Sechs Modelle der GeForce GTX 770 im Test

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gtx-770-logoNach dem Launch-Review zur GeForce GTX 770 fuhren wir zunächst einmal auf die Computex 2013 um nach der Rückkehr gleich ein halbes Dutzend Retail-Modelle der GeForce GTX 770 vorzufinden. Diese stammen aus dem Hause ASUS, EVGA, Gigabyte, Inno3D, MSI und Palit. Alle Karten unterscheiden sich nicht nur in der werksseitigen Übertaktung, sondern auch in der verwendeten Kühlung und sind daher allemal einen genauen Blick wert.

Mit dem nun folgenden Test sollten wir den größten Teil der interessanten Vertreter der GeForce GTX 770 abgedeckt haben. Sicherlich ist noch das ein oder andere weitere Modell  im Umlauf, doch für einen ersten groben Überblick sollte der nun folgende Artikel ausreichen.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770
Retail-Modelle der GeForce GTX 770

Bevor wir die einzelnen Modelle der GeForce GTX 770 ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors (in seiner Referenzversion) selbst. 

Architektonische Eckdaten

Auf der GeForce GTX 770 kommt der gleiche Chip zum Einsatz wie auf der im März vergangenen Jahres vorgestellten GeForce GTX 680. Es handelt sich also um eine "Kepler"-GPU namens GK104, die in 28 nm gefertigt wird und auf 3,54 Milliarden Transistoren kommt. Die Anzahl an CUDA-Kernen ist mit 1536 ebenso identisch wie die der Textur-Einheiten und ROPs. Die Unterschiede sind an anderer Stelle zu suchen: So arbeitet die GeForce GTX 770 nun auch mit GPU-Boost 2.0 - bezieht neben dem Power-Target nun auch noch die Temperatur mit ein. Weiterhin scheint NVIDIA einige Reserven beim Takt der GK104-GPU gefunden zu haben. Arbeitete diese auf der GeForce GTX 680 noch mit einem Basis-Takt von 1006 MHz, sind es auf der GeForce GTX 770 1046 MHz. Den Boost-Takt hat NVIDIA von 1058 auf 1085 MHz angehoben.

Entscheidender aber dürfte sein, dass NVIDIA erstmals GDDR5-Speicher mit 1750 MHz einsetzt. Dies führt dazu, dass selbst beim nur 256 Bit breiten Speicherinterface eine Speicherbandbreite von 224,4 GB/Sek. erreicht wird. Beim Speicherausbau lässt NVIDIA den Herstellern die Möglichkeit zwischen 2 und 4 GB zu wählen. Die Steigerung von Takt und vermeintlich auch Spannung hat allerdings zur Folge, dass NVIDIA die TDP von 195 auf 230 Watt anheben musste. Vielleicht lässt NVIDIA den Karten damit aber auch etwas mehr Luft, das Potenzial von GPU-Boost 2.0 zu nutzen.

NVIDIA GeForce GTX 770
Straßenpreis ab 340 Euro
Homepage www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-425-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1046 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1085 MHz
Speichertakt 1753 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 / 4096 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 224,4 GB/Sek
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 33,5 GPixel/Sek.
TDP 230 Watt
SLI/CrossFire SLI

Etwas anders verhält es sich zumindest in Sachen Takt bei den sieben Retail-Karten im Test. Diese werden wir unter der nun folgenden Tabelle gegeneinander vergleichen und jede Karte einzeln beleuchten, bevor es dann zu den Benchmarks geht.

Vergleich mit der Konkurrenten

Die Modelle gegen die Konkurrenz
Modell ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Straßenpreis ab 380 Euro ab 380 Euro ab 350 Euro
Homepage www.asus.de eu.evga.com www.gigabyte.de
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-425-A2) GK104 (GK104-425-A2) GK104 (GK104-425-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1059 MHz 1111 MHz 1137 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1111 MHz 1163 MHz 1189 MHz
Speichertakt 1753 MHz 1753 MHz 1753 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 224,4 GB/Sek. 224,4 GB/Sek. 224,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D) 1536 (1D) 1536 (1D)
Texture Units 128 128 128
ROPs 32 32 32

 

Die Modelle gegen die Konkurrenz
Modell Inno3D iChill GeForce GTX 770 MSI GeForce GTX 770 Lightning Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Straßenpreis ab 390 Euro ab 390 Euro ab 345 Euro
Homepage www.inno3d.com www.msi-computer.de www.palit.biz
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-425-A2) GK104 (GK104-425-A2) GK104 (GK104-425-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1150 MHz 1150 MHz 1150 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1202 MHz 1202 MHz 1202 MHz
Speichertakt 1800 MHz 1753 MHz 1753 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 230,4 GB/Sek. 224,4 GB/Sek. 224,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D) 1536 (1D) 1536 (1D)
Texture Units 128 128 128
ROPs 32 32 32

Kommen wir nun zu den einzelnen Modellen, beginnen wollen wir mit der ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC.


Den Start in alphabetischer Reihenfolge macht die ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC. Sie ist bei ASUS das Top-Modell mit alternativer Kühlung und der werksseitigen Übertaktung.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

 

Das Sample im Detail

Während NVIDIA einen Basis-Takt von 1046 MHz vorsieht, hebt ASUS diesen bereits auf 1059 MHz an. Dies ist keine allzu große Steigerung (1,2 Prozent) und wir werden im Testfeld noch höhere OC-Einstellungen sehen, aber immerhin stellt ASUS so sicher, nicht im Einheitsbrei der Referenzversionen zu verschwinden. Den Boost-Takt bringt man dementsprechend von 1085 auf 1111 MHz, was einer Übertaktung von 2,3 Prozent entspricht. Den 2 GB fassenden GDDR5-Speicher belässt man allerdings bei 1753 MHz. In der Praxis sahen wir in den meisten Anwendungen einen GPU-Takt von 1176 MHz. Damit kann die ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC ihre eigenen Vorgaben um 5,8 Prozent übertreffen.

Die ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1059 MHz
Speicher 162 MHz / 1753 MHz
Turbo 1111 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 26,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 26,5 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 8+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 3 vernickelte Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 75-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
SLI-Brücke

Bevor wir einen Blick auf die Karte werfen, wollen wir noch einige Besonderheiten ansprechen. Wie viele andere Hersteller auch, spricht ASUS natürlich von besonders hochwertigen Komponenten für die Strom- und Spannungsversorgung. Diese ist entsprechend etwas größer dimensioniert, als von NVIDIA vorgesehen. Anstatt fünf Phasen, gesteuert von einem analogen IC, kümmern sich auf der ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC acht Phasen, gesteuert von einem digitalen IC, um die Versorgung der GPU. Die Versorgung des Speichers ist von einer auf zwei Phasen verdoppelt worden.

Von all diesen Maßnahmen verspricht sich ASUS eine längere Lebensdauer, höhere Performance und eine höhere Effizienz der Kühlung. Die meisten dieser Punkte werden wir in den Messungen auf den Prüfstand stellen.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Das DirectCU-II-Design ist bereits hinlänglich bekannt, doch immer wieder ergeben sich je nach Modell kleinere Unterschiede in der Art und Weise, wie der Kühler auf dem PCB platziert wird. Die ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC misst 26,5 cm, was eine übliche Länge für eine solche Karte ist. Auf obigem Foto ist bereits zu sehen, dass einige der nach oben geführten Heatpipes über das PCB hinaus stehen. Dafür ist dies beim Kühler in der Länge dieses Mal nicht der Fall.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Von der Rückseite des PCBs ist nichts zu sehen, da ASUS eine Backplate einsetzt. Einige Löcher sollen für die nötige Luftzirkulation sorgen. Ansonsten hat ASUS hier noch einige Aussparungen gelassen, auf die wir allerdings erst später etwas genauer eingehen wollen.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von 75 mm sollen für ausreichend Frischluft sorgen. Darunter ist der eigentliche Kühlkörper aus vernickeltem Aluminium zu erkennen. Die Abwärme wird allerdings erst einmal von den drei Heatpipes aufgenommen, die direkt auf der GPU aufliegen. Diese transportieren sie dann in den Kühlkörper.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Über die beiden SLI-Anschlüsse können zwei, drei oder gar vier dieser Karten in einem SLI-System betrieben werden. Aufgrund der Höhe von nur 4 cm stellt ein solches Setup auf allen Mainboards kein größeres Problem dar - Voraussetzung ist natürlich, dass genügend PCI-Express-Steckplätze vorhanden sind.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Die Aussparungen der Backplate haben wir bereits angesprochen und wollen diese nun näher erläutern. Links sind einige Spannungsmesspunkte zu sehen. Hier kann die Spannung von GPU, Speicher und PLL abgegriffen werden. Für diese drei Spannungsdomains lässt sich auch eine "Overvoltage" freischalten, in dem die entsprechenden Kontakte geschlossen werden.

Eine Verbindung zum Mainboard lässt sich über die bekannte "VGA Hotwire"-Lösung herstellen. Die entsprechenden Lötpunkte findet ihr auch der rechten Seite.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Wie die Referenzversion der GeForce GTX 770, verfügt auch das Modell von ASUS über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss für die zusätzliche Stromversorgung. Damit lassen sich theoretisch 300 Watt an die Karte bringen, was in Anbetracht der TDP von 230 Watt mehr als ausreichend sein sollte.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Ein Blick von oben auf die Karte zeigt die drei Heatpipes, die aus Kupfer bestehen, wegen der Optik aber vernickelt wurden. Zwei der drei Heatpipes laufen auf beiden Seiten durch die Bodenplatte direkt auf der GPU. Die dritte ist etwas verkürzt, was der unsymmetrischen Position der GPU unter dem Kühler geschuldet ist. 

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

Auf der Slotblende finden wir die üblichen Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1- DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2. 


EVGA gehört derzeit zu den Premium-Partnern bei NVIDIA und bietet meist ein halbes Dutzend unterschiedlicher Modelle einer GPU-Generation an. Abgesehen von der geplanten Classified handelt es sich bei der GeForce GTX 770 Superclocked mit ACX-Kühler um das derzeit schnellste Modell der GeForce GTX 770 aus dem Hause EVGA.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Das Sample im Detail

EVGA gibt einen Basis-Takt von 1111 MHz an, per GPU-Boost soll es mindestens bis auf 1163 MHz gehen. Damit lässt man die GPU im Basis-Takt um 6,2 Prozent schneller arbeiten als in der Referenzversion und beim Boost-Takt sind es sogar 7,2 Prozent. Damit wird man sich letztendlich aber nicht mit den schnellsten Karten messen können, zumal der Speicher bei 1753 MHz verbleibt.

In den meisten Anwendungen schnellt der GPU-Takt auf 1215 MHz herauf, was einer Steigerung von 4,5 Prozent gegenüber dem angegebenen Boost-Takt entspricht. Dabei bleibt die GPU derart kühl, dass EVGA auch gerne ein höheres Takt-Profil hätte anlegen können. Dies gilt allerdings für einige der heute im Test befindlichen Karten.

 

Die EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1111 MHz
Speicher 162 MHz / 1753 MHz
Turbo 1163 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 26,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 26,9 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,5 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 5x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 90-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
1x Poster
1x EVGA-Gehäuse-Badge

 

Mit der neuen GeForce-GTX-700-Serie führte EVGA auch den neuen ACX-Kühler ein und legt dabei besonderes Wert auf eine effiziente Kühlung mit niedrigen Temperaturen und einer ebenso geringen Lautstärke. Dies soll dann auch dem GPU-Boost-2.0-Feature der "neuen" NVIDIA-GPUs entgegenkommen. Bei der GeForce GTX 780 von EVGA ist dies auch größtenteils gelungen. Wie sich die GeForce GTX 770 mit dem Kühler verhält, werden wir später sehen.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Diesen Anblick kennen wir bereits von der EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX, die in einem ersten Vergleich mit weiteren Modellen der GeForce GTX 780  auch gleich einen Award einheimste. Einen besonderen Fokus legt EVGA neuerdings auf den ACX-Kühler, der kühl und leise sein soll. Spezielle Kugellager, die bei Lüftern der Konkurrenz laut EVGA nicht eingesetzt werden, sollen zudem die Lebensdauer verlängern und Laufgeräusche minimieren.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Offenbar verwendet EVGA für die GeForce GTX 770 das gleiche PCB wie für die GeForce GTX 780, denn wir können keinerlei Unterschiede ausmachen.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Zwei große 90-mm-Lüfter kümmern sich um die nötige Frischluft. Darunter ist bereits der Kühlkörper zu erkennen. Die in den Lüftern verbauten Lager sind echte Kugellager und keine Gleitlager, wie sie bei vielen Lüftern auf Grafikkarten zum Einsatz kommen.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Obligatorisch sind die beiden SLI-Anschlüsse in der Nähe der Slotblende. An dieser Stelle sind auch die freien Bereiche auf dem PCB zu sehen, auf denen zusätzliche Speicherchips untergebracht werden können. Viele Hersteller bieten die GeForce GTX 770 sowohl mit 2 als auch mit 4 GB GDDR5-Speicher an. Bisher hatten wir nur Modelle mit 2 GB im Test.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Gemeinsam mit dem PCI-Express-Steckplatz bringen die beiden zusätzlichen 6-Pin- und 8-Pin-Anschlüsse 300 Watt elektrischer Leistung an die Karte. Damit liegt man deutlich über der TDP von 230 Watt für die Karte und lässt ausreichend Luft für das werksseitiges und eigenhändiges Overclocking.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Ein Blick zwischen die beiden Kühlkörper präsentiert die fünf Heatpipes, welche die Abwärme von der GPU in eben diese beiden Kühlkörper befördern. Wer den Kühler genauer betrachten möchte, kann dies im Review zur GeForce GTX 780 Superclocked ACX tun.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

Mit zweimal Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 bieten alle GeForce GTX 770 alle aktuellen Anschlusstypen für Displays. Da macht auch die EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX keine Ausnahme.


Dritter Vertreter in diesem Vergleich ist die Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC. Auch sie ist das derzeit schnellste Modell der GeForce GTX 770 aus dem Hause Gigabyte.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Das Sample im Detail

Bei Gigabyte geht man etwas aggressiver an die Übertaktung der Karte heran, als dies beispielsweise ASUS getan hat. So arbeitet sie mit einem Basis-Takt von 1137 MHz, was einer 8,7 prozentigen Übertaktung gegenüber dem Referenzmodell entspricht. Beim Boost-Takt legt Gigabyte 1189 MHz an - eine Steigerung von 7 Prozent. Aber auch bei der Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC bleibt es beim Speichertakt von 1753 MHz.

Bei den 1189 MHz als Boost-Takt sollte es in der Praxis aber nicht bleiben, denn hier erreichte die GPU meist Werte von 1241 MHz, was einer Steigerung von 4,3 Prozent entspricht. Was all dies wert ist, werden wir aber erst bei den Benchmarks sehen.

 

Die Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1137 MHz
Speicher 162 MHz / 1753 MHz
Turbo 1189 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 25,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 28,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,4 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 4+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 6 Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 3x 75-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
SLI-Brücke

Anders als ASUS und einige andere Hersteller hat es Gigabyte bei den Dimensionen der Strom- und Spannungsversorgung bei den Vorgaben von NVIDIA belassen. Vier Phasen kümmern sich um die GPU und eine um den Speicher. Natürlich gibt auch Gigabyte an, besonders hochwertige Komponenten zu verbauen.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Die GV-N770OC-2GD oder auch GeForce GTX 770 WindForce 3X OC kommt mit dem ebenfalls bereits bekannten WindForce-3X-Kühler daher. Dieser kann bis zu 450 Watt abführen, was auf der GeForce GTX 770 sicherlich nicht nötig sein wird. Von der eigentlichen Karte ist aufgrund des großen Lüfters wenig zu sehen.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Die Rückseite des PCBs weist einige größere Änderungen gegenüber dem Design der Referenzversion auf. Gigabyte verwendet also wie die meisten Hersteller auch ein eigenes Design, ohne dabei aber allzu spektakuläre Änderungen einzupflegen.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Gleich drei 75-mm-Lüfter kümmern sich um die nötige Frischluft auf der Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC. Durch die transparenten Lüfterschaufeln sind bereits die Heatpipes und der Kühler als solches zu erkennen.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Bei einer TDP von 230 Watt reichen die beiden zusätzlichen Stromanschlüsse mit insgesamt 300 Watt (75 Watt über PCI-Express-Slot + 75 bzw. 150 Watt über die beiden Anschlüsse) sicherlich aus - trotz werksseitiger Übertaktung.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Einige der wichtigen Komponenten für die Strom- und Spannungsversorgung hat Gigabyte auf die Rückseite des PCBs verfrachtet. Hier sind dann auch gleich einige größere Leiterbahnen zu erkennen. Welchen Effekt diese genau haben sollen, wissen wir allerdings nicht.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Die Slotblende bietet den üblichen Anblick in Form von zweimal Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a.


Optisch eine der interessantesten Karten und auch auf dem Papier eines der schnellsten Modelle ist die Inno3D iChill GeForce GTX 770.

{jphoto image=38865}

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 770

Das Sample im Detail

Mit einem Basis-Takt von 1150 MHz arbeitet die Inno3D iChill GeForce GTX 770 mit dem gleichen Overclocking von 10 Prozent wie die Modelle von MSI und Palit. Damit einher geht auch der Boost-Takt von 1202 MHz, was einer Taktsteigerung von 10,7 Prozent entspricht. Als einziger Hersteller wagt sich Inno3D auch ein an Overclocking des Speichers, dessen Takt von 1753 auf 1800 MHz angehoben wurde. Ob sich die Übertaktung von 2,6 Prozent auch in den Benchmarks auswirken wird, werden wir später genauer betrachten.

Wie auch bei den anderen bisherigen Karten sorgt GPU-Boost 2.0 dafür, dass bei den vom Hersteller festgelegten 1202 MHz nicht Schluss ist. Auf 1254 MHz schaffte es die Inno3D iChill GeForce GTX 770 und gemeinsam mit den 1800 MHz Speichertakt ist die Karte die schnellste im Testfeld.

 

Inno3D iChill GeForce GTX 770 im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1150 MHz
Speicher 162 MHz / 1800 MHz
Turbo 1202 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 26,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 30,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 5,7 cm (Triple-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 5+1 Phasen
Kühler Größe Triple-Slot
Kühlkörper 5x vernickelte Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 3x 90-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
SLI-Brücke
DVI-VGA-Adapter
1x Mauspad

 

Bei der iChill GeForce GTX 770 legt Inno3D den Fokus auf die Performance und die dazugehörige möglichst effiziente Kühlung. In Sachen Performance setzt man sich aufgrund der Voreinstellungen in die Spitze, bei der Kühlung wäre dies noch zu beweisen. Bis zu 300 Watt soll die Kühlung abführen können. Auf besondere OC-Features verzichtet man allerdings und überlässt dieses Feld wohl anderen Herstellern.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Die Ähnlichkeiten zur iChill GeForce GTX 780 sind unverkennbar, denn auch auf dem Modell mit GeForce-GTX-770-GPU kommt der HerculeZ-Kühler zum Einsatz. Dieser sorgt dann auch gleich mal dafür, dass die Karte nicht nur 26,5 cm lang ist (Länge des PCBs), sondern 30 cm, da der Kühler deutlich darüber hinaus steht. Was in der Frontansicht nur schwer zu sehen ist, ist die Höhe bzw. Dicke des Kühlers. Dieser belegt mit 5,7 mehr als nur zwei Slots.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Die Rückseite des PCBs ist zumindest in Teilen mit einer Backplate versehen. Diese dient der Stabilisierung der gesamten Kühlkonstruktion, denn der wuchtige Kühler soll keinesfalls das PCB zu sehr belasten und gegebenenfalls somit auch den Kontakt zur GPU reduzieren.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Drei Lüfter mit einem Durchmesser von 90 mm pusten die kühle Luft durch den Kühlkörper. Sie sind in einem Gehäuse aus Metall eingefasst und lassen sich einzeln aus diesem entfernen, um beispielsweise eine Reinigung vorzunehmen. Große Schrauben mit Inbus-Kopf halten die Abdeckung an Ort und Stelle, den dazugehörigen Schlüssel findet ihr versteckt in der Karte selbst - dazu später mehr.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Natürlich können auch mehrere Karten in einem SLI-Verbund zusammengefasst werden. Aufgrund der Bauhöhe des Kühlers kann es je nach Mainboard aber zu Inkompatibilitäten kommen, da der Kühler mehr als zwei Slots belegt.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Noch einmal ein Blick auf die Backplate, die auch einiges über das jeweilig vorliegende Modell verrät, da Inno3D unterschiedliche Kombinationen aus HerculeZ-Kühlung und iChill-Übertaktung anbietet.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Jeweils ein 6-Pin- und ein 8-Pin-Stromanschluss reichen zur zusätzlichen Versorgung aus. Zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz können somit 300 Watt an die Karte gebracht werden.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Auf der Stirnseite des HerculeZ-Kühlers hat Inno3D eine Plexiglasplatte angebracht, die im laufenden Betrieb beleuchtet wird. In geschlossenen Gehäusen ist davon natürlich nicht viel zu sehen, allerdings stört dies auch nicht weiter und wer ein Seitenteil mit Fenster verwendet, wird den Anblick sicherlich zu würdigen wissen.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Um die zahlreichen Inbus-Schrauben auf dem Kühler öffnen zu können, versteckt Inno3D den dazugehörigen Schlüssel hinter der Plexiglasabdeckung.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

GPU und Speicher werden direkt vom HerculeZ-Kühler abgedeckt. Für die übrigen Komponenten verbaut Inno3D eine Metallabdeckung, spart dabei aber auch einige Bauteile der Strom- und Spannungsversorgung aus. In unseren Tests stellte dies allerdings kein Problem dar. Die Karte durchlief alle Tests stabil und ohne Abstürze.

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Inzwischen bekannt dürfte der Anblick der Slotblende sein. Hier finden wir zweimal Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a.


Der nächste Vertreter in diesem Vergleich soll die MSI GeForce GTX 770 Lightning sein. Sie soll die Tradition der High-End-Modelle von MSI hochhalten und gehört mit den üblichen Lightning-Features sicherlich zu den Wunschkandidaten einiger Overclocker.

{jphoto image=37886}

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der MSI GeForce GTX 770 Lightning

Das Sample im Detail

Mit einem Basis-Takt von 1150 MHz gehört die MSI GeForce GTX 770 Lightning zu den schnellsten Karten in diesem Vergleich und bringt es gleich zu Beginn auf ein Overclocking von 10 Prozent. Zum Vergleich: NVIDIA sieht hier einen Takt von 1046 MHz vor. Den Boost-Takt legt MSI bei 1202 MHz an, was ebenfalls eine deutliche Steigerung gegenüber den 1085 MHz der Referenzversion ist. In Prozenten ausgedrückt sprechen wir von 10,7 Prozent. Anders als das Modell von Inno3D bleibt es beim Speicher aber auch hier bei 1753 MHz.

All diese Werte sind aber wenig wert, ohne dass sie in der Praxis geprüft werden. So erreichen alle Karten die Mindestvorgaben, gehen im Boost-Modus aber aufgrund der Kühlung mal etwas besser und mal etwas schlechter. Für das Modell von MSI gilt eher Letzteres, denn mit einem GPU-Takt von 1228 überspringt man zwar die eigenen Vorgaben, bleibt aber etwas hinter den weiteren Modellen zurück, die ebenfalls einen Boost-Takt von 1202 MHz garantieren.

 

Die MSI GeForce GTX 770 Lightning im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1150 MHz
Speicher 162 MHz / 1753 MHz
Turbo 1202 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 28,0 cm
Länge (inkl. Kühler) 29,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,6 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,7 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 2x 8-Pin
Spannungsversorgung 11+3 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper Vapor-Chamber
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 65-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
DVI-VGA-Adapter
SLI-Brücke
3x Spannungsmesspunktadapter

 

Die Ausrichtung der GeForce GTX 770 Lightning von MSI ist klar: Overclocking ohne Kompromisse. Dazu hat MSI ein größeres PCB fertigen lassen, das die vergrößerte Strom- und Spannungsversorgung aufnehmen kann. Insgesamt verrichten 14 Phasen ihren Dienst auf der Karte, von denen sich drei um den Speicher und die restlichen elf um die GPU kümmern. Hinzu kommen Features wie der "GPU-Reactor", ein BIOS-Switch und Spannungsmesspunkte, auf die wir aber erst später etwas genauer eingehen wollen.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Auf den ersten Blick wird eigentlich gar nicht so deutlich, um welche Art GeForce GTX 770 es sich handelt. Für MSI ergibt sich aufgrund der Farbgebung aber eine klare Unterteilung. Sobald die Farbe gelb im Spiel ist, handelt es sich um ein High-End-Produkt. Die Gamer-Serie besitzt den gleichen "Twin Frozr"-Kühler, wird aber von blauen Farben akzentuiert.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Die Rückseite des PCBs unterstreicht den Anspruch von MSI auch bildlich. Eine Backplate sorgt für Stabilität und soll sich auch positiv auf die Temperaturverteilung auswirken. Allerdings haben bereits zahlreiche Messungen bewiesen, dass die Temperaturen meist nicht von einer Backplate profitieren. Den rückwärtigen Bereich der Strom- und Spannungsversorgung hat MSI mit einigen Öffnungen versehen, damit die dahinterliegenden Bauteile etwas Frischluft bekommen. Auf den "GPU Reactor" gehen wir später noch etwas genauer ein.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Zwei fast schon riesig wirkende 95-mm-Lüfter sollen für ausreichend Frischluft sorgen. Im Vergleich zu den bisher gesehenen 65- und 75-mm-Lüftern sind die Vorteile der geringeren Lautstärke durch ein größeres Luftvolumen bei gleicher Drehzahl natürlich vorhanden. Ob sich dies auch in der Praxis niederschlägt, werden die Messungen zeigen müssen.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Wieder ein Hinweis auf das OC-Potenzial geben die zwei 8-Pin-Anschlüsse für die zusätzliche Stromversorgung. Gemeinsam mit dem PCI-Express-Steckplatz können somit 375 Watt an die Karte gebracht werden.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Zwei SLI-Anschlüsse für den Multi-GPU-Betrieb sind obligatorisch, natürlich auch auf der GeForce GTX 770 Lightning von MSI.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Nicht neu, aber natürlich immer gerne gesehen ist der "GPU Reactor". Dabei handelt es sich um eine kleine Zusatzplatine, die sich hinter einer Plastikabdeckung verbirgt. Je nach Bedarf kann diese Platine an das Haupt-PCB angesteckt werden.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Die Platine des "GPU Reactors" ist über zwei Steckbrücken mit dem Haupt-PCB verbunden. Auf der Platine befinden sich hochwertige Tantal-Kondensatoren, die eine besonders saubere und stabile Spannung herstellen sollen. Mithilfe dieser Bauteile verspricht sich MSI ein höheres OC-Potenzial, was im Alltagsbetrieb, mit den ab Werk eingestellten Taktraten, allerdings noch keinerlei Rolle spielt.

Erst bei einer entsprechend hohen Spannung und damit einhergehenden Kühlung, meist mittels flüssigem Stickstoff, spielt der "GPU Reactor" eine entscheidende Rolle.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Über die drei Anschlusspunkte am hintere Ende der Karte und den dazugehörigen beiliegenden Kabeln, lässt sich schnell und einfach die Spannung der GPU, des Speichers sowie der PLL-Domain überwachen.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Weiterhin für alle Overclocker interessant ist sicherlich der BIOS-Switch. Dahinter verbergen sich aber nicht nur andere BIOS-Versionen, sondern hierüber lassen sich auch einige Schutzmechanismen der Karte abschalten. Dazu gehört auch der Schutz vor einer zu hohen Spannung sowie die Abschaltung bei einer zu hohen Temperatur. Egal welche Einstellung man nun wählen sollte, es muss dem Anwender immer bewusst sein, was er da gerade tut. Nicht ohne Grund ist das alternative BIOS nur unter LN2-Kühlung empfehlenswert.

Auf diesem Foto ebenfalls zu sehen, sind zwei der fünf Heatpipes, die durch die Bodenplatte direkt über der GPU führen und die Abwärme dann in den eigentlichen Kühler weiterleiten. Der Kühler sitzt nur auf der GPU auf, die übrigen Komponenten werden aber ebenfalls durch eine Metallplatte abgedeckt und somit ebenfalls gekühlt.

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Wieder etwas mehr Einheitsbrei gibt es auf der Slotblende zu bestaunen. Hier finden sich einmal mehr zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.


Weiter geht es mit der Palit GeForce GTX 770 Jetstream, die in Sachen Takt auf dem Papier mit den schnellsten Karten mithalten kann.

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Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

GPU-Z-Screenshot der Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Das Sample im Detail

Auch die Palit GeForce GTX 770 Jetstream ist in vielen Belangen kein Neuling und geht in Sachen Taktung ähnliche Wege wie so mancher Konkurrent. Wie auch das Modell von MSI legt Palit einen Basis-Takt von 1150 MHz an, was einer Übertaktung gegenüber der Referenzversion von zehn Prozent entspricht. Beim Boost-Takt geht es ebenfalls bis auf 1202 MHz - ein Overclocking von 10,7 Prozent. Der Speicher verbleibt, wie bei den meisten Modellen im Test, bei 1753 MHz.

In den meisten Anwendungen erreichte die GPU allerdings einen Takt vom 1254 MHz, genau wie das Modell von Inno3D und setzt sich damit auf dem Papier mit an die Spitze des Testfeldes in Sachen Performance. Allerdings fehlt es ihr am werksseitigen Overclocking des Speichers.

 

Die Palit GeForce GTX 770 Jetstream im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1150 MHz
Speicher 162 MHz / 1753 MHz
Turbo 1202 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 25,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 28,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4,7 cm (Triple-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 5+1 Phasen
Kühler Größe Triple-Slot
Kühlkörper 4 Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 75-mm-Axiallüfter
1x 85-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Handbuch
Treiber-CD
2x PCI-Express-Stromadapter
SLI-Brücke
DVI-VGA-Adapter

Palit verzichtet bei der GeForce GTX 770 Jetstream auf "Schnick-Schnack" wie Spannungsmesspunkte oder besondere Overclocking-Features. Stattdessen möchte man ab Werk eine möglichst hohe Performance bieten und will dies mit einer möglichst effektiven weil leisen Kühlung krönen. Die Messungen und Benchmarks werden zeigen müssen, was hinter diesen Versprechen steckt. Doch zunächst einmal schauen wir uns die Karte etwas genauer an.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Das Jetstream-Design ist ebenso bekannt wie so manch andere Kühlung in diesem Vergleich, was sicherlich auch an der Ähnlichkeit der Karte zur GeForce-GTX-600-Serie liegt. Drei unterschiedlich große Kühler dominieren die Frontansicht. Der größere mittlere Lüfter sorgt auch dafür, dass der Kühler etwas über das PCB hinausragt.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Dies ist auch sehr schön bei einem Blick auf die Rückseite des PCBs zu erkennen. Oben ist der Überstand des Kühlers durch den größeren Lüfter zu sehen. Mit 25,5 cm ist das PCB auch etwas kürzer als bei den meisten anderen Karten, dennoch trifft dies nicht auf die Gesamtlänge der Karte zu, da der Kühler auch in dieser Richtung 1 cm länger ist als das PCB. Ansonsten sind auf der Rückseite keinerlei Besonderheiten zu erkennen und Palit verzichtet auch bewusst auf spezielle Overclocking-Features. 

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Der große 85-mm-Lüfter in der Mitte bläst genau zwischen den zweigeteilten Kühlkörper aus vernickeltem Aluminium. Diese sind unter dem Lüfter ebenfalls zu sehen wie zwei der fünf Kupfer-Heatpipes.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Am hintere Ende der Karte sind die beiden zusätzlichen Stromanschlüsse zu sehen. Mit 1x 6-Pin und 1x 8-Pin können zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz insgesamt 300 Watt an die Karte geführt werden.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Über die beiden SLI-Anschlüsse hat der Anwender die Möglichkeit bis zu vier solcher Karten in einem SLI-System zu betreiben. Durch die Höhe des Kühlers von 2,5 Slots macht es einem Palit aber nicht ganz einfach, da keine zwei direkt übereinander platzierte PCI-Express-Steckplätze mit Karten bestückt werden können. Viele Mainboards lassen aber etwas mehr Platz, sodass zumindest ein SLI-System aus zwei dieser Karten meist möglich ist.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Zur einfachen Reinigung der Lüfter und des Kühlkörpers kann die oberste Abdeckung entfernt werden.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Somit sind dann die drei Lüfter ebenso zugänglich ...

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

... wie der Kühlkörper mit seinen feinen Kühlrippen, in denen sich allzu gerne etwas Staub verfängt.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Um auch die weiteren Komponenten auf dem PCB besser kühlen zu können, verbaut Palit eine Metallplatte direkt auf dem PCB. Diese deckt beispielsweise auch die Speicherchips ab. Die Wärme wird über drei Heatpipes aus Kupfer in den zweiten, hinteren Kühlkörper transportiert.

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Nicht weiter erläutern müssen wie die Bestückung der Slotblende mit zweimal Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 


Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1502 MHz, 3072 MB)
NVIDIA GeForce GTX 770 (1046/1085/1753 MHz, 2048/4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 314.22
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

 

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der unterschiedlichen Modelle.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Stromverbrauch

Beim Idle-Stromverbrauch liegen alle drei Modelle sehr dicht zusammen und unterscheiden sich auch nicht großartig zur Referenzversion. Sicherlich lassen sich Unterschiede ausmachen, die aber größtenteils auf Messtoleranzen zurückzuführen sind und sicherlich auch keinen großen Einfluss auf die Stromrechnung haben.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Stromverbrauch

Schon deutlicher sind die Unterschiede unter Last. Am sparsamsten ist hier die ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC, sie bietet auf dem Papier aber auch die geringste Performance. Fast zwölf Watt mehr verbrauchen die verschwenderischsten Modelle, allen voran die Palit GeForce GTX 770 Jetstream, Inno3D iChill GeForce GTX 770 und MSI GeForce GTX 770 Lightning. Im Mittelfeld bewegen sich die EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX und Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC. Ein höherer Verbrauch muss allerdings nicht von Nachteil sein - zumindest so lange die dazugehörige Performance auch stimmt.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Temperatur

Mit 35 °C am kühlsten im Idle-Betrieb bleiben die Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC und ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC. Nur ein Grad wärmer werden die Modelle von Palit, Inno3D und EVGA. Noch einmal ein Grad wärmer wird die MSI GeForce GTX 770 Lightning. An dieser Stelle sollte man sich über die Position der einzelnen Karten aber noch keine allzu großen Gedanken machen, schließlich sprechen wir hier vom Idle-Betrieb, der keine große Herausforderung für eine Kühlung ist.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Temperatur

Unter Last bestätigen die ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC und Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC die guten Messergebnisse des Idle-Betriebs. Hinzu kommt auch noch die GeForce GTX 770 Superclocked ACX von EVGA. Mit 63 bzw. 66 °C sind wir noch deutlich vom Temperatur-Target von 80 °C entfernt und der maximale GPU-Boost-Takt liegt ständig an. Anders ergeht es allerdings auch nicht der Inno3D iChill GeForce GTX 770 und MSI GeForce GTX 770 Lightning mit 68 bzw. 70 °C. Schon deutlich näher an diese Grenze heran rückt die Palit GeForce GTX 770 Jetstream.

Allerdings ist auch dies noch keine schlechte Nachricht - für keine der Karten. Erst das Zusammenspiel von Temperatur und Lautstärke ist interessant. Mit GPU-Boost 2.0 gehört zur Temperatur auch noch die Frage der Performance bzw. dem jeweils anliegenden Takt.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Lautstärke

Bei den Messungen für die meisten Leser am interessantesten ist die Lautstärke. Im Idle-Betrieb arbeitet das Modell von ASUS am leisesten, dicht gefolgt von den Karten von Gigabyte und Palit. Mit etwas Abstand folgen dann die Modelle von MSI, Inno3D und EVGA. Schön ist hier auch zu sehen, dass alle Karten durch die Bank teils deutlich leiser sind als die Referenzversionen.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Lautstärke

Noch entscheidender als die Idle-Lautstärke ist für viele Nutzer der Last-Betrieb. Auch hier bestätigt ASUS mit der GeForce GTX 770 DirectCU II OC einmal mehr seinen guten Ruf in diesem Bereich. 49,6 dB(A) sind ein guter Wert. Die Palit GeForce GTX 770 Jetstream ist nur 0,2 dB(A) lauter. Im Mittelfeld bewegt sich die MSI GeForce GTX 770 Lightning. Zwischen 50,4 und 50,7 dB(A) bringen die EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX, Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC und Inno3D iChill GeForce GTX 770 auf das Display des Messgeräts.

An dieser Stelle wollen wir aber noch einmal darauf hinweisen, dass der reine Messwert in dB(A) nicht im vollem Umfang den tatsächlichen Eindruck der Lautstärke wiedergibt. Subjektiv können sich 50 dB(A) von Karte A lauter oder leiser anhören als 50 dB(A) von Karte B. Wichtig ist auch zu wissen, dass der Nutzer bei allen Karten in die Lüftersteuerung eingreifen und die Drehzahl und letztendlich Lautstärke eigenhändig seinen Bedürfnissen anpassen kann.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark 11

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark 11

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Unigine Valley

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt automatisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: ComputeMark

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: The Elder Scrolls V Sykrim

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: The Elder Scrolls V Sykrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis Warhead

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Call of Duty: Black Ops 2

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Anno 2070

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Battlefield 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Far Cry 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Far Cry 3

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Hitman: Absolution

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Hitman: Absolution

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

Retail-Modelle der GeForce GTX 770 Bioshock: Infinite:

Retail-Modelle der GeForce GTX 770 Bioshock: Infinite:

Retail-Modelle der GeForce GTX 770 Bioshock: Infinite:

Aufgrund der nahenden Computex 2013 konnten wir zum Launch-Review der GeForce GTX 770 keinerlei FCAT-Messungen mehr durchführen. Diese wollen wir nun nachholen.

An dieser Stelle wollen wir auch noch einmal auf unsere drei Artikel zur FCAT hinweisen:

FCAT Teil 1: Die Theorie
FCAT Teil 2: AFR und Input-Lag
FCAT Teil 3: Eine erste Analyse


Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

FCAT Bioshock Infinite
FCAT-Messung zu Bioshock: Infinite

In Bioshock: Infinite zeigen sich keinerlei Probleme bei den FCAT-Messungen. Weder Runts noch Drops drehten auf. Auffällig sind die Schwankungen in den Frametimes in einigen Sequenzen sowie die unterschiedlichen FPS im SLI-Betrieb.


Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

FCAT Crysis 3
FCAT-Messung zu Crysis 3

Die von uns gewählte Szene on Crysis 3 scheint eine echte Herausforderung zu sein. Dies zeigen die nervösen Kurven im ersten Diagramm. Allerdings sehen wir in den Runstats keinerlei Probleme daraus entstehen.


Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

FCAT Sleeping Dogs
FCAT-Messung zu Sleeping Dogs

Sleeping Dogs zeigt ein ähnliches Bild wie Bioshock: Infinite. Der SLI-Betrieb zweier GeForce GTX 770 ist nicht ganz unproblematisch, drückt sich später aber kaum durch Runts oder Drops aus.


Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

FCAT Metro Last Light
FCAT-Messung zu Metro: Last Light

Große Probleme scheinen die zwei GeForce GTX 770 im SLI-Betrieb in Metro: Last Light zu haben. Derart nervöse Kurven im Plot (1. Diagramm) sehen wir eigentlich nur bei nicht angepassten Treibern. Daher kommt es auch zu zahlreichen Runts und Drops von Frames, wie im letzten Diagramm zu sehen ist. Vermutlich aber wird das Problem bereits mit dem nächsten Treiber-Release ausgeräumt werden.


Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

FCAT Tomb Raider
FCAT-Messung zu Tomb Raider

Wieder problemlos ist der Betrieb unter Tomb Raider. Zwar sind die Kurve der Runstats im SLI-Betrieb (letztes Diagramm) auch weniger stetig, dies dürfte der Nutzer aber während des Spielens nicht merken.


Alle sechs Testkandidaten haben wir natürlich auch auf ihr Overclocking-Potenzial getestet. Dazu wählten wir einige Voreinstellungen und tasteten uns dann an die Maxima der einzelnen Karten ran. So wählten wir im EVGA Precision X Tool das maximale Power-Target von +106 Prozent, was bei einer TDP von 230 Watt letztendlich 243,8 Watt zur Verfügung stellt. Weiterhin wählten wir eine GPU-Spannung von 1,2 Volt, was ebenfalls dem Maximum entspricht. Das Temperatur-Target beließen wir bei 80 °C, da keine der sechs Karten (zunächst) an dieses heranreichen konnte.

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC: 1254 MHz GPU-Takt und 1975 MHz Speicher-Takt

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX: 1267 MHz GPU-Takt und 2000 MHz Speicher-Takt

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X: 1267 MHz GPU-Takt und 2000 MHz Speicher-Takt

Inno3D iChill GeForce GTX 770: 1280 MHz GPU-Takt und 2000 MHz Speicher-Takt

MSI GeForce GTX 770 Lightning: 1267 MHz GPU-Takt und 1975 MHz Speicher-Takt

Palit GeForce GTX 770 Jetstream: 1280 MHz GPU-Takt und 1975 MHz Speicher-Takt

Zwischen 1254 und 1280 MHz erreichen die Karten. Die Steigerungen zum maximalen Boost-Takt in den meisten Anwendungen liegt bei nur 1 bis 6,4 Prozent. Hier kann dann offensichtlich nur noch eine Wasserkühlung helfen. In den Benchmarks wirkte sich die Taktsteigerung wie folgt aus: 

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking

Ein Overclocking hat auch immer Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautstärke. Dies stellt sich wie folgt dar:

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking

Retail-Modelle der GeForce GTX 770: Overclocking


ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC
ASUS GeForce GTX 770 DirectCU II OC

ASUS bietet mit der GeForce GTX 770 DirectCU II OC eine gewohnt solide Leistung, gerade in Sachen Kühlung. Daher ist es auch etwas unverständlich, warum man bei der werksseitigen Übertaktung nicht noch ein paar Megahertz mehr draufgelegt hat - Potenzial hätte die Karte allemal. So scheint ASUS die Karte auch dementsprechend ausgelegt haben, denn OC-Features wie eine verbesserte Strom- und Spannungsversorgung, Spannungsmesspunkte und hochwertige Komponenten geben die Richtung vor. Leider muss sich ASUS dann aber mit den selbstgewählten Vorgaben in Sachen Takt an die Spielregeln von NVIDIA halten, was letztendlich dazu führt, dass der maximale Boost-Takt in einem Bereich limitiert, in dem es für einige andere Karten erst so richtig losgeht.

Doch wir wollen und können nicht nur meckern. ASUS präsentiert mit der GeForce GTX 770 DirectCU II OC ein sehr gutes Modell dieser Serie, das durchweg ausreichend Performance bietet und zudem auch noch einen ausgezeichneten Kühler verwendet. Sowohl bei den Temperaturen wie auch bei der Lautstärke bietet sie weitestgehend Bestwerte. Ob dies den Preis von 380 Euro auch rechtfertigt, ist eine andere Frage. Vielleicht wird der ein oder andere High-End-Overclocker oder ein Nutzer mit passender Wasserkühlung das Potenzial der Karte besser nutzen können.

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX
EVGA GeForce GTX 770 Superclocked ACX

EVGA schwimmt mit der GeForce GTX 770 Superclocked ACX im Mittelfeld der Testkandidaten. Zumindest wählt man deutlich aggressivere Taktraten als die Konkurrenz von ASUS. Auch hier wäre sicherlich noch etwas mehr möglich gewesen, doch vielleicht wollte sich EVGA dies für die GeForce GTX 770 Classified aufheben, die man in wenigen Tagen präsentieren möchte. Einen besonderen Fokus legt EVGA mit der GeForce-GTX-700-Serie auf den Kühler, der nicht nur effizient, sondern auch langlebig sein soll. Im Vergleich zu den Konkurrenten können die Temperaturen überzeugen. Unter Last sind wir mit 66 °C weit vom Temperatur-Target von 80 °C entfernt. Als gut kann auch die Last-Lautstärke bezeichnet werden, nicht so gut gefallen hat uns nur die Idle-Lautstärk.

Was für das Modell von ASUS gilt, muss auch bei EVGA Gültigkeit haben. Alle aktuellen Spiele lassen sich problemlos darstellen - auch mit hohen Settings. Im Vergleich zur Karte von ASUS hat man die Nase bei der Performance vorne. Etwas besser hätte EVGA es mit der Lautstärke treffen können. Hier hat man uns ein BIOS-Update versprochen, dass die Drehzahl noch einmal optimieren soll. Mit einem Preis von 380 Euro ist man gut 30 Euro teurer, als die günstigeren, aber fast gleich schnellen Modelle.

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC
Gigabyte GeForce GTX 770 WindForce 3X OC

Wir steigern uns - nicht nur im Alphabet, sondern auch in Sachen Performance, denn Gigabyte wählt nach ASUS und EVGA die bisher höchsten Takteinstellungen, was letztendlich in der Performance auch dazu führt, dass sich die meist im oberen Drittel des Testfeldes wiederfindet. Dafür sorgt sicherlich auch der WindForce-3X-Kühler, der keinerlei Schwierigkeiten mit der Abwärme zu haben scheint. Sehr gut gefallen haben uns die Messwerte für die Idle- und Last-Temperatur sowie die Idle-Lautstärke. Unter Last drehen die Lüfter etwas zu stark auf, was aufgrund der niedrigen Temperaturen aber gar nicht vonnöten wäre.

Mit einem Preis von 350 Euro liegt man nur wenige Euro über den günstigsten Modellen der GeForce GTX 770, bietet zu diesem Preis aber auch einiges.

Inno3D iChill GeForce GTX 770

Inno3D iChill GeForce GTX 770
Inno3D iChill GeForce GTX 770

Bereits bei einem Blick auf die technischen Daten deutet die iChill GeForce GTX 770 an, wohin man möchte: An die Spitze der Benchmarks. Dazu wählt man für die GPU einen nochmals höheren Basis- und Boost-Takt und bestätigt diesen in der Praxis auch mit dem höchsten maximalen Boost-Takt von 1254 MHz. Als Sahnehäubchen lässt Inno3D den ohnehin schon nicht langsamen GDDR5-Speicher ebenfalls noch etwas schneller arbeiten - als einziger Hersteller in diesem Vergleich. Dies führt unterm Strich dazu, dass die iChill GeForce GTX 770 die schnellste Karte (aller GeForce GTX 770) ist, die wir bisher testen durften. Allerdings müssen dafür auch einige Kompromisse eingegangen werden. So ist der höhere Stromverbrauch nicht unerheblich und die Temperaturen und Lautstärke müssen offenbar diesem Umstand ebenfalls Tribut zollen.

Wem ein Standard-Modell der GeForce GTX 770 nicht schnell gut ist, der findet vorerst mit der Inno3D iChill GeForce GTX 770 seinen Meister. Dafür ist die Karte mit 390 Euro auch die bisher teuerste GeForce GTX 770, die wir im Test hatten. Aufgrund der Performance vergeben wir an dieser Stelle den "Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award.

Excellent Hardware Award
"Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award für die Inno3D iChill GeForce GTX 770

MSI GeForce GTX 770 Lightning

MSI GeForce GTX 770 Lightning
MSI GeForce GTX 770 Lightning

Auf den ersten Blick sehr überzeugend wirkte die MSI GeForce GTX 770 Lightning. Der Namenszusatz "Lightning" verhieß in der Vergangenheit immer kompromisslose Auslegung auf das Overclocking und diese Tradition setzt auch die Variante der GeForce GTX 770 fort. Eine 14-phasige Spannungsversorgung, der "GPU Reactor", ein BIOS-Switch und die Spannungsmesspunkte dürften überzeugende Argumente sein. Mit der verbauten Luftkühlung spielen diese Features aber noch keine sonderlich große Rolle und so fällt die Karte in Sachen Performance ab Werk auch zunächst einmal in das Mittelfeld zurück. Wir sind allerdings überzeugt davon, dass versierte Overclocker mit Wasser- oder Stickstoffkühlung ihre Freude an der Karte haben werden und die gebotenen Funktionen auch zu nutzen wissen. MSI lässt mit dem verbauten Kühler etwas zu hohe Temperaturen zu, findet sich bei der Lautstärke aber wieder im Mittelfeld wieder. So ganz überzeugen kann uns der Twin-Frozr-Kühler also nicht.

Das vermeintliche OC-Potenzial und die dazugehörigen OC-Features lässt sich MSI auch bezahlen. 390 Euro werden derzeit für die Karte verlangt, womit sie zu den teuersten Modellen gehört. In Hinblick auf die OC-Features und das OC-Potenzial sowie der kompromisslosen Auslegung in dieser Hinsicht vergeben wir der MSI GeForce GTX 770 den "Hardwareluxx Technik"-Award.

Technik Award
"Hardwareluxx Technik"-Award für die MSI GeForce GTX 770 Lightning

Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Palit GeForce GTX 770 Jetstream
Palit GeForce GTX 770 Jetstream

Der Wolf im Schafspelz - so könnte man die GeForce GTX 770 Jetstream von Palit bezeichnen. Denn auch wenn die Karte nicht den Eindruck macht, in Sachen Takt kann sie mit den Karten von MSI und Inno3D mithalten. Genauer gesagt belegt man in dieser Disziplin Platz zwei hinter dem Modell von Inno3D, mit einem ebenso hohen Boost-Takt von 1254 MHz. Allerdings hat Palit auf eine Übertaktung des Speichers verzichtet, was ihr den Platz an der Spitze gekostet hat. Während die Idle-Temperatur sich noch im Mittefeld bewegt, wird sie mit 76 °C unter Last am wärmsten. Bei der Lautstärke ist sie für beide Betriebs-Modi wieder im mittleren Bereich zu finden.

Mit die beste Performance bei einem Preis ab 345 Euro kann nur eines bedeuten: Preis/Leistungssieger. Es fällt uns daher auch nicht schwer der Palit GeForce GTX 770 Jetstream den "Hardware Preis-Leistungs"-Award zu vergeben.

Preis/Leistungs-Award
"Hardwareluxx Preis/Leistungs"-Award für die Palit GeForce GTX 770

Alternativen? Mit den bisher getesteten sechs Karten decken wir einen Großteil der aktuelle verfügbaren Modelle der GeForce GTX 770 ab. Jeder der von uns getesteten Hersteller hat noch 4-GB-Varianten der GeForce GTX 770 im Programm und auch wer auf eine werksseitige Übertaktung verzichten kann, findet das richtige Modell und spart dabei auch noch ein paar Euro. Eine echte Alternative zu allem bisher getesteten Karten ist sicherlich eine Selbstbau-Lösung mit Wasserkühlung, denn erst dann dürften alle Modelle in Sachen Leistung und Kühlung übertroffen werden.

 

Persönliche Meinung

Roundups machen viel Arbeit, bieten gleichzeitig aber auch den besten Überblick über die derzeitige Marktsituation. Damit möchten wir vor allem euch helfen die richtige Entscheidung zu treffen. Ich hoffe dies ist uns auch mit obigem Roundup gelungen. Von maximaler Leistung, über kühl und leise bis hin zu allen erdenklichen OC-Features ist für jeden User das Richtige dabei. Möglich macht dies vor allem die Öffnung des PCB- und Kühler-Designs seitens NVIDIA. Die enge Verwandtschaft mit der GeForce GTX 680 hat den Herstellern dabei sicherlich unter die Arme gegriffen. Wir wünschen uns dies nun auch noch für die GeForce GTX 780 - denn auch hier stehen noch einige interessante Karten in der Warteschlange. (Andreas Schilling)