Test: Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Veröffentlicht am: von

palit780-logoNachdem wir uns schon drei Modelle der GeForce GTX 780 von EVGA, Gigabyte und Inno3D angeschaut haben, folgt heute die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream, die sich gegenüber der "normalen" Jetstream-Variante durch eine nochmalige Taktsteigerung sowie die Verwendung des eigenen PCBs unterscheidet. Mit beiden Maßnahmen will Palit an die Spitze der Benchmarks und Messwerte. Ob dies gelingt, werden wir auf den folgenden Seiten genauer untersuchen.

Palit bietet drei Modelle der GeForce GTX 780 an. Zum einen eine Version im Referenzlayout mit den von NVIDIA vorgegebenen Taktraten (863/902/1502 MHz) und zum anderen die bekannte Jetstream-Variante mit Jetstream-Kühler, aber Referenz-PCB, aber immerhin erhöhten Taktraten von 902/954/1502 MHz für GPU-Basis-, GPU-Boost- und Speichertakt. Drittes Modell ist nun die Super Jetstream, mit nochmals erhöhten Taktraten von 980/1033/1553 MHz und dem eigenen PCB.

Bevor wir die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst.

Architektonische Eckdaten

Mit der GeForce GTX 780 entwickelte NVIDIA ein Bindeglied zwischen der GeForce GTX Titan und der beschleunigten GeForce GTX 680 alias GeForce GTX 770. Wie das High-End-Modell basiert auch die GeForce GTX 780 auf der GK110-GPU. Für die Referenzversion gilt: Bei zwölf SMX-Clustern zu jeweils 192 CUDA-Kernen kommen wir auf eine Gesamtanzahl von 2304 CUDA-Kernen für die GeForce GTX 780. Diese arbeiten mit einem Basis-Takt von 863 MHz und erreichen via GPU-Boost mindestens 902 MHz. Der mit 3072 MB im Vergleich zur GeForce GTX Titan nur halb so große GDDR5-Speicher arbeitet mit den üblichen 1502 MHz und ist über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden, was zu einer Speicherbandbreite von 288,4 GB/Sek. führt. Aufgrund der Beschneidungen bei der Architektur sehen wir weiterhin 192 Textureinheiten und 48 ROPs. NVIDIA gibt eine Thermal Design Power von 250 Watt an.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Straßenpreis ab 590 Euro
Homepage www.palit.biz
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 980 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1033 MHz
Speichertakt 1552 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 298 GBit/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2304 (1D)
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 47,0 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Die Unterschiede bei der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream gegenüber der Referenzversion sind zunächst einmal beim Takt zu suchen. Anstatt mit 863 MHz arbeitet die GPU mit 980 MHz. Entsprechend hat sich auf der GPU-Boost-Takt von 902 auf 1033 MHz erhöht. Selbst für den Speicher sieht Palit eine Übertaktung von 50 MHz vor und lässt diesen mit 1553 MHz arbeiten. Trotz all diesen Übertaktungen ist die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream aber (zumindest auf dem Papier) nicht die schnellste GeForce GTX 780, die wir bisher testen durften. Noch immer Spitzenreiter ist die Inno3D iChill GeForce GTX 780 mit 1006/1046/1553 MHz. Dennoch sind wir natürlich gespannt, wie sich das Modell von Palit schlägt und auch die Messwerte, hier vor allem die Lautstärke, sind für viele potenzielle Käufer interessant.


{jphoto image=39887}

Palit hat einiges an der GeForce GTX 780 im Vergleich zur Referenz verändert: ein anderes PCB, höhere Taktraten, all dies haben wir bereits angesprochen, nun aber wollen wir uns die Details anschauen. 

GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream und vergleichen diese mit der Referenz.

Vergleich mit der Referenz

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream gegen die Konkurrenz
Modell NVIDIA GeForce GTX 780 Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Straßenpreis ab 570 Euro ab 590 Euro
Homepage www.nvidia.de www.palit.biz
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1) GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 864 MHz 980 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 902 MHz 1033 MHz
Speichertakt 1502 MHz 1553 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3072 MB 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek. 298 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0
Shadereinheiten 2304 (1D) 2304 (1D)
Texture Units 192 192
ROPs 48 48

Noch einmal im direkten Vergleich die GeForce GTX 780 in der Referenzversion von NVIDIA und die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream. So erhöht Palit den Basis-Takt von 864 auf 980 MHz um 13,4 Prozent. Beim Boost-Takt geht es von 902 auf 1033 MHz hinauf, was einer Steigerung von 14,5 Prozent entspricht. Als einer der wenigen Hersteller wagt sich Palit auch an eine Übertaktung des Speichers, wenngleich hier sicherlich auch deutlich mehr möglich gewesen wäre. Von 1502 geht es bis auf 1553 MHz, ein Plus von 3,4 Prozent. Aufgrund dieser Erhöhung des Taktes steigt auch die Speicherbandbreite von 288,4 auf 298 GB/Sek. Alle weiteren architektonischen Eigenschaften sind natürlich identisch.

Das Sample im Detail

In der folgenden Tabelle schauen wir uns einige Details der Karte an.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/980 MHz
Speicher 162 MHz / 1553 MHz
Turbo 1033 MHz
Speicherausstattung Größe 3072 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 28,0 cm
Länge (inkl. Kühler) 28,5 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4,7 cm (Triple-Slot)
  Stromversorgung 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Spannungsversorgung 8+2 Phasen
Kühler Größe Triple-Slot
Kühlkörper 5x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 75-mm-Axiallüfter
1x 85-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x QuickStart-Guide
1x Treiber-CD
1x Adapter Stromversorgung
1x Adapter DVI/VGA
1x Adapter DVI/HDMI

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass bei den versprochenen 1033 MHz Boost-Takt noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht war. In den Benchmarks erreichte die Karte 1111 MHz und liegt daher auf Niveau der Karten von EVGA und Inno3D.

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.


Beginnen wollen wir wie immer mit einer äußeren Betrachtung der Karte.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Rein äußerlich unterscheidet sich die Super Jetstream nicht vom weniger hoch getakteten Jetstream-Modell. Vom modifizierten PCB ist nichts zu sehen, denn bis auf den PCI-Express-Slot ist davon aus diesem Blickwinkel auch nicht zu sehen. Zwei 75-mm-Lüfter flankieren den 85-mm-Lüfter in der Mitte, dessen Einfassung auch für die Höhe von 13 cm sorgt. Die Karte selbst hat eine Länge von 28,5 cm samt Kühler, das PCB als solches ist nur 28 cm lang. Der Kühler steht also etwas über.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Bei einem Blick auf die Rückseite des PCBs werden die Modifikationen gegenüber der Referenzversion deutlich. Am augenscheinlichsten sind sie bei einem direkten Vergleich im hinteren Bereich, der hauptsächlich mit Komponenten zur Strom- und Spannungsversorgung bestückt ist. Offenbar wäre es Palit auch möglich zwei 8-Pin-Anschlüsse zu verbauen. Wie wir später sehen werden, hat man allerdings darauf verzichtet.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Noch einmal ein genauer Blick auf den mittleren 85-mm-Lüfter mit den transparenten Lüfterblättern. Dahinter wird der Kühlkörper sichtbar und auch einige der Kupfer-Heatpipes blitzen bereits durch. Durch die besondere Form der Lüfterblätter soll die Lautstärke reduziert werden.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Auch wenn das PCB zunächst ein Eindruck machte, dass zwei 8-Pin-Anschlüsse darauf verbaut sind, verwendet Palit bei der GeForce GTX 780 Super Jetstream jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss - so wie es NVIDIA bei den Referenzvorgaben vorsieht. Theoretisch kann die Karte somit gemeinsam über den PCI-Express-Steckplatz 300 Watt aufnehmen.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Über zwei SLI-Anschlüsse können bis zu vier dieser Karten in einem Mutli-GPU-System betrieben werden. Aufgrund der Dicke des Kühlers (4,7 cm = 2,5 Slots) bzw. dessen Auslegung als Triple-Slot-Kühlung dürften mehr als zwei Karten auf den meisten Mainboards aber eher schwierig werden.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Auf der Slotblende finden wir die üblichen Display-Anschlüsse für die aktuelle Grafikkarten-Generation von NVIDIA: Zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-D und DVI-I) und jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Die obere Abdeckung des Kühlers lässt sich abnehmen und somit wird der Blick auf den Kühler frei. Dies ermöglicht es dem Nutzer die Lüfter und die Kühlrippen zu reinigen. An dieser Stelle werden auch erstmals die fünf Kupfer-Heatpipes sichtbar.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Zwei der fünf Heatpipes führen die Abwärme in den vorderen Kühler, während drei weitere die Abwärme in den hinteren Bereich leiten. Abgedeckt wird nur die GPU, die Speicherchips und sonstige Komponenten werden nicht durch diese Konstruktion gekühlt.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Palit baut die Strom- und Spannungsversorgung von 6+2 Phasen auf 8+2 Phasen aus. Von dieser Maßnahme verspricht sich der Hersteller ein besseres Overclocking, wenngleich einige Karten die Werksübertaktung auf gleichem Niveau auch ohne Ausbau erreichen. Beim Overclocking werden wir sehen, ob sich die 8+2 Phasen an dieser Stelle auswirken.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Das komplette PCB ist von einer Metallplatte abgedeckt. Über diese werden auch die Speicherchips sowie einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung gekühlt. Im hinteren Bereich ist die Platte mit einigen Lamellen versehen, was die Kühlung erleichtern soll.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream
Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream

Die Bodenplatte, die direkt auf der GPU aufliegt, besteht aus Kupfer. Durch diese führen auch die fünf Heatpipes, die sich auf die beiden Kühlkörper aufteilen.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1502 MHz, 3072 MB)
NVIDIA GeForce GTX 770 (1046/1085/1753, 2048/4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1033/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 320.18
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Leistungsaufnahme

Im Idle-Betrieb gibt es noch keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen und somit kann sich auch die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream weder positiv noch negativ hervortun.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Leistungsaufnahme

Schon etwas anders sieht dies unter Last aus. Abhängig vom anliegenden Takt sammeln sich die einzelnen Karten im oberen Bereich des Testfeldes. Mit 412,2 Watt liegt die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream im oberen Bereich, was sich später noch durch eine entsprechende Performance rechtfertigen muss.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Temperatur

Im Idle-Betrieb lässt der Jetstream-Kühler die GPU bei 35 °C arbeiten. Der Idle-Betrieb ist bei modernen Grafikkarten aber auch keine Herausforderung für die Kühler, da die GPUs nur noch wenige Watt Abwärme abgeben. Hier können die Kühler dann hoffentlich mit einer möglichst niedrigen Lautstärke glänzen.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Temperatur

Unter Last müssen die Kühler beweisen, ob sie die Abwärme der GPU und der restlichen Komponenten ausreichend gut bewältigen können. Mit Einführung von GPU-Boost 2.0 ist der Temperatur eine entscheidende Bedeutung zugekommen, denn voreingestellt beginnen die Karten ab 80 °C Spannung und Takt zu reduzieren. Es ist also wichtig, diese Temperaturschwelle nicht zu überschreiten, was zumindest den Referenzversionen nicht immer gelingt. Die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream liegt mit 70 °C im unproblematischen Bereich.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Lautstärke

Bereits angesprochen haben wir die Wichtigkeit der Idle-Lautstärke im Zusammenspiel mit der Temperatur. Zu den 35 °C gesellt sich nun eine Lautstärke von 35,1 dB(A), womit sich die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream im Mittelfeld der Testkandidaten bewegt.

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Lautstärke

Gut gefallen hat uns die Lautstärke unter Last. 50,5 dB(A) sind ein ausgezeichneter Wert, wenn man sich die gebotene Leistung vor Augen führt. In Anbetracht der Temperaturen könnten die Lüfter auch gerne mit etwas weniger Drehzahl betrieben werden.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

Benchmarks: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark

Benchmarks: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley

Benchmarks: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Benchmarks: ComputeMark

Benchmarks: ComputeMark

Benchmarks: ComputeMark

Benchmarks: ComputeMark

Benchmarks: ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead

Benchmarks: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3

Benchmarks: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070

Benchmarks: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3

Benchmarks: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3

Benchmarks: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution

Benchmarks: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite

Benchmarks: Bioshock: Infinite


Natürlich wollten wir bei den versprochenen 1033 MHz Boost-Takt bzw. den letztendlich erreichten 1111 MHz nicht Schluss machen und haben die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream auf ihr Overclocking-Potenzial hin geprüft. Bevor wir aber GPU und Speicher an ihre Grenzen bringen wollten, haben wir einige Voreinstellungen gewählt. So haben wir die Spannung auf 1,2 Volt festgesetzt, das Temperatur-Target vorsichtshalber auf 85 °C angehoben (was allerdings in diesem Fall nicht nötig gewesen wäre) und das Power-Target ebenfalls auf +106 Prozent eingestellt. Letztendlich erreichten wir folgende Taktraten:

GPU: 1059 MHz - +8,1 Prozent
Speicher: 1750 MHz - +16,5 Prozent

Die Taktsteigerung wirkt sich wie folgt in den Benchmarks aus:

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking

Die Steigerung von Spannung und Takt hat natürlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Temperatur und die Lautstärke:

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking

Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: Overclocking


Mit der GeForce GTX 780 wollte NVIDIA das Zwischenstück zur GeForce GTX Titan und GeForce GTX 770 (früher GeForce GTX 680) bilden. Allerdings ist man der Referenzversion der GeForce GTX Titan sehr nahe gerückt, was es den übertakteten Partner-Karten dann recht leicht macht, diese Hürde zu überspringen. Dies gelingt auch der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream. Sie kommt ab Werk mit einem Basis-Takt von 980 MHz und einem Boost-Takt von 1033 MHz daher. In der Praxis arbeitet die GPU aber meist bei 1111 MHz - dank einer sehr guten Kühlung. Dies bringt die Karte auf Niveau einer ebenso schnellen EVGA GeForce GTX 780 Superclocked mit ACX-Kühler, Inno3D iChill GeForce GTX 780 und der Gainward GeForce GTX 780 Phantom GLH.

Entsprechend hoch ist natürlich auch die Leistungsaufnahme unter Last, während man mit einer Temperatur von 70 °C erst die hohen Boost-Taktraten möglich macht. Nicht so gut gefallen hat uns die Lautstärke im Idle-Betrieb, dafür aber umso mehr unter Last. Hier muss auch immer die gebotene Leistung ins Verhältnis gesetzt werden.

{jphoto image=39887}

In Sachen Kühlung bleibt Palit dem Jetstream-Kühler treu und verändert diesen auch bei der Super-Jetstream-Variante nicht. Eine Bodenplatte aus Kupfer nebst Kupfer-Heatpipes in fünffacher Ausführung führen die Abwärme in den zweigeteilten Kühler. Gleich drei Lüfter kümmern sich um den notwendigen Luftstrom, können in den Messungen aber nicht immer mit niedriger Lautstärke glänzen. Das ausgebaute PCB hat zunächst einmal keinen großen Einfluss auf die Performance, denn auch beim Overclocking erreicht die Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream Werte, wie wir sie schon von anderen Karten her kennen. Wir sind gespannt was Hersteller wie EVGA für die GeForce GTX 780 Classified oder MSI für die GeForce GTX 780 Lightning in Sachen PCB aus dem Hut zaubern.

Produktname
Straßenpreis ab 590 Euro
Homepage www.palit.biz
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 980 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1033 MHz
Speichertakt 1553 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 298 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2304 (1D)
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 47,0 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 35,1 dB(A)
Last-Modus 50,5 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 106,8 Watt
Last-Modus 412,2 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 35 °C
Last-Modus 70 °

Kommen wir zum Preis und damit oftmals zum Knackpunkt einer solchen Karte. Doch auch hier weiß uns Palit zu überraschen, denn anstatt eines Preises weit über der 600-Euro-Grenze verlangt man für die GeForce GTX 780 Super Jetstream derzeit nur etwa 590 Euro und ist somit nur 20 Euro teurer als die günstigste GeForce GTX 780 in unserem Preisvergleich. Viel wichtiger aber ist, dass man die GeForce GTX Titan mit einem Preis ab 875 Euro in Sachen Performance meist locker im Griff hat. Dennoch sind 590 Euro natürlich eine Stange Geld, die nicht jeder so einfach für eine Grafikkarte übrig hat.

Alternativen? Die Alternativen haben wir im Test bereits mehrfach erwähnt, denn aufgrund guter Kühlung erreichen auch die EVGA GeForce GTX 780 Superclocked mit ACX-Kühler, Inno3D iChill GeForce GTX 780 und der Gainward GeForce GTX 780 Phantom GLH ähnliche Werte bei der Performance. Hier spielen dann vielleicht persönliche Präferenzen die entscheidende Rolle für die Wahl einer bestimmten Karte.

 

Persönliche Meinung

Palit schafft es mit der GeForce GTX 780 Super Jetstream mit den derzeit schnellsten Karten mitzuhalten. Ein Grund sind die hohen Taktvorgaben ab Werk, die allerdings wenig wert sind, wenn die Kühlung diese nicht einhalten kann. Beides gelingt Palit und das zu einem durchaus akzeptablen Preis. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream:

Negative Aspekte der Palit GeForce GTX 780 Super Jetstream: