Test: NVIDIA GeForce GTX 780

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gtx780-logoLange Zeit war nicht ganz klar, was bei NVIDIA auf die GeForce-GTX-600-Serie folgen wird bzw. wie diese aussehen wird. Wird NVIDIA damit warten, bis "Maxwell" einsatzbereit ist? Mit der GeForce GTX Titan präsentierte man keine komplett neue GPU auf Basis der "Kepler"-Architektur, sondern eine deutlich komplexere Ausbaustufe, die vorerst nur für den professionellen Einsatz vorgesehen war. Die Adaption auf den Desktop-Bereich in Form eines GeForce-Produktes lässt NVIDIA im Single-GPU-Bereich derzeit ziemlich einsam an der Spitze stehen, doch das hat ihren Preis - knapp 900 Euro werden fällig. Nun will NVIDIA offenbar eine GeForce-GTX-700-Serie auf Basis der "alten" "Kepler"-Architektur einführen und beginnt diese mit der GeForce GTX 780, die wir uns heute genauer anschauen wollen.

Bereits mit dem Erscheinen der GeForce GTX Titan war offensichtlich, dass NVIDIA zumindest die Möglichkeit haben wird, der Titan noch einen kleinen Bruder zur Seite zu stellen. Von den maximal 15 SMX-Clustern des GK110 nutzt NVIDIA nur 14 und selbst bei idealer Ausbeute der Fertigung ist es eher unwahrscheinlich, dass alle produzierten GPUs auf einer GeForce GTX Titan oder Tesla K20 und K20X eingesetzt werden können. Damit haben wir bereits ein Detail der GeForce GTX 780 vorweggenommen: Auch sie basiert auf der GK110-GPU - genaue Details sollen nun im Test folgen.

Bevor wir die NVIDIA GeForce GTX 780 ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst. 

Architektonische Eckdaten

Mitte Mai 2012 erwähnte NVIDIA auf der GTC 2012 erstmals eine Trennung der als "Kepler" entwickelten GPU-Architektur in GK10x für den Desktop und GK11x für Tesla- und Quadro-Produkte. Spätestens mit der Vorstellung der GeForce GTX Titan sind diese Trennlinien nun nicht mehr vorhanden und auch auf dem Desktop erleben wir das derzeitige Highlight der Fertigung einer NVIDIA-GPU: 7,1 Milliarden Transistoren, maximal 15 SMX-Cluster, 384 Bit Speicherinterface und eine dreifach höhere Double-Precision-Performance gegenüber "Fermi". Nun aber ein erster Blick auf das, was uns NVIDIA in Form der GeForce GTX 780 liefern möchte:

NVIDIA GeForce GTX 780
Straßenpreis ab 640 Euro
Homepage www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GK110
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 863 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 902 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2304
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 41,4 GPixel/Sek.
TDP 250 Watt
SLI/CrossFire SLI

Mit dem GK110 fertigt NVIDIA einen der derzeit komplexesten und größten Chips. 7,1 Milliarden Transistoren sind in ihm untergebracht und selbst bei einer Fertigung in 28 nm misst der Chip etwas über 551 mm². In Sachen Größe können allenfalls der IBM zEC12 mit 597 mm² (32 nm) oder der Intel Itanium "Poulson" mit 544 mm² (32 nm) mithalten. Aber auch der GT200 der GeForce-200-Serie war mit 576 mm² keine kleine GPU, wurde allerdings noch in 55 nm gefertigt. Bei der Anzahl der Transistoren ist GK110 bei den GPUs ungeschlagen und auch modernste Prozessoren kommen allenfalls auf 5 Milliarden Transistoren (62-Kerner Intel Xeon Phi).

Die GeForce GTX 780 nutzt allerdings nicht alle zur Verfügung stehenden Transistoren. Zum einen sind hier im Vorfeld deaktivierte und auch redundante Bereiche zu suchen, zum anderen nutzt die GeForce GTX 780 nicht alle SMX-Cluster und kommt daher auch auf eine geringe Anzahl an CUDA-Kernen. Bei 12 SMX-Clustern zu jeweils 192 CUDA-Kernen kommen wir also auf eine Gesamtanzahl von 2304 CUDA-Kernen für die GeForce GTX 780. Diese arbeiten mit einem Basis-Takt von 863 MHz und erreichen via GPU-Boost mindestens 902 MHz. Der mit 3072 MB im Vergleich zur GeForce GTX Titan nur halb so große GDDR5-Speicher arbeitet mit den üblichen 1502 MHz und ist über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden, was zu einer Speicherbandbreite von 288,4 GB/Sek. führt. Aufgrund der Beschneidungen bei der Architektur sehen wir weiterhin 192 Textureinheiten und 48 ROPs. NVIDIA gibt eine Thermal Design Power von 250 Watt an.

Bevor wir die NVIDIA GeForce GTX 780 durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf den Testkandidaten selbst.


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Inzwischen dürfte klar sein: Die GeForce GTX 780 ist der GeForce GTX Titan nicht nur in architektonischer Hinsicht recht ähnlich, sondern auch in der Kühlung. Dies trifft zumindest auf die Referenzversion zu. Zahlreiche Hersteller haben aber bereits eigene Designs bei der Kühlung angekündigt und auch vorgestellt. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir uns sicherlich einige davon anschauen können. Bevor wir uns diese aber genauer anschauen, vergleichen wir die GeForce GTX 780 gegen die Konkurrenz. 

GPU-Z-Screenshot der GeForce GTX 780

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der NVIDIA GeForce GTX 780 und vergleichen diese mit der Referenz.

 

Vergleich mit der Referenz

NVIDIA GeForce GTX 780 gegen die Konkurrenz
Modell NVIDIA GeForce GTX 680 NVIDIA GeForce GTX 780 NVIDIA GeForce GTX Titan
Straßenpreis ab 400 Euro ab 640 Euro ab 870 Euro
Homepage www.nvidia.de www.nvidia.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-325-A2) GK110 (GK110-300-A1) GK110 (GK110-400-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz 863 MHz 837 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1058 MHz 902 MHz 876 MHz
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 3072 MB 6144 MB
Speicherinterface 256 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 192,2 GB/Sek. 288,4 GB/Sek. 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0 11.0
Shadereinheiten 1344 (1D) 2304 (1D) 2688 (1D)
Texture Units 112 192 224
ROPs 32 48 48
TDP 195 Watt 250 Watt 250 Watt

Im Vergleich zur GK104-GPU auf der GeForce GTX 680 besitzt die GK110 auf der GeForce GTX Titan und GTX 780 doppelt so viele Transistoren. Zwei SMX-Cluster weniger bedeuten für die GeForce GTX 780 2304 CUDA-Kerne, während die GeForce GTX Titan auf 2688 Kerne kommt. Mit weniger CUDA-Kernen pro SM-Cluster kommt die GeForce GTX auf 1344 Shadereinheiten, also 40 Prozent weniger als ihr heute vorgestellter Nachfolger. Vom Takt einmal abgesehen positioniert NVIDIA die GeForce GTX 780 in Sachen Architektur genau zwischen die GeForce GTX 680 und GeForce GTX Titan. 112 zu 192 zu 224 Textureinheiten folgen diesem Schema ebenso wie 32 zu 48 zu 48 ROPs oder der Speicherausbau mit 2048 zu 3072 zu 6144 MB.

Sowohl den Basis- als auch den Boost-Takt setzt NVIDIA bei der GeForce GTX 780 etwas höher an als bei der GeForce GTX Titan, aber dennoch niedriger als bei der GeForce GTX 680, was der komplexeren GPU geschuldet ist. Hier wird später auch noch GPU-Boost 2.0 eine Rolle spielen. Alle Details zu diesem Thema zeigen wir in unserem Review zur GeForce GTX Titan. Die Speicheranbindung ist trotz halbierter Speicherkapazität zwischen der GeForce GTX 780 und GeForce GTX Titan identisch geblieben. Etwas mehr Übertaktungsspielraum darf man durch die gleichgebliebene TDP von 250 Watt erwarten.

Im Gegensatz zur GeForce GTX Titan erlaubt es NVIDIA im Treiber der GeForce GTX 780 nicht, die langsamen Double-Precision-CUDA-Kerne zu beschleunigen. Der Eintrag "CUDA - Double Precision" ist im Treiber nicht zu finden und somit verbleiben die entsprechenden Recheneinheiten der GPU auf 1/8 des vollen Taktes.

Das Sample im Detail

Inzwischen wissen wir, dass der Takt auf dem Papier nicht mehr dem entspricht, was später auch in der Realität zu sehen ist. NVIDIA gibt nur noch Mindestgrößen an, letztendlich entscheiden aber mehrere Faktoren darüber, mit welchem Takt die Karte arbeitet und welche Leistung sie damit erbringt. Die GeForce GTX 780 verwendet nun, wie die GeForce GTX Titan auch, GPU-Boost 2.0. Damit wird der maximale Boost-Takt durch zwei Faktoren bestimmt: Temperatur und Verbrauch. Mit einer TDP von 250 Watt dürfte einmal mehr die Temperatur entscheidend sein, die wie bei der GeForce GTX Titan ab Werk bei 80 °C vorerst ihr Ziel erreicht hat. In nahezu allen Benchmarks schaffte es die GeForce GTX 780 auch auf eben diese 80 °C und bewegte sich folglich in einem Taktbereich von 901 bis 980 MHz. Kaum ändert man das Temperatur-Target auf 85 °C, steigt der Takt auf 993 MHz an. Die maximale Spannung betrug 1,162 Volt, manuell lässt sie sich um weitere 37 mV auf maximal 1,2 Volt erhöhen.

NVIDIA GeForce GTX 780

Hier ist ein typisches Szenario zu sehen, wie wir es schon von der GeForce GTX Titan her kennen. Die GPU arbeitet bei 80 °C, die GeForce GTX 780 verbraucht allerdings nur 85 Prozent ihrer maximalen Leistung, wird also durch die Temperatur eingebremst. Der Takt bewegt sich in diesem Beispiel bei etwa 950 MHz.

NVIDIA GeForce GTX 780

Erhöht man die Drehzahl des Lüfters und reduziert damit die Temperatur, beginnt GPU-Boost damit den GPU-Takt zu erhöhen. In diesem Beispiel sind dies 993 MHz bei einem maximalen Verbrauch von 89 Prozent.

Zumindest der Referenzkühler schafft es also nicht, die GeForce GTX 780 so kühl zu halten, dass sie ihr Maximum erreicht. Für die eigenen Mindestvorgaben reicht es natürlich. Wir dürfen also gespannt sein, was die ersten Karten mit eigener Kühler für Werte erreichen. Das Potenzial der GK110-GPU wusste die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper eindrucksvoll darzustellen.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/863 MHz
Speicher 162 MHz / 1502 MHz
Boost 980 MHz
Speicherausstattung Größe 3072 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 26,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 26,5 cm
Breite (inkl. Kühler) 11 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,6 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper Vapor-Chamber
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 1x 65-mm-Radiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

-

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.


Wie immer beginnen wir mit einer äußeren Betrachtung der Karte und gehen auf die Details ein. Danach wird der Kühler entfernt und wir werfen einen Blick unter die Haube.

NVIDIA GeForce GTX 780

Nur am "GTX 780"-Schriftzug in der Nähe der Slotblende ist zu erkennen, dass es sich hier um eine GeForce GTX 780 und keine GeForce GTX Titan handelt. Damit setzen zusammen mit der GeForce GTX 690 nun schon drei Karten ab Werk auf eine aufwendige Referenzkühlung, die einen hochwertigen Eindruck macht.

NVIDIA GeForce GTX 780

Ein Blick auf die Rückseite verrät auch ohne Kenntnis der technischen Details, dass auf der GeForce GTX 780 im Vergleich zur GeForce GTX Titan nur die Hälfte an Grafikspeicher zur Verfügung steht. Rings um den Bereich der Rückseite der GPU sind keine Speicherchips, sondern nur freie Lötstellen zu finden. Ansonsten präsentiert die Rückseite des PCBs nur einige SMD-Bauteile, aber keinerlei Besonderheiten.

NVIDIA GeForce GTX 780

Direkt in das Gehäuse eingefräst weist der "GTX 780"-Schriftzug die Karte als eben solche aus. Ein ähnliches Kühlerdesign (wenn nicht gar das identische) werden wir vermutlich auch noch einmal bei der GeForce GTX 770 sehen.

NVIDIA GeForce GTX 780

Den Radiallüfter mit einem Durchmesser von 65 mm und einer verchromten Abdeckung auf der Achsnabe kennen wir natürlich ebenfalls bereits. Er soll sich durch eine besondere Laufruhe auszeichnen. NVIDIA will aber auch das Lüfterprofil noch einmal angepasst haben, was im Idle- und Last-Betrieb eine nochmalige Verbesserung der Lautstärke zur Folge haben soll. Ob dies gelungen ist, werden wir bei den Messungen sehen.

NVIDIA GeForce GTX 780

Genau wie die GeForce GTX Titan auch, sieht NVIDIA für die GeForce GTX 780 einen theoretischen Maximalverbrauch der kompletten Karte von 250 Watt vor. Um sie ausreichend versorgen zu können, sind neben den 75 Watt, die über den PCI-Express-Steckplatz geführt werden können, auch noch ein 6-Pin- (75 Watt) und ein 8-Pin-Anschluss (150 Watt) notwendig, sodass wir insgesamt auf 300 Watt kommen, die an die Karte gebracht werden können.

NVIDIA GeForce GTX 780

Wie alle derzeitigen High-End- und auch die meisten Mitteklasse-Karten kann die GeForce GTX 780 in einem SLI, 3-Way-SLI oder gar 4-Way-SLI betrieben werden. Um die fertig gerenderten Bilder an die erste Karte zu übertragen, müssen die SLI-Anschlüsse mit einer Brücke versehen werden.

NVIDIA GeForce GTX 780

Auf der Slotblende präsentiert die GeForce GTX 780 das derzeit übliche Bild: Zweimal Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

NVIDIA GeForce GTX 780

Da der gleiche Kühler wie auf der GeForce GTX Titan und ein ähnliches Modell wie auf der GeForce GTX 690 zum Einsatz kommt, besitzt auch die GeForce GTX 780 den beleuchteten "GeForce GTX"-Schriftzug. Dieser leuchtet grün und kann z.B. mit dem passenden EVGA-Tool auch angesteuert werden, um ihn weniger hell oder gar nicht leuchten zu lassen.


Weiter geht es mit einigen Details der Kühlung und später des PCBs.

 

NVIDIA GeForce GTX 780

Ebenfalls bereits von der GeForce GTX 690 und GeForce GTX Titan bekannt ist die Plexiglasabdeckung über den vernickelten Aluminium-Finnen des Kühlers. Über diese wird die Abwärme an die Luft abgegeben, die vom Radiallüfter durch das Kühlergehäuse geblasen wird. An der Slotblende tritt die warme Luft dann aus und verbleibt nicht im PC-Gehäuse.

NVIDIA GeForce GTX 780

Noch einmal fällt unser Blick auf die Rückseite des PCBs. Hier sind nochmals die freien Lötstellen zu sehen, die im Falle der GeForce GTX Titan mit Speicher-Chips belegt. Da die GeForce GTX 780 allerdings nur die Hälfte an Speicher besitzt, konnte NVIDIA alle Speicherbausteine auf der Vorderseite des PCBs unterbringen.

NVIDIA GeForce GTX 780

Auch ohne Kühler unterscheiden sich die GeForce GTX 780 und GeForce GTX Titan nicht sonderlich. Im Gesamtüberblick kann nur die Beschriftung auf der GPU einen entsprechenden Hinweis geben.

NVIDIA GeForce GTX 780

Mit "GK100-300-A1" ist die GPU auf der GeForce GTX 780 beschriftet. Damit sind die Unterschiede auch in dieser Form dokumentiert. Rings um die GPU sind einige der 12 Speicherchips zu sehen.

NVIDIA GeForce GTX 780

6+2 Phasen kümmern sich um die Strom- und Spannungsversorgung von GPU und Speicher auf der GeForce GTX 780. Ob sich NVIDIA beim Design des PCBs offener zeigt als bei der GeForce GTX Titan, bleibt abzuwarten. Zumindest vorerst werden wir sicherlich ausschließlich Karten mit dem Referenz-PCB und einer eigenen Kühlung sehen. Zumindest aber der Umstand, dass bei der GeForce GTX 780 die TDP ebenfalls bei 250 Watt liegt, lässt auf eine höhere Taktfreudigkeit hoffen.

NVIDIA GeForce GTX 780

Alle Karten mit GPU-Boost, egal ob Version 1.0 oder 2.0, sind mit bestimmten Komponenten versehen, die NVIDIA gerne auf einem kleinen Zusatz-PCB zusammenfasst. Wie auch schon auf der GeForce GTX Titan ist dies bei der GeForce GTX 780 zwischen der Strom- und Spannungsversorgung sowie den zusätzlichen Stromanschlüssen zu suchen.

NVIDIA GeForce GTX 780

Der verbaute Speicher stammt aus dem Hause Samsung und hört auf die Kennung K4G20325FD-FC03. Er hat eine Kapazität von 2 GBit, also 256 MB pro Chip und ist bis zu einem Takt von 1500 MHz (0,33 ns) spezifiziert. Die Betriebsspannung liegt zwischen 1,455 und 1,545 Volt - in diesem Fall wird er laut Kennung mit 1,5 Volt betrieben.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/786/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 780 (863/902/1502 MHz, 3072 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 320.18
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der NVIDIA GeForce GTX 780.

GeForce GTX 780 - Stromverbrauch

Beim Idle-Stromverbrauch geben sich beide Hersteller inzwischen keinerlei Blöße mehr. Nur noch wenige Watt werden von den Karten verbraucht, wenn die GPU mit nur noch 324 MHz und der Speicher gar mit nur noch 162 MHz arbeitet. Der Mehrverbrauch durch eine zweite Karte kann auf etwa 14 Watt beziffert werden.

GeForce GTX 780 - Stromverbrauch

Unter Last sortiert sich die GeForce GTX 780 zwischen die GeForce GTX Titan und die AMD Radeon HD 7970 GHz Edition. Vermutlich wird sich dies auch so in den Benchmarks darstellen, allerdings hat sich die GeForce GTX Titan bereits einen gehörigen Performance-Vorsprung erarbeiten können, den wir im Stromverbrauch so nicht sehen.

GeForce GTX 780 - Temperatur

Die Referenzkühlung der GeForce GTX 780 und Titan ist keine schlechte, zumindest reicht es im Idle-Betrieb die GPU bei entspannten 37 °C zu halten. Letztendlich ist aber das Zusammenspiel mit der Lautstärke wichtig, auf die wir gleich eingehen werden. Sitzen zwei GeForce GTX 780 im System, heizen diese das Gehäuse auch im Idle-Betrieb etwas auf und lassen sich weniger Luft zum Atmen. Das Resultat sind eine Temperatur von 41 °C.

GeForce GTX 780 - Temperatur

Unter Last erreicht die GeForce GTX 780 nach einiger Zeit das Temperatur-Target von 80 °C und auch wenn der Lüfter etwas aufdreht und die Temperatur zu senken versucht, sind 80 °C sozusagen das Ziel, auf das die Karte hinarbeitet. Im SLI-Betrieb erreichen beide Karten diese Temperaturschwelle und verharren dort.

GeForce GTX 780 - Lautstärke

Dem potenziellen Käufer bei den Messungen mitunter der wichtigste Punkt ist die Lautstärke. Im Idle-Betrieb sehen wir eine GeForce GTX 780 bei 35,1 dB(A) und somit an der Spitze des Testfeldes. Zwei Karten erzeugen natürlich etwas mehr Lärm - wir liegen dann in etwa auf Niveau einer GeForce GTX 690 mit 36,3 dB(A).

GeForce GTX 780 - Lautstärke

Bereits der Kühler auf der GeForce GTX Titan konnte uns unter Last überzeugen und aufgrund der vermeintlich leicht geringeren Abwärme hat er auch die GeForce GTX 780 ganz gut im Griff. Mit 52,1 dB(A) kann NVIDIA in etwa das halten, was man versprochen hat. Zwei GeForce GTX 780 in einem System sind unter Last allerdings nicht mehr zu überhören.


Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark 11

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark 11

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark

GeForce GTX 780 - Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

GeForce GTX 780 - ComputeMark

GeForce GTX 780 - ComputeMark

GeForce GTX 780 - ComputeMark

GeForce GTX 780 - ComputeMark

GeForce GTX 780 - ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Sykrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Sykrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Sykrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Sykrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Sykrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Sykrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Crysis Warhead

GeForce GTX 780 - Crysis Warhead

GeForce GTX 780 - Crysis Warhead

GeForce GTX 780 - Crysis Warhead

GeForce GTX 780 - Crysis Warhead

GeForce GTX 780 - Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Crysis 3

GeForce GTX 780 - Crysis 3

GeForce GTX 780 - Crysis 3

GeForce GTX 780 - Crysis 3

GeForce GTX 780 - Crysis 3

GeForce GTX 780 - Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

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Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Call of Duty: Black Ops 2

GeForce GTX 780 - Call of Duty: Black Ops 2

GeForce GTX 780 - Call of Duty: Black Ops 2

GeForce GTX 780 - Call of Duty: Black Ops 2

GeForce GTX 780 - Call of Duty: Black Ops 2

GeForce GTX 780 - Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
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Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Anno 2070

GeForce GTX 780 - Anno 2070

GeForce GTX 780 - Anno 2070

GeForce GTX 780 - Anno 2070

GeForce GTX 780 - Anno 2070

GeForce GTX 780 - Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Far Cry 3

GeForce GTX 780 - Far Cry 3

GeForce GTX 780 - Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Hitman: Absolution

GeForce GTX 780 - Hitman: Absolution

GeForce GTX 780 - Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

GeForce GTX 780 - Bioshock: Infinite

GeForce GTX 780 - Bioshock: Infinite

GeForce GTX 780 - Bioshock: Infinite

 


 

Da nicht einmal Auflösungen von 2560x1600 Pixel eine aktuelle Grafikkarte so richtig auslasten kann, haben wir uns bei einigen wenigen Benchmarks dazu entschieden, diese auch in 5760x1080 Pixel auszuführen. Bis zu 6 GB Grafikspeicher pro GPU stehen beispielsweise bei der GeForce GTX Titan zur Verfügung und aktuelle Single-GPU-Karten stellen ihrer GPU inzwischen auch meist 3 GB Speicher zu Seite. Welche Auswirkungen das hat, seht ihr in den folgenden Benchmarks:

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Skyrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Skyrim

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Unigine Valley

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Far Cry 3

GeForce GTX 780 - Hitman: Absolution


Auch Auflösungen bis 5760x1080 Pixel sind heute keine Besonderheit mehr, es gibt aber eine weitere Stellschraube, an der gedreht werden kann, um so manchen Grafikspeicher an seine Grenzen zu bringen. Supersampling heißt das Zauberwort und bietet eine nochmals bessere Anti-Aliasing-Qualität als die Standard-Verfahren. Wir haben uns einige wenige Spiele mit dem sogenannten "Sparse Grid Supersampling Anti-Aliasing" oder kurz SGSSAA angeschaut.

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Skyrim

GeForce GTX 780 - The Elder Scrolls V Skyrim

GeForce GTX 780 - Battlefield 3

GeForce GTX 780 - Battlefield 3


FCAT: Metro: Last Light

NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780

Zwei GeForce GTX 780 erzeugen in Metro: Last Light zwar keine konstanten Frametimes, es kommt allerdings nicht zu irgendwelchen Darstellungsfehlern. Zudem halten sich die Schwankungen in Grenzen, so das einem flüssigen Spielerlebnis wenig im Wege steht.


FCAT: Sleeping Dogs

NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780

Sleeping Dogs zeigt hier schon ein deutlich anderes Bild. Wo eine GeForce GTX 780 noch keinerlei Probleme hat, zeigt das SLI-System schon einige Ausfälle. Diese sind bei den Frametimes bereits zu erkennen und werden in der Auswertung als Runts dargestellt. Zumindest zu störenden Drops kommt es nicht.


FCAT: Bioshock: Infinite

NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780

Auch in Bioshock: Infinite haben die zwei GeForce GTX 780 in zwei Szene so ihre Probleme. Die stärkeren Ausschläge sind für den Spieler als Ruckler zu spüren.


FCAT: Tomb Raider 

NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780

Keinerlei (größere) Probleme haben die beiden GeForce GTX 780 in Tomb Raider.


FCAT: Crysis 3

NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 780

Gerade zu Beginn der Benchmarkszene haben die beiden GeForce GTX 780 große Probleme stabile Frametimes zu erzeugen. Dies drückt sich in der Auswertung auch in zahlreichen Runts aus.


Mit GPU-Boost 2.0 ist das Overclocking nicht komplizierter geworden, es muss aber mindestens ein Parameter mehr im Auge behalten werden. Die enorme Abhängigkeit von der Temperatur zeigte sich bei unserem Test der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper. Bei der Referenzversion der GeForce GTX 780 "müssen" wir erst einmal mit dem guten Referenzkühler vorlieb nehmen. Folgende Voreinstellungen haben wir gewählt:

Letztendlich erreichten wir bei einem Offset von +156 MHz einen stabilen Boost-Takt von 1149 MHz. Dies entspricht einer Übertaktung von etwa 15 Prozent. Leider zeigte sich der Speicher weniger taktfreudig und machte bereits bei 1625 MHz dicht. Insgesamt aber sind wir mit den ersten Versuchen recht zufrieden. In den Benchmarks wurde die Performance folgendermaßen gesteigert:

GeForce GTX 780 - Overclocking

GeForce GTX 780 - Overclocking

GeForce GTX 780 - Overclocking

GeForce GTX 780 - Overclocking

Ein Overclocking von GPU und Speicher hat natürlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Temperatur und Lautstärke:

GeForce GTX 780 - Overclocking

GeForce GTX 780 - Overclocking

GeForce GTX 780 - Overclocking


Die GeForce GTX 780 ist die logische Konsequenz aus der GeForce GTX Titan. NVIDIA fertigt die GPUs und ob die Ausbeute nun ausschließlich als GeForce GTX Titan oder Tesla K20(X) genutzt werden könnte oder nicht, die Lücke zwischen der GeForce GTX 680 und GeForce GTX Titan ist einfach zu groß, um sie ungenutzt zu lassen. Bis die ersten Desktop-GPUs auf Basis der neuen "Maxwell"-Architektur erscheinen werden, wird es sicherlich noch ein Jahr dauern und da NVIDIA im mobilen Bereich die GTX-700-Serie bereits eröffnet hat, darf natürlich auch ein Desktop-Ableger nicht fehlen. Gerüchten zufolge wird NVIDIA die GeForce-GTX-700-Serie auf dem Desktop in Kürze fortsetzen. Geplant ist wohl eine GeForce GTX 770 am 30. Mai und etwas später eine GeForce GTX 760. Diese beiden Modelle sollen allerdings nicht eine komplette Neuerscheinung sein, sondern auf Basis der GK104-GPU mit ähnlichen technischen Daten wie die Vorgänger auf den Markt kommen.

Die GeForce GTX 780 ist aus rein technischer Sicht recht einfach, wenn man die GeForce GTX Titan im Hinterkopf hat. Zwei SMX-Cluster weniger reichen bereits zur Einordnung unterhalb des High-End-Modells. Dafür kann NVIDIA beim Takt ein paar Megahertz drauflegen. Zwischen 8 und 10 Prozent liegen schlussendlich zwischen der GeForce GTX Titan und GeForce GTX 780. Der auf 3 GB halbierte Grafikspeicher macht sich erst bei extrem hohen Auflösungen und Einstellungen der Bildqualität bemerkbar. Für den Durchschnitts-Nutzer hat man zumindest keinen neuen Flaschenhals geschaffen. Modelle mit 6 GB sind laut NVIDIA zunächst einmal nicht geplant.

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Im Zusammenspiel mit der gebotenen Leistung können Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke überzeugen. Hier zeigte allerdings bereits die GeForce GTX Titan gute Werte. Der GeForce GTX 780 ergeht es aber unter Last und bei nicht ausreichender Belüftung wie dem großen Bruder. GPU-Boost 2.0 limitiert die Karte teilweise etwas früh durch das Temperatur-Target von 80 °C. Oftmals liegt die Last dann bei nur 85 oder 90 Prozent des theoretisch Möglichen und eben dieses Potenzial wird verschenkt. Bereits mit dem heutigen Erscheinen haben einige Hersteller Varianten der GeForce GTX 780 angekündigt, die mit einem eigenen Kühler versehen sind. Einige sind auch schon bei uns eingetroffen und werden in den kommenden Tagen getestet. Dann wird sich zeigen, ob eine vermeintlich bessere Kühlung die Handbremse lösen kann.

NVIDIA GeForce GTX 780
Straßenpreis ab 640 Euro
Homepage www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GK110 (GK104-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 863 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 902 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2304 (1D)
Textur Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 41,4 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 35,1 dB(A)
Last-Modus 52,1 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 104,5 Watt
Last-Modus 379,9 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 37 °C
Last-Modus 80 °C

Der von NVIDIA aufgerufene Preis von 640 Euro wirkt auf den ersten Blick recht hoch angesetzt. Setzt man die 870 Euro für eine GeForce GTX Titan allerdings ins Verhältnis, sind 640 Euro erst einmal nicht zu viel verlangt. Man darf sich natürlich darüber streiten, ob Grafikkarten über 500 Euro überhaupt sinnvoll sind. Letztendlich ist dies aber eine persönliche Entscheidung. Jeder hat so seine Schmerzgrenze und wenn diese eben bei über 500 Euro liegt, dann gilt es zu vergleichen, was eine GeForce GTX 780 mehr leisten kann als eine 400 Euro teure GeForce GTX 680 oder 350 Euro teure AMD Radeon HD 7970 GHz Edition. Es gilt die kommenden Tage den Preisvergleich weiter zu beobachten, denn oftmals sind die unverbindlichen Preisempfehlungen nur vage Vorgaben, die mit dem Straßenpreis wenig zu tun haben müssen.

Alternativen? Kommen Dual-GPU-Systeme nicht in Frage, ist es schwierig eine Alternative zur GeForce GTX 780 zu finden. Bei den Single-GPU-Karten in Preisbereich von 640 gibt es nichts, was der GeForce GTX 780 ähnlich ist.

 

Persönliche Meinung

Die GeForce GTX Titan bot eine im Vergleich zur GeForce GTX 680 und 690 kaum gerechtfertigte Mehrleistung zum damals aufgerufenen Preis von fast 1000 Euro. Inzwischen ist der Preis etwas gesunken, aber dennoch dürften sich viele etwas schwer tun 870 Euro für eine Grafikkarte zu zahlen. Mit der GeForce GTX 780 bietet NVIDIA nun eine günstigere Alternative an, die immer noch deutlich schneller ist als das, was AMD im Single-GPU-Bereich derzeit liefern kann. Wer von einer GeForce GTX 680 kommt, sollte sich das Update allerdings noch einmal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht bis "Maxwell" warten. Für mich ist die GeForce GTX 780 allerdings die preislich attraktivere "Titan". (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 780:

Negative Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 780: