Test: ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition

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zotac gt 640 zone editionNachdem NVIDIA mit seiner GeForce GT 640 kurz nach der Computex 2012 seinen bisher kleinsten "Kepler"-Ableger heimlich still und leise präsentierte und wir dem kleinen 3D-Beschleuniger Mitte Juli kräftig auf den Zahn fühlen konnten, versorgte uns in diesen Tagen ein weiterer Boardpartner mit einem entsprechenden Ableger. ZOTAC ließ uns seine Zone-Edition zukommen, die auf eine aktive Kühlung verzichtet, sich aber sonst an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede hält. Wie sich die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Ohne für Aufsehen zu sorgen und ohne die Presse mit Test-Samples zu versorgen, ließ NVIDIA kurz nach der Computex 2012 drei neue Grafikkarten vom Stapel. Bislang konnten wir allerdings nur den größten aller drei Neulinge auf den Prüfstand stellen. Entsprechende Samples auf Basis der GeForce GT 630 und GeForce 610 fehlen noch immer. Dafür versorgte uns NVIDIA-Boardpartner ZOTAC nun mit seinem passiven Ableger der GeForce GT 640. Die Zone-Edition des Herstellers verzichtet auf ein aktives Kühlsystem und agiert somit komplett lautlos. Zahlreiche Aluminiumfinnen und drei dicke Kupfer-Heatpipes müssen ausreichen, um die kleine GK107-GPU auf Temperatur zu halten.

Dass sich die GeForce GT 640 (zum Test) nur eingeschränkt für aktuelle Spieletitel eignet - zumindest muss man hier und da eine Qualitätsstufe herunterdrehen - zeigte unser Launch-Tests kurz nach der offiziellen Vorstellung der Grafikkarte. Auch gegen die AMD-Konkurrenz hat es NVIDIA in diesem Preis- und Leistungssegment schwer. Eine Radeon HD 7750 (zum Test) leistet nicht nur deutlich mehr, sondern zeigt sich zudem auch noch um einiges Strom sparender und das bei einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Multimedia-Zwecke und gelegentliches Spielen ist die GeForce GT 640 aber bestens geeignet, vor allem dann, wenn sie komplett lautlos agiert. Freunde kleiner Wohnzimmer-PCs könnten mit ihr ihre Freude haben.

Wie die ASUS GeForce GT 640 aus unserem letzten Test, baut auch die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition auf der neuen GK107-GPU auf. Wie das aktuelle Flaggschiff läuft auch sie im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren bei TSMC vom Band, muss aber hier und da größere Abstriche hinnehmen. Kamen auf dem 3 Milliarden Transistoren starken GK110-Chip noch 1536 Shadereinheiten zum Einsatz, fällt die GK107-GPU mit 1,3 Milliarden Schalteinheiten deutlich kleiner aus und muss mit nur noch 384 Rechenwerken auskommen. Letztere finden sich auf einem einzigen Graphics-Processing-Cluster (GPC) wieder, der sich in zwei SMX-Einheiten aufteilt. In jedem dieser Shadercluster sind insgesamt 192 ALUs und 16 TMUs verbaut. Damit stehen der GeForce GT 640 384 Shadereinheiten bzw. 32 Textureinheiten zur Verfügung.

Auch beim Speicherinterface haben die Kalifornier zum Rotstift gegriffen. Statt schneller GDDR5-Speicherchips setzt man nun auf langsameren DDR3-Speicher, der zudem über ein schlankes 128-Bit-Interface angebunden ist. Die Taktraten belaufen sich hier standardmäßig auf 891 MHz. Die 28-nm-GPU selbst soll hingegen ab Werk mit 901 MHz rechnen - einen Boost Takt wie bei der GeForce GTX 690, GTX 680 oder GeForce GTX 670, der den Grafikprozessor innerhalb seiner TDP-Grenzen bei starker Auslastung noch weiter erhöht hätte, gibt es nicht mehr. Ansonsten sind beim GK107 zwei ROP-Partitionen verbaut, die mit jeweils acht Rasterendstufen ausgestattet sind. In der Summe bleiben somit 16 dieser Recheneinheiten übrig. Unterstützung für DirectX 11.1 und PCI-Express 3.0 ist weiterhin mit an Bord.

Beim Kühlsystem macht NVIDIA seinen Boardpartnern keinerlei Vorgaben. Sie sind gezwungen eigene Lösungen zu kreieren. Bei seiner Zone-Edition entschied sich ZOTAC für ein mächtiges Eigenkonstrukt, das auf eine aktive Kühlung verzichtet. Anstatt eines kleinen, schnell drehenden und lärmenden Lüfters finden sich zahlreiche Aluminiumfinnen und dicke Heatpipes wieder, die den bisher kleinsten "Kepler"-Chip auf Temperatur halten sollen. Geringere Taktraten oder gar weniger Einheiten im Vergleich zur Referenz gibt es dafür allerdings nicht. 

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition
Straßenpreis ca. 90 Euro
Homepage ZOTAC-Produktseite
Technische Daten
GPU GK107
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,3 Milliarden
GPU-Takt 901 MHz
Speichertakt 891 MHz
Speichertyp DDR3
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 28,5 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 384 (1D)
Shadertakt 901 MHz
Textur Units 32
ROPs 16
Pixelfüllrate 14,4 Gigapixel
SLI/CrossFire -

Technisch hält sich die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition strikt an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede. Chip und Speicher arbeiten gewohnt mit 901 bzw. 891 MHz, der Speicher fasst 2048 MB an Daten, setzt sich aus DDR3-Chips zusammen und bindet über einen 128 Bit breiten Datenbus an. Speicherbandbreite und Pixelfüllrate liegen damit auf altbekanntem Niveau. Hier sind es 28,5 GB/Sek. bzw. 14,4 Gigapixel.

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Bevor wir jedoch mit unseren Leistungstests beginnen und die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen Blick auf den Testkandidaten selbst.


Bei seiner GeForce GT 640 Zone Edition verzichtet ZOTAC auf einen in dieser Leistungsklasse sonst üblichen kleinen, schnell drehenden und meist lärmenden Lüfter und verbaut ein mächtiges Kühlkonstrukt aus zahlreichen Aluminiumfinnen und dicken Kupfer-Heatpipes. Damit verrichtet ZOTACs jüngster Spross nahezu lautlos seine Dienste. Ob die Karte dennoch unter Volllast einen kühlen Kopf bewahrt, erfährt man wenige Seiten weiter.

Um die filigrane GK107-GPU ausreichend kühlen zu können, verbaute der Hersteller insgesamt drei Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils 6 mm. Diese geben die Abwärme der GPU direkt an die Aluminiumfinnen weiter, wo sie anschließend an die Umgebungsluft des Gehäuses abgegeben wird. Auch die kleinen Speicherchips bedeckt der Kühler.

Auf der Rückseite der ZOTAC GeForce GT 640 sind im Vergleich zur Referenz keinerlei Unterschiede ausfindig zu machen. Das Printed Circuit Board (PCB) misst weiterhin seine gewohnten 15 cm in der Länge, wenngleich sich das Kühlsystem etwas mehr Platz genehmigt. Dieses ragt weitere drei Zentimeter über das PCB hinaus.


Auf der Dual-Slot-Blende stehen zwei DVI-Ausgänge und ein HDMI-Port bereit. Die obere Hälfte ist dabei von Lüftungsschlitzen durchzogen. Auf dem Foto leider nicht zu erkennen, dass das Kühlsystem unterhalb der Grafikkarte etwas mehr Platz für sich beansprucht und so nicht auf jedem Mainboard verbaut werden kann. Unser Leser "yu" konnte die Grafikkarte nicht auf seinem ASRock Fatal1ty Z77 verbauen - vielen Dank für den Hinweis! 

Beim Lieferumfang zeigt sich ZOTAC etwas großzügiger als andere Hersteller und liefert nicht nur einen Quick-Start-Guide, eine Treiber-CD und einen Adapter von VGA auf DVI mit. Auch ein Promocode für TrackMania 2 Canyon 3 liegt mit im Karton. Damit lässt sich der Titel für drei Tage kostenlos antesten. Grafisch ist das Rennspiel nicht sonderlich anspruchsvoll - die GeForce GT 640 dürfte das ohne Probleme meistern können.


Befreit man die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition von ihrem Dual-Slot-Kühler, so kommt lediglich ein Standard-PCB zum Vorschein.

Und so kommt eine 2-Phasige Spannungsversorgung zum Einsatz, die die GPU und die insgesamt acht DDR3-Speicherchips bedient. 

Eine große Kupfer-Platte liegt direkt auf der GPU, nimmt die heiße Abwärme auf und leitet sie direkt an die drei 6-mm-Heatpipes weiter. Diese geben die Abwärme des Grafikprozessors anschließend an die zahlreichen Aluminiumfinnen ab. 


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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laut-last

Streng genommen hätten wir uns die beiden Diagramme sparen können, der Vollständigkeit halber haben wir sie aber doch mit aufgenommen. Dank der passiven Kühlung gibt die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition keinen einzigen Mucks von sich und setzt sich in Sachen Lautstärke an die Spitze unseres Testfeldes, was angesichts der Tatsache, dass alle anderen Kandidaten aktiv gekühlt werden, aber nicht verwunderlich ist. 

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strom-last

Im Vergleich zu seinen großen Brüdern wurde die GeForce GT 640 kräftig in ihren Einheiten beschnitten. Das kommt natürlich der Leistungsaufnahme zugute. Die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition verbraucht im Leerlauf mit 102,8 Watt (gemessen am Gesamtsystem) nur unwesentlich weniger als die Referenz. Unter Volllast mit 242,8 Watt ergab sich hier das gleiche Bild. Dennoch reicht das nicht, um mit der AMD-Konkurrenz mithalten zu können. Eine Radeon HD 7750 bleibt mit 220,7 Watt hier schon etwas sparsamer und leistet, wie man später sehen wird, deutlich mehr.

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temp-last

Da ZOTACs GeForce GT 640 Zone Edition auf eine aktive Kühlung verzichtet, fallen die Idle- und Last-Temperaturen höher aus als bei einem Modell mit Lüfter. Schon im Leerlauf wird der Grafikprozessor unseres heutigen Testkandidaten gut vier Grad wärmer als bei der Referenz. Unter Last steigt der Abstand um weitere fünf Grad an. Wir mussten hier einen Maximalwert von 68 °C messen. Ein Wert, der aber weit von gefährlichen Temperaturen entfernt ist. Leistungsstärkere, aber aktiv gekühlte Grafikkarten werden hier teils deutlich wärmer.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Auch wenn die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition aufgrund ihrer passiven Kühllösung nicht gerade die besten Voraussetzungen für noch höhere Taktraten mit sich bringt und der kleine 3D-Beschleungier eigentlich auch nicht dafür gemacht wurde, für neue Overclocking-Rekorde zu sorgen, haben wir kräftig an den Reglern für Chip und Speicher gedreht und unseren heutigen Testkandidaten an seine Leistungsgrenzen gebracht. Statt der werksseitig eingestellten 901/891 MHz konnten wir stabile 959/1014 MHz erreichen. Leistungsaufnahme, Temperaturen und Leistung stiegen damit noch einmal etwas an. Im Vergleich zur ASUS GeForce GT 640, die wir vor wenigen Tagen auf den Prüfstand gestellt haben, ist das sogar ein noch höherer Wert.

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ZOTAC zielt mit seiner GeForce GT 640 Zone Edition nicht auf den Gaming-Markt ab - das sollte von vornherein klar sein. Zu gering ist die 3D-Leistung der Grafikkarte. Vor allem dann, wenn man sie mit der ähnlich teuren Radeon HD 7750 von AMD vergleicht. Diese leistet nicht nur deutlich mehr, sondern zeigt sich obendrein auch noch etwas Strom sparender. Der passive GK107-Ableger von ZOTAC adressiert eher den Multimedia-Fan, der eine halbwegs performante und zugleich völlig lautlose Grafikkarte für seinen Wohnzimmer-PC sucht. Unter diesem Gesichtspunkt hat ZOTAC alles richtig gemacht.

Die Leistung der GeForce GT 640 Zone Edition reicht durchaus aus, um aktuelle Spieletitel ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern, wenngleich hier und da einige Abstriche bei der Grafik-Qualität hingenommen werden müssen. Für gelegentliches Spielen vom Sofa aus ist das aber noch mehr als genug. Außerdem griff ZOTAC nicht zum Rotstift - die Zone-Edition verfügt über die gleiche Anzahl an Shadereinheiten, über die üblichen 2048 MB DDR3-Videospeicher und über die gleichen Taktfrequenzen wie die Vorlage von NVIDIA. Viel wichtiger ist hier die Lautstärke, denn es gibt nichts Schlimmeres als einen kleinen, nervig lärmenden HTPC unter dem Wohnzimmertisch stehen zu haben. Unser heutiger Testkandidat verzichtet auf den in dieser Leistungsklasse sonst üblichen Mini-Lüfter und agiert somit völlig lautlos. Zahlreiche Aluminiumfinnen und drei dicke 6-mm-Heatpipes müssen ausreichen. 

Trotzdem behält die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition stets einen kühlen Kopf und wird unter Volllast gerade einmal neun Grad wärmer als die Referenz. Ein Wert knapp unterhalb der 70-°C-Marke ist weit davon entfernt, sich Sorgen machen zu müssen. Leistungsstärkere aber aktiv gekühlte Grafikkarten durchbrechen hier gerne mal die 80-°C-Marke. Bei der Leistungsaufnahme zeigte sich unser Testmuster etwas genügsamer als die Referenz - groß sind diese Unterschiede allerdings nicht.

Auch vor unseren Overclocking-Tests machten wir nicht Halt und versuchten noch mehr aus der filigranen 28-nm-GPU heraus zu kitzeln. Am Ende standen stabile 959/1014 MHz auf dem Zähler. 3D-Leistung, Temperaturen und Leistungsaufnahme stiegen damit ein wenig nach oben. Beim Lieferumfang zeigt sich ZOTAC etwas großzügiger, als man es bislang gewohnt war. Hier liefert der Hersteller nicht nur einen Quick-Start-Guide, eine Treiber-CD und einen VGA/DVI-Adapter mit, sondern auch einen Download-Gutschein für die 3-tägige Nutzung von TrackMania 2 Canyon 3. 

Im Handel ist die passiv gekühlte Zotac GeForce GT 640 Zone Edition zu einem Preis von rund 90 Euro verfügbar.

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ZOTAC ist mit seiner GeForce GT 640 Zone Edition ein respektabler Kandidat für den heimischen Wohnzimmer-PC gelungen. Die Temperaturen stimmen, die Leistungsaufnahme ist leicht niedriger als bei der Referenz und die Lautstärke unschlagbar. Einzig der Preis ist zu hoch. Dieser könnte mit zunehmender Verfügbarkeit der gerade erst vorgestellten GK107-GPU in den nächsten Wochen kräftig fallen. Aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik.

ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition
Straßenpreis ca. 90 Euro
Homepage ZOTAC-Produktseite
Technische Daten
GPU GK107
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,3 Milliarden
GPU-Takt 901 MHz
Speichertakt 891 MHz
Speichertyp DDR3
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 28,5 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 384 (1D)
Shadertakt 901 MHz
Textur Units 32
ROPs 16
Pixelfüllrate 14,4 Gigapixel
SLI/CrossFire -
Lautstärke
Idle-Modus - dB(A) - passiv
Last-Modus - db(A) - passiv
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 102,8 Watt
Last-Modus 242,8 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 38 °C
Last-Modus 68 °C

 

Positive Aspekte der ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition:

 

 Negative Aspekte der ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition: