Test: 3x Radeon HD 7790 von ASUS, Sapphire und XFX

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amd radeon neuDie Radeon HD 7790 gehört zu den Preisbrechern für sparsame Interessenten. Für 115 Euro liefert AMD hier eine für FullHD ausreichende Leistung bei niedriger Idle- und Last-Leistungsaufnahme. Mit der Gigabyte Radeon HD 7790 (Hardwareluxx-Artikel) hatten wir uns zum Launch bereits ein erstes Modell angeschaut, das sowohl über eine werksseitige Übertaktung wie auch eine alternative Kühlung verfügt. Nun werfen wir einen Blick auf die Modelle von ASUS, Sapphire und XFX, die ebenfalls allesamt übertaktet daherkommen. Viel wichtiger dürfte aber einmal die Kühlung sein, denn bei der Performance unterscheiden sich die Karten nur marginal bis gar nicht.

Mit dem "Bonair"-Chip hat AMD eine für 2013 neue GPU vorgestellt, die mehr in der Hinterhand hat, als ursprüngich zu erwarten war. Mit der Radeon HD 7790 führt AMD die verbesserte PowerTune-Technologie ein. Diese beschreibt nun acht fixe P-States mit fixen Spannungs- und Takt-Leveln. Der Vorteil ist nun, dass zwischen den neuen P-States schneller gewechselt werden kann, als dies zuvor der Fall war.

AMD Radeon HD 7790
"Bonaire"-GPU der AMD Radeon HD 7790

Bevor wir auf die einzelne Modelle genauer eingehen wollen, sie ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst. 

Architektonische Eckdaten

Mit der Radeon HD 7790 führt AMD einen kompletten neuen Chip ein. Mit dem "Bonaire" positioniert sich AMD nicht nur dem Namen nach zwischen der Radeon HD 7770 und 7870. Die in 28 nm gefertigte GPU kommt mit 2,08 Milliarden Transistoren daher. Die Größe des Die gibt AMD mit 160 mm² an. Aus 14 Compute Units ergeben sich die 896 Stream-Prozessoren. AMD sieht für die Referenzversion 1000 MHz vor. Der 1024 MB große GDDR5 Speicher ist von AMD bis 1500 MHz spezifiziert.

AMD Radeon HD 7790
Straßenpreis ab 115 Euro
Homepage www.amd.de 
Technische Daten
GPU Bonaire
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,08 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1000 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1000 MHz
Speichertakt 1500 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 96 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 896 (1D)
Textur Units 56
ROPs 16 
Pixelfüllrate 17,2GPixel/Sek. 
SLI/CrossFire CrossFire

AMD gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 85 Watt an. Die Rechenleistung ist mit 1,79 TFLOPS recht bescheiden, für eine Karte dieser Leistungsklasse spielt dies aber auch keine entscheidende Rolle. Wichtig ist noch, dass AMD mit "Bonaire" ein neues PowerTune implementiert. Alle aktuellen GPUs sehen vier States vor. "Low State", "Intermediate State", "High State" und "Boost State". Der "High State" beschreibt noch weitere sogenannte "Interred States", die allerdings schon mit der höheren P-State-Voltage arbeiten.

Nun wollen wir die drei Testkandidaten miteinander vergleichen. Darauf folgt dann die Betrachtung der einzelnen Modelle.

 

Vergleich der Konkurrenten

Die Modelle der Radeon HD 7790 im Vergleich
Modell ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC XFX Radeon HD 7790 Black Edition
Straßenpreis 139,90 Euro  144,34 Euro 139,90 Euro
Homepage www.asus.de www.sapphiretech.com www.xfxforce.com
Technische Daten
GPU Bonaire Bonaire Bonaire
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 2,08 Milliarden 2,08 Milliarden 2,08 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1075 MHz 1075 MHz 1075 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1075 MHz 1075 MHz 1075 MHz
Speichertakt 1600 MHz 1600 MHz 1600 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024 MB 1024 MB 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 102,4 GB/Sek. 102,4 GB/Sek. 102,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 896 (1D) 896 (1D) 896 (1D)
Texture Units 56 56 56
ROPs 16 16 16

Im Unterschied zur Referentversion arbeiten alle drei Modelle mit 1075 anstatt 1000 MHz GPU-Takt. Die 1024 MB GDDR5-Speicher arbeiten anstatt mit 1500 in allen drei Fällen mit 1600 MHz. Daher steigt auch die Speicherbandbreite von 96 auf 102,4 GB/Sek. Alle weiteren technischen Daten sind zur Referenzversion identisch. Interessant werden aufgrund des gleichen Taktes wohl am ehesten die Messungen.

Nun schauen wir uns die einzelnen Karten etwas genauer an.


Beginnen wollen wir mit der ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II.

asus-7790-gpuz

Das Sample im Detail

Die technischen Daten kennen wir nun alle, folglich können wir uns den Details der Karte widmen.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 300 MHz/1075 MHz
Speicher 150 MHz / 1600 MHz
Turbo 1075 MHz
Speicherausstattung Größe 1024 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 128 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 17,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 20,5 cm
Breite (inkl. Kühler) 12 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,7 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 6 Pin
Spannungsversorgung 4+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper Aluminium-Heatsink
2x Heatpipes
Lüfter 2x 80-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x Treiber-CD
1x Handbuch
1x CrossFire-Bridge
1x DVI-VGA-Adapter

Soweit so gut, kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der Karte.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Die Radeon HD 7790 mit DirectCU-II-Kühler unterscheidet sich auf den ersten Blick noch von weiteren Karten diesen Typs von ASUS. Zu erkennen ist bereits, dass der Kühler nicht die komplette Karte umfasst, und dass zwei Lüfter sowie zwei Heatpipes zum Einsatz kommen. Die Typenbezeichnung seitens ASUS lautet HD7790-DC2OC-1GD5.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Auf der Rückseite des PCBs sind keinerlei spezielle Komponenten zu sehen. Die kompletten 1024 MB GDDR5-Speicher sind auf der Vorderseite untergebracht. Die zahlreichen Bohrungen im PCB nutzt ASUS nicht, sondern befestigt den Kühler über vier Schrauben direkt über der GPU. Der DirectCU-II-Kühler steht etwa 3 cm über das PCB hinaus und auch die beiden Heatpipes ragen leicht über dessen Abmessungen.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 80 mm setzt ASUS ein. Diese verfügen ihrerseits über jeweils 11 Lüfterschaufeln, die ausreichend kühle Luft in den Heatsink aus Aluminium führen sollen. ASUS verzichtet beim DirectCU-II-Kühler auf eine direkte Ausrichtung der warmen Abluft. Diese verbleibt somit zum Großteil im PC-Gehäuse und wird nicht über die Slotblende nach außen geführt.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Über den CrossFire-Anschluss können zwei Radeon HD 7790 zu einem Multi-GPU-System zusammengefasst werden. Somit hat der Nutzer in einigen Monaten die Möglichkeit die Performance theoretisch zu verdoppeln.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Die beiden Heatpipes werden von ASUS direkt an die GPU geführt. Sie bestehen aus Kupfer und wurden vernickelt. Das Kupfer soll die Abwärme direkt dort abführen, wo sie entsteht. Die zahlreichen Finnen des Heatsinks geben sie dann wiederum an die Umgebungsluft ab. Die GDDR5-Speicherchips müssen ohne direkte Kühlung auskommen.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Am hinteren Ende des PCBs, sozusagen unterhalb des Heatsinks, hat ASUS den einzigen zusätzlichen Stromanschluss untergebracht. Mit dessen 6-Pin-Umsetzung können 75 Watt an die Karte geführt werden, so-dass insgesamt eine Leistungsaufnahme von 150 Watt möglich wäre - AMD hat die Radeon HD 7790 bis 85 Watt spezifiziert.

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II

Auf der Slotblende finden sich alle derzeit aktuellen Display-Anschlüsse. Dazu gehören 2x Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.


Zweiter Kandidat ist die Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC.

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sapphire-7790-gpuz

Das Sample im Detail

Die technischen Daten kennen wir nun alle, folglich können wir uns den Details der Karte widmen.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 300 MHz/1075 MHz
Speicher 150 MHz / 1600 MHz
Turbo 1075 MHz
Speicherausstattung Größe 1024 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 128 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 21,8 cm
Länge (inkl. Kühler) 21,8 cm
Breite (inkl. Kühler) 11 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,7 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 6 Pin
Spannungsversorgung 4+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper Aluminium-Heatsink
2x Heatpipe
Lüfter 2x 75-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x Treiber-CD
1x Handbuch
1x CrossFire-Bridge
1x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
1x HDMI-Kabel

Soweit so gut, kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der Karte.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Auch bei der Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC kommen zwei Lüfter zum Einsatz, welche den Kühler in der Frontansicht dominieren. Das Gehäuse des Kühlers deckt allerdings weitaus mehr ab, als dies beim Modell von ASUS der Fall ist. Ob dies ein Vor- oder Nachteil ist, werden die Messungen zeigen müssen.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Anders als ASUS verwendet Sapphire kein verkürztes PCB, platziert im hinteren Bereich allerdings auch keinerlei Komponenten. Somit sehen wir hier ein leeres Board, was uns aber einzig und alleine den Blick auf den Kühler verwehrt. Auch Sapphire befestigt seinen Kühler nur über vier Schrauben und lässt die weiteren Bohrungen im PCB ungenutzt.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Die beiden Axiallüfter haben einen Durchmesser von 75 mm und verfügen über jeweils elf Lüfterschaufeln. Damit sind die wichtigsten Parallelen zur Karte von ASUS aber schon wieder beiseite gelegt. Durch das geschlossenere Kühler-Gehäuse kann Sapphire der Abluft zumindest teilweise eine Richtung vorgeben und schafft es so, dass ein kleiner Teil durch die Slotblende entweichen kann.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Der 6-Pin-PCI-Express-Stromanschluss ist in Richtung des Seitenteils des PC-Gehäuses gerichtet. In unseren Augen hat ASUS hier die bessere Entscheidung getroffen und kann durch das kurze PCB den Anschluss zur Seite wegführen. Auch bei Sapphire gilt aber: Sowohl über den PCI-Express-Steckplatz wie auch den zusätzlichen Stromanschluss werden jeweils 75 Watt an die Karte geführt, was gegenüber den von AMD vorgesehenen 85 Watt viel Spielraum lässt.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Wie bei einer Radeon HD 7790 üblich verfügt auch das Modell von Sapphire über einen CrossFire-Anschluss, der es ermöglicht zwei Karten in einem CrossFire-System zusammenzufassen und die Leistung theoretisch zu verdoppeln.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Ein Blick in eine Öffnung des Gehäuses zeigt die beiden Kupfer-Heatpipes, die direkt auf der GPU aufliegen. Sie sollen die Abwärme besser in den Heatsink abführen. Von der Bodenplatte abgedeckt werden auch die Speicherchips, sodass wir hier keinerlei Probleme bei der Kühlung erwarten können.

Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC

Die Slotblende zeigt die üblichen Display-Anschlüsse in Form von 2x Dual-Link-DVI (1x DVI-I und 1x DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.


Dritter und letzter Kandidat ist die XFX Radeon HD 7790 Black Edition.

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Das Sample im Detail

Die technischen Daten kennen wir nun alle, folglich können wir uns den Details der Karte widmen.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 300 MHz/1075 MHz
Speicher 150 MHz / 1600 MHz
Turbo 1075 MHz
Speicherausstattung Größe 1024 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 128 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 20 cm
Länge (inkl. Kühler) 20 cm
Breite (inkl. Kühler) 11 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,6 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 6 Pin
Spannungsversorgung 4+1 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper Aluminium-Heatsink
2x Heatpipe
Lüfter 2x 75-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x Treiber-CD
1x Handbuch
1x Case-Sticker

Soweit so gut, kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der Karte.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

Wie auch bei den vorherigen Karten gilt auch beim Modell von XFX: Zwei Axiallüfter dominieren das Bild in der Frontansicht. Darunter sind bereits der Heatsink und die Heatpipes zu erkennen. Auf die Details der Kühlung gehen wir aber später noch ein. Die XFX Radeon HD 7790 Black Edition folgt den Vorgaben einer neuen Design-Linie von XFX, bei der ein Kühler-Gehäuse aus Aluminium zum Einsatz kommt.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

XFX setzt ein kürzeres PCB ein als Sapphire ein und im Unterschied zum ebenfalls kurzen Design von ASUS hat sich XFX aber dazu entschieden zumindest die Hälfte der Speicherchips auf der Rückseite unterzubringen.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

Die beiden Lüfter haben einen Durchmesser von 75 mm verfügen ebenfalls über 11 Lüfterschaufeln. Die Achse des Lüfters ist mit einer verchromten Metallplatte versehen worden, was die Hochwertigkeit der Kühlung unterstreichen soll.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

Wie auch schon die bisherigen beiden Karten und wie jede andere AMD Radeon HD 7790 auch, lässt sich das Modell von XFX mittels des CrossFire-Anschlusses mit einer weiteren Karte zusammen betreiben.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

Noch einmal ein genauer Blick auf die Rückseite des PCBs, auf der vier Speicherchips aus dem Hause Hynix untergebracht sind, die mit 1500 MHz spezifiziert sind, auf der Radeon HD 7790 von XFX aber mit 1600 MHz arbeiten und somit übertaktet sind.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

Den zusätzlichen PCI-Express-Stromanschluss mit sechs Pins hat XFX wie auch ASUS zum hinteren Ende der Karte hin gerichtet, was die Kabelführung bei einem derart kurzen PCB vereinfacht. Die  zusätzlich zum PCI-Express-Steckplatz herangeführten 75 Watt (insgesamt kann die Karte theoretisch 150 Watt aufnehmen) reichen für die mit 85 Watt spezifizierte Radeon HD 7790 mehr als aus.

XFX Radeon HD 7790 Black Edition

Bei einem seitlichen Blick unter den Kühler zeigen sich die beiden Kupfer-Heatpipes sowie die massive Bodenplatte aus Aluminium. Zusammen mit den Finnen des Heatsinks soll die Abwärme so bestmöglich abgeführt werden können.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost (980/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1050/1050/1500 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7790 (1075/1075/1500 MHz, 1024/2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 314.22
AMD Catalyst 13.3 Beta 3

 

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 3 (DX11):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):

Bioshock Infinite (DX11):


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der drei Testkandidaten. Zusätzlich haben wir als Vergleich auch die Werte der Gigabyte Radeon HD 7790 mit in die Diagramme aufgenommen.

AMD Radeon HD 7790 - Messungen

Im Idle-Betrieb laufen alle vier Karten mit den gleichen Taktraten und somit sind auch die Unterschiede beim Verbrauch extrem gering und liegen innerhalb der Messtoleranzen. An dieser Stelle gibt sich also noch kein Hersteller eine Blöße.

AMD Radeon HD 7790 - Messungen

Schon etwas anders sieht dies unter Last aus. Die Gigabyte Radeon HD 7790 verbraucht am wenigsten, lässt GPU und Speicher allerdings auch mit einem niedrigeren Takt arbeiten. Die Modelle von ASUS, Sapphire und XFX verfügen über den gleichen Takt und unterscheiden sich daher auch nur marginal voneinander. Eine Kaufentscheidung aufgrund des Stromverbrauchs kann also nicht getroffen werden.

AMD Radeon HD 7790 - Messungen

Da alle vier Hersteller unterschiedliche Kühler einsetzen, sind auch unterschiedliche Temperaturen zu erwarten. Im Idle-Betrieb ist die Gigabyte Radeon HD 7790 mit 30 °C am kühlsten. Die ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II kommt auf 31 °C und mit 32 °C noch einmal ein Grad wärmer sind die XFX Radeon HD 7790 Black Edition und Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC.

AMD Radeon HD 7790 - Messungen

Unter Last rücken die vier Testkandidaten an die Spitze des Testfeldes. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Hersteller im Vergleich zu den Referenzversionen einen großen Wert auf eine möglichst niedrige Temperatur legen. Am effektivsten scheint der Kühler der ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II bei 58 °C zu arbeiten. Die XFX Radeon HD 7790 Black Edition ist mit 61 °C schon deutlich wärmer, wohingegen der Abstand zu der Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC und Gigabyte Radeon HD 7790 darauf folgend nur noch ein Grad Celsius beträgt.

AMD Radeon HD 7790 - Messungen

Für viele Käufer bei den Messungen der entscheidende Wert ist die Lautstärke. Im Idle-Betrieb können alle vier überzeugen, während ASUS mit der Radeon HD 7790 DirectCU II aber den besten Wert präsentiert. Darauf folgt die Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC mit nur geringem Abstand. Ebenso verhält es sich mit der XFX Radeon HD 7790 Black Edition. Etwas abgeschlagen liegt die Gigabyte Radeon HD 7790 in diesem Vergleich auf dem letzten Platz.

mess1

Interessant wird es unter Last-Bedingungen. An den Kräfteverhältnissen ändert dies aber nichts. Platz eins gehört weiterhin ASUS, gefolgt von Sapphire, XFX und Gigabyte. Mit etwas weniger als 40 dB(A) liegen wir hier aber ohnehin in einem Bereich, in dem eine Karte unter Last nicht wirklich als "laut" bezeichnet werden kann. Dies liegt aber auch daran, dass wir von Modellen der Radeon HD 7790 sprechen, die allenfalls in der unteren Mittelklasse mitspielen.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11
Screenshot zu 3DMark 11 Screenshot zu 3DMark 11

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark 11

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark 11

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark 11


Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedensten Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark
Screenshot zu Futuremarks 3DMark Screenshot zu Futuremarks 3DMark

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark

AMD Radeon HD 7790 - Futuremark 3DMark


Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley
Screenshot zu Unigine Valley Screenshot zu Unigine Valley

Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

AMD Radeon HD 7790 - Unigine Heaven

AMD Radeon HD 7790 - Unigine Heaven

AMD Radeon HD 7790 - Unigine Heaven

AMD Radeon HD 7790 - Unigine Heaven


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt. 

luxmark-1-rsScreenshot zu Luxmark 2.0

Screenshot zu Luxmark 2.0Screenshot zu Luxmark 2.0

 

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Luxmark 2.0


Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark
Screenshot zu ComputeMark Screenshot zu ComputeMark

Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

AMD Radeon HD 7790 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7790 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7790 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7790 - ComputeMark

AMD Radeon HD 7790 - ComputeMark


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Skyrim

AMD Radeon HD 7790 - Skyrim

AMD Radeon HD 7790 - Skyrim

AMD Radeon HD 7790 - Skyrim


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead
Screenshot zu Crysis Warhead Screenshot zu Crysis Warhead

Zur Vollversion von Crysis Warhead gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7790 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7790 - Crysis Warhead

AMD Radeon HD 7790 - Crysis Warhead


Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tessellation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 3 gelangt ihr über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7790 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7790 - Crysis 3

AMD Radeon HD 7790 - Crysis 3


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

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Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

AMD Radeon HD 7790 - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7790 - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7790 - Black Ops 2

AMD Radeon HD 7790 - Black Ops 2


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

Screenshot zu Anno 2070 Screenshot zu Anno 2070
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AMD Radeon HD 7790 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7790 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7790 - Anno 2070

AMD Radeon HD 7790 - Anno 2070


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3
Screenshot zu Battlefield 3 Screenshot zu Battlefield 3

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AMD Radeon HD 7790 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7790 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7790 - Battlefield 3

AMD Radeon HD 7790 - Battlefield 3


Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

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AMD Radeon HD 7790 - Far Cry 3

AMD Radeon HD 7790 - Far Cry 3


Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution
Screenshot zu Hitman Absolution Screenshot zu Hitman Absolution

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AMD Radeon HD 7790 - Hitman Absolution

AMD Radeon HD 7790 - Hitman Absolution


Zu den Highlights des Jahres 2013 dürte Bioshock Infinite gehören. Doch nicht nur die Story kann fesseln, sondern auch die Technik. Die Engine nutzt nahezu alle aktuellen DirectX-11-Effekte und setzt diese auch entsprechend um. Daher ist Bioshock Infinite eine logische Wahl für unsere Benchmarks.

Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite
Screenshot zu Bioshock Infinite Screenshot zu Bioshock Infinite

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AMD Radeon HD 7790 - Bioshock Infinite

AMD Radeon HD 7790 - Bioshock Infinite


AMD liefert die Radeon HD 7790 mit einem GPU-Takt von 1000 MHz aus und lässt den GDDR5-Speicher mit 1500 MHz arbeiten. Gigabyte hat sich für seine Radeon HD 7790 für einen GPU-Takt von 1075 MHz entschieden, den Speicher hat man bei 1500 MHz belassen. Die weiteren Kandidaten aus dem Hause ASUS, Sapphire und XFX arbeite allesamt mit 1075 MHz an der GPU und 1600 MHz beim Speicher. Dennoch haben wir alle vier Modelle in einem kurzen OC-Test versucht an ihre Grenzen zu bringen. Hier die Ergebnisse:

ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II: 1236/1650 MHz
Gigabyte Radeon HD 7790: 1175/1650 MHz
Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC: 1200/1650 MHz
XFX Radeon HD 7790 Black Edition: 1220/1650 MHz

In den Benchmarks wirkt sich die Steigerung des Taktes wie folgt aus:

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking

Natürlich hat eine Steigerung des Taktes von GPU und Speicher aus Auswirkungen auf Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke:

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking

AMD Radeon HD 7790 - Overclocking


Erfolgreich hat AMD mit der Radeon HD 7790 die Lücke zwischen der Radeon HD 7770 und 7850 geschlossen. Den Gegenspieler in Form der NVIDIA GeForce GTX 650 hat man locker im Griff, mit der GeForce GTX 650 Ti Boost tut man sich da schon etwas schwerer. Natürlich darf sich der Käufer einer Radeon HD 7790 keine Performance-Wunder erwarten - dies bringt auch schon der Preis von 115 Euro zu Ausdruck. Diese Basis versuchen nun ASUS, Gigabyte, Sapphire und XFX für sich zu nutzen.

Trotz der werksseitigen Übertaktung schafft es keiner der Testkandidaten einen Sprung zu machen, der ihn über ein anderes Modell hievt. Daher bleibt es bei einem internen Konkurrenzkampf zwischen den Herstellern. In diesem spalten sich die vier Karten allerdings auch nur in zwei Gruppen, von der eine aus gleich drei Karten besteht. Die ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II, Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC und XFX Radeon HD 7790 Black Edition arbeiten mit den gleichen Taktraten für GPU und Speicher und unterscheiden sich in den Benchmarks daher auch nur durch Messtoleranzen. Die Gigabyte Radeon HD 7790 fällt durch den niedrigeren Speichertakt etwas ab.

AMD Radeon HD 7790
"Bonaire"-GPU der AMD Radeon HD 7790

Unser Blick fällt daher eher auf die Messwerte. Während beim Idle-Stromverbrauch noch keinerlei Unterschiede auszumachen sind, sehen wir beim Last-Verbrauch wieder die "Zwei-Klassen-Gesellschaft", die wir bereits von der Performance kennen. Fast zehn Watt mehr verbrauchen die Modelle von ASUS, Sapphire und XFX im Vergleich zur Karte von Gigabyte. Schon interessanter ist hier der Blick auf die Temperaturen. Die wichtigste Rolle spielt sicherlich der Last-Wert, bei dem die ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II den besten Eindruck macht. XFX kann mit der Radeon HD 7790 Black Edition nicht ganz mithalten. Ebenso ergeht es der Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC und der Gigabyte Radeon HD 7790. Die Lautstärke spielt ebenso eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung. Auch in dieser Kategorie ist ASUS der klare Sieger. Auf Platz zwei und drei finden sich Sapphire und XFX wieder.

Schaut man sich also die Performance und Messwerte an, kann es nur einen Sieger geben: die ASUS Radeon HD 7790 DirectCU II. Sie kombiniert die für eine Radeon HD 7790 derzeit beste Leistung mit einer guten Kühlung. Den geteilten zweiten Platz belegen die Sapphire Radeon HD 7790 Dual-X OC und XFX Radeon HD 7790 Black Edition. Nicht ganz mithalten kann Gigabyte mit ihrer Interpretation der Radeon HD 7790.

Alternativen? Bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und konkurrenzfähig zur Radeon HD 7790 ist NVIDIA mit der GeForce GTX 650 Ti. Schaut man sich die Preise der hier vorgestellten Modelle der Radeon HD 7790 an, rückt sogar die GeForce GTX 650 Ti Boost in greifbare Nähe, die klarer Sieger gegen jede Radeon HD 7790 ist. Den geringen Aufpreis von etwa 10 Euro dürfte man verschmerzen können.

 

Persönliche Meinung

Die bisher vier getesteten Retail-Modelle der Radeon HD 7790 überzeugen durch ein ausgewogenes Preis/Leistungsverhältnis. Bei Preisen zwischen 115 und 140 Euro darf man sicherlich keine Wunder erwarten, aber selbst aktuelle Titel lassen sich mit einigen Einschränkungen bei den Qualitätseinstellungen in FullHD spielen. Inzwischen aber punktet AMD in ganz anderen Bereichen, die wir mit Messungen gar nicht beurteilen können: der Gaming-Experience. Käufer eine Radeon HD 7790 erhalten derzeit Bioshock Infinite kostenlos. Einige Hersteller haben ihrerseits selbst noch einmal mit Publishern bestimmte Deals geschlossen, so dass der Käufer einer Karte zu weiteren Spielen ohne jeden Cent Aufpreis kommt. Eine Entwicklung, die jedem Spieler sicher zugute kommt. (Andreas Schilling)