AMD Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X im Test

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amd-radeon-2013Heute ist es nun endlich soweit und Teil eins des großen Neustarts bei AMD kann beginnen. Mit der Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X haben wir die ersten drei Grafikkarten der neuen Generation von AMD im Test. Doch auch wenn die Gerüchteküche bereits seit Wochen köchelt, so wirklich geklärt sind viele Fragen noch nicht. So wollen wir Licht ins Dunkel bringen und zeigen, welche Karten auf einer neuen GPU basieren und welche nicht. Das Damoklesschwert des "Rebrandings" hängt allerdings über den Karten ohne "Hawaii"-GPU, denn die restlichen Karten der "Volcanic Island"-Generation, und dazugehören auch die drei heute von uns getesteten Karten, sind einigen Modellen der Radeon-HD-7000-Serie nicht ganz unähnlich. Mit TrueAudio und einer neuen Implementierung von Eyefinity wissen die kleineren Karten aber auch in technischer Hinsicht mit Neuerungen aufzuwarten.

Zum heutigen Tage dürfen wir noch nicht über alle Details und Karten der "Volcanic Island"-Generation sprechen. Allerdings stellt AMD im Zuge der neuen Karten auch einige Technologien vor, die sowohl für die heute noch nicht behandelten Radeon R9 290X und 290, als auch für einige kleinere Modelle entscheidend sind. Damit wollen wir dann auch beginnen, bevor wir uns mit den einzelnen Modellen genauer auseinandersetzen.

Dennoch zuvor ein Blick auf die neuen Karten, die heute erscheinen:

Volcanic Islands im Überblick
Modell AMD Radeon R9 280X AMD Radeon R9 270X AMD Radeon R7 260X
Straßenpreis 299 US-Dollar 199 US-Dollar 139 US-Dollar
Homepage www.amd.com/de www.amd.com/de www.amd.com/de
Technische Daten
GPU Tahiti XTL Curacao XT Bonaire
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden 2,8 Milliarden 2,08 Milliarden
GPU-Takt 1.000 MHz (1.050 MHz) 1.000 MHz (1.050 MHz) 1.100 MHz
Speichertakt 1.500 MHz 1.400 MHz 1.625 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 2.048 / 4.096 MB 2.048 MB
Speicherinterface 384 Bit 256 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 288,0 GB/Sek. 179,2 GB/Sek. 104,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2 11.2
Shadereinheiten 2.048 1.280 896
Textur Units 128 80 56
ROPs 32 32 16
Pixelfüllrate 33,6 Gpixel/Sek. 33,6 GPixel/Sek. 17,6 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFireX CrossFireX CrossFireX
Maximale Leistungsaufnahme 250 Watt 180 Watt 115 Watt

 

Volcanic Islands im Überblick
Modell AMD Radeon R7 250 AMD Radeon R7 240
Straßenpreis 89 US-Dollar -
Homepage www.amd.com/de www.amd.com/de
Technische Daten
GPU Bonaire Bonaire
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 2,08 Milliarden 2,08 Milliarden
GPU-Takt 1.050 MHz 780 MHz
Speichertakt 1.150 MHz 1150 MHz
Speichertyp GDDR5 / DDR3 GDDR5 / DDR3
Speichergröße 1.024 MB / 2.048 MB 1.024 / 2.048 MB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 73,6 GB/Sek. 73,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.2
Shadereinheiten 384 320
Textur Units 24 24
ROPs 8
Pixelfüllrate 8,4 GPixel/Sek. 6,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire - -
Maximale Leistungsaufnahme 65 Watt 30 Watt

Nun aber wollen wir uns die neuen Technologien der "Volcanic Island"-Generation genauer anschauen. Dabei müssen wir bis zum Launch der "Hawaii"-Karten aber noch einige Elemente aussparen.

TrueAudio

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Eine große Rolle spielt für AMD die neue TrueAudio-Technologie. Mit TrueAudio möchte AMD die Art und Weise wie das Audio in aktuellen Spielen angeboten und verarbeitet wird auf ein neues Level bringen. Warum dies nötig ist, soll oben abgebildetes Schaubild verdeutlichen. Während der Entwicklung eines Games spielt der Sound nur eine untergeordnete Rolle. So wird üblicherweise das CPU-Budget an die unterschiedlichen Komponenten vergeben und der Audio-Part bekommt hier meist einen Anteil von 10 Prozent zugesprochen. Für das Audio spielt aber nicht die reine Last auf der CPU eine wichtige Rolle, sondern vielmehr die Möglichkeit die Verarbeitung in Echtzeit auszuführen. Eben dies will AMD mit TrueAudio sicherstellen.

Mit dazu beitragen hat auch, dass Microsoft den Audio-Stack für die Low-End-Audio-Hardware (z.B. des Onboard-Sounds der meisten Mainboards) nahezu komplett auf Software umgestellt hat. Eine Beschleunigung durch Hardware findet in diesem Bereich kaum noch statt.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Um eine Verarbeitung in Echtzeit zu ermöglichen, hat AMD einen DSP (digital Signalprozessor) in die GPU eingebaut. Nötig ist dies allerdings nur, weil auch die Sound-Effekte und Mehrkanal-Systeme immer aufwendiger werden. Geht es dann auch noch darum einen Spieler in der 3D-Welt in Sachen Audio korrekt zu positionieren, werden die Berechnungen schon deutlich komplexer. Doch nicht nur können diese Berechnungen extrem anspruchsvoll werden, auch sind sie zeitkritisch. Audio-Berechnungen sollten im besten Fall in Echtzeit ausgeführt werden, damit Ton und Bild auch übereinstimmen. TrueAudio ist keine eigenständige Soundkarte. Berechnungen des DSP werden an die Soundkarte weitergeleitet, sodass es schlussendlich keine Rolle spielt wie der Sound ausgegeben wird (Lautsprecher, Kopfhörer oder via HDMI und DisplayPort).

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

In einem weiteren Schaubild sind die einzelnen Routinen und Systeme von TrueAudio abgebildet. Wir müssen allerdings an dieser Stelle gestehen, dass Audio und dessen Verarbeitung in einem DSP nicht gerade zum Alltagsgeschäft gehören und wir dies erst einmal so stehen lassen müssen.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

AMD hat die DSPs allerdings nicht selbst entwickelt, sondern vertraut auf IP aus dem Hause Tensilca, die in verschiedenen Bereichen speziell auf diese optimierten Chips entwickeln. Die zu TrueAudio kompatiblen Karten unterstützen gleich mehrere dieser DSPs, die jeweils über 32 kByte Instructions- und Data-Cache verfügen sowie jeweils einen eigenen 8 kByte RAM verwenden.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Neben den insgesamt 64 kByte Caches pro DSP-Kern sowie den zusätzlichen 8 kByte RAM stehen über alle Bereiche hinweg noch 384 kByte shared Memory zur Verfügung, in die jeder DSP per DMA (Direct Memory Access) Daten schreiben und daraus lesen kann. Zusätzlich kann sich TrueAudio bis zu 64 MB aus dem Grafikspeicher reservieren.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Dass es sich bei TrueAudio nicht um eine eigenständige Soundkarte handelt, macht obiges Bild deutlich. Die zu verarbeitenden Audio-Daten werden aus dem Spiel selbst über eine sogenannte "Middleware" verarbeitet. Dabei handelt es sich um Algorithmen zur Berechnung z.B. von Effekten. Selbst von den großen Studios entwickeln nur die wenigsten die Audio-Engine für ihre Spiele selbst, sondern wenden sich an sogenannte "Middleware Provider", die dies für sie übernehmen. Bekannte Unternehmen in diesem Bereich sind GenAudio, Firelight Technologies und AudioKinetics. Diese nutzen in ihrer Software nun die von AMD zur Verfügung gestellte TrueAudio-Hardware.

Nach dem Processing werden die Audio-Daten über den OS-Audio-Stack an die Soundkarte weitergegeben, welche sich dann wiederum darum kümmert das Audio-Signal über die entsprechende Schnittstelle an richtiger Stelle wieder auszugeben.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Die Vorteile von TrueAudio sieht AMD klar in der Tatsache, dass selbst Stereo-Sound nun besser, weil realistischer, berechnet werden kann. Dazugehörige Daten zur Position des Spielers und damit der unterschiedlichen Soundquellen sind aufseiten der Grafikkarte ohnehin vorhanden.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Spieleentwickler müssen TrueAudio explizit unterstützen. Dazu gehört auch, dass bereits erschienen Spiele über einen Patch an TrueAudio angepasst werden müssen. AMD stellt dazu eine TrueAudio-API zur Verfügung, die von der Middleware-Software genutzt werden kann. Entsprechende Anbieter haben wir bereits genannt. In Kürze wird AMD hier sicherlich auch weitere Details zur Verfügung stellen.

AMD TrueAudio
AMD TrueAudio

Noch einmal zusammengefasst wo AMD die Vorteile für TrueAudio sieht: Zum einen lassen sich selbst bei Stereo-Soundausgabe noch realistischere 3D-Sounds bzw. korrektere Positionierungen ermitteln. Zum anderen ermöglichen die DSPs eine Performance, die selbst bei mehreren Dutzend Audio-Streams nicht die CPU belasten, sondern alle Berechnungen auf dedizierter Hardware ausführen.


AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Natürlich spielen auch für AMD die neuen hochauflösenden Displays mit 4K oder UltraHD eine wichtige Rolle. Allerdings sieht man sich hier zunächst einmal mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Auf einige dieser Probleme sind wir in unserem ersten Artikel zu 4K/UltraHD bereits eingegangen.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

So spielt der Preis natürlich eine wichtige Rolle, denn solange die Displays noch mehrere tausend Euro kosten (aktueller Stand für den ASUS PQ321QE), werden sich nur die wenigsten Spieler einen solchen Monitor leisten können. Derzeit ist aber noch schwer abzuschätzen, wie schnell die Preise fallen werden. Auf Basis einer Analyse von DisplaySearch aus dem 1. Quartal 2013 sieht AMD erst im kommenden Jahr die nötigen Voraussetzungen gegeben, da hier bereits rund eine Million Displays mit 4K- oder UltraHD-Auflösung ausgeliefert werden sollen. Es dürfte allerdings noch mehrere Jahre dauern, bis diese Displays an die Verkaufszahlen der aktuell höchst auflösenden Displays herankommen.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Noch einmal ein Blick auf die aktuelle Situation und Unterstützung durch die Grafikkarten beider Hersteller. Durch die technischen Beschränkungen von HDMI sind hier Auflösungen von 3.840x2.160 oder 4.096x2.160 Pixel nur mit einer Bildfrequenz von 30 bzw. 24 Hz möglich. Erst HDMI 2.0, das allerdings weder von NVIDIA noch von AMD derzeit unterstützt wird, ermöglicht bis zu 60 Hz.

Da alle aktuell erhältlichen UltraHD-Displays derzeit zwei Panels mit jeweils 1.920x2.160 bzw. 2.048x2.160 Pixel verwenden, können diese nur per DisplayPort angesprochen werden, um letztendlich auch auf die 60 Hz zu kommen, die für Spieler interessant sind. Ausnahmen sind beispielsweise das US-Modell des ASUS PQ321QE, der zwei HDMI-Eingänge verwendet und somit ebenfalls 60 Hz per HDMI anbieten kann.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Bei einer Auflösung von 3.840x2.160 oder 4.096x2.160 Pixel sprechen wir von einer nötigen Übertragungsrate von fast 300 Millionen Pixeln pro Sekunde bei einer Bildwiederholrate von 24 bzw. 30 Hz. Bei den vollen 60 Hz sind es schon 554 bzw. 588 Millionen Pixel pro Sekunde, was im Zusammenspiel mit den „Tiled Displays“ zu einer Herausforderung werden kann. Auch jedes weitere Display stellt sich für die Grafikkarten als weiterer Endpunkt für einen Videostream dar, der bedient werden muss. Allerdings unterstützt AMD bereits mit der aktuellen Generation diese Multi-Point-Stream bzw. den MST (Multi-Stream-Transport) via DisplayPort - NVIDIA im Übrigen auch.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

In unserem ersten Artikel zur 4K/UltraHD spielten die „Tiled Displays“ eine entscheidende Rolle. NVIDIA präsentierte dazu einen speziellen Treiber, der den VESA-Standard 1.3 unterstützen und damit die entsprechenden Displays korrekt erkennen soll. Laut AMD wendet NVIDIA dazu allerdings einen Trick an und erkennt die Displays als solches um über die verschiedenen Ausgänge (HDMI oder DisplayPort) die beiden Panels entsprechend anzusprechen. AMD will diesen Standard vollständig implementiert haben und liest den Datensatz im DisplayPort-Protokoll korrekt aus. Daraus kann der Treiber dann das dazugehörige Setup erstellen. Möglich ist aber nicht nur die automatische Konfiguration von 4K/UltraHD-Displays mit zwei Panels, sondern auch ein Eyefinity-Setup mit dazugehörigen Informationen, z.B. der Rahmendicke der einzelnen Monitore, um dies zu kompensieren.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Das Problem mit den „Tiled Displays“ dürfte sich zu Beginn des kommenden Jahres ohnehin erledigt haben. Derzeit bieten bekanntlich nur ASUS und Sharp einen UltraHD-Monitor mit 32 Zoll an. Zur CES werden weitere Modelle, auch von anderen Herstellern erwartet, die dann nur noch ein Panel einsetzen.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Die entsprechende Unterstützung für diese Displays bieten die Radeon-R9-290-Serie bereits. Wie dies für die heute vorgestellten kleineren Modelle ausschaut, müssen wir uns dann noch einmal genauer anschauen bzw. haben wir bei AMD erfragt.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Eyefinity spielt auch mit der „Volcanic Island“-Generation eine wichtige Rolle. Da AMD hier bereits mit der aktuellen Generation bis zu sechs Displays unterstützt, gab es zumindest von dieser Seite keine weitere Optimierungsmöglichkeit. Daher hat man sich darauf konzentriert, Eyefinity mit einer größeren Flexibilität zu versehen. Es bleibt allerdings dabei, dass sowohl über die beiden Dual-Link-DVI-Ausgänge wie auch HDMI jeweils ein Display angesteuert werden kann. Weitere drei Displays kommen über den Multi Stream Transport des DisplayPort hinzu.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Allerdings müssen nun nicht mehr bestimmte Ausgänge verwendet werden, um zwei oder drei Displays anzusteuern. Der Nutzer hat die freie Wahl, welche Ausgänge er verwenden möchte. Eine mögliche Konfiguration ist über die beiden Dual-Link-DVI-Ausgänge sowie den HDMI-Ausgang dargestellt. Möglich ist es aber die Verwendung von jeweils DisplayPort, HDMI und DVI.

AMD UltraHD und Eyefinity
AMD UltraHD und Eyefinity

Um sechs Displays anzusteuern, kommen neben 2x DVI und 1x HDMI auch noch der DisplayPort mit MST-Box hinzu, die wiederum drei Displays mit einem Videostream versorgt.


Insgesamt sieben neue Karten will AMD präsentieren, die ersten fünf davon beleuchten wir bereits heute genauer. Doch damit der Überblick nicht verloren geht, stellen die einzelnen Modelle zunächst einmal in groben Zügen vor, bevor wir auf die Details eingehen.

Produktübersicht der neuen Radeon-Karten
Produktübersicht der neuen Radeon-Karten

Auf Hawaii gewährte AMD einen ersten Blick auf die neuen Karten, bot aber auch noch ein recht unvollständiges Bild, denn auch wenn offiziell mehr Karten angekündigt wurden, aufgetaucht sind nicht immer alle sieben Modelle. So fehlen in dieser Übersicht die Radeon R7 240 und R9 290.

AMD Radeon R7 280X

Produktübersicht der neuen Radeon-Karten
Produktübersicht der neuen Radeon-Karten

AMD Radeon R7 270X

Produktübersicht der neuen Radeon-Karten
Produktübersicht der neuen Radeon-Karten

AMD Radeon R7 260X

Produktübersicht der neuen Radeon-Karten
Produktübersicht der neuen Radeon-Karten

AMD Radeon R7 250

Produktübersicht der neuen Radeon-Karten
Produktübersicht der neuen Radeon-Karten
 


Auf der folgenden Seite wollen wir uns die AMD Radeon R9 280X etwas genauer anschauen. Dabei handelt es sich nicht um eine Referenzversion von AMD, sondern direkt um ein Retail-Modell aus dem Hause HIS. Warum das so ist, werden wir ebenfalls noch beleuchten.

AMD Radeon R9 280X im Überblick
Modell AMD Radeon R9 280X AMD Radeon HD 7970 GHz Edition
Straßenpreis 299 US-Dollar ab 275 Euro 
Homepage www.amd.com/de www.amd.com/de
Technische Daten
GPU Tahiti XTL Tahiti XT2
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden 4,3 Milliarden
GPU-Takt 1.000 MHz (1.050 MHz) 1.000 MHz (1.050 MHz)
Speichertakt 1.500 MHz 1.500 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 288,0 GB/Sek. 288,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1
Shadereinheiten 2.048 2.048
Textur Units 128 128
ROPs 32 32
Pixelfüllrate 33,6 Gpixel/Sek. 33,6 Gpixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFireX CrossFireX
Maximale Leistungsaufnahme 250 Watt 250 Watt

Bereits der erste Blick auf die technischen Daten der Radeon R9 280X offenbart: Es handelt sich dabei um keine völlig neue GPU, sondern eigentlich um eine Radeon HD 7970 GHz Edition. Allerdings lesen die Tools und auch der Treiber den Codenamen nicht als "Tahiti XT2" aus, sondern als "Tahiti XTL". Ansonsten aber arbeitet auch die Radeon R9 280X mit einem Basis-Takt von 1.000 MHz, der per Boost auf 1.050 MHz angehoben wird. Die 3 GB Grafikspeicher sind per 384 Bit breitem Speicherinterface angebunden und kommen bei einem Takt von 1.500 MHz auf eine Speicherbandbreite von 288 GB pro Sekunde.

Tahiti XTL kommt auf 2.048 Stream-Prozessoren, die sich aus 32 CUs (Compute Unite) x 4 SIMDs x 16 ALUs zusammensetzen. Aufgrund dessen und des ebenfalls 384 Bit breiten Speicherinterfaces kommen auch auf der R9 280X 128 Textureinheiten und 32 ROPs zum Einsatz. AMD spricht von einer identischen Leistungsaufnahme in Höhe von 250 Watt. Per CrossFireX lassen sich bis zu vier dieser Karten zusammenschalten. Offenbar bleibt der neue CrossFire-Modus ohne Bridge (sollten die Gerüchte denn stimmen), den größeren Karten vorbehalten, die heute noch nicht das Thema sind.

GPU-Z-Screenshot der Radeon R9 280X

GPU-Z erkennt die Radeon R9 280X zwar bereits als neue Karte der R9-Serie und führt auch die technischen Daten korrekt auf, nennt aber noch nicht den richtigen GPU-Codenamen.

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Bei der uns zur Verfügung gestellten Radeon R9 280X handelt es sich also um ein Modell aus dem Hause HIS. Nicht ganz zufällig sind daher sicherlich die Parallelen zur Radeon HD 7970 IceQ GHz Edition, die wir bereits im Test hatten.

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Ein Blick auf die Rückseite und der Vergleich zu den Bildern aus unserem Artikel zeigt: Es mussten keinerlei Änderungen am PCB vorgenommen werden, um die alte Karte als R9 280X neu verkaufen zu können.

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Zwei 85-mm-Lüfter und fünf Heatpipes sollen die Abwärme der GPU möglichst leise abführen. Direkt unter dem Lüfter ist der großflächige Kühlkörper zu sehen.

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Über die beiden CrossFire-Anschlüsse können bis zu vier Karten in einem CrossFireX zusammengefasst werden. Links der beiden Anschlüsse ist der BIOS-Schalten zu sehen, mit Hilfe dessen zwischen den beiden BIOS-Chips gewechselt werden kann,

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Auch wenn AMD nur eine Leistungsaufnahme von 250 Watt vorsieht, stattet HIS seine Karte mit gleich zwei 8-Pin-Anschlüssen zur zusätzlichen Stromversorgung aus. Insgesamt kann die Karte also theoretisch 375 Watt aufnehmen.

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Auf der Slotblende verbaut HIS nicht die üblichen Anschlüsse, sondern sieht jeweils einmal Dual-Link-DVI sowie HDMI 1.4 sowie zwei Mini-DisplayPort vor.

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Wir haben auch noch einmal schnell den Kühler von der Karte genommen, um einen Blick auf die GPU zu werfen. AMD versieht seine GPUs nicht direkt mit dem Codenamen, sondern einem ASCI-Code. Auf der Radeon R9 280X von HIS lautet dieser 1315. Die Radeon HD 7970 GHz war noch als 1218 markiert, während die Radeon HD 7970 mit 1146 bezeichnet wurde.


Die zweite neue Karte am heutigen Tage ist die AMD Radeon R9 270X. Das uns zur Verfügung gestellte Modell stammt direkt von AMD - ist also eine sogenannte Referenzversion. Heute werden sicherlich zahlreiche Hersteller ihre Varianten der R9 270X vorstellen, die allesamt über unterschiedliche Kühlkonzepte verfügen werden.

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AMD Radeon R9 270X im Überblick
Modell AMD Radeon R9 270X AMD Radeon HD 7870
Straßenpreis 199 US-Dollar ab 150 Euro
Homepage www.amd.com/de www.amd.com/de
Technische Daten
GPU Curacao XT Pitcairn XT
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren - 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1.000 MHz (1.050 MHz) 1.000 MHz
Speichertakt 1.400 MHz 1.200 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2.048 / 4.096 MB 2.048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 179,2 GB/Sek. 153,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1
Shadereinheiten 1.280 1.280
Textur Units 80 80
ROPs 32 32
Pixelfüllrate 33,6 GPixel/Sek. 32,0 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFireX CrossFireX
Maximale Leistungsaufnahme 180 Watt 175 Watt

Bei der Radeon R9 270X handelt es sich um die erste Karte mit einer neuen GPU. "Curacao" so der Codename soll auf der Radeon R9 270X seinen Dienst verrichten, doch schaut man sich die technischen Daten an, könnte es sich auch um eine Radeon HD 7870 mit "Pitcairn XT-GPU handeln. Auch GPU-Z liest dies so aus, sodass wir derzeit auch nicht wissen, wie viele GPUs in "Curacao" arbeiten. Es gibt allerdings einige Unterschiede zwischen der R9 270X und der Radeon HD 7870. So arbeitet die GPU auf der R9 270X mit 1.000 MHz Standard-Takt und wird via Boost bis zu 1.050 MHz schnell. Der 2 oder 4 GB große Grafikspeicher läuft auch nicht mehr nur mit 1.200 MHz, sondern 1.400 MHz, was im Zusammenspiel mit einem 256 Bit breiten Speicherinterface zu einer höheren Speicherbandbreite von 179,2 GB pro Sekunde führt.

Wie auch in "Pitcairn XT" arbeiten in "Curacao XT" 1.280 Stream-Prozessoren, angeordnet in 20 Compute Units zu jeweils 4 SIMDs und nochmals 16 ALUs. Auch die neue Radeon R9 270X arbeitet noch mit dem klassischen CrossFire, besitzt auch nur einen dazugehörigen Anschluss. Die TDP gibt AMD mit 180 Watt an und liegt damit etwas über der Radeon HD 7870 mit 175 Watt, was sicherlich dem höheren Takt von GPU und Speicher geschuldet ist.

GPU-Z-Screenshot der Radeon R9 270X

Wie bereits erwähnt, erkennen Tools wie GPU-Z die Radeon R9 270X noch als Radeon HD 7870 mit "Pitcairn XT".

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Die Referenzversion der Radeon R9 270X kommt im Design der neuen Generation daher, wie wir es schon von der offiziellen Präsentation auf Hawaii her kennen. Es bleibt allerdings beim Radiallüfter am hinteren Ende der Karte. Insgesamt kommt diese auf eine Länge von 24 cm.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Der Blick auf die Rückseite des PCBs gibt keinerlei große Geheimnisse preis. Allerdings wird an dieser Stelle deutlich, dass es sich bei der Radeon R9 270X um keine allzu komplexe Karte handeln kann.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Der verbaute Radiallüfter kommt auf einen Durchmesser von 70 mm und saugt seine Luft über die Front sowie zwei seitlich angebrachte Öffnungen an. Die Luft wird dann über die Karte bzw. durch den Kühlkörper in Richtung der Slotblende geblasen.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Zwei 6-Pin-Anschlüsse reichen für AMD zur Versorgung der Karte mit einer TDP von 180 Watt aus. Theoretisch käme sie gemeinsam mit der Versorgung über den Steckplatz auf 225 Watt.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Über den CrossFire-Anschluss können bis zu zwei Karten der R9 270X in einem CrossFire betrieben werden. Wie auch bei der Radeon-HD-7800-Serie fehlt hier im Vergleich zur R9 280X/Radeon-HD-7900-Serie der BIOS-Schalter.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Ein Blick auf den auf der Rückseite des PCBs angebrachten Aufkleber verrät, wann die Karte gefertigt wurde und um welche GPU es sich handelt. Wenn also GPU-Z noch immer "Pitcairn" als GPU nennt, so verrät uns der Aufkleber, dass es sich dabei um eine Karte mit "Curacao"-GPU handelt, die am 22. August 2013 zusammengesetzt wurde.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Eine der beiden Öffnungen, über die der Radiallüfter etwas kühle Luft bekommt, befindet sich am hinteren Ende der Karte. Eine zweite ist in Richtung des Steckplatzes zu suchen. Warum AMD diese Art und Weise der Belüftung eines Radiallüfters wählt, ist uns nicht bekannt. Vielleicht möchte man damit sicherstellen, dass eine an der Front abgedeckt Karte dennoch ausreichend mit Frischluft versorgt wird.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Auf der Referenzversion der Radeon R9 270X finden wir die üblichen Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (einmal DVI-I und einmal DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Ohne Kühler wird der Blick auf das PCB der Radeon R9 270X frei. In der Mitte befindet sich die GPU. Darüber und recht davon sind acht Speicherchips zu erkennen. Zwischen GPU und Slotblende befinden sich einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Ohne Kühler und Wärmeleitpaste wird auf der Blick auf die GPU frei. Diese ist mit der ASIC-ID "1329" bezeichnet.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Insgesamt sind acht Speicherchips aus dem Hause Hynix auf der R9 270X zu finden. Diese verfügen jeweils über eine Kapazität von 256 MB und sind bis 1.500 MHz spezifiziert.

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Der Referenzkühler der Radeon R9 270X zeichnet sich durch einen Kupferblock auf der GPU aus, der seine Abwärme höchst selbst und mit Hilfe von drei Heatpipes an den Kühlkörper abgibt. Die Speicherchips sowie die MOSFETs liegen direkt auf dem Kühlkörper auf.


Die letzte Karte, an die wir heute handanlegen werden, heißt AMD Radeon R7 260X. Auch bei dieser handelt es sich wieder um eine Referenzversion direkt von AMD, die wir so nicht allzu oft im freien Handel sehen werden.

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AMD Radeon R7 260X
Modell AMD Radeon R7 260X AMD Radeon HD 7790
Straßenpreis 139 US-Dollar ab 100 Euro
Homepage www.amd.com/de www.amd.com/de
Technische Daten
GPU Bonaire Bonaire
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 2,08 Milliarden 2,08 Milliarden
GPU-Takt 1.100 MHz 1.075 MHz
Speichertakt 1.625 MHz 1.500 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2.048 MB 1.024 MB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 104,0 GB/Sek. 96,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1
Shadereinheiten 896 896
Textur Units 56 56
ROPs 16 16
Pixelfüllrate 17,6 GPixel/Sek. 17,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFireX CrossFireX
Maximale Leistungsaufnahme 115 Watt 85 Watt

Wie auch schon bei den beiden Karten zuvor klingeln bei der R7 260X die Glocken in Anbetracht des Vorgängers Radeon HD 7790 und den dazugehörigen Parallelen bei den technischen Daten. Wie wir später noch sehen werden, bezeichnet selbst AMD die R7 260X als Karte auf Basis der "Bonaire"-GPU mit 896 Shaderprozessoren. Allerdings hat man den GPU-Takt im Vergleich zur Radeon HD 7790 um 25 MHz auf 1.100 MHz angehoben. Hinzu kommt der beschleunigte GDDR5-Speicher, der nun mit 1.625 MHz arbeitet. Gemeinsam mit dem 128 Bit breiten Speicherinterface kommen wir nun also auf eine Speicherbandbreite von 104 GB pro Sekunde.

Die weiteren technischen Daten zu den Textureinheiten und ROPs sind natürlich abermals identisch. Einzig die TDP hat AMD von 85 auf 115 Watt angehoben.

GPU-Z-Screenshot der Radeon R6 260

Dieses Mal dürfte GPU-Z mit der Erkennung der GPU als "Bonaire" recht behalten. Demnach stimmen dann wohl auch die Angaben zu den weiteren technischen Daten überein.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Aufgrund der geringen Leistungsaufnahme ist die R7 260X im Vergleich zu den zuvor vorgestellten Karten als kompakt zu bezeichnen. Die Länge beträgt nur 17 cm, was in der Mittelklasse eine übliche Größe ist. Ein Axiallüfter soll für ausreichend Frischluft sorgen.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Auch ein Blick auf die Rückseite macht deutlich: Bei der Radeon R7 260X handelt es sich um keine High-End-Karte mit komplexen Layern.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Der Axiallüfter mit einem Durchmesser von 75 mm bläst die kühle Luft direkt auf den Kühlkörper, der ohne Hilfsmittel wie Heatpipes zurechtkommen muss.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Wer möchte, kann eine R7 260X in einigen Monaten durch eine zweite Karte ergänzen und damit die Leistung theoretisch verdoppeln. Der dazugehörige CrossFire-Anschluss ist zumindest auf dem PCB in der Nähe der Slotblende zu finden. Wie viele Nutzer davon Gebrauch machen werden, steht auf einem anderen Blatt.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Wie auch schon bei der Radeon R9 270X hilft ein Blick auf den Aufkleber auf dem PCB zur Einordnung der Karte. Diese wurde offenbar am 5. September 2013 zusammengesetzt und basiert tatsächlich auf der "Bonaire"-GPU.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Nach hinten gerichtet ist der einzige zusätzliche Stromanschluss der Radeon R7 260X zu finden, der auch nur sechs Pins benötigt. AMD gibt eine TDP von 115 Watt an, an die Karte gebracht werden können bis zu 150 Watt.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Die Slotblende weist mit zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie einmal HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2 die üblichen Anschlüsse auf.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Auch ohne Kühler werden zunächst einmal keine Besonderheiten auf dem PCB der R7 260X sichtbar. Offenbar reichen vier Phasen aus, um GPU und Speicher ausreichend stabil zu versorgen.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Während die ASIC-ID auf der Radeon HD 7790 noch "1306" lautet, beschriftet AMD die "Bonaire"-GPU auf der Radeon R7 260X mit "1324".

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Die 2 GB Grafikspeicher teilen sich zu jeweils 512 MB auf die vier Speicherchips aus dem Hause Hynix auf.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1.502 MHz, 6.144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1.502 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1.046/1.085/1.753 MHz, 2.048/4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1.033/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1.502 MHz, 4.096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1.006/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1.058/1.250 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1.502 MHz, 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1.350 MHz 2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1.058/1.250 MHz, 1.024/2.048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1.215/854 MHz, 3.072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1.544/1.000 MHz, 1.536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1.464/950 MHz, 1.280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1.464/950 MHz, 1.280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1.640/1.000 MHz, 1.024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1.620/1.002 MHz, 1.024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1.800/1.026 MHz, 1.024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1.000/1.500 MHZ, 6.144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000/1.050/1.500 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1.375 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1.250 MHz, 3.072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1.000/1.000/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1.075/1.075/1.500 MHz, 1.024/2.048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1.000/1.000/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1.125 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1.250 MHz, 4.096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1.375 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1.200 MHz, 2.048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1.000 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1.050 MHz, 1.024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1.200 MHz, 1.024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 327.23
AMD Catalyst 13.11 Beta

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der neuen Karten:

Messungen: Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb spielt heutzutage keine allzu große Rolle mehr. Folglich liegen alle Karten recht dicht beisammen. Somit finden sich auch die Radeon R9 280X, 270X und R7 260X irgendwo im Mittelwert mit einem Wert, der üblich für ein Komplettsystem ist.

Messungen: Leistungsaufnahme

Schon wesentlich interessanter sind die Werte unter Last. Die R9 280X liegt dabei in etwa auf Niveau der Radeon HD 7970 GHz Edition. An dieser Stelle hätten wir uns sicherlich etwas mehr Sparsamkeit gewünscht. Die R9 270X und R7 260X zeigen sich schon deutlich sparsamer und kommen auf 320,7 bzw. 326,5 Watt.

Messungen: Temperatur

Alle drei Karten bzw. deren Kühler kommen recht gut mit der Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb zurecht. Daher sind auch die dazugehörigen Temperaturen nicht sonderlich auffällig. Mit 31 °C ist die R9 280X dank Drittanbieter-Kühler sogar noch am kühlsten.

Messungen: Temperatur

Unter Last zeigt sich die unterschiedliche Leistungsaufnahme am deutlichsten bzw. hier müssen die Kühler beweisen, ob sie dieser Herr werden. Recht wenig Probleme hat dabei der Kühler auf der R7 260X und hält diese bei 60 °C. Mit 63 °C wird die Radeon R9 280X nur wenig wärmer. Noch immer im unbedenklichen Bereich bewegt sich die R9 270X mit 68 °C.

Messungen: Lautstärke

Sehr gut gefallen hat uns die R9 280X von HIS, die im Idle-Betrieb auf eine Lautstärke von nur 36,6 dB(A) kommt. Spürbar leiser, aber auch deutlich weniger leistungsfähig ist die R7 260X mit 34,5 dB(A). Der Referenzkühler der R9 270X ist mit 36,8 dB(A) noch am lautesten.

Messungen: Lautstärke

Einmal mehr aber könnte die Last-Lautstärke das Rennen erscheinen, auch wenn wir hier sehr ungleiche Karten betrachten. Entscheidend ist also der Vergleich zum Vorgänger bzw. der Konkurrenz aus dem Hause NVIDIA. Wieder am überzeugendsten ist die Radeon R9 280X von HIS, die nur 48,7 dB(A) laut wird. Die kleine R7 260X macht mit 50,7 dB(A) recht ordentlich Lärm für die gebotene Leistung. Die Radeon R9 270X kommt als Referenzversion auf 51,8 dB(A) - auch nicht wirklich überzeugend.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Futuremark 3DMark 11

Benchmark: Futuremark 3DMark 11

Benchmark: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Futuremark 3DMark

Benchmark: Futuremark 3DMark

Benchmark: Futuremark 3DMark

Benchmark: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmark: Unigine Valley

Benchmark: Unigine Valley

Benchmark: Unigine Valley

Benchmark: Unigine Valley

Benchmark: Unigine Valley

Benchmark: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmark: ComputeMark

Benchmark: ComputeMark

Benchmark: ComputeMark

Benchmark: ComputeMark

Benchmark: ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Benchmark: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmark: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmark: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmark: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmark: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmark: The Elder Scrolls V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Crysis Warhead

Benchmark: Crysis Warhead

Benchmark: Crysis Warhead

Benchmark: Crysis Warhead

Benchmark: Crysis Warhead

Benchmark: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

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Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Benchmark: Crysis 3

Benchmark: Crysis 3

Benchmark: Crysis 3

Benchmark: Crysis 3

Benchmark: Crysis 3

Benchmark: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmark: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmark: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmark: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmark: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmark: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Anno 2070

Benchmark: Anno 2070

Benchmark: Anno 2070

Benchmark: Anno 2070

Benchmark: Anno 2070

Benchmark: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Battlefield 3

Benchmark: Battlefield 3

Benchmark: Battlefield 3

Benchmark: Battlefield 3

Benchmark: Battlefield 3

Benchmark: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Far Cry 3

Benchmark: Far Cry 3

Benchmark: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Hitman: Absolution

Benchmark: Hitman: Absolution

Benchmark: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmark: Bioshock: Infinite

Benchmark: Bioshock: Infinite

Benchmark: Bioshock: Infinite


Aus zeitlichen Gründen haben wir das Overclocking zum Launch heute morgen nicht mehr geschafft. Wir werden dies aber in den kommenden Tagen nachtragen.


Wer zum heutigen Tag neue Karten erwartet hat, wird vermutlich enttäuscht sein. Zwar basieren zumindest die Radeon R9 280X und 270X auf neuen GPUs, diese wiederum aber unterscheiden sich für den Nutzer nicht von den Vorgängern (Radeon HD 7970 GHz Edition und 7870). Das gilt natürlich auch für die Radeon R9 270X. Einzig an der Taktschraube hat man gedreht.

Im "Kleingedruckten" finden sich dennoch einige interessante Details. Zwar unterstützen auch die Karten der Radeon-HD-7000-Serie DirectX 11.2 (Tier 1 inklusive "Tiled Resources"), doch erst die nun neuen Modelle sollen auch die Tier-2-Features vollkommen unterstützen. Eyefinity ist ein weiterer Punkt, der nur in den neuen Karten in seiner kompletten Flexibilität vollständig unterstützt wird. Laut AMD könnte dies aber ein Punkt sein, der auch auf die älteren Karten via Treiber-Update übertragen wird.

Fragen aber wirft der Support von TrueAudio auf. Unterstützt wird dies laut AMD nur von der R7 260X, die allerdings weiterhin auf der "Bonaire"-GPU basiert. TrueAudio aber setzt Hardware-Komponenten in der GPU voraus, die laut AMD nun auch schon in der "Bonaire"-GPU der Radeon HD 7790 enthalten sind. TrueAudio soll laut AMD also in der Radeon HD 7790 aktiviert werden. Warum aber hat man keine Anpassungen der "Tahiti XTL"-GPU der Radeon R9 280X vorgenommen und die "Curacoa"-GPU der Radeon R9 270X ebenfalls so entwickelt, dass TrueAudio unterstützt wird?

Derzeit ebenfalls noch nicht geäußert hat sich AMD zum "Never Settle Forever"-Programm der neuen Serie. Sicherlich wird man dies fortsetzen, aber eine offiziellen Bestätigung dessen fehlt bisland noch. Vielleicht wird sich AMD zu diesem Thema aber noch äußern. Erhältlich sollen die neuen Karten ab dem 11. Oktober sein.

Doch nun zu den einzelnen Modellen:

AMD Radeon R9 280X

HIS Radeon R9 280X
HIS Radeon R9 280X

Die Radeon R9 280X ist nicht nur auf dem Papier eine Radeon HD 7970 GHz Edition - auch unsere Ergebnisse legen diese nahe. Welchen Effekt die "Tahiti XTL"-GPU haben soll, ist uns nicht bekannt. AMD sprach vereinzelt von einem etwas geringerem Stromverbrauch, den wir aber unter Last nicht feststellen konnten. DirectX 11.2 aus bereits genannten Gründen kein Unterscheidungsmerkmal, ebenso wenig wie Mantle und Eyefinity. Die Mantle-API soll ebenfalls von beiden Karten unterstützt werden. Was die R9 280X in Sachen Lautstärke und Temperaturen macht, hängt maßgeblich vom jeweiligen Hersteller ab. Das Modell von HIS kann in dieser Hinsicht überzeugen, allerdings ist dies auch kein fairer Vergleich zur Referenzversion der Radeon HD 7970 GHz Edition.

Preislich aber ist die Radeon R9 280X ebenso interessant wie die aktuelle Radeon HD 7970 GHz Edition. Diese ist momentan für etwa 275 Euro zu haben, während AMD für die Radeon R9 280X eine unverbindliche Preisempfehlung von 299 US-Dollar aufruft. Letztendlich muss sich aber zunächst ein Straßenpreis für die Retail-Modelle einstellen, um diesen Punkt schlussendlich abzuschließen.

AMD Radeon R9 270X

AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270X

Die Radeon R9 270X ist im Wesentlichen eine Radeon HD 7870 auf Steroiden. Sie hat einen Boost bekommen und der Speicher ist von 1.200 auf 1.400 MHz beschleunigt worden. Laut AMD kommt hier die neue "Curacao"-GPU zum Einsatz. TrueAudio wird aber dennoch nicht unterstützt. Das flexiblere Eyefinity spielt dabei wie der volle DirectX-11.2-Support sicherlich zunächst einmal nur eine untergeordnete Rolle. Warum TrueAudio bei einer neuen Karte aber nicht unterstützt wird, dürfte nur schwer zu vermitteln sein.

In Sachen Performance bewegt sich die Radeon R9 270X zwischen der Radeon HD 7870 und 7950 - kann letztgenannte hin und wieder sogar schlagen. Zu einem gewissen Teil spielen hier sicherlich auch Optimierungen im Treiber eine Rolle. Die Leistungsaufnahme liegt im erwarteten Bereich im Verhältnis zur erbrachten Leistung. Die Fragen zur Temperatur und Lautstärke lassen sich weniger einfach beantworten, da die Referenzversion nicht allzu häufig anzutreffen sein wird.

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 US-Dollar dürfte die R9 270X wohl dort landen, wo die Radeon HD 7950 heute zu finden ist - bei etwa 190 Euro. Ein sicherlich nicht ganz uninteressanter Preisbereich.

AMD Radeon R7 260X

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Zuletzt soll noch die Radeon R7 260X im unteren Preisbereich wildern. Rein technisch orientiert sie sich an der Radeon HD 7790, verfügt aber über einen höheren GPU- und Speichertakt. Dies bringt die Karte in den Benchmarks über die Radeon HD 7790. In Sachen Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautstärke muss man sich bei einer Karte dieser Kategorie keine großen Sorgen machen. Allerdings sollte man dann darauf achten, nicht unbedingt zur Referenzversion zu greifen. Wir sind gespannt wie die Retail-Hersteller die Radeon R7 260X interpretieren. Ob TrueAudio für die Radeon R7 260X ein kaufentscheidender Grund sein könnte, wagen wir zu bezweifeln und wird sich erst noch herausstellen müssen.

AMD ruft 139 US-Dollar für die R7 260X auf und könnte damit bei der bisher aktuellen Radeon HD 7790 landen, die derzeit ab 100 Euro gelistet ist.

Alternativen? Die Radeon R9 280X, 270X und R7 260X werden derzeit von bereits erhältlichen Karten repräsentiert. Doch der übliche Upgrade-Pfad reicht sicherlich nicht von Karten der Radeon-HD-7000-Serie, sondern von älteren Modellen - auch aus dem Hause NVIDIA. Man sollte sich aber genau anschauen, ob nun eine "ältere" Karte noch angeschafft werden soll oder nicht. Es lohnt sich auch einen Vergleich bei Preis und Leistung zu erstellen, sowohl zu Karten von AMD als auch von NVIDIA. Wer sich bei AMD in der Mittelklasse bewegen möchte, findet mit den drei heute vorgestellten Karten vielleicht seinen Wunschkandidaten.

 

Persönliche Meinung

Heute ist noch nicht der Tag, um über großartige neue Produkte von AMD zu sprechen. Vielmehr nutzt AMD mit der Radeon R9 280X, 270X und R7 260X die Chance sich neu zu positionieren und die Produkte auf die erwarteten "Hawaii"-Grafikkarten auszurichten. Erst hier werden dann neue Features und ein Leistungsplus Einzug halten. Das wird die Retail-Hersteller aber nicht davon abhalten uns ab heute mit "neuen" Karten bzw. entsprechenden Ankündigungen zu bombardieren. Derzeit schlummern die "Volcanic Islands" also noch, aber die Vulkanologen berichten von einem bald zu erwartenden Ausbruch. (Andreas Schilling)