Kurztest: ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent

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asus hd7770 dc silentAMDs "Cape Verde"-GPUs besitzen eine sehr gute Energieeffizienz und lassen sich damit hervorragend leise kühlen. Dass dies auch komplett lautlos geht, zeigte bereits Sapphire bei seiner Radeon HD 7750 Ultimate (zum Test). Nun zog auch ASUS nach und stellte mit der Radeon HD 7750 DirectCU Silent einen passiven Ableger der Radeon HD 7750 in Dienst. Wie sich dieses Modell in unserem Test geschlagen hat, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

AMDs Radeon-HD-7700-Familie besitzt eine hervorragende Energieeffizienz und kann im Falle der Radeon HD 7750 mit einer maximalen Leistungsaufnahme von bis zu 55 Watt auf einen zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker verzichten. Die Versorgung über das PCIe-Interface genügt ihr. Nach der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate (zum Test) machte sich nun auch ASUS ans Werk und stellte einen komplett passiv gekühlten Ableger der flotten Grafikkarten der gehobenen Einstiegsklasse in Dienst.

Die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent verzichtet dabei auf einen Lüfter und macht lediglich mit zahlreichen Aluminiumfinnen und zwei dicken Kupfer-Heatpipes auf sich aufmerksam. Trotzdem nimmt das System zwei Slots in der Höhe ein und muss unter der Haube keinerlei Abstriche hinnehmen. So ist auch sie mit den üblichen 512 Streamprozessoren und dem 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher, der gewohnt über ein 128 Bit breites Interface angeschlossen ist, bestückt. Bei den Taktraten fährt ASUS ebenfalls keinen Gang zurück und hält sich strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede. Chip und Speicher agieren mit 800 respektive 1125 MHz.

Trotz des passiven Kühlsystems hat sich unter der Haube im Vergleich zur Referenz nicht viel getan. ASUS hat nicht zum Rotstift gegriffen und die ein oder andere Einheit gestrichen oder die Taktraten reduziert. Die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent verfügt über die üblichen 512 Streamprozessoren und kann auf den sonst üblichen 1024 MB großen Videospeicher samt 128-Bit-Interface zurückgreifen. Wie sich der kleine "Cape Verde Pro"-Chip, welcher bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band läuft, architektonisch zusammensetzt, haben wir bereits in unserem Launch-Artikel zur Radeon HD 7770 und Radeon HD 7750 aufgezeigt.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent
Straßenpreis ca. 100,00 Euro
Homepage ASUS-Produktseite
Technische Daten
GPU Cape Verde Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt 800 MHz
Speichertakt 1125 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 72,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 800 MHz
Textur Units 32
ROPs 16
Pixelfüllrate 12,8 Gigapixel
SLI/CrossFire -

Die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent hält sich strikt an die AMD-Vorlage, weswegen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate auf dem Niveau des Referenzlayouts liegen. Während der Speicher pro Sekunde bis zu 72,0 GB an Daten heranschafft, beläuft sich die Pixelfüllrate auf ihre üblichen 12,8 Gigapixel in der Sekunde. 

asus 

Leistungsmäßig dürfte sich die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent nicht von der Referenz absetzen - bei der Geräuschkulisse dürfte sie dies aufgrund der passiven Kühlung aber sehr wohl tun. Wie hingegen die Temperaturen ausfallen und was die Grafikkarte tatsächlich leistet, klären wir auf den nächsten Seiten.


Auf dem Datenblatt stellt man keinerlei Änderungen im Vergleich zur Referenz von AMD fest. Den standardmäßigen Dual-Slot-Kühler tauschte ASUS bei seiner Radeon HD 7750 DirectCU Silent allerdings gegen ein passives Modell aus.

Dieses nimmt zwar zwei Slots in der Höhe an Platz ein, verzichtet dafür auf den sonst üblichen 65-mm-Lüfter. Der Kühler beschränkt sich auf ein aufwendiges Heatpipe-System mit zwei dicken Kupfer-Kapillaren und zahlreichen Aluminiumfinnen.

Auch auf der Rückseite unseres Testmusters konnten wir keinerlei Unterschiede zur AMD-Vorlage ausfindig machen. Die Platine misst ihre üblichen 16,8 cm in der Länge. Das Kühlsystem schnappt sich allerdings ein klein wenig mehr Platz und ragt darüber noch weitere 2,5 Zentimeter hinaus. 

Auf der Slotblende warten ebenfalls die üblichen Anschlüsse. Hier stehen ein DVI-Ausgang, ein HDMI-Port und ein DisplayPort-Anschluss bereit. 

Beim Lieferumfang beschränkt sich der Hersteller leider nur auf das Wesentliche und gibt seiner Radeon HD 7750 DirectCU Silent lediglich eine Schnellstart-Anleitung sowie die obligatorische Treiber-CD mit auf den Weg. 


Befreit man unser Sample von seinem Kühlsystem, so kommt leider nur ein Standard-Layout zum Vorschein.

Die Spannungsversorgung wird über insgesamt vier Phasen realisiert. 

Von einer dicken Kupferplatte direkt über dem Grafikprozessor wird die Abwärme an die beiden bis zu 8 mm dicken Kupfer-Heatpipes an die zahlreichen Aluminiumfinnen abgegeben. Von dort aus muss sich die Gehäuse-Belüftung um den Abtransport aus dem Computer-Gehäuse kümmern.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Streng genommen hätten wir an dieser Stelle auf die Diagramme verzichten können, verrichtet die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent doch nahezu lautlos ihre Dienste und liegt so sowohl im Leerlauf wie auch unter Last jeweils auf dem vordersten Rang. Zum Vergleich: Unser Pressesample der Radeon HD 7750 erzeugte hier noch eine Geräuschkulisse von runden 34,0 bzw. 50,1 dB(A).

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strom-last

Die Leistungsaufnahme fällt im 2D- und 3D-Betrieb ebenfalls geringfügig niedriger aus, wenn auch die Vorteile in den Bereich der Messungenauigkeit fallen dürften. Während die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent im normalen Windows-Betrieb gemeinsam mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems bis zu 99,6 Watt aus der Steckdose saugte, waren es unter Last schon bis zu 220,4 Watt. Die Referenz genehmigte sich hier 96,6 bzw. 220,7 Watt. 

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temp-last

Da die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU II Silent auf einen aktiven Lüfter verzichtet und die Kühlung lediglich den beiden Heatpipes sowie den zahlreichen Aluminiumfinnen überlässt, fallen die Temperaturen deutlich höher aus als wir es bislang von einer Radeon HD 7750 gewohnt waren. Im Leerlauf schaffte es die Zwei-Slot-Kühlung den Grafikprozessor noch auf angenehme 36 °C herunter zu kühlen. Unter Last schnellte dieser Wert aber auf bis zu 71 °C herauf. Gefährlich für die Grafikkarte ist dieser allerdings noch nicht, zumal die Referenz ihren Chip gerade einmal drei Grad Celsius kühler halten konnte. 


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent ist nicht die erste Radeon HD 7750, die auf den sonst üblichen 65-mm-Lüfter verzichtet und die Kühlung lediglich zahlreichen Aluminiumfinnen sowie zwei Kupfer-Kapillaren überlässt und ihren Grafikprozessor sowie die Speicherchips komplett passiv kühlt. Sapphire tat dies mit seiner Radeon HD 7750 Ultimate vor einigen Wochen auch schon. Viel nehmen sich die beiden Grafikkarten nicht.

Beide Modelle verrichten natürlich nahezu lautlos ihre Dienste. Ein Spulenpfeifen oder sonstige nervige Nebengeräusche konnten wir während unserer Tests bei beiden Karten nicht feststellen. Bei den Temperaturen liegen die zwei Konkurrenten ebenfalls gleich auf. Die ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent wurde bis zu 71 °C warm. Im Leerlauf sogar nur maximal 36 °C. Bei der Leistungsaufnahme konnte sich unser heutiger Testkandidat ebenfalls von der AMD-Vorlage etwas absetzen und zog geringfügig weniger aus der Steckdose. Wir hatten 99,6 bzw. 220,4 Watt zu 96,9 bzw. 220,7 Watt gemessen.

Leistungsmäßig konnten wir keinerlei Sprünge feststellen, verrichten die 512 Streamprozessoren und der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher, welcher wie gewohnt über einen 128 Bit breiten Datenbus angeschlossen war, mit den üblichen Frequenzen von 800/1125 MHz ihre Dienste. Bei der Leistung bringt die Radeon HD 7750 schon ab Werk nur ausreichende Performance für aktuelle Spieletitel mit sich. Vor allem Metro 2033 oder Crysis Warhead liefen in hohen Auflösungen und mit hinzugeschalteten AA/AF nicht wirklich flüssig.

Beim Lieferumfang beschränkte sich ASUS bei seiner DirectCU Silent-Version der Radeon HD 7750 leider nur auf das Wesentliche und gab seinem jüngsten "Cape Verde Pro"-Zuwachs gerade einmal einen Quick-Start-Guide samt Treiber-CD mit auf den Weg. Lediglich noch ein DVI/VGA-Adapter war im Karton zu finden. Preislich mussten zu Redaktionsschluss gut 100 Euro eingeplant werden. Damit belief sich der Aufpreis zum günstigsten Ableger der Radeon HD 7750 auf immerhin 20 Euro. Im Hinblick auf die Lautstärke durchaus zu verschmerzen.

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ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent
Straßenpreis ca. 100,00 Euro
Homepage ASUS-Produktseite
Technische Daten
GPU Cape Verde Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt 800 MHz
Speichertakt 1125 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 72,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 800 MHz
Textur Units 32
ROPs 16
Pixelfüllrate 12,8 Gigapixel
SLI/CrossFire -
Lautstärke
Idle-Modus 0 dB(A) - passiv
Last-Modus 0 dB(A) - passiv 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 99,6 Watt
Last-Modus 220,4 Watt 
Temperaturen
Idle-Modus 36 °C
Last-Modus 71 °C 

Die ASUS Radeon HD 7770 DirectCU Silent ist eine lautlose Grafikkarte mit ausreichend Performance für aktuelle Spieletitel. Der Lieferumfang fällt jedoch sehr gering aus. Für zukünftige Spiele sollte man hier und da die Bildqualität etwas zurückschrauben.

Positive Aspekte der ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent:

  • Sowohl im 2D- wie auch 3D-Betrieb lautlos
  • Ausreichend schnell

Negative Aspekte der ASUS Radeon HD 7750 DirectCU Silent:

  • Sehr geringer Lieferumfang