ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC im Test

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asus-780-logoDer kleine Titan alias GeForce GTX 780 erblickte Ende Mai das Licht der Welt und wir schauten uns bereits drei Vertreter aus dem Hause EVGA, Gigabyte und Inno3D an. Heute nun folgt ein weiterer wichtiger Vertreter, der es nicht mehr in den ersten Vergleich geschafft hat: Die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC. Auch wenn erst alles nach "DirectCU"-Einheitsbrei klingt, so hat ASUS gerade bei der Kühlung einige Veränderungen vorgenommen, welche letztendlich den NVIDIA-Grafikkarten mit GPU-Boost 2.0 entgegenkommen sollen. Wie sich die Karte in Sachen Kühlung, aber vor allem bei der Performance schlägt, versuchen wir im folgenden Artikel zu beleuchten.

Bislang bietet ASUS nur das Referenzmodell der GeForce GTX 780 an und die neue DirectCU-II-Variante ist weder mit Standard-Takt noch in der OC-Variante im Preisvergleich gelistet. Angaben zu Verfügbarkeit und Preis reichen wir aber nach. 

Bevor wir die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst. 

Architektonische Eckdaten

Wie auch die große GeForce GTX Titan basiert die GeForce GTX 780 auf der GK110-GPU, nutzt aber nicht alle zur Verfügung stehenden Transistoren bzw. Compute-Elemente. Zum einen sind hier im Vorfeld deaktivierte und auch redundante Bereiche zu suchen, zum anderen nutzt die GeForce GTX 780 nicht alle SMX-Cluster und kommt daher auch auf eine geringere Anzahl an CUDA-Kernen. Bei zwölf SMX-Clustern zu jeweils 192 CUDA-Kernen kommen wir also auf eine Gesamtanzahl von 2304 CUDA-Kernen für die GeForce GTX 780. Diese arbeiten mit einem Basis-Takt von 863 MHz und erreichen via GPU-Boost mindestens 902 MHz. Der mit 3072 MB im Vergleich zur GeForce GTX Titan nur halb so große GDDR5-Speicher arbeitet mit den üblichen 1502 MHz und ist über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden, was zu einer Speicherbandbreite von 288,4 GB/Sek. führt. Aufgrund der Beschneidungen bei der Architektur sehen wir weiterhin 192 Textureinheiten und 48 ROPs. NVIDIA gibt eine Thermal Design Power von 250 Watt an.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
Straßenpreis -
Homepage www.asus.de
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 889 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 941 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2304
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 42,7 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Soweit mit der ersten trockenen Theorie. Die technischen Daten schauen wir uns gleich noch etwas genauer an und vergleichen sie auch mit einigen Konkurrenzmodellen sowie der Referenzversion.


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Aufgrund des eigenen Kühlsystems hat die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC nicht mehr viel mit unserem Referenzlayout der NVIDIA GeForce GTX 780 gemein. Doch auch unter der Haube hat sich einiges getan. 

GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC und vergleichen diese mit der Referenz.

 

Vergleich mit der Referenz

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC gegen die Konkurrenz
Modell NVIDIA GeForce GTX 780 ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Inno3D iChill GeForce GTX 780
Straßenpreis ab 550 Euro - ab 650 Euro
Homepage www.nvidia.de www.asus.de www.inno3d.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1) GK110 (GK110-300-A1) GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 863 MHz 889 MHz 1006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 902 MHz 941 MHz 1046 MHz
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1553 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3072 MB 3072 MB 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek. 288,4 GB/Sek. 298 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0 11.0
Shadereinheiten 2304 2304 2304
Texture Units 192 192 192
ROPs 48 48 48

In obiger Tabelle haben wir die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC einmal gegen die Referenzversion sowie die Inno3D iChill GeForce GTX 780 gestellt. Letztgenannte ist die bisher schnellste GeForce GTX 780, die wir im Test hatten. Vergleicht man nun die Taktraten der drei Modelle, wirken die der ASUS-Karte eher konservativ. Der Basis-Takt wurde nur um zwei Takt-Sprünge von jeweils 13 MHz von 863 auf  889 MHz angehoben. Der Boost-Takt steigt daraufhin von 902 auf 941 MHz. Den Speicher hat ASUS bei 1502 MHz belassen. Natürlich stimmen auch die weiteren architektonischen Merkmale mit denen einer jeden GeForce GTX 780 überein.

Mit der GeForce GTX 780 DirectCU II OC legt ASUS besonderen Wert auf die Kühlung und will diese auf einen Dauerbetrieb ausgelegt haben, der den Boost-Takt auch über einen längeren Zeitraum hält. 993 MHz erreicht die Karte in den meisten Anwendungen - was allerdings ebenso stabil vonstatten geht, wie bei den bisher getesteten Karten. Einzig die Referenzversionen haben immer wieder das Problem, dass sie in das Temperatur-Target von GPU-Boost 2.0 hineinlaufen.

 

Das Sample im Detail

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/889 MHz
  Speicher 162 MHz / 1502 MHz
Turbo 941 MHz
Speicherausstattung Größe 3072 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
  Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 26,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 28,7 cm
Breite (inkl. Kühler) 14,2 cm
  Höhe (inkl. Kühler) 3,4 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Spannungsversorgung 8+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
  Kühlkörper 5x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
  Lüfter 2x 100-mm-Axiallüfter
Anschlüsse   2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang  

1x Handbuch
1x Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.


Wie immer beginnen wir mit einer äußerlichen Betrachtung der Karte, bevor wir uns den Details wie Kühler und Stromversorgung widmen.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

ASUS bleibt seinem inzwischen über Monate etablierten ROG-Design treu. Schwarzes PCB, schwarzer Kühler und rote Applikationen. Einige wichtige Kühl-Komponenten der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC werden bereits auf den ersten Blick sichtbar. Dazu gehören die beiden großen Lüfter und die dicken vernickelten Heatpipes, die auf Seiten der Slotblende aus dem Kühler hinausschauen. Auf die einzelnen Details dieser Komponenten gehen wir später noch etwas genauer ein.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Auf der Rückseite des PCBs hat ASUS eine Backplate angebracht. Diese dient der Stabilisierung des PCBs und macht es gegen das hohe Gewicht des Kühlers verwindungssteif. Letztendlich sorgt die Backplate für ein besseres Aufliegen des Kühlers auf der GPU. Zur Kühlung hat ASUS einige Löcher gelassen - auf die Aussparungen mit den dahinterliegenden OC-Features gehen wir ebenfalls noch genauer ein.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Zunächst einmal ein Blick auf den hinteren Lüfter, der einen Durchmesser von 10 cm besitzt. Es handelt sich hierbei um einen klassischen Axiallüfter ohne irgendwelche Besonderheiten - anders als der zweite Lüfter, den wir uns nun anschauen wollen.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Beim vorderen Lüfter handelt es sich um einen von ASUS als "CoolTech"-bezeichneten Lüfter mit einigen Besonderheiten. Wie am mittleren Kranz zu sehen ist, verwendet ASUS hier eine Kombination aus Axial- und Radiallüfter wie auf der GeForce GTX 670 DirectCU Mini. Mit diesem Lüftertyp möchte ASUS die Vorteile von Axial- und Radiallüftern vereinen, also sowohl ein hohes Luftvolumen befördern und die Lautstärke so gering wie möglich halten.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Eigentlich nicht weiter eingehen müssen wir auf die beiden SLI-Anschlüsse. Über sie können zwei und mehr Karten in einem SLI-System zusammengefasst werden. Der nur zwei Slots hohe Kühler lässt dies auch auf allen Mainboards zu.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Kommen wir nun zu den bereits erwähnten Aussparungen auf der Backplate. Links sind einige Spannungsmesspunkte zu sehen, über die sich die Spannung von GPU, Speicher und PLL abgreifen lassen. Für diese drei erwähnten Spannungsdomains kann auch die "Overvoltage" freigeschaltet werden, indem die entsprechenden Kontakte geschlossen werden. Eine Verbindung zum kompatiblem ASUS-Mainboard lässt sich über die bekannte "VGA Hotwire"-Lösung herstellen. Die entsprechenden Lötpunkte findet auch auf der rechten Seite.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Theoretisch kann der PCI-Express-Steckplatz bis zu 75 Watt zur Verfügung stellen. Über jeweils einen 6-Pin- und 8-Pin-Anschluss kommen noch einmal 75 bzw. 150 Watt hinzu. Somit können insgesamt 300 Watt an die Karte geführt werden.


Nun werfen wir einen genauen Blick auf die Kühlung und die weiteren Besonderheiten der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Oberhalb des PCI-Express-Steckplatzes sind bereits vier der fünf vernickelten Kupfer-Heatpipes zu sehen. Drei Heatpipes verfügen über einen Durchmesser von zehn Millimetern und verlaufen direkt über die GPU, um deren Abwärme direkt abführen zu können. Zwei weitere Heatpipes haben einen Durchmesser von sechs Millimeter und kümmern sich um den Transport der Abwärme etwas seitlich von der GPU.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Auf der Slotblende sind zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a zu sehen.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

ASUS hat die Strom- und Spannungsversorgung der GeForce GTX 780 DirectCU II OC etwas ausgebaut und verwendet unter anderem einen digitalen Mehr-Phasen Buck Controller ASP1212 von International Rectifier für die GPU und einen Richtek 2-Phasen PWM Controller für die stabile Spannungsversorgung der GDDR5-Speicherchips.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Von den insgesamt zehn Phasen kümmern sich acht um die GPU und die übrigen zwei um die GDDR5-Speicherchips. ASUS setzt Super Alloy Chockes ein, die gegenüber den Standard-Chokes mit niedrigeren Betriebstemperaturen arbeiten und eine höhere Lebensdauer aufweisen. Hinter der Backplate auf der Rückseite des PCBs verbergen sich auch noch SAP CAPs, die sich um die Versorgung der GPU kümmern.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC

Hier noch einmal ein Blick auf die Kupfer-Heatpipes, die direkt auf der GPU aufliegen. Schön sind die drei dicken (innen) und die zwei dünnen Heatpipes (außen) zu sehen.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1502 MHz, 6144 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1502 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 770 (1046/1085/1753, 2048/4096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
  NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
  AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
  AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
  AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
  AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
  AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
  AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
  AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB)
  AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
  AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
  AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 320.18
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC - Leistungsaufnahme

In Sachen Idle-Verbauch geben sich die aktuellen Grafikkarten nicht sonderlich viel. Somit reiht sich die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC in die übrigen Vergleichskarten ein.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC - Leistungsaufnahme

Anhand des werksseitigen Overclockings unterscheiden sich die Karten der Hersteller natürlich auch beim Last-Stromverbrauch. Mit 386,4 Watt liegt die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC 6,5 Watt über der Referenzversion.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC - Temperatur

34 °C im Idle-Betrieb sind ein guter Wert und damit liegt die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC auf gleichem Niveau wie die Inno3D iChill GeForce GTX 780. Damit deutet die Karte ihr Potenzial in Sachen Kühlleistung bereits an.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC - Temperatur

Was der DirectCU-II-Kühler mit den großen Heatpipes und Lüftern zu leisten imstande ist, zeigt die Temperatur-Messung unter Last. Mit 66 °C lässt ASUS viel Spielraum, gerade im Hinblick auf das Temperatur-Target von 80 °C bei GPU-Boost 2.0. Selbst ein Dauerbetrieb bei warmen Zimmertemperaturen stellt somit kein Problem für die Karte dar.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC - Lautstärke

Mit 33,8 dB(A) zeigt sich die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC bereits im Idle-Betrieb sehr leise. Gegenüber dem weiteren Komponenten im Rechner (z.B. dem CPU-Kühler) ist sie damit nur noch schwer herauszuhören.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC - Lautstärke

Den guten Eindruck setzt die Karte auch im Last-Betrieb fort. 49,7 dB(A) sind ein ausgezeichneter Wert. Damit ist die Karte noch einmal kühler als der Testsieger im ersten Vergleich, die EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark 11

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Unigine Valley

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Unigine Valley

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Unigine Valley

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Unigine Valley

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Unigine Valley

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

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Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: ConputeMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: ConputeMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: ConputeMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: ConputeMark

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: ConputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: The Elder Scrolls V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis Warhead

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis Warhead

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis Warhead

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis Warhead

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis Warhead

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Anno 2070

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Anno 2070

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Anno 2070

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Anno 2070

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Anno 2070

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Battlefield 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Battlefield 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Battlefield 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Battlefield 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Battlefield 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Far Cry 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Far Cry 3

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Hitman: Absolution

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Hitman: Absolution

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Bioshock: Infinite

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Bioshock: Infinite

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC Benchmarks: Bioshock: Infinite


Die von ASUS vorgegebenen 889 MHz konnten wir aufgrund der guten Kühlung deutlich nach oben drehen. Auf 1047 MHz haben wir es geschafft, was einem Overclocking von 17,7 Prozent (im Vergleich zum Basis-Takt) entspricht. Per GPU-Boost erreichte die Karte einen Takt von 1111 MHz. Den Speicher konnten wir auf 1753 MHz übertakten.

Um dies zu erreichen, setzten wir die GPU-Spannung auf 1,2 Volt und wählten zusätzlich ein Power-Target von +106 Prozent. Das Temperatur-Target konnten wir bei 80 °C belassen, da die Karte selbst jetzt nicht wärmer als 77 °C wurde.

Welche Auswirkungen die Taktsteigerung auf die Performance hat, sehen wir in folgenden Benchmarks:

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking

Ein Overclocking hat auch immer Folgen für die Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautstärke:

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: Overclocking


Vorerst wird die GeForce GTX 780 DirectCU II OC wohl das High-End-Modell der GeForce GTX 780 von ASUS sein. Den neuen DirectCU-II-Kühler hat ASUS an den richtigen Punkten verändert. Einige wenige Overclocking-Features wie die Spannungsmesspunkte und das VGA-Hotwire können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass ASUS bei der Karte etwas halbherzig vorgegangen ist.

Mit einem Basis-Takt von 889 MHz und dem Boost-Takt von 941 MHz geht ASUS etwas zu konservativ an die Übertaktung der GeForce GTX 780 heran. Andere Hersteller haben bewiesen, dass hier deutlich mehr möglich ist. Ein Punkt könnte sicherlich sein, dass nicht jede Karte ihren maximalem Boost-Takt auch bei längeren Gaming-Sessions halten kann - das können sie jedoch. Das führt letztendlich dazu, dass die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC zwar etwas schneller als die Referenzversion ist, nicht aber an Karten wie die EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX, Gigabyte GeForce GTX 780 WindForce 3X OC oder Inno3D iChill GeForce GTX 780 heranreichen kann. 993 MHz sind dafür einfach zu wenig, egal wie gut die Kühlung auch sein mag.

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ASUS lässt seine GPU unter Last bei 66 °C arbeiten und das bei gleichzeitig geringer Lautstärke. Hier legt ASUS die Messlatte einmal mehr für alle anderen sehr hoch. Aufgrund der guten Kühlung hätte ASUS also durchaus die Möglichkeit den Takt deutlich höher anzusetzen. Erst ein manuelles Eingreifen des Nutzers sorgt dann dafür, dass die Karte ihr volles Potenzial aus ausschöpfen kann. So richtig dürfte der Spaß erst losgehen, wenn die ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC mit einem Wasserkühler bestückt wird oder gar durch flüssigen Stickstoff gekühlt wird.

ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC
Straßenpreis -
Homepage www.asus.de
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 889 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 941 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2304
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 42,7 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 33,8 dB(A)
Last-Modus 49,7 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 105,2 Watt
Last-Modus 386,4 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 34 °C
Last-Modus 66 °C

Was nun noch bleibt, ist die Frage nach dem Preis. Derzeit ist die Karte aber noch nicht gelistet, dürfte aber kein allzu günstiges Vergnügen werden. Es gilt also die Augen offen zu halten und bis zum Erscheinen der Karte am deutschen Markt können wir auch kein endgültiges Fazit fällen.

Alternativen? Alternativen zur ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC gibt es zuhauf - dabei muss man aber auch vielleicht auch den ein oder anderen Kompromiss machen. Ein Blick in das erste Roundup mit Karten von EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX, Gigabyte GeForce GTX 780 WindForce 3X OC oder Inno3D iChill GeForce GTX 780 könnte hier Aufschluss geben.

 

Persönliche Meinung

ASUS hätte die gute Basis in Form der GeForce GTX 780 und des ausgebauten DirectCU-II-Kühlers etwas besser zusammenbringen können. Die konservativen Vorgaben von Basis- und Boost-Takt sowie der damit gekoppelte maximale Boost-Takt wirken als eine Art Handbremse für die Karte. ASUS meint es gut, will auch bei Dauerlast immer einen möglichst hohen und stabilen Boost-Takt gewährleisten, doch das schaffen andere Hersteller auch mit höheren Vorgaben. Begeistert hat mich der effektive Kühler, der durchaus deutlich mehr werksseitiges Overclocking zugelassen hätte. Aber auch so macht die Karte Spaß, denn ohne großes Zutun quetscht der Nutzer eine deutlich höhere Performance aus der Karte. Noch mehr Spaß dürfte dies mit einer Wasserkühlung machen. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC:

Negative Aspekte der ASUS GeForce GTX 780 DirectCU II OC: