Test: ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II mit 4 GB Speicher

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asus gtx680 dc2 4gbAuch nach der GeForce GTX Titan gehört die GeForce GTX 680 noch längst nicht zum alten Eisen. Auch wenn sie bei NVIDIA auf Platz 2 der schnellsten Single-GPU-Grafikkarten abgerutscht ist, hat sie noch genug Leistung für kommende Spielekracher auf dem Kasten. Kurz nach ihrem offiziellen Launch versorgte uns ASUS mit der GeForce GTX 680 DirectCU II TOP (zum Hardwareluxx-Test). Heute haben wir die Gelegenheit den größeren Bruder, der mit der doppelten Speichermenge von 4096 MB ausgestattet ist, auf den Prüfstand zu stellen. Da es allerdings keine TOP-Variante gibt, beließ ASUS alle weiteren Eckdaten ohne Änderung und so muss sich unser heutige Testkandidat mit den Standard-Frequenzen zufriedengeben. 

NVIDIAs GeForce GTX Titan ist das neue Flaggschiff unter den Single-GPU-Karten und nimmt es je nach Benchmark sogar mit einer GeForce GTX 690 auf, die mit gleich zwei GK104-Grafikprozessoren auf "Kepler"-Basis bestückt wurde. Auch wenn die GeForce GTX 680 bei den Kaliforniern den Titel der schnellsten Single-GPU-Grafikkarte abgeben musste, gehört sie noch längst nicht zum alten Eisen. Die Modelle der kommenden GeForce-GTX-700-Familie sind erst viel später geplant und auch so hat die GeForce GTX 680 noch einiges zu bieten. Seiner GeForce GTX 680 DirectCU II spendierte ASUS wenige Wochen vor dem Launch der GeForce GTX Titan die doppelte Menge an Videospeicher. Vor allem bei sehr hohen Auflösungen und Qualitätssettings dürften sie hier im Vergleich zum kleinen Bruder, den ASUS natürlich immer noch weiter verkaufen wird, den ein oder anderen Vorteil bringen.

Ansonsten ist aber alles beim Alten geblieben, denn eine übertaktete TOP-Version gibt es nicht. So muss sich die 4-GB-Version der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II mit den Standard-Frequenzen, die NVIDIA seinen Boardpartnern mindestens vorschreibt, begnügen, kann dafür aber mit dem eigenen DirectCU-II-Kühler des Herstellers aufwarten. Dieser macht mit zwei 80-mm-Lüftern, drei bis zu 8 mm dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen auf sich aufmerksam. In unserem Test zum 2-GB-Ableger konnte dieser trotz einer sehr angenehmen Geräuschkulisse bei den Temperaturen voll seine Muskeln ausspielen. Ob das ASUS auch bei unserem heutigen Sample gelungen ist, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Bevor wir einen näheren Blick auf die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II mit 4096 MB werfen werden, wollen wir noch einmal die Architektur der "Kepler"-GPU durchleuchten. 

Architektonische Eckdaten

Die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II basiert auf NVIDIAs GK104-Chip, der der "Kepler"-Architektur angehört und bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren bei TSMC vom Band läuft. Als ehemals schnellste Single-GPU-Grafikkarte der Kalifornier legt sie insgesamt 1536 CUDA-Cores in die Waagschale und muss rund 3,54 Milliarden Transistoren unterhalten. Diese organisieren sich wie gewohnt in SMX-Cluster mit jeweils 192 ALUs. Von den jeweils acht SMX-Einheiten befinden sich jeweils zwei dieser Pakete auf einem Graphics-Processing-Cluster (GPC), der größten Einheit der GK104-GPU. An jede SMX-Einheit sind 16 Textureinheiten gebunden. Da die GeForce GTX 680 insgesamt acht SMX-Cluster bereitstellt, sind das in der Summe 128 TMUs. Beim Speicherinterface setzt NVIDIA auf vier 64-Bit-Controller. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher, der wie im Falle der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II auf die doppelte Menge von 4096 MB ausgebaut werden kann, bindet damit über 256 Datenleitungen an.

Bei den Taktraten fährt die kalifornische Grafikschmiede ein gewohnt hohes Level und treibt Chip und Speicher mit 1006 respektive 1502 MHz an. Je nach Auslastung der Karte fährt zumindest der Takt des Grafikchips einige Megahertz nach oben. Mindestens 1058 MHz sollen es im Falle der GeForce GTX 680 sein, sofern die TDP-Grenzen nicht überschritten werden. ASUS hält sich bei seiner 4-GB-Version der GeForce GTX 680 DirectCU II strikt an die NVIDIA-Vorlage, spendiert zumindest aber die doppelte Speichermenge und einen eigenen Kühler.

ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4096 MB
Straßenpreis ca. 500 Euro
Homepage www.asus.de
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1059 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 4096 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 36,1 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Bevor wir ein paar Impressionen der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II mit 4096 MB liefern, stellen wir unser Testmuster noch kurz im Detail vor. 


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Da sich ASUS bei seiner 4-GB-Version der GeForce GTX 680 DirectCU II strikt an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede hält, fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate wie gewohnt aus. Der 4096 MB große GDDR5-Videospeicher schaufelt dank seiner Taktfrequenz von 1502 MHz und des 256 Bit breiten Interfaces in der Sekunde bis zu 192,3 GB an Daten heran. Die Pixelfüllrate beläuft sich hingegen auf 36,1 Gigapixel pro Sekunde. 

asus geforce gtx 680 directcu 2 4gb cpuz

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU 4 GB und vergleichen diese mit der Referenz. 

 

Vergleich mit der Referenz 

ASUS GeForce GTX 680 DC II gegen die Konkurrenz
Modell NVIDIA GeForce GTX 680 ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4GB
Straßenpreis ab 400 Euro ca. 500 Euro
Homepage www.nvidia.de www.asus.de
Technische Daten
GPU GK104 GK104
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz 1006 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock) 1058 MHz 1058 MHz
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 4096 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek. 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D) 1536 (1D)
Texture Units 128 128
ROPs 32 32

Während die günstigste GeForce GTX 680 aktuell für rund 400 Euro zu haben ist, muss man für die doppelte Speichermenge und den ASUS-eigenen DirectCU-II-Kühler etwa 100 Euro mehr berappen. 

 

Das Sample im Detail

Mit einer Länge von gut 21 cm nimmt die 4-GB-Version der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II nicht mehr Platz ein als die Referenz. Rechnet man allerdings den Überstand des Kühlers hinzu, muss man im Gehäuse schon 23,5 cm einplanen. Um im Leerlauf oder geringer Last Strom zu sparen, taktet sich die Grafikkarte automatisch herunter. Im normalen Windows-Betrieb bedeutet dies Frequenzen von 324 bzw. 162 MHz. 

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1006 MHz
Speicher 162 MHz / 1502 MHz 
  Turbo 1058 MHz
Speicherausstattung Größe 4096 MB
  Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 21,0 cm
  Länge (inkl. Kühler) 23,5 cm
  Breite (inkl. Kühler) 14,5 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4,0 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 2x 6 Pin
  Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 3x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 80-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI 
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x QuickStart-Guide 
1x Treiber-CD 
1x Adapter Stromversorgung 

 


Optisch hat die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4 GB nicht mehr viel mit dem Referenzlayout der kalifornischen Grafikschmiede gemein. Der hersteller-eigene Dual-Slot-Kühler kommt im gewohnt schwarz-roten Look der DirectCU-Reihe daher. Auch tauschte man den Radiallüfter gegen ein Axial-System aus.

Der Kühler nimmt mit einer Höhe von gut 4 cm exakt zwei Slots in der Höhe ein. Um die Kühlung der Grafikkarte kümmern sich zwei 80-mm-Lüfter, drei bis zu 8 mm dicke Kupfer-Kapillare und zahlreiche Aluminiumfinnen. Die Abwärme der Grafikkarte wird im Gegensatz zur NVIDIA-Vorlage nicht nach draußen geschafft. Sie verbleibt im Gehäuse-Inneren und überlässt diese Aufgabe der Gehäuse-Kühlung.

Zur besseren Stabilität und Kühlung der Grafikkarte spendierte ASUS seiner GeForce GTX 680 DirectCU II rückseitig eine Backplate. Ansonsten gibt es hier im Vergleich zur Referenz keinerlei weiteren Einzelheiten zu erwähnen. 

Um die Grafikkarte mit ausreichend Strom zu versorgen, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden. Zusammen mit den 75 Watt, die über das PCIe-Interface zur Verfügung gestellt werden, könnte die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II damit theoretisch bis zu 225 Watt aus der Steckdose ziehen. 


Auf dem Slotblech stehen die üblichen Anschlüsse zur Verfügung. Hier warten zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DisplayPort-Anschluss auf ihre Verwendung. Zur besseren Durchlüftung der Grafikkarte sind zumindest auf der oberen Hälfte weitere Lüftungsschlitze angebracht. 

Wem die Leistung der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II zukünftig nicht reicht, der kann eine weitere, gleichwertige Grafikkarte mit passendem Mainboard einfach hinzustecken. Unser Testmuster besitzt dank der beiden SLI-Connectoren den Multi-GPU-Betrieb SLI. Offiziell wird 3-Way-SLI unterstützt. Theoretisch lassen sich aber auch vier 3D-Beschleuniger miteinander kombinieren.

Beim Lieferumfang zeigt sich ASUS leider nur sehr zurückhaltend und gibt seiner GeForce GTX 680 DirectCU II gerade einmal das Nötigste mit auf den Weg. Im Karton fanden wir neben der obligatorischen Treiber-CD und der Schnellstart-Anleitung lediglich noch einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte. 


Nimmt man den Dual-Slot-Kühler von unserem heutigen Testkandidaten herunter, so kommt ein eigenes Platinenlayout zum Vorschein, das hauptsächlich mit einer aufgemöbelten Spannungsversorgung und hochwertigen Bauteilen versehen wurde. 

Die Spannungsversorgung wird über 6+2-Phasen realisiert.

Die GK104-GPU läuft bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band und bringt stattliche 3,54 Milliarden Transistoren auf die Waage. Die GeForce GTX Titan bringt es hier sogar fast auf die doppelte Menge. 

Die drei Kupfer-Heatpipes liegen direkt auf dem Grafikprozessor auf und leiten dessen Abwärme an die zahlreichen Aluminiumfinnen weiter, wo sie anschließend von den beiden 80-mm-Axiallüftern an das Gehäuseinnere abgegeben wird. Die GDDR5-Speicherchips aus dem Hause Samsung müssen hingegen ohne zusätzliche Kühlung auskommen. 


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

 

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79 Deluxe
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 8 Pro 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX Titan (837/1502 MHz, 6144 MB)
NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 (1058/1250 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti (925/1350 MHz 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 650 (1058/1250 MHz, 1024/2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1050/1050/1500 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 314.09 Beta
AMD Catalyst 13.2 Beta 5

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

Futuremark 3DMark (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Compute Mark (Complex):

Unigine Valley (DX11):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Black Ops II (DX11):

Crysis Warhead (DX10):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

Far Cry 3 (DX11):

Hitman: Absolution (DX11):


Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II mit 4096 MB Speicher.

Messung: Stromverbrauch

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Schon die 2-GB-Version der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II, die wir allerdings als übertaktete TOP-Version testeten, konnte mit einer sehr guten Performance des Kühlers überzeugen. Die 4-GB-Version setzt ebenfalls auf diesen Kühler - allerdings in einer leicht abgewandelten Form. Trotzdem kann sich auch die Leistung sehen lassen. Im normalen 2D-Betrieb agierten die beiden 80-mm-Lüfter mit einer Geräuschkulisse von gerade einmal 35,4 dB(A) und konnten sich damit an die Spitze des Testfeldes setzen bzw. sich zu den leisesten Grafikkarten am Markt gesellen. Auch unter Last wurde die 50-dB(A)-Marke unterboten. Hier konnten wir unserem Sample einen Schallpegel von 48,9 dB(A) atestieren. Dies reichte ebenfalls für Platz 1.

Messung: Temperatur

Messung: Temperatur

Da sich die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede hält, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Leistungsaufnahme auf dem Level der Referenz bewegt. Die kleinen Abweichungen können durchaus der Messtoleranz in die Schuhe geschoben werden - oder aber unter Last einem anderen Verhalten im Boost-Takt. Während wir für unser Gesamtsystem im Windows-Betrieb 111,6 Watt gemessen haben, waren es unter Volllast 358,7 Watt. Die NVIDIA-Vorlage begnügt sich in diesen Disziplinen mit 107,9 respektive 355,3 Watt. 

Messung: Lautstärke

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Bei den Temperaturen kann der ASUS-eigene DirectCU-II-Kühler voll seine Muskeln ausspielen. Der Grafikchip behielt stets einen kühlen Kopf. Im 2D-Betrieb lag dieser bei sehr kühlen 34 °C, unter Last wuchsen die Temperaturen auf maximal 64 °C an. Damit gesellt sich unser Testmuster auch in dieser Disziplin zu den besten ihrer Art. 


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Mit dem neuen 3DMark versucht Futuremark vom Smartphone bis zum High-End-PC eine Vergleichbarkeit herzustellen. Dazu bietet man drei Presets an, die alle Performance-Bereiche in den verschiedenstens Settings abdecken sollen. Natürlich werden auch hier Technologien wie Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute verwendet. Über das Fire-Strike-Extrem-Setting lassen sich auch High-End-Karten an ihre Grenzen bringen.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark gelangt man über diesen Link.

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Unigine bietet mit dem Heaven-Benchmarks bereits eine gute Test-Plattform, die nun mit Valley noch erweitert bzw. verbessert wurde. Dazu hat man eine 64.000.000 Quadratmeter große Landschaft erschaffen, die von detaillierter Vegatation bis hin zu dynamischen Wetterbedingungen alle Anfoderungen an moderne GPUs stellt. Der integrierte Benchmark führt durch alle Testumgebungen und gibt somit einen recht guten Eindruck der Performance.

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Der Download des Unigine Valley ist direkt beim Hersteller möglich.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Mit Hilfe des ComputeMark versuchen wir die GPU-Computing-Performance genauer zu beleuchten. Der ComputeMark führt autoamtisch durch unterschiedliche Anwendungen, die ebenso unterschiedliche Anforderungen an die Hardware haben. Auf Basis der aktuellen DirectX-11-Compute-API können Nutzer die Compute-Leistung auf den Prüfstand stellen. Mit von der Partie ist unter anderem ein RayTracing-Test.

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Den ComputeMark könnt ihr direkt auf der Seite des Herstellers herunterladen.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit, sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

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Hitman: Absolution ist der direkte Nachfolger von Hitman: Blood Money. Der Hauptcharakter 47 brachte den ehemaligen FBI-Direktor Alexander Leland Cayne, um, der wiederum Teil einer größeren Geheimorganisation names Alpha Zerox war. Weder Diana, der Rest des ICA noch der Spieler selbst kennen den exakten Aufenthaltsort von 47. Es ist lediglich bekannt, dass er zuletzt ein asiatisch anmutendes Gebäude betreten hat. In Hitman: Absolution findet sich 47 inmitten einer  Verschwörung wieder und er muss feststellen, dass er von seinen ehemaligen Freunden verlassen und verraten worden ist. Hitman: Absolution basiert auf der Glacier-2-Engine und bringt auch aktuelle High-End-Karten an ihre Grenzen.

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ASUS überlässt es bei der 4-GB-Variante der GeForce GTX 680 DirectCU II seinen Käufern, an den Reglern für Chip und Speicher zu drehen, schließlich gibt es ab Werk kein einziges Megahertz mehr. In unseren Tests konnten wir kräftig an der Taktschraube drehen. Nach zahlreichen Stabilitäts- und Leistungstests waren schließlich stabile 1128 bzw. 1709 MHz möglich. Der Boost-Takt erhöhte sich von 1058 auf 1181 MHz ebenfalls sehr kräftig. Für den Speicher bedeutet dies ein Plus von satten 413 MHz und für den filigranen 28-nm-Chip immerhin 122 MHz. Damit liegt das Overclocking-Potential auf dem gleichen Niveau wie bei der kleineren 2-GB-Version (TOP), welche wir schon vor einigen Wochen testen konnten. Insgesamt ein sehr respektables Ergebnis.

Leistungsmäßig hatte das Overclocking wie folgt Einfluss:

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ASUS hat es wieder einmal mehr geschafft, eine schnelle und zugleich leise Grafikkarte zu zaubern. Zwar leistet die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II aufgrund der Standard-Taktraten, die NVIDIA seinen Boardpartnern mindestens vorschreibt, nicht mehr als die Referenz, kann dafür aber mit einem mächtigen Kühlsystem auf sich aufmerksam machen - sowohl was die Lautstärke als auch das Temperatur-Verhalten anbelangt. So zählt die in diesem Artikel getestete 4-GB-Version der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II zu den leisesten Grafikkarten am Markt. Mit einer Geräuschkulisse von gerade einmal 48,9 dB(A) bleibt sie weit von der magischen 50-dB(A)-Marke entfernt. Im 2D-Betrieb unterbietet sie sogar die 40-dB(A)-Marke. Die beiden 80-mm-Lüfter erzeugen hier einen Schalldruck von 35,4 dB(A). Keine Grafikkarte unseres Testfeldes blieb laufruhiger.

Trotzdem behält die filigrane 28-nm-GPU stets einen kühlen Kopf - und das mit gutem Abstand zu Referenz und Konkurrenz. Heizte sich der Grafikprozessor unseres Testmusters unter Volllast auf bis zu 64 °C auf, waren es im Leerlauf stattliche 30 °C weniger. Die Referenz heizte sich hier auf bis 80 °C hoch. Nachteil: Im Gegensatz zur NVIDIA-Vorlage wird die Abluft der Grafikkarte nicht aus dem Computer-Gehäuse hinausbefördert, sondern verbleibt im Gehäuse-Inneren. Diese Aufgabe muss die Gehäuse-Kühlung übernehmen. Da ASUS allerdings auf zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 80 mm setzt, ist das kein großes Geheimnis. 

Die Leistungsaufnahme bewegt sich auf dem Niveau der Referenz. Warum sollte dies auch anders sein, wenn sich ASUS für die Standardfrequenzen entschieden hat? Die kleinen Abweichungen, die sich in unseren Tests in dieser Disziplin ergeben haben, fallen durchaus noch in den Bereich der Messtoleranz bzw. sind einem unterschiedlichen Verhalten im Boost-Takt zuzuschreiben. Wer mehr aus seiner neuen Grafikkarte herausholen möchte, der muss selbst Hand anlegen. In unseren Overclocking-Tests erzielte das Sample durchaus respektable Werte. Wir konnten Chip und Speicher um 122 bzw. 413 MHz nach oben treiben. Nach zahlreichen Stabilitäts- und Leistungstests standen am Ende stabile 1128/1709 MHz auf dem Zähler. Der Boost-Takt erhöhte sich von ehemals 1058 auf 1187 MHz. Leistungsaufnahme, Lautstärke und Temperatur-Verhalten stiegen damit allerdings natürlich etwas an.

Beim Lieferumfang beschränkt sich ASUS leider nur auf das Wesentliche und gibt seiner 4-GB-Version der GeForce GTX 680 DirectCU II gerade einmal eine Schnell-Start-Anleitung, einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte und die obligatorische Treiber-CD mit auf den Weg. Ein Spielbundle ist leider nicht enthalten. Das hätte sicherlich nicht geschadet - zumal der Aufpreis im Vergleich zu günstigsten GeForce GT 680 beachtliche 100 Euro beträgt. Dafür bekommt man aber auch die doppelte Speichermenge, die sich zumindest in grafikstarken Titeln wie Hitman oder Far Cry 3 bemerkbar macht. 

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ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4096 MB
Straßenpreis ca. 500 Euro
Homepage www.asus.de
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1059 MHz
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 4096 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 36,1 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 35,4 dB(A)
Last-Modus 48,9 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 111,6 Watt
Last-Modus 358,7 Watt 
Temperaturen
Idle-Modus 34°C
Last-Modus 64 °C 

Die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II ist eine leistungsfähige Grafikkarte mit zugleich sehr leisem und starkem Kühlsystem, die sich allerdings strikt an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede halten muss, dafür aber auch ein sehr gutes Overclocking-Potential besitzt. Wer 40 Euro sparen möchte und ohnehin nicht in 2560x1600 Bildpunkten spielt, kann bedenkenlos zur 2-GB-Variante greifen. Wie beim kleineren (TOP)-Ableger zücken wir auch an dieser Stelle unseren Excellent-Hardware-Award:

EH Award

 

Alternativen? Gibt es nach oben und unten genug. Wer wert auf viele Features und ein brachiales Overclocking-Potential legt, der sollte noch etwas tiefer in die Tasche greifen und in die EVGA GeForce GTX 680 Classified investieren, die es inzwischen sogar in einer wassergekühlten Version gibt. Wer jedoch auf ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aus ist und auf die doppelte Speichermenge getrost verzichten kann, für den ist die Gigabyte GeForce GTX 680 OC 2GB zu empfehlen, die obendrein schon ab Werk höhere Taktraten mit sich bringt und für knapp über 400 Euro zu haben ist. 


Persönliche Meinung

Die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4 GB ist ein flotter Rechenkünstler für den echten Silent-Fan. Mit einer Geräuschkulisse von gerade einmal 48,9 dB(A) ist sie kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Unser CPU-Kühler übertönt die beiden 80-mm-Lüfter mit Leichtigkeit, wenngleich wir diesen für unsere Lautstärkemessungen eigentlich anhalten.  Trotzdem kann das Gespann aus zwei Axiallüftern und drei Heatpipes die Temperaturen im Vergleich zur Referenz deutlich drücken und so die Aussicht auf höhere Taktraten im Overclocking-Test verbessern, was auch geklappt hat, denn die Taktraten blieben in unseren Tests nur unwesentlich unterhalb der magischen 1,2-GHz-Marke. Mit etwas mehr Spannung, geht da sicherlich noch was!

Müsste ich mich heute aber für eine neue Grafikkarte entscheiden, würde ich eher nicht zur ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4GB greifen, auch wenn ich Fan besonders leiser Modelle und aufwendiger Kühlsysteme bin. Der Grund: Mein privater Monitor unterstützt maximal eine Auflösung von 1920x1200 Bildpunkte und ich spiele kaum grafiklastige Spiele wie Crysis 3 oder Far Cry. Meine derzeitigen Favoriten sind immer noch Portal 2 im Koop oder DiRt 3.

Ich würde mich eher für die 2-GB-Version entscheiden und die gesparten 40 Euro in die Umzugs- bzw. Reisekasse legen. (Andreas Stegmüller)

 

Positive Aspekte der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4 GB:

Negative Aspekte der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II 4 GB: