XXL-Test: Sieben GeForce-GTX-660-Ti-Karten auf einen Streich

Veröffentlicht am: von

In den letzten Tagen hatten die Hardwareluxx-Redakteure viel zu tun. Vor allem dann, wenn man im eigentlichen Sommerloch einen Blick in das Grafikkarten-Ressort riskiert. Hier stand jüngst nicht nur der Test zur PowerColor Radeon HD 7990 Devil 13 auf dem Plan, sondern auch einer zur neuen NVIDIA GeForce GTX 660 Ti, deren Launch-Artikel wir erst vor kurzem veröffentlichen durften. Auch wenn wir darin neben dem Pressesample bereits drei Boardpartner-Modelle testen konnten, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Um diesem ein Stückchen näher zu kommen, haben wir insgesamt sieben weitere Ableger verschiedenster Hersteller zu uns in die Redaktion gerufen. In diesem Test widmen wir uns GeForce-GTX-660-Ti-Modellen von EVGA, Gainward, Gigabyte, KFA², MSI, Palit und Point of View.

Seit dem Wegfall der Hardwareluxx [Printed] gab es im Grafikkarten-Ressort keine größeren Vergleichstests mehr, in denen wir mehrere Grafikkarten auf einmal gegeneinander antreten ließen. Hier und da stellten wir trotzdem bis zu vier Modelle einer Serie gegenüber. Nun sind es gleich sieben auf einen Streich. Passend nach dem Start der GeForce GTX 660 Ti, die NVIDIA erst Mitte August gegen AMDs Radeon HD 7950 ins Rennen schickte, haben wir uns für eine kleine Marktübersicht entschieden und insgesamt sieben Ableger verschiedenster Hersteller in die Redaktion berufen. Alle Probanden können sich von der NVIDIA-Vorlage absetzen, indem sie wahlweise mit höheren Taktraten auf sich aufmerksam machen oder aber mit einem eigenen Kühlsystem bestückt sind. Auch zwei Vertreter mit größerem Videospeicher sind mit am Start.

Wir haben der EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+, der MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition, der Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged, der KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC und der Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream kräftig auf den Zahn gefühlt. Die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom darf hierbei aber natürlich ebenfalls nicht fehlen. Bevor wir jedoch einen näheren Blick auf die Testkandidaten werfen und alle sieben Modelle durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, stellen wir die Architektur der GeForce GTX 660 Ti noch einmal kurz in den Vordergrund.

Wie viele aktuelle Grafikchips von NVIDIA basiert auch die GeForce GTX 660 Ti auf der neuen „Kepler“-Architektur und baut damit auf der GK104-GPU auf. Diese läuft bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren bei TSMC vom Band und muss rund 3,54 Milliarden Transistoren unterhalten. Im Vergleich zum amtierenden NVIDIA-Flaggschiff im Single-GPU-Bereich - der GeForce GTX 680 - müssen allerdings kleinere Abstriche bei der Anzahl der Einheiten gemacht werden. Die Verwandtschaft zur GeForce GTX 670 ist allerdings nicht abzustreiten. Wie bei der GeForce GTX 670 sind auch bei der GeForce GTX 660 Ti 1344 Shadereinheiten vorhanden. Diese organisieren sich wie gewohnt in sieben SMX-Cluster, die jeweils mit 192 skalaren Einheiten und je 16 Textureinheiten ausgestattet sind. Daraus resultieren insgesamt 112 TMUs.

Beim Speicherinterface griff NVIDIA aber doch zum Rotstift. Diesem zum Opfer gefallen ist ein 64-Bit-Controller. Der 2048 MB große Videospeicher, der der Referenz zur Verfügung steht, bindet somit nur noch über 192 Datenleitungen an. Durch den Wegfall sinkt auch die Anzahl der Rasterendstufen um acht Einheiten – 24 ROPs blieben erhalten. Bei der GeForce GTX 680 und GTX 670 war das Interface noch 256 Bit breit.

Eine weitere Parallele zur GeForce GTX 670 ist bei den Taktraten zu finden. Wie beim nächst größeren Bruder schreibt die kalifornische Grafikschmiede auch hier Frequenzen von mindestens 915 respektive 1502 MHz vor. Einen Boost-Takt, der zumindest den Takt des Grafikprozessors bei entsprechender Auslastung erhöht, gibt es bei der GeForce GTX 660 Ti ebenfalls. Dieser erhöht sich auf mindestens 980 MHz. Damit erzielt NVIDAs Mittelklasse-Grafikkarte, die im Bereich der 300-Euro-Klasse anzutreffen ist, eine Speicherbandbreite von 144,2 GB/Sek. Die Pixelfüllrate beläuft sich hingegen auf 22,0 Gigapixel. Die maximale Leistungsaufnahme beziffern die Kalifornier auf 150 Watt – 20 Watt unterhalb der GeForce GTX 670.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

GeForce GTX 660 Ti Modelle im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 660 Ti EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC
Straßenpreis ab 270 Euro ab 310 Euro ab 295 Euro ab 290 Euro
Homepage www.nvidia.de www.evga.com www.gainward.com www.gigabyte.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 915 MHz (Boost: 980 MHz) 980 MHz (Boost: 1059 MHz) 1006 MHz (Boost: 1085 MHz) 1033 MHz (Boost: 1111 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1527 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 3072 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 192 Bit 192 Bit
Speicherbandbreite 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D)
Textur Units 112 112 112 112
ROPs 24 24 24 24
Pixelfüllrate 22 GPixel/Sek. 23,5 GPixel/Sek. 24,1 GPixel/Sek. 24,8 GPixel/Sek.
TDP 150 Watt 150 Watt 150 Watt 150 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI

Und die nächsten vier Testkandidaten: 

GeForce GTX 660 Ti Modelle im Überblick
Modell KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream PoV GeForce GTX 660 Ti UltraCharged
Straßenpreis ab 320 Euro ab 285 Euro ab 290 Euro ab 290 Euro
Homepage www.kfa2.com www.msi-computer.de www.palit.biz www.pointofview-online.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1006 MHz (Boost: 980 MHz) 1020 MHz (Boost: 1098 MHz) 1006 MHz (Boost: 1085 MHz) 1033 MHz (Boost: 1111 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1527 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3072 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 192 Bit 192 Bit
Speicherbandbreite 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 146,6 GB/Sek. 144,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D)
Textur Units 112 112 112 112
ROPs 24 24 24 24
Pixelfüllrate 24,1 GPixel/Sek. 24,5 GPixel/Sek. 24,1 GPixel/Sek. 24,8 GPixel/Sek.
TDP 150 Watt 150 Watt 150 Watt 150 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI

Alle Testkandidaten können ab Werk mit höheren Taktraten aufwarten. Während sich EVGA bei seiner GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ nicht ganz so aggressiv zeigte und Chip und Speicher standardmäßig mit 980 respektive 1502 MHz antreibt, arbeiten die Modelle von Point of View oder Gigabyte mit einem Chiptakt von 1033 MHz etwas schneller. Den Speicher seiner GeForce GTX 660 Ti Phantom befeuert Gainward mit 1527 MHz - alle anderen Hersteller (Ausnahme: Palit) halten sich hier strikt an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede. Bei der Speicherausstattung sind ebenfalls Unterschiede ausfindig zu machen. Hier sind Modelle in der Übersicht zu finden, die mit den gewohnten 2048 MB ausgestattet sind, aber auch welche, die mit einem Gigabyte mehr bestückt wurden. Beim Kühlsystem setzen mit Ausnahme von Point of View und EVGA alle Hersteller auf eigene Lösungen. Diese nehmen in der Regel zwei Slots in der Höhe an Platz ein - einzig die Phantom von Gainward fällt da etwas aus dem Raster.

Werfen wir nun einen näheren Blick auf die Testkandidaten. 


Der erste Testkandidat unseres sieben Karten starken Roundups ist die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+. Sie muss zwar mit dem Referenzkühler vorliebnehmen, kann dafür aber mit höheren Taktraten und einem größeren Videospeicher aufwarten. Während unser Referenzmodell noch auf 2048 MB zurückgreifen konnte, besitzt der EVGA-Ableger 1024 MB mehr auf der Brust und bringt es damit auf insgesamt 3072 MB Speicher. Die Taktraten liegen bei runden 980 MHz (Boost 1059 MHz). Der Speicher wird allerdings weiterhin mit seinen standardmäßigen 1502 MHz befeuert.

evga-gtx660ti-sc

Damit liegt die Speicherbandbreite mit 144,2 GB/Sek. auf altbekanntem Niveau. Da die kleine 28-nm-GPU allerdings etwas schneller unterwegs ist, leistet sie geringfügig mehr: Die Pixelfüllrate liegt hier bei 23,5 Gigapixel pro Sekunde. 

Mit Ausnahme des EVGA-eigenen Aufklebers erinnert die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ stark an die Vorlage von NVIDIA. Im Vergleich zur normalen SuperClocked-Version, welche wir bereits pünktlich zum Start der neuen NVIDIA-Grafikkarte testen konnten, hat sich unter der Haube ein klein wenig getan. Hier sind nicht mehr 2048 MB GDDR5-Videospeicher verbaut, sondern mit 3072 MB 50 Prozent mehr. Auch die Taktraten fallen höher aus als bei der Referenz, orientieren sich aber an denen der bereits bekannten EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked.

Rückseitig hat EVGA seinem jüngsten "Kepler"-Ableger eine Backplate spendiert. Diese soll nicht nur die Stabilität der Grafikkarte im Gehäuse erhöhen, sondern auch die Temperaturen der Platine verbessern. In der Praxis ist das aber eher nur Optik, als dass es einen wirklichen Nutzen (im Bezug auf die Temperaturen) hätte. 

Beim Lieferumfang fährt EVGA bei seiner GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ kräftig auf und gibt ihr das meiste Zubehör mit auf den Weg. Man beschränkt sich nicht auf die bloße Zugabe eines Quick-Start-Guides samt Treiber-CD, sondern liefert auch ein schickes Poster, ein Gehäuse-Badge, die nötigen Adapter für die Stromversorgung und Anschlüsse sowie die Vollversion von Borderlands 2 als Download-Gutschein mit. 


Testkandidat Nummer 2 entstammt dem Hause Gainward und gesellt sich zur altbekannten Phantom-Reihe. Wie bei bisherigen Familienmitgliedern kann auch der Ableger der GeForce GTX 660 Ti mit dem hauseigenen Kühlsystem punkten. Entgegen der Referenz begnügt sich dieser allerdings nicht mit zwei Slots in der Höhe, sondern erlaubt sich etwas mehr Platz. Gute 2,5 Slots müssen für die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom eingeplant werden. Auch unter der Haube hat sich ein klein wenig getan, denn auch hier hat der Hersteller etwas an den Reglern für Chip und Speicher gedreht. Während letzterer es auf 1527 MHz bringt, arbeitet die kleine 28-nm-GPU mit flotten 1006 MHz, dank Turbo-Boost gerne auch mit 1111 MHz. Bei den restlichen Eckdaten hat sich allerdings nichts weiter getan. Unserem Testmuster stehen die gewohnten 2048 MB zur Seite.

gainward gtx660

Speicherbandbreite und Pixelfüllrate der Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom liegen somit bei 146,6 GB bzw. bei 24,1 Gigapixel pro Sekunde.

Die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom gesellt sich optisch zu ihren bisherigen Familienmitgliedern und versteckt die beiden Axiallüfter in einem 2,5 Slot hohen Kühlsystem zwischen zahlreichen Aluminiumfinnen und dicken Kupfer-Heatpipes. In der Vergangenheit konnte Gainward damit die Herzen leidgeplagter Silent-Fans höher schlagen lassen. Ob das auch beim neusten "Kepler"-Ableger gelungen ist, erfährt man nur wenige Seiten weiter.

Um die Grafikkarte mit ausreichend Strom versorgen zu können, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden. Damit könnte der 3D-Beschleuniger theoretisch bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert NVIDIA allerdings auf lediglich rund 150 Watt. Damit bietet die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom also ausreichend Luft für noch höhere Taktraten als die ab Werk eingestellten 1006/1527 MHz.

Die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom ist mit einem Preis von knapp 290 Euro etwas teurer als die Konkurrenz. Den Aufpreis wettmachen sollen allerdings nicht nur die höheren Taktraten und das eigene Kühlsystem. Auch bei den Dreingaben hält sich der Hersteller nicht zurück. Hier legt Gainward neben einem Quick-Start-Guide, einer Treiber-CD und allen nötigen Adaptern auch die Vollversion von Borderlands 2 mit in den Karton. Andere Hersteller zeigen sich hier nicht ganz so großzügig. 


Die Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC betritt als dritter Testkandidat das Testfeld und kann wie alle bisherigen Vertreter mit einem kleinen Taktupgrade sowie einem eigenen Kühlsystem auf sich aufmerksam machen. Während NVIDIA Taktraten von 915 bzw. 1502 MHz vorsieht, agiert die Gigabyte-Karte mit 1033/1502 MHz. Der sonst übliche Dual-Slot-Kühler musste ebenfalls einem eigenen Modell weichen. Hier setzt Gigabyte gewohnt auf eine Dual-Slot-Lösung samt zweier 100-mm-Axiallüfter, zwei 6 mm dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen direkt über der GPU. Die hitzigen Spannungswandler sind im Kühlsystem ebenfalls integriert worden.

gigabyte-gtx-660ti-oc 

Die Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC leistet etwas mehr als die Referenz. Ihr 2048 MB großer GDDR5-Videospeicher, welcher wie gewohnt über ein 192 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, schaufelt pro Sekunde bis zu 144,2 GB an Daten heran, die Pixelfüllrate beläuft sich auf 24,8 Gigapixel. 

Die beiden Axiallüfter der Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC fallen mit einem Durchmesser von jeweils 100 mm nicht gerade klein aus. Unterstützt werden sie von zahlreichen Aluminiumfinnen und zwei dicken Kupfer-Heatpipes, die über einen Radius von gut 3 mm verfügen. Insgesamt verspricht sich Gigabyte mit dieser Lösung nicht nur niedrigere Temperaturen bei Chip und Speicher, sondern vor allem auch ein deutlich leiseres Betriebsgeräusch.

Die Platine der Gigabyte-Karte misst in der Länge knapp 21,5 cm. Der Kühler ragt allerdings noch drei Zentimeter darüber hinaus. SLI-Unterstützung und zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker sind auch hier mit an Bord. 

Die beiden Kupfer-Heatpipes, die sich über das gesamte Printed Circuit Board (PCB) der Grafikkarte erstrecken, liegen zur besseren Kühlung direkt auf der filigranen 28-nm-GPU auf und sollen so deren Abwärme schneller aufnehmen und an die zahlreichen Aluminiumfinnen, die direkt darüber liegen, weiterleiten. Um den endgültigen Abtransport der Abwärme kümmern sich zum Schluss die beiden 100-mm-Lüfter in Axialbauweise. Entgegen der Referenz verbleibt die heiße Luft allerdings im Computer-Gehäuse und wird nicht nach außen befördert. 


Von KFA² erreichte uns ein wahrer Exot der GeForce-GTX-660-Ti-Karten. Denn während die bisherigen Vertreter mit dem Standard-PCB versehen wurden, besitzt die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC die Platine der GeForce GTX 680 und kann demzufolge mit einer 9-phasigen Spannungsversorgung aufwarten. Auch bei den Stromanschlüssen finden sich Unterschiede. Hier tauschte der Hersteller einen der beiden 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse gegen ein 8-Pin-Modell aus. Der Testkandidat kann damit bis zu 300 Watt aus dem Netzteil ziehen. Neben dem Speicherupgrade auf 3 GB erhöhte KFA² auch die Taktraten, beschränkt sich aber wie Gainward und die auf der nächsten Seite vorgestellte Palit-Karte auf 1006 bzw. 1502 MHz für Chip und Speicher. Zu guter Letzt tauschte auch KFA² den Referenzkühler gegen einen eigenen aus. Dieser ist mit gleich zwei 90-mm-Lüftern in Axial-Bauweise ausgestattet und wird von vier 6-mm-Heatpipes sowie von zahlreichen Aluminiumfinnen unterstützt.

kfa-gtx660ti

Die Speicherbandbreite liegt trotz des größeren Speichers unverändert bei 144,2 GB/Sek. - KFA² drehte hier leider nicht weiter an der Taktschraube, wie man dies zumindest beim Grafikprozessor tat. Da dieser mit deutlich schnelleren 1006 MHz agiert, fällt zumindest die Pixelfüllrate höher aus. 24,1 Gigapixel in der Sekunde sind es hier. 

Die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC ist der Exot unserer heutigen Testkarten. Während die restlichen Kandidaten des heutigen Testfeldes mit dem bereits bekannten Layout auf sich aufmerksam machen, setzt KFA² bei dieser Variante auf das PCB der GeForce GTX 680. Der größere Platz ermöglicht somit ein aufwendiges Kühlsystem. Hier setzt man auf zahlreiche Aluminiumfinnen, dicke Kupfer-Heatpipes und zwei große Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 90 mm. 

Wie bei der GeForce GTX 680 müssen auch an die EX-OC-Edition der GeForce GTX 660 Ti von KFA² zwei zusätzliche Stromstecker an den 3D-Beschleuniger angeschlossen werden. Einer der sonst üblichen 6-Pin-Stecker musste allerdings einem 8-Pin-Modell weichen. Damit könnte sich die Grafikkarte 75 Watt mehr genehmigen als die bisherigen Vertreter. 

Während die Referenz der GeForce GTX 660 Ti mit fünf Phasen vorliebnehmen muss, stellt das Modell aus dem Hause KFA² gleich neun Phasen bereit. Ob das Overclocking-Potential damit weiter ausgedehnt werden kann, klären wir auf den nachfolgenden Seiten. 


Lange nicht mehr im Test hatten wir Grafikkarten aus dem Hause MSI. Nun versorgten uns die Taiwanesen mit ihrem neusten Ableger: Der MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition. Zu ihren Highlights zählen der TwinFrozr-Kühler der vierten Generation, ein hochwertiges PCB mit teuren Bauteilen und leicht höhere Frequenzen von 1020 respektive 1502 MHz. Der TwinFrozr-IV-Kühler besitzt zwei 75-mm-Lüfter, nimmt zwei Slots in seiner Höhe ein und bringt es auf insgesamt vier bis zu 8 mm dicke Kupfer-Heatpipes. Zahlreiche Aluminiumfinnen direkt über dem Grafikprozessor dürfen aber auch hier nicht fehlen.

msi-gtx660ti

Während die bisher vorgestellten Testkandidaten mit 980 oder 1006 MHZ angetrieben wurden, arbeitet der MSI-Proband mit 1020 MHz etwas schneller. Damit beläuft sich die Pixelfüllrate auf 24,5 Gigapixel in der Sekunde. Da sich der 2048 MB große Speicher allerdings mit 1502 MHz begnügen muss, fällt die Speicherbandbreite nicht höher aus. Sie liegt weiterhin bei 144,2 GB/Sek. 

MSI hat den TwinFrozr-Kühler in den letzten Jahren immer weiter vorangetrieben und weiterentwickelt. Inzwischen ist man in der vierten Generation angekommen. Grundlegend vertraut man die Kühlung aber noch immer dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen sowie zwei Axiallüftern an. Letztere haben im Falle der GeForce GTX 660 Ti einen Durchmesser von 75 mm.

Die Dual-Slot-Blende der MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition ist mit insgesamt drei verschiedenen Anschlüssen geschmückt. Hier warten nicht nur zwei DVI-Ausgänge auf ihre Verwendung, sondern genau wie bei der Referenz und allen anderen Modellen der bislang vorgestellten Testkandidaten auch ein HDMI-Port und ein DisplayPort-Anschluss. 

Zur Power-Edition von MSI zählen auch die hochwertigen Bauteile der MilitaryClass-Reihe. Hier stehen somit hochwertige HiCaps und Solid-State-Kondensatoren zur Verfügung. Auch stellt unser Testmuster insgesamt sieben Phasen zur Spannungsversorgung bereit.


Palit hat uns ebenfalls mit einer Eigenlösung der GeForce GTX 660 Ti versorgt. Die Jetstream-Edition bekam den aus der Serie üblichen Dual-Slot-Kühler aufgeschnallt, der im Vergleich zu anderen Karten der Reihe leicht überarbeitet wurde. Auf dessen Feature-Liste stehen neben einigen Aluminiumfinnen auch drei 6-mm-Heatpies und zwei 90-mm-Lüfter. Unter der Haube gibt es ebenfalls höhere Frequenzen. Die Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream wirft hier 1006/1502 MHz in die Waagschale.

palit gtx660ti

Die Verwandtschaft der Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream zur Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom ist nicht abzustreiten - zumindest unterhalb der beiden Kühlsysteme. Aufgrund der identischen Frequenzen von 1006/1502 liegen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate beider Grafikkarten auf dem gleichen Niveau: Bei 146,6 GB/Sek. bzw. 24,1 Gigapixel pro Sekunde. 

Während allerdings Gainward bei seiner Phantom die Lüfter versteckt, muss man sie bei der Jetstream-Edition von Palit nicht lange suchen. Diese besitzen beide einen Durchmesser von jeweils 90 mm. 

Bei den Modellen mit Referenzkühler ist die Verlängerung des PCBs durch den Kühler rückseitig meist abgeschlossen. Bei der Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream ist das nicht so. Hier finden sich zu besseren Durchlüftung der Grafikkarte zahlreiche Lüftungsschlitze. Das PCB selbst misst hingegen die gewohnten 17,5 cm in der Länge. 

Entgegen Gainward oder KFA² zeigt sich Palit beim Lieferumfang nicht ganz so großzügig und beschränkt sich hierbei leider nur auf das Wesentliche. Der Grafikkarte liegen gerade einmal ein Quick-Start-Guide, ein VGA-Adapter und zwei weitere Adapter bei. Auf eine Treiber-CD muss man sogar verzichten. Zumindest lag unserem Testmuster keine bei. 


Die Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged ist unser siebter und letzter Testkandidat des heutigen Artikels. Im Gegensatz zu den Modellen von MSI, Gigabyte, Palit, KFA² und Gainward, muss sich dieser allerdings beim Kühlsystem strikt an die Vorgaben von NVIDIA halten und mit dem Referenzkühler der Kalifornier vorliebnehmen. Um sich dennoch absetzen zu können, erhöhte Point of View die Taktraten und treibt seinen jüngsten GK104-Ableger mit Frequenzen von 1033 MHz an. Der Boost-Takt liegt in diesem Fall bei mindestens 1111 MHz. Der 2048 MB große Videospeicher, der sich weiterhin aus schnellen GDDR5-Chips zusammensetzt und über einen 192 Bit breiten Datenbus kommunizieren darf, arbeitet mit den von NVIDIA spezifizierten 1502 MHz.

pov-gtx660ti

Die Taktraten der Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged liegen auf dem gleichen Niveau wie die der GeForce GTX 660 Ti OC von Gigabyte. Speicherbandbreite und Pixelfüllrate liegen somit ebenfalls bei 144,2 GB/Sek. bzw. bei 24,8 Gigapixel in der Sekunde.

Wie viele GeForce-Karten aus dem Hause Point of View muss sich auch die UltraCharged-Edition der GeForce GTX 660 Ti mit dem Referenzkühler der Kalifornier begnügen. Lediglich das Design wurde durch das Anbringen eigener Aufkleber angepasst. Der 65 mm große Radiallüfter blieb ihr allerdings erhalten.

Wie jede andere GeForce GTX 660 Ti unseres heutigen Testfeldes unterstützt auch dieser Ableger SLI und erlaubt somit die Kombination mehrerer, gleichwertiger 3D-Beschleuniger im Multi-GPU-Betrieb. Dank der beiden SLI-Connectoren lassen sich zwei 3D-Beschleuniger ins System stecken, sofern man ein entsprechendes SLI-Mainboard besitzt. 

Standard ist nicht nur das Kühlsystem. Auch die Platine der Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged weicht nicht von der NVIDIA-Vorlage ab und bietet somit insgesamt fünf Phasen, die dicken Aluminiumfinnen auf den hitzigen Spannungswandlern der Grafikkarten und die beiden 6-Pin-Buchsen für die Stromversorgung.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

laut-idle

laut-last

Während in den letzten Jahren das Augenmerk auf die pure Leistung einer Grafikkarte gelegt wurde, ist die Lautstärke des Kühlsystems heute ein deutlich wichtigeres Kaufkriterium bei vielen Nutzern geworden. Die NVIDIA GeForce GTX 660 Ti zählt schon ohne Umbaumaßnahme seitens der Boardpartner zu einem Modell, das zwar nicht zu den lautesten Modellen zählt, aber dennoch ihre Dienste noch leiser verrichten könnte. Zumindest MSI, Gainward, Gigabyte und KFA² haben es mit Bravour gemeistert - sie bleiben selbst unter Volllast unter der magischen 50-dB(A)-Marke. Die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC zählt mit einer Geräuschkulisse von gerade einmal 47,8 dB(A) sogar zu den leisesten 3D-Beschleunigern überhaupt. Etwas schlechter schnitten die Modelle mit Referenzkühler und die Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream ab. Letztere erreichte einen Schallpegel von bis zu 50,5 dB(A), blieb somit aber noch immer hinter der Referenz zurück, die bis zu 50,9 dB(A) erzeugte. Insgesamt eine Entwicklung des Marktes in die richtige Richtung!

strom-idle

strom-last

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung unserer heutigen Testkandidaten fällt deren Leistungsaufnahme höher aus, als wir es bislang von einer NVIDIA GeForce GTX 660 Ti gewohnt waren. Während die EVGA GeForce GTX 660 Ti mit 302,9 Watt nur geringfügig mehr aus dem Netzteil zog als die Referenz, genehmigte sich die Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC mit 332,6 Watt schon deutlich mehr - verfügt aber auch über deutlich höhere Taktraten. Im guten Mittelfeld liegen hier die Modelle von Point of View, Gainward, Palit und KFA². Im normalen 2D-Betrieb liegen alle Probanden dicht beieinander: Werte zwischen 105,7 bis hin zu 108,9 Watt (gemessen am Gesamtsystem) haben wir gemessen. 

temp-idle

temp-last

Viele der Kühlsysteme sollen nicht nur für ein deutlich niedrigeres Betriebsgeräusch sorgen, sondern zugleich für niedrigere Temperaturen. Einigen Modellen ist das in unserem Test durchaus gelungen. Während die Referenz hier Temperaturen von bis zu 77 °C vorlegte, werden die MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition, die Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraChraged und die Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream mit einem Maximal-Wert von jeweils 78 °C rund ein Grad wärmer. Alle anderen Modelle blieben mit Höchstwerten von bis zu 73 °C deutlich kühler. Die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC begnügt sich sogar mit sehr kühlen 66 °C. Im normalen Windows-Betrieb liegen auch hier alle Probanden ziemlich eng beieinander. Temperaturen zwischen 36 und 39 °C haben wir gemessen.

Keine der sieben GeForce-GTX-660-Ti-Karten, die wir uns in diesem Artikel vorgenommen haben, erreicht kritische Temperaturen oder stört bei der abendlichen Zockerei. Alle Probanden konnten sich unter Last jeweils vor die Referenz setzen - wenngleich es einige nur ganz knapp geschafft haben. Wer eine leise und zugleich schnelle Grafikkarte sucht, der sollte die Modelle von Gainward, Gigabyte, MSI und KFA² näher ins Auge fassen. Zwar liegt das Betriebsgeräusch dieser Karten auf einem sehr guten Niveau, meist geht dies aber auf Kosten der Temperatur. Mit 78 °C wurden manche dieser Vertreter gar wärmer als die Referenz. Besonders hervorheben müssen wir hier die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC. Sie zählt nicht nur zu den leisesten Grafikkarten am Markt überhaupt, sondern bleibt unterm Strich selbst unter Volllast auch noch gute zwölf Grad kühler als die Referenz. 


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

3dmark11_2_rs 3dmark11_1_rs
3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

3dmark11-entr

3dmark11-entr

3dmark11-entr


Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

luxmark-1-rsluxmark-2-rs

luxmark-3-rsluxmark-4-rs

Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

luxmark


Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

Crysis1_rsCrysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

witcher2-1680

witcher2-1680

witcher2-1680

witcher2-1680

witcher2-1680

witcher2-1680


Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs
ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Call of Duty: Modern Warfare 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

cod-1680

cod-1680

cod-1680


Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680


Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs
ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

 


Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

crysis2-1680 

crysis2-1680 

crysis2-1680 

crysis2-1680 

crysis2-1680 

crysis2-1680 


Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

skyrim-1680 

skyrim-1680 

skyrim-1680 

skyrim-1680 

skyrim-1680 

skyrim-1680 


Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

metro-1680

metro-1680

metro-1680

metro-1680

metro-1680

metro-1680


Um alle sieben Grafikkarten unter gleichen Bedingungen testen und jeweils die höchst möglichen Frequenzen ausloten zu können, haben wir alle Modelle der GeForce GTX 660 Ti mit EVGAs Precision-Tool übertaktet, die Spannungen jeweils auf 1,175 Volt gesetzt und die Lüfterdrehzahl auf "Automatisch" belassen. Nach zahlreichen System-Freezes, Neustarts und Stabilitäts- sowie Leistungstest konnten wir schließlich die maximal möglichen Taktraten eines jeden Testmusters ermitteln.

Während sich die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ auf 1024/1808 MHz übertakten ließ, erwies sich die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom als echtes Overclocking-Wunder und rechnete selbst mit 1112/1848 MHz noch stabil - bei einem Boost-Takt von bis zu 1191 MHz.

Wir haben folgende Ergebnisse erreicht: 

oc1

oc1

oc1

oc1

oc1

oc1


Mit der GeForce GTX 660 Ti hat NVIDIA ein hart umkämpftes Pflaster betreten und die AMD-Konkurrenz kurz vor dem offiziellen Start der neuen "Kepler"-Grafikkarte dazu gezwungen, ein neues BIOS mit höheren Taktraten zu veröffentlichen. Nötig hätte dieses Update die Radeon HD 7950 aber nicht unbedingt gehabt, da die GeForce GTX 660 Ti mit Standard-Taktraten der Radeon HD 7950 nicht immer das Wasser reichen konnte. Anders schaut es hier schon mit den Boardpartner-Karten aus. Sie sind es, die über deutlich höhere Frequenzen verfügen und meist auch mit eigenen Kühlsystemen ausgestattet sind, die niedrigere Temperaturen bei einem gleichzeitig gesenkten Betriebsgeräusch versprechen. 

In diesem Artikel haben wir uns insgesamt sieben aktuelle GeForce-GTX-660-Ti-Modelle verschiedenster Hersteller angeschaut. Alle Probanden konnten sich leistungsmäßig von der Referenz absetzen und die Konkurrenz stets in Schach halten - sogar einer Radeon HD 7970 kamen vereinzelte Modelle gefährlich nahe. Langsamster Testkandidat war die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+, die mit 980 MHz lediglich mit 65 MHz mehr auf der Brust arbeitete. Auch der auf 3072 MB aufgebohrte GDDR5-Videospeicher konnte da nicht viel reißen, zumal er sich mit den standardmäßigen 1502 MHz der NVIDIA-Vorlage begnügen musste. Einzig in hohen Auflösungen und hohen Qualitätssettings fällt die Differenz etwas größer aus und der 50 Prozent größere Speicher macht sich deutlicher bezahlt. 

Gleiches gilt für die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC, die sich ebenfalls um ein weiteres Gigabyte bei der Speicherkapazität freuen darf und obendrauf auch noch mit 1006 MHz die höheren Taktraten mit sich bringt. Der Aufpreis zur größeren Speichermenge rechnet sich bei der GeForce GTX 660 Ti nur bedingt. Viel wichtiger sind hohe Frequenzen. Unsere Testkandidaten arbeiten hier mit einem Chiptakt von bis zu 1033 MHz und konnten somit auch von einem Boost-Takt von mindestens 1111 MHz Gebrauch machen. Der Speicher bekam in der Regel kein Taktupgrade spendiert. Einzig Palit und Gainward drehten bei ihren Modellen etwas an der Taktschraube und stellten die Geschwindigkeit des Speichers auf 1527 MHz ein: eine Steigerung von mageren 25 MHz. Die ZOTAC GeForce GTX 660 Ti AMP! bleibt also die bisher schnellste GeForce GTX 660 Ti, die wir in unseren Testhallen testen auf den Prüfstand stellen konnten. 

Leistungsmäßig liegen mit Ausnahme der EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ alle sieben Testkandidaten nah beieinander. Ein Gewinner ist hier nicht wirklich ausfindig zu machen, mal gewinnt die eine Hersteller-Karte und ein anderes Mal liegt eine andere Boardpartner-Karte in Führung. Die Unterschiede innerhalb der Taktraten sind zu gering. Der Gewinner muss als über die restlichen Testkriterien ermittelt werden. Die Leistungsaufnahme kann es allerdings auch nicht sein, denn aufgrund der annähernd gleichen Taktraten fallen die Unterschiede bei der Leistungsaufnahme zwischen den Modellen ebenfalls nur sehr gering aus. Hier müssten wir die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ küren. Diese ist aber die langsamste Karte des Testfeldes. Die restlichen Modelle haben hier gerne schon die 300-Watt-Marke durchbrochen und unser Testsystem bis zu 332,6 Watt aus der Steckdose ziehen lassen.

{jphoto image=28110}

Suchen wir den Gewinner also weiter und schnappen uns mit der Lautstärke das nächste Kriterium. Im Leerlauf blieben alle sieben Testkandidaten angenehm laufruhig und erzeugten einen Schallpegel von 35,8 bis hin zu 37,6 dB(A) - die Referenz blieb mit einem Schalldruck von 34,2 dB(A) allerdings noch einmal deutlich ruhiger. Aus dem geschlossenen Testsystem war allerdings keiner der Probanden herauszuhören. Ein anderes Bild ergibt sich unter Last: Hier können sich alle sieben Testkandidaten vor die NVIDIA-Referenz setzen und mit Maximalwerten von bis zu 50,5 dB(A) auf sich aufmerksam machen. Richtig leise sind allerdings nur die MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition, die Gainward GeFroce GTX 660 Ti Phantom, die Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC und die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC. Sie brachten es auf Werte von unter 50 dB(A). Vor allem die Modelle von Gigabyte und KFA² wissen zu überzeugen. Letztere zählt zu den leisesten Grafikkarten überhaupt.

Doch was nützt eine niedrige Geräuschkulisse, wenn die Temperaturen an heißen Sommertagen kritische Werte erreichen? Hier können wir für alle Probanden Entwarnung aussprechen. Im Leerlauf bewegten sich die Karten zwischen 32 bis 38 °C. Im 3D-Betrieb fällt die Differenz zwischen den Modellen höher aus. Hier haben wir Werte von 66 bis hin zu 78 °C gemessen. Wieder positiv hervorzuheben sind die Modelle von Gigabyte und KFA². Vor allem letztere blieb mit 66 °C deutlich kühler als die Konkurrenz und konnte schon bei der Lautstärke auf ganzer Linie überzeugen. Negativ-Beispiel ist hier die Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream, die nicht nur ein höheres Betriebsgeräusch erzeugte, sondern obendrauf auch noch die höheren Temperaturen. 

Beim Overclocking erwies sich die Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom als echtes Taktwunder. Während unserer Tests arbeitete unser Sample selbst mit 1112/1841 MHz noch stabil - der Boost-Takt erhöhte sich gar auf mindestens 1191 MHz. Damit stellte Gainward die Konkurrenz gnadenlos in den Schatten. Ebenfalls noch die 1100-MHz-Marke durchbrochen hatte unser Palit-Modell. Die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC und die Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC ließen sich ebenfalls noch sehr gut übertakten. Nicht ganz so viele Reserven hatte die Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged. Hier konnten wir den Grafikprozessor gerade einmal um 29 MHz im Vergleich zu den Standard-Frequenzen anheben.

Preislich musste man zu Redaktionsschluss zwischen 285 und 320 Euro einplanen. Sparfüchse sollten sich hier die Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC näher ins Auge fassen. Mit einem Preis von 290 Euro liegt sie im guten Mittelfeld, konnte sich aber vor allem bei der Lautstärke und den Temperaturen von der Konkurrenz absetzen. Beim Overclocking-Potential konnte sie ebenfalls überzeugen. Wer fünf Euro sparen möchte, greift zur MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition. Lautstärke und Temperatur-Verhalten sowie Overclocking-Potential fallen allerdings nicht mehr ganz so gut aus wie bei der Gigabyte-Karte, können aber noch immer überzeugen.

Unser klarer Sieger ist aber die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC. Sie zählt nicht nur zu den leisesten Grafikkarten, die es aktuell im Handel zu kaufen gibt, sondern bleibt obendrauf auch noch angenehm kühl - das Kühlsystem leistet beste Dienste. Obendrauf gibt es ein gutes Overclocking-Potential. Einziger Wermutstropfen: Mit 320 Euro ist sie die teuerste GeForce GTX 660 Ti des Testfeldes. Wir zücken dennoch unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award:

award

Nachfolgend alle Messergebnisse aller Testkandidaten im Überblick:

GeForce GTX 660 Ti Modelle im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 660 Ti EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked+ Gainward GeForce GTX 660 Ti Phantom Gigabyte GeForce GTX 660 Ti OC
Straßenpreis ab 270 Euro ab 310 Euro ab 295 Euro ab 290 Euro
Homepage www.nvidia.de www.evga.com www.gainward.com www.gigabyte.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 915 MHz (Boost: 980 MHz) 980 MHz (Boost: 1059 MHz) 1006 MHz (Boost: 1085 MHz) 1033 MHz (Boost: 1111 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1527 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 3072 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 192 Bit 192 Bit
Speicherbandbreite 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D)
Textur Units 112 112 112 112
ROPs 24 24 24 24
Pixelfüllrate 22 GPixel/Sek. 23,5 GPixel/Sek. 24,1 GPixel/Sek. 24,8 GPixel/Sek.
TDP 150 Watt 150 Watt 150 Watt 150 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI
Lautstärke
Idle-Modus 37,3 dB(A) 36,8 dB(A) 36,4 dB(A) 37,3 dB(A)
Last-Modus 51,8 dB(A) 50,1 dB(A) 49,2 dB(A) 48,1 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 101,9 Watt 108,7 Watt 107,3 Watt 108,9 Watt
Last-Modus 234,9 Watt 323,9 Watt 322,4 Watt 332,6 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 38 °C 38 °C 37 °C 36 °C
Last-Modus 74 °C 78 °C 73 °C 71 °C

Und die weiteren vier Testkandidaten: 

GeForce GTX 660 Ti Modelle im Überblick
Modell KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC MSI GeForce GTX 660 Ti Power Edition Palit GeForce GTX 660 Ti Jetstream PoV GeForce GTX 660 Ti Charged
Straßenpreis ab 320 Euro ab 285 Euro ab 290 Euro ab 290 Euro
Homepage www.kfa2.com www.msi-computer.de www.palit.biz www.pointofview-online.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1006 MHz (Boost: 980 MHz) 1020 MHz (Boost: 1098 MHz) 1006 MHz (Boost: 1085 MHz) 1033 MHz (Boost: 1111 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1527 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3072 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 192 Bit 192 Bit
Speicherbandbreite 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 146,6 GB/Sek. 144,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D)
Textur Units 112 112 112 112
ROPs 24 24 24 24
Pixelfüllrate 24,1 GPixel/Sek. 24,5 GPixel/Sek. 24,1 GPixel/Sek. 24,8 GPixel/Sek.
TDP 150 Watt 150 Watt 150 Watt 150 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI
Lautstärke
Idle-Modus 35,8 dB(A) 37,3 dB(A) 37,6 dB(A) 36,9 dB(A)
Last-Modus 47,8 dB(A) 51,8 dB(A) 50,5 dB(A) 50,5 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 105,7 Watt 108,7 Watt 106,9 Watt 108,6 Watt
Last-Modus 325,0 Watt 326,6 Watt 322,5 Watt 320,1 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 32 °C 37 °C 39 °C 38 °C
Last-Modus 66 °C 78 °C 78 °C 78 °C