ATI Radeon HD 4870 vs. NVIDIA GeForce GTX 260 im Winter-Shootout

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657bigwintershootout_100AMD und NVIDIA haben ihr Lineup für das das Weihnachtsgeschäft fertig, Neuerungen werden erst wieder im Frühjahr 2009 erwartet. Schwung ist derzeit nur durch die Spieleindustrie zu erwarten, die in der kalten Jahreszeit wieder ihre Blockbuster für die Zeit zwischen den Jahren bereithält. Wir wollen uns daher fünf der aktuellen Spiele etwas genauer anschauen und werfen dabei einen besonders detailierten Blick auf die Preis/Leistungs-Sieger ATI Radeon HD 4870 und NVIDIA GeForce GTX 260. Bei der hier verwendeten GeForce GTX 260 handelt es sich um die übertaktete Version e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC des Anbieters EVGA.

NVIDIA erlaubt mit dem heutigen Tage einen ersten Blick auf den ForceWare 180.47, der mit zahlreichen neuen SLI-Funktionen daher kommt. Wie jeder neuer Treiber auch, beinhaltete er auch einige Optimierungen für aktuelle Spiele. Fünf dieser neuen Spiele haben wir uns einmal näher angeschaut. Im Zusammenspiel mit einer GeForce GTX 260 spricht NVIDIA hier von herausragender Leistung. Ob NVIDIA hier Recht behält, soll ein Vergleich mit der ATI Radeon HD 4870 zeigen. Beide Karten bewegen sich auf ähnlichem Preis-Niveau, sind also ideale Kandidaten für einen direkten Vergleich. Natürlich ist uns bewusst, dass dieser Vergleich nicht die globalen Maßstäbe wiedergeben kann, er beschränkt sich ausschließlich auf die fünf näher beleuchteten Benchmarks.

Statement:

Weder gabs für uns nen Bonus von NVIDIA, noch für Computerbase. Etwas ungeschickt ist die Art und Weise, wie die Tests präsentiert worden sind - da hätten wir uns in der Tat vorher mal Gedanken machen sollen, dass hier fünf neue Spiele aus der "The Way it's meant to be played"-Schiene kamen und deshalb das Ergebnis aufgrund von Treiberoptimierungen nach NVIDIA-Marketing aussehen hätte können.

Unser Test ist von den Resultaten her aber unangreifbar:

  • bei allen fünf Spielen zeigt sich genau das dargestellte Bild in den Benchmarks
  • die Tests sind akkurat durchgeführt und somit objektiv richtig.

    Wir werden uns diesbezüglich jedoch noch einen zweiten Test einfallen lassen und uns für die Zukunft mehrere Spiele zulegen, die ein ausgewogenes oder anderes Bild zeigen. Es braucht sich hier keiner die Gedanken zu machen, wir seine redaktionell nicht abhängig oder "pro NVIDIA" oder "pro ATI" (was uns auch nichts bringen würde).

    Wir werden das Thema intern besprechen (und notfalls auch mit NVIDIA) und dann im Test entsprechend noch darauf hinweisen.

     

     

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    Zu Beginn erst einmal die Testkandidaten in unserem Preisvergleich:

  • EVGA e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC - ab 325 Euro
  • NVIDIA GeForce GTX 260 (216) - ab 240 Euro
  • ATI Radeon HD 4870 (1024 MB) - ab 240 Euro
  • ATI Radeon HD 4870 (512 MB) - ab 200 Euro

    Hier liegen also die beiden Testkandidaten, also die GeForce GTX 260 mit 216 Shader-Prozessoren und die ATI Radeon HD 4870 mit 1024 MB Grafikspeicher gleichauf. Wer sich allerdings jetzt schon für die EVGA e-GeForce entschieden hat, der muss 85 Euro mehr zahlen. Ob dieser Aufpreis gerechtfertigt ist, sollen später die Benchmarks zeigen.

    Wollen wir aber erst einmal einen Blick auf einige der Testkandidaten werfen und gleichzeitig auch die restlichen Markt im Auge behalten:

     

    Nach den technischen Details folgt nun ein Blick auf die Hardware selbst. Hier wollen wir uns aber wieder auf die ATI Radeon HD 4870 und die NVIDIA GeForce GTX 260 konzentrieren.


     

     

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    Das PCB der Radeon HD 4870 misst 23 cm und entspricht damit der Standard-Größe aktueller Mittelklasse- bis High-End-Grafikkarten. Im Gegensatz zur Radeon HD 4850 entschied sich AMD hier für ein Dual-Slot-Design.

     

     

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    Die Rückseite der Grafikkarte zeigt sich typischerweise sehr unspektakulär und ist kaum von der Radeon HD 4850 zu unterscheiden.

     

     

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    Der große Radiallüfter am Ende des Kühlers saugt die Luft ein und bläst sie durch das Kühlergehäuse an das andere Ende der Karte, wo die warme Luft dann durch die Slotblende nach außen entweichen kann.

     

     

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    Hier im Bild zu sehen sind die zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse, über die die Karte zusätzlich mit Strom versorgt wird. Anders als NVIDIA bei seinen letzten High-End-Modellen verzichtet AMD auf den weniger verbreiteten 8-Pin-Anschluss, der viele Anwender zu einem Netzteilwechsel zwingt.

     

     

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    An der Oberkante der Karte, direkt an der Slotblende, befinden sich die CrossFire-Anschlüsse, auf die eine CrossFire-Bridge gesetzt wird, falls zwei oder mehr Grafikkarten der ATI-Radeon-HD-4000-Serie in einem CrossFireX-Verbund zusammengefasst werden sollen. Zudem befindet sich hier an der Slotblende auch der Auslass für die warme Luft sowie eine Metallverstrebung zur Stabilisierung der Karte. Diese wird im Betrieb der Karte allerdings sehr warm, weshalb AMD hier auch einen Warnhinweis platziert hat.

     

     

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    Die Slotblende selbst ist mit zwei Dual-Link-fähigen DVI-Anschlüssen sowie einem TV-Ausgang, der auch HDTV-Auflösungen unterstützt, bestückt. Zwar ist der RV770 auch in der Lage einen HDMI- oder DisplayPort-Ausgang nativ zur Verfügung zu stellen, allerdings verzichtet AMD auf den noch nicht verbreiteten DisplayPort-Ausgang und stellt den HDMI-Ausgang über einen DVI-Adapter zur Verfügung.


    EVGA bietet zahlreiche übertaktete Versionen seiner NVIDIA-Grafikkarten an. Bei der e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC wurde der GPU-Takt von 576 MHz auf 626 MHz angehoben. Auch der 896 MB große GDDR3-Speicher läuft anstatt mit den üblichen 999 MHz nun 1053 MHz. Natürlich sind auch die Shader-Prozessoren übertaktet worden und laufen nun mit 1350 MHz.

     

     

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    Äußerlich zeigen sich zwischen der "alten" GeForce GTX 260 und der neuen Variante mit 216 Shader-Prozessoren keinerlei Unterschiede. Auf allen GeForce-GTX-Karten der 200er-Serie kommt im Refernzdesign der gleiche Kühler zum Einsatz. Dieser gehört sicher zu den besseren Referenzkühlern, gerade aber unter Last dreht dieser ordentlich auf.

     

     

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    Auch auf der Rückseite zeigen sich keine Unterschiede innerhalb der GeForce-GTX-260-Modellreihe. Einzig der Aufkleber macht hier eine Unterscheidung möglich. Links unten an der Karte ist die Abdeckung der SLI-Anschlüsse zu sehen. Über diese ist dann der Betrieb im SLI und 3-Way-SLI möglich.

     

     

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    Als einer der wenigen Hersteller hat sich EVGA dazu entschlossen das Technikupdate auch durch den Produktnamen deutlich zu unterscheiden.


    Mit dem heutigen Tag stellt NVIDIA auch seinen neuen ForceWare-180-Treiber vor. Dieser beinhaltet nicht nur ein einfaches Update der unterstützten Grafikkarten oder eine leichte Performance-Verbesserung, sondern bringt auch einige weitere Features mit sich.

     

    Multi-Monitor SLI:
    Beide Displays sind in diesem Fall an die erste Grafikkarte der SLI-Konfiguration angeschlossen. Das Primary Display liefert daher die optimale SLI-Performance, während das Secondary Display normale Windows-Applikationen darstellt.

     

    Hier noch einmal die Übersicht der maximale verwendbaren Display in den verschiedenen SLI-Konfigurationen.

     

    Neu im ForceWare 180 ist auch das SLI Focus Display. Hier stehen verschiedene Modi zur Auswahl.

    Windows Desktop Productivity Mode:
    Dies ist der ganz normale Multi-Monitor-Mode, der die bekannten Vorteile, wie den teilweise unnötig werdenden Wechsel zwischen den Anwendungen, mit sich bringt.

     

    Full Screen 3D Gaming Mode:
    Wie der Name schon sagt erlaubt der Full Screen 3D Gaming Mode die Full-Screen-Darstellung einer 3D-Anwendung mit SLI-Beschleunigung und zeitgleich die Betrachtung einiger weiterer Anwendungen, z.B. E-Mail, auf dem zweiten Display. Dabei ist es allerdings nicht möglich mit der Maus vom einen auf das andere Display zu wechseln. Dazu muss die Anwendung via Alt+Tab erst angewählt werden, was bei einigen 3D-Anwendungen zu Problemen führen kann.

     

    Multi-Monitor Aware Games Mode:
    Einige wenige 3D-Anwendungen erlauben auch die Verwendung von mehr als einem Display. Dies ist nun auch mit dem ForceWare 180 möglich. Bisher wird dies aber nur von Anwendungen wie World in Conflict und Supreme Commander: Forged Alliance sowie Flight Simulator X unterstützt.

     

    Windowed Gaming and Interactive Web Mode:
    Anders als im Full Screen 3D Gaming Mode ist es im Windowed Gaming and Interactive Web Mode möglich, einfach zwischen den Anwendungen zu wechseln.

     

    Clone Mode:
    Für den privaten Anwender eher weniger sinnvoll ist der Clone Mode. Er eignet sich besonders für Demos der SLI-Technologie für Hersteller, z.B. auf Messen.

     

    Um das SLI Focus Display auszuwählen bietet der neue ForceWare 180 auch eine entsprechende Option in seinen Einstellungen.

     

     


    Testsystem:

     

    • Intel Core 2 Duo Extreme X6800
    • EVGA nForce 680i SLI 775 Black Pearl
    • 2x 2048 MB CellShock DDR2-800 CL4
    • Samsung SP2504C
    • Windows Vista Ultimate 64 Bit
    • NVIDIA ForceWare 180.47
    • ATI Catalyst 8.11

    Benchmarks:

    Call of Duty 5 - World at War

     

     

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    Call of Duty: World at War stößt in der Welt der WWII-Games in völlig neue Dimensionen vor. In beispiellos gefährlichen und dramatischen Actionszenen werden die Spieler in die spannungsgeladenen, unerbittlichen Schlachten des zweiten Weltkriegs geworfen und müssen sich einem neuen schrecklichen Gegner stellen.

    Call of Duty: World at War basiert auf der Technologie von Call of Duty 4: Modern Warfare und erfordert eine neue Definition des Begriffes "Schlacht". Soldaten kämpfen in den verlustreichsten, entscheidenden Schlachten in Europa und im Pazifik gegen einen Feind, der weder Gnade noch Rückzug kennt und gewillt ist, bis zum letzten Atemzug zu kämpfen und ein ganzes Arsenal tödlicher Taktiken ins Feld zu führen.

    Die sich ständig wechselnde Action führt Spieler vom zerbombten Russland und den Trümmern Berlins zu den Stränden und Urwäldern an tödlichen Schauplätzen im Pazifik. Die Handlung gewinnt dabei zusehends an Tiefe, da Spieler neue Funktionen nutzen können, die zuvor lediglich im Mehrspielermodus zur Verfügung standen, darunter Bonuspunkte, Ranglisten und Online-Statistiken für Mehrspieler-Gameplay für bis zu vier Spieler.

    Quelle: http://www.callofduty.com

    Dead Space

     

     

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    Als das riesige Abbau-Schiff "USG Ishimura" in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen außerirdischen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clarke wird geschickt, um die Kommunikationsanlagen der Ishimura zu reparieren. Bei seiner Ankunft findet er jedoch einen wahr gewordenen Alptraum vor - die Mannschaft wurde auf grausame Art umgebracht und in furchteinflößende Abscheulichkeiten verwandelt. Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem Kampf ums Überleben geworden, bei dem er nicht nur für seine Rettung kämpft, sondern auch darum, das Artefakt zurück auf den Planeten zu bringen, koste es, was es wolle.

    Quelle: http://deadspace.ea.com

    Fallout 3

     

     

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    Vault 101 - Juwel des Wastelands. 200 Jahre lang hat Vault 101 den überlebenden Bürgern von Washington D.C. und Umgebung, heute nur noch Wasteland des Kapitols genannt, als Zufluchtsstätte gedient. Obwohl der globale Atomkrieg im Jahre 2077 die Vereinigten Staaten in Schutt und Asche gelegt hatte, erfreuten sich die Bewohner von Vault 101 eines Lebens frei vom steten Stress der Welt da draußen. Gigantische Insekten, Gangster, Sklaventreiber und ja, sogar Supermutanten ... sie alle sind der überragenden Vault-Tech-Technik nicht gewachsen. Doch als Sie eines schicksalhaften Morgens erwachen, müssen Sie feststellen, dass Ihr Vater sich dem Aufseher widersetzt und den Komfort und die Sicherheit von Vault 101 aus unbekanntem Grund verlassen hat. Und so lassen auch Sie die einzige Heimat, die Sie je gekannt haben, hinter sich und treten aus dem Vault hinaus in die harsche Wastelandsonne, um sich auf die Suche nach Ihrem Vater und der Wahrheit zu machen.

    Quelle: http://fallout.bethsoft.com

    FarCry2

     

     

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    Far Cry2 Ubisofts First-Person-Shooter der nächsten Generation entführt dich in die schönste und zugleich gefährlichste Region der Welt: Afrika! Mehr als nur eine optische und technologische Erweiterung. Far Cry2, der Nachfolger des preisgekrönten PC-Spiels, bietet ein noch nie dagewesenes Spielerlebnis.

    Eingekesselt zwischen zwei rivalisierenden Fraktionen im kriegsgezeichneten Afrika wirst du ausgesandt, um den "Schakal" auszuschalten, eine zwielichtige Gestalt, die den Konflikt zwischen den Warlords wieder angefacht und dabei tausende von Menschenleben aufs Spiel gesetzt hat. Um deine Mission erfüllen zu können, musst du beide Fraktionen gegeneinander ausspielen, indem du ihre Schwächen entdeckst und ausnutzt. Die zahlenmäßige Überlegenheit und Feuerkraft des Gegners kannst du nur durch List, Überrumpelung, Täuschung und natürlich brutale Gewalt wettmachen.

    Quelle: http://farcry.de.ubi.com

    Left 4 Dead

     

     

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    Von Valve (den Machern von Counter-Strike, Half-Life und mehr) kommt jetzt Left 4 Dead: eine neue Art von Action-Game für den PC und die Xbox 360™ mit Single Player, Co-Op und Multiplayer Modi.

    L4D bietet vier weitläufige "Filmkampagnen" kurz nach der globalen Zombie Apokalypse und Sie, sowie drei weitere Überlebende, müssen tausende von ausschwärmenden Zombies bekämpfen und über die Dächer einer verlassenen Metropole, durch ländliche Geisterstädte und pechschwarze Wälder flüchten und ums Überleben kämpfen. Zusätzlich zu den Filmkampagnen bietet Left4Dead den "Versus Mode", bei dem Sie auch die Rolle der Boss-Zombies übernehmen können.

    Quelle: http://www.l4d.com


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Call of Duty 5 - World at War geht klar an die NVIDIA GeForce GTX 260. Gerade in den durchschnittlichen FPS liegt NVIDIA deutlich vor der ATI Radeon HD 4870. Bei den minimalen FPS rückt ATI dann aber schon wieder etwas näher heran. Die EVGA e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC kann dabei noch deutlich gegenüber der GeForce GTX 260 in der Standard-Ausführung zulegen. Innerhalb der ATI Radeon HD 4870 gibt es oftmals kaum Unterschiede.


     

     

     

     

    Ein ähnliches Bild wie bei Call of Duty 5 zeigt sich auch bei Dead Space. Allerdings gilt zu beachten, dass die NVIDIA GeForce GTX 260 in der übertakteten Version auch 70 Euro teurer ist.


     

     

     

     

    Auch Fallout 3 scheint von der Grafikkarte selbst und vom neuen Treiber zu profitieren. Die NVIDIA GeForce GTX 260 liegt deutlich über den beiden ATI Radeon HD 4870.


     

     

     

     

     

     

    FarCry2 ist nun das erste Spiel, bei dem die ATI Radeon HD 4870 sich gegen die NVIDIA GeForce GTX 260 behaupten kann. Zumindest im Standard-Takt kann sich das ATI-Modell gegen die NVIDIA-Konkurrenz durchsetzen.


     

     

     

     

    Bei Left 4 Dead zeigt sich dann wieder das altbekannte Bild. Die EVGA e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC liegt vor dem Referenzmodell gefolgt von den beiden ATI Radeon HD 4870.


    Pünktlich zur dunklen Jahreszeit und zum Weihnachtsgeschäft stehen nicht nur Grafikkarten mit einem ausgezeichnetem Preis-/Leistungsverhältnis zur Verfügung, sondern auch die Spieleindustrie hat sich ihre Blockbuster bis Ende 2008 aufgespart.

    So ist für jeden etwas dabei: Ob nun der Weltkriegs-Ego-Shooter Call of Duty 5 - World at World mit herausragender Visueller- und Audio-Kulisse oder aber FarCry2 mit einer grafisch bestechenden Landschaft. Mit Dead Space ist auch etwas für diejenigen dabei, die sich von einem Schockerlebnis in dunklen Raumschiffen nicht erschrecken lassen. Fallout 3 bringt die Rollenspiele in eine völlig neue Richtung und sorgt mit seiner postapokalyptischen Atmosphäre für einige Highlights. Zu Guter letzte darf auch ein Zombie-Shooter nicht fehlen. Left 4 Dead wirkt auf den ersten Blick sehr kurzweilig, kann aber durch die gute Online-Unterstützung für einige spaßige Stunden sorgen.

    Doch all diese Spiele können ohne entsprechende Grafikkarte nur von ihrer Story leben. So ist die richtige Wahl entscheidend ob Spielspaß aufkommen kann oder nicht. AMD und NVIDIA sind auf dem High-End-Segment gut aufgestellt. ATIs Radeon HD 4870 X2 und NVIDIAs GeForce GTX 280 stellen in fast allen Momenten die nötige Leistung zur Verfügung, reißen aber auch ein großes Loch ins Budget. Hier kommen dann die ATI Radeon HD 4870 und die NVIDIA GeForce GTX 260 ins Spiel. Beide Karten sind mit Standard-Takt für etwa 240 Euro zu haben und leisten, wie unsere Benchmarks zeigen, genug, um auch die Top5-Spiele des Winters ausreichend darstellen zu können.

     

     

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    Den Vergleich zwischen ATI Radeon HD 4870 mit 1024 MB und NVIDIA GeForce GTX 260 entscheidet in vier von fünf Fällen das NVIDIA-Modell für sich. Nimmt man dann auch noch das übertaktete EVGA-Modell hinzu, kann NVIDIA letztendlich in der Leistung vollends überzeugen. Dann aber auch zu einem entsprechenden Preis, denn anstatt 240 Euro werden für die EVGA e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC satte 325 Euro fällig. Wir sich allerdings nicht weiter mit dem Thema "Overclocking" beschäftigen möchte, der ist hier dann genau richtig, denn bei ab Werk übertakteten Grafikkarten bleibt die Garantie natürlich erhalten.

    AMD und NVIDIA haben aber auch an den Treibern gearbeitet. Der Catalyst 8.11 bringt die fast schon üblichen kleinen Performance-Verbesserungen mit sich. NVIDIA hat mit dem ForceWare 180.47 auch noch weitergehende Features eingeführt, die so manches SLI-System auf den Stand bringen, den es schon längst hätte haben sollen. Verfügbar ist dieser Treiber allerdings noch nicht. Zu einem späteren Zeitpunkt und pünktlich zum Launch der ForceWare-180-Treibergeneration werden wir einen weiteren Artikel veröffentlichen, der sich dann auch mit dem Thema SLI-Performance und PhysX näher beschäftigt.

    Weitere Links:

  • Grafikkarten-Forum
  • EVGA e-GeForce GTX 260 Core 216 SSC im Hardwareluxx-Preisvergleich
  • NVIDIA GeForce GTX 260 (216) im Hardwareluxx-Preisvergleich
  • ATI Radeon HD 4870 (1024 MB) im Hardwareluxx-Preisvergleich
  • ATI Radeon HD 4870 (512 MB) im Hardwareluxx-Preisvergleich