Test: AMD Radeon HD 7990

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radeon7990-logoAls "New Zealand" im Dezember 2011 angekündigt, erscheint die Radeon HD 7990 nun mit einigen Monaten Verspätung unter dem Codenamen "Malta". Im Kern aber ist es die gleiche Karte, die auch schon vor 16 Monaten geplant wurde. Doch warum lässt AMD erste heute die Radeon HD 7990 auf die potenziellen Käufer los? Eine Antwort auf diese Frage haben wir nicht, wohl aber auf die aktuell Drängendste: Wie schnell ist das Ding? Doch bevor wir auf die Benchmarks näher eingehen, schauen wir uns die Radeon HD 7990 in der Referenzversion einmal etwas genauer an.

AMD spielt also schon seit Monaten mit dem Gedanken eine Radeon HD 7990 auf den Markt zu bringen, ließ sich aber aus vermutlich mehreren Gründen immer wieder davon abbringen. Der wohl wichtigste dürften technische Schwierigkeiten sein. Uns gegenüber äußerten sich einige Partner von AMD bereits auf der Computex 2012 bezüglich dieser Probleme. Am wahrscheinlichsten waren Schwierigkeiten mit dem PCI-Express-Switch PEX8747 von PLX. Auf der NVIDIA GeForce GTX 690 (Hardwareluxx-Artikel) wie auch auf der ASUS ARES II (Hardwareluxx-Artikel) und PowerColor HD7990 Devil 13 (Hardwareluxx-Artikel) war davon aber nicht wirklich etwas zu spüren. Einzig die bei Multi-GPU-Systemen immer wieder auftretenden Mikroruckler scheint NVIDIA inzwischen besser im Griff zu haben als AMD.

Bevor wir die AMD Radeon HD 7990 ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessor sowie die Vorstellung, die AMD mit dieser Karte verbindet.

AMD Radeon HD 7990 Presseinformationen

Dual-GPU-Karten sind für AMD nicht neu und mit fast jeder GPU-Generation hat man auch ein solches Modell auf den Markt gebracht, um sich die Performance-Krone aufzusetzen. Da aber NVIDIA ebenfalls solche Pläne verfolgt, ist der Sieger in diesem Rennen nicht immer ganz eindeutig. Mit der Radeon HD 7990 hat sich AMD in jedem Fall viel Zeit gelassen, denn NVIDIA hat seine Dual-GPU-Karte auf Basis der aktuellen Architektur in Form der GeForce GTX 690 (Hardwareluxx-Artikel) bereits vor fast einem Jahr vorgestellt.

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Mit der Radeon HD 7990 wagt sich AMD allerdings nicht an eine völlig Neuentwicklung für den Desktop, sondern verwendet die FirePro S10000 in einer Desktop-Version mit angepassten Taktraten. Dies ist aber ein übliches Vorgehen, wenngleich in einigen Fällen zumindest die Kühllösung angepasst wird.

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Zweimal 4,3 Milliarden Transistoren arbeiten in der Radeon HD 7990, womit man die GeForce GTX 690 mit 2x 3,52 Milliarden und GeForce GTX Titan mit 7,1 Milliarden Transistoren in diesem Punkt abgelöst hat. 8,2 TFLOPS bei einfacher Genauigkeit erreicht die Radeon HD 7990. Zum Vergleich: Die GeForce GTX Titan schafft hier 4,5 TFLOPs und die GeForce GTX 690 kommt auf fast 6 TFLOPS.

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Pro GPU stehen 3 GB GDDR5-Speicher zur Verfügung, so dass die Radeon HD 7990 auf insgesamt 6 GB kommt. Dies ist aber beispielsweise nicht direkt mit den 6 GB der GeForce GTX Titan zu vergleichen, da hier der eingesetzten GPU die vollen 6 GB zur Verfügung stehen. Was die Speicherauslastung betrifft, verhält sich die Radeon HD 7990 also wie eine Radeon HD 7970 mit 3 GB. Die einfache Addition der Speichermenge spielt eigentlich keine große Rolle.

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Sechs Displays kann eine "Tahiti"-GPU ansteuern, so dass es einer Radeon HD 7990 theoretisch sogar möglich wäre deutlich mehr als die nur fünf beworbenen Ausgabegeräte anzusprechen. Da eine Hälfte der Slotblende freibleiben sollte und sich AMD zusätzlich auch noch dazu entschieden hat einen Dual-Link-DVI-Ausgang zu verbauen, dürften die ebenfalls nur selten aufzufindenden Eyefinity-Systeme mit bis zu fünf Displays mehr als ausreichen.

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Im Vorfeld der Veröffentlichung kursierten einige Gerüchte, AMD könnte einen eigenen Chip für die Kommunikation zwischen den GPUs und dem gemeinsamen PCI-Express-Interface entwickelt haben. Letztendlich kommt aber der altbekannte PEX8747 von PLX zum Einsatz, den wir schon von zahlreichen Dual-GPU-Karten her kennen.

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Je mehr Abwärme erzeugt wird, desto mehr muss auch von den GPUs und Speicherchips sowie sonstigen Komponenten abgeführt werden. Eine Dual-GPU-Karte ist daher immer wieder eine Herausforderung für das Design des Kühlers. Bei der Radeon HD 7990 setzt AMD auf den gleichen Kühler wie bei der professionellen FirePro-S10000-Variante. Drei Lüfter und ein massiver Heatsink sollen für eine leise Kühlung der Karte sorgen. Ob dies gelingt, werden wir bei den Messungen sehen.

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ZeroCore Power ist eine Technologie, die mit der Radeon-HD-7000-Serie eingeführt wurde und dafür sorgt, dass der Idle-Stromverbrauch noch einmal reduziert wurde. Inzwischen verbrauchen Grafikkarten nur noch 10 - 15 Watt im Idle-Betrieb bei aktiver 2D-Ausgabe auf dem Display. Bei ausgeschaltetem Monitor schaltet ZeroCore Power weitere Teile der GPU ab und lässt infolgedessen auch den Lüfter stillstehen. Im 2D-Betrieb kann die Radeon HD 7990 ebenfalls eine der beiden GPUs abschalten und somit Strom sparen sowie die Nerven des Nutzers durch geringere Lüfterdrehzahlen schonen.

Architektonische Eckdaten

Nachdem wir uns die wichtigsten Features der Radeon HD 7990 angeschaut haben, widmen wir uns den technischen Daten.

AMD Radeon HD 7990
Straßenpreis zirka 900 Euro
Homepage www.amd.de
Technische Daten
GPU 2x Tahiti XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 2x 4,3 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 950 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1000 MHz
Speichertakt 1500 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2x 3072 MB
Speicherinterface 2x 384 Bit
Speicherbandbreite 2x 288 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 
Shadereinheiten 2x 2048 (1D)
Textur Units 2x 128
ROPs 2x 32
Pixelfüllrate 2x 32 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire

Zwei "Tahiti XT-"GPUs der Radeon HD 7970 arbeiten auf der Radeon HD 7990. Es handelt sich dabei um "Tahiti XT2"-GPUs der Radeon HD 7970 GHz Edition, und nicht um "Tahiti XT" ohne Boost wie auf der ASUS ARES II (Hardwareluxx-Artikel) und PowerColor HD7990 Devil 13 (Hardwareluxx-Artikel). Betrieben werden die beiden GPUs mit einem Takt von 950 MHz. Via Boost wird der Takt unter Last auf bis zu 1000 MHz angehoben. Die jeweils 3072 MB GDDR5-Grafikspeicher pro GPU arbeiten mit 1500 MHz und sind über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden. Die Speicherbandbreite ist somit mit 288 GB/Sek. identisch mit der Radeon HD 7970 GHz Edition.

Der Einsatz von zwei "Tahiti XT"-GPUs zieht eine Summe von 4096 Stream-Prozessoren sowie 256 Textureinheiten und 64 ROPs nach sich. Auf der folgenden Seite vergleichen wir die architektonischen Daten mit der GeForce GTX 690 und GeForce GTX Titan. Somit lässt sich zumindest auf dem Papier ermitteln, wie gut AMD mit der Radeon HD 7990 aufgestellt ist.


Nun wollen wir uns die Radeon HD 7990 einmal im Vergleich zu Konkurrenz anschauen.

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amd-radeon7990-gpuz

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die bisher beschriebenen technischen Daten, lässt aber auch einige Fragen offen, da das Toll die Karte noch nicht vollends unterstützt. So stimmen die Speicheranbindung und somit auch die Speicherbandreite nicht.

 

Vergleich mit der Referenz

Produktname gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon HD 7990 NVIDIA GeForce GTX 690 NVIDIA GeForce GTX Titan
Straßenpreis zirka 900 Euro ab 875 Euro ab 915 Euro
Homepage www.amd.de www.nvidia.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU 2x Tahiti XT 2x GK104 (GK104-400-A2) GK110 (GK110-400-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 2x 4,3 Milliarden 2x 3,54 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 950 MHz 915 MHz 837 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1000 MHz 1019 MHz 876 MHz
Speichertakt 1500 MHz 1502 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2x 3072 MB 2x 2048 MB 6144 MB
Speicherinterface 2x 384 Bit 2x 256 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 2x 288 GB/Sek. 2x 192,2 GB/Sek. 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.0 11.0
Shadereinheiten 2x 2048 (1D) 2x 1536 (1D) 2688 (1D)
Texture Units 2x 128 2x 128 224
ROPs 2x 32 2x 32 48
TDP 300 Watt 250 Watt

Der fairste Vergleich muss zwischen der Radeon HD 7990 und GeForce GTX 690 gezogen werden, da die GeForce GTX 690 derzeit sowohl die schnellste wie auch einzige Dual-GPU-Grafikkarte ist. Die GeForce GTX Titan haben wir aber ebenfalls mit in die Tabelle aufgenommen, da diese drei Karten das derzeitige Maximum am Grafikkartenmarkt darstellen. Auf die einzelnen Werte genauer einzugehen, macht allerdings nur bedingt Sinn, da nur die reine Anzahl an Shader-Prozessoren, Textureinheiten und ROPs wenig bis gar keine Erkenntnisse über die Performance zulassen.

 

Das Sample im Detail

Neben den wichtigen technischen Daten für die GPU und den Speicher spielen aber auch noch andere Werte eine entscheidende Rolle. Diese wollen wir uns nun anschauen:

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 300 MHz / 950 MHz
Speicher 150 MHz / 1500 MHz
Turbo 1000 MHz
Speicherausstattung Größe 2x 3072 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 30,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 30,5 cm
Breite (inkl. Kühler) 11 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,9 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 2x 8-Pin
Spannungsversorgung 8+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 8x Kupfer-Heatpipes
Aluminium- und Kupferfinnen
Lüfter 3x 85-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 1x Dual-Link-DVI
5x Mini-DisplayPort
Lieferumfang

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Wie üblich takten die beiden "Tahiti"-GPUs auf der Radeon HD 7790 auf 300 MHz im Idle-Betrieb herunter. Der Speicher läuft mit nur noch einem Zehntel des Taktes - 150 MHz. Dies geht natürlich auch mit einer Reduzierung der Spannung einher, was den Stromverbrauch minimieren soll. In den Messungen wird sich zeigen, ob dies auch von Erfolg gekrönt ist.

Die Karte misst 30,5 cm, passt sich damit exakt den ATX-Spezifikationen an. Inklusive Kühler ist die Radeon HD 7990 11 cm hoch, ebenfalls ein Standard-Maß für Grafikkarten, sofern der Kühler nicht darüber hinausragt. Mit einer Dicke von 3,9 cm handelt es sich zwar noch um eine Dual-Slot-Lösung, zwischen zwei Radeon HD 7990 ist ja nach PCI-Express-Bestückung auf dem Mainboard aber nicht mehr viel Platz. Auf alle weiteren Daten gehen wir bei der äußeren Betrachtung noch genauer ein.

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.


Beginnen wollen wir die äußere Betrachtung der Karte wie immer mit einigen Komplettansichten der Vorder- und Rückseite.

AMD Radeon HD 7990

Die drei großen 85-mm-Lüfter dominieren die Frontansicht der Radeon HD 7990. Ihre Länge von 30,5 cm lässt sich ganz gut anhand des PCI-Express-Slots ermessen. Unter den Lüftern sind bereits die Heatsinks zu erkennen. Das Kühlergehäuse besteht aus Plastik und ist wie alle Referenzdesigns von AMD in den Farben schwarz und rot gehalten.

AMD Radeon HD 7990

Die Rückseite der Karte hat AMD mit einer Backplate versehen. Vor allem die Stabilität der Karte dürfte hier eine wichtige Rolle gespielt haben. Zudem lässt sich über eine Backplate eine bessere Kühlung erreichen, da zu kühlende Elemente zumindest eine passive Möglichkeit der Wärmeabfuhr bekommen und der Kühler auf der Vorderseite zudem stabiler befestigt werden kann.

AMD Radeon HD 7990

Die drei 85-mm-Lüfter verfügen jeweils über neun Lüfterschaufeln und sollen sich durch eine besondere Laufruhe auszeichnen. Wie sich dies in der Praxis darstellt, werden wir bei den Messungen für die Idle- und Last-Lautstärke sehen. Auch das Zusammenspiel mit den Kühlkörpern spielt dann bei den Temperaturen eine wichtige Rolle.

AMD Radeon HD 7990

Zusätzlich zu den 75 Watt, die über den PCI-Express-Steckplatz an die Karte geführt werden, liefern zwei 8-Pin-Anschlüsse noch jeweils 150 Watt an die Karte. Zusammen kommt die Radeon HD 7990 auf eine theoretische Leistungsaufnahme von 375 Watt.

AMD Radeon HD 7990

Über den CrossFire-Anschluss in der Nähe der Slotblende können theoretisch auch zwei Radeon HD 7990 in einem CrossFire-System zusammengefasst werden. Aufgrund des Preises von 900 Euro werden wir eine solche Konfiguration allerdings nur sehr selten sehen. Laut AMD wurden jeweils zwei Radeon HD 7990 auf der GDC 2013 verwendet, um Spiele wie Crysis 3 und Battlefield 4 bei 4K-Auflösung und vollen Details flüssig zu präsentieren. Vielleicht bekommen wir auch die Möglichkeit in Kürze eine zweite Radeon HD 7990 gestellt zu bekommen, um dann zwei dieser Karte durch die Benchmarks zu jagen.

AMD Radeon HD 7990

In der Backplate sind Aussparungen für die beiden Befestigungen der GPU-Kühler sowie für einige weitere Bauteile vorhanden. Insgesamt aber präsentiert sich dieser Bereich wenig aufregend. Die Komplexität des PCBs und seiner Komponenten wird an dieser Stelle noch nicht deutlich.

AMD Radeon HD 7990

Unter der Kühlerabdeckung verbergen sich zwei Heatsinks, die von jeweils vier Heatpipes unterstützt werden. Dies ist bereits zu erkennen, ohne dass der Kühler abgenommen werden muss. Hier ist der vordere Bereich in der Nähe der Slotblende zu sehen.


Weiter geht es mit der äußeren Betrachtung der Karte.

AMD Radeon HD 7990

Das gleiche Bild wie zuvor zeigt sich jedoch auch am anderen Ende, wo auch einige Öffnungen im Kühlergehäuse vorhanden sind. Aufgrund der drei Axiallüfter verzichtet AMD auch auf eine allzu strenge Ausrichtung der Abluft und lässt diese zu fast allen Seiten entweichen. Nur ein kleiner Teil soll über die Slotblende nach außen geführt werden.

AMD Radeon HD 7990

Bis zu fünf Displays kann die Radeon HD 7990 ansprechen. Dazu stehen auf der Slotblende ein Dual-Link-DVI und vier Mini-DisplayPort zur Verfügung.

AMD Radeon HD 7990

Ohne die Abdeckung des Kühlers wird der Blick auf die beiden Heatsinks frei. Diese decken die beiden GPUs ab und führen die Abwärme mit Hilfe der jeweils vier Heatpipes an die Finnen der Aluminiumkühler.

AMD Radeon HD 7990

Die Spannungswandler sind ebenfalls mit einem Kühlkörper versehen, der allerdings vollständig aus Kupfer besteht. Vom PCB ist noch immer fast nichts zu sehen, da auch auf der Vorderseite eine Abdeckung zum Einsatz kommt.

AMD Radeon HD 7990

Noch einmal ein Blick auf die vier Heatpipes, die aus der Bodenplatte des Kühlers die Abwärme in den Heatsink führen.


Nun wollen wir uns die Kühlung in Einzelteilen anschauen sowie danach einen Blick auf die Karte ohne störenden Kühlkörper werfen.

AMD Radeon HD 7990

Das Gehäuse des Kühlers besteht vollständig aus Plastik und fasst auch die drei 80-mm-Lüfter mit ein. AMD will bei der Wahl der Lüfter besonderen Wert auf die Langlebigkeit und geringe Lautstärke gelegt haben.

AMD Radeon HD 7990

Die beiden Heatsinks verfügen über eine massive Bodenplatte aus Kupfer, die von jeweils vier Heatpipes, ebenfalls aus Kupfer, durchzogen sind. Die beiden Aussparungen legen sich um den Heatsink aus Kupfer über den Spannungswandlern.

AMD Radeon HD 7990

Ohne Kühler wird die Komplexität des PCBs deutlich. Rechts und Links sind die beiden GPUs bzw. deren Housing zu sehen. Dazwischen befinden sich die wichtigsten Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung. Pro GPU sind sechs der zwölf Speicherchips ebenfalls auf der Vorderseite zu finden.

AMD Radeon HD 7990

Ohne Backplate zeigt auch die Rückseite des PCBs seine Pracht. Hier sind auch die weiteren sechs Speicherchips pro GPU zu finden. Zudem ist die Rückseite mit hunderten SMD-Widerständen zugepflastert.

AMD Radeon HD 7990

Direkt auf der GPU befindet sich keinerlei Beschriftung. Auf dem Rahmen des Housings findet sich der Code "1302". Die genaue Typenbezeichnung der Tahiti-GPU auf der ersten Version der Radeon HD 7970 lautete "1146". Der Chip der GHz Edition wird als "1218" geführt, was vermutlich auf die verbesserte Fertigung zurückzuführen ist. Was dies nun für die GPUs der Radeon HD 7990 bedeutet, ist uns nicht bekannt.

AMD Radeon HD 7990

Um die beiden GPUs miteinander zu verbinden und auch die Anbindung an den PCI-Express-Steckplatz zu gewährleisten, setzt AMD auf den altbekannten PEX 8747 von PLX Technology. Dabei handelt es sich um einen PCI-Express-3.0-Switch-Chip mit 48 Lanes. Über 16 Lanes wird die Karte über den Steckplatz an das System angebunden. Jeweils 16 Lanes werden für die Anbindung der GPUs eingesetzt.

Update:

Es handelt sich laut AMD um eine "neues" Modell des PEX 8747. Wenn wir uns die Kennzeichnungen auf dem Chip anschauen, sehen wir hier zwar die gleiche Modellnummer, offenbar aber eine andere Revision. So lautete diese auf der ASUS ARES 2 und PowerColor HD7990 Devil 13 "PEX8747-BA80FBC G 1225", während der Chip auf der Referenzversion mit "PEX8747-BA80FBC G 1234" beschriftet ist. Wir haben AMD gefragt wo genau die Unterschiede zu suchen sind und welchen Einfluss diese haben sollen.

Laut AMD handelt es sich um keine neue Version oder Revision des PEX 8747, sondern um die gleiche Hardware, die aktuell auf allen Dual-GPU-Karten zum Einsatz kommt. Zudem scheint die Zusammenarbeit zwischen den Herstellern eigener "7990-Designs" doch enger gewesen zu sein, als von uns angenommen, denn laut AMD wurde das PCB der ASUS ARES 2 und PowerColor HD7990 Devil 13 von eigens entwickelt und mit den beiden Herstellern geteilt.

Das Thema Mikroruckler will AMD mit einem späteren Treiber-Release angehen. In diesem soll der Nutzer entscheiden können, ob er die Bildausgabe nach bisheriger Methodik wünscht (Rendering frei nach Performance-Möglichkeiten und Ausgabe über den Treiber nach Vorgabe der Engine) oder eine Art Frame-Limiter einsetzen möchte. Wie genau AMD dies umsetzen möchte, wollte man allerdings noch nicht verraten.

AMD Radeon HD 7990

Wie üblich verbaut AMD einen BIOS-Switch, der ein schreibgeschütztes und ein freies BIOS enthält bzw. zwischen diesen wechseln lässt. OC-Funktionen bietet AMD bisher nicht an, vielleicht werden diese einige Hersteller bewerkstelligen.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7990 (950/1000/1500 MHZ, 6144 MB)
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1000/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 314.22
AMD Catalyst 13.5 Beta 2

 

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, ADATA, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite (DX11):


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der Radeon HD 7990.

AMD Radeon HD 7990 - Leistungsaufnahme Idle

Auch wenn AMD laut eigenen Angaben eine der beiden GPUs abschalten kann, liegt der Idle-Verbrauch mit 133,3 Watt fast 15 Watt über der GeForce GTX 690. Mehr verbrauchen nur die beiden Dual-GPU-Karten der Vorgänger-Generation Radeon HD 6990 und GeForce GTX 590. Hier hätten wir uns einen etwas niedrigeren Verbrauch gewünscht. Vielleicht hat das System die Spannung aber auch nicht korrekt zurückgefahren (laut Tool liefen die GPU auf 300 MHz und der Speicher auf 150 MHz).

AMD Radeon HD 7990 - Leistungsaufnahme Last

Mit mehr als 500 Watt liegt der Verbrauch der Radeon HD 7990 knapp über der Generation zuvor - in Form von Radeon HD 6990 und GeForce GTX 590. Die GeForce GTX 690 verbraucht gut 100 Watt weniger. Erst im Zusammenspiel mit den Benchmarks wird der Bild an dieser Stelle komplett werden, denn erst dann können wir die Performance pro Watt beurteilen. 

AMD Radeon HD 7990 - Temperatur Idle

Für eine Dual-GPU-Karte sind die im Idle-Betrieb gemessenen 35 °C ein sehr guter Wert. Erst unter Last muss der Kühler aber zeigen, ob er die enorme Verlustwärme auch abführen kann und zu welchem Preis in Form von Lautstärke dies geschieht.

AMD Radeon HD 7990 - Temperatur Last

Mit 75 °C weiß der Kühler der Radeon HD 7990 offenbar mit der Verlustwärme gut umzugehen. Die beiden Heatsinks mit Kupfer-Bodenplatte und den jeweils vier Heatpipes scheinen ihre Arbeit gut zu verrichten. Noch immer offen ist aber die Frage nach der Lautstärke.

AMD Radeon HD 7990 - Lautstärke Idle

Sowohl AMD wie auch NVIDIA legten in jüngster Vergangenheit einen immer größere Wert auf eine möglichst effiziente Kühlung. Dies trifft offenbar auch bei der Radeon HD 7990 zu. Mit einem Idle-Wert von 35,9 dB(A) liegt das neue AMD-Flaggschiff im obersten Bereich des Testfeldes und ist nicht lauter als die aktuellen Single-GPU-Modelle.

AMD Radeon HD 7990 - Lautstärke Last

Weiterhin einen positiven Eindruck hinterlässt die Radeon HD 7990 unter Last. 51,4 dB(A) sind zwar nicht unhörbar leise, sieht man im Vergleich aber die Konkurrenzmodelle an, so bewegt sich die Dual-GPU-Karte von AMD in einem sehr guten Bereich. Viel besser hätte man es an dieser Stelle nicht machen können.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark 11

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark 11

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark

AMD Radeon HD 7990 - Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

AMD Radeon HD 7990 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7990 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7990 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7990 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7990 - ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrols V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrols V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrols V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrols V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrols V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrols V Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7990 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7990 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7990 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7990 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7990 - Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

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Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7990 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7990 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7990 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7990 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7990 - Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Call of Duty - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7990 - Call of Duty - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7990 - Call of Duty - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7990 - Call of Duty - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7990 - Call of Duty - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7990 - Call of Duty - Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070

Zur Vollversion von Anno 2070 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

Zur Vollversion von Battlefield 3 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Far Cry 3

AMD Radeon HD 7990 - Far Cry 3

AMD Radeon HD 7990 - Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Hitman: Absolution

AMD Radeon HD 7990 - Hitman: Absolution

AMD Radeon HD 7990 - Hitman: Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

Zur Vollversion von Hitman: Absolution gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7990 - Bioshock Infinite

AMD Radeon HD 7990 - Bioshock Infinite

AMD Radeon HD 7990 - Bioshock Infinite


Bei einer Auflösung von 2560x1600 Pixeln schaffen wir es nicht in jedem Benchmark und mit jedem Setting die Radeon HD 7990 an ihre Grenzen zu bringen. Daher haben wir einige ausgewählte Spiele auch in 5760x1080 sowie mit anderen AA-Settings getestet. Die Ergebnisse sieht ihr in den folgenden Grafiken:

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - Unigine Valley

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrolls V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrolls V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrolls V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - The Elder Scrolls V Skyrim

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7990 - Far Cry 3

AMD Radeon HD 7990 - Hitman: Absolution


Etwas schwierig gestaltete sich das Overclocking der Radeon HD 7990. Ein Grund ist die fehlende Unterstützung seitens der Tools bzw. AMD. Schon im Treiber lässt sich via Overdrive nur eine Taktsteigerung der GPU um 100 MHz und des Speichers um 75 MHz auswählen. Somit sind auch Tools wie der MSI Afterburner auf diese eingeschränkten Möglichkeiten beschränkt. Da hilft es auch nicht, dass das Powerlimit auf +20 Prozent gesetzt werden kann.

Natürlich erreichte unsere Radeon HD 7990 die durch die Software beschränkten 1100 MHz GPU- und 1575 MHz Speichertakt problemlos. Die entsprechenden Messwerte sehen wie folgt aus:

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking

Die Steigerung von Takt und Spannung hat natürlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Temperatur und die Lautstärke:

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking

AMD Radeon HD 7990 - Overclocking


Das Thema Mikroruckler ist bei Dual-GPU-Karten bzw. Multi-GPU-Systemen immer wieder von entscheidender Bedeutung. NVIDIA hat mit der "Kepler"-Generation sowohl über Hardware- wie auch Softwarelösungen eine Methodik eingeführt, welche die störenden Ruckler zumindest minimiert. Zwar sind noch immer Worst-Case-Szenarien möglich, in der Praxis aber treten diese nur sehr selten auf. AMD hingegen hatte bis zuletzt stark mit dieser Problematik zu kämpfen. Für die Radeon HD 7990 stellte man einmal mehr eine Lösung des Problems in Aussicht. Details wollte AMD im Vorfeld nicht verraten und so hofften wir durch die Messungen eine Besserung zu erfahren.

Wir haben uns für zwei Szenarien entschieden, die Mikrorucklern in die Händen spielen. 30 Frames pro Sekunde sind ein Worst-Case-Szenario, in dem wir die Frametimes aufgenommen haben.

AMD Radeon HD 7990 Frametimes und Mikroruckler

Zwischen etwa 10 und 50 ms springen die Frametimes bei horizontalen Bewegungen in Battlefield 3. Dies spürt der Spieler merklich und Spielspaß kann unter diesen Umständen nicht aufkommen.

AMD Radeon HD 7990 Frametimes und Mikroruckler

Ein ähnliches Bild wie bei Battlefield 3 sehen wir auch in Far Cry 3, allerdings weniger extrem. Dennoch messen wir keine stabilen Frametimes, sondern sprunghafte Wechsel zwischen zirka 22 und 47 ms.

Leider scheint AMD auch mit dem Catalyst 13.5 Beta 2 noch nicht die versprochene Lösung für das Problem gefunden zu haben. Für die kommenden Wochen ist aber ein Treiber angekündigt, der sich diesem Umstand annehmen soll. Wir hofften bereits im Review-Treiber der Radeon HD 7990 eine Vorschau darauf zu erhalten.

Es bleibt bei Multi-GPU-Systemen auf Basis von AMD GPUs also beim einzig sinnvollen Lösungsansatz: Framelimiter. Diese limitieren die FPS auf einen festen Wert, den das System idealerweise immer erreicht. Bei einem Durchschnittswert von 60 FPS sollten dieser allerdings nicht als Limit gesetzt werden, da je nach Szene im Spiel die FPS auch darunter fallen können und wir es dann wieder mit den Mikrorucklern zu tun bekommen.


AMD möchte sich offenbar nicht mehr ausschließlich auf seine Partner verlassen und hat seit Ende letzten Jahres die Hardware der Radeon HD 7990 ohnehin in Form der professionellen Variante FirePro S10000 fertig entwickelt, warum also nicht eine Desktop Variante auf den Markt bringen? Im Grunde genommen spricht nichts dagegen und doch bleibt ein Beigeschmack. Dass sich AMD für die Radeon HD 7990 zu einem neuen Codenamen namens "Malta" entschieden hat, dürfte schlicht und ergreifend daran liegen, dass der vormalige Name "New Zealand" wohl verbrannt ist. Zu lange war diese mit dem Scheitern einer Dual-GPU-Variante der "Southern Island"-Generation verbunden. Offenbar aber hat man sich von Produkten wie der ASUS ARES II (Hardwareluxx-Artikel) und PowerColor HD7990 Devil 13 (Hardwareluxx-Artikel) inspirierden lassen und nachdem NVIDIA mit der GeForce GTX Titan (Hardwareluxx-Artikel) die Single-GPU-Performance-Krone für sich beansprucht, wollte AMD den Dual-GPU-Bereich nicht auch noch der NVIDIA GeForce GTX 690 (Hardwareluxx-Artikel) überlassen.

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In den Benchmarks zeigt sich der Zweikampf zwischen der Radeon HD 7990 und der GeForce GTX 690 sehr ausgewogen. Bei den neueren Titeln sehen wir allerdings klare Vorteile bei der Radeon HD 7990. AMD hatte aber wahrlich genug Zeit sich auf die Performance der GeForce GTX 690 einzustellen. Wie für alle aktuellen High-End-Karten gilt auch für die Radeon HD 7990: Erst bei hohen Auflösungen (2560x1600 und höher) wird es spannend. Darunter langweilen sich die beiden GPUs zumeist. Die 3 GB Grafikspeicher pro GPU stellen bei Standard-Settings keinerlei Limitierung dar. Erst das Super-Sampling-Anti-Aliasing bringt die Karte hier an ihre Grenzen.

AMD Radeon HD 7990
Straßenpreis zirka 900 Euro
Homepage www.amd.de
Technische Daten
GPU 2x Tahiti XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 2x 4,3 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 950 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1000 MHz
Speichertakt 1500 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2x 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 2x 288 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2x 2048 (1D)
Textur Units 2x 128
ROPs 2x 32
Pixelfüllrate 2x 32 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 35,9 dB(A)
Last-Modus 51,4 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 133,3 Watt
Last-Modus 518,2 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 35 °C
Last-Modus 75 °C

Weniger gut gefallen hat uns der Stromverbrauch. Trotz (angeblicher) Abschaltung einer GPU sind 133 Watt im Idle-Betrieb nicht mehr zeitgemäß. Die Konkurrenz schafft es auf einem ähnlichen Performance-Level (GeForce GTX 690) oder gar darüber (GeForce GTX Titan im SLI) einen 10 Prozent niedrigeren Idle-Verbrauch zu realisieren. Noch eklatanter wird der Unterschied unter Last. Die 518 Watt der Radeon HD 7990 werden im Vergleich zu 415 Watt der GeForce GTX 690 nicht durch ein entsprechendes Performance-Plus rechtfertigt. Wer also besonderen Wert auf ein gutes Performamce/Watt-Verhältnis legt, wird mit der Radeon HD 7990 nicht glücklich werden. Wiederum sehr gut gefallen hat uns die Effizienz des Kühlers. Sowohl im Idle-Betrieb wie auch unter Last sehen wir eine niedrige Temperatur und Lautstärke. Ein Minus ist bei AMD noch immer die Problematik der Mikroruckler, wenngleich diese nur in bestimmten Szenarien auftritt.

Etwa 900 Euro soll die Radeon HD 7990 laut AMD kosten. In den USA wird der Preis offiziell mit 999 US-Dollar angegeben. In wiefern es sich bei den 900 Euro um einen realistischen Straßenpreis handelt, können wir noch nicht sagen. Vergleicht man nun den Preis und die Performance zur GeForce GTX 690, so sehen wir AMD mit der Radeon HD 7990 leicht im Vorteil. Unklar ist noch, ab wann die Radeon HD 7990 verfügbar sein soll.

Alternativen? Bleibt es bei der aktuellen Preisvorstellung von AMD, so sehen wir die Alternativen nicht nur bei NVIDIA und der GeForce GTX 690, sondern auch aus dem eigenen Lager. Die PowerColor HD7990 Devil 13 ist für 930 Euro zu haben und kommt mit Hilfe eines kleinen OC-Eingriffes ebenfalls auf die Performance der Referenzversion. Modelle wie die ASUS ARES II sehen wir nur als Alternative, wenn der höhere Kaufpreis für den Käufer keine große Rolle spielt.

 

Persönliche Meinung

So überzeugt ich davon bin, dass AMD die Radeon HD 7990 bringen musste, so enttäuscht bin ich allerdings darüber, dass dies erst jetzt geschieht. Ein Produkt 16 Monate nach seiner Ankündigung zu bringen, kennen wir eigentlich nur aus der Spiele-Branche. Dabei hätte sich AMD das Leben leichter machen und auf die vorläufige Einstellung oder Überarbeitung des Projektes "New Zealand" verweisen können. Stattdessen hat man die dann eigens von den Partnern aufgelegten Karten erst ignoriert, um sie dann später marketingwirksam vor den eigenen Karren zu spannen. Letztendlich aber hat man das erreicht, was erreicht werden sollte: AMD hat wieder ein High-End-Produkt, dass oben mitspielt. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der Radeon HD 7990:

Negative Aspekte der Radeon HD 7990: