Vier Modelle der GeForce GTX 760 im Test

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gtx760-logoNach der GeForce GTX 780 und GeForce GTX 770 dürfte NVIDIA mit der GeForce GTX 760 am heutigen Tage die GTX-700-Serie für dieses Jahr abschließen - zumindest sieht die NVIDIA-Roadmap keine weiteren Modelle vor. Gleich zum Launch heute haben wir uns vier Modelle der GeForce GTX 760 nebst der Referenzversion angeschaut. Alle vier Retail-Modelle unterscheiden sich nicht nur in Sachen Taktraten, sondern natürlich auch bei der Kühlung.

Nachdem sich die GeForce GTX 780 einen völlig eigenen Performance-Bereich einverleibte und die GeForce GTX 770 rein technische in groben Zügen auf der GeForce GTX 680 basiert, ist es nun spannend zu sehen, wie NVIDIA die GeForce GTX 760 entwickelt hat und gegen welche Karte(n) sie aus dem Hause AMD antreten muss.

Bevor wir die einzelnen Modelle der GeForce GTX 760 ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors (in seiner Referenzversion) selbst. 

Architektonische Eckdaten

Wie bereits erwähnt, hat die GeForce GTX 760 keinen direkten Vorgänger aus der GTX-600-Serie. Zwar basiert auch sie auf der GK104-GPU, verwendet aber eine völlig neue Ausbaustufe des Chips. Dieser kommt entweder mit drei oder vier GPCs (Graphics Processing Clustern) daher. Je nachdem wie gut die Ausbeute der Fertigung ist, können die sechs verwendeten SMX-Cluster aus eben drei oder vier GPCs entstammen. Ähnlich ist dies auch bei der GeForce GTX 780, für dies es auch unterschiedliche Anordnungen aus GPCs und SMX-Clustern gibt. In jedem Fall ergeben sich aus den sechs SMX-Clustern 1152 CUDA-Kerne, 96 Textur-Einheiten und 32 ROPs.

Den Basis-Takt der GPU gibt NVIDIA mit 980 MHz an. Per GPU-Boost soll es auf mindestens 1033 MHz gehen. Die 2 GB GDDR5-Grafikspeicher lässt NVIDIA mit 1502 MHZ arbeiten, was bei einem 256 Bit breiten Speicherinterface in einer Speicherbandbreite von 192,3 GB/Sek. resultiert. Weiterhin sieht NVIDIA für die Referenzversion eine zusätzliche Stromversorgung über zwei 6-Pin-Anschlüsse vor. Die Thermal Design Power liegt bei 170 Watt.

Noch ein paar Worte wollen wir zum Praxisbetrieb mit GPU-Boost 2.0 verlieren. NVIDIA gibt einen Boost-Takt von 1033 MHz an, den unsere Referenzversion aber deutlich überbieten konnte. Bis zu 1150 MHz liegen zeitweise an, allerdings arbeitet die Karte recht schnell mit 82 °C GPU-Temperatur, was dann wiederum dazu führt, dass die Karte diesen Takt nicht lange halten kann.

NVIDIA GeForce GTX 760
Straßenpreis ab 240 Euro
Homepage www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-225-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 980 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1033 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1152 (1D)
Textur Units 96
ROPs 32
Pixelfüllrate 33,9 GPixel/Sek.
TDP 170 Watt
SLI/CrossFire SLI

Etwas anders verhält es sich zumindest in Sachen Takt bei den sieben Retail-Karten im Test. Diese werden wir unter der nun folgenden Tabelle gegeneinander vergleichen und jede Karte einzeln beleuchten, bevor es dann zu den Benchmarks geht.

Vergleich mit der Konkurrenten

Die Modelle gegen die Konkurrenz
Modell ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
Straßenpreis 270 Euro (UVP) 249 Euro (UVP)
Homepage www.asus.de eu.evga.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-225-A2) GK104 (GK104-225-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz 1072 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1072 MHz 1137 MHz
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek. 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0
Shadereinheiten 1152 (1D) 1152 (1D)
Texture Units 96 96
ROPs 32 32

 

Die Modelle gegen die Konkurrenz
Modell Inno3D iChill GeForce GTX 760 Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Straßenpreis 264,90 Euro -
Homepage www.inno3d.com www.palit.biz
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-225-A2) GK104 (GK104-225-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1059 MHz 1072 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1124 MHz 1137 MHz
Speichertakt 1553 MHz 1550 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 198,8 GB/Sek. 198,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0
Shadereinheiten 1152 (1D) 1152 (1D)
Texture Units 96 96
ROPs 32 32

NVIDIA hat zur GeForce GTX 760 auch eigens ein Launch-Video veröffentlicht, das wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen:

Kommen wir nun zu den einzelnen Modellen, beginnen wollen wir mit der ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC. 


Die ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC ist nur eines von zwei DirectCU-Modellen, die sicher allerdings einzig durch die werksseitige Übertaktung unterscheiden.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Das Sample im Detail

Anstatt des 980 MHz Basis-Taktes der Referenzversion schickt ASUS die GeForce GTX 760 DirectCU II OC mit 1006 MHz ins Rennen. Daher erhöht sich auch der Boost-Takt von 1033 auf 1072 MHz. Den Speicher hat man allerdings bei 1502 MHz belassen. In den meisten Anwendungen war allerdings noch nicht bei 1072 MHz Schluss. Ebenso wie die Referenzversion erreichte sie hier einen Takt von 1150 MHz.

Die ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1006 MHz
Speicher 162 MHz / 1502 MHz
Turbo 1072 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 16,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 20,5 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,8 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
Spannungsversorgung 5+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 4x vernickelte Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 75-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
1x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter

Anhand der Ausrichtung in Sachen Performance für die GeForce GTX 760 geht ASUS nicht derart stark in Richtung des Overclockings mit dazugehörigen Features wie Spannungsmesspunkten wie bei der GeForce GTX 780 und 770 DirectCU II OC.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Wie alle aktuelle Hardware aus der ROG-Reihe von ASUS kommt auch die GeForce GTX 760 DirectCU II OC in der dafür typischen Optik daher. Dazu gehört ein schwarzes PCB, der ebenso schwarze Kühler mit einigen roten Elementen sowie die vernickelten Heatpipes und Kühlerkörper aus Kupfer bzw. Aluminium. 

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Bereits auf dem ersten Foto wurde sichtbar, dass ASUS mit 16,5 cm ein sehr kurzes PCB verwendet, über das der Kühler etwas hinaus steht. Ansonsten sind auf der Rückseite vier der acht Speicherchips aus dem Hause Hynix zu erkennen. ASUS hat sich zumindest einmal den Platz gelassen, die GeForce GTX 760 auch mit der doppelten Menge Speicher auszustatten.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Zwei 75-mm-Axiallüfter sollen für eine ausreichende Frischluft sorgen. Auf spezielle Lüfter wie bei der GeForce GTX 780 DirectCU II OC hat man auf den kleineren Modellen bisher verzichtet.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Über die beiden SLI-Anschlüsse lassen sich theoretisch bis zu vier GeForce GTX 760 gemeinsam in einem SLI-System betreiben. Die Frage ist allerdings, ob mehr als zwei Karten überhaupt sinnvoll sind, da die Performance sich mit einer oder zwei höherwertigen Karten viel einfacher und vor allem ohne die Multi-GPU typischen Probleme realisieren lässt.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Bereits auf dem ersten Foto der Rückseite des PCBs war die "Direct Power"-Komponente zu sehen. Hier verwendet ASUS eine Metallplatte aus Kupfer, die elektrisch gesehen auf Masse liegt und EMI-Inteferenzen reduzieren soll. Aufgrund der Art und Weise wie das Bauteil über dem PCB platziert ist, darf man an dieser Theorie sicherlich so seine Zweifel haben. ASUS setzt "Direct Power" auch nicht auf allen Karten ein, so dass nicht ganz klar ist, welche Ziele damit verfolgt werden und warum der Einsatz einmal sinnvoll sein soll und dann wiederum nicht.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Anders als die Referenzversion mit zweimal 6-Pin verwendet ASUS auf der GeForce GTX 760 DirectCU II OC einen einzigen 8-Pin-Anschluss, der aber ebenso 150 Watt bereitstellen kann wie zwei 6-Pin-Anschlüsse. Zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz kommen wir somit auf 225 Watt.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Am hinteren Ende des PCBs steht der Kühler etwas über das PCB hinaus und hier ist auch sehr schön zu sehen, wie die Heatpipes in den Kühlkörper eingearbeitet sind.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Insgesamt kümmern sich vier Heatpipes darum, die Abwärme direkt von der GPU aufzunehmen und in den Kühlkörper zu verteilen. ASUS verwendet in der Mitte zwei Heatpipes mit einem Durchmesser von 8 mm und an den Seiten solche mit 6 mm.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Auf der Slotblende finden wir die aktuell üblichen Anschlüsse für eine Karte mit NVIDIA-GPU: Dies wären zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.


Auch bei EVGA versteht man sich darauf, dem potenziellen Kunden gleich mehrere Modelle der GeForce GTX 760 zu präsentieren. Die von uns getestete GeForce GTX 760 Superclocked ACX ist vorerst das schnellste Modell aus dem Hause EVGA.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Das Sample im Detail

EVGA geht bei der GeForce GTX 760 Superclocked ACX etwas aggressiver an die Übertaktung heran, als dies bei ASUS der Fall ist. Den Basis-Takt hebt man im Vergleich zur Referenzversion von 980 auf 1072 MHz an. Entsprechend wird auch der Boost-Takt von 1033 auf 1137 gesteigert. Den Speicher belässt aber auch EVGA bei 1502 MHz. Bei den 1137 MHz Boost-Takt ist in der Praxis aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In den meisten Anwendungen erreichte die Karte 1228 MHz.

Die EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1072 MHz
Speicher 162 MHz / 1502 MHz
Turbo 1137 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 24,0 cm
Länge (inkl. Kühler) 24,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,4 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 5+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 2x vernickelte Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 85-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
1x Gehäuse-Badge

Gut ein halbes Dutzend verschiedene Modelle der GeForce GTX 760 bietet EVGA an. Bei der neuen GTX-700-Serie legt EVGA besonderen Wert auf die ACX (Active Cooling Xtreme) Kühlung.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Mit einer Länge von 24 cm ist die EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX deutlich länger als das Modell von ASUS. Die komplette Front ist vom Kühler bedeckt und wird hier von den beiden Axiallüftern dominiert.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Auf der Rückseite des PCBs gibt es keinerlei Besonderheiten zu bewundern. Auch EVGA platziert die Hälfte der Speicherchips auf der Rückseite und lässt hier auch noch Platz für den doppelten Speicherausbau. Das hintere Ende des PCBs wirkt recht leer, mit 24 cm hat EVGA sich auch ausreichend Platz gelassen.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Zwei 85-mm-Lüfter arbeiten auf der EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX. Diese sollen, anders als bei den meisten anderen Karten, mit echten Kugellagern ausgestattet sein. Hinter dem Lüfter sind bereits der Kühlkörper sowie eine der beiden Heatpipes zu sehen.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Zur zusätzlichen Stromversorgung verbaut EVGA jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss. Somit kommt die Karte gemeinsam mit dem PCI-Express-Steckplatz auf eine theoretische Leistungsaufnahme von 300 Watt. Dies wirkt angesichts der 170 Watt TDP von NVIDIA etwas überdimensioniert.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Auch die EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX verfügt über zwei SLI-Anschlüsse und erlaubt damit den SLI-, 3-Way-SLI- und 4-Way-SLI-Betrieb.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Die beiden 8-mm-Heatpipes, die direkt durch die Bodenplatte des Kühlers führen, teilen sich jeweils zu den beiden Enden auf und geben ihre Abwärme dort ab. Einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung sind ebenfalls mit einem kleinem Kühler versehen, während die Speicherchips zumindest auf der Rückseite ohne Kühler auskommen müssen.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Den üblichen Einheitsbrei mit zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) und jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a sehen wir auf der Slotblende.


Nach der GeForce GTX 780 und 770 betritt Inno3D auch zur GeForce GTX 760 wieder das Feld mit einer iChill-Lösung.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 760

Das Sample im Detail

Anders als bei den Round-ups zur GeForce GTX 780 und zur GeForce GTX 770 geht Inno3D bei der GeForce GTX 760 etwas konservativer an die werksseitige Übertaktung der GeForce GTX 760. Mit einem Basis-Takt von 1059 MHz (Referenz: 980 MHz) sind wir aber immer noch schneller als bei ASUS, allerdings etwas langsamer als EVGA. Via GPU-Boost geht es auf mindestens 1124 MHz rauf (Referenz: 1033 MHz). Einmal mehr aber traut sich Inno3D auch an ein Overclocking des Speichers, der anstatt mit 1502 nun mit 1553 MHz arbeitet. Unter Dauerlast erreichte die GPU der Inno3D iChill GeForce GTX 760 einen Takt von 1202 MHz und liegt somit auch hier hinter der Karte von EVGA.

Die Inno3D iChill GeForce GTX 760 im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1059 MHz
Speicher 162 MHz / 1553 MHz
Turbo 1124 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 25,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 29,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,5 cm
Höhe (inkl. Kühler) 6,0 cm (Triple-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 5+1 Phasen
Kühler Größe Triple-Slot
Kühlkörper 5x vernickelte Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 3x 70-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
Mauspad

Wuchtig und mit Hang zum großen Auftritt - so könnte man die beiden bisher von uns getesteten Karten aus dem Hause Inno3D bezeichnen. Da macht nun auch die iChill GeForce GTX 760 keine Ausnahme.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Drei Lüfter und die bekannte "HerculeZ"-Optik sind wohl die auffälligsten Merkmale der iChill GeForce GTX 760 von Inno3D. An dieser Stelle noch nicht zu erkennen, ist die Höhe des Kühlers mit 6 cm, wodurch die Kühlung zu einer Triple-Slot-Kühlung wird.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Ebenfalls wieder zum Einsatz kommt bei Inno3D eine Backplate, die zur Stabilisierung des PCBs aufgrund des hohen Gewichts des Kühler beitragen soll. Darunter verstecken sich auch vier der acht GDDR5-Speicherchips aus dem Hause Hynix.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Gleich drei 70-mm-Lüfter setzt Inno3D ein, was aufgrund der Anzahl und des Durchmessers nicht gerade auf eine leise Kühlung hindeutet. In den Messungen werden wir später sehen, wie sich vor allem die Lautstärke darstellt.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Die zwei SLI-Anschlüsse sind für eine GeForce GTX 760 obligatorisch und bedürfen eigentlich keiner weiteren Erläuterung.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Dritte Karte im Vergleich und dritte Konfiguration für die zusätzlichen Stromanschlüsse. Inno3D hat sich wie bei der Referenzversion für zweimal 6-Pin entschieden, sodass die Karte gemeinsam mit dem PCI-Express-Steckplatz 225 Watt aufnehmen kann.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Noch einmal ein Blick auf die Backplate, die neben dem Namen des Kühlung auch gleich das Modell der Karte mit dem Zusatz "iChill" darstellt.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Fünf Heatpipes werden aus der Bodenplatte über der GPU herausgeführt und teilen sich zwei zu drei auf die beiden Kühlkörper auf.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Nur die GPU wird durch den "HerculeZ"-Kühler gekühlt, die weiteren Komponenten müssen über eine Metallplatte die nötige Abkühlung erfahren.

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Die aktuell üblichen Display-Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) und jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 sind vorhanden.


Letzter Vertreter in diesem Vergleich soll die GeForce GTX 760 Jetstream von Palit sein.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Das Sample im Detail

Auf dem Papier die schnellste Karte ist die Palit GeForce GTX 760 Jetstream. Dies vor allem aufgrund der Übertaktung des Basis-Taks von 980 auf 1072 MHz. Per GPU-Boost soll es auf mindestens 1137 MHz (Referenz: 1033 MHz) gehen. Zusätzlich hat Palit den Speicher um 50 MHz auf 1550 MHz übertaktet - ähnlich wie Inno3D, was ihr einen zusätzlichen Schub zur gleich getakteten EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX geben sollte. In den meisten Anwendungen erreichte sie aber nicht den Maximaltakt des Konkurrenzmodells, der bei 1228 MHz liegt und verbleibt bei 1202 MHz.

 

Die Palit GeForce GTX 760 Jetstream im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1072 MHz
Speicher 162 MHz / 1550 MHz
Turbo 1137 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 17,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 24,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 12,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4,4 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 2x 6-Pin
Spannungsversorgung 5+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 3x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 85-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter

Wieder einmal möchte Palit das Feld von hinten aufräumen. Dies ist bereits beim Roundup zur GeForce GTX 770 gelungen. Ob dies auch bei der GeForce GTX 760 gelingen kann, schauen wir uns nach der äußeren Betrachtung an.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Anders als die Jetstream-Modelle zur GeForce GTX 780 und 770 wählt Palit bei der GeForce GTX 760 Jetstream eine deutlich auffälligere Farb-Variante. Hinzu kommt noch, dass auf den dritten Lüfter verzichtet wird.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Palit verwendet ein ebenso kurzes PCB wie ASUS, lässt den Kühler gut ein Drittel über das PCB hinausstehen. Auffällig ist noch, dass Palit seine acht Speicherchips allesamt auf der Vorderseite unterbringt.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Zwei Lüfter mit einem Durchmesser von 85 mm kümmern sich um die nötige Frischluft. Durch den Lüfter und die transparenten Schaufeln sind bereits der Kühlkörper und unten zwei der drei Kupfer-Heatpipes sichtbar.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Wie alle Modelle der GeForce GTX 760 setzt auch Palit bei der Jetstream-Variante auf zwei SLI-Anschlüsse für den Multi-GPU-Betrieb aus zwei, drei oder gar vier Karten.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Ein Teil der Luft des hinteren Lüfters wird durch den Kühlkörper nach oben gedrückt und gelangt somit direkt über die Grafikkarte in den Bereich des CPU-Kühlers. Aufgrund der geringen Abwärme, die hier anfallen sollte, sehen wir hier aber keinerlei Problematik heranwachsen.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Zwei 6-Pin-Anschlüsse mit jeweils 75 Watt reichen mit den 75 Watt des PCI-Express-Steckplatzes aus, um die Palit GeForce GTX 760 Jetstream ausreichend zu versorgen.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Seitlich zwischen Kühler und PCB geschaut, sehen wir die drei Kupfer-Heatpipes, die direkt aus der Bodenplatte heraus in den Kühlkörper führen. Weiterhin ist hier zu sehen, dass die Speicherchips ohne jegliche direkte Kühlung auskommen.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Keinerlei Besonderheiten auf der Slotblende: Auch Palit verbaut zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 


Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1502 MHz, 3072 MB)
NVIDIA GeForce GTX 770 (1046/1085/1753 MHz, 2048/4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 760 (980/1033/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 320.39
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

 

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der unterschiedlichen Modelle.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Stromverbrauch

Beim Idle-Verbrauch liegen alle aktuellen NVIDIA-Karten sehr dicht zusammen, was unter anderem am gleichen Idle-Takt sowie der gleichen Spannung liegt. Keinen großen Unterschied können wir daher für die vier Retail-Karten sowie die Referenzversion der GeForce GTX 760 ausmachen.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Stromverbrauch

Schon etwas anders zeigt sich das Bild unter Last. Hier reiht sich die Referenzversion zwischen die AMD Radeon HD 7870 und 7950 ein, während die Retail-Karten etwas darüber liegen. Ausnahme ist nur die ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC. Bei einem Unterschied im Verbrauch von 5 Watt sollte anhand dieser Messgröße aber noch keine Kaufentscheidung gefällt werden.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Temperatur

Was die Kühler zu leisten imstande sind, zeigt sich meist schon im Idle-Betrieb. Mit 33 °C am kühlsten bleibt das Modell von ASUS. Ein Grad wärmer wird die Karte von Inno3D. Palit und EVGA teilen sich mit 35 °C den "letzten" Platz.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Temperatur

Besonders interessant ist die Betrachtung der Last-Temperaturen, zumal das Referenzmodell das Temperatur-Target nicht halten konnte und bei 82 °C immer wieder den Takt reduzieren musste. Einmal mehr unterstreicht ASUS mit 63 °C die Leistung der DirectCU-II-Kühlung. Mit 65 °C zwei Grad wärmer wird die Inno3D iChill GeForce GTX 760. Ebenfalls noch deutlich unter der 70-°C-Grenze verbleiben Palit und EVGA.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Lautstärke

Wie gut die Kühlungen der Retail-Karten im Vergleich zu den Referenzlösungen sein können, konnten wir schon des Öfteren zeigen und hier machen auch die vier Karten der GeForce GTX 760 keine Ausnahmen. Am leisesten arbeitet die Karte von ASUS, gefolgt von Palit, EVGA und Inno3D. Auch dies ist aufgrund früherer Erfahrungen keinerlei Überraschung.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Lautstärke

Allerdings hat uns überrascht, dass Palit der GeForce GTX 760 Jetstream unter Last derart auftrumpfen kann. Man ist sogar etwas leiser als das Modell von ASUS. Allerdings sind die Abstände (nimmt man noch die EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX hinzu), sehr gering. Ausreißer ist nur die Inno3D iChill GeForce GTX 760 - wir sprechen hier aber von nur 50,8 dB(A), also keinesfalls einem Ausreißer in negativer Hinsicht.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark 11

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark 11

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: The Elder Scrolls V Sykrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

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Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Far Cry 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Far Cry 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Hitman: Absolution

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Hitman: Absolution

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 760 Bioshock: Infinite:

Retail-Modelle der GeForce GTX 760 Bioshock: Infinite:

Retail-Modelle der GeForce GTX 760 Bioshock: Infinite:


Wieder im Launch-Review präsentieren möchten wir einige FCAT-Messungen. An dieser Stelle wollen wir auch noch einmal auf unsere drei Artikel zu FCAT hinweisen:

FCAT Teil 1: Die Theorie
FCAT Teil 2: AFR und Input-Lag
FCAT Teil 3: Eine erste Analyse

Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

In Bioshock: Infinite zeigen sich keinerlei Probleme bei den FCAT-Messungen - bis auf zwei Ausnahmen in der Testszene. Allerdings treten weder Runts noch Drops auf.


Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

Crysis 3 zeigt ein typisches Bild: Während eine einzelne GeForce GTX 760 relativ stabile Frametimes darstellt, sehen wir im SLI-Betrieb zahlreiche Spitzen, die zu einem unruhigen Spielverlauf führen könnten.


Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

Ein konsistentes Bild wollte sich in Sleeping Dogs einstellen und auch wenn wir die Ergebnisse so nicht einmal interpretieren können, wollten wir sie auch nicht komplett weglassen. Vermutlich müssen wir uns dies in den kommenden Tagen noch einmal anschauen.


Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

Große Probleme scheinen nach dem SLI aus zwei GeForce GTX 770 wohl auch zwei GeForce GTX 760 zu haben. Derart nervöse Kurven im Plot (1. Diagramm) sehen wir eigentlich nur bei nicht angepassten Treibern - schon gar nicht sollten sie eigentlich im Single-GPU-Betrieb auftreten. Trotz mehrfacher Treiber De- und nachfolgender Installation wollte sich aber kein anderes Ergebnis einstellen. Vermutlich müssen wir uns Metro: Last Light ebenso wie Sleeping Dogs noch einmal etwas genauer (mit einem der nachfolgenden Treiber-Releases) anschauen.


Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

Wieder problemlos ist der Betrieb unter Tomb Raider. Zwar sind die Kurve der Runstats im SLI-Betrieb (letztes Diagramm) auch weniger stetig, dies dürfte der Nutzer aber während des Spielens nicht merken.


Alle vier Testkandidaten haben wir natürlich auch auf ihr Overclocking-Potenzial getestet. Dazu wählten wir einige Voreinstellungen und tasteten uns dann an der Maximum der einzelnen Karten ran. So wählten wir im EVGA Precision X Tool das maximale Power-Target von +111 Prozent, was bei einer TDP von 170 Watt letztendlich 189 Watt zur Verfügung stellt. Weiterhin wählten wir eine GPU-Spannung von 1,011 Volt, was ebenfalls dem Maximum entspricht. Das Temperatur-Target beließen wir bei 80 °C, da keine der vier Karten (zunächst) an dieses heranreichen konnte.

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC: 1254 MHz GPU-Takt und 1752 MHz Speicher-Takt

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX: 1254 MHz GPU-Takt und 1752 MHz Speicher-Takt

Inno3D iChill GeForce GTX 760: 1280 MHz GPU-Takt und 1752 MHz Speicher-Takt

Palit GeForce GTX 760 Jetstream: 1267 MHz GPU-Takt und 1752 MHz Speicher-Takt

Zwischen 1254 und 1280 MHz erreichen die Karten. Die Steigerungen zum maximalen Boost-Takt in den meisten Anwendungen liegt bei nur 2 bis 9 Prozent. Hier kann dann offensichtlich nur noch eine Wasserkühlung helfen - was bei einer Karte dieses Performance-Bereiches aber nicht immer als sinnvoll erscheint. In den Benchmarks wirkte sich die Taktsteigerung wie folgt aus: 

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking

Ein Overclocking hat auch immer Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautstärke. Dies stellt sich wie folgt dar:

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 760: Overclocking


ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC:

ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC

Mit der GeForce GTX 760 DirectCU II OC setzt ASUS die Reihe gute gekühlter Karten weiter fort - leider gilt aber auch für dieses Modell, dass ASUS ruhig den Takt hätte etwas höher ansetzen können. Sicherlich ist man nun schneller als die Referenzversion, gegen die Konkurrenz hat man in Sachen Performance aber keine Chance. Bereits erwähnt haben wir die sehr gute Kühlung. Die vereint sowohl niedrige Temperaturen wie auch eine niedrige Lautstärke. Unter Last wird man aber von der Palit GeForce GTX 760 Jetstream unterboten.

Sehr schön wäre noch gewesen, wenn ASUS das kleine PCB mit einer ebenso kompakten Kühlung kombiniert hätte - siehe ASUS GeForce GTX 670 DirectCU Mini. Da die ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC bisher noch nicht gelistet ist, können wir auch schwer eine endgültige Einschätzung zur Karte abgeben.

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX:

EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 760 Superclocked ACX

Für EVGA gilt, was auch für ASUS gegolten hat, allerdings mit etwas anderen Vorzeichen bei der Performance. Auch bei der GeForce GTX 760 setzt EVGA auf das neue ACX-Design und versucht sich an einer möglichst hohen werksseitigen Übertaktung. Bei der GPU setzt man sogar die derzeit höchsten Vorgaben an und erreicht unter Last den höchsten maximalen Takt. Dies reicht in der Summe aber nicht, um sich an die Spitze der Benchmarks zu setzen. Dies liegt zum einen an der fehlenden Speicherübertaktung und zum anderen daran, dass die noch folgenden beiden Karten ähnlich hoch takten - die Unterschiede also nur gering sein können.

Die guten, aber nicht sehr guten Werte für die Lautstärke erkauft sich EVGA mit den höchsten Temperaturen, die allerdings in einem Bereich liegen, der keinerlei Probleme bereitet. Leider fehlt uns auch zur EVGA GeForce GTX Superclocked ACX noch der Preis.

Inno3D iChill GeForce GTX 760:

Inno3D iChill GeForce GTX 760
Inno3D iChill GeForce GTX 760

Bei Inno3D scheint man den großen Auftritt zu mögen und das zu Recht. Bereits die Modelle der GeForce GTX 780 und 770 konnten bei der Performance überzeugen. So ergeht es auch der iChill GeForce GTX 760. Zwar lässt man die GPU dieses Mal nicht mit den höchsten Vorgaben arbeiten, dafür aber bietet man als einer der wenigen Hersteller eine werksseitige Übertaktung des Speichers. Dies führt dazu, dass die Inno3D iChill GeForce GTX 760 mit den Konkurrenten aus dem Hause EVGA und Palit um die Spitze kämpft.

Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen wir bei der Kühlung und hier vor allem bei der Lautstärke. Der Trend geht zu immer größeren Lüftern oder besonders aufwendigen Lagern. Inno3D hingegen verwendet gleich drei 75-mm-Lüfter, die selbst im Idle-Betrieb im Vergleich zur Konkurrenz einfach zu laut sind.

Palit GeForce GTX 760 Jetstream:

Palit GeForce GTX 760 Jetstream
Palit GeForce GTX 760 Jetstream

Während die bisherigen Modelle mit Jetstream-Kühlung in Sachen Farbgebung eher als nüchtern zu bezeichnen waren, versucht es Palit bei der GeForce GTX 760 mit Gold und Rot. Bei der Performance versucht man es mit einer Mischung aus GPU- und Speicher-Overclocking. Doch damit setzt man sich nicht uneingeschränkt an die erste Position in den Benchmarks. Grund ist die Beschränkung beim maximalen GPU-Takt, die dazu führt, dass drei von vier Karten sehr dicht beisammen arbeiten.

Während Palit mit der GeForce GTX 760 Jetstream bei den Temperaturen noch im Mittelfeld mitschwimmt, schafft man es in Sachen Lautstärke sogar die ASUS GeForce GTX 760 DirectCU II OC zu überflügeln. In Anbetracht der fehlenden Preisvorgabe verzichten wir an dieser Stelle noch auf die Vergabe eines Awards.

Alternativen? Je nach Benchmark bewegen sich die Referenzversion und die Retail-Versionen der GeForce GTX 760 zwischen der Radeon HD 7950 und 7970 bzw. Radeon HD 7870 und 7950 - wohlgemerkt allesamt in der Referenzversion. Somit ist ein direkter Vergleich nicht unbedingt möglich. Wer bereits eine GeForce GTX 580, 670 und 680 sein Eigen nennt, für den ist die GeForce GTX 760 keine Alternative. Der typische Upgrade-Pfad dürfte bei der GTX-400-Serie zu suchen sein. Gleiches gilt für das AMD-Lager, wo alle Besitzer einer Karte der Radeon-HD-6000-Serie mit einer GeForce GTX 760 liebäugeln könnten. Aber auch in diesem Punkt müssen wir in den kommenden Tagen zunächst einmal die Preisentwicklung beobachten.

 

Persönliche Meinung

Trotz alternativer Kühlung und unterschiedlicher werksseitiger Übertaktung sind sich drei oder vier getesteten Modelle der GeForce GTX 760 sehr ähnlich. So wechseln diese drei Karten in den Benchmarks immer wieder die Position, was die letztendliche Kaufentscheidung vermutlich auf die Messungen von Temperatur und Lautstärke beschränkt. Ohnehin fällt es mir schwer eine echte Daseinsberechtigung für die Karte zu erkennen. Die GeForce GTX 780 erschloss einen neuen Performance-Bereich, die GeForce GTX 770 kann zumindest die "GeForce GTX 680" deutlich an der Radeon HD 7970 GHz Edition vorbeiführen. Die GeForce GTX 760 allerdings ließe sich problemlos mit der GeForce GTX 670 ersetzen, die sogar eine höhere Performance vorweisen kann. Nun bin ich gespannt was AMD in den kommenden Monaten vorzuweisen hat. (Andreas Schilling)