Test: Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer - der zweite Anlauf

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zotac-amp-logoIm Mai letzten Jahres warfen wir einen Blick auf die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition (Hardwareluxx-Artikel). Gefallen hat uns die relativ hohe werksseitige Übertaktung - weniger überzeugen konnte hingegen der Kühler. Nicht nur dessen Leistung war nicht mit vielen Konkurrenten vergleichbar, sondern auch Design und Verarbeitung. Zotac startet nun mit einer Dual-Silencer-Version einen zweiten Anlauf. Zotac verspricht bei gleichen Temperaturen im Vergleich zum Vorgänger eine um 10 dB(A) niedrigere Lautstärke. Die Performance ist aufgrund der gleichen Taktes identisch. Dennoch haben wir die Karte durch unseren neuen Benchmark-Parcours gejagt und vergleichen sie gegen das Referenzdesign sowie das 4-GB-Modell der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II.

Etwas verwirrend ist die Produktpolitik von Zotac schon: Sowohl die alte AMP! Edition wie auch das neue Dual-Silencer-Modell sollen parallel weiterlaufen - zum gleichen Preis. Man darf sich also fragen, welche Botschaft man dem Kunden damit unterbreiten möchte. Warum sollte dieser zu einem vermeintlich schlechteren Modell greifen?

Bevor wir einen näheren Blick auf die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer werfen werden, wollen wir noch einmal die Architektur der "Kepler"-GPU durchleuchten. 

Architektonische Eckdaten

Nach der GeForce GTX Titan (Hardwareluxx-Artikel) ist und bleibt die GeForce GTX 680 die schnellste und bezahlbare Single-GPU-Grafikkarte von NVIDIA und wird dies für die meisten sicherlich auch auf absehbare Zeit bleiben. Diese Basis nutzt Zotac für seine GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer
Straßenpreis ca. 480 Euro
Homepage www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1111 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1176 MHz
Speichertakt 1652 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 211,5 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 35,6 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Bevor wir ein paar Impressionen der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer liefern, stellen wir unser Testmuster noch kurz im Detail vor.


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Zunächst einmal werfen wir einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot.

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Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer und vergleichen diese mit der Referenz. 

 

Vergleich mit der Referenz 

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer gegen die Konkurrenz
Modell NVIDIA GeForce GTX 680 ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4GB Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer
Straßenpreis ab 400 Euro ca. 500 Euro ca. 480 Euro
Homepage www.nvidia.de www.asus.de www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK104 GK104 GK104
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz 1006 MHz  1111 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock) 1058 MHz 1058 MHz 1176 MHz 
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1652 MHz 
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 
Speichergröße 2048 MB 4096 MB 2048 MB 
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek. 192,3 GB/Sek. 211,5 GB/Sek. 
DirectX-Version 11.0 11.0 11.0 
Shadereinheiten 1536 (1D) 1536 (1D) 1536 (1D) 
Texture Units 128 128 128 
ROPs 32 32 32 

480 Euro müssen für die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer berappt werden. Damit ist man rund 80 Euro teurer als das Referenz-Design, aber etwas günstiger als das Modell von ASUS. 

 

Das Sample im Detail

Zotac setzt auf das Referenz-PCB. Somit misst die Karte samt Slotblende nur 21 cm. Allerdings steht der Kühler etwas über, so dass die Karte insgesamt auf eine Länge von 22,5 cm kommt. Nach oben hin steht der Kühler, anders als beim Vorgänger, nicht mehr über. Somit stehen auch keine Heatpipes mehr über. Die beiden Lüfter messen 70 mm im Durchmesser und verfügen über zwei zusätzliche Lüfterschaufeln. Um im Leerlauf oder geringer Last Strom zu sparen, taktet sich die Grafikkarte automatisch herunter. Im normalen Windows-Betrieb bedeutet dies Frequenzen von 324 bzw. 162 MHz. 

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1111 MHz
Speicher 162 MHz / 1652 MHz 
  Turbo 1176 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
  Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 21,0 cm
  Länge (inkl. Kühler) 22,5 cm
  Breite (inkl. Kühler) 14 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4,0 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 2x 6 Pin
  Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 4x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 70-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI 
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x QuickStart-Guide 
1x Treiber-CD 
1x Adapter Stromversorgung 

Nach dem Blick auf die technischen Daten in ihrer Reinform wollen wir uns das Sample nun in Bildern genauer anschauen.


Auf der folgenden Seite schauen wir uns das Sample aus allen Richtungen einmal genauer an.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

Bereits der erste Blick zeigt: die beiden Versionen der GeForce GTX 680 AMP! Edition unterscheiden sich maßgeblich was den Kühler betrifft. Bereits aus diesem Blickwinkel stören keine herausstehenden Kupfer-Heatpipes mehr und die beiden Lüfter verfügen über jeweils zwei Lüfterschaufeln mehr im Vergleich zum Vorgänger.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

Die Rückseite beweist dann: Am Referenzdesign des PCB hat sich nichts geändert. Zotac vertraut trotz der enormen Übertaktung dem Design von NVIDIA bzw. den leichten Anpassungen, die man vorgenommen hat. Für Zotac gab es also offenbar keinen Anlass daran etwas zu ändern.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

Neun Rotorblätter sind bei der neuen Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer zu finden, vorher waren es sieben. Der erhöhte Durchmesser und die zwei zusätzlichen Lüfterblätter sollen für eine effektivere Kühlung sorgen. Die Lautstärke soll um 10 dB(A) geringer sein. Bei den Messwerten werden wir uns anschauen, ob Zotac die eigenen Versprechen auch einhalten kann.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

Auch für die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer besteht die Option gleich zwei, drei oder gar vier Karten in einem SLI, 3-Way-SLI oder 4-Way-SLI zu betreiben. Dazu befinden sich an üblicher Position zwei SLI-Anschlüsse auf dem PCB.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

Dass Zotac das gleiche PCB-Design wie beim Vorgänger einsetzt, wird am deutlichsten durch die Position des kleinen Zusatzmoduls gezeigt. Über dieses wird die GPU-Boost-Funktionalität zur Verfügung gestellt. Auf Boards anderer Hersteller befindet sich das Modul oftmals an einer anderen Stelle oder ist direkt in das PCB integriert.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

NVIDIA hat für die GeForce GTX 680 zwei zusätzliche 6-Pin-Anschlüsse eingeplant. Zotac sieht keinen Bedarf für eine erweiterte Versorgung und verbaut somit ebenfalls zwei Anschlüsse. Theoretisch können also zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz 225 Watt an die Karte geführt werden. NVIDIA gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 195 Watt an. Viel Luft dürfte Zotac damit aufgrund der werksseitigen Übertaktung nicht mehr bleiben.

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer

Auf der Slotblende zeigt sich der übliche Anblick: Zweimal Dual-Link-DVI (DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4a.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1050/1050/1500 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 314.09 Beta
AMD Catalyst 13.2 Beta 5

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):


Beginnen wollen wir die Benchmarks wie immer mit den Messungen zum Stromverbauch, der Temperatur und der Lautstärke.

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Bei der Idle-Leistungsaufnahme liegt die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer auf üblichem GTX-680-Niveau. Hier liegen alle Karten sehr dicht beisammen und bis auf die Vorgänger-Generation von AMD und NVIDIA sowie die Dual-GPU-Karten ist hier noch keine Kaufentscheidung zu treffen.

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Schon etwas anders sieht dies unter Last aus. Hier liegt der Verbrauch der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer etwa 15 Watt über der Referenzversion und auch die ASUS GeForce GTX 680 DCII mit 4 GB Speicher verbraucht deutlich weniger. Die hohe werksseitige Übertaktung scheint hier eine entscheidende Rolle zu spielen.

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Den ersten direkten Vergleich zwischen der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer und der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition können wir bei den Temperaturen anstellen. Im Idle-Betrieb sind die Unterschiede aber noch sehr gering. Entscheidender werden aber die Messungen unter Last-Bedingungen sein.

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Zotac verspricht eine verbesserte Kühlung, was sich aber hauptsächlich auf die Lautstärke auswirken soll. Bewegt sich die Temperatur in einem gewissen Rahmen, ist dagegen nichts zu sagen, denn die Temperatur ist immer im Zusammenhang mit der Lautstärke zu sehen.

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Das Potenzial des neuen Kühlers wird erstmals bei der Idle-Lautstärke deutlich. Während die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition hier noch mit 34,6 dB(A) arbeitete, schafft dies die neue Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer bei 34,3 dB(A). Keine große Verbesserung, aber immerhin mehr als zwei dB(A) im Vergleich zur Referenzversion der GeForce GTX 680, was bei genauem Hinhören auch dem Nutzer auffallen kann.

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Für die meisten Nutzer am wichtigsten ist die Last-Lautstärke. Hier soll die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer den größten Schritt gemacht haben. Von 10 dB(A), wie sie Zotac bewerben, können wir allerdings nicht direkt sprechen. Stattdessen konnte die Lautstärke von 50,5 dB(A) auf 48,6 dB(A) reduziert werden. Auch diese Verbesserung kann der Nutzer im direkten Vergleich hören.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedenstens Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

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Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

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Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

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Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Mit Crysis 3 steht in diesem Frühjahr zumindest auf technischer Seite in Hightlight bereit. Mit der Unterstützung ausschließlich für DirectX-11-Grafikkarten geben Crytek, die Macher hinter Crysis 3 die Richtung bereits vor. Von Tesselation bis zum aufwendigen Post-Processing-Anti-Aliasing werden alle aktuellen technischen Finessen genutzt, so dass auch die aktuellste Hardware an ihre Grenzen kommt.

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Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

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Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

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Die verbesserte Kühlung sollte auch zu einem höheren Overclocking-Potenzial führen. Den Takt der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition konnten wir von 1176 MHz Boost-Takt auf 1258 MHz anheben. Bei der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer erreichten wir 1268 MHz, also nur ein geringfügig höheres Ergebnis. Für den Speicher war bei der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition bei 1765 MHz Schluss. Die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer schaffte in unseren Tests 1785 MHz. Offenbar ist nicht die Kühlung der limitierende Faktor der Karte, sondern das grundsätzliche Design.

Letztendlich wirkt sich das Overclocking wie folgt aus:

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Das Overclocking hat natürlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Temperatur und die Lautstärke:

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Der Kühler der ersten GeForce GTX 680 AMP! Edition von Zotac konnte bei den Leistungswerten überzeugen. Temperatur und Lautstärke bewegten sich auf gutem Niveau, was allerdings auch nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass Aussehen und Verarbeitung etwas hinterherhinkten. Die deutlich über den Kühler hinausstehenden Heatpipes waren vielleicht als Hingucker gedacht, konnten optisch aber nicht überzeugen.

Vor ziemlich genau einem Jahr erschien die GeForce GTX 680, doch von angestaubt kann laut NVIDIA noch nicht die Rede sein. Natürlich hat nun jeder erst einmal die GeForce GTX Titan (Hardwareluxx-Artikel) als schnellste Single-GPU-Grafikkarte im Hinterkopf. Doch mit einem Preis von 950 Euro spielt sie in einer völlig anderen Liga. Die GeForce GTX 680 gehört allerdings noch lange nicht zum alten Eisen. Die Performance reicht für alle aktuellen Spieletitel mehr als aus. Mit der GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer legt Zotac sogar noch einmal einen Refresh auf, denn bis Ende des Jahres werden wir keinen Nachfolger der GTX-600-Serie sehen. Erst Anfang 2014 wird mit den ersten "Maxwell"-Karten gerechnet.

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Kommen wir aber nun zum dem, was uns die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer bieten kann. Die Messungen für den Stromverbrauch zeigen im Idle-Betrieb natürlich keinerlei Vorteile. Mit 107,8 Watt liegen wir hier auf üblichem Niveau für eine solche Karte. Unter Last sorgt die Übertaktung dann dafür, dass wir mit 370,1 Watt deutlich über der Referenzversion mit 355,3 Watt liegen und auch die erst kürzlich getestete ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II mit 4 GB Grafikspeicher (Hardwareluxx-Artikel), die auf einen Verbrauch von 358,7 Watt kommt, lässt das Modell von Zotac an dieser Stelle hinter sich. Doch der höhere Verbrauch dürfte sich in einer ebenso gestiegenen Performance niederschlagen - so zumindest bleibt an dieser Stelle zu hoffen.

Für die Temperatur und die Lautstärke können wir auch die erste Version der GeForce GTX 680 AMP! Edition zum Vergleich heranziehen. Während die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer im Idle-Betrieb ein Grad kühler ist, wird sie unter Last gar zwei Grad wärmer. Dies muss aber kein schlechtes Zeichen sein, denn wir sprechen hier von 72 °C, was der GPU absolut keine Schwierigkeiten macht. Interessant wird sein, in welchem Zusammenhang die Tempertur mit der Lautstärke steht. Hier verspricht Zotac das größte Verbesserungspotenzial, das wir in der Form allerdings nicht darstellen können. Für den Idle-Betrieb messen wir eine von 34,6 auf 34,4 dB(A) reduzierte Lautstärke, unter Last sind es immerhin fast zwei dB(A) weniger (von 50,5 auf 48,6 dB(A)).

Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer
Straßenpreis ca. 480 Euro
Homepage www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1111 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1176 MHz
Speichertakt 1652 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 211,5 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 35,6 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,3 dB(A)
Last-Modus 48,6 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 107,8 Watt
Last-Modus 370,1 Watt 
Temperaturen
Idle-Modus 31 °C
Last-Modus 72 °C 

Für die Performance der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer wollen wir auch einen Blick in das vergangene Jahr werfen. Im "alten" Testsystem sind dann auch die Vergleichswerte zu gut einem Dutzend weiterer GeForce GTX 680 zu finden. Da sich das neue Modell in Sachen Takt nicht unterscheidet, gilt auch für die Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer: Die Performance liegt im oberen Durchschnitt, aber sie gehört nicht zu den schnellsten Karten. Diese Position besetzen Modelle wie die Point of View GeForce GTX 680 Beast (Hardwareluxx-Artikel) oder EVGA GeForce GTX 680 Classified (Hardwareluxx-Artikel). Bereits zu Beginn des Fazits aber haben wir erwähnt: Die GeForce GTX 680 ist auch ein Jahr nach Erscheinen noch eine mehr als gute Karte, der Zotac mit der neuen Kühlung sowie der werksseitigen Übertaktung auf die Sprünge hilft.

Alternativen? Sowohl für die Kühlung wie auch für die Performance sind Alternativen zur Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer vorhanden. Für die Performance steht hier sicher die Point of View GeForce GTX 680 Beast (Hardwareluxx-Artikel) an oberster Stelle. In Sachen Kühlung und hier vor allem bei der Lautstärke kann ASUS mit seinen DirectCU-II-Varianten (Hardwareluxx-Artikel) überzeugen.


Persönliche Meinung

Die erste Version der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition mutete in Sachen Kühlung schon etwas seltsam an. Die Heatpipes ragten weit über den eigentlichen Kühler hinaus und rein technisch gesehen gab es zu dieser Optik eigentlich keinen direkten Anlass. Sicherlich soll und darf das Aussehen einer Karte keine entscheidende Rollen spielen, wenn ein Hersteller aber ein bestimmtes Modell als neues Flaggschiff proklamiert, sollte auch sämtliche Komponenten dieser Vorgabe entsprechen. Zotac hat nachgebessert und präsentiert die GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer mit neuem Kühler. Dieser zeichnet sich aber nicht nur durch eine neue Optik aus, sondern soll auch effektiver arbeiten. Während die erste Vorgabe erfüllt wurde, kann die Effizienz nicht ganz das halten, was der Hersteller verspricht. Zudem hätte Zotac bei der Performance gerne noch eine Schippe zulegen können. (Andreas Schilling)

 

Positive Aspekte der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer:

Negative Aspekte der Zotac GeForce GTX 680 AMP! Edition Dual Silencer: