Sapphire Radeon HD 7730 mit 1 und 2 GB im Test

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sapphire radeon hd7730 1gb 2gb-teaserOhne ein großes Vorstellungsevent oder gar eine simple Pressemitteilung hat AMD vor wenigen Tagen die bislang kleinste Grafikkarte der Radeon-HD-7000-Reihe offiziell vom Stapel gelassen – zumindest sorgten die Partner XFX, MSI und Sapphire für die ersten Ableger der kleinen „Cape Verde LE“-Karte. Für unseren Test haben wir einmal die 1-GB-Version und einmal die 2-GB-Variante von Sapphire erhalten, die sich nicht nur bei der Speicherkapazität unterscheiden, sondern auch bei den verwendeten Speicherchips. Wir haben die Sapphire Radeon HD 7730 mit einem und zwei Gigabyte in diesem Artikel kräftig auf den Zahn gefühlt.

Während die Gerüchteküche zu AMDs kommender „Volcanic Islands“-Reihe zu köcheln beginnt, hat AMD noch den bislang kleinsten Ableger der Radeon-HD-7000-Reihe vom Stapel gelassen. Eine offizielle Vorstellung der Radeon HD 7730 oder gar eine simple Pressemitteilung zur neuen „Cape Verde LE“-Karte hat es bislang nicht gegeben. Einzig die Boardpartner XFX, MSI und Sapphire kündigten den kleinen 3D-Beschleuniger der 60-Euro-Klasse an. AMDs Radeon HD 7730 konkurriert nicht nur mit ihrem größeren Vertreter, der Radeon HD 7750, sondern vor allem auch mit NVIDIAs GeForce GT 640. Für unseren Test haben wir von Sapphire zwei Vertreter bekommen: Einmal mit 1024 MB GDDR5-Speicher und einmal mit der doppelten Menge, deren Speicher sich allerdings noch aus langsamen DDR3-Chips zusammensetzt.

Architektonische Eckdaten

Bislang bildeten AMDs Radeon HD 7750 und Radeon HD 7770 das Schlusslicht der Radeon-HD-7000-Familie. Mit der Radeon HD 7730 kommt ein weiteres Modell hinzu, das wie seine größeren Brüder ebenfalls auf der „Cape Verde“-GPU aufbauen darf, allerdings auf den ein oder anderen Streamprozessor zur klareren Abgrenzung innerhalb der Produktfamilie verzichten muss. Ist der Radeon HD 7750 noch mit 512 Streamprozessoren ausgestattet, sind es im Falle des Neuzuwachses nur noch 384 solcher Einheiten. Wie üblich unterteilen sich diese allerdings weiterhin in Compute-Units und SIMDs. Die neue Radeon HD 7730 bringt es dabei auf insgesamt sechs CUs, die sich noch einmal in jeweils vier SIMD-Einheiten, gepaart mit jeweils 16 ALUs, unterteilen. Wie gewohnt ist dabei an eine CU eine Quad-TMU, bestehend aus vier Textureinheiten, gekoppelt. Der Radeon HD 7730 stehen somit 24 Textureinheiten zur Verfügung.

Beim Speicherausbau steht beiden Modellen der Radeon HD 7730 ein 128 Bit breites Speicherinterface zur Verfügung, das sich aus zwei 64-Bit-Controllern zusammensetzt. Jeder Speichercontroller kann auf vier Rasterendstufen (in der Summe sind es damit acht ROPs) zurückgreifen. Wie die Radeon HD 7750 kann auch die 1024-MB-Version auf schnelle GDDR5-Chips zurückgreifen. Die Version mit der doppelten Speichermenge muss sich allerdings mit deutlich langsameren DDR3-Chips zufriedengeben. Die Speicherbandbreite sinkt von ehemals 72,0 GB/Sek. auf nur noch 28,8 GB/Sek. ab, der Takt geht von 1125 auf 900 MHz zurück. Bei den Frequenzen des Grafikprozessors macht AMD hingegen keine Unterscheide. Wie die Radeon HD 7750 arbeiten auch die beiden Vertreter der Radeon HD 7730 mit 800 MHz. Beim Kühlsystem macht AMD seinen Partnern keine Vorgaben, sie müssen selbst Hand anlegen und eigene Kühlsysteme kreieren, was XFX, MSI und Sapphire auch bereits getan haben.

Sapphire Radeon HD 7730
Modell Sapphire Radeon HD 7730 1 GB Sapphire Radeon HD 7730 2 GB
Straßenpreis etwa 60 Euro etwa 65 Euro
Homepage www.sapphiretech.com www.sapphiretech.com
Technische Daten
GPU Cape Verde LE Cape Verde LE
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden 1,5 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 800 MHz 800 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 800 MHz 800 MHz
Speichertakt 1125 MHz 900 MHz
Speichertyp GDDR5 DDR3
Speichergröße 1024 MB 2048 MB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 72,0 GB/Sek. 28,8 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1
Shadereinheiten 384 (1D) 384 (1D)
Texture Units 24 24
ROPs 8 8

Bevor wir die Sapphire Radeon HD 7730 mit 1 und 2 GB durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die beiden Testmuster selbst. Wir sind gespannt, wie sich AMDs kleinste Radeon-HD-7700 gegen die Konkurrenz schlägt.


Auf dieser Seite werfen wir zunächst noch einen näheren Blick auf die Sapphire Radeon HD 7730 mit 1024 MB Videospeicher. 

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sap-d7730-1gb

Der GPUz-Screen bestätigt noch einmal die Eckdaten der Sapphire Radeon HD 7730 1GB. Chip und Speicher rechnen mit 800 respektive 1125 MHz exakt so schnell wie eine Radeon HD 7750, dafür stehen nur noch 384 Streamprozessoren, 24 Textureinheiten und acht Rasterendstufen bereit. Gefertigt wird der Chip im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren. 

Das Sample im Detail

Mit einer Länge von knapp 17,4 cm fällt die Sapphire Radeon HD 7730 minimal kürzer aus als eine Radeon HD 7750. Das Hersteller-eigene Kühlsystem belegt etwas weniger als zwei Slots an Höhe, die Slotblende nimmt sich mit ihren Anschlüssen aber die volle Bauhöhe. Um im Leerlauf Leistungsaufnahme und Abwärme zu sparen, takten sich Chip und Speicher automatisch herunter. Unser Testmuster schaltete auf 300 bzw. 150 MHz zurück. 

Die Sapphire Radeon HD 7730 1GB im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 300 MHz / 800 MHz
Speicher 150 MHz / 1125 MHz
Turbo 800 MHz
Speicherausstattung Größe 1024 MB
Hersteller, Typ Elpida, GDDR5
Speicherinterface 128 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 17,4 cm
Länge (inkl. Kühler) 17,4 cm
Breite (inkl. Kühler) 12,4 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,3 cm (1,5 Slot)
  Stromversorgung

-

Spannungsversorgung 2 Phasen
Kühler Größe 2,0 Slot
Kühlkörper vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter

1x 80-mm-Axiallüfter

Anschlüsse 1x DL-DVI
1x HDMI
1x D-Sub
Lieferumfang

Quick-Start-Guide
Treiber-CD

Die Sapphire Radeon HD 7730 1GB kommt im Hersteller-typischen Blau daher, das sich nicht nur auf den Kühler beschränkt, sondern auch auf die Farbe des Printed Circuit Boards. 

Auf der Rückseite unseres heutigen Testkandidaten gibt es keinerlei Überraschungen. Die Speicherchips des Typs GDDR5 wurden auf der Vorderseite angebracht. 

Mit einer maximalen Leistungsaufnahme kommt die Sapphire Radeon HD 7730 1GB um den sonst üblichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker herum. Die Versorgung über das PCI-Express-Interface genügt. 

Auf der Slotblende warten mit D-Sub, DVI und HDMI drei aktuelle Anschlüsse auf ihre Verwendung. 

Das Kühlsystem der Sapphire Radeon HD 7730 1GB verzichtet auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion. Ein dicker Aluminiumkühler und ein 90-mm-Lüfter sollen ausreichen, um die Grafikkarte auf einem angenehmen Temperatur-Level zu halten. 

Entgegen den leistungsfähigeren Grafikchips der Radeon-HD-7000-Familie wurde der Chip zur besseren Kühlung nicht um 45 Grad gedreht. Die insgesamt vier GDDR5-Chips entstammen dem Hause Elpida - fast schon eine Rarität.

Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von sparsamen 47 Watt, reicht ein simpler Aluminium-Kühlkörper aus.

Sapphires Radeon HD 7730 1GB wildert irgendwo in der 60-Euro-Preisklasse. Kein Wunder, dass im Lieferumfang der Karte kein allzu umfangreiches Zubehör zu finden ist. Hier beschränkt sich der Hersteller lediglich auf eine Schnellstart-Anleitung, eine Treiber-CD und einen Voucher zur Produktaktivierung beim Hersteller. 


Auf den ersten Blick scheint sich die Sapphire Radeon HD 7730 2GB nicht von ihrem vermeintlich kleineren Bruder zu unterscheiden. Unter der Haube gibt es allerdings nicht nur die doppelte Speichermenge, sondern leider auch deutlich langsamere Speicherchips der DDR3-Klasse. 

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sap-d7730-2gb

Auch hier bestätigt der GPUz-Screen in der zum Testzeitpunkt aktuellsten Version die Leistungsdaten der Sapphire Radeon HD 7730 2GB. Während der Grafikchip mit einer Geschwindigkeit von 800 MHz noch genauso schnell ist wie sein kleiner Bruder oder die Radeon HD 7750, ist der Speicher mit 900 MHz nicht mehr ganz so hoch getaktet. 384 Streamprozessoren, 24 TMUs und 8 ROPs sind aber auch hier wieder mit von der Partie. 

Das Sample im Detail

Mit einer Länge von 17,4 cm, einer Breite von 3,3 cm und einer Bauhöhe von zwei Slots, verfügt die 2-GB-Version der Sapphire Radeon HD 7730 über die gleichen Abmessungen wie die Version mit 1024 MB Speicher. Im 2D-Betrieb taktet auch sie sich etwas herunter, der 2048 MB große DDR3-Speicher geht allerdings nicht ganz so weit nach unten. In unseren Tests reduzierte sich seine Taktfrequenz auf lediglich 300 MHz - genau wie der Takt des Grafikprozessors.

Die Sapphire Radeon HD 7730 2 GB im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 300 MHz / 800 MHz
Speicher 300 MHz / 900 MHz
Turbo 800 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ AMD, DDR3
Speicherinterface 128 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 17,4 cm
Länge (inkl. Kühler) 17,4 cm
Breite (inkl. Kühler) 12,4 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,3 cm (2,0-Slot)
  Stromversorgung -
Spannungsversorgung 2 Phasen
Kühler Größe 2,0-Slot
Kühlkörper vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 1x 80-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 1x DL-DVI
1x HDMI
1x D-Sub
Lieferumfang

Quick-Start-Guide
Treiber-CD

Wirft man beide Testmuster auf einen Haufen, sind sie optisch auf den ersten Blick nicht voneinander zu unterscheiden. Ein kleiner Aufkleber verrät aber, um welche Speicherversion es sich handelt. 

Entgegen der 1-GB-Version, die auf der Grafikkarten-Rückseite noch ohne Speicherchips auskam, besitzt die 2-GB-Variante auch auf dieser Seite Speicherchips.

Da ein zusätzlicher PCI-Express-Stromstecker nicht vorhanden ist, macht das Printed Circuit Board an dieser Stelle fast schon einen leeren - aber natürlich aufgeräumten - Eindruck.

Auch hier sind ein VGA-Ausgang, ein HDMI-Port und ein D-Sub-Ausgang vorhanden.

Auch ohne Kühlkörper muss man schon genauer hinsehen, welches Modell der Sapphire Radeon HD 7730 man jetzt in der Hand hält. Zu erkennen wieder an den Speicherchips, die in diesem Fall direkt von AMD stammen. 

Von den insgesamt acht Speicherchips, die jeweils eine Kapazität von 256 MB besitzen, sind jeweils vier auf der Vorder- und Rückseite der Grafikkarte angebracht. 

Trotz der größeren Speicherkapazität fällt die maximale Leistungsaufnahme der Sapphire Radeon HD 7730 2GB nicht viel größer aus, weshalb auch hier ein vergleichsweise simpler Dual-Slot-Kühler ausreicht. 

Keine Unterschiede gibt es beim Lieferumfang. Hier beschränkt sich der AMD-Boardpartner leider nur auf das Wesentliche und gibt seiner 2-GB-Version der Radeon HD 7730 lediglich einen Quick-Start-Guide und eine Treiber-CD samt Registrierungskarte für den 3D-Beschleuniger mit auf den Weg. 


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1502 MHz, 3072 MB)
NVIDIA GeForce GTX 770 (1046/1085/1753 MHz, 2048/4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1033/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 320.39
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

 

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Sapphire Radeon HD 7730.

Benchmarkdiagramm zur Idle-Lautstärke der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmarkdiagramm zur Last-Lautstärke der Sapphire Radeon HD 7730

Dank einer geringen Leistungsaufnahme und Abwärme, konnte Sapphire auf seiner Radeon HD 7730 ein simples, aber doch angenehm laufruhiges Kühlsystem verbauen. In unseren Tests konnten sich beide Versionen unter Volllast im oberen Drittel des Testfeldes einreihen. Unter Last erzeugten die beiden Testmuster 40,6 bzw. 41,2 dB(A). Im normalen Windows-Betrieb waren es hingegen bis zu 36,8 dB(A).

Benchmarkdiagramm zu den Idle-Temperaturen der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmarkdiagramm zu den Last-Temperaturen der Sapphire Radeon HD 7730

Trotzdem konnten auch die Temperaturen überzeugen. Selbst bei sommerlichen Außentemperaturen und unter höchster Last wurde die Sapphire Radeon HD 7730 nicht wärmer als 59 °C - egal ob mit 1024 MB oder 2048 MB Speicher. Im 2D-Betrieb waren es hingegen lediglich 32 bis 33 °C. 

Benchmarkdiagramm zur Idle-Leistungsaufnahme der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmarkdiagramm zur Last-Leistungsaufnahme der Sapphire Radeon HD 7730

Da der Sapphire Radeon HD 7730 die ein oder andere Recheneinheit fehlt und der sonst übliche 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker entfallen ist, ist es nicht verwunderlich, dass die Sapphire Radeon HD 7730 mitunter zu den sparsamsten Grafikkarten der Radeon-HD-7000-Familie zählt. Unter Last zog die Sapphire Radeon HD 7730 mit 2 GB Videospeicher bis zu  220,8 Watt aus der Steckdose, während sich die GDDR5-Version bis zu 236,7 Watt genehmigte. Eine Radeon HD  7750 oder HD 7770 zog hier schon 225,8 bzw. 248,6 Watt aus der Steckdose.  


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm 3DMark 11 Entry zur Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm 3DMark 11 Performance zur Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm 3DMark 11 Extreme zur Sapphire Radeon HD 7730


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedenstens Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramme 3DMark Ice Storm zur Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramme 3DMark Cloud Gante zur Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramme 3DMark Fire Strike zur Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramme 3DMark Fire Strike Extreme zur Sapphire Radeon HD 7730


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmark Unigine Valley 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark Unigine Valley 1680x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark Unigine Valley 1920x1080 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark Unigine Valley 1920x1080 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Luxmark 2.0 der Sapphire Radeon HD 7730


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmark-Diagramm zu ComputeMark der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu ComputeMark der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu ComputeMark der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu ComputeMark der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu ComputeMark der Sapphire Radeon HD 7730


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Skyrim 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Skyrim 1680x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Skyrim 1920x1080 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Skyrim 1920x1080 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Crysis Warhead 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Crysis Warhead 1680x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Crysis Warhead 1920x1080 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Crysis Warhead 1920x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Call of Duty: Black Ops 2 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Call of Duty: Black Ops 2 1680x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Call of Duty: Black Ops 2 1920x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Call of Duty: Black Ops 2 1920x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Anno 2070 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Anno 2070 1680x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Anno 2070 1920x1080 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Anno 2070 1920x1080 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Battlefield 3 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Battlefield 3 1680x1050 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Battlefield 3 1920x1080 der Sapphire Radeon HD 7730

Benchmark-Diagramm zu Battlefield 3 1920x1080 AA/AF der Sapphire Radeon HD 7730


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmark-Diagramm zu Hitman: Absolution 1680x1050 der Sapphire Radeon HD 7730


Erfahrungsgemäß lassen sich vor allem kleine Grafikkarten der unteren Preis- und Leistungsregionen sehr gut übertakten. Das gilt auch für die Sapphire Radeon HD 7730, denn bei beiden Modellen konnten wir die Taktraten bis an die Grenzen des Catalyst-Treibers jagen. Das Limit für die 1GB-Version lag hier bei 1000/1250 MHz und bei der Variante mit doppeltem Speicher bei 1000/1000 MHz. Beide Ableger konnten damit ein gutes Stückchen zulegen, blieben leistungsmäßig aber noch immer hinter einer Radeon HD 7750 zurück. Bis Redaktionsschluss konnten wir die Taktgrenzen des Catalyst-Treibers leider mit keinem einzigen Tool weiter hinaufsetzen. Mit Sicherheit wären hier noch ein paar mehr Megahertz aus unseren beiden Testkandidaten herauszuholen gewesen. 

Leistungsmäßig hatte das Overclocking wie folgt Einfluss:

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - 3DMark

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - Unigine Valley

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - Skyrim

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - Battlefield 3

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - Leistungsaufnahme

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - Temperatur

Benchmark-Diagramm zur übertakteten Sapphire Radeon HD 7730 - Temperatur


Die Sapphire Radeon HD 7730 oder allgemein die Radeon HD 7730 hat einen schweren Stand. Zwar leistet sie in unseren Benchmark-Tests deutlich mehr als eine integrierte Grafiklösung in aktuellen Prozessoren und kann durchaus mit ihrem direkten Konkurrenten der NVIDIA GeForce GT 640 mithalten, doch entstammt ihr größter Feind den eigenen Reihen. Zu Redaktionsschluss kostete die 1-GB-Version knapp 60 Euro - für die Version mit doppeltem Videospeicher mussten hingegen 65 Euro auf den Ladentisch gelegt werden. Wer jedoch zehn oder 20 Euro drauflegen kann, sollte da lieber zur Radeon HD 7750 oder gar 7770 greifen, die es schon für etwa 75 bzw. 85 Euro gibt. NVIDIAs fast gleich schnelle GeForce GT 640 liegt mit 65 Euro in etwa auf dem gleichen preislichen Level wie die heute getestete Grafikkarte von Sapphire.

Je nach Benchmark ist mal die Radeon HD 7730 und mal NVIDIAs GeForce GT 640 schneller - beide Karten nehmen sich nicht viel. Die Unterschiede zwischen der 1024-MB-Version und der Variante mit 2048 MB sind durchaus messbar. Zwar verfügt die vermeintlich besser ausgestattete Version über die doppelte Speichermenge, doch setzt sich diese nur aus langsamen DDR3-Chips zusammen und macht den Vorteil der doppelten Kapazität damit wieder zunichte. Die Radeon HD 7730 mit 1024 MB ist dank ihres schnellen GDDR5-Speichers stets ein paar Frames voraus. Wer unbedingt mit einer Radeon HD 7730 liebäugelt, dem liegen wir auch im Jahr 2013 ausnahmsweise 1024 MB ans Herz. 

Ausrutscher bei Leistungsaufnahme, Lautstärke und Temperatur-Verhalten gab es bei der Sapphire Radeon HD 7730 nicht. Sowohl im 2D wie auch im 3D-Betrieb arbeitete das Kühlsystem, das auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion verzichten muss, angenehm laufruhig und schaffte es trotz der sommerlichen Außentemperaturen dieser Tage, die Temperatur des Grafikprozessors nicht die 60-°C-Marke durchbrechen zu lassen. Die Leistungsaufnahme bewegte sich aber nur knapp unter einer Radeon HD 7750.

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Bei einem Preis von 60 bis 65 Euro darf man beim Lieferumfang nicht viel erwarten. Sowohl der 1-GB-Version wie auch der 2-GB-Variante liegen lediglich eine Schnellstart-Anleitung und eine Treiber-CD bei.

Sapphire Radeon HD 7730 1GB
Straßenpreis etwa 60 Euro
Homepage www.sapphiretech.com
Technische Daten
GPU Cape Verde LE
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 800 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 800 MHz
Speichertakt 1125 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 72,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 384 (1D)
Texture Units 24
ROPs 8
Lautstärke
Idle-Modus 36,2 dB(A)
Last-Modus 40,6 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 105,8 Watt
Last-Modus 236,7 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 33 °C
Last-Modus 59 °C

Auch wenn der Aufpreis zur 2-GB-Version gerade einmal fünf Euro beträgt, sollte man diesen lieber sparen. Die Sapphire Radeon HD 7730 mit 1 GB Videospeicher ist aufgrund der GDDR5-Chips stets schneller. 

Sapphire Radeon HD 7730 2GB
Straßenpreis etwa 65 Euro
Homepage www.sapphiretech.com
Technische Daten
GPU Cape Verde LE
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 800 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 800 MHz
Speichertakt 900 MHz
Speichertyp DDR3
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 28,8 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 384 (1D)
Texture Units 24
ROPs 8
Lautstärke
Idle-Modus 36,8 dB(A)
Last-Modus 41,2 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 109,7 Watt
Last-Modus 220,8 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 32 °C
Last-Modus 59 °C

Alternativen? Ja, die gibt es durchaus: Wer NVIDIA-Fan ist und sich im gleichen Preissegment gerne umschauen möchte, der sollte sich ein Modell der GeForce GT 640 näher anschauen. Sie leistet in etwa genau so viel wie eine Radeon HD 7730, kostet fast das gleiche und ist zudem in vielen verschiedenen Versionen erhältlich: Vom dicken Dual-Slot-Kühler bis hin zum lautlosen Passiv-Modell.

Wer allerdings noch ein paar Euro berappen kann, der sollte lieber zur gerade einmal zehn Euro teureren Radeon HD 7750 greifen. Sie leistet in vielen Benchmarks teils wertvolle zusätzliche Frames, die nötig sind, um das Spiel ruckelfrei spielen zu können. Für weitere zehn Euro mehr gibt es die Radeon HD 7770 mit der sich aktuelle Spieletitel und mit Sicherheit auch kommende Spielekracher ganz anständig spielen lassen. Trotzdem lassen sich beide Cape Verde-Brüder noch leise kühlen.

 

Persönliche Meinung

Die Sapphire Radeon HD 7730 ist meinen Ansprüchen nicht wirklich gewachsen, da ich aktuelle Spiele stets in der besten Qualität und hohen Auflösungen spielen möchte. Die 60-Euro-Klasse steht damit nicht wirklich in meinem Fokus. Wenn ich aber dringend sparen müsste, dann würde ich das auch noch etwas länger machen. Der Aufpreis zur deutlich schnelleren Radeon HD 7750 oder Radeon HD 7770 beträgt nur gerade einmal zehn bis 20 Euro. Klar sind prozentual gesehen fast 25 Prozent, dafür gibt es aber auch ein deutlich größeres Leistungsplus! :-) (Andreas Stegmüller)