Test: EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

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evga-titan-hydro-logoDie GeForce GTX Titan (Hardwareluxx-Artikel) ist die derzeit schnellste Single-GPU-Grafikkarte - doch es wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, hätte sich NVIDIA bei GPU-Boost 2.0 in Hard- und Software nicht für einen etwas zu konservativen Weg entschieden. Dieser hat dazu geführt, dass jede GeForce GTX Titan ihre Mindestleistung erfüllt, ihr ab einem gewissen Takt aber sprichwörtlich die Puste ausgeht. Wo die Grenzen einer luftgekühlten Titan liegen, musste auch Zotac mit der GeForce GTX Titan AMP! Edition (Hardwareluxx-Artikel) feststellen. Einzige Lösung: Eine effektivere Kühlung und hier kommt natürlich für den Alltagseinsatz nur eine Wasserkühlung in Frage. EVGA will sich mit der GeForce GTX Titan Hydro Copper auf diese Bedürfnisse eingestellt haben und wir haben uns die Karte einmal genauer angeschaut.

EVGA bietet gleich zwei Modelle der GeForce GTX Titan Hydro Copper an, die Signature-Edition für 1235,90 Euro unterscheidet sich allerdings nur durch die Beigabe von T-Shirt und Mauspad von der "einfachen" Variante für 1190,90 Euro teuren Variante.

Bevor wir die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst. 

Architektonische Eckdaten

Die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature schöpft aus allem, was NVIDIA mit der GK110-GPU zu bieten hat. Zwar handelt es sich nicht um einen Vollausbau der GPU, mit 2688 CUDA-Kernen, 224 Textur-Einheiten, 48 ROPs und 6144 MB GDDR5-Speicher, der über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, bietet NVIDIA allerdings die derzeit komplexeste und potenziell leistungsstärkste GPU für den Desktop-Einsatz. Diese Basis möchte EVGA für ein wassergekühltes Modell natürlich bestmöglich nutzen. Wir schauen uns die technischen Daten daher einmal etwas genauer an.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature
Straßenpreis 1235,90 Euro
Homepage www.evga.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-400-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 928 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 980 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 6144 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2688 (1D)
Textur Units 224
ROPs 48
Pixelfüllrate 40,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

EVGA hat sich zu einer moderaten werksseitigen Übertaktung entschieden und lässt die GPU im Basis-Takt mit 928 MHz arbeiten. NVIDIA sieht hier einen Takt von 837 MHz vor, was einer Übertaktung von fast 11 Prozent gleichkommt. Der Boost-Takt liegt bei der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature bei 980 MHz - NVIDIA sieht hier mindestens 876 MHz vor - eine Übertaktung von fast 12 Prozent. Es muss allerdings angemerkt werden, dass auch für die Referenzversion der GeForce GTX Titan je nach aktueller Last und Kühlung nicht bei 876 MHz Schluss ist, sondern dass wir hier Taktraten zwischen 950 und 980, manchmal sogar knapp über 1000 MHz sehen. Die von den Herstellern gemachten Mindestangaben sind also nur eine grobe Orientierungen und keine in Stein gemeißelten Vorgaben.

Bevor wir die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf den Testkandidaten selbst.


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Aufgrund des eigenen Kühlsystems hat die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature in dieser Hinsicht nicht mehr viel mit dem Referenzlayout der NVIDIA GeForce GTX Titan gemein. Das PCB ist allerdings identisch geblieben und somit hat EVGA auch keinerlei Veränderungen bei der Strom- und Spannungsversorgung vorgenommen. 

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. Genannt werden hier natürlich auch die GPU-Taktraten der GeForce GTX Titan, interessant sind aber die Angaben für die Default-Clock mit 928 MHz Basis, 980 MHz Boost- und 1502 MHz Speicher-Takt. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature und vergleichen diese mit der Referenz sowie der bisher einzigen Konkurrenz, die wir uns bisher angeschaut haben.

 

Vergleich mit der Referenz

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature gegen die Konkurrenz
Modell NVIDIA GeForce GTX Titan EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature Zotac GeForce GTX Titan AMP! Edition
Straßenpreis ab 887,43 Euro 1235 Euro 983 Euro
Homepage www.nvidia.de www.evga.com www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-400-A1) GK110 (GK110-400-A1) GK110 (GK110-400-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 837 MHz 928 MHz 902 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 876 MHz 980 MHz 954 MHz
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1652 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6144 MB 6144 MB 6144 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek. 288,4 GB/Sek. 317,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0 11.0
Shadereinheiten 2688 (1D) 2688 (1D) 2688 (1D)
Texture Units 224 224 224
ROPs 48 48 48

Bereits thematisiert haben wie die Übertaktung von Basis- und Boost-Takt um 11 bzw. 12 Prozent. Doch wie ist es um die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature im Vergleich zur Konkurrenz bestellt? Bisher hatten wir nur die Gelegenheit uns die Zotac GeForce GTX Titan AMP! Edition anzuschauen, denn bisher haben sich noch nicht viele Hersteller zu einer Übertaktung der Titan entschieden, von alternativen Kühlung fehlt bislang noch jede Spur. Diese wurden zwar angekündigt, offenbar aber hat NVIDIA die Richtlinien dahingehend noch nicht geöffnet. Mit der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature schauen wir uns die erste wassergekühlte Variante an. Diese arbeitet allerdings zunächst einmal auf dem Papier nur etwas schneller als das Modell von Zotac. Welcher Takt dann allerdings später anliegt, lässt sich an dieser Stelle noch nicht sagen und daher auch nicht vergleichen.

 

Das Sample im Detail

Auf dem Papier haben wie die technischen Daten nun durchgesprochen, doch dank GPU-Boost sehen diese in der Praxis meist noch einmal ganz anders aus. So garantiert EVGA für einen Boost-Takt von 980 MHz. Ohne jegliches Zutun erreichte die Karte in den meisten Benchmarks 993 MHz, während der Speicher bei 1502 MHz verblieb.

An dieser Stelle wollen wir den Overclocking-Test vorziehen, da es bei einer wassergekühlten Karte sicherlich wenig Sinn macht, diese bei den Werkseinstellungen zu belassen. Wir haben also mit dem EVGA Precision Tool das Power-Target auf das Maximum von 106 Prozent gesetzt sowie die maximale GPU-Spannung um 38 mV erhöht, so dass wir bei 1,2 Volt angelangten. Dies sind die gleichen Vorgaben, wie wir sie an die bisherigen Titan-Karten ebenfalls gestellt haben, allerdings bietet die Wasserkühlung hier weitaus mehr Möglichkeiten. Durch die niedrigeren Temperaturen sind bei gleicher Spannung und gleichem Takt die Leckströme deutlich geringer, was mehr Luft für das Overclocking lässt. Das Temperatur-Target spielt gar keine Rolle mehr, da wir bei einer Wassertemperatur von 31 °C nie mehr als 55 °C an der GPU gemessen haben. Letztendlich erreichten wir einen GPU-Takt von 1215 MHz und einen Speichertakt von 1725 MHz.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/928 MHz
Speicher 162 MHz / 1502 MHz
Turbo 980 MHz
Speicherausstattung Größe 6144 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 27 cm
Länge (inkl. Kühler) 27 cm
Breite (inkl. Kühler) 13,3 cm
Höhe (inkl. Kühler) 2,7 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper Wasserkühler
Lüfter -
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x QuickStart-Guide
1x Treiber-CD
2x Adapter Stromversorgung
1x Adapter VGA/DVI
1x Poster
1x EVGA-Gehäuse-Badge
1x EVGA-T-Shirt
1x 1/2"-Adapter
1x 3/8"-Adapter

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.


Wie immer beginnen wir damit, uns die Karte von allen Seiten etwas genauer anzuschauen.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Dank das Fullcover-Wasserkühlers ist von der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature eigentlich nicht mehr viel zu sehen. Fast das komplette PCB ist bedeckt und über die üblichen Maße einer GeForce GTX Titan ragt nur der Anschluss-Block für die Wasserkühlung hinaus.

Die Wasserkühlung kann von beiden Seiten angeschlossen werden. EVGA legt entsprechende Adapter in 1/8-Zoll und 3/8-Zoll bei, so dass jeder potenzielle Käufer die Karte in seine bestehende Wasserkühlung einbauen können sollte.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Die Rückseite der Karte ist mit einer Backplate versehen, die allerdings nicht komplett geschlossen ist. An einigen wichtigen Punkten musste Öffnungen für besonders hohe Bauteile gelassen werden. Zudem verringert EVGA die Gefahr von sogenannten Hotspots durch das grundsätzliche Design der Backplate mit zahlreichen weiteren Bohrungen.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Wie jede andere GeForce GTX Titan auch, so verfügt auch die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Stromanschluss, so dass die Karte zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz auf theoretische 300 Watt maximale Leistungsaufnahme kommt. NVIDIA gibt eine TDP von 250 Watt an. Die 106 Prozent maximales Power-Target ergeben somit 265 Watt.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

An der Anschluss-Brücke für die Wasserkühlung hat EVGA einen beleuchteten Schriftzug untergebracht, der das EVGA-Logo im laufenden Betrieb rot aufleuchten lässt.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Der Wasserkühler stammt aus dem Hause Swiftech. Leider sind auf der Homepage keinerlei Details zum Kühler zu finden und auch der Hersteller selbst wollte nur bestätigen, dass man EVGA mit den Wasserkühlern für die Hydro Copper ausstattet.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Über die beiden SLI-Anschlüsse können bis zu vier GeForce GTX Titan in einem 4-Way-SLI betrieben werden. Dies ist theoretisch auch mit der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature möglich, da der Kühler nur zwei Slots in Beschlag nimmt.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

An dieser Stelle noch einmal ein detaillierter Blick auf die Backplate bzw. den Bereich hinter der GPU. An einigen Stellen musste EVGA Aussparungen in der Backplate lassen, um nicht mit den etwas höheren Bauteilen in Berührung zu kommen und die Kühlung derselbigen zu erleichtern.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature

Auf der Slotblende finden wir die üblichen Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 


Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 314.22
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

 

 

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite:


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Stromverbrauch

Zur Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb konnten wir bei den GeForce-GTX-Titan-Karten bisher noch ein schlechtes Wort verlieren und anders ergeht es uns da auch nicht mit der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Stromverbrauch

Unter Last steigt der Verbrauch natürlich an, wir bleiben aber immer noch weit hinter der Vorgänger-Generation in Form der GeForce GTX 580 zurück und auch entsprechende Dual-GPU-Karten verbrauchen deutlich mehr. Etwas anders sieht dies allerdings aus, wenn wir die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature übertakten. Der Mehrverbrauch von etwas mehr als 50 Watt ist recht deutlich zu sehen. Ob sich dieser dann auch später in der Leistung niederschlägt, werden die Benchmarks zeigen müssen.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Temperatur

Die Vorteile einer Wasserkühlung werden bereits bei der Idle-Temperatur deutlich. Mit nur 30 °C bei einer Wassertemperatur von 32-33 °C liegt die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature an der Spitze des Testfeldes.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Temperatur

Das Potenzial einer Wasserkühlung wird allerdings erst unter Last richtig deutlich. Während die bisher getestete Referenzversion der GeForce GTX Titan sowie die AMP! Edition von Zotac am 80 °C Temperatur-Target hängen bleiben, kann die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature mit 54 bzw. 55 °C diese Schranke locker unterschreiten. Den positiven Nebeneffekt in Form geringerer Leckströme nutzen wir dann auch in einem deutlich höheren Overclocking-Potenzial aus.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Lautstärke

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Lautstärke

Sicher ist es nicht ganz fair die Lautstärke im Vergleich zur Konkurrenz mit nur 0 dB(A) anzugeben, allerdings sehen wir keine Möglichkeit die Lautstärke einer wassergekühlten Karte sinnvoll mit der einer luftgekühlten zu vergleichen. Mit der aquaduct 360 eco setzten wir eine externe Wasserkühlung von aqua computer ein, die über einen Triple-Radiator verfügt.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark 11

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark 11

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Unigine Valley

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Unigine Valley

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Unigine Valley

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Unigine Valley

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Unigine Valley

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - ComputeMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - ComputeMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - ComputeMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - ComputeMark

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - The Elder Scrolls V Skyrim

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - The Elder Scrolls V Skyrim

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - The Elder Scrolls V Skyrim

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - The Elder Scrolls V Skyrim

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - The Elder Scrolls V Skyrim

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - The Elder Scrolls V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis Warhead

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis Warhead

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis Warhead

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis Warhead

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis Warhead

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Call of Duty: Black Ops 2

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Call of Duty: Black Ops 2

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Call of Duty: Black Ops 2

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Call of Duty: Black Ops 2

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Call of Duty: Black Ops 2

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Call of Duty: Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Anno 2070

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Anno 2070

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Anno 2070

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Anno 2070

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Anno 2070

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Battlefield 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Battlefield 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Battlefield 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Battlefield 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Battlefield 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Far Cry 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Far Cry 3

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Hitman: Absolution

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Hitman: Absolution

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

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EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Bioshock: Infinite

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Bioshock: Infinite

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature - Bioshock: Infinite


Die GeForce GTX Titan ist die derzeit schnellste Single-GPU-Karte am Markt - dies ist unbestritten. Doch gerade mit den immer wärmer werdenden Temperaturen macht sich eine Limitierung bemerkbar, die wir mit unserem ersten Referenzdesign noch nicht spürten: GPU-Boost 2.0 bzw. die darin implementierte Abhängigkeit von der Temperatur. Zwei von uns getestete GeForce GTX Titan (einmal eine Referenzversion und einmal die Zotac GeForce GTX Titan AMP! Edition) erreichte unter Last oftmals die 80 °C und wurden infolge dessen ausgebremst. Von der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature erwarteten wir uns in dieser Hinsicht durch die Wasserkühlung einen erheblichen Fortschritt.

Doch GPU-Boost ist nur in letzter Konsequenz von der Temperatur und dem Power-Target abhängig. Die Frage wie hoch meine GeForce GTX Titan unter Boost läuft, ist zunächst einmal eine Frage der Fertigung der GK110-GPU bzw. wie groß die Leckströme bei einer gewissen Spannung und einem gewissen Takt sind. NVIDIA garantiert einen Boost-Takt von 876 MHz. Zotac tut dies bis 954 MHz und die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature soll nicht langsamer als mit 980 MHz arbeiten. In der Praxis haben wir bereits Karten gesehen, die von 954 bis hin zu 1019 MHz jeden Zwischenschritt (in 13-MHz-Schritten) als ihr Maximum erreichten. Mit mindestens 980 MHz liegt man mit der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature also bereits im oberen Vergleichsfeld. Ohne jegliche Einflussnahme erreichte unser Modell 993 MHz und somit nur etwas mehr als die eigenen Vorgaben. Bei der AMP! Edition von Zotac waren es 980 MHz und die Referenzversion lag mit 973 MHz (das Maximum in unseren Tests war ein kurzer Peak von 1019 MHz bei 100 Prozent Lüfterdrehzahl) nur kurz dahinter. Aufgrund dessen liegen alle drei bisher getesteten GeForce GTX Titan ohne Zutun des Nutzers sehr dicht beisammen. 

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Eine Karte wie die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature gibt sich mit den Werksangaben aber natürlich nicht zufrieden - auch wir nicht. Daher haben wir die Karte nicht in einem getrennten OC-Test nur kurz mit höheren Taktraten geprüft, sondern den kompletten Benchmark-Parcours mit unseren Overclocking-Ergebnissen durchgeführt. Die erreichten 1215 MHz für die GPU und 1725 MHz für den Speicher können sich an dieser Stelle sehen lassen. Sicherlich wird die ein oder andere Karte auch einen höheren Takt erreichen können (z.B. lässt sich das BIOS derart modifizieren, dass 1,2125 Volt an der GPU anliegen), der durch das Overclocking erreichte Performance-Gewinn von etwa 15 Prozent ist allerdings schon beachtlich. An dieser Stelle dürften die in den Benchmarks ermittelten Werte für sich sprechen.

EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature
Straßenpreis 1235,90 Euro
Homepage www.evga.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-400-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 928 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 980 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 6144 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,44 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2688 (1D)
Textur Units 224
ROPs 48
Pixelfüllrate 40,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 0 dB(A)
Last-Modus 0 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 104,3 Watt
Last-Modus 394,3 Watt (OC: 445,7 Watt)
Temperaturen
Idle-Modus 30 °C
Last-Modus 54 °C (OC: 55 °C)

Neben der Performance spielen aber auch die weiteren Messungen eine wichtige Rolle. Beim Idle-Verbrauch unterscheiden sich die Karten nicht weiter und selbst der Last-Verbrauch kann noch keine echte Auskunft geben, es sei denn, man bezieht die Overclocking-Werte mit ein. Hier präsentiert sich dann ein erheblicher Mehrverbrauch, der allerdings auch teilweise durch eine höhere Performance zurückgezahlt wird. Unschlagbar ist die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature bei den Temperaturen. Die Wasserkühlung hält die GPU selbst unter Last bei 55 °C, vom Temperatur-Target sind wir also noch weit entfernt. Die niedrigeren Leckströme haben wir auch gleich beim Overclocking in "positive Energie" umgesetzt. Nicht weiter eingehen wollen wir auf die Lautstärke. Grundsätzlich ist eine wassergekühlte Karte passiv, allerdings müssen Pumpe und Radiator mit einbezogen werden. Dies können wir allerdings nicht mehr mit den zuvor gewonnenen Werten vergleichen.

Die EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature hat uns eine Menge Spaß gemacht. Der Spaß endet allerdings beim Preis. 1235,90 ruft EVGA für die Signature Edition auf. Wer auf das T-Shirt und das Mauspad verzichten kann, muss dennoch 1190,90 Euro auf den Tisch legen. Direkte Vergleiche mit dem Anschaffungspreis einer GeForce GTX Titan für rund 900 Euro und einem passenden Wasserkühler für etwa 100 Euro sind allerdings nur teilweise gerechtfertigt. EVGA übernimmt die Garantie für die 928/980 MHz GPU-Takt und auch für die Kombination aus Karte und Kühler übernimmt EVGA drei Jahre alle Garantieansprüche. Zudem traut sich nicht jeder zu, einen Wasserkühler auf einer Grafikkarte zu montieren. Eben an solche Kunden richtet sich EVGA mit der GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature.

Alternativen? Wer eine GeForce GTX Titan aus ihren Fesseln befreien möchte, dem bleibt nur die Wahl einen Wasserkühler zu montieren. Ist bereits eine Wasserkühlung vorhanden, fällt dieser Schritt sicherlich leichter, als wenn von Null an begonnen werden muss. Wer etwas Fingerspitzengefühl und technischen Verstand besitzt, der kann den Umbau einer GeForce GTX Titan auf eine Wasserkühlung auch gut selbst erledigen. Die nötigen Schritte für ein erfolgreiches Overclocking sind ebenfalls an zahlreichen Stellen vorhanden.

 

Persönliche Meinung

Es ist schön eine GeForce GTX Titan einmal ohne die hausgemachte Limitierung zu sehen. Das OC-Potenzial der Karte ist enorm und die gewonnene Mehrleistung beachtlich. Dies ist allerdings nicht alles EVGA anzurechnen, denn NVIDIA hat die Grundlagen geschaffen, die man bei EVGA aber erst durch die verbaute Wasserkühlung zu nutzen weiß. Warum NVIDIA das Design allerdings nicht für weitere alternative Kühlungen öffnet, ist mir schleierhaft. Die Referenzkühlung der GeForce GTX Titan ist nicht schlecht, es geht aber immer etwas besser, nicht nur mit Hilfe einer Wasserkühlung. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature:

Negative Aspekte der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper Signature:

eh evga hydrocopper s

Aufgrund der guten Performance ab Werk und des enormen Overclocking-Potenzials verleihen wir der EVGA GeForce GTX Titan Hydro Copper den "Excellent Hardware"-Award.