommen wir aber nicht einmal über 65 °C hinaus. Damit liegt die erste alternativ gekühlte GeForce GTX 780 Ti deutlich unter den 83 °C des Referenzmodells.

Messungen: Lautstärke

34,8 dB(A) sind im Vergleich zu den weiteren Referenzmodellen ein ausgezeichneter Wert. Allerdings könnte Inno3D die drei Lüfter auch gerne noch etwas langsamer arbeiten lassen. Mit 35 °C ist im Idle-Betrieb bei der Temperatur noch etwas Luft nach oben.

Messungen: Lautstärke

49,4 dB(A) sind auch unter Last ein wirklich guter Wert für eine derart potente Karte. Allerdings vergleichen wir die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra zunächst nur mit den zahlreichen Referenzmodellen. Erst wenn wir weitere Karten im Test hatten und auch erste alternativ gekühlte Modelle der Radeon R9 290X hinzu kommen, wird man sich einen Gesamtüberblick verschaffen können.

Im Zusammenhang mit Temperatur und Lautstärke wollen wir darauf hinweisen, dass es jedem Nutzer schnell und einfach möglich ist, selbst Hand an das Verhalten der Lüfter anzulegen. Entsprechende Software wie das EVGA Precision Tool und der MSI Afterburner bieten die entsprechenden Optionen.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark

Benchmarks: Computemark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Sykrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
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Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite


Mit Battlefield 4 setzen DICE und EA die Strategie des Vorgängers fort: Eine kleine Singleplayer-Kampagne wird angeboten, aber alles dreht sich eigentlich um die großen Multiplayer-Schlachten. Mit bis zu 63 weiteren Spielern kann auf großen Karten zwischen drei verschiedenen Kämpfer-Klassen gewählt werden. Hinzu kommen Dutzende Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auch grafisch setzt Battlefield 4 neue Maßstäbe und ist daher auch ein offensichtlicher Kandidat für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Battlefield 4 Screenshot zu Battlefield 4
Screenshot zu Battlefield 4 Screenshot zu Battlefield 4

Zur Vollversion von Battlefield 4 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 4

Benchmarks: Battlefield 4

Benchmarks: Battlefield 4


Natürlich haben wir trotz werksseitiger Übertaktung noch versucht etwas mehr aus der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra herauszuholen. Aufgrund des Power-Limits von +106 Prozent und der ohnehin schon hohen Übertaktung wollte es uns die Karte aber nicht allzu leicht machen. Inno3D stellte uns noch ein weiteres BIOS zur Verfügung, welches das Power-Limit etwas anhebt. Damit waren dann auch noch einmal etwas höhere Taktraten per OC möglich. Im normalen Betrieb hatte dies keinerlei Auswirkungen.

Um das OC-Ergebnis etwas besser zu gestalten, verwendeten wir aber nicht nur ein anderes BIOS, sondern setzten auch das Power-Limit sowie die Drehzahl des Lüfters nach oben. Schlussendlich erreichten wir so einen GPU-Takt von 1.292 MHz und einen Speichertakt von 1.850 MHz. In den Benchmarks wirkte sich dies wie folgt aus:

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Die Auswirkungen des Overclockings auf den Verbrauch, die Temperatur und die Lautstärke halten wir in den folgenden Messungen fest:

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking

Benchmarks: Overclocking


Das ging schnell - nur wenige Tage nach dem Release der GeForce GTX 780 Ti präsentiert Inno3D bereits ein Modell, das an die mehr als guten Erfahrungen mit iChill-Karten aus diesem Hause erinnert. Auf dem Papier gehört die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra zu den schnellsten Karten, die derzeit mit NVIDIA-GPU ausgeliefert werden. Daran wird sich wohl auch erst etwas ändern, wenn die Hersteller mit eigenem Design, und das nicht nur bei der Kühlung, aufwarten können. Bis dahin werden wir uns aber noch etwas gedulden müssen.

876 vs. 1.006 MHz im Basis-Takt und 928 vs. 1.076 MHz beim Boost-Takt sind eine deutliche Steigerung, die in der Praxis noch locker überboten wird. Bis zu 1.150 MHz erreicht die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra in vielen Anwendungen. Damit zeigt sie, welches Potenzial in der GPU steckt, wenn sie nicht durch den Referenzkühler limitiert wird. Mit maximal 74 °C sind auch sämtliche Bedenken hinsichtlich der Temperatur schnell zerstreut. In Sachen Performance macht Inno3D die GeForce GTX 780 Ti damit zum alleinigen Spitzenreiter bei den Single-GPU-Karten. Konnte die AMD Radeon R9 290X im Uber-Mode der GeForce GTX 780 Ti hin und wieder gefährlich werden, lässt die iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra einigen Abstand zwischen sich und der Konkurrenz.

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Doch das Performance-Plus erkauft man sich zum einen durch einen deutlich höheren Stromverbrauch und den Anschaffungspreis. Während der höhere Stromverbrauch sicherlich nicht so spürbar in der Brieftasche schmerzt, könnte dies der Aufpreis von 100 Euro, der zwischen der Referenzversion und der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra liegt, schon eher. In diesem Zusammenhang wollen wir auch nicht vergessen, dass AMD die Radeon R9 290X ab 480 Euro verkauft und ein guter Kühler zwischen 80 und 100 Euro kostet. Das Gesamtpaket dürfte dann ähnlich schnell, kühl und leise sein.

NVIDIA hat mit der GeForce GTX 780 Ti aber auch einige Trümpfe in der Hand, die bei Bedarf auf Seiten AMDs nicht gedeckt werden können. Dazu gehört z.B. GameStream, das ein Streaming des Spiels über die Shield an den heimischen Fernseher möglich macht, auch wenn sich dieser nicht in direkter Nähe zum Gaming-PC befindet. Natürlich ist es auch möglich die Spiele direkt auf der Shield zu spielen und anzuzeigen. Zukünftig aber den größten Ausschlag könnte G-SYNC für sich verbuchen. Erste eigene Erfahrungen mit der direkten Synchronisation zwischen GPU und Display zeigten mehre als gute Resultate. Jetzt fehlen nur noch die Monitore im Handel.

Alternativen? Die einzige Alternative, die wir aus persönlicher Erfahrung empfehlen können, ist eine Radeon R9 290X auf einen Dritt-Hersteller-Kühler umzubauen. Ansonsten hatten wir noch keinerlei Praxiserfahrung mit weiteren Modellen der GeForce GTX 780 Ti. Dies wird sich in den kommenden Wochen aber sicherlich ändern und dann können wir auch sicherlich konkretere Empfehlung zur richtigen Karte geben.

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Persönliche Meinung

Offenbar konnte sich Inno3D alle nötigen positiven Aspekte einer GeForce GTX 780 in der iChill-Variante zurechtlegen, denn viel haben wir an der Karte nicht zu meckern. Das Leistungsplus gegenüber der Referenzversion ist enorm und ich muss AMD leider an dieser Stelle als Negativ-Beispiel heranführen, denn derzeit ist die Radeon R9 290X nur in der Referenzversion verfügbar und der dort verbaute Kühler bremst die Karte einfach zu sehr ein. Da hilft es auch nicht, wenn Hersteller den maximalen GPU-Takt von 1.000 auf 1.030 MHz anheben, wenn die Karte diesen Takt in unseren Tests niemals erreicht. Die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra legt die Latte für alle folgenden Varianten sehr hoch und wir sind gespannt, wer sie noch überspringen kann. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra:

Negative Aspekte der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra: