Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition im Test

Veröffentlicht am: von

palit-gtx780ti-logoGPU-Boost 2.0 und das neue PowerTune der Radeon R9 290X zeigen eines ganz deutlich: Die Temperatur und damit die Performance moderner Grafikkarten ist maßgeblich an die Leistung des Kühlers und der kompletten Umgebung gekoppelt. Sind Karte und Gehäuse nicht ausreichend gekühlt, steigt die GPU-Temperatur über eine bestimmte Schwelle und der GPU-Takt bzw. die angelegte Spannung werden von GPU-Boost oder PowerTune nach unten gedreht. Zumindest auf Seiten von NVIDIA sind für die GeForce GTX 780 und darunter positionierte Modelle bereits Karten mit alternativer Luftkühlung vorhanden. Wer aber das volle Potenzial aus den modernen Karten schöpfen möchte, der kommt nicht um eine Wasserkühlung herum. Palit stattet seine GeForce GTX 780 Super Jetstream, die wir schon mit dem verbauten Luftkühler testen durften, nun mit einem solchen Wasserkühler aus. Wir haben uns einmal angeschaut, welche Leistung dank der besseren Kühlung aus einer GeForce GTX 780 herauszuholen ist.

Wir hatten bereits zahlreiche Modelle der GeForce GTX 780 im Test, darunter ausschließlich solche, die mit einem alternativen Luftkühler ausgestattet waren: ein Blick in unsere Artikel-Sektion zu den Grafikkarten. Vorlage für die nun getestete Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream mit Wasserkühler ist das gleichnamige Modell mit Jetstream-Luftkühler, das wir uns ebenfalls bereits angeschaut haben. Sie spielte in einer Liga mit den anderen bisher schnellsten Modellen der GeForce GTX 780, wurde aber ebenfalls durch GPU-Boost bzw. die dazugehörigen BIOS-Settings limitiert. Diesen Hürden will Palit mit der wassergekühlten Version aus dem Wege gehen. Eines kann man sicherlich gleich zu Beginn sagen: Günstig wird der Spaß nicht. Üblicherweise sind Grafikkarten mit vormontiertem Wasserkühler recht teuer und dies gilt auch für die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition.

Schauen wir uns aber zunächst einmal die technischen Daten einmal an:

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition
Straßenpreis ab 600 Euro
Homepage www.palit.biz
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 980 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.033 MHz
Speichertakt 1.552 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2.304
Textur Units 192
ROPs 48
SLI/CrossFire SLI

Die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition ist natürlich nichts anderes als eine GeForce GTX 780 mit leicht höheren Taktraten, der man einen Wasserkühler aufgesetzt hat. Insoweit sind die architektonischen Eckdaten mit jeder anderen GeForce GTX 780 identisch. Allerdings wählt Palit einen von 864 auf 980 MHz deutlich erhöhten Basis-Takt. Auch der Boost-Takt wurde von 902 auf 1.033 MHz angehoben. Diese Werte sind aber zunächst einmal nichts Besonderes, da wir schon zahlreiche luftgekühlte Karten gesehen haben, die diesen Takt erreichen. Dies gilt im Übrigen auch für den Speicher, der mit 1.552 MHz nur 50 MHz schneller ist, als dies von NVIDIA vorgesehen ist. Die weiteren technischen Daten entsprechen wie gesagt denen einer jeden GeForce GTX 780.

GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition

Interessant wird es bei der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition erst, wenn man sich vor Augen führt, hier eine Wasserkühlung einsetzen zu können. Im Zusammenspiel mit GPU-Boost 2.0 und dessen Temperaturabhängigkeit ergeben sich hier andere Möglichkeiten als bei einer luftgekühlten Karte. Doch nicht in jedem Falle werden diese genutzt und auch das Modell von Palit kann von Hause aus nicht das volle Potenzial nutzen. So verblieb der maximale Boost-Takt bei 1.111 MHz, was im Vergleich zur Mindestangabe von 1.033 MHz zwar noch einmal eine Steigerung ist, sicherlich aber nicht das wiedergibt, was man sich von einer GeForce GTX 780 mit Wasserkühlung erhofft.

Grund hierfür sind die gewählten BIOS-Einstellungen. Wirft man einen Blick in das BIOS der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition, wird auch schnell klar, warum sie trotz Wasserkühlung nicht höher takten will als viele luftgekühlte Modelle. Im BIOS sind Werte wie Basis- und Boost-Takt vorgegeben. In diesem Falle aber noch wichtiger ist das Boost-Limit und hier wählt Palit mit 1.346 MHz einen deutlich zu niedrigen Wert. Ein aggressiverer Boost würde der Karte schon ohne Eingriff des Nutzers zu einem deutlich höheren Takt verhelfen.

Damit wollten wir uns aber natürlich nicht zufrieden geben und haben daher manuell eingegriffen. Via Software-Tool haben wir Power-Limit sowie Takt von GPU und Speicher auf einen Wert angehoben, den wir für sinnvoll erachteten. Letztendlich erreichten wir so einen Takt von 1.371 MHz für die GPU und 1.752 MHz für den Speicher. Damit dürfte sich die Leistungsfähigkeit einer GeForce GTX 780 mit Wasserkühlung im ausreichenden Maße darstellen lassen.

Auf der folgenden Seite aber werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Karte selbst.


Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition

Ein sogenannter Full-Cover-Block verdeckt nahezu die komplette Karte. Einzig die Stromanschlüsse sowie die Slotblende sind noch zu erkennen. Palit verwendet einen Wasserkühler aus dem Hause EKWB. Da die GeForce GTX 780 Jetstream ihr eigenes PCB-Design verwendet, ist dieser speziell auf diese Karte angepasst. Wer bereits eine solche Karte mit Luftkühler besitzt, kann sich im EKWB-Shop diesen Wasserkühler bestellen. Er wird für 104,94 Euro verkauft.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition

Auch die Rückseite des PCBs ist mit einer Abdeckung versehen. Diese wäre bei einer Einzelbestellung des Kühlers nicht enthalten. Der Kühleffekt einer solchen Backplate ist immer wieder umstritten. Bei dem enormen Gewicht des Wasserkühlers stabilisiert er die Karte aber zumindest.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition

Auf der schwarzen und glatten Oberfläche des Kühlers sind die Bearbeitungsspuren sehr schön zu erkennen. Ob nun gewollt oder nicht, die Spuren der CNC-Fräse haben etwas für sich und sind einer komplett glatten Oberfläche sicherlich sogar vorzuziehen.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition

An der oberen Seite des Kühlers befinden sich die Anschlüsse für die Wasserkühlung. Diese 1/4-Zoll-Anschlüsse sind von beiden Seiten zugänglich. Der Kühler selbst besteht aus Nickel und Acetal.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition

Die beiden als 6-Pin und 8-Pin ausgeführten Anschlüsse für die zusätzliche Stromversorgung sind weiterhin problemlos zugänglich.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Dies gilt auch für die beiden SLI-Anschlüsse. Die Anschlussplattform für die Wasserkühlung ist, wie gesagt, von beiden Seiten zugänglich und somit ist auch ein Aufbau eines wassergekühlten SLI-Systems problemlos möglich.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon R9 290X (1.000 MHz/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon R9 280X (1.000 MHz/1500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon R9 270X (1.000 MHz/1.400 MHz, 2.048/4.096 MB)
  AMD Radeon R7 260X (1.100 MHz/1.625 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 331.65
AMD Catalyst 13.11 Beta 8

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperaturverhalten der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition.

Messungen: Leistungsaufnahme

Alle aktuellen Grafikkarten liegen auf einem Niveau und hier findet sich auch die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition wieder. Die Wasserkühlung spielt an dieser Stelle noch keinen entscheidende Rolle - erst die Messungen zur Temperatur und Lautstärke werden darüber Auskunft geben können.

Messungen: Leistungsaufnahme

Durch die hohe Übertaktung liegt der Stromverbrauch der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition deutlich über dem der Standard-Version. Selbst die luftgekühlte Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream verbraucht bereits 32 Watt mehr im Vergleich zur Referenzversion.

Messungen: Temperatur

Das große Plus einer Wasserkühlung sind die niedrigen Temperaturen. Im Idle-Betrieb spielen diese zwar keine allzu wichtige Rolle. Der Wert von 28 °C zeigt hier aber bereits, welches Potenzial in dieser Art von Kühlung steckt.

Messungen: Temperatur

Unter Last sind die gemessenen 48 °C dann ein deutlicher Vorteil, selbst gegenüber den besten Luftkühlern. Aufgrund der Temperaturabhängigkeit moderner Boost-Mechanismen können GPUs unterhalb bestimmter Temperaturziele besonders hohe Taktraten erreichen und das bei relativ hohen Spannungen. Wir haben die Karte sicherlich noch nicht vollends ausgereizt.

Messungen: Lautstärke

Messungen: Lautstärke

Die Messungen der Lautstärke geben wir mit 0 dB(A) an, da ein Vergleich zwischen den luftgekühlten Karten und einer externen Wasserkühlung an der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition kaum möglich ist.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Luxmark


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmarks: Computemark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite


Es ist ein offenes Geheimnis und auch keine echte Neuheit: Grafikkarten mit Wasserkühlung sind schneller, lassen sich besser übertakten und sind je nach restlicher Ausstattung der Kühlung auch noch deutlich leiser als jede luftgekühlte Karte gleichen Modells. Diesen Anspruch unterstreicht auch Palit mit der GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition.

Wer sich eine Grafikkarte mit einer Wasserkühlung ausstattet oder eine solche direkt mit vormontierter Wasserkühlung kauft, der lässt diese meist nicht innerhalb der Standard-Einstellungen des Herstellers laufen. Aus diesem Grund haben wir auch gleich darauf verzichtet, dies beim Modell von Palit zu tun. Zwar wählen die Hersteller solcher Karten bereits ein gewisses Overclocking, doch meist liegt man damit nicht weit über dem Niveau einer guten luftgekühlten Karte und damit wäre dies verschenktes Potenzial. Wir haben uns daher dazu entschieden Palits GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition direkt dort zu betreiben, wo sie sich wohl fühlt - bei möglichst hoher Spannung sorgen die geringen Temperaturen für ebenso geringe Leckströhme und letztendlich einen stabilen Betrieb.

1.371 MHz erreichten wir letztendlich für die GPU. 1.752 MHz sind es für den GDDR5-Speicher, der damit auf gleichem Niveau arbeitet wie bei der GeForce GTX 780 Ti - dort allerdings ist er für eben diesen Takt spezifiziert. Über modifizierte BIOS-Versionen und weitere Tüfteleien wäre sicher auch noch ein höherer Takt möglich, wir aber gaben uns mit diesem Ergebnis zufrieden und haben die Karte so durch unseren kompletten Benchmark-Parcours gejagt. In diesen Benchmarks präsentierte sich die Palit mit der GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition dann weit über dem gleichnamigen luftgekühlten Modell (natürlich ohne "EKWB Edition"-Zusatz). Sogar die gerade erst vorgestellte GeForce GTX 780 Ti wird des Öfteren geschlagen und auch die Konkurrenz in Form der AMD Radeon R9 290X hat meist keine Chance. Sicherlich, kein ganz fairer Vergleich zwischen einer Referenzkarte und einem wassergekühlten OC-Dampfhammer. Erkauft wird diese Leistung mit einer deutlich erhöhten Leistungsaufnahme. Dank der Wasserkühlung bleiben die Temperaturen im Vergleich zu jeder Luftkühlung im Keller. Gleiches gilt natürlich auch für die Lautstärke.

{jphoto image=45636}

Sprichwörtlich erkauft werden die hohe Leistung sowie niedrigen Temperaturen und Lautstärke natürlich über den Preis. Fast 600 Euro verlangt Palit für die GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition. Die Super Jetstream mit Luftkühler kostet gerade einmal 440 Euro. Der Eigenumbau und Kauf des rund 105 Euro teuren Wasserkühlers ist sicherlich nicht allzu schwierig und rechtfertigt den enormen Aufpreis nur bedingt. Aber es ist immer wieder die gleiche Argumentation bei solchen Karten: Zielgruppe ist nicht der Bastler, der genau weiß, was er tut und selbst Hand anlegen kann, sondern der weniger bedarfte PC-Nutzer, der eine solche Karte schnell und einfach in seine vielleicht schon bestehende Wasserkühlung einbauen will.

Alternativen? Mehr als ein Dutzend Grafikkarten mit vormontierter Wasserkühlung finden sich derzeit im Hardwareluxx-Preisvergleich. Sie alle sind denkbare Alternativen zur Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition und auch preislich ist für jeden etwas dabei. Bis zu 1.150 Euro lassen sich hier für eine Karte ausgeben. Aber die echte Alternative ist wohl nur der eigenhändige Umbau. Je nach gewünschter Grafikkarte, ob nun von AMD oder NVIDIA, ob nun im Referenzdesign oder nicht, zu fast jeder Karte bieten Hersteller wie EKWB und aqua computer den passenden Kühler. Die dazugehörige Peripherie vorausgesetzt, sind Wasserkühlungen sicherlich noch immer das Mittel der Wahl, um möglichst leise möglichst viel Leistung aus dem gesamten System heraus zu kitzeln.

 

Persönliche Meinung

Wie immer hat es Spaß gemacht mit einer wassergekühlten Grafikkarte zu arbeiten. Privat setze ich keine Wasserkühlung ein, dafür variieren die Komponenten im System zu oft und mir war und ist der Aufwand dann immer zu groß für einen Umbau. Zu sehen, welches Leistungspotenzial in einer Grafikkarte mit Wasserkühler steckt, ist immer wieder interessant. Der Leistungszuwachs ist enorm und das bei gleichzeitig niedrigen Temperaturen und je nach Radiator auch ebenso niedriger Lautstärke - also kein Vergleich zu dem, was uns einige Hersteller mit luftgekühlter Karte so manches mal zumuten. Ich freue mich schon darauf die Radeon R9 290X und GeForce GTX 780 Ti zu entfesseln. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition:

Negative Aspekte der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream EKWB Edition: