Test: NVIDIA GeForce GTX 660 Ti

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Nach oben hin hat NVIDIA sein aktuelles Grafikkarten-Portfolio mit der GeForce GTX 680 und 690 abgerundet und auch die obere Mittelklasse ist mit der GeForce GTX 670 bereits bedient worden. Doch den mittleren Preisbereich dominiert weiterhin AMD mit der Radeon-HD-7800-Serie. In diesen Bereich möchte man nun mit der GeForce GTX 660 Ti vorstoßen. Als Basis dient einmal mehr die Kepler-Architektur, die sich bereits mit der ersten Karte, der GeForce GTX 680, als sehr effektiv herausstellte. NVIDIA hatte es geschafft eine hohe Gaming-Performance mit einem möglichst geringen Verbrauch in Einklang zu bringen. Diese Effizienz ist neben GPU-Boost der wichtigste Punkt bei NVIDIAs Kepler-Generation. Die GeForce GTX 660 Ti soll den größeren Modellen in diesem Punkt in nichts nachstehen. Aus diesem Grund haben uns ASUS, EVGA und Zotac ihre Modelle der GeForce GTX 660 Ti geschickt, deren Leistung wir uns genauer anschauen wollen.

NVIDIA bietet kein Referenzmodell der GeForce GTX 660 Ti an. Aus diesem Grund belieferten uns die drei genannten Hersteller mit entsprechenden Karten. In den kommenden Tagen und Wochen erwarten wir weitere Modelle von diesen und anderen Herstellern und werden diese in einem größeren Vergleich gegeneinander antreten lassen. 

NVIDIA hat für die GeForce GTX 660 Ti zwei Ziele ausgerufen: Die Radeon HD 7870 soll geschlagen und die Radeon HD 7950 zumindest angegriffen werden. Dies soll mit einer 150-Watt-GPU gelingen, die preislich mit dem Vorgänger GeForce GTX 560 vergleichbar ist, aber selbst das ehemalige High-End-Modell GeForce GTX 580 schlagen soll. 

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

GeForce GTX 660 Ti Modelle im Überblick
Modell NVIDIA GeForce GTX 660 Ti ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Straßenpreis ab 299 Euro ab 319 Euro ab 309 Euro ab 340 Euro
Homepage www.nvidia.de www.asus.de www.evga.com  www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2) GK104 (GK104-300-KD-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 915 MHz (Boost: 980 MHz) 1059 MHz (Boost: 1137 MHz) 980 MHz (Boost: 1059 MHz) 1033 MHz (Boost: 1111 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz 1652 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit 192 Bit 192 Bit
Speicherbandbreite 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 144,2 GB/Sek. 158,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D)
Textur Units 112 112 112 112
ROPs 24 24 24 24
Pixelfüllrate 22 GPixel/Sek. 25,4 GPixel/Sek. 23,5 GPixel/Sek. 24,8 GPixel/Sek.
TDP 150 Watt 150 Watt 150 Watt 150 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI

Bislang basieren alle neuen Grafikkarten der GTX-600-Serie auf der GK104-GPU auf der Kepler-Architektur. Ausnahmen bilden nur einige Low-End-Modelle, bei denen die kleinen Fermi-Modelle einfach umbenannt wurden und die GeForce GT 640, die auf GK107 basiert. Auf der GeForce GTX 690 (hier dann gleich doppelt), GeForce GTX 680, GeForce GTX 670 und nun auch GeForce GTX 660 Ti arbeitet also ein GK104, der in 28 nm gefertigt wird und auch 3,54 Milliarden Transistoren kommt. Erst wenn man sich die Bezeichnung genauer anschaut, werden die Unterschiede deutlich. Auf der GeForce GTX 660 Ti wird er als GK104-300-KD-A2 bezeichnet.

In technischer Hinsicht ist diese GPU eng mit der auf der GeForce GTX 670 verwandt. So ist die Anzahl der Shader-Prozessoren mit 1344 identisch. Diese bilden sich aus vier Graphics Processing Cluster und darin wiederum aus sieben SMX-Cluster ab. Wie sich die neue Architektur mit den SMX-Clustern darstellt, zeigen wir in unserem Launch-Artikel zur GeForce GTX 680. Aus dieser Konstellation ergeben sich auch die 112 Textur-Einheiten und 24 ROPs. Bei den ROPs nimmt NVIDIA aber die erste Beschneidung im Vergleich zur GeForce GTX 670 vor, denn diese besaß derer 32. Eine weitere Parallele ist hingegen der GPU-Takt. Dieser beläuft sich bei der GeForce GTX 660 Ti auf 915 MHz - ebenso wie bei der GeForce GTX 670. Via GPU-Boost arbeitet die GPU mit mindestens 980 MHz, wie auch beim darüber platzierten Modell. Soweit die Vorgaben von NVIDIA, die allermeisten Retail-Modelle werden mehr oder weniger stark übertaktet auf den Markt kommen. Den GDDR5-Speicher lässt NVIDIA auf allen seinen Kepler-Karten ab der Mittelklasse mit 1502 MHz laufen, kommt mit dem 192 Bit breiten Speicherinterface auf eine Bandbreite von 144,2 GB/Sek. Dies ist der zweite Punkt, in dem NVIDIA die GeForce GTX 660 Ti von der GeForce GTX 670 absetzen will, denn bei ihr kommt ein 256 Bit breites Speicherinterface zum Einsatz. Die Speichergröße beträgt 2048 MB.

NVIDIA gibt eine TDP (Thermal Design Power) von 150 Watt für die GeForce GTX 660 Ti an und liegt damit 20 Watt unter der der GeForce GTX 670. Mindestens ein 6-Pin-Anschluss ist also nötig, um die Karte mit Strom zu versorgen. NVIDIA hat sich aber dazu entschlossen gleich zwei Anschlüsse vorzuschreiben, um noch etwas Luft bei der Versorgung der Karte zu haben.

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Architektonisch werden sich die nun folgenden ersten Retail-Karten nicht von der Referenzversion unterscheiden. Einzig beim GPU- und Speicher-Takt machen die Hersteller Unterschiede. So arbeitet die GPU auf der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP mit satten 1072 MHz, was einer Übertaktung von mehr als 150 MHz entspricht. Mit GPU-Boost kommt diese Karte gar auf 1137 MHz. Den Speicher hat man bei den üblichen 1502 MHz belassen. Wesentlich konservativer geht EVGA mit der GeForce GTX 660 Ti SuperClocked vor. Hier liegt der GPU-Takt bei 980 MHz und kommt mit GPU-Boost auf 1059 MHz. Der Speicher verbleibt auch hier bei 1502 MHz. Eine etwas andere Herangehensweise legt Zotac an den Tag und hat sich zu einer Übertaktung der GPU auf 1033 MHz entschieden. GPU-Boost sorgt einmal mehr dafür, dass mindestens 1111 MHz anliegen können. Anders als die ersten beiden Hersteller hat sich Zotac aber auch zu einer Übertaktung des Speichers entschieden. Dieser läuft hier mit 1652 MHz.

Wie sich diese Übertaktungen in der Performance niederschlagen, werden wir später in den Benchmarks sehen. Zunächst einmal aber schauen wir uns die drei Modelle etwas genauer an. 


Zunächst einmal wollen wir einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP werden:

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ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Frontansicht

ASUS setzt bei seiner GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP einmal mehr auf die bereits bekannte DirectCU-II-Kühlung mit dem Doppellüfter und einer Heatpipe-Konstruktion darunter. Die beiden Lüfter haben einen Durchmesser von 60 mm und blasen die kühle Luft direkt auf den Heatsink.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Rückansicht

Auf der Rückseite des PCBs gibt es recht wenig zu sehen. Hier hat nahezu jeder Hersteller sein eigenes Design auf die Beine gestellt. Auffällig sind an dieser Stelle einzig die beiden Speicherchips sowie die freien Lötpads, um zwei weitere Speicherchips unterzubringen.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - SLI-Anschlüsse

Wie bisher jede GeForce-GT(X)-600-Grafikkarte (außer der 640er Version) ist auch die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP in der Lage in einem SLI oder gar 3-Way-SLI betrieben zu werden. Dazu befinden sich an üblicher Stelle die beiden SLI-Anschlüsse.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - PCI-Express-Stromanschlüsse

Am anderen Ende des PCBs sind die beiden 6-Pin-Anschlüsse für die zusätzliche Stromversorgung zu finden. Theoretisch ist die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP also in der Lage bis zu 225 Watt aufzunehmen. NVIDIA gibt allerdings eine maximale Leistungsaufnahme von 150 Watt an. Dies wäre eigentlich auch mit einem 6-Pin-Anschluss möglich gewesen. Allerdings hat sich ASUS zu einer Übertaktung der GPU entschieden, was den zusätzlichen Anschluss nötig macht.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Slotblende

Auf der Slotblende hat ASUS die vier Display-Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (DVI-I und DVI-D) und jeweils einmal HDMI und DisplayPort untergebracht. Die beiden letztgenannten sind jeweils im aktuellen Standard HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 ausgeführt.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Rückseite des PCBs

Bereits angesprochen haben wir bei der ersten Betrachtung der Rückseite des PCBs die beiden Speicherchips und ebenfalls noch freien Lötpads für weitere Chips. Offenbar haben NVIDIA und ASUS die GeForce GTX 660 Ti bzw. deren PCB-Design so ausgelegt, dass ein weiterer Speicherausbau möglich ist.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - ohne Kühler

Wird der DirectCU-II-Kühler entfernt, wird der Blick auf die Vorderseite des PCBs frei. Hier sind dann links die Strom- und Spannungsversorgung der GPU zu sehen. Rechts von den Speicherchips und der GPU ist die Strom- und Spannungsversorgung mit einer Phase des Speichers erkennbar. Aktiv gekühlt wird nur die GPU selbst. Die Speicherchips müssen ohne Kühler auskommen - in der Vergangenheit haben sie bereits gezeigt, dass dies problemlos möglich ist. Einzig einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung hat ASUS mit einem weiteren Kühler versehen.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - GPU und Speicherchips

Ein Blick auf die GPU verrät das genaue Modell: GK104-300-KD-A2. Die Speicherchips stammen einmal mehr aus dem Hause Hynix und hören auf die Typenbezeichnung H5GQ2H24AFR. Diese kommen auch schon auf der GeForce GTX 670 und 680 zum Einsatz. Insgesamt acht Chips mit einer Speicherkapazität von jeweils 256 MB sind verbaut worden. Mit den vier freien Flächen wären theoretisch auch 3072 MB möglich, was aufgrund des Aufbaus des Speicherinterfaces allerdings wenig Sinn machen würde. 


Auch an dieser Stelle zunächst einmal ein Blick auf den GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked:

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EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - Frontansicht

EVGA vertraut bei seinem Design der GeForce GTX 660 Ti SuperClocked auf ein geschlossenes Kühler-Gehäuse, das zunächst einmal keinen Blick auf die eigentliche Karte zulässt. Ein Radiallüfter mit einem Durchmesser von 55 mm saugt die Luft an und drückt sie durch das komplette Gehäuse in Richtung der Slotblende.

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - Rückansicht

Ein Blick auf die Rückseite lässt ein verkürztes PCB-Design erkennen, sodass der Kühler deutlich übersteht. Dies macht die Karte länger, als sie eigentlich sein müsste. EVGA nimmt dies aber in Kauf und will damit für eine bessere Kühlung sorgen können. Auch hier wieder zu sehen sind die zwei Speicherchips sowie die beiden freien Lötpads. 

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - Logo und Radiallüfter

Das SuperClocked-Modell ist nur der erste Anlauf von EVGA für die GeForce GTX 660 Ti. Bis Ende des Monats will man auch eine FTW-Variante auf den Markt bringen, die dann über einen deutlich höheren GPU-Takt verfügt.

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - SLI-Anschlüsse

Obligatorisch sind die beiden SLI-Anschlüsse auf dem PCB in der Nähe der Slotblende. Theoretisch ist es also möglich drei EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked in einem 3-Way-SLI zusammenzufassen.

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - PCI-Express-Stromanschlüsse

Am Ende des PCBs, dadurch aber im zweiten Drittel der Karte zu finden, sind die beiden 6-Pin-Anschlüsse.

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - Slotblende

Auf der Slotblende zu finden sind einmal mehr die üblichen beiden Dual-Link-DVI-Anschlüsse (DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

Aus Zeitmangel müssen wir an dieser Stelle leider auf die detaillierte Betrachtung der Karte ohne Kühler verzichten.


Einmal mehr zunächst ein Blick auf den GPU-Z-Screenshot der Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition:

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Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - Frontansicht

Vorerst letzter Vertreter in diesem Vergleich ist die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition. Diese AMP! Edition zeichnet sich durch das bereits von vielen Karten bekannte Design aus, in dem zwei Lüfter zum Einsatz kommen. Bei der GeForce-GTX-660-Ti-Variante habe diese einen Durchmesser von 60 mm.

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - Rückansicht

Auch Zotac setzt bei der GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition wie EVGA auf ein verkürztes PCB-Design mit den bereits besprochenen Merkmalen. Anders als EVGA aber steht hier kein Kühler über, so dass dieses Modell das mit Abstand kompakteste ist. Auf die Leistung hat dies natürlich keinerlei Einfluss, es ist dennoch interessant zu sehen, wie die einzelnen Hersteller an die Umsetzung einer solchen Karte gehen.

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - Lüfter

Unter den beiden Lüftern der Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition ist der Heatsink zu sehen, der von einigen Heatpipes unterstützt wird. Genau wie ASUS bei der GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP vertraut Zotac auf ein recht offenes Design der Kühlung. Die Luft wird einfach im 90°-Winkel auf die Karte durch einen Heatsink geblasen. EVGA richtet den Luftstrom mithilfe eines kompletten Gehäuses, was den Vorteil hat, dass die warme Luft aus dem PC-Gehäuse entfernt wird.

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - SLI-Anschlüsse

Nicht weiter eingehen wollen wir auf die beiden SLI-Anschlüsse, denn diese dürften uns in ihrem Funktionsumfang inzwischen bekannt sein.

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - PCI-Express-Stromanschlüsse

Hier zu sehen sind die beiden 6-Pin-Anschlüsse für die Stromversorgung sowie die Heatpipe-Konstruktion, die aus der Bodenplatte, die ebenfalls aus Kupfer gefertigt ist, die Abwärme abtransportieren soll. Zu erkennen ist auch, dass nur die GPU aktiv gekühlt wird.

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - Slotblende

Keinerlei Unterschiede sind einmal mehr auf der Slotblende zu sehen. Zotac setzt auf zweimal Dual-Link-DVI (DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

Aus Zeitmangel müssen wir an dieser Stelle leider auf die detaillierte Betrachtung der Karte ohne Kühler verzichten.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1050/1050/1500 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 301.33 WHQL
AMD Catalyst 12.7

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):
  • Sala

Anno 2070 (DX11):

  • 1680x1050 AA aus 16xAF
  • 1680x1050 MLAA 16xAF
  • 1920x1080 AA aus 16xAF
  • 1920x1080 MLAA 16xAF
  • 2560x1600 AA aus 16xAF
  • 2560x1600 MLAA 16xAF

Battlefield 3 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16XAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF

Crysis Warhead (DX10):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 8xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 8xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 8xAA 16xAF

Crysis 2 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 16xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 16xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 16xAA 16xAF

Rage (OpenGL):

  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 8xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 8xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Witcher 2 (DX9):

  • 1680x1050 AA aus 16xAF
  • 1680x1050 MLAA 16xAF
  • 1920x1080 AA aus 16xAF
  • 1920x1080 MLAA 16xAF
  • 2560x1600 AA aus 16xAF
  • 2560x1600 MLAA 16xAF

Metro 2033 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF

Kommen wir zu den Messungen des Stromverbrauchs, den Temperaturen und der Lautstärke. Da uns keine echte Referenzversion der GeForce GTX 660 Ti zur Verfügung stand, haben wir die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked genommen und auf 915 MHz heruntergetaktet. Damit können wir bei der Leistungsaufnahme zumindest eine Simulation des Referenzmodells herstellen. Bei den Temperaturen und der Lautstärke sind wir ähnlich verfahren, wenngleich diese Werte natürlich nur einen begrenzten Wert haben.

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Beim Idle-Stromverbrauch liegen alle Karten sehr dicht beisammen. Mit 105 bis 106 Watt liegen wir leicht unterhalb der GeForce GTX 670. NVIDIA unterstreicht somit sein Bestreben den Stromverbrauch weiter zu reduzieren und kann diesen Trend hoffentlich in der kommenden Generation fortsetzen.

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Unter Last werden deutlich Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen deutlich, die sich zum Großteil auf die Übertaktung zurückführen lassen. Mit 288,6 Watt verbraucht das Gesamtsystem mit "Referenzmodell", also die heruntergetaktete Karte, am wenigsten. Die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked kommt im Gesamtsystem auf fast 300 Watt. Deutlich darüber liegen die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition und die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP. Im Vergleich zur Konkurrenz bewegen sich die Karten also im Bereich der AMD Radeon HD 7870 und 7950.

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Bei den Idle-Temperaturen kann vor allem die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP überzeugen. Die Kühlung hat ihr Potenzial bereits bei zahlreichen Gelegenheiten unter Beweis stellen können. Drei Grad Celsius wärmer ist die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition, die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked bewegt sich zwischen diesen beiden Karten. Die Idle-Temperaturen sind allerdings auch kein allzu entscheidendes Kriterium.

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Das Temperatur-Niveau bewegt sich unter Last deutlich nach oben, alle Karten arbeiten aber noch unterhalb der 80-°C-Marke. NVIDIA gibt 98 °C als kritische Temperaturgrenze an, ab der sich die GPU heruntertaktet, um sich zu schützen. In diesen Bereich kommen wir allerdings mit keiner der getesteten Karten. Am kühlsten ist einmal mehr die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP, gefolgt von der EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked. Schlusslicht in diesem engen Feld ist die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition.

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Für die meisten Nutzer am wichtigsten ist eine möglichst geringe Lautstärke der Karte. Auch hier kann ASUS mit der GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP überzeugen und arbeitet im Idle-Betrieb mit der geringsten Lautstärke. EVGA ist dem Konkurrenten mit der GeForce GTX 660 Ti SuperClocked allerdings dicht auf den Fersen. Messbar und auch subjektiv hörbar am lautesten ist die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition. Anhand der Vergleichswerte wird allerdings deutlich, dass sich alle drei Modelle auf gutem Niveau bewegen und keine der drei Karten als "Krachmacher" zu bezeichnen ist.

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Die entscheidenden Werte ergeben sich einmal mehr aus den Messungen bei Last. Keine Blöße gibt sich ASUS mit der GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP und arbeitet am leisesten. In etwa ein dB(A) lauter ist die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked, was auch hörbar ist. Wenn auch auf dem Papier nicht die schnellste Karten, so ist die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition dennoch die lauteste Karte in diesem Vergleich. Gerade gegenüber dem Modell von ASUS ist die höhere Lautstärke nicht nur messbar, sondern auch hörbar.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Zur Vollversion von Call of Duty: Modern Warfare 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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NVIDIA betritt mit der GeForce GTX 660 Ti ein hart umkämpftes Pflaster. Hier konnte sich AMD mit der Radeon HD 7870 im Preisbereich von 250 Euro bzw. 190 Euro für die Radeon HD 7850 über lange Zeit beliebig austoben. Die GeForce GTX 660 Ti soll aber nicht nur preislich Konkurrenz bieten, sondern vor allem bei der Performance. Hier heißt der Gegenspieler aber nicht mehr Radeon HD 7870, sondern NVIDIA versucht die Radeon HD 7950 anzugreifen. Während erstgenannte klar geschlagen wird, ist man in den meisten Fällen von der Radeon HD 7950 allerdings weit entfernt. Zumindest aber ein Versprechen kann NVIDIA wiederum einhalten: Die Vorgänger-Generation aus eigenem Hause, also die GeForce GTX 560, 570 werden locker überboten, für die GeForce GTX 580 gilt dies nur in Ausnahmefällen.

NVIDIA nennt eine unverbindliche Preisempfehlung von 259 Euro für die GeForce GTX 660 Ti. Diesen Preis wird aber kaum ein Hersteller halten können, der seine Karte mit einem alternativen Kühler ausstattet und diese zusätzlich auch noch werksseitig übertaktet. Letztendlich sind die ersten Modelle zum Start erst ab 299 Euro zu haben. Insgesamt rutscht die GeForce GTX 660 Ti damit in unseren Augen in einen zu hohen Preisbereich und ist nur unwesentlich preiswerter als eine GeForce GTX 670.

Leider müssen wir aus Zeitgründen auf eine detaillierte Betrachtung des Overclockings verzichten. Beim angepeilten Preis ist es auch fraglich, ob sich das Risiko einer Übertaktung lohnt oder nicht doch besser zum Modell darüber, der GeForce GTX 670 gegriffen wird.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP:

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Frontansicht

Der nach dem Alphabet erste Vertreter in diesem Vergleich ist die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP. Sie legt die Latte auch gleich sehr hoch, denn durch die enorme Übertaktung auf 1059 MHz und damit den höchsten GPU-Takt in diesem Vergleich hat man auch bei den Benchmarks die Nase vorne. Gefallen hat uns auch wieder einmal die DirectCU-II-Kühlung. Sie ist leise und lässt die GPU bei niedrigen Temperaturen arbeiten. Mehr kann man an dieser Stelle eigentlich nicht erwarten. Erkauft wird dies allerdings auch durch einen höheren Stromverbrauch.

ASUS bietet die GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP ab 319 Euro an (Hardwareluxx-Preisvergleich). Damit ist dieses Modell nicht sonderlich teuer, insgesamt ist das Preisgefüge aber zu weit nach oben gerutscht.

Positive Aspekte der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP:

  • Leistung nahe an der GeForce GTX 670
  • geringe Lautstärke
  • niedrige Temperaturen
  • PCI-Express 3.0
  • DirectX 11.1

Negative Aspekte der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP:

  • hohe Leistungsaufnahme unter Last
  • hoher Preis

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked:

EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked
EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked - Frontansicht

Die EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked hat es nicht leicht in diesem Vergleich. Da wir alle uns zur Verfügung gestellte Karten direkt vergleichen wollen, macht sich der Takt-Unterschied zwischen dem Modell von EVGA mit 980 MHz und der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP mit 1159 MHz natürlich auch in den Benchmarks deutlich bemerkbar. EVGA will aber bereits in Kürze ein FTW-Modell auf den Markt bringen, das in Sachen Performance zu den schnellsten gehören soll. Bei der Kühlung bewegt man sich im Mittelfeld. Ein Pluspunkt ist sicherlich, dass EVGA bei seiner Kühlung die warme Luft aus dem Gehäuse bläst. Lautstärke und Temperaturen reichen aber nicht an die Konkurrenz von ASUS heran.

EVGA nennt eine unverbindliche Preisempfehlung von 273 Euro ohne Steuern, mit MwSt. sind dies 325 Euro. Im Hardwareluxx-Preisvergleich ist die Karte ab 309 Euro zu finden.

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked:

  • Performance über Radeon-HD-7870-Niveau
  • Lüfter führt Abwärme aus dem Gehäuse
  • PCI-Express 3.0
  • DirectX 11.1

Negative Aspekte der EVGA GeForce GTX 660 Ti SuperClocked:

  • hoher Preis

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition:

Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition
Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition - Frontansicht

Mit den AMP!-Editions hat Zotac den Anspruch zumindest aus eigenem Hause die schnellste Karte eines Modells zu bieten. Zumindest die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP läuft ihr in diesem Test den Rang ab. In diesem Vergleich setzt sich die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition folglich genau zwischen das Modell von EVGA und ASUS. Mit einem GPU-Takt von 1033 MHz ist man den Spitzenreiter von ASUS allerdings dicht auf den Fersen. Vom zusätzlich erhöhten Speichertakt profitiert man allerdings nicht in dem Maße, wie dies zu erwarten wäre. Ein Pluspunkt ist sicherlich die gering Baugröße der Karte, da Zotac ein kurzes PCB mit ebenso kompaktem Kühler einsetzt.

Nicht gefallen hat uns der Kühler. Er lässt die beiden Lüfter einfach zu schnell drehen, was für eine unnötig hohe Lautstärke sorgt. Etwas weniger Drehzahl bei dann in Kauf genommenen höherer Temperatur ist eine Alternative, die jeder Nutzer aber auch selbst mit den bekannten Tools in Angriff nehmen kann.

Im Hardwareluxx-Preisvergleich ist die Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition ab 340 Euro zu haben. Dies sind Angesicht der gebotenen Leistung ein paar Euro zuviel.

Positive Aspekte der Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition:

  • gute Performance
  • geringe Baugröße
  • PCI-Express 3.0
  • DirectX 11.1

Negative Aspekte der Zotac GeForce GTX 660 Ti AMP! Edition:

  • relativ laute Kühlung
  • hoher Preis